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#141

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.06.2018 18:24
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@Mike59
Da kannst du mal sehen wie unterschiedlich ein Befehl interpretiert werden kann (Prinzip stille Post).


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#142

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.06.2018 19:02
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Hallo @Mike59 , Hallo @Kalubke , aus meinen persönlichen Erfahrungen und dem selbst erlebten und praktizierten Dienst bin ich der Meinung, dass der Mittelweg wohl den Tatsachen am Nächsten kommt.
Immer in politischen Situationen, die für die DDR-Führung besonders wichtig waren, gab es besondere Befehle, meist besondere Sicherungsperioden.
Das ist ja Alles schon ausführlich beschrieben worden.
So in etwa muss man sich das auch mit den Regelungen zur Anwendung der SW vorstellen. Das gab es meist nicht als schriftlichen Befehl, wenn ja, dann war es ein "EXTRA-Befehl" (meine freie Formulierung), der im Bataillonsstab handschriftlich in den Befehls-Teil, hinter im Grenzdienstbuch eingetragen wurde. Meistens hieß das dann: "Befehl des K- (GR-1 oder GKS) über die besondere Sicherungsperiode zum Schutz der Staatsgrenze über den Zeitraum ( des Besuchs ...Blah, blah , blah.., oder der Zu- und Abversetzung der AGT , oder der Feiertage zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel, oder der Volkswahlen...) .
Irgend etwas war doch immer. Zu Inhalten könnte ich auch noch was sagen, führt vielleicht zu weit.
Was den "Mittelweg" (siehe oben) angeht, so ist das wirklich zuerst in der TAPI erklärt worden, manchmal da da sogar extra ein Polit vom GB oder GR auf die GK. Später wurden Einschränkungen ..."nur zum Schutz des eigenen Lebens...." auch in die schriftlichen Befehle aufgenommen.
Ich erinnere mich genau daran, dass dieser Passus als Bestandteil meines schriftlichen Befehls zum Grenzdienst (für jeweils 24 Stunden) in das Grenzdienstbuch eingetragen werden musste.
Hier ist auch sehr wahrscheinlich, dass es in den Grenzregimentern unterschiedlich gehandhabt wurde- manchmal vielleicht sogar mit Unterschied zwischen den Bataillonen eines Regiments. Je nachdem, wer wieviel Wert worauf legte.
Es waren ja immer Menschen, da wurde auch nicht jeder Befehl 100% gleich ausgelegt, wenn es Handlungsspielräume gab und die Hauptprinzipien trotzdem umgesetzt wurden. Man sollte das vielleicht auch nicht überbewerten.

Nachtrag wegen # 141 :
Das sollte sicher nur als Scherz gemeint sein, denn mit stiller Post war da nix. Der eine Regimenter hat es in seine Befehle reingeschrieben, der andere hat es nur mündlich erwähnt. Die Auslegung war schon nahezu einheitlich- alles andere hätte sehr schnell zu gewaltigem Ärger geführt.
Möglicherweise wurde dann später bei der Kontrolle der GD-Bücher festgestellt, dass nicht Alles so exakt schriftlich formuliert war- das wurde aber nicht mit einem KC ausgewertet, sondern auf der höheren Ebene des zuständigen Kdrs. . Der zuständige Kommandeur hat es dann eben beim nächsten Mal eindeutiger und schriftlich formuliert.
Die Wahrscheinlichkeit, dass es so war ist hoch, auch wenn es Spukulation bleibt. Soweit ich weiß, lesen ja ein Regimentskommandeur und sein Sohn mit- das wäre ja mal `ne Gelegenheit hier `nen Spruch zu machen .........


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK


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zuletzt bearbeitet 24.06.2018 23:20 | nach oben springen

#143

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.06.2018 19:25
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Alles in allem blieb die letzte Entscheidung aber immer beim Postenpaar hängen.

In einer Extremsituation die richtige Entscheidung zu treffen ist sehr schwer. Wenn sich da auch noch im Laufe eines Jahres mehrmals die Entscheidungskriterien geändert haben kann es da auch zu Fehlentscheidungen kommen.

Wie erkennt man eigentlich wann der Zeitpunkt für den Einsatz des letzten Mittels gekommen ist? Wenn der GV auf dem Zaun saß, war es ja meist schon zu spät.

Zum Glück wurden die Posten nach solchen Einsätzen nicht vor einem Gericht mit den Vorschriften konfrontiert. So ein Verfahren hätte sich ja negativ auf die Entscheidung beim nächsten Fall ausgewirkt.

KS


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#144

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.06.2018 20:26
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Dein Beitrag "KS" ist ja nicht der erste in diese Richtung.

Das hatten wir schon - ist wie Ebbe und Flut in diesen Forum.

Der Mann - der Finger am trigger das ist entscheidend.

Heute nennt man das - "wie wurde er gebrieft". Wir nennen das in Erinnerung an damals "wie wurde er manipuliert". Jetzt du - oder auch nicht. Aber eine Überlegung sollte es wert sein.



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#145

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.06.2018 20:35
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zu #143 hast Du ja Recht @Kontrollstreife , ich meinte das mit der Entscheidungsfreiheit bzw. -auslegung in dem Fall aber auf Befehlsformulierungen, Weglassen etc. bezogen. Aber natürlich war ja nahezu überall so, wo Menschen in einer Situation entscheiden mussten und nicht erst nachfragen konnten.
Bei dem , an dem am Ende Alles hing, war der GP .
Auch bei @Mike59 ist nichts hinzuzufügen, deutlicher kann man es nicht sagen. So wie wir/ich als Vorgesetzte unsere Soldaten motiviert, eingewiesen -ein anderer sagt aufgehetzt- manipuliert trifft es wohl eher- haben, so musste der GP dann in einer Situation entscheiden.
Interessant ist für mich nur voller Bitterkeit die Erkenntnis, genauso manipuliert worden zu sein. Zumindest was den gezielten Einsatz der Schußwaffe gegen unbewaffnete Personen mit der Absicht des illegalen Grenzübetritts betrifft. Es ist nur Glück, dass diese Situation in meinem Verantwortungsbereich nicht eingetreten ist- das hilft aber den betroffenen PF/Po leider nicht.


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#146

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.06.2018 20:51
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Na @berndk5
wir müssen uns doch keinen Sand in die Augen streuen.

Wir wurden manipuliert als Angehörige der GT.

Wir werden auch heute manipuliert - mit dem Unterschied das viele es nicht wahr haben wollen, und sie es nicht ertragen können 2x verarscht zu werden. Die Kollegen West Ertragen es einfach nicht welcher Erinnerungspool wir (Ossis) haben und das wir "unsere Volksvertreter" durchschaut haben.



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#147

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.06.2018 20:59
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#124 @Ari@D187
#139 @berndk5

Hallo und guten Abend.

Heute steht im ehemaligen Grenzabschnitt Ifta nur noch der BT 9 (ehemaliger PP 532 - Alarmgruppenturm zu meiner Dienstzeit -1988-1990)
am Willershäuser Weg.

[[File:DSC_0065.JPG|none|auto]]
Es gab den BT 9 am Stangenweg ehemaliger PP 554 gegenüber der Zufahrtstraße von Pferdsdorf nach Willershausen
(Bild zeigt die Blickrichtung, wo der Beobachtungsturm mal gestanden hat...)

Dann gab es den B-Turm als ehemalige FüSt Straße Netra, (ehemaliger Postenpunkt 516)
und den BT Eschenberg im Ziegenthal (PP 510) - BT 9

und zuletzt wie von @berndk5 schon erwähnt, den BT 9 im Bereich Gasse Jagdhaus (PP 504)
(rechts neben K6 stand der B-Turm)

@Willi hatte wenn ich mich richtig erinnere hier in diesem Thread die Bilder von der ehemaligen Führungsstelle und
vom BT Eschenberg mal eingestellt.....



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#148

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.06.2018 21:06
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Die Bilder waren im Beitrag #72 von @Willie ......

BT Kirschberg- Willershäuser Weg- A-Gruppen-Turm



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#149

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.06.2018 21:07
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In meiner Erinnerung war der zuerst gebaute BT/FüSt Strasse Netra ein "Eigenbau" in Ziegelbauweise. Warum und wieso weiß ich nicht- es könnte ein Musterbau gewesen sein. Später erfolgte dort der Neubau mit Fertigteilen. Ich dachte immer es wäre ein BT-6, so wie er heute noch im Bereich "Grünrode", westlich von Katharinenberg steht. Meine ehemalige Führungsstelle IV . (Heut als Museum zu besichtigen)


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#150

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.06.2018 21:10
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@berndk5

Richtig, du hast recht, die FüSt Straße Netra war ein BT 6 und wurde 1988 abgerissen....
und der A-Gruppen-B-Turm war auch ein BT 6



zuletzt bearbeitet 24.06.2018 21:11 | nach oben springen

#151

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

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zu #146 muss ich allerdings sagen, dass ich ja nun in den letzte "paar Tagen" seit dem Ende der DDR etlich "Wessis" kennen lernen konnte, auch Leute, die uns damals gegenüber standen.
Ich meine das keinesfalls als Kritik an Dich Mike oder andere Leser. Mein bisheriges Fazit- die sind genauso wie wir. Da gibt es genauso Realisten und Träumer, ewig verbohrte und verbiesterte genau so wie aufgeschlossene und entgegenkommende Leute. Das ist für mich kein Deut anders als bei uns.
Man muss nur verstehen, dass einem immer die Besonderheiten auffallen und im Gedächtnis bleiben. Dazu noch meist die Schlechten. Weil: Da ärgert man sich ja `drüber, dass bleibt kleben im Gehirn. Gute Dinge übersieht man leichter, ist ja zu normal.
Ist nur `ne persönliche Meinung, die sich auch beim letzten Treffen in Pfaffschwende genau so bestätigt hat- negative Feststellungen hatte ich da aber absolut keine.


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#152

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

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Hallo,
an einen BT o.eine Füst "Straße Netra" kann ich mich nicht entsinnen.Aber 77/78 gab es die Füst "Willershäuser Str." schon.Habe dort einige A-Gruppen "Aufenthalte" hinter mich gebracht.Wir hatten ab mitte Dez.77 Bat.-Sicherung,deshalb weiß ich das.
Der BT-"Stangenweg" war im zeitigen Frühjahr 78 fertig,wir haben ihn ausgiebig genutzt.Verbotenerweise auch in der Nachtschicht.

Schönen Abend,Gruß C.



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#153

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

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Hallo , habe da noch ein paar Gedanken zum BT am Willershäuser Weg.
So weit ich mich erinnere wurde der während meiner Zeit als KC der 5.GK/II.GB/GR-1 gebaut, denke es könnte 1983 gewesen sein. Fertig war der aber noch nicht.
Da hatten wir noch Bataillonssicherung und das Ding sollte der Führungspunkt des diensthabenden KC sein(oder Stellv.), dessen GK in der GSi war.
Nach dem wieder die Kompaniesicherung ein geführt wurde, wurde er dann nur noch für die AG/Gelände genutzt. Selbst die Führungsstelle des Sicherungsabschnittes wurde ja in die GK verlegt.
Vielleicht kann da jemand im Forum noch was dazu sagen- erinnert sich daran.


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#154

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

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Zitat von berndk5 im Beitrag #151
zu #146 muss ich allerdings sagen, dass ich ja nun in den letzte "paar Tagen" seit dem Ende der DDR etlich "Wessis" kennen lernen konnte, auch Leute, die uns damals gegenüber standen.
Diese Unterschiede zwischen dem einfachen Soldaten/Bürger wie sie uns immer eingeredet wurden hat es eben nie in dieser Form gegeben.

Das Menschen manipuliert wurden und werden ist den meisten Usern doch klar. Inwieweit jeder die Wahrheit von der Fiktion unterscheiden konnte/kann ist natürlich unterschiedlich.

Bei einigen gab und gibt es eine gewisse Obrigkeitsgläubigkeit, welche sich bis heute hält.

Wie platt da einige Bauerfänger heute vorgehen, erinnert mich das an die Zeit vor der Wende.

In der Steinzeit waren es die Götzen, im Mittelalter die Kirche und im 20. Jahrhundert die Klassiker. Irgendeiner musste immer als Heilsbringer/Vordenker herhalten.

Als Mensch muss man sich entscheiden ob man Hammel oder Herde ist. In der Herde lebt es sich oftmals einfacher und risikoloser, aber auch mit der Gefahr in eine falsche Richtung zu laufen.

KS


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#155

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.06.2018 21:39
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#156

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.06.2018 21:44
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Zitat von GZB1 im Beitrag #138

Die Anwendung der Schusswaffe nach § 27 Grenzgesetz war in diesen Zeiten untersagt, nur zur Selbstverteidigung erlaubt.


Genau so habe ich es zur Zeit des E.H.-Besuches auch in Erinnerung. Allerdings führte das mMn bei uns nicht zu irgendwelchen zusätzlichen sonstigen Sicherungsmaßnahmen.


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#157

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 24.06.2018 21:52
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Zitat von berndk5 im Beitrag #153

Da hatten wir noch Bataillonssicherung und das Ding sollte der Führungspunkt des diensthabenden KC sein(oder Stellv.), dessen GK in der GSi war.



gut möglich.
mir sind aus dem I.gb des gr-9 und dem I.gb des gr-15, 2 führungsstellen bekannt (sogenannte bataillons-füsten) auf denen sich der kgsi in der bataillonssicherung befand.
auf den anderen 4 füsten, befanden sich ja die ksia.

die westlich behrungen, heute nicht mehr existierende, wurde zu diesen zweck nur kurzzeitig genutzt.
die westlich sonneberg auf dem berg isaak, steht heute noch.



berndk5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#158

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.06.2018 08:42
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Genau das meine ich auch !!! Wer und was ist denn eigentlich wichtiger als Iftra ?

Gruß Fellos


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#159

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.06.2018 10:05
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Zitat von Mike59 im Beitrag #144
Heute nennt man das - "wie wurde er gebrieft". Wir nennen das in Erinnerung an damals "wie wurde er manipuliert". Jetzt du - oder auch nicht. Aber eine Überlegung sollte es wert sein.
Ich könnte mich jetzt hinstellen und behaupten, dass ich nicht manipulierbar bin.

Das könnte aber ins Auge gehen, denn davor ist niemand gefeit.

Als Posten/Postenführer an der Grenze bin ich nie davon ausgegangen, dass eventuelle GV kriminell und für mich lebensbedrohlich sind. Klar wenn 61 Russen gemeldet waren, dann ist man automatisch etwas mehr abgetaucht. Beim sichern von landwirtschaftlichen Arbeiten habe ich mich eher für die Berufskollegen interessiert als in denen einen potentiellen GV gesehen. Ich bin immer davon ausgegangen, dass kaum jemand einen bewaffneten Doppelposten angreift.

Politische Indoktrienierungen bei der Tapi haben mich nicht beeindrukt oder gar scharf gemacht.

Allein schon das laufend davon erzählt wurde wieviele Grenzprovokationen von Seiten des BGS durchgeführt wurden habe ich als Absurdum verbucht. Ich persönlich habe den BGS immer als korrekt und zurückhaltend erlebt. Beim Zoll war es da schon etwas lockerer.

KS


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#160

RE: Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Ifta am 21.12.1988

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 25.06.2018 12:44
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@Commander - Beitrag #155

Vielen Dank für die Luftbildaufnahmen....

Im Bild 04-1985 - Blick vom Kreutzerberg Richtung Heldrastein sieht man am K6 den BT Gasse Jagdhaus
und im Bild 08-1985 Blick vom Sohlberg Richtung Wolfmannsgehau sieht man den BT der ehemaligen Führungsstelle GK Ifta (Straße Netra)
und gleich hinter dem GSSZ im Abschnitt den damaligen Melkstand .....

Nochmals vielen Dank für die Bilder....



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