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25
August
2010

Lothar Loewe, Chronist des Kalten Krieges

Sogar die SED-Größen fürchteten sich vor ihm: Lothar Loewe. Der ARD-Korrespondent und Intendant des Senders Freies Berlin ist mit 81 Jahren gestorben. Heute wollte er nach Polen fahren. Zusammen mit einem Freund. Nach Landsberg an der Warthe. In der damals noch deutschen Stadt hatte die Familie Loewe vor dem Krieg gelebt, als der Vater als Postbeamter aus Berlin dorthin versetzt wurde. Ihr Wohnhaus hat den Krieg überlebt, nun stand in ihm sogar eine Wohnung zum Verkauf. „Lass uns mal rüber fahren. Vielleicht kaufe ich sie…“ Auch daraus wird nichts mehr. Gestern ist Lothar Loewe im Alter von 81 Jahren in Berlin gestorben. Er war ein Vollblutjournalist. Wenn nicht auf ihn, auf wen sonst trifft dieses – zugegeben etwas abgegriffene – Etikett zu? Neugierig, fundiertes Wissen, respektlos, bestens informiert, immer zur Stelle, witzig und charmant, dazu eine markige Stimme mit unüberhörbarem Berliner Akzent. Und er konnte so wunderbar erzählen. Zum Beispiel vom Ende des Krieges und den Anfängen seiner journalischen Karriere beim Berliner Blatt „Der Abend“. Die Schlacht um Berlin erlebte er als 16 Jahre alter Hitlerjunge mit der Panzerfaust in der Hand. „Bis ich sie endlich wegschmissen habe und mit der letzten Straßenbahn nach Hause gefahren bin…“.

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http://www.welt.de/kultur/article9169169...en-Krieges.html



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