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#161

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.06.2018 21:29
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Zitat von GZB1 im Beitrag #138
Die Anwendung der Schusswaffe nach § 27 Grenzgesetz war in diesen Zeiten untersagt, nur zur Selbstverteidigung erlaubt.

Genau so habe ich es zur Zeit des E.H.-Besuches auch in Erinnerung. Allerdings führte das mMn bei uns nicht zu irgendwelchen zusätzlichen sonstigen Sicherungsmaßnahmen.


@sentry
Zumindest gab es zu den Zeiten auf der Güst Sonnenallee einen zusätzlichen, zweiten Alarmposten und auf der Güst BZK eine Grenzstreife und einen ständig stationierten DHO, die es sonst dort nicht gab.


zuletzt bearbeitet 25.06.2018 21:36 | nach oben springen

#162

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.06.2018 22:51
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BZK= Britzer Zweigkanal ? Wg, der Wassersperre wäre man doch ohnehin nicht so ohne weiteres schwimmend durch den Kanal nach Westberlin gekommen.

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 25.06.2018 22:57 | nach oben springen

#163

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.06.2018 01:02
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Zitat von sentry im Beitrag #156
Zitat von GZB1 im Beitrag #138

Die Anwendung der Schusswaffe nach § 27 Grenzgesetz war in diesen Zeiten untersagt, nur zur Selbstverteidigung erlaubt.


Genau so habe ich es zur Zeit des E.H.-Besuches auch in Erinnerung. Allerdings führte das mMn bei uns nicht zu irgendwelchen zusätzlichen sonstigen Sicherungsmaßnahmen.


Waren in diesen Zeiten nicht der günstigste Zeitpunkt für Fahnenfluchten, wenn die Schußwaffe nur zur Selbstverteidigung eingesetzt werden durfte?

Cambrino


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#164

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.06.2018 07:26
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Zitat von Kalubke im Beitrag #162
BZK= Britzer Zweigkanal ? Wg, der Wassersperre wäre man doch ohnehin nicht so ohne weiteres schwimmend durch den Kanal nach Westberlin gekommen.

Gruß Kalubke


Ja, nun es gab zumindest ein paar die es versucht haben und wimre ist es einem als Taucher geglückt.

Ist aber alles OT, sorry.


zuletzt bearbeitet 26.06.2018 07:28 | nach oben springen

#165

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.06.2018 09:11
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Zitat von Cambrino im Beitrag #163
Waren in diesen Zeiten nicht der günstigste Zeitpunkt für Fahnenfluchten, wenn die Schußwaffe nur zur Selbstverteidigung eingesetzt werden durfte?

Ich denke, dass wäre zu allen Zeiten möglich gewesen.

Seinen Posten/Postenführer zu entwaffnen dürfte bei einer Achtstundenschicht doch wirklich kein Problem gewesen sein. Für den Einsatz der Schusswaffe gegen den Postenpartner hätte es keinen wirklichen Grund gegeben. Wenn mich einer mit der Kaschi bedroht hätte, dann wäre ich kein Risiko eingegangen. Soll er sich doch mit einer zweiten Flinte bzw. Schloß oder Munition abschleppen
Zu meiner Zeit gab es auch genügend Stellen wo mit sicherheit keine Minen lagen. Wichtig war nur, dass man einen Ort wählte der schlecht einzusehen war, damit nicht durch Zufall ein versteckter Beobachter eingreifen konnte.Die langen Waldgebiete Gobert, Trift, Keudelstein, Karnberg, Mainzer Köpfe und Töpferberg wären da ideal gewesen. In Treffurt gab es damals keine Flußsperre. Das alte Netz lag am Ufer, da beim letzten Eisgang auf der einen Seite die Trossen mit der Feuersäge abgeschnitten werden mussten. Nur im SiA 2 zwischen Kella und der Kanonenbahn hätte es durch den Ausbau, der 501 und der Einsehbarkeit keinen Sinn gemacht. In Berlin stelle ich mir das schon wesentlich schwieriger vor.

KS


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#166

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.06.2018 10:11
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Zitat von Cambrino im Beitrag #163

Waren in diesen Zeiten nicht der günstigste Zeitpunkt für Fahnenfluchten, wenn die Schußwaffe nur zur Selbstverteidigung eingesetzt werden durfte?


Wen sich das auf Fahnenfluchten, oder besser Republikfluchten, aus Reihen der Grenzer bezieht, mag das richtig sein.
Aber wenn ich von diesem erhöhten Risiko ausginge, würde das für mich nicht gerade dafür sprechen, noch mehr Grenzer (also potenzielle Republikflüchtlinge) an die Grenze zu schicken.
Irgendwie glaube ich auch nicht, dass sich die Grenzer bei tatsächlichen Fluchterversuchen in dieser Zeit auch wirklich anders verhalten hätten als sonst. Vielleicht hätten sie in der letzten Phase der Flucht früher "aufgegeben", also keinen "vom Zaun geschossen", um das mal so plakativ zu auszudrücken. Aber letztendlich ist es auch müßig, darüber zu spekulieren.

Außenstehende (außerhalb der Grenztruppen) dürften wohl kaum gewusst haben, dass es für die paar Tage Einschränkungen bezüglich des Schusswaffeneinsatzes gegeben hat.


Cambrino hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#167

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.06.2018 14:46
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Meine Frage bezog sich auf Fahnenfluchten von Grenzern. Gibt es da Erkenntnisse, ob in den besagten Zeiten mehr Fahnenfluchten stattgefunden haben als sonst? Denn alle Posten kannten doch diese Einschränkungen der Anwendung der Schußwaffe. Wer im günstigen Augenblick fliehen wollte, mußte ja nicht unbedingt davor Angst haben, daß sein Postenführer/Posten schießen würde. Den zurück gebliebenen Grenzer hätte man wegen nicht schießen doch auch nicht bestrafen können.

Cambrino


berndk5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#168

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 26.06.2018 17:41
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zu #167 , Hallo @Cambrino , tatsächliches , statistisches Zahlenmaterial gibt es ja, da kann bestimmt jemand im Forum aushelfen das zu finden- Wimre hab ich da schon mal etwas gelesen.
Aus dem direktem Erleben dieser Zeit denke ich schon, dass ein Anstieg nach Zahlen zu verzeichnen ist. Allerdings führe ich es nicht auf Veränderungen bzw. zeitweiligen Einschränkungen zum Schußwaffengebrauch zurück.
Aus meiner Sicht war so etwas trotz allem immer noch eine sehr heiße Kiste.
Jeder dazu Entschlossene durfte seine wichtigste "Waffe" seine Geiheimhaltung nicht aufgeben, die Vorbereitung musste völlig unbemerkt, die Ausführung kurz und intensiv erfolgen. Dann brauchte er noch Glück, oder den günstigen Zufall.
Was mir besonders aufgefallen ist, ist der deutlich gestiegene Anteil von Offizieren, auch höheren Offizieren vom Kompaniechef bis zum Regimentskommandeur. das gab es wimre in den 50èr bis 70èr Jahren wohl eher weniger- oder ist nur nicht bekannt geworden ???
Das führe ich nun doch darauf zurück, das wenn auch sehr minimal ein Mißverhältnis der Dienenden zum Dienstherrn im Anwachsen war.......


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


Cambrino und Kontrollstreife haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#169

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.06.2018 00:04
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Zitat von Cambrino im Beitrag #167
Meine Frage bezog sich auf Fahnenfluchten von Grenzern. Gibt es da Erkenntnisse, ob in den besagten Zeiten mehr Fahnenfluchten stattgefunden haben als sonst? Denn alle Posten kannten doch diese Einschränkungen der Anwendung der Schußwaffe. Wer im günstigen Augenblick fliehen wollte, mußte ja nicht unbedingt davor Angst haben, daß sein Postenführer/Posten schießen würde. Den zurück gebliebenen Grenzer hätte man wegen nicht schießen doch auch nicht bestrafen können.

Cambrino


mal anders gefragt, @Cambrino,
fehlten dir nicht deine eltern, großeltern und geschwister,
damals?
du warst jung und wolltest, ja was wolltest du denn eigentlich damals erreichen? ... was dort nicht möglich gewesen wäre oder eventuell doch ...

gruß vs ...sorry für's ot.


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#170

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.06.2018 01:50
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Zu #169 - Lieber vs1400, wenn du meine Berichte in der Vergangenheit gelesen hättest, würdest du jetzt nicht danach fragen, darin sind deine Fragen schon ausführlich beantwortet. Ich war 25 und schon selbstständig geworden, brauchte also nicht mehr am Elternzipfel hängen. Ich hatte Geschwistern in Ost und in West, dazu im Westen noch ein paar Onkel, Tanten u.s.w. Mit den Eltern hatte ich ständige Verbindung, auch mit einem Neffen bei der Volksmarine in Dranske (Rügen) hatte ich Briefverbindung über eine dritte Person. Nach 10 Jahren durfte ich wieder in die DDR einreisen. Meine Eltern sagten mir dann, das war das beste was du damals machen konntest. Du fragst, was ich denn damals erreichen wollte, auch das habe ich schon ausführlich hier geschrieben. Ich habe es nie bereut, habe das erreicht, was ich Heute noch genießen darf. Ich kann mich nicht beklagen, bekomme schon seit 19 Jahren eine gute Rente und bin mit meinen 81 Jahren noch gut auf den Beinen. Lebe in meinem ruhigen schuldenfreiem Eigenheim, besser kann ich mich ein Leben im Alter gar nicht vorstellen. Natürlich habe ich auch noch so eine "stille finaz. Reserve" aber darüber spricht man nicht, die hat man. Über meine weitere Zukunft brauche ich mir noch keine Sorgen machen, dank meiner damaligen Entscheidung die DDR zu verlassen. Dazu muß ich noch sagen, am Anfang nach meiner Flucht hatte ich nichts, kein Geld, keine Kleidung und nichts, alles erst erarbeiten und neu anschaffen. In den 4 Tagen Durchgangslager gab es pro Tag 1,50 DM Taschengeld und zum Schluß 150,00 DM Bekleidungshilfe. Sonst bekam ich nichts geschenkt und keine Vergünstigungen. Alles weitere mußte selbst erarbeitet werden. Ich habe also damals ganz von vorne bei NULL angefangen. Wenn du mehr wissen willst, mußt du eben nachlesen, was ich hier schon alles geschrieben habe.

Cambrino


berndk5, Ehli und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.06.2018 02:12 | nach oben springen

#171

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.06.2018 11:13
von Jägerfleck | 9 Beiträge | 57 Punkte
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An "Kontrollstreife": Kein Foto, kein Name und dann auch noch als Geburtsdatum den 1. Januar 1900 angeben. Wie soll man so jemanden für seriös halten?


lutz1961 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#172

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.06.2018 12:02
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Zu 171 Ich kenne da noch jemand der 1900 geboren ist . Das ist unsere charmante alte Dame aus Berlin .


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#173

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.06.2018 17:42
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zu den Beiträgen #171 und #172 . Ich weiß ja nicht, was das hier im Thema soll- wenn es denn helfen kann, sage ich einfach mal. Diesen Mann kenne ich von Angesicht zu Angesicht, wie er seine Person schützt ist seine Sache. Er war genau so GWD`ler wie tausende Andere. Zeitzeuge ist er mehr als sehr viele Andere. Ich hoffe nur, dass hier nicht wieder irgendeine "Terrier-zwickerei" im Anlaufen ist. Vielleicht eignet sich ein anderes Thema besser zum zertrollen. Den Rest sollte mMn. ein Admin klären, wenn es für erforderlich erachtet werden sollte.
Schreibt bitte vernünftige Fragen zum Thema, man wird sich um ehrliche Antworten bemühen. Niemand muß die Meinung anderer akzeptieren, die Person eines anderen Forumsmitglied sollte jedenfalls nicht in Frage gestellt werden.
Ich hoffe, @linamax und @Jägerfleck ,dass ihr mit meiner Antwort leben könnt, ohne gleich sauer zu sein- das ist wirklich nicht meine Absicht.
Und noch zur Klarstellung, Kontrollstreife und ich stehen absolut nicht politisch in der selben "Ecke", auch unsere Entwicklungswege und Auffassungen sind grundverschieden- dennoch haben wir gegenseitigen Respekt gelernt.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


Kontrollstreife hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.06.2018 17:42 | nach oben springen

#174

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.06.2018 18:17
von damals wars (gelöscht)
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Zitat von Cambrino im Beitrag #167
Meine Frage bezog sich auf Fahnenfluchten von Grenzern. Gibt es da Erkenntnisse, ob in den besagten Zeiten mehr Fahnenfluchten stattgefunden haben als sonst? Denn alle Posten kannten doch diese Einschränkungen der Anwendung der Schußwaffe. Wer im günstigen Augenblick fliehen wollte, mußte ja nicht unbedingt davor Angst haben, daß sein Postenführer/Posten schießen würde. Den zurück gebliebenen Grenzer hätte man wegen nicht schießen doch auch nicht bestrafen können.

Cambrino


die Phasen, in denen die Schußwaffe nicht angewendet werden durfte, wurden nicht angekündigt, und waren während meines Grenzdienstes nicht sehr lang.
Wenn also die Fluchtabsicht nicht gerade in der akuten Phase war, änderte sich für den Flüchtling eigentlich nichts. Auch konnte er eine Schußwaffeneinsatz nicht absolut ausschließen, man ging ja nicht unbewaffnet in den Grenzdienst.


berndk5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.06.2018 18:18 | nach oben springen

#175

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.06.2018 18:40
von Cambrino | 789 Beiträge | 4317 Punkte
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Hallo damals wars, du schreibst: (die Phasen, in denen die Schußwaffe nicht angewendet werden durfte, wurden nicht angekündigt.) Da frage ich mich, woher sollten denn die Soldaten wissen, daß sie die Schußwaffe nicht anwenden durften, wenn man ihnen das nicht sagte? Ich glaube hier hast du etwas falsch formuliert. Bei dieser Frage ging es ja um eine eventuelle gefahrlose Fahnenflucht in der besagten Zeit für die Soldaten.


berndk5, Ehli und Kontrollstreife haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#176

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.06.2018 19:42
von Kontrollstreife | 2.083 Beiträge | 14003 Punkte
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Zitat von damals wars im Beitrag #174
die Phasen, in denen die Schußwaffe nicht angewendet werden durfte, wurden nicht angekündigt, und waren während meines Grenzdienstes nicht sehr lang.
Wenn also die Fluchtabsicht nicht gerade in der akuten Phase war, änderte sich für den Flüchtling eigentlich nichts. Auch konnte er eine Schußwaffeneinsatz nicht absolut ausschließen, man ging ja nicht unbewaffnet in den Grenzdienst.
Woher weiß der Schlauberger denn wie lang die Phase war wenn sie nicht angekündigt wurde???
KS


Marder hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#177

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.06.2018 19:49
von marc | 1.074 Beiträge | 1480 Punkte
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Wer die Presse las wusste wie lang die Staatsbesuche oder Festivitäten waren.



berndk5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.06.2018 19:52 | nach oben springen

#178

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.06.2018 19:52
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@Jägerfleck

Zitat von Jägerfleck im Beitrag #171
An "Kontrollstreife": Kein Foto, kein Name und dann auch noch als Geburtsdatum den 1. Januar 1900 angeben. Wie soll man so jemanden für seriös halten?
Bist Du dir sicher, dass die Angaben bei allen Usern stimmen? Ich weiß, dass da viele beim Geburtsdatum andere Angaben drin haben. Wer meine Beiträge gelesen hat weiß, wann, wo, wie lange und in welcher Funktion ich am Zaun war.

Wer mich kennt, wird schon einschätzen können ob ich seriös bin.

Ich erkenne Seriosität nicht am Nadelstreifenanzung und Angaben zur Person.

Da ich niemanden belehren oder bekehren will, ist es mir egal ob meine Beiträge jemand für voll nimmt oder nicht.

Die Begebenheiten welche ich aus meinem Erleben beschrieben haben sind alle Realität, unabhängig davon ob sie ein anderer Zeitzeuge aus einem anderen Blickwinkel etwas anders gesehen hat.

KS


zuletzt bearbeitet 28.06.2018 21:19 | nach oben springen

#179

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.06.2018 19:58
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Zitat von marc im Beitrag #177
Wer die Presse las wusste wie lang die Staatsbesuche oder Festivitäten waren.
Selbst in dem Fall müsste bekannt gegeben worden sein wie es mit dem Einsatz der Waffe zu handhaben sei und wer hat denn in der Presse sich für solche Angaben interessiert?

KS


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#180

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 27.06.2018 20:03
von berndk5 | 1.368 Beiträge | 10549 Punkte
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Hallo Ihr Alle,
@Marc trifft natürlich den Nagel auf den Kopf . Das war schon in etwa so, wenn z.B. die "Aktuelle Kamera" den Staatsbesuch von E.H. in einem wesentlichen "kapitalistischen" Staat meldete , wo es um die Wirtschaftsinteressen der DDR ging- konnte ein von einer nahezu 99%igen Garantie davon ausgehen, dass nicht geschossen wurde.
Für @Cambrino muss ich es noch einmal genauer erläutern. Es ist nicht so, dass den Soldaten nix gesagt wurde- vielmehr waren die Abläufe w i e das geschah nicht , oder nicht immer, e i n h e i t l i c h durchgesetzt. Ich will damit sagen: der Befehl zur Einschränkung des SW-Einsatzes ging schon an die Männer die Dienst schoben `raus, nur war es nicht immer im schriftlichen Befehl formuliert/dokumentiert (Anfangs der 80èr), später sehr genau formuliert.
Eine andere Sichtweise/Lesart- was immer ihr wollt : Die FF war für die DDR-Führung wie für den Teufel das Weihwasser. Eine FF könnte ja das Leben des GD-Partners bedrohen- also SW JA ? Die Bewertungsgrenzen waren da immer (aus meiner heutigen Sicht, zurückblickend) fließend. Ich will sagen, egal wann und wie, war eine FF immer ein extrem hohes Risiko für die eigene Gesundheit- egal ob Einschränkung SW oder nicht.


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


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zuletzt bearbeitet 28.06.2018 21:45 | nach oben springen


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