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#41

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.10.2013 16:01
von Hans | 2.171 Beiträge | 32 Punkte
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Hi
Tja Frank ,das ist hier die Frage. Bei mir währe die Antwort eindeutig jein , aber ich habs ja schon. Warten wir mal ab,eventuell meldet sich der eine oder andere PKEer noch zu Wort, ich glaub so ein wenig, dann geht das richtige "Schlachtefest" los. Mal sehen. Und -bei meiner "Gesamtbetrachtung" hab ich "themabedingte" , aber dem heutigen Zeitgeist entspringende Wertungen schon unberücksichtigt gelassen.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#42

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.10.2013 17:29
von Vogtländer (gelöscht)
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Nun,ein Buch mit vielen Fehlern,macht sich das denn gut für meine Nachfahren?Ich meine,wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt zum richtichstellen.Denkemal,das es dann ein eindeutiges Nein ist.Also nach nem anständigen Lesewerk gucken.


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#43

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.10.2013 17:41
von eisenringtheo | 10.130 Beiträge | 3487 Punkte
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Zitat von Lutze im Beitrag #38
die DDR sah doch West-Berlin als einen eigenen Staat an,
für die Bundesrepublik war West-Berlin ein Teil ihrer,
da mußte es doch zu Spannungen kommen
Lutze

Im Jahre 1971 wurde diese Frage von den Alliierten gelöst.
http://www.cvce.eu/content/publication/2...lishable_en.pdf
Teil 2 Buchstabe B am Ende
Die westlichen Sektoren sind wie bis anhin kein konstitutiver Bestandteil der Bundesrepublik Deutschland und dürfen nicht von ihr regiert werden (Übersetzung von mir; Vertragssprachen war russisch, englisch und französisch, nicht aber deutsch)
Theo


Lutze und Hans haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#44

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.10.2013 17:54
von passport | 2.870 Beiträge | 755 Punkte
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Zitat von 94 im Beitrag #21
Zitat von passport im Beitrag #16
Wundere mich bis heute das er noch nicht gefragt welches Toilettenpapier (hartes-rubbelfestes Ost oder weich-flauschiges West) wir auf den Toiletten der Güsten den Reisenden zum A... abwischen hingehängt haben ?

Na dann, betrachte diese Frage mal hiermit als gestellt. Und vielleicht bissel erweitert; wer war für die Reinigung und Pflege der sanitären Einrichtungen in Bereich der GÜSt zuständig? Und wo gabs überhaupt welche?


Die GT war der Hausherr des Grenzüberganges Mbn./A. und der Kommandant der Chef der Güst. Dem Kommandanten unterstand daher auch die Putz-und Reinigungskolonne die u.a für die Reinigungen der WC-Anlagen zuständig war.


passport



zuletzt bearbeitet 05.10.2013 17:55 | nach oben springen

#45

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.10.2013 18:02
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War die Reinigungskolonne von Extern und somit überprüft/bestätigt?Weil PKE/GT/Zoll/... werden ja wohl kaum Leute abgestellt haben.


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#46

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.10.2013 18:15
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #45
War die Reinigungskolonne von Extern und somit überprüft/bestätigt?Weil PKE/GT/Zoll/... werden ja wohl kaum Leute abgestellt haben.


Nein, PKE und Zoll haben natürlich nur eigene Kräfte für die Reinigung der ihrer Büroräume eingesetzt. Wenn eine zentrale Reinigung der Abfertigungstrakte Innen/Außen angesagt war wurde das gesamte bewegliche dienstliche Inventar ausgeräumt.
Alle Zivielangestellten sämtlicher auf der Güst tätigen Behörden unterlagen selbstverständlich einer Überprüfung MdI / MfS. Welche DE konkret diese Überprüfung vornahm, entzieht sich meiner Kenntnis. Nach erfolgreicher Bestätigung erhielten diese Zivielangestellten ebenfalls eine Betretekarte für den Grenzübergang.


passport



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#47

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.10.2013 18:19
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Danke trotzdem erstmal für die Antwort.


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#48

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.10.2013 18:51
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Zitat von Lutze im Beitrag #36
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #35
Für Westberliner galten andere Bestimmungen als für Bürger der Bundesrepublik Deutschland. Westberliner konnten aber einen Reisepass der BRD bekommen. Wie konnten die PKE kontrollieren und durchsetzen, dass Einwohner Westberlins nicht als BRD Bürger einreisten, insbesondere bei Tagesbesuchen in Ostberlin, wo die Visa sofort ohne vorherigen Antrag (im Gegensatz zu Reisen von Westberlinern bzw. bei mehrtägigen Reisen) ausgestellt wurden?
Theo

stand im Reisepass nicht die Adresse?
Lutze


Hallo Lutze!

Wenn ich richtig erinnere, stand im Reisepass nur der Wohnort. Nicht aber die komplette Adresse. I

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#49

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.10.2013 18:56
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Zitat von ABV im Beitrag #48
Zitat von Lutze im Beitrag #36
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #35
Für Westberliner galten andere Bestimmungen als für Bürger der Bundesrepublik Deutschland. Westberliner konnten aber einen Reisepass der BRD bekommen. Wie konnten die PKE kontrollieren und durchsetzen, dass Einwohner Westberlins nicht als BRD Bürger einreisten, insbesondere bei Tagesbesuchen in Ostberlin, wo die Visa sofort ohne vorherigen Antrag (im Gegensatz zu Reisen von Westberlinern bzw. bei mehrtägigen Reisen) ausgestellt wurden?
Theo

stand im Reisepass nicht die Adresse?
Lutze


Hallo Lutze!

Wenn ich richtig erinnere, stand im Reisepass nur der Wohnort. Nicht aber die komplette Adresse. I

Gruß Uwe



Im Reisepaß stand nur der Wohnort und der Reisepaß für Westberliner wurde mit Bundesminister des Inneren gesiegelt.
Dazu muß man sagen,auch DDR Bürger haben sich BRD Reisepäße geholt, um durch Europa reisen zu können.
mfg Jan


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#50

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.10.2013 19:03
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ich muß noch mal nachfragen,
die West-Berliner hatten einen Reisepass der Bundesrepublik,
dort war der Wohnort vermerkt,
die DDR sah West-Berlin als einen eigenen Staat an,
wurde das nicht im Grundlagen-Vertrag mit der DDR geregelt?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
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#51

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.10.2013 19:08
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Hallo Lutzr, westberliner Bürger besaßen eigentlich nur einen Personalausweis von Westberlin. Mit diesem konnten sie ohne weiteres reisen. Es gab aber auch Berliner, welche sich BRD Reisepäße ausstellen ließen ,um damit durch die Welt zu reisen. Diese Reisepäße wurden von der DDR nicht anerkannt, weil Westberlin kein Bestandteil der BRD war und damit keine Reisedokumente für Westberliner ausstellen durfte. Diese Sonderstellung von Berlin müßte schon im Potsdamer Abkommen festgelegt worden sein.
mfg Jan


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zuletzt bearbeitet 05.10.2013 19:11 | nach oben springen

#52

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.10.2013 19:44
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #47
Danke trotzdem erstmal für die Antwort.


@Vogtländer


Sorry, hatte vergessen zu erwähnen, das die "Putztruppe" die Autobahnmeisterei der Güst war.
Einsatzbereich Grenze bis VP-KP 38.
Die Autobahnmeisterei besaß auch Feuerlöschfahrzeuge um bei Brände sofort eingreifen zu können.


passport



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#53

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.10.2013 19:54
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Damit wäre auch die "Technikfrage und Zuständigkeit Grünstreifen" geklärt,denn die waren doch auch für den Kurzschnitt Mittelstreifen und Rand zuständig,oder versteh ich das falsch?


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#54

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.10.2013 19:56
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Zitat von elster427 im Beitrag #51
Hallo Lutzr, westberliner Bürger besaßen eigentlich nur einen Personalausweis von Westberlin. Mit diesem konnten sie ohne weiteres reisen. Es gab aber auch Berliner, welche sich BRD Reisepäße ausstellen ließen ,um damit durch die Welt zu reisen. Diese Reisepäße wurden von der DDR nicht anerkannt, weil Westberlin kein Bestandteil der BRD war und damit keine Reisedokumente für Westberliner ausstellen durfte. Diese Sonderstellung von Berlin müßte schon im Potsdamer Abkommen festgelegt worden sein.
mfg Jan

wenn ich das richtig verstehe,
hatten West-Berliner einen ungültigen Reisepass,
und wie sah das im anderen Ausland aus?,
wurde dieser Reisepass dort respektiert?,
zum Beispiel in anderen Ostblockstaaten?
Lutze


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#55

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.10.2013 20:04
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Zitat von Lutze im Beitrag #54
[quote=elster427|p293627]Hallo Lutzr, westberliner Bürger besaßen eigentlich nur einen Personalausweis von Westberlin. Mit diesem konnten sie ohne weiteres reisen. Es gab aber auch Berliner, welche sich BRD Reisepäße ausstellen ließen ,um damit durch die Welt zu reisen. Diese Reisepäße wurden von der DDR nicht anerkannt, weil Westberlin kein Bestandteil der BRD war und damit keine Reisedokumente für Westberliner ausstellen durfte. Diese Sonderstellung von Berlin müßte schon im Potsdamer Abkommen festgelegt worden sein.
mfg Jan

wenn ich das richtig verstehe,
hatten West-Berliner einen ungültigen Reisepass,
und wie sah das im anderen Ausland aus?,
wurde dieser Reisepass dort respektiert?,
zum Beispiel in anderen Ostblockstaaten?
Lutze[/q


@Lutze

Der Bürger von WB besaß nur den "Behelfsmässigen Personalausweis" . Damit konnte er in die Welt reisen. Gab es Probleme im Ausland konnte er sich konsularisch an die Botschaft der BRD in den jeweiligen Land begeben.
Es gab keinen Reisepass für WB-Bürger.

passport



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#56

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.10.2013 20:10
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #53
Damit wäre auch die "Technikfrage und Zuständigkeit Grünstreifen" geklärt,denn die waren doch auch für den Kurzschnitt Mittelstreifen und Rand zuständig,oder versteh ich das falsch?



Damals wie heute zuständig für Pflege und Sauberkeit auf den zugewiesenen Streckenabschnitt der Autobahn.

passport



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#57

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.10.2013 20:20
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Zitat von passport im Beitrag #55
(..)

Der Bürger von WB besaß nur den "Behelfsmässigen Personalausweis" . Damit konnte er in die Welt reisen. Gab es Probleme im Ausland konnte er sich konsularisch an die Botschaft der BRD in den jeweiligen Land begeben.
Es gab keinen Reisepass für WB-Bürger.

passport


Ich denke auch, dass es so ist. Allerdings steht etwas anderes im Berlin Abkommen (und lässt mich etwas ratlos...)
http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...d/593845/page/0

Vereinbartes Verhandlungsprotokoll I (3. September 1971)
Es wird davon ausgegangen, daß Personen mit ständigem Wohnsitz in den Westsektoren Berlins zur Erlangung eines Visums für die Einreise in die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken bei entsprechenden sowjetischen Stellen vorzulegen haben:

-einen Paß der mit dem Stempel »ausgestellt in Übereinstimmung mit dem Viermächte-Abkommen vom 3. September 1971« versehen ist;
-einen Personalausweis oder ein anderes entsprechend abgefaßtes Dokument, das bestätigt, daß die das Visum beantragende Person ihren ständigen Wohnsitz in den Westsektoren Berlins hat und das die genaue Adresse des Inhabers und dessen Lichtbild enthält. Personen mit ständigem Wohnsitz in den Westsektoren Berlins, die auf diese Weise ein Visum erhalten haben, steht es frei, während ihres Aufenthalts in der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken entweder beide Dokumente oder eines von beiden mit sich zu führen. Das von einer sowjetischen Stelle ausgestellte Visum wird als Grundlage für die Einreise in die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und der Paß oder der Personalausweis als Grundlage für die konsularische Betreuung nach Maßgabe des Viermächte-Abkommens während des Aufenthalts solcher Personen im Gebiet der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken dienen. Der oben erwähnte Stempel wird in allen Pässen erscheinen, die von Personen mit ständigem Wohnsitz in den Westsektoren Berlins für Reisen in Länder benutzt werden, die dies verlangen.

Theo


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#58

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 06.10.2013 09:58
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Hi ,Theo
Ich glaub mal, die Antwort auf Deine Bedenken (ratlos) steht im Text mit drin.

Zit:
Personen mit ständigem Wohnsitz in den Westsektoren Berlins, die auf diese Weise ein Visum erhalten haben, steht es frei, während ihres Aufenthalts in der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken entweder beide Dokumente oder eines von beiden mit sich zu führen.

Es ging also beides (bei Reisen in die SU zumindestens). Allerdings -einen Pass mit dem erwähnten Eintrag hab ich nie in der Hand gehabt(- nicht mal gehört davon ---aber das kann schon eine Erinnerungslücke sein).

73 Hans


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#59

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 06.10.2013 11:37
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@Lutze

Der Bürger von WB besaß nur den "Behelfsmässigen Personalausweis" . Damit konnte er in die Welt reisen. Gab es Probleme im Ausland konnte er sich konsularisch an die Botschaft der BRD in den jeweiligen Land begeben.
Es gab keinen Reisepass für WB-Bürger.

passport[/quote]


@passport, da muß ich dir leider widersprechen. Westberliner, welche mit diesem Reisepass bei uns zur Kontrolle kamen,wurden erst befragt ob sie nicht ihren Personalausweis dabei hätten. Die meisten hatten. Wenn nicht wurde ihnen eine Identitätsbescheinigung angeboten.@Karnak kann dies sicherlich bestätigen. Das Siegel auf dem Lichtbild und bei der austellenden Behörde lautete " Bundesminister des Inneren " und besaß eine tieflilane Stempelfarbe, wie sie eigentlich nur dort aufgtretten ist.

mfg Jan


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zuletzt bearbeitet 06.10.2013 11:38 | nach oben springen

#60

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 06.10.2013 11:38
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Zitat von Hans im Beitrag #58
Hi ,Theo
Ich glaub mal, die Antwort auf Deine Bedenken (ratlos) steht im Text mit drin.

Zit:
Personen mit ständigem Wohnsitz in den Westsektoren Berlins, die auf diese Weise ein Visum erhalten haben, steht es frei, während ihres Aufenthalts in der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken entweder beide Dokumente oder eines von beiden mit sich zu führen.

Es ging also beides (bei Reisen in die SU zumindestens). Allerdings -einen Pass mit dem erwähnten Eintrag hab ich nie in der Hand gehabt(- nicht mal gehört davon ---aber das kann schon eine Erinnerungslücke sein).

73 Hans


Warum auch? Er war ja in der DDR kein anerkanntes Grenzübertrittspapier, weder für Aufenthalt noch für die Durchreise. Wir können nur spekulieren. Es gibt Staaten, die verlangen für die Ausstellung für Visa einen gültigen Reisepass, z.B. die Schweiz. Visa auf Personalausweis geht nicht. Vielleicht war es auch bei der damaligen SU so. Kann deshalb sein, dass die Bestimmungen ein Kompromiss war, mit dem alle leben konnten.
Stempel in den Pass machen lassen und mit Pass und behelfsmässigen Berliner Personalausweis ein Visum beantragen, möglicherweise als separates Formular, um durch die DDR reisen zu können.

Behelfsmässiger (West-)Berliner Personalausweis, ausgestellt in den achtziger Jahren
http://reichling.wordpress.com/2010/03/0...ersonalausweis/
Theo


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