#21

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 25.06.2013 23:02
von silberfuchs60 | 1.458 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #15
Stelle mal hier mein Zeugnis der 10.Klasse ein. Ich war ein guter, relativ ruhiger durchschnittlicher Schüler mit etwas überdurchschnittlichen Kenntnissen in den Nat.Wissenschaften, insb. Chemie (wobei Physik nicht so mein Ding war). Gut im Zeichnen und konnte bis zum Stimmbruch immer eine "1" im Singen mitnehmen.




Respekt, da kann man nicht meckern....bei uns währste schon als Streber durchgegangen.


xxx
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#22

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 25.06.2013 23:31
von DoreHolm | 7.677 Beiträge

Zitat von silberfuchs60 im Beitrag #21
Zitat von DoreHolm im Beitrag #15
Stelle mal hier mein Zeugnis der 10.Klasse ein. Ich war ein guter, relativ ruhiger durchschnittlicher Schüler mit etwas überdurchschnittlichen Kenntnissen in den Nat.Wissenschaften, insb. Chemie (wobei Physik nicht so mein Ding war). Gut im Zeichnen und konnte bis zum Stimmbruch immer eine "1" im Singen mitnehmen.




Respekt, da kann man nicht meckern....bei uns währste schon als Streber durchgegangen.


Ich lag so im oberen Drittel des Klassendurchschnittes. Es hat jedenfalls in der 8. Klasse nicht gereicht, um mich auf´s Gymnasium zu schicken. Wollte dann in Leuna Berufsausbildung mit Abitur machen, aber auch da war das 10-Klassen-Zeugnis noch zu schwach. Bis 2,0 Durchschnitt hätten sie mich genommen, aber ich lag eben leicht drüber. Also normaler Chemiefacharbeiter gemacht. Habe dann später den sog. " 2.Bildungsweg" genommen, Fernstudium Chem.Ing. und den mit der "1 des kleinen Mannes" abgeschlossen.



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#23

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 26.06.2013 06:14
von schulzi | 1.756 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #22
Zitat von silberfuchs60 im Beitrag #21
Zitat von DoreHolm im Beitrag #15
Stelle mal hier mein Zeugnis der 10.Klasse ein. Ich war ein guter, relativ ruhiger durchschnittlicher Schüler mit etwas überdurchschnittlichen Kenntnissen in den Nat.Wissenschaften, insb. Chemie (wobei Physik nicht so mein Ding war). Gut im Zeichnen und konnte bis zum Stimmbruch immer eine "1" im Singen mitnehmen.




Respekt, da kann man nicht meckern....bei uns währste schon als Streber durchgegangen.


Ich lag so im oberen Drittel des Klassendurchschnittes. Es hat jedenfalls in der 8. Klasse nicht gereicht, um mich auf´s Gymnasium zu schicken. Wollte dann in Leuna Berufsausbildung mit Abitur machen, aber auch da war das 10-Klassen-Zeugnis noch zu schwach. Bis 2,0 Durchschnitt hätten sie mich genommen, aber ich lag eben leicht drüber. Also normaler Chemiefacharbeiter gemacht. Habe dann später den sog. " 2.Bildungsweg" genommen, Fernstudium Chem.Ing. und den mit der "1 des kleinen Mannes" abgeschlossen.

da kann man sagen nicht schlecht. aber selbt für die 3 hast du viel fleiß ,mühe und freizeit investiert das ist wirklich klasse


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#24

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 26.06.2013 07:13
von Pit 59 | 10.125 Beiträge

Leider ist es in der heutigen Zeit auch noch so,das man die Berufsausbildung von den Noten abhängig macht. Nicht jeder will Studieren,einer muss ja wohl noch "die Karre schieben".
Ob der Junge ,oder das Mädchen wirklich Interesse an dem Beruf hat,und auch wirklich Arbeiten kann war und ist in den meisten Fällen Zweitrangig.
Durch dieses Auswahlverfahren bleiben leider viele Jugendliche auf der Strecke. Man nimmt dann lieber den mit den Einsen und Zweien,obwohl der mit den Dreien und Vieren besser für den Job geeignet wäre.Ich habe schon einige solche Dinger erlebt,wo man sich hinterher in den Ar..... gebissen hat.

Peter


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#25

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 26.06.2013 08:21
von Rostocker | 7.716 Beiträge

Ich weiß noch eins ganz genau und da brauche ich garnicht nachzuschauen.Bei mir gab es zwei Fächer da sind die Noten immer fast gleich geblieben.
Und das war Ordnung und Betragen,immer zwischen 3 bis 4. Deshalb höre ich immer den Spruch,wenn die Familie tagt--Jürgen,du hast dich nicht geändert---


schulzi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#26

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 26.06.2013 08:33
von furry | 3.562 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #25
Ich weiß noch eins ganz genau und da brauche ich garnicht nachzuschauen.Bei mir gab es zwei Fächer da sind die Noten immer fast gleich geblieben.
Und das war Ordnung und Betragen,immer zwischen 3 bis 4. Deshalb höre ich immer den Spruch,wenn die Familie tagt--Jürgen,du hast dich nicht geändert---


Und um nicht unnötig aufzufallen, galt immer: 4 halten, 3 anstreben.
Eine Russischlehrerin hatte mir mal für eine schriftliche Arbeit eine 5+ verpasst. War immer noch besser als 5-.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#27

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 26.06.2013 09:17
von Gelöschtes Mitglied
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@furry, dass mit Plus und Minus ist immer so eine Sache. Wie heißt es auch, im Durchschnitt war der Graben 80 cm tief, trotzdem ist die Kuh darin ersoffen.

Vierkrug


werner, furry, Svenni1980 und schulzi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#28

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 26.06.2013 10:19
von Rostocker | 7.716 Beiträge

Ich möchte mal ne kleine Geschichte erzählen,wenn wir schon beim Thema Schulzeugnis,Noten und Schule sind.Ist zwar etwas OT,aber ich lege trotzdem mal los.
Kennt jemand noch die kleinen blauen Merkhefte,die es gab und wo der Lehrer zu gerne Einträge für die Eltern verfast hat.Ich hatte so eins und hatte schon einige Einträge,das war wie Briefmarken sammeln.Auf jeden Fall sollte ich die Einträge von den Eltern unterschreiben lassen,so der Lehrer.Er fragte immer nach der Unterschrift und ich sagte-hab es vergessen.Bis ihm das zu bunt wurde und er einen Hausbesuch vorzog.Man da gab es dann richtig Ärger,Vater fragte dann wo das Merkheft war.Ich antwortete,weiß nicht vielleicht verloren.Auf jeden Fall ging das nicht lange gut und ich holte das Heft unterm Teppich hervor,man haben die beiden-- Lehrer und Vater mit den Augen gerollt.Vater war das unbegreiflich,das er tagelang drüber hinweg lief.Aber was war das Ende der Geschichte,als der Lehrer weg war.Vater fuhr mit mir Schlitten und das mitten im Sommer.


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#29

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 26.06.2013 10:49
von furry | 3.562 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #27
@furry, dass mit Plus und Minus ist immer so eine Sache. Wie heißt es auch, im Durchschnitt war der Graben 80 cm tief, trotzdem ist die Kuh darin ersoffen.
Vierkrug


Nach mehrmaliger Selbsteienschätzung meiner grandiosen Russischarbeit hätte ich mir statt einer 5+ eine 4- gegeben. Aber erklärt das mal einem Lehrer und vor allem den Eltern.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#30

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 26.06.2013 11:33
von Gelöschtes Mitglied
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@furry - ich hätte es anders interpretiert - ein 5+ ist doch eine eine hervorragende Note, wenn ich das russische Notensystem zu Grunde lege. Eigentlich kurz vor der 6, der Bestnote.

Vierkrug


furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 26.06.2013 11:41
von furry | 3.562 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #30
@furry - ich hätte es anders interpretiert - ein 5+ ist doch eine eine hervorragende Note, wenn ich das russische Notensystem zu Grunde lege. Eigentlich kurz vor der 6, der Bestnote.

Vierkrug


Statistisch gesehen, kann ich ja zufrieden sein. Mit zunehmendem Alter (oder Einsicht in die Notwendigkeit?) tendierte der Notendurchschnitt auf der Abzisse gen Null und die Steuung nahm merklich ab.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#32

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 26.06.2013 11:45
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von furry im Beitrag #31
Zitat von Vierkrug im Beitrag #30
@furry - ich hätte es anders interpretiert - ein 5+ ist doch eine eine hervorragende Note, wenn ich das russische Notensystem zu Grunde lege. Eigentlich kurz vor der 6, der Bestnote.

Vierkrug


Statistisch gesehen, kann ich ja zufrieden sein. Mit zunehmendem Alter (oder Einsicht in die Notwendigkeit?) tendierte der Notendurchschnitt auf der Abzisse gen Null und die Steuung nahm merklich ab.
Da bedarf es keiner weiteren Benotung !!!


furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#33

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 26.06.2013 12:12
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #29
Zitat von Vierkrug im Beitrag #27
@furry, dass mit Plus und Minus ist immer so eine Sache. Wie heißt es auch, im Durchschnitt war der Graben 80 cm tief, trotzdem ist die Kuh darin ersoffen.
Vierkrug


Nach mehrmaliger Selbsteienschätzung meiner grandiosen Russischarbeit hätte ich mir statt einer 5+ eine 4- gegeben. Aber erklärt das mal einem Lehrer und vor allem den Eltern.

ist doch eine gute Schulnote,heute gibt es ja die 6,
warum überhaupt die 6?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#34

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 26.06.2013 12:42
von Udo | 1.258 Beiträge

4= dumm
5=dümmer als 4
6= am dümmsten
Man muss es deklinieren können.
In der DDR haben fünf Schulnoten für die Bewertung gereicht, heute .....


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#35

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 26.06.2013 12:54
von thomas 48 | 3.566 Beiträge

Ihr mit eurem Zeugnis, ich war ja ab 1955 in der Schule. Habe alle Zeugnisse rein zufällig verloren, was alles passieren konnte.
Russisch war ganz schlimm, auch für andere, wer braucht das mal für später, ich hätte viel lieber englisch gemacht. Das fehlt mir jetzt!!!
Meine Lieblingsfächer waren Erdkunde, Geschichte, Literatur und Stabü.
Mein Sohn kam in der 5 Schulklasse in die Walldorf-schule wo die gleich russisch und englisch hatten


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#36

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 26.06.2013 13:06
von furry | 3.562 Beiträge

Zitat von Udo im Beitrag #34
4= dumm
5=dümmer als 4
6= am dümmsten
Man muss es deklinieren können.
In der DDR haben fünf Schulnoten für die Bewertung gereicht, heute .....


@Udo, das sieht nicht gut aus für Dich. Deklinieren ist was anderes.
Willst Du eine Volle oder eine Stunde nachsitzen?
Aber lass mal, ich war auch nicht gut in Deutsch.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#37

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 26.06.2013 13:07
von Gohrbi | 566 Beiträge

"...er war zu Allem fähig, leider zu nichts zu gebrauchen"


zuletzt bearbeitet 27.06.2013 13:31 | nach oben springen

#38

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 26.06.2013 13:26
von Udo | 1.258 Beiträge

Sch ...ße Natürlich Komparation bzw Steigerung.
Musste wirklich Tante Wiki fragen.
Eine Stunde nachsitzen ist ok.


furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#39

RE: mein Schulzeugnis

in DDR Zeiten 26.06.2013 15:51
von küche69 | 428 Beiträge

Hallo zusammen, bis zur siebten Klasse lief es ganz gut, danach gabs Ehrenrunden, aber jetzt nach 36 Jahren frag keiner mehr danach. Und dann bin ich ordentlich durchs "Leben" gekommen. Aber zur damaligen Zeit war halt die Faulheit mein bester Kumpel, was soll ich sagen!


Grüsse von Küche69


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"Wer nicht mit beiden Augen sieht, wird nie die ganze Wahrheit sehn!"



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