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#1401

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.02.2014 22:34
von Stringer49 | 702 Beiträge | 7 Punkte
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Zitat von Hans im Beitrag #1387
Abend, Gemeinde.....
Oh, Daniel , jetzt hab ich Dir durch die Verwendung eines Fachwortes einen Haufen Arbeit gemacht.
[...] Für mich steht da die Frage : Passiert was, wenn der DHO schaltet ? Bewirkt er einen eisenbahntechnischen Vorgang? Nein . . Sorry, aber mit der Juristerei hast Du angefangen- "Paragrafenmensch" nicht wahr? Ne , ist ein Scherz, ich versteh ja den Hintergedanken.
Allerdings muß ich auch zugeben, daß ich an dem Punkt wohl mehr oder weniger am Ende meines Wissens angekommen bin.
Mach mal was draus.
73 Hans







Bevor ich meinen guten Kollegen in Deutschland angerufen habe, hatte ich das gelesen und war irritiert:

« Also meldete ich die Lok als Vorspann bis Büchen beim Grenzkommandant an. Dann ging die übliche Grenzkontrolle vor sich, die in Schwanheide nicht lange dauerte, weil die ausführliche Kontrolle in Kuhlenfeld stattgefunden hatte. Jedenfalls bekam ich die Freimeldung vom Grenzkommandant, dass der Zug nach Büchen rollen darf. Die Meldung kam in der Regel nicht telefonisch, sondern eine Glocke an meinem Blockwerk ertönte und signalisierte mir, dass die Schotterweichen Richtung Grenze frei bedienbar waren. Ich bot also dem Fahrdienstleiter Büchen den Zug an, der ihn auch annahm. Ich stellte die Fahrstraße ein und dann das Ausfahrsignal F auf Fahrt. »

Bahnhof Schwanheide - Lokführer ohne Paß. Erinnerungen von Nobert Weise : http://archiv.trainzdepot.net/forum/view...5382&rowstart=0
(Diese Geschichte ist lesenswert)

Und:
«Rechts von meinem Arm die schon beschriebene Glocke, die ertönte, wenn der Grenzkommandant die "Schutzweichen" Richtung Büchen freigegeben hatte. Gleich rechts daneben der große Kasten ist das beschriebene Zeitschaltwerk zur Verhinderung von Durchfahrten.»
http://www.norbert-weise.de/fdl-wsa.htm

weiter unten «Freigabe der Schutzweichen 25 und 26 durch den Kommandant - eine Glocke am Blockkasten ertönte»

Dieser Eisenbahner schreibt nicht «Zustimmung zur Zugfahrt», nein, er schreibt «Weichen freigeben». Da die deutsche Sprache der Eisenbahner sehr genau ist, glaube ich nicht, dass dieser Herr an drei Stellen ungenau ist.

Das «Zeitschaltwerk» ist auch eine bemerkenswerte Installation

Ja, ich bin ein «Paragraphenmensch». Das ist auch richtig. Ich schreibe einen Text für Leser in einem anderen Kontext und in einer anderen Sprache. Sie wissen weniger über die DDR als die Deutschen. So sollte ich sehr genau sein. Ja, diese Lust zur Genauigkeit ist auch ein Resultat des Alters - glaube ich.

Mein deutscher Kollege sagt dazu : Haar-Spalterei. Das ist sehr plastisch.

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.02.2014 22:40 | nach oben springen

#1402

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.02.2014 22:37
von Stringer49 | 702 Beiträge | 7 Punkte
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #1399
[...]

Ja man müsste wissen, ob und wenn ja, was die Bedienung des Schlüssel konkret inbezug auf die Stellwerkstechnik bewirkt. Diese Frage wird hier im Forum wohl offen bleiben, denn beantworten könnte sie nur ein Wartungstechniker, der an einem Güst-Bahnhof tätig war: Das ist ein ganz enger Personenkreis. [...]
Theo


Ja, das habe ich mich auch gefragt. Lies bitte meine Fundstücke: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn (71)

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#1403

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.02.2014 23:16
von eisenringtheo | 10.121 Beiträge | 3453 Punkte
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Zitat von Stringer49 im Beitrag #1402
(...)
Ja, das habe ich mich auch gefragt. Lies bitte meine Fundstücke: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn (71)

Stringer49



Die angegebenen Fundstücke sind mir bekannt. "Freigeben" kann vieles heissen, z.B auch nur bedeuten, dass die Stromzuleitung für eine elektromechanische Weiche eingeschaltet wird. Wie bei einem Lichtschalter. Hat die Weiche keinen Strom, kann sie nicht gestellt werden, die Fahrstrasse auch nicht, das Signal auch nicht auf Fahrt. Strom ein- und ausschalten, einfach und effektiv, aber eigentlich keine eisenbahnspezifische Handlung.
Theo


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1404

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.02.2014 23:44
von diefenbaker | 662 Beiträge | 143 Punkte
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Ich sehe das so ähnlich wie Theo.

Die einzelnen eisenbahnspezifischen Handlungen sind Bestandteil in einem recht komplexen Netzwerk von Abhängigkeiten und Wirkungen. Wenn da von außen jemand eingreifen könnte, sehe ich gute Chancen für inkonsistente Situationen die unfallträchtig sind. Zu so einer Leichtfertigkeit sollte doch auch die Sicherheisphobie der DDR nicht geführt haben.

Egal wo der Draht des Schalters vom DHO hinführte, er kann - eisenbahnsicherheitstechnisch bedingt - eigentlich nicht mehr bewirkt haben als eine Freigabe für den Fahrdienstleiter, dass der ab jetzt übernehmen und seine Arbeit tun darf.

Der DHO hat als verlängerter Arm der Politik die Macht dafür zu sorgen, dass sich kein Rad dreht, solange er keine Freigabe erteilt hat, was heisst, solange die Einhaltung der politischen Vorgaben für die Ausreise von Personen nicht sichergestellt ist. So gesehen übergibt der Fahrdienstleiter den eingefahrenen und zum Stillstand gekommenen Zug den Grenzern zur Abfertigung und bekommt ihn irgendwann zurück. dazwischen gab es nur Stillstand.

Gruss Wolfgang



Hans und Stringer49 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#1405

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.02.2014 04:49
von Vogtländer (gelöscht)
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Unterm Strich,Männers,haben wir es.Wir reden jetzt alle vom Gleichen,nur mit andren Worten.Vereinfacht versuch ich es jetzt mal so:Der DHO signalisierte mit seinem Knopf dem FDL/Stellwerker,das er jetzt darf und die grenzabfertigungstechniche Seite fertig ist.Daraufhin hat FDL Fahrweg (Trasse)frei gegeben (,Weichen stellen,Signal Grün) und ab ging die Ludmila mit Anhang!

Ps:
@eisenringtheo:Es ist immer wieder schön,Deine diplomatichen leichtverständlichen Sätze zu lesen.


Stringer49 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.02.2014 04:52 | nach oben springen

#1406

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.02.2014 12:54
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Guten Tag,

ich möchte mich für alle Antworten bedanken. Wenn ich gelangweilt habe, so bitte ich um Nachsicht. Das Thema ist für geschlossen, ich werde jetzt die juristische Analyse weiterführen; das ist jedoch hier nicht besonders interessant.

Ich werde, wenn ich Antworten für den Text nehme, gut zitieren - thread, Autor (User name), site, Datum, Uhrzeit).

Vielen Dank für die Geduld.
Stringer49 (Daniel)

PS. Es gibt einen sehr positiven Aspekt: Ich habe sehr viel gelernt / erfahren, Geld für Bücher ausgegeben (S-Bahn, Tränenpalast und Geisterbahnhöfe) und bin darüber nicht traurig, auch wenn ich nicht alles verstehe. Das Thema Friedrichstrasse / Geisterbahnhöfe nimmt etwa 2...3 p.c. meines Textes ein. Verrückt, nicht wahr ?


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1407

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.02.2014 12:58
von Vogtländer (gelöscht)
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Mahlzeit Stringer!
Also mich langweilst Du nicht.
Lass mal gucken Deine Gedanken zur Juristerei.


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#1408

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.02.2014 13:15
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Mahlzeit, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte......
Hi, Daniel- wenns denn geholfen hat - mir hat es jedenfalls Spass gemacht - macht es Spass.
Auf jeden Fall drück ich Dir für Dein Werk die Daumen.
Ach - das klingt so nach Abschied - soll es doch gar nicht.
Man hört voneinander -liest sich!
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#1409

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.02.2014 13:19
von Stringer49 | 702 Beiträge | 7 Punkte
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Zitat von Hans im Beitrag #1408
Mahlzeit, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte......
Hi, Daniel- wenns denn geholfen hat - mir hat es jedenfalls Spass gemacht - macht es Spass.
Auf jeden Fall drück ich Dir für Dein Werk die Daumen.
Ach - das klingt so nach Abschied - soll es doch gar nicht.
Man hört voneinander -liest sich!
73 Hans


Nein. Ich bleibe im Zug. Und ich bleibe in diesem Thread. Doch habe ich gefunden, dass ein grosses Kapitel zum Ende gekommen ist. Viele haben dabei oft und lange die Tasten des Keyboards gehauen... Ich fand dass ich einfach Danke sagen sollte.
Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


Hans und furry haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#1410

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.02.2014 14:35
von Vogtländer (gelöscht)
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Da danke ich Dir mal für Deine Fragerei und Kommentare


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#1411

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.02.2014 09:23
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Dieser Thread ist ja nun zur Sammlung aller eisenbahntechnischen Fragen im Zusammenhang mit der Grenze geworden. Ist keine Kritik, find ich sogar gut.
Deswegen möchte ich mal einen Thread aus einem anderen Forum empfehlen, der unbedingt auch in unser Forum paßt.
Begegnungen Eisenbahner DDR-BRD an innerdeutscher Grenze
Zu finden unter folgendem Link: http://www.drehscheibe-foren.de/foren/re...508423,page=all

Ich kann mir vorstellen, daß die Beiträge auch in unserem Forum viele Fragen beantworten können. Vielleicht eröffnet man mal einen neuen Thread zu diesem Themenkreis. Ich hatte ja schon mal den Versuch gestartet.
Wechselwirkungen zwischen der DDR und der BRD/Westberlin War vielleicht die falsche Überschrift, aber mich interessiert, welche Kontakte, Beziehungen, Wechselwirkungen gabe es im Zusammenhang mit der Grenze, z. B. bei der Binnenschiffahrt, der Eisenbahn, dem Straßenverkehr oder auch bei der Ver- und Entsorgung von Wb.

Viel Spaß beim Lesen
Steffen

@stringer Ich möchte mich bei Dir bedanken. Deine Beiträge waren immer gut recherchiert. Vielleicht kannst Du uns zu einem, späteren Zeitpunkt mal Dein fertiges Werk vorstellen.


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
zuletzt bearbeitet 28.02.2014 12:02 | nach oben springen

#1412

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.02.2014 11:21
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Zitat von chantre im Beitrag #1411


[...]

@stringer Ich möchte mich bei Dir bedanken. Deine Beiträge waren immer gut recherchiert. Vielleicht kannst Du uns zu einem, späteren Zeitpunkt mal Dein fertiges Werk vorstellen.


Sehr gern. Ich weiss jedoch nicht, ob es allen gefällt. Es wird in Französisch sein*. Man muss es in Google in den (grauenhaften) Übersetzer schicken. Ich habe oft die Knowledge Base von Microsoft in Deutsch gelesen. Sehr viele Dinge in dem deutschen Text habe ich nicht verstanden. Ich habe mich gefragt, ob ich so ein Deutsch gelernt habe...

Du hast eine gute Idee, Stefan. Ein Thread über den Verkehr mit dem friendly enemy Bundesrepublik. Das ist manchmal unheimlich, was ich in BStU und anderen Archives gefunden habe... Das ist manchmal komisch, manchmal lässt es frösteln.

In diesem Zusammenhang : Es ist unglaublich für mich, dass die DDR westdeutsche Terroristen geschützt hat (Buch Tränenpalast : Grenzpassage der Terroristen durch BF Friedrichstrasse, auch Frau Vieth

Daniel

* Das liegt an den Partnerschaftsbeziehungen zwischen französischen und DDR-Kommunen. So etwas gab es in dieser Form nicht im UK, so interessiert es auch britishe Leser nicht besonders.


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


chantre hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1413

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.02.2014 11:55
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Die Idee von Steffen finde ich auch gut. Man müsste vermutlich einen Threadtitel finden, der die Leute, die was dazu zu sagen haben, in diesen Thread reinzieht. Immerhin haben wir wohl hier ein paar Eisenbahner, die früher bei der DR und später bei der DB oder Privatbahnen waren bzw. sind.

Eine Frage in dem Zusammenhang drängt sich mir gleich auf: Ich habe eigentlich nie gesehen, dass grenzüberschreitende Züge von DB-Loks in die DDR gezogen wurden, sondern immer nur, dass die DR-Loks (in meinem Falle) bis Helmstedt vorgespannt waren und dort dann den Gegenzug in die DDR übernahmen.

War das tatsächlich so, oder wurden umgekehrt auch Züge mit DB-Loks zb. bis Marienborn gezogen, wo diese Loks entsprechend einen Gegenzug übernahmen?

Bin gespannt, ob jemand was dazu sagen kann.

Gruss

icke



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#1414

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.02.2014 12:04
von chantre | 445 Beiträge | 209 Punkte
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@icke46, wenn Du dem Link in meinem Beitrag folgst, findest Du die Antwort.


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
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#1415

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.02.2014 12:18
von eisenringtheo | 10.121 Beiträge | 3453 Punkte
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Zitat von icke46 im Beitrag #1413
(...)

War das tatsächlich so, oder wurden umgekehrt auch Züge mit DB-Loks zb. bis Marienborn gezogen, wo diese Loks entsprechend einen Gegenzug übernahmen?

Bin gespannt, ob jemand was dazu sagen kann.

Gruss

icke



In Probstzella wurde umgepannt auf elektrische DB Lok. Auf der Strecke Berlin-Köln fuhren die dieselelektrischen DR Loks Baureihe 132 von Rummelsburg bis Helmstedt. Dann habe ich noch die "Interzonenzüge" Bebra-Gerstungen und weiter benutzt, allerdings nur vier mal. Da gings mit DB Diesel bis Gerstungen, Lokwechsel auf DR Diesel und ab Weimar oder Erfurt, dort Wechsel auf E-Lok.
Theo


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#1416

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.02.2014 13:43
von Hans | 2.171 Beiträge | 32 Punkte
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Mahlzeit , Gemeinde....
Nicht so mein Gebiet, aber Theos Beschreibungen bezüglich Gerstungen kann ich bestätigen.
Die jeweiligen Lokwechsel sind ja nun mal von betrieblichen Gegebenheiten abhängig. Es muß also beide Varianten gegeben haben.
Kleine Bemerkung am Rande : Im Link von Chantre wird ein 5000 T. -Tisch erwähnt. - das ist keine Eisenbahnerstory - den Märchen oder Lügentisch gabs eigentlich in jeder Bw-Kantiene. Der Hintergrund ist allerdings prosaisch - es ist ja logisch, die "Schwarzen" -Dampfkutscher und Schlosser - sitzen extra - allerdings wegen ihrer öligen Klamotten - und wenn dann die "ganz großen Meister" so ihre "Heldentaten" erzählten , wurden die bewegten Lasten der Züge immer schwerer. - Im Bw Arnstadt hieß das Ding dementsprechend : 3800 Tonnen und mehr. - Das war die angebliche "Heldenlast" mit einer Lok BR 44 durch den Brandleitetunnel nach Oberhof. Die tatsächliche maximale Last? Na, sie soll sogar höher gewesen sein- Planlast war wohl 3000 T. Die Deckenbalken über diesen Tischen waren allerdings extra verstärkt, damit sie sich nicht durchbogen.Soviel zu Reichsbahnlegenden.
73 Hans


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#1417

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.02.2014 14:41
von furry | 3.992 Beiträge | 1735 Punkte
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Am damaligen Güterzuggrenzübergang Ellrich-Walkenried wurde in Ellrich umgespannt. In den 50er Jahren wurde teilweise von DR-Loks bis Walkenried nachgeschoben. So die Aussage meines Vaters, der u.a. auf dieser Strecke fuhr.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#1418

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.02.2014 19:58
von Vogtländer (gelöscht)
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gutenfürst ist ludmilla gefahren.bis hof und zurück mit gegenkutsche ohne db-bimmel.war wohl so nicht anders gewollt und elektrisch wirds enoch paar wochen dauern auf trasse plauen-hof.


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#1419

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 28.02.2014 20:50
von Lutze | 8.613 Beiträge | 2865 Punkte
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war einfach nur eingeschlafen am späten Abend in der S-Bahn,
Endstation Friedrichstraße,welcher Geist hat mir nur nicht meine
Ruhe gegönnt,übermüdet in Kaulsdorf angekommen,
wurde es schon hell
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#1420

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 01.03.2014 08:45
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Morgen, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte…..
Ja, Lutze, Du hättest es eben wie Erwin, auch Goldi genannt, machen Müssen.
Erwin war der Betreiber, Inhaber und einzige Angestellte von „Erwins rollenden Zigarettenladen“.
Das war ein Verkaufsstand, Grundfläche ca. 1 -1,5 qm, auf Rollen, welcher morgens so von 5.00-9.30 vor der Buchhandlung des Bahnhof Friedrichstraße stand, vollgepackt mit Zigaretten, dem Erwin und seiner Goldi-Flasche. Nun kam der Erwin aber immer mit dem ersten „Strausberger“ so 04.35 Uhr in Fri an und hatte –wohl „Goldibedingt“ einen gesegneten Schlaf.
Es war also eine der wichtigsten Aufgaben für den jeweiligen Trapo-Streifer, beim ersten Zug aus Strausberg in den vierten Wagen zu gehen, um Erwin zu wecken. Gelegentlich wurde diese Aufgabe auch von der Aufsicht des Bahnsteiges wahrgenommen, wenn die Trapo mal anderweitig beschäftigt war. Hat fast immer geklappt.
Wär doch ein Vorschlag?
73 Hans


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