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#481

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 11.11.2017 17:30
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Gut mit dem Reservefahrer, wir hatten ja das Kompanie-Dingens als Sicherung wo mal Urlaub und Krankheit zuschlagen konnte und es wurde eng mit verfügbaren Leuten.
Da wollten die schon das einer der Fahren kann zur Not fährt, egal ob er nun entsprechend strukturell ausgebildet ist oder nicht.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


zuletzt bearbeitet 11.11.2017 17:31 | nach oben springen

#482

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 11.11.2017 20:07
von freddchen | 86 Beiträge | 118 Punkte
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Bei uns wurde man (Ende 80er) relativ schnell nach der Ausbildung von der Grenzkompanie zum PF-Lehrgang "delegiert" oder auch nicht. Der dauerte 1 Woche. Danach konnte man nach bestandener Prüfung auf Befehl als Postenführer eingesetzt werden. Das geschah dann nach den üblichen internen Spielregeln.

Wenn beide Posten die Berechtigung hatten, konnte durchaus der Dienzeitjüngere den Hut aufhaben. Der Dienstgrad spielte bei den Grundwehrdienstleistenden hier auch keine Rolle. Ich war mehrfach als Soldat Postenführer und hatte einen Gefreiten als Posten. Ja, manche Ältere hat das schon leicht gekrämt. Aber was solls, hat sich keiner rausgesucht...


vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.11.2017 20:20 | nach oben springen

#483

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 11.11.2017 20:19
von mibau83 | 1.410 Beiträge | 2690 Punkte
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das kenne ich noch anders!
ich war im gleichen gb wie du, allerdings noch vor der umstrukturierung 1985. das gb kaltennordheim hatte damals aber bereits kompaniesicherung.

postenführer war bei uns immer der dienstgradhöhere.

ich hatte auch bereits im 2.dhj die balken auf den schulterstücken. brachte mir aber nix,da in der regel mit gefreiten-postenführer im grenzdienst
.
den postenführerzuschlag bekam man auch nur, wenn man als postenführer tatsächlich im grenzdienst war.


so war es zu meiner zeit und an dem ort wo ich agt war.



vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.11.2017 20:20 | nach oben springen

#484

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 11.11.2017 20:55
von Kontrollstreife | 2.025 Beiträge | 13582 Punkte
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Wurde bei Euch der PF Zuschlag nach Tagessätzen bezahlt??? Ich habe den 6 Monate lang bekommen, auch für die Schichten in denen ich Streife gefahren bin oder auf der Hütte saß. Bin ja mal ohne Begründung einige Wochen nicht als PF eingesetzt worden.

KS


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#485

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 11.11.2017 21:00
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Schäler auf der Schulter war gleich Postenführerzuschlag, logisch, alles andere wären ja Pseudopostenführer auf Geheimmission gewesen, Klassenfeind täuschen oder so was.
Manno, es gab bestimmt 100 verschiedene GT, gefühlt und dann noch die selbsternannten Ober-Fachleute wo auch nur Quar... kommt, gelegentlich.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#486

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 11.11.2017 21:08
von DoreHolm | 9.031 Beiträge | 6856 Punkte
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Postenführerzuschlag ? Kannten wir noch nicht. Naja, zwischen Ende der 60er und den 80ern, das war schon ein Unterschied. Wenn ich das so lese hier, hat sich da wohl auch die Bürokratie erhöht.



Ehli, vs1400 und schulzi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#487

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 11.11.2017 21:17
von mibau83 | 1.410 Beiträge | 2690 Punkte
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Zitat von Kontrollstreife im Beitrag #484
Wurde bei Euch der PF Zuschlag nach Tagessätzen bezahlt??? Ich habe den 6 Monate lang bekommen, auch für die Schichten in denen ich Streife gefahren bin oder auf der Hütte saß. Bin ja mal ohne Begründung einige Wochen nicht als PF eingesetzt worden.
KS


nein keine tagessätze.
ich war aber als soldat logischerweise immer mit dienstgradhöheren im einsatz, deshalb nie postenführer. dafür gab es nur soldatensold und grenzzuschlag.



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#488

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 11.11.2017 21:18
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Der PF-Zuschlag, so schlecht war der nicht, wie hoch genau weiß ich aber nicht mehr, ich dächte aber 1983 zahlte mir der Spieß alles in allem so 450 Mark Gesamtsold aus im 3. DHJ, gab es auch Feindwärtszuschlag?
Quali1 hatte ich auch noch.
Arbeitskollegen bei der NVA in Bad Frankenhausen z.B. waren wohl als Gefreite zu der Zeit mit 120 Mark am Start.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


zuletzt bearbeitet 11.11.2017 21:31 | nach oben springen

#489

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 11.11.2017 21:24
von damals wars (gelöscht)
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Ich habe in einer alten NBI gelesen, das es in Berlin in den sechziger Jahren einen Grenzerball gab. Ist das zufällig jemanden ein Begriff?


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#490

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 11.11.2017 21:33
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Zitat von damals wars im Beitrag #489
Ich habe in einer alten NBI gelesen, das es in Berlin in den sechziger Jahren einen Grenzerball gab. Ist das zufällig jemanden ein Begriff?


Party oder Spielgerät?
Ersteres gab es auch an der Grünen, da musste ich manchmal meinen KC abholen.
Stand aber nicht in der NBI, war auch besser so


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


zuletzt bearbeitet 11.11.2017 21:35 | nach oben springen

#491

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 11.11.2017 23:23
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #467
Zu Dir paßt nur mein erster Satz in dem Zitat..........

Die Frage hat sich außerdem erübrigt, denn Sprutze, die schon als PF in die GK kamen, mit Ortskenntnis als Voraussetzung, sind natürlich eine Unmöglichkeit.


ich ging davon aus, Freienhagener,
dass selbst dir noch in erinnerung ist wie lange neue pf eingewiesen wurden.
sorry, war wohl mein fehler.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#492

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 11.11.2017 23:30
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #468
Außer scheinbar im Harz 1988, also falls doch, der Nutzen von so einer Aktion für die GT allgemein wäre schon interessant.
Bei meinen ersten 6 Monaten war die Grenzausbildung jedenfalls überschaubar, also ich hatte vom tatsächlichen Dienst an der Grenze sozusagend null Ahnung, wenn man gleich als PF an den Kanten kam, müsste der Schwerpunkt der Ausbildung wohl weniger auf Mot. Schütze gelegen haben.


ach gottchen, Hanum,
es liegt doch auf der hand, dass pf besser verplant werden konnten ... 1+1=2 ... und dass war die beste kombination.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#493

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 11.11.2017 23:39
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Zitat von vs1400 im Beitrag #492
Zitat von Hanum83 im Beitrag #468
Außer scheinbar im Harz 1988, also falls doch, der Nutzen von so einer Aktion für die GT allgemein wäre schon interessant.
Bei meinen ersten 6 Monaten war die Grenzausbildung jedenfalls überschaubar, also ich hatte vom tatsächlichen Dienst an der Grenze sozusagend null Ahnung, wenn man gleich als PF an den Kanten kam, müsste der Schwerpunkt der Ausbildung wohl weniger auf Mot. Schütze gelegen haben.


ach gottchen, Hanum,
es liegt doch auf der hand, dass pf besser verplant werden konnten ... 1+1=2 ... und dass war die beste kombination.


gruß vs


Na vor so einem Taktiker nahe an Rommnel, taktisch, der nebenbei wohl auch noch Absolvent der Akademie von F. Engels war, nicht R. sondern vs, muss man einfach einknicken.
Hast recht und wir unsere Ruhe.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


zuletzt bearbeitet 11.11.2017 23:48 | nach oben springen

#494

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 11.11.2017 23:51
von vs1400 | 3.792 Beiträge | 7251 Punkte
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #493
Zitat von vs1400 im Beitrag #492


ach gottchen, Hanum,
es liegt doch auf der hand, dass pf besser verplant werden konnten ... 1+1=2 ... und dass war die beste kombination.


gruß vs


Na vor so einem Taktiker nahe an Rommnel, taktisch, der nebenbei wohl auch noch Absolvent der Akademie von F. Engels war muss man einknicken.
Hast recht und wir unsere Ruhe.


hab selten solch "qualifizierte" antworten erhalten.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#495

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 12.11.2017 00:23
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Zitat von vs1400 im Beitrag #494
Zitat von Hanum83 im Beitrag #493
Zitat von vs1400 im Beitrag #492


ach gottchen, Hanum,
es liegt doch auf der hand, dass pf besser verplant werden konnten ... 1+1=2 ... und dass war die beste kombination.


gruß vs




Na vor so einem Taktiker nahe an Rommnel, taktisch, der nebenbei wohl auch noch Absolvent der Akademie von F. Engels war muss man einknicken.
Hast recht und wir unsere Ruhe.


hab selten solch "qualifizierte" antworten erhalten.

gruß vs


Mehr wären eventuell hilfreich gewesen.
Vielleicht.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


zuletzt bearbeitet 12.11.2017 00:23 | nach oben springen

#496

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 12.11.2017 00:49
von andyman | 2.799 Beiträge | 4657 Punkte
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Fast 40 Beiträge zum PF Quark,also ich erzähl hier nie wieder was.
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#497

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 12.11.2017 01:15
von Fred.S. | 2.031 Beiträge | 17037 Punkte
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#496 Hey, andymann, sag, nur in diesen Thema erzählst Du nie wieder was oder ? mfg. Fred


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#498

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 12.11.2017 01:46
von Mike59 | 9.453 Beiträge | 5911 Punkte
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #468
... ....
Bei meinen ersten 6 Monaten war die Grenzausbildung jedenfalls überschaubar, also ich hatte vom tatsächlichen Dienst an der Grenze sozusagend null Ahnung, wenn man gleich als PF an den Kanten kam, müsste der Schwerpunkt der Ausbildung wohl weniger auf Mot. Schütze gelegen haben.


Das würde ich eher vorsichtig er formulieren - da ist der frisch gebackene PF aus der Ausbildung direkt an die Grenze, ja gar nichts gegen die frisch gebackenen Uffz'e an der Grenze.
Wir hatten weder Ahnung von der Grenze noch von der Führung von Menschen - was uns nicht umbringt macht uns härter - einige hat es halt nicht härter gemacht. War nicht ganz so schön.



vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.11.2017 01:46 | nach oben springen

#499

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 23.11.2017 16:30
von Placebo | 9 Beiträge | 110 Punkte
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Teil 2
Es geht zur Schießübung, keine Ahnung wo der Platz war. Wir sitzen mit den Knifften hinten auf dem W50, werden ordentlich durchgerüttelt, es stinkt nach Abgasen. Abbiegen, Kolonnenweg, hoch und runter springen die Achsen, und mit denen springen wir alle. Einigkeit- mal anders. Angekommen, absitzen, formieren. Abmarsch zum Munitionsempfang. 3 Schuss und sofort aufmunitionieren. Wie ging das eigentlich? Hatte doch damals gefehlt, na prima. Ein Kamerad zeigt es mir, ok verstanden. Dann in Dreierrotten vor zur Feuerlinie, hinlegen auf eine Zeltplane. Magazin einführen, laden.“ Drei Schuss Einzelfeuer….FEUER!“ Hm…wie geht so ein Magazin da rein? Ein Unteroffizier bemerkt mein Dilemma und hilft mir. Na gut. Auch nicht schwer, muss man halt nur wissen. Ich reiße durch, lege an und ziele. Mit einem gewaltigen Knall entladen sich alle 3 Patronen auf einmal in Richtung Ziel. Sand fliegt dort auf, getroffen habe ich mal gar nichts. Dafür trifft mich ein Tritt in die Seite und eine Kanonade an Flüchen und Beschimpfungen geht auf mir nieder. Das schießen wird eingestellt. Woher soll ich denn wissen wie das mit dem Dauer- und Einzelfeuer eingestellt wird…?! Ich hatte mal davon gehört, es aber sofort wieder zur Seite gelegt. Nun habe ich den Salat. Ich muss bis zum Abschluss des Tages dort bleiben und am Ende die Hülsen einsammeln und Kisten voller Munition und auch die leere Kisten zu einem LKW schleppen. Ich komme mir ein wenig vor wie Alfons Zitterbacke. Am nächsten Morgen bekomme ich als schlechtester Schütze ein paar Ehrenrunden um den Appellplatz verliehen sowie den Spott der Mannschaft. Hat ja prima geklappt mit dem –nicht auffallen. Mit dem lautesten Knall der irgend möglich ist hab ich auf mich aufmerksam gemacht. Da muss ich jetzt durch, einige Kameraden zwinkern mir trotzdem aufmunternd zu. Ich nehme die Strafe wie ein Mann und lege es dann zu den Akten. Die Jungs auf Stube vom ersten Zug erste Gruppe sind ok. Wir teilen das gleiche Schicksal, was sollen wir uns da noch das Leben schwer machen. Es wird geholfen wenn einer Probleme mit Bettmachen oder Schrankbau hat. Fenster werden mit Zeitungspapier sauber, aha. Kragenspiegel waschen, sich selbst „Schüsseln“ mangels Dusche. Einmal pro Woche dürfen wir in einem Neubau im Keller duschen. Eine Wohltat. Meine Freundin schreibt mir jeden Tag einen Brief. Nun schon die 7 Woche. Und ich schreibe wann immer ich kann, zurück. Ihre Briefe helfen ein Stück weit bei mir zu bleiben, den Draht zur Heimat und Freunden nicht ganz zu verlieren. Teilzuhaben an den täglichen Dingen die sie umtreiben. Sie fehlt mir so sehr, aber es wird noch eine Ewigkeit vergehen müssen um wieder daheim sein und bleiben zu können. In den letzten Tagen waren Fallschirmjäger eingetroffen. Es macht die Runde dass wir mit der gesamten Kfz Kompanie nach Halberstadt verlegt werden sollen, in die „Knochenmühle“. Zunächst aber sind wir fast jeden Tag draußen am Lehrobjekt Staatsgrenze. Der Wahnsinn. Da steht von einem Horizont zum anderen eine „echte“ Grenze. Es soll Leute gegeben haben die dort abhauen wollten und nicht schlecht guckten als sie durch DDR Grenzer festgenommen wurden. Märchen oder Wahrheit? Jedenfalls wird die Übungsgrenze bewacht wie die echte Grenze. Wir lernen wie man Spuren deutet. Wer vorwärts läuft oder rückwärts, oder vortäuscht in die falsche Richtung gelaufen zu sein. „Halt, stehen bleiben, Grenztruppen der DDR!“ Ich muss einen Grenzverletzer spielen. So renne ich mit einem Knüppel immer wieder über die Dünenartigen Sandflächen, werde abgeführt, außer Sichtweite des BGS…in den Kieferwald- mehr oder weniger unsanft zu Boden befördert, Beine breit, Handflächen nach oben. Toller Job. Was denn mit diesem Schießbefehl sei? „Denn gibt es nicht. Anwendung der Schusswaffe in Verhältnismäßigkeit des Angriffes. Kommt der mit einem Knüppel dann schießen sie in die Beine, unten. Verstanden? Und nie feindwärts schießen, dann eher laufen lassen.“ Das sind die einzigen Aussagen eines Hauptmannes welche ich in der ganzen Zeit bei den Grenzern zu diesem Thema höre. Einige unserer Unteroffiziere witzeln aber, man könne im Dunkeln nur schwer ausmachen was eine Waffe ist oder ein Stock. „Im Zweifelsfall würden sie draufhalten…der Warnschuss liegt zweites Magazin rechts unten, Genossen…“ Abmarsch zu einer Sandgrube. Etwa in 3 Meter Tiefe sind 2 dunkle Röhren tief im Sand erkennbar. Sie bestehen aus LKW Reifen, die oben mit Sand bedeckt sind. Die Übung ist einfach, in Rückenlage mit der Waffe längs auf der Brust, durchschlängeln. Was nun beginnt ist eine Folter wie ich und auch die Kameraden sie noch nicht erlebt haben. Nacheinander krabbeln wir hinein. Einige Soldaten haben Platzangst, schreien weiter vorn. Treten mit den Stiefeln nach unten, malträtieren die nachfolgenden Kameraden am Kopf. Es ist dunkel, ich sehe nichts. Höre Rufe, irres lachen. Ein Albtraum. Der eigene Atem wird durch die Rundung in den Reifen verstärkt und ans eigene Ohr geführt. Vor mir geht’s nicht weiter, hinter mir schreit einer. Auch ich bekomme einen Tritt ab, das schmerzt. Aber man kann nichts machen, die Hände klammern sich an die Waffe auf der Brust, man hat nur die Schulterbewegung mit der man vorwärts kommt. Und die Beine, mit denen man sich mehr oder weniger weiter schiebt. Alles wirkt surreal, die Rufe und das Schreien verzerren sich zu einem Brei, mir fiept es wieder im Kopf. Es ist einer der Momente in denen man kurz erstarrt und nicht weiß ob man das gerade wirklich erlebt. In dem man hofft das es ein Traum ist aus dem man gleich erwachen würde. Dann schwindet das Rauschen und du realisiert das du wirklich in der Scheiße-in dem Fall-in einer pechschwarzen Röhre steckst. Ein Zeitgefühl existiert nicht, ich weiß am Ende nicht wie lange ich da drin war. Irgendwann sind aber alle raus. Wir schweigen, atmen schwer, einige sehen sehr mitgenommen aus, starren den Boden an, liegen auf dem Rücken, die zerschundenen Hände vor den Augen. Die Felddienstuniform hat auch gelitten, es fehlen Knöpfe. Mir ist mein Tarnnetz aus der Ärmeltasche gerissen worden, der Knopf fehlt auch. Bloß gut, meine Dosimeter sind noch da. Wir marschieren zurück in die Grenzausbildungskompanie. Keinem ist nach reden zumute. Wir sind dreckig, verschwitzt und zerlumpt. Im Lagerbereich sehen wir die Fallschirmjäger mit Panzerkettengliedern Übungen machen. Die haben andere Stiefel an, zum Schnüren. Und sie machen die Übungen mit freiem Oberkörper, haben fast alle eine geschorene Glatze oder Igelhaarschnitt. Da sind ganz schöne Atzen dabei, muss ich feststellen. Auch meine Kameraden schauen respektvoll zu den Kollegen. Nachdem wir uns frisch gemacht haben, die Kleidung geflickt und gerichtet ist…marschieren wir zur Kantine. Wir sind hungrig nach dem Tag. Das mit dem marschieren ist bei uns aber immer so eine Sache. Ein Passgänger in der Truppe und alles geht in Disharmonie unter. So machen wir wieder den Umweg über den Appellplatz, was natürlich alles von unserer Essenszeit abgezogen wird. Dann sehen wir die Fallschirmjäger in kurzärmligen Nikkis und angezogenen Armen im Laufschritt Richtung Kantine laufen. Wir sind sprachlos, aber auch ein wenig neidisch. Die waren Elite, nicht wir. Totale Disziplin, neben denen lief kein Aufpasser her und maulte an allem rum. Echt, das beeindruckt mich.
Der große Tag der Verlegung ist da. Wir packen unsere „Seesäcke“ zusammen. Putzen ein letztes Mal die Unterkünfte, Bäder, Klo`s. Flur und Treppe werden ordentlich gekeult. Der Ölsockel muss auch geschrubbt werden. Aber zusammen geht das alles schnell von der Hand, erschrocken stelle ich fest wie sehr man sich schon eingefügt hatte, angepasst . Ein Hinterfragen von Aufgaben gibt es nicht. Es ist alles normal. Auch die zurückliegenden Wochen, die Gespräche die wir abends auf Stube hatten über Sinn des Soldat-sein. Und ich denke: ob wir wirklich besser dran sind als die Motschützen in Eggesien? Oder die Flakabwehr, überhaupt NVA. Wir sind eine Elite-Truppe, hatte Mielke wohl mal gesagt. Darum sei auch die Versorgungslage für uns eine andere als bei den Streitkräften. Ich habe keine Ahnung ob da etwas dran ist, später werde ich zumindest einen quantitativen und qualitativen Unterschied des Essens draußen am Kanten feststellen. Und ich denke auch über unsere Rolle als Grenzer nach, wie sie jeder für sich versteht oder definiert. Und ja, wir sind der Meinung für die Sicherheit und den Frieden zuständig zu sein. Das der Sozialismus schon eine lebenswürdige Gesellschaftsordnung ist. Wir froh sein können nicht bei den Kriegstreibern im Westen leben zu müssen. Wir sind quasi wahre Glückspilze. Und ich denke: Mit Arbeitslosigkeit, Drogen…damit werden wir, die Gerechten dieser Welt, nichts zu tun haben. Niemand ahnt zu diesem Zeitpunkt dass die meisten unter uns nur 18 Monate später arbeitslos sein werden, die Arbeitslosigkeit droht und viele sich im Schnaps Trost suchen werden. Und ich denke: Wahnsinn was gerade im Land passiert, die vielen Urlauber die nicht vom Balaton wiederkehren. Ungarn hat im Mai begonnen die Grenzanlagen abzubauen. Viele DDR Bürger versuchen jetzt über die Botschaft oder direkt über die Grenze wegzukommen. Verräter, denke ich. Wir haben es so gut hier. Meine kleine beschränkte, noch viel zu junge Welt kennt keine Stasispitzel, Mangelwirtschaft oder Repressalien durch Staat und Behörden, Volkspolizei. Die, die da abhauen waren eh alles Asoziale und Verbrecher. Wir können froh sein dass die gehen. Werden alle arbeitslos sein da drüben. Sind den bunten Verlockungen des Westens erlegen, wie dumm die sind! Wir haben bald den Kommunismus. Komplette Gleichschaltung, aber auch alles umsonst. Brauchst du ein Brot? Gehst in Konsum…holst es Dir einfach…ohne Geld. So hat man uns das im Staatsbürgerkundeunterricht erklärt. Die werden schon sehen was sie davon haben. Na, das wird sicher auch bald ein Ende haben, dann ist wieder Ruhe im Karton. Ines schreibt, dass sie gerne in den Urlaub fahren würde, wieder nach Balatonföldvar, mit ihrer Schwester. Es war so schön da im letzten Jahr. Herzrasen. Wieder antreten, alles verladen auf die W50, LO`s, UAZ und was wir sonst noch haben. Kradmelder sitzen auf, fahren knatternd los, sollen erste Kreuzungen absperren. Einige der Orte durch die wir fahren kenne ich: Havelberg, Stendal…irgendwann kommt Magdeburg Richtung Halberstadt. Die Kradmelder kommen immer wieder rarsant an uns vorbei, überholen um weiter vorn wieder abzusperren. Die machen schon eine gute Arbeit, denke ich. Dann geht es vorbei an den HALKO Werken, einer düsteren Industrieanlage aus altem, verwittertem rotem Backstein. Qualm steigt aus alten, verrosteten Rohrleitungen. Es roch immerhin recht würzig hier, mal eine Abwechslung zu diesem Dieselgestank auf der Ladefläche. Überhaupt sieht Halberstadt nicht besonders attraktiv aus. Mir wird mulmig, an Glöwen habe ich mich ja halbwegs gewöhnt, nun wieder was anderes- vor allem mit dem Beinamen „Knochenmühle“. Ich bekomme Angst. Nur warum eigentlich? Meine Kameraden saßen schaukelnd auf den Bänken, schauten raus, rauchten und hingen ebenfalls ihren Gedanken nach. Ob Ines wohl erfährt dass ich nicht mehr in Glöwen bin? Man hat uns versprochen die Post nachzuschicken. Irgendwie war das meine größte Angst. Das ich verloren gehe in den Erinnerungen meiner Freundin. Sie ist ein verdammt hübsches Mädchen, viele aus meiner Umgebung waren scharf auf sie. Als 1987 Dirty Dancing in die Kinos kam musste ich feststellen das Ines der Hauptdarstellerin („Ich habe eine Melone getragen“) aufs Haar ähnelte. Inklusive der kleinen Hakennase. Dieser scheiß Klos im Hals, kann das bitte mal endlich aufhören!? Ungarn…warum will sie ohne mich nach Ungarn in Urlaub? Die Fahrt geht über Kopfsteinpflaster und Straßenbahnschienen, dann sehe ich die Endstation der Bahn, sie endet in einer Schleife zur rechten Hand. Wir passieren eine Brücke, entfernen wir uns von Halberstadt wieder. Rechts sieht man das typische grau der russischen Kasernen, eine Mauer…ebenfalls typisch für die Kasernen der Freunde…verläuft schier endlos rechts parallel zur Straße. Mich fröstelt es wieder, `Nein, bitte nicht. Bitte nicht hier rein lieber Gott!` geht’s mir durch den Kopf. Dann tauchen zur linken Seite ebenfalls Kasernenbauten auf. Die sehen schon eher nach uns aus als diese furchterregenden grauen Häuser der Russen. Wir fahren auf das Gelände auf, die LKW halten in der Straße direkt vor der Kantine, die rechts steht. Links befinden sich 3 Hochhäuser, nicht besonders schön. In der Mitte sind Appellplätze, hinter dem letzten Bau eine riesige Sturmbahn und ein noch größeres Areal wo Bunkeranlagen zu erahnen sind. Dagegen ist das Idiotenviereck in Glöwen winzig. Na das kann ja heiter werden wenn die mich da reinstecken. Mir wird langsam klar warum man das hier so nennt..“Knochemmühle“. Uns wird das mittlere Gebäude, die 3 und 4 Etage zugewiesen. Zeug hoch schleppen. Spinde rücken, Betten aufbauen, einrichten. Dann Spinde einräumen. Und schon hatten wir ein neues, hässliches Zuhause. Der Blick aus dem Fenster konnte spröder nicht sein. Als wir alles hergerichtet hatten gehen wir zur Kantine. Es stank ekelerregend nach faulen Eiern im Eingangsbereich, ein Geruch der dort auch nicht verschwand. Und den offenbar auch keiner stört. Es fällt auf dass niemand Stress macht mit „Fertig werden!“ oder „Zack, zack!!“ So sitzen wir fast eine Stunde und besprechen die neue Situation. Spekulieren was uns erwarten wird, bis irgendwann ein Unteroffizier kommt und uns abholt. Eine neue Episode meines Soldatendasein bricht nun an, ich bin gespannt, aber auch ängstlich. Was passiert mit meiner Heimat?



Lutze, Büdinger, Rainer-Maria Rohloff, Ehli, GKUS64, thomas 48, Rothaut, bürger der ddr, 94 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#500

RE: Erzählt mal wieder was

in Grenztruppen der DDR 23.11.2017 17:25
von andyman | 2.799 Beiträge | 4657 Punkte
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Danke für deinen Beitrag @Placebo .Das Lesen strengt an wenn du ohne Absatz schreibst,vielleicht kannst du daran denken beim nächstenmal.Eine Frage habe ich,die Mpi hast du ohne Theorie und Trockenübung(ohne Mumpeln) auf dem Schießplatz das erstemal in der Hand gehabt?Wir haben bis zum Erbrechen Waffenkunde geübt bevor wir schiessen durften.
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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