#1

das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 11:43
von Lutze | 8.034 Beiträge

kennt einer von euch den Begriff?,ich kann mir das heute noch anhören,
schon die Streiche in meiner Kindheit,wurden mir zum Verhängnis,
bin ich jetzt ein schlechter Mensch
gruß Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
zuletzt bearbeitet 23.06.2013 11:44 | nach oben springen

#2

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 11:48
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #1
kennt einer von euch den Begriff?,ich kann mir das heute noch anhören,
schon die Streiche in meiner Kindheit,wurden mir zum Verhängnis,
bin ich jetzt ein schlechter Mensch
gruß Lutze


Ich kenne nur,---das schwarze Schwein,von der blonden Sau--.


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#3

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 11:58
von Anja-Andrea | 902 Beiträge

Das schwarze Schaf in der Familie war ich. Meine Eltern SED- Mitglieder, mein Vater Major bei den GT, unter anderem als Politoffizier und Kompaniechef. Meine Schwestern in der SED, eine auch noch FDJ- Funktionär und gewählte Abgeordnete im Rat der Stadt, mein Bruder Unteroffizier bei der NVA und ich als Republikflüchtling im Knast.....................................

Andreas


http://kaube-blog.de/


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zuletzt bearbeitet 23.06.2013 11:59 | nach oben springen

#4

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 12:01
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von Ameisenferdinand im Beitrag #3
Das schwarze Schaf in der Familie war ich. Meine Eltern SED- Mitglieder, mein Vater Major bei den GT, unter anderem als Politoffizier und Kompaniechef. Meine Schwestern in der SED, eine auch noch FDJ- Funktionär und gewählte Abgeordnete im Rat der Stadt, mein Bruder Unteroffizier bei der NVA und ich als Republikflüchtling im Knast.....................................

Andreas

ich frage mich,warum ist das so,
eine eigene Meinung zu haben,darf doch nicht bestraft werden
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
zuletzt bearbeitet 23.06.2013 12:03 | nach oben springen

#5

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 12:07
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Wenn mein Vater schlechte Laune hatte kam immer sinngemäß:"du kannst das sowieso nicht , lass lieber die Finger davon"oder "verdammt, haste wieder Scheiße gebaut, du bist aber auch zu nichts zu gebrauchen" usw. Keine Ahnung, was meinen Alten da immer gedrückt hatte, wahrscheinlich seine Samenstränge denn er war auch kein Kostverächter.

Übrigens immer wenns ums tanzen ging...immer mit fremden Frauen.

Wenn er wüsste, was aus seinem Sohnemann geworden ist, er könnte eigentlich stolz sein. Aber nu liegt er unter der Erde, sein Grab existiert auch nicht mehr...iss lange her und ich habe ihm ja schon vergeben. Er war ein ordentlicher aufrechter arbeitsamer Mann, hatte halt seine Macken und meine Mutter hatte ihn beim Tanz kennengelernt als Einer angelatscht kam und meinte"aber tanzen kann ich leider nicht besonders"

"Macht nichts, ich bringe es Ihnen bei" meinte Sie und war wohl glücklich, das da so ein junger blonder Kerl um den Tanz bat. Ihre Ehe hielt bis zu seinem Tod glaube so 35 Jahre?

Lebensläufer


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#6

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 12:11
von Uleu | 528 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #4
Zitat von Ameisenferdinand im Beitrag #3
Das schwarze Schaf in der Familie war ich. Meine Eltern SED- Mitglieder, mein Vater Major bei den GT, unter anderem als Politoffizier und Kompaniechef. Meine Schwestern in der SED, eine auch noch FDJ- Funktionär und gewählte Abgeordnete im Rat der Stadt, mein Bruder Unteroffizier bei der NVA und ich als Republikflüchtling im Knast.....................................

Andreas

ich frage mich,warum ist das so,
eine eigene Meinung zu haben,darf doch nicht bestraft werden
Lutze


Gesetzesverstoss ist ja nun mal mehr als eine eigene Meinung. Heute wie damals.


" Die geheime Aufklärung ist ein Dienst, der nur Herren vorbehalten ist " ( Oberst Nicolai, Leiter der dt. Militäraufklärung im 1. WK )
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#7

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 12:14
von Anja-Andrea | 902 Beiträge

@Lutze
Vielleicht lag es daran das ich immer ein unbequemer Mensch war, mich nicht anpassen lasse wenn es meine eigenen moralischen Prinzipien wiederspricht. Ich habe einen Kopf zum Denken und sah in der DDR den Wiederspruch zwischen der offiziellen Selbstdarstellung der DDR (alles für das Wohl des Volkes....) und der realen Umsetzung der Politik die in einem, nun sagen wir mal, pervertiertem Unterdrückungsapperat endete. Es wurden Duckmäuser, nickende Jasager und Denunzianten protegiert und jedes selbständige Denken und Meinungen unterdrückt.
Wohlgemerkt, es ging mir nie um eine Kritik an der Gesellschaft und der Idee vom Sozialismus an sich, mir wiederstrebten nur die Pervertierung der Umsetzung die in einer totalitären Funktionärsbürokratie endete.Und das konnte ich nicht mit meinen eigenen moralischen und ethischen Prinzipien vereinbaren.

Andreas


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#8

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 12:15
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #4
Zitat von Ameisenferdinand im Beitrag #3
Das schwarze Schaf in der Familie war ich. Meine Eltern SED- Mitglieder, mein Vater Major bei den GT, unter anderem als Politoffizier und Kompaniechef. Meine Schwestern in der SED, eine auch noch FDJ- Funktionär und gewählte Abgeordnete im Rat der Stadt, mein Bruder Unteroffizier bei der NVA und ich als Republikflüchtling im Knast.....................................

Andreas

ich frage mich,warum ist das so,
eine eigene Meinung zu haben,darf doch nicht bestraft werden
Lutze

Die "eigene Meinung" kommt doch nicht über Nacht, Lutze.
Es ist doch eher so "der Umgang formt den Menschen". Das Elternhaus spielt eine wichtige Rolle. Wenn man sich keine Zeit für die Kinder nimmt, suchen sie sich andere "Freunde".
Auch heute gebe ich noch acht, mit wem sich meine Kinder "rumtreiben".

Andreas
Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#9

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 12:28
von Pit 59 | 10.136 Beiträge

Die "eigene Meinung" kommt doch nicht über Nacht, Lutze.
Es ist doch eher so "der Umgang formt den Menschen". Das Elternhaus spielt eine wichtige Rolle. Wenn man sich keine Zeit für die Kinder nimmt, suchen sie sich andere "Freunde".
Auch heute gebe ich noch acht, mit wem sich meine Kinder "rumtreiben".

Andreas

Andreas,das stimmt leider nur zum teil. Ich will das mal an meinem Beispiel erklären.Meine Tochter wollte Ihren Traumberuf lernen,also ist sie 1990
nach Landshut in eine WG. Wir haben das alles gemanagt,auch noch Möbel gekauft u.s.w.
Ging auch alles so ca. 1 Jahr gut,und jetzt kommt das was Du Richtig geschrieben hast "Der Umgang formt den Menschen"
Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir Sie "geformt) auch alles immer ohne Probleme (Schule,Freunde,Hobbys u.s.w.) alles OK.
Sie war ja ab diesem Zeitpunkt in Landshut nicht mehr unter unserer Kontrolle. Sie hat die falschen Freunde kennen gelernt,Partys waren auf einmal wichtiger als die Lehre.

Peter


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#10

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 12:29
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #8
Zitat von Lutze im Beitrag #4
Zitat von Ameisenferdinand im Beitrag #3
Das schwarze Schaf in der Familie war ich. Meine Eltern SED- Mitglieder, mein Vater Major bei den GT, unter anderem als Politoffizier und Kompaniechef. Meine Schwestern in der SED, eine auch noch FDJ- Funktionär und gewählte Abgeordnete im Rat der Stadt, mein Bruder Unteroffizier bei der NVA und ich als Republikflüchtling im Knast.....................................

Andreas

ich frage mich,warum ist das so,
eine eigene Meinung zu haben,darf doch nicht bestraft werden
Lutze

Die "eigene Meinung" kommt doch nicht über Nacht, Lutze.
Es ist doch eher so "der Umgang formt den Menschen". Das Elternhaus spielt eine wichtige Rolle. Wenn man sich keine Zeit für die Kinder nimmt, suchen sie sich andere "Freunde".
Auch heute gebe ich noch acht, mit wem sich meine Kinder "rumtreiben".

Andreas
Andreas

nein,das ist richtig,mein Bruder hat studiert,meine Eltern haben studiert,
und ich sollte auch studieren,mein Interesse lag aber woanders,
jeden Arbeitstag die Hände dreckig machen,ist nun mal meine Welt
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#11

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 12:31
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Siehe Ameisenferdinand mit :

"Es wurden Duckmäuser, nickende Jasager und Denunzianten protegiert und jedes selbständige Denken und Meinungen unterdrückt."

Bekomm dich mal wieder ein AF. Ich sage das ist ausgesprochener Quatsch was du da textest. Nur weil das Diktatur des Proletariat hieß waren die Leutchen keine doofen Hinterwäldler. Deswegen gabs ja den schönen Begriff vom "gelernten DDR-Bürger". Das du nun in so ner strammen SED-Familie aufgewachsen bist...das bleibt dein Problem mit dem Aufmucken in jungen pupertären Jahren aber übertrag das bitte nicht auf den Rest der DDR-Hanseln....wenns geht.

Lebensläufer


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#12

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 12:43
von Moskwitschka (gelöscht)
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Was sagt denn wiki über die Schwarzen Schafe?

"Genauer ausgedrückt handelt es sich bei einem „schwarzen Schaf“ um einen Außenseiter, der durch Eigenschaften oder Verhaltensweisen auffällt, die nicht den in der Gruppe geltenden und anerkannten Vorstellungen oder Regeln entsprechen. Diese Andersartigkeit wird von den anderen Gruppenmitgliedern als unangenehm bewertet oder als „Schande bereitend“ empfunden. Dabei wird dem Andersartigen nicht nur die Verantwortung für sein eigenes Verhalten, sondern auch ganz allgemein die Schuld an Missständen in der Gruppe gewohnheitsmäßig zugeschoben[2].

In der Gruppendynamik erfüllt das „schwarze Schaf“ in der Rolle des Außenseiters eine wichtige Funktion in der Gruppe (Sündenbock). Die Gruppe verstärkt den inneren Zusammenhalt auf Kosten des Außenseiters (Mobbing). Unangenehme ängstigende Gruppenthemen werden von der Gruppe ferngehalten, indem sie auf den Außenseiter projiziert und personifiziert werden. Der Außenseiter ist damit Träger wichtiger und wertvoller Energie und kann - richtig integriert - wesentlich zur positiven Entwicklung der Gruppe und ihrer Arbeit beitragen."

Genau das hat die DDR versäumt - die Andersdenkenden einzubinden.

LG von der grenzgaengerin

EDIT http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Schaf


Lutze, thomas 48, Bugsy und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.06.2013 12:44 | nach oben springen

#13

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 12:48
von Anja-Andrea | 902 Beiträge

@Lebensläufer
Ich meine, das jeder der etwas werden wollte sich entweder anpassen musste, oder tatsächlich wirklich an das ganze Zeuchs glaubte. Und die meisten haben sich angepasst. Man hat zugesehen das man den Arsch an die Wand bekam, um den eigenen Vorteil willen in die Partei eingetreten, das hat doch kaum einer gemacht weil er überzeugt war. Nein, es ging ums Studium, oder Meisterschule, eine bessere Position im Beruf, etc.
Ich kann mich an eine Begebenheit im Betrieb erinnern, der Obersteiger kam an und sagte das einer aus der Brigade "Aktivist" wird. Und wollte Vorschläge, fügte gleich hinzu, das es aber nur jemand sein darf, der in der "Partei" ist. Also ging es bei der Auszeichnung nicht darum wer am besten arbeitet sondern nur darum wer das richtige Parteibuch hat. Denn rein Arbeitsmässig war ich selber um Längen besser als der Rest, mit einer durchschnittlichen Normerfüllung von 120 bis 150%. Und das habe ich nicht gemacht um den Sozialismus zu stärken sondern um mehr Geld zu verdienen.
Die meisten, ich will nicht sagen alle, waren doch auch nur um ihren eigenen Vorteil bedacht oder auch nur um keine Nachteile zu haben.

Andreas


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#14

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 15:14
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

Ameisenferdinand,
Hast ja eine tolle Familie gehabt.! Als du verurteilt wurdest, was hat der Richter deinem Vater vorgeworfen? Wurde er von seiner Stelle abgesetzt? Haben dich deine Eltern jemals verstanden?
Als ich beim MfS verhört wurde, wurde mein Vater zur Kreisleitung vorgeladen, wo die Genossen und mein Vernehmer sich mit ihm unterhielten.
Hat aber seine Stelle nicht verloren.


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#15

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 15:41
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #14


Hast ja eine tolle Familie gehabt.!




Ich finde diese Aussage von Dir nicht in Ordnung. Mögen die unterschiedlichen politischen Meinungen oder Standpunkten auch zu Konflikten geführt haben und auch tiefe Verletzungen zugefügt haben, so bleibt es immer die Familie, die einen geprägt hat.

Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich habe es damals als Verrat empfunden und mich sehr verlassen gefühlt. Erst als sich bei mir das Gefühl der Vergebung eingestellt hat, bin ich auf meine Familie wieder zu gegangen. Das war Jahre später. Als ich mich mit meinem Vater ausgesprochen habe, sagte er mir, dass er mich sehr geliebt hat und mich nur schützen wollte. Ich mache ihm heute auch keinen Vorwurf mehr. Eher dem Staat in dem das passierte.

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 23.06.2013 15:42 | nach oben springen

#16

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 17:10
von schulzi | 1.759 Beiträge

na ja irgent wie war ich das schon damals abgang 7.klasse teilberuf.doch dann platzte irgent wie bei mir der knoten machte mit viel mühe meine schuljahre nach und in der kullerbude meinen schlosser.doch da sah ich dann die augen meiner eltern dankbar glänzen war halt ein spätzünder


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#17

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 17:18
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #12
Was sagt denn wiki über die Schwarzen Schafe?

"Genauer ausgedrückt handelt es sich bei einem „schwarzen Schaf“ um einen Außenseiter, der durch Eigenschaften oder Verhaltensweisen auffällt, die nicht den in der Gruppe geltenden und anerkannten Vorstellungen oder Regeln entsprechen. Diese Andersartigkeit wird von den anderen Gruppenmitgliedern als unangenehm bewertet oder als „Schande bereitend“ empfunden. Dabei wird dem Andersartigen nicht nur die Verantwortung für sein eigenes Verhalten, sondern auch ganz allgemein die Schuld an Missständen in der Gruppe gewohnheitsmäßig zugeschoben[2].

In der Gruppendynamik erfüllt das „schwarze Schaf“ in der Rolle des Außenseiters eine wichtige Funktion in der Gruppe (Sündenbock). Die Gruppe verstärkt den inneren Zusammenhalt auf Kosten des Außenseiters (Mobbing). Unangenehme ängstigende Gruppenthemen werden von der Gruppe ferngehalten, indem sie auf den Außenseiter projiziert und personifiziert werden. Der Außenseiter ist damit Träger wichtiger und wertvoller Energie und kann - richtig integriert - wesentlich zur positiven Entwicklung der Gruppe und ihrer Arbeit beitragen."

Genau das hat die DDR versäumt - die Andersdenkenden einzubinden.

LG von der grenzgaengerin

EDIT http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Schaf





Das ist ein Irrtum.
Das hat "die DDR" nicht versäumt sondern die Krake Staatspartei SED mit allen Mitteln verhindert.
Sonst wäre die Unfehlbarkeit der SED viel früher und von viel mehr Bürgern offen in Frage gestellt worden.


Bugsy, Gert und josy95 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#18

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 18:01
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #17

Das ist ein Irrtum.
Das hat "die DDR" nicht versäumt sondern die Krake Staatspartei SED mit allen Mitteln verhindert.
Sonst wäre die Unfehlbarkeit der SED viel früher und von viel mehr Bürgern offen in Frage gestellt worden.



Was ist ein Irrtum?

Das ich nicht krachledernd auf die SED eingeschlagen habe? Was soll das bringen? Hier geht es um ein beginnendes Gespräch im Forum und nicht um Einpflanzen von Pflöcken, die sowieso schon eingeschlagen sind. Zumal das Thema sehr persönlich, um nicht zusagen familiär ist.

Ich habe schon letztens irgendwo geschrieben, dass ich es nach über 20 Jahren satt habe, immer wieder alte Felder umzupflügen. Das machen andere zu genüge. Nach dem Pflügen kommt das Eggen, um vielleicht alte Wurzeln freizulegen, und um hinterher die Saat auszubringen. Und die Saat ist, sich um die Gegenwart zu kümmern. Aber bei Dir habe ich immer die Befürchtung, dass Du die Saatkörner gleich wieder rauspickst. So wird das nix. So können keine Pflänzchen gedeihen. Nur Du wirst dick und fett von den Körnern.

LG von der grenzgaengerin

EDIT Und lies bitte das: das schwarze Schaf in der Familie


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.06.2013 18:04 | nach oben springen

#19

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 18:18
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von Lebensläufer im Beitrag #11
Siehe Ameisenferdinand mit :

"Es wurden Duckmäuser, nickende Jasager und Denunzianten protegiert und jedes selbständige Denken und Meinungen unterdrückt."

Bekomm dich mal wieder ein AF. Ich sage das ist ausgesprochener Quatsch was du da textest. Nur weil das Diktatur des Proletariat hieß waren die Leutchen keine doofen Hinterwäldler. Deswegen gabs ja den schönen Begriff vom "gelernten DDR-Bürger". Das du nun in so ner strammen SED-Familie aufgewachsen bist...das bleibt dein Problem mit dem Aufmucken in jungen pupertären Jahren aber übertrag das bitte nicht auf den Rest der DDR-Hanseln....wenns geht.

Lebensläufer



Unfug Lebensläufer,

genau so wie es Ameisenferdinand beschreibt war es. Du hast es nur nicht mitbekommen oder nicht mitbekommen wollen.
Da hat nicht viel dazugehört ins Visier der Stasi zu geraten. Mußte ich keine Scheune zu anzünden oder Flugblätter werfen.


linamax und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#20

RE: das schwarze Schaf in der Familie

in DDR Zeiten 23.06.2013 18:30
von schnatterinchen (gelöscht)
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Sehr geehrte grenzgaengerin,

es geht nicht um das Einschlagen auf die SED ,sondern um die SED selbst.
Deine Bemerkung vermittelt den Eindruck die DDR bzw. SED hätte damals nur vergessen die Andersdenkenden mit einzubeziehen.
Das war überhauptnicht so! Eine Partei die durch Wahlbetrug an die Macht kam und deren Ideologie nach sowjetischen Vorbild auf Unterdrückung und Terror aufgebaut war und sich ständig von Feinden umgeben sah kann keine Andersdenkenden mit einbeziehen. Diese Anderdenkenden wären für sie zu einer existenziellen Gefahr geworden.Das wußten Ulbricht,Mielke und Honecker ganz genau.


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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