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#61

RE: Sprachphrasen und Worthülsen in den Medien der DDR

in Leben in der DDR 01.02.2018 19:07
von der alte Grenzgänger | 1.773 Beiträge | 4258 Punkte
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #59
.. widerrechtlichen Halteverzicht vor dem permissiven Fahren ...




Oh Gott, was ist das denn für ein Begriffe- Ungetüm ?
Stammt das aus der DDR ? (was auch immer das heißen mag..)

Siggi


"Das Verlangen, von uns selbst zu sprechen und unsere Fehler ins rechte Licht zu rücken, macht einen großen Teil unserer Aufrichtigkeit aus."
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#62

RE: Sprachphrasen und Worthülsen in den Medien der DDR

in Leben in der DDR 01.02.2018 19:22
von Hackel39 | 3.587 Beiträge | 2713 Punkte
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Zitat von der alte Grenzgänger im Beitrag #61
Zitat von Hackel39 im Beitrag #59
.. widerrechtlichen Halteverzicht vor dem permissiven Fahren ...




Oh Gott, was ist das denn für ein Begriffe- Ungetüm ?
Stammt das aus der DDR ? (was auch immer das heißen mag..)

Siggi


Es ist eine Koproduktion.
Das permissive Fahren heißt heute Fahren auf Sicht und der Lokführer muß den Signalbegriff und das Mastschild bewußt wahrnehmen, was nach Meinung der Kontrolleure (die den Lokführer ablösen ließen) nur im Stillstand geht (!)
Dem Kollegen wird abgesprochen, daß er es bei langsamer Vorbeifährt eben nicht bewußt wahrgenommen hat, heute gibt es das Verfahren immer noch allerdings ohne Halt im Zusammenhang mit dem Vorsichtssignal.
Eine Vorbeifahrt am Haltsignal ohne besonderen Aufrag ist auch heute noch unter weiteren Bedingungen beim automatischen Blocksignal zulässig, wenn bei Halt keine Verbindungsaufnahme mit dem Fahrdienstleiter möglich ist.
Naja und der widerrechtliche Halteverzicht ist eben meine formulierte Kurzfassung.


der alte Grenzgänger und eisenringtheo haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#63

RE: Sprachphrasen und Worthülsen in den Medien der DDR

in Leben in der DDR 01.02.2018 20:47
von eisenringtheo | 10.465 Beiträge | 4978 Punkte
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Permissives Fahren
Das permissive Fahren ist die Einfahrt eines Zuges in einen sicherungs- und zugmeldetechnisch nicht als frei gemeldeten Streckenabschnitt. Der Zug darf an einem bestimmten Hauptsignal, das Halt zeigt, vorsichtig vorbeifahren, wenn ihm dies durch den Fahrdienstleiter mit einem besonderen Auftrag erlaubt wird oder das Mastschild eine vorsichtige Weiterfahrt ohne speziellen Auftrag erlaubt.
https://bahnblogstelle.net/lexikon/permissives-fahren/


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#64

RE: Sprachphrasen und Worthülsen in den Medien der DDR

in Leben in der DDR 03.02.2018 16:00
von Bastler100 | 413 Beiträge | 2372 Punkte
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Ich dachte wir reden hier über schwarz weiße Mastschilder.
Auf solchen strecken war ja Permissiv normal.
Z: zzu DR Zeiten Dresden Leipzig


Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.


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#65

RE: Sprachphrasen und Worthülsen in den Medien der DDR

in Leben in der DDR 03.02.2018 17:04
von berndk5 | 1.509 Beiträge | 11840 Punkte
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zu #49 , hallo @eisenringtheo , einerseits danke für das deutliche Beispiel.
Ja, so etwas wurde als Provokation mit gezählt. Ebenso Einweisungen von Besuchergruppen an der StGr , egal ob in Uniform oder Zivil. Selbst das "Entbieten des Tagesgrußes" wie es im soz.-milit. Sprachgebrauch hieß, wurde als Provokation gezählt auf der Strichliste.

Andererseits Theo ist ja absolut klar und logisch, dass das unbefugte Betreten des angrenzenden Staates als Provokation n u r durch den Grenzaufklärer (den man natürlich nicht sieht) herausgefordert und provoziert wurde.
Wahrscheinlich hat der GAK gherufen: Komm doch, trau Dich, oder Feigling, Feigling. Egal, Hauptsache ist das die Grenzer natürlich Schuld hatten.

Vielleicht war aber einfach nur völlig unspektakulär das BGS-Warnschild abgefallen oder von Hobby-Sammlern geklaut worden- egal........


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
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#66

RE: Sprachphrasen und Worthülsen in den Medien der DDR

in Leben in der DDR 04.02.2018 13:54
von eisenringtheo | 10.465 Beiträge | 4978 Punkte
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Zitat von Bastler100 im Beitrag #64
Ich dachte wir reden hier über schwarz weiße Mastschilder.
Auf solchen strecken war ja Permissiv normal.
Z: zzu DR Zeiten Dresden Leipzig

Ja. Das Problem beim Streckenblock ist die Einhaltung der Fahrpläne. Wenn ich von einem Bremsweg von 1km ausgehe, dann ist die Länge eines solchen Blocks auch ein Kilometer. Es folgt also jeder Kilometer ein Hauptsignal und am gleichen Mast ein Vorsignal (oder ein kombiniertes Signal). Solange der Streckenblock vor dem Zug belegt, bleibt das Hauptsignal auf Rot.
Da Züge im gesicherten Betrieb nicht auf Sicht fahren, spielt es eigentlich keine Rolle, ob schlechtes oder gutes Wetter herrscht. Es gibt nun aber vielerlei Gründe, warum Züge langsamer fahren, als sie eigentlich fahren und deshalb Verspätung bekommen. Ohne die Möglichkeit des permissiven Fahrens kann es einen Handharmonikaeffekt geben. Denn je langsamer ein Zug fährt, desto länger ist ein Streckenblock belegt. Dann stehen die Züge an. Das Problem war vor allem zwischen Berlin und Potsdam Hbf (heute P-Pirschheide) vorhanden, hier musste der ganze Verkehr nach Westen und teilweise nach Süden durchgeschleust werden.
http://postconnections.com/dr-eisenbahn-...ner-heide-1982/


hundemuchtel 88 0,5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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