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#301

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 26.05.2014 13:00
von lokgrenzer | 25 Beiträge | 1 Punkte
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Zitat von chantre im Beitrag #110
@Lokgrenzer

danke für Deinen Beitrag. Kannst Du auch was zum Ablauf in Griebnitzsee sagen?




Hallo chantre,

Griebnitzsee , war ein Bahnhof wo die Zitteraale max 5 Minuten Aufenthalt hatten, mit Vmax aus Richtung Potsdam Stadt ,in den Bahnhof eingefahren.
Nach Halt, Kontrolle Führerstände und Motorraum, alle Plomben auf Unversehrtheit kontrolliert.
Trapo, welche am GÜST Bahnhof Gutenfürst einstieg, verließ den Zug.
Wie gesagt, 5 Minuten Grenzaufenthalt, weil keine Personenkontrolle im Zug.

Bei Gleisarbeiten in Wildpark oder Potsdam, fuhren wir auch über Drehwitz, wo die Strecke von Seddin nach Gribnitzsee führte.
Ich spreche hier über das Zugpaar D 308/309 München -Berlin- München.
Bespannung BR 132 Bw Reichenbach.

Andreas


chantre, eisenringtheo und Einmannbetrieb haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#302

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 16.08.2014 19:05
von eisenringtheo | 10.181 Beiträge | 3696 Punkte
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Mindestens 227 Personen starben bei Grenzkontrollen am Bahnhof Friedrichstrasse eines natürlichen Todes steht hier
http://www.1961-1989.de/tod-an-der-mauer-peter-fechter/
Ob das wohl stimmt?
Theo


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#303

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 16.08.2014 20:04
von Hans | 2.171 Beiträge | 32 Punkte
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Hi, Theo,
Du beziehst dich aber jetzt auf die Unterzeile des Artikels "Grenzbahnhof Friedrichstraße", ja ?In der Originalquelle ziehen die Autoren diese Zahl aus den Tätikeitsbüchern der Transportpolizei. ( S. Bahnhof der Tränen,Quellenverzeichnis)
Also - etwa acht mal im Jahr Versterben einer Reisenden - für mich nachvollziehbar, währscheinlich, bei der Menge der Personenbewegung auf dem Bahnhof.
Das Problem liegt wo anders.
Für welchen Bereich des Bahnhofes schrieb die Transportpolizei die Meldungen - und war zuvor für die jeweilige Tätikeit verantwortlich ? Für den Bereich der Güst nicht. Daher zweifele ich auch nicht die Zahl als solche an , wohl aber den Teil -"während der Grenzkontrollen". Da wurde meiner Meinung nach "zusammengeschüttet". ( P.S. - Hatten wir das Thema nicht schon mal in Geisterbahnhöfe ? )
Ach so - Quelle- auch nicht die primäre, aber eben zugänglich) - Das hier besprochene Buch,S. 192 ff, der Autor bezieht sich aber auf eine Arbeit von Hr. Hertle und Fr. Nooke von der Gedenkstätte Berliner Mauer als Quelle.
73 , Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#304

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 30.01.2017 10:56
von Einmannbetrieb | 13 Beiträge | 5 Punkte
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Auch wenn der Beitrag schon etwas älter ist, möchte ich gerne darauf antworten:

Zitat von der glatte im Beitrag #286

Ich frage mich, warum sollte man denn auch auf die Rechte zwischen Bahnhof Friedrichstraße und der Brücke über den Humboldhafen verzichten, war doch eh DDR-Gebiet, oder? Was für Probleme hätte es nach einem Abtritt der Rechte wohl gegeben, wenn die BVG dann eine Reperatur oder Wartung auf dem Gebiet der DDR, ausführen wollte? Hätte man dann die gesamte betroffene Gleisanlage als West-Berliner Gebiet erklärt oder sogar müssen?

Ja, das war DDR-Gebiet. Der Grund war simpel: Geld. Bei den im Herbst 1983 stattgefundenen bedang sich die DDR-Seite aus, den S-Bahnverkehr zwischen dem Lehrter Stadtbahnhof und Friedrichstraße weiterzuführen. Dafür wollte man anfangs 2 Mio DM von Westberlin aus haben. Letztendlich einigte man sich auf 1,1 Mio DM - bei "tatsächlichen Aufwendungen der DDR (von) jährlich 0,9 Mio M – Valutaausgaben entstehen für die DDR nicht.“
Als weiteren Grund ist doch anzunehmen, daß die Einhaltung des Grenzregimes aus Sicht der DDR-Oberen mit eigenem Personal (sprich DR-Leuten) besser einzuhalten war.

Zitat
Zweite Frage, War das nicht immer so auch vor der Übergabe der Rechte an die BVG von West-Berlin, dass es vorwiegend Personal aus Ost-Berlin war, welche die S-Bahn-Züge auf der besagten Strecke führten? Gab es da Ausnahmen?


Vor der Übergabe fuhren auch in Westberlin wohnende S-Bahner den Bahnhof Friedrichstraße an, zumindest den oberirdischen. Für den Nordsüd-Tunnel gab es nach dem Mauerbau - ein genaues Datum ist mir nicht bekannt - die Anweisung, daß Westberliner Tf nicht durch ihn hindurch fahren durften. Das änderte sich erst nach dem Streik 1980.

Zitat
Dritte Frage, wurden damals 1984 nicht auch noch S-Bahn-Züge von der DR nach West-Berlin überführt? Wie gingen solche Überführungsfahrten über die Bühne, ging ja wahrscheinlich auch nur über den Bahnhof Friedrichstraße. Da soll ja ein Fernbahngleis zusätzlich mit einer Stromschiene ausgestattet gewesen sein. Auf einigen Fotos ist das ja auch zu sehen, aber scheinbar waren das beide Fernbahngleise (1 und 2)?
Oder hat man die S-Bahn-Züge mit einer 132er bespannt?


Die Überführungsfahrten endeten spätestens mit der Übertragung der Betriebsrechte an die Westberliner BVG am 9.1.1984. In den Tagen davor wurde die Verbindung, die eigenständig nach Zuschaltung der Stromschiene durch die S-Bahn befahren werden konnte, noch häufig genutzt, um Fahrzeuge aus West- nach Ostberlin und umgekehrt zu verbringen. Belegt durch Zeitzeugenaussagen ist hierbei auch eine Fahrt, bei der ein Unfallfahrzeug (mit schadhafter Scharfenbergkupplung) mittels Ketten an die Kupplung eines anderen Viertelzuges angebunden, besser verknotet, und nach Ostberlin verbracht wurde. Interessanterweise existieren diese beiden Viertelzüge (das abschleppende und das abzuschleppende) auch heute noch: Der eine steht im ehemaligen Bahnhof Lübars und der andere ist im historischen Fahrzeugbestand der BVG.

Mike



eisenringtheo und diefenbaker haben sich für diesen Beitrag bedankt
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