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#721

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 18.07.2018 20:44
von RiFu | 229 Beiträge | 132 Punkte
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Ja richtig, das war Streganz. Eins der drei Standardziele für uns neben Neu-Zittau zum Schießen( da stand auch eine Übungsgrenze) und Waltersdorf. Dort gab es im Wald eine Lichtung. Dort haben wir unsere Funkbuden aufgebaut und Betrieb gemacht. Da gab es auch Aufschaltpunkte, vergleichbar zu den GMN Säulen.


EK 88 I


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#722

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 18.07.2018 23:41
von andyman | 2.808 Beiträge | 4692 Punkte
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Mir fällt noch Klietz ein,oder ist das Neu Zittau?Die anderen kenne ich auch.Rüthnick,Streganz,Waltersdorf,Neu Zittau.
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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#723

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 19.07.2018 08:04
von Stuelpner | 195 Beiträge | 130 Punkte
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Zitat von RiFu im Beitrag #721
Ja richtig, das war Streganz. Eins der drei Standardziele für uns neben Neu-Zittau zum Schießen( da stand auch eine Übungsgrenze) und Waltersdorf. Dort gab es im Wald eine Lichtung. Dort haben wir unsere Funkbuden aufgebaut und Betrieb gemacht. Da gab es auch Aufschaltpunkte, vergleichbar zu den GMN Säulen.
Na, da kommen ja die Erinnerungen wieder! In dem Waltersdorfer Waldstück waren wir 76 bis 78 öfter. Das Gute war, dass wir da mit unserer R118 allein standen und ziemlich gelassen den Funkdienst durchführen konnten. Durch die Autobahnnähe wurde es nicht langweilig.

Gruß Stuelpner



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#724

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 19.07.2018 14:17
von andy | 1.555 Beiträge | 2130 Punkte
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Ja, ging Autobahnabfahrt Bestensee runter Richtung Prieros, durch Pätz und am gleichnamigen See vorbei.

Naja, die Autobahnabfahrt Bestensee wirst Du dann aber nur mit schwer geländegängigen Fahrzeugen genommen haben - offiziell gab es sie nämlich noch nicht.
Die damals übliche Abfahrt war Mittenwalde, die Abfahrt Bestensee gibt es wimre erst seit 2010.


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.


der alte Grenzgänger hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#725

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 20.07.2018 19:43
von Kalubke | 3.091 Beiträge | 3040 Punkte
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Zitat von buschgespenst im Beitrag #720
In Teupitz war das Kommando 3 des WR F. D. stationiert...

...


Ja und auch den TÜP Teupitz als Übungsplatz des MfS-Wachregimentes gab es.

Auf dem TÜP Teupitz gab es auch einen "Sektor Sport" mit den Bereichen:

Dynamosport, Nachwuchsleistungssport, Nachwuchssport mit den Sportarten: Leichtathletik; Judo; Schwimmen; Turnen; Sportschießen

Als Kampfsport wurde dort aber nicht nur Judo trainiert, sondern auch das für die DDR-Öffentlichkeit damals verbotene Karate. Ich weiß von Zeitzeugen, dass das MfS sich den Luxus leisten konnte, Westberliner Sportkaratevereine zum gemeinsamen Training nach Teupitz einzuladen. Das, was in Teupitz gemacht wurde, war aber kein Sportkarate, sondern ziemlich ruppiger Vollkontakt Militärkampfsport für Sondereinsatzkräfte, so dass die Westberliner die nächste Einladung aus Sorge um ihre heilen Knochen dankend abgelehnt haben.




Gruß Kalubke



andyman hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.07.2018 19:59 | nach oben springen

#726

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 20.07.2018 22:26
von andy | 1.555 Beiträge | 2130 Punkte
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Als Kampfsport wurde dort aber nicht nur Judo trainiert, sondern auch das für die DDR-Öffentlichkeit damals verbotene Karate. Ich weiß von Zeitzeugen, dass das MfS sich den Luxus leisten konnte, Westberliner Sportkaratevereine zum gemeinsamen Training nach Teupitz einzuladen. Das, was in Teupitz gemacht wurde, war aber kein Sportkarate, sondern ziemlich ruppiger Vollkontakt Militärkampfsport für Sondereinsatzkräfte, so dass die Westberliner die nächste Einladung aus Sorge um ihre heilen Knochen dankend abgelehnt haben.



gruen

Naja verboten war es nicht, es war im DTSB der DDR aber nicht gern gesehen - das trifft es wohl eher.
1984 lernte ich in meiner Nachbarschaft einen Angehörigen der 9. Kompanie in Potsdam kennen. Neben dem Training während der Dienstzzeit trafen die Jungs sich regelmäßig in einem Keller zum Karate-Training. Irgendwann so um 86/87 bekamen sie Nutzungszeiten in einer Potsdamer Sporthalle und da waren dann auch sehr schnell Leute dabei, die mit der 9. Kompanie nix zu tun hatten.

Hier kann man auch nachlesen, dass Karate im Frühjahr 89 dann praktisch offizialisiert wurde.

https://gojuryuinfo.com/2016/10/23/einbl...rband-entsteht/

Gibt es zu dem gemeinsamen Training mit den westberliner Karatevereinen nähere Informationen? So richtig kann ich mir nicht vorstellen, dass die Führung des WR - das WR war Mielke direkt unterstellt - einen westberliner Karateverein nach Teupitz eingeladen hat.
Eigentlich war das auch nicht nötig - es gab in der Sowjetarmee genügend Spezialeinheiten, die unsere Fallis z.T. ganz schön alt aussehen liessen.


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.


zuletzt bearbeitet 20.07.2018 22:30 | nach oben springen

#727

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 20.07.2018 22:42
von Mike59 | 9.455 Beiträge | 5919 Punkte
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Im Magazin "Neues Leben" o.s.ä. gab es mal eine Artikelserie über asitische Kampfsportarten - das war ??



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#728

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 20.07.2018 23:12
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... vor meiner dienstzeit.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#729

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 21.07.2018 09:52
von Kalubke | 3.091 Beiträge | 3040 Punkte
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zu #726

Ich habe mich mit denjenigen, die damals dabei waren, mehrfach über das Thema unterhalten, weil ich mir das zunächst auch erst nicht vorstellen konnte. Da aber Mehrere davon berichteten, scheint die Geschichte Hand und Fuß zu haben. Sie sagten, das Sportobjekt lag außerhalb von Berlin, sie mussten ein Stück Autobahn fahren. Damit scheidet der WR-Standort Adlershof und das DO der HAXXII in Hoppegarten aus und bleibt eigentlich nur noch Teupitz übrig. Wie der Kontakt zustande gekommen ist, konnten sie mir leider nach so langer Zeit nicht mehr genau sagen.

Der Verein unterhielt damals auch Kontakte zu den DEFA-Stuntleuten (Kaskadeure) um Axel Dziersz, die halblegal iin einer Schule in Adlershof trainiert haben. Der Chefinstruktor des Karateverbandes Hideo Ochi ist regelmäßig mit Leuten aus dem Westberliner Verein nach Adlershof gefahren, um Schwarzgurtprüfungen abzunehmen. Möglicherweise hat das MfS davon Wind bekommen und sich selbst mit eingeklinkt. An der GüSt Invalidenstraße erregten die Westberliner bei der Einreise jedesmal Aufsehen, wenn der Kofferraum geöffnet werden musste, welcher voll mit Karateanzügen war. Die Fahrten in den Osten werden auch in Ochis Biographie beschrieben, die kürzlich veröffentlicht wurde.

Gruß Kalubke

p.s. Wer kennt noch die legendäre Kampfkunstshow im Freidrichstadtpalast in den 80ern? Höhepunkt war das Spalten einer Kartoffel auf dem bloßen Bauch einer Frau mit einem Katana Schwert. Die Show führten übrigens Axel Dziersz und seine Leute auf.



zuletzt bearbeitet 24.07.2018 02:00 | nach oben springen

#730

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 22.07.2018 19:03
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Zitat von andy im Beitrag #724
Ja, ging Autobahnabfahrt Bestensee runter Richtung Prieros, durch Pätz und am gleichnamigen See vorbei.

Naja, die Autobahnabfahrt Bestensee wirst Du dann aber nur mit schwer geländegängigen Fahrzeugen genommen haben - offiziell gab es sie nämlich noch nicht.
Die damals übliche Abfahrt war Mittenwalde, die Abfahrt Bestensee gibt es wimsre erst seit 2010.


andy
Klar @andy, zum Winterfeldlager nach Streganz mit PSH 😆

Man konnte aber auch über Abfahrt KW zum TüP fahren.


zuletzt bearbeitet 22.07.2018 19:04 | nach oben springen

#731

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 03.08.2018 00:50
von bürger der ddr | 7.865 Beiträge | 29473 Punkte
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Erzählt mal wieder was.....
Wenn ich an die Zeit bei der PIK denke, da fällt mir ein wie die armen Kerle der Mienentruppe die alten "Tretmienen" räumen mußten. gerade bei der Hitze muß ich daran denken, denn die Arbeit wurde auch im Hochsommer gemacht.
Der Mienentrupp führ mit 2 LKW und Sankra raus. Ein Lkw war mit Sprengmittel und Technik beladen und auf dem anderen saß die Truppe. Ausgestattet mit einer Lederrolkombi und einem Mottoradhelm (Pilothelm) mit angebastelten Visier aus Pyacryl.
Die Mienen wurden nach einem bestimmten Muster verlegt und nach Fixpunkten im Gelände konnte man die Stellen annähernd durch ein "Raster" bestimmen. Wenn ich mich recht erinnere wurde das mit Schnur abgespannt.
Nun hatten die Kollegen der Mienentruppe noch eine lange Stange mit einem Haken vorne dran. Nun wurde aus der Distanz mit der Stange an dem vermuteten Ort "gestochert" bis man eine Miene fand. Manchmal äußerte sich der Fund recht lautstark.....
Der "Finder" war oft nach Stunden Kreide bleich, man erlebte ja aus nächster Nähe was für einen Schaden so eine Bodenmiene anrichten kann. Da kommt schon der Gedanke, was wäre hätte ich das Teil statt mit der Stange mit dem Fuß erwischt. Für solche Fälle war auch immer der Sankra (LO) mit im Abschnitt.
Mienen die "leise" gefunden wurden, da wurde TNT drauf oder dran getan und die Miene wurde gesprengt.
Der LKW (Ural) mit den Sprengmitteln stand sehr nahe an dem Einlaßposten und der Wachhabende hatte die Aufgabe den LKW immer "im Auge zu haben". man stelle sich vor einer mit Insiderwissen hätte die Plane aufgeschlitzt und TNT plus Zündkapseln gestohlen.....

Warum ich die Tage daran denke?
Auch ohne Lederolkombi ist die Hitze kaum zu ertragen und dann noch so einen Job wo es auf Konzentration und Selbstdisziplin ankommt, meine Achtung!


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


Jürgen 75/2 und Kontrollstreife haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.08.2018 00:52 | nach oben springen



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