#41

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 17:50
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von Bugsy im Beitrag #36
[...]Warum wurden wichtige Zeugen noch nicht mal vorgeladen? Es müsste noch eine Menge geklärt werden, bevor ich meine Meinung dazu ändere.[...]

Hi Bugsy,

welche wichtigen Zeugen wurden denn nicht vorgeladen?

Zitat von Bugsy im Beitrag #36
[...]So erkläre ich mir, warum der Newrzella die Treppe hochgestürmt ist, ohne ausreichende Feuerdeckung von den Kameraden. Ihnen allen ist die Muffe gegangen und sie hatten nur die eigene Rettung im Kopf. Das nennt sich Panik! Als er (Newrzella) dann getroffen wurde, hatten die Kameraden nur Rache dafür im Sinne. Jeder Soldat kennt das Gefühl, also warum nicht ehrlich zugegen, dass es so abgelaufen ist? [...]

Woher weißt Du, daß es so abgelaufen ist, wie Du es beschreibst?

Gruß
Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
zuletzt bearbeitet 23.06.2013 17:50 | nach oben springen

#42

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 17:55
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Weiter vorn habe ich mich etwas mißverständlich ausgedrückt. Nochmal etwas genauer.
Wenn eine im Nahkampf militärisch ausgebildete Person z.B. mich liquidieren möchte, dann benötigt sie dazu zunächst keine Waffe (oder sonstige Hilfsmittel) und ins Krankenhaus schaffe ich es auch nicht mehr lebend.

Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
zuletzt bearbeitet 23.06.2013 17:56 | nach oben springen

#43

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 18:17
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Siehe Wolle mit:

"@ Lebensläufer, dann Melde Dich doch beim BmdI/Bundespolizei, die warten nur auf Dich um endlich von Ihrem Dilletantismus befreit zu werden."

Ich sehe da Corpsgeist bei dir Wolle siehe die" eigenen Kameraden". Genau so wird das bei der GSG9 gewesen sein, halten auch zusammen, wie Pech und Schwefel,Ehrencodex sozusagen mit " Einer für Alle, Alle für Einen". Erinnert mich an die Musketiere, die haben mich als Junge immer begeistert.

Um das mal fortzusetzen mit dem Vortext...sinngemäß jetzt:" Die Jungs von der GSG9 wussten nicht so Recht, wen sie da vor sich haben????"

Ja auf wen haben die denn gewartet, da am Bahnhof in Bad Kleinen? Etwa auf den Bus(entschuldige des Rainers ironischen Sarkasmus) Oder war der Vollbart vom Grams irgendwie irreführend? Verscheissern kann ich mich alleine Wolle. Da war auch von einem V-Mann die Rede in dem Link vom Scorn. Der wird ja wohl nicht gerade die GSG9 anfordern, wenn er sich nicht sicher ist, wer sich da in Bad Kleinen treffen wollte? Denn dann hätte er auch deine Brüder von der Bundespolizei nehmen können...und zwar in Uniform.

So sieht man sie besser. Ernstes Thema Wolle...nu lach aber trotzdem mal mit.

Lebensläufer


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#44

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 18:23
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #40
Der Begriff "Hinrichtung" passt hier grundsätzlich auch nicht. Eine Hinrichtung ist ein -rein formal gesehen- legaler Akt. Eine amtliche Tötung nach einem Verfahren und einem Urteil.
Wie, und nach welchen Gesetzen, solche Urteile zustande kommen können, steht auf einem anderen Blatt.


Finaler Rettungsschuß?

"Das juristische Konzept des finalen Rettungsschusses wurde im Jahre 1973 entwickelt.[1] In Deutschland haben es seitdem 13 der 16 Länder in ihre Polizeigesetze aufgenommen, die demnach das Grundrecht auf Leben (Art. 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz) einschränken."

http://de.wikipedia.org/wiki/Finaler_Rettungsschuss

LG von der grenzgaengerin


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#45

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 18:31
von Harzwanderer | 2.943 Beiträge

Nein passt auch nicht, wie man schon in Deinem Link sieht.

Ich teile Eure Meinung, dass der ganze Vorgang nicht ausreichend dokumentiert wurde. Und dass er Anlass zu Spekulationen liefert.
Falls es einen Schuss lange nach dem sonstigen Schusswechsel gegeben haben sollte, müsste es doch noch viel mehr Zeugen geben?


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#46

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 18:53
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Wie s der Zufall will, heute Abend auf NDR: http://www.ndr.de/fernsehen/epg/epg1157_sid-1381534.html


Intellektuelle spielen Telecaster
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#47

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 19:19
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Ari@D187 im Beitrag #22
Wanderer, was wird denn in Bad Kleinen, Deiner Meinung nach, verdreht bzw. vertuscht?

Gruß
Ari


Zuviel offene Fragen zu Bad Kleinen. Z.B. "verschwundene" Beweismittel und der Gerichtsmediziner wurde spaeter als normal ueblich hinzugezogen.Also ich bin mir sicher jemand versucht hier was zu vertuschen.


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#48

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 19:20
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #46
Wie s der Zufall will, ...
Warum wohl wird's Lutze gestern den Fred generiert haben, hä? Oder glaubst Du etwa an Zufälle, besonders hier im Forum, na egal.

Doch zu #38 finde ich ist 'very far fetched'. Übrigens verstarb der Grams in Lübeck und nicht wie oft im Netz (sogar wikipedia) angegeben in Bad Kleinen. Eher meine ich, das ein Kollege dieser Truppe im friendly Fire gefallen ist und dieses anschließend semistümperhaft (also semiprofessionel) vertuscht wurde. Da der Vergleich mit einem Grenzer ja schon kam, möchte ich doch noch E.Schultz erwähnen.
Und immerhin führten die (zwar nicht näher genannten) Erfahrungen aus diesem Einsatz mit (mit!, nicht ursächlich) zur Entwicklung der PEP.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Bugsy hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#49

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 19:22
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Ari@D187 im Beitrag #25
Nun, Wolfgang G. verstarb erst Stunden später im Krankenhaus. Es existieren Bilder von der Erstversorgung als er noch auf dem Gleis liegt. Die Version der "Exekution" ist daher genauso schwer nachvollziehbar.

Die Aussage der Kiosk-Verkäuferin hatte ein Journalist vorformuliert. Sie unterschrieb dann und blieb zunächst bei der Aussage.

Ari




Mit Sicherheit war die Erstversorgung gestellt um den Eindruck zu geben das das Opfer noch am Leben ist.


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#50

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 19:24
von Wolle76 (gelöscht)
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Zitat von Lebensläufer im Beitrag #43
Siehe Wolle mit:

"@ Lebensläufer, dann Melde Dich doch beim BmdI/Bundespolizei, die warten nur auf Dich um endlich von Ihrem Dilletantismus befreit zu werden."

Ich sehe da Corpsgeist bei dir Wolle siehe die" eigenen Kameraden". Genau so wird das bei der GSG9 gewesen sein, halten auch zusammen, wie Pech und Schwefel,Ehrencodex sozusagen mit " Einer für Alle, Alle für Einen". Erinnert mich an die Musketiere, die haben mich als Junge immer begeistert.

Um das mal fortzusetzen mit dem Vortext...sinngemäß jetzt:" Die Jungs von der GSG9 wussten nicht so Recht, wen sie da vor sich haben????"

Ja auf wen haben die denn gewartet, da am Bahnhof in Bad Kleinen? Etwa auf den Bus(entschuldige des Rainers ironischen Sarkasmus) Oder war der Vollbart vom Grams irgendwie irreführend? Verscheissern kann ich mich alleine Wolle. Da war auch von einem V-Mann die Rede in dem Link vom Scorn. Der wird ja wohl nicht gerade die GSG9 anfordern, wenn er sich nicht sicher ist, wer sich da in Bad Kleinen treffen wollte? Denn dann hätte er auch deine Brüder von der Bundespolizei nehmen können...und zwar in Uniform.

So sieht man sie besser. Ernstes Thema Wolle...nu lach aber trotzdem mal mit.

Lebensläufer


Meinetwegen kannst Du es korpsgeist nennen, auch wenn ich nicht dazu gehöre :-) Mir ging es um Deine generelle Aussage zu dilletantismus. NIEMAND von uns war dabei.

grober vergleich sei gestattet : Das ist wie die Frage von Lutze zur Kleidung beim MfS, Auftragsgebunden !! Entweder kompletter Vollschutz oder weniger. PUNKT


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#51

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 19:26
von damals wars | 12.218 Beiträge

Dieser Todesfall hat die Öffentlichkeit sehr bewegt, nur ein paar Niemande glaubten an einen Zufall.
Wieder ein zufällig totes RAF Mitglied, nach dem Massenselbstmord in Stammheim hatte sich der Staat mit dieser Aktion keinen Gefallen getan.
Es kam zu einer Radikalisierung in sogenannten linken Kreisen, die jetzt vorgeführt bekamen, was der Staat im Zweifel mit ihnen vor hat.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#52

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 19:27
von 94 | 10.792 Beiträge

Und die Christoph-Besatzung sowie die Notaufnahme-Manschaft im KKH halten über 20 Jahre alle, also jeder Eizelne dicht? Mann Wz2W, bist ja fast so gut wie 'unser lieber Wolle druff
für Wz2W ... *freundlich_angrins*
für den andern Kaschper *nicht_grins*

P.S. diese Reflexantworten, noch Jemand 'ne Tüte Popcorn?
Na ich gehe jetzt mal Tagesguck schauen und mal sehn ob's sichs lohnt, hier wirds ja och gerade lustitsch.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 23.06.2013 19:30 | nach oben springen

#53

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 19:28
von Wolle76 (gelöscht)
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@wzdw,

Selbst WENN Du recht hättest, Problem ist für mich nur bei Deiner person das Du ein gaaaaanz großer Fan von Verschwörungstheorien bist.


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#54

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 19:30
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Geht schon in Ordnung Wolle. Man schreibt manchmal sehr leicht (unbelastet) über Sachen, wo Andere ihr Leben ließen.

Lebensläufer


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#55

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 19:32
von Wolle76 (gelöscht)
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Zitat von 94 im Beitrag #52
Und die Christoph-Besatzung sowie die Notaufnahme-Manschaft im KKH halten über 20 Jahre alle, also jeder Eizelne dicht? Mann Wz2W, bist ja fast so gut ]wie 'unser lieber Wolle druff
für Wz2W ... *freundlich_angrins*
für den andern Kaschper *nicht_grins*


@94

Damit meinst Du aber nicht mich oder ? Wenn Du mich schon oben erwähnst.


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#56

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 19:34
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #52
Und die Christoph-Besatzung sowie die Notaufnahme-Manschaft im KKH halten über 20 Jahre alle, also jeder Eizelne dicht? Mann Wz2W, bist ja fast so gut wie 'unser lieber Wolle druff
für Wz2W ... *freundlich_angrins*
für den andern Kaschper *nicht_grins*


Durch finanzielle "Abfindungen", Drohungen, Erpressung. Alles ist moeglich. Die Sache in Bad Kleinen war doch nur ein ganz kleines Ding wenn man das mit dem Grosspektakel 9/11 vergleicht das die Amis durchgezogen haben und nicht wenige Leute "ueberzeugen" mussten das es besser fuer sie ist zu schweigen.


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#57

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 21:03
von Gert | 12.367 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #39
Zitat von Fritze im Beitrag #37
Ermordet ist vlt. nicht das richtige Wort . Weil ein Mord ja definiert aus niedrigen Beweggründen geschieht !
Aber Hinrichtung könnte man es nennen !


Rache (auch für den Tod eines gefallenen Kollegen/Kameraden) ist ein niederer Beweggrund. Angenommen, Grenzsoldaten hätten den Tunnelgangster, der auf Egon Schultz geschossen hatte, in vergleichbarer Weise nach Festnahme "hingerichtet", hätte es nach 1990 eine Mordanklage gegeben.


Der "Tunnelgangster", den du hier zitierst, hat zwar geschossen und Egon Schultz auch getroffen. Dieser Schuss hat den Unteroffizier jedoch nur verwundet. Die letztlich tödlichen Schüsse kamen aus der Waffe eines der Grenzer, die Egon Schultz begleiteten. Die Stasi hat diese Information zurückgehalten und stattdessen die Lüge verbreitet, die Tunnelgräber seien verantwortlich für den Tod des Uffz. Das ist inzwischen anhand der Stasiakten von einem Gericht bestätigt und richtig gestellt. Also wieder eine der Lügen des kalten Krieges in der Frontstadt Groß Berlin, die offenbar nicht auszurotten sind.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
Harzwanderer und Schuddelkind haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#58

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 21:11
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #57
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #39
Zitat von Fritze im Beitrag #37
Ermordet ist vlt. nicht das richtige Wort . Weil ein Mord ja definiert aus niedrigen Beweggründen geschieht !
Aber Hinrichtung könnte man es nennen !


Rache (auch für den Tod eines gefallenen Kollegen/Kameraden) ist ein niederer Beweggrund. Angenommen, Grenzsoldaten hätten den Tunnelgangster, der auf Egon Schultz geschossen hatte, in vergleichbarer Weise nach Festnahme "hingerichtet", hätte es nach 1990 eine Mordanklage gegeben.


Der "Tunnelgangster", den du hier zitierst, hat zwar geschossen und Egon Schultz auch getroffen. Dieser Schuss hat den Unteroffizier jedoch nur verwundet. Die letztlich tödlichen Schüsse kamen aus der Waffe eines der Grenzer, die Egon Schultz begleiteten. Die Stasi hat diese Information zurückgehalten und stattdessen die Lüge verbreitet, die Tunnelgräber seien verantwortlich für den Tod des Uffz. Das ist inzwischen anhand der Stasiakten von einem Gericht bestätigt und richtig gestellt. Also wieder eine der Lügen des kalten Krieges in der Frontstadt Groß Berlin, die offenbar nicht auszurotten sind.





Jaaa Gert - das ist aber weder eine Lüge noch ein Geheimnis.

Zitat
Als er mit zwei Angehörigen des MfS den Hof der Strelitzer Straße 55 betrat, kam es zu einem Schusswechsel, in dessen Verlauf Schultz von einer Kugel aus der Pistole von Christian Zobel in die Schulter getroffen wurde. Er ging zu Boden und wurde beim Versuch, wieder aufzustehen, versehentlich von einem Genossen mit dessen AK-47 erschossen.

so steht es bei Tante Wiki. Vor 1989 war das sicher anders - ist aber Geschichte !!
Es ging wohl im Post auch eher um die eventuelle Liquidation von Christian Zobel während der Festnahme, welcher ja nun der erste Schütze war. Oder?


zuletzt bearbeitet 23.06.2013 21:13 | nach oben springen

#59

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 22:20
von Rostocker | 7.736 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #57
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #39
Zitat von Fritze im Beitrag #37
Ermordet ist vlt. nicht das richtige Wort . Weil ein Mord ja definiert aus niedrigen Beweggründen geschieht !
Aber Hinrichtung könnte man es nennen !


Rache (auch für den Tod eines gefallenen Kollegen/Kameraden) ist ein niederer Beweggrund. Angenommen, Grenzsoldaten hätten den Tunnelgangster, der auf Egon Schultz geschossen hatte, in vergleichbarer Weise nach Festnahme "hingerichtet", hätte es nach 1990 eine Mordanklage gegeben.


Der "Tunnelgangster", den du hier zitierst, hat zwar geschossen und Egon Schultz auch getroffen. Dieser Schuss hat den Unteroffizier jedoch nur verwundet. Die letztlich tödlichen Schüsse kamen aus der Waffe eines der Grenzer, die Egon Schultz begleiteten. Die Stasi hat diese Information zurückgehalten und stattdessen die Lüge verbreitet, die Tunnelgräber seien verantwortlich für den Tod des Uffz. Das ist inzwischen anhand der Stasiakten von einem Gericht bestätigt und richtig gestellt. Also wieder eine der Lügen des kalten Krieges in der Frontstadt Groß Berlin, die offenbar nicht auszurotten sind.




Mag ja alles so abgelaufen sein-Gert.Aber in dem Moment wo auch dieser Tunnelgangster geschossen hat und den Grenzer nur verwundet hat.Hat er trotzdem oder hätte er den Tod des Grenzers in kauf genommen.


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#60

RE: Bad Kleinen und die RAF

in Bundesnachrichtendienst BND 23.06.2013 22:21
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #58
Zitat von Gert im Beitrag #57
...Der "Tunnelgangster", den du hier zitierst, hat zwar geschossen und Egon Schultz auch getroffen. Dieser Schuss hat den Unteroffizier jedoch nur verwundet. Die letztlich tödlichen Schüsse kamen aus der Waffe eines der Grenzer, die Egon Schultz begleiteten. Die Stasi hat diese Information zurückgehalten und stattdessen die Lüge verbreitet, die Tunnelgräber seien verantwortlich für den Tod des Uffz. Das ist inzwischen anhand der Stasiakten von einem Gericht bestätigt und richtig gestellt. Also wieder eine der Lügen des kalten Krieges in der Frontstadt Groß Berlin, die offenbar nicht auszurotten sind.





Jaaa Gert - das ist aber weder eine Lüge noch ein Geheimnis.

Zitat
Als er mit zwei Angehörigen des MfS den Hof der Strelitzer Straße 55 betrat, kam es zu einem Schusswechsel, in dessen Verlauf Schultz von einer Kugel aus der Pistole von Christian Zobel in die Schulter getroffen wurde. Er ging zu Boden und wurde beim Versuch, wieder aufzustehen, versehentlich von einem Genossen mit dessen AK-47 erschossen.
so steht es bei Tante Wiki. Vor 1989 war das sicher anders - ist aber Geschichte !!
Es ging wohl im Post auch eher um die eventuelle Liquidation von Christian Zobel während der Festnahme, welcher ja nun der erste Schütze war. Oder?



Und manches "endet" eben nie:
Die Verwundung durch den Schuß des Tunnelbauers war eine beidseitige Penetration der Lunge quer durch (Lungensteckschuß) und lt. Gutachten des Prof. Dr. Prokop eben doch tödlich (das wird gerne mehr und mehr verschwiegen, bei Wiki eben auch). Die anderen Schüsse durch GT allerdings waren auch tödlich, was damals offiziell unterschlagen wurde (nicht aber in Prof. Dr. Prokops Gutachten!). Der Pistolenschuß wurde zuerst abgegeben. Und es ist sehr zweifelhaft, ob Hr. Schultz diesen Treffer damals überlebt hätte. Denn Lungensteckschüsse können zwar seit dem 19. Jahrhundert therapiert werden aber dies gilt in aller Regel nur, wenn ein Lungenflügel betroffen ist und dies auch nur im unteren Bereich (selbst dann in der Spätfolge nach Jahren oft noch tödlich). Beides traf hier nicht zu. Somit kann diese Schußabgabe durchaus als Tötung gelten auch wenn die anderen Verletzungen, bedingt durch den daraus resultierenden schnelleren Blutverlust vorher zum inneren Verbluten führten.
Mit der offiziellen Wahrheit ist es eben so eine (politische) Sache...


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.06.2013 22:22 | nach oben springen



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