#21

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 21.06.2013 19:23
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #18
Ich finde, wir brauchen die Freunde...ach Quatsch, was schreibe ich denn, natürlich die Russen mit den ganzen Rohstoffen. Denn so potent sind wir einfach nicht, was die Rohstoffe für die wirklich harten zukünftigen Winter angeht. Und damit ist das immer so ein ...na sagen wir gegenseitiges "Einer kann nicht vom Anderen lassen". Der Putin mein Freund weiß das, Angela auch und mit der Beutekunst also wer hat denn damit angefangen Alles zu rauben was bei Drei nicht auf dem Baum "in Sicherheit hinterm Ural war"?

Das war doch unsere stolze Wehrmacht und ihre eigens dafür vom Adolf dem Kunstsammler eingesetzten Kunstsachverständigen...oder nich?
Und so sollte das bleiben, ein Geben und Nehmen, auf allen Gebieten.

Lebensläufer


Ja und nicht vergessen,zwei volle Ernten 1941 und 1942 und das ganze Schlachtvieh was man aus der Sowjetunion rausschleppte.Mit eingebunden die hunderttausenden von Zwangsarbeitern.Aber das hört man heute nicht gerne--immer noch gerne mit dem Knüppel auf Völker drauf--den man genug Leid angetan hat.


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#22

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 21.06.2013 21:04
von SET800 | 3.104 Beiträge

Hallo.

Für Deutschland, Russland und auch den Frieden in ganz Europa sind gute deutsch-russische Beziehungen äusserst wichtig. Das gilt trotz der "Vorgänge" zwischen diesen Ländern ( auch geographisch ) in der Zeit vom 23. August 1939 Moskauer Zeit und morgen vor 72 Jahren. Daß
der "Regierungsstil" beider Länder damals nicht heutigen Ansprüchen gerecht wird ist allgemein bekannt.


Zum Thema Kunst, alle "rechtmäßigen" Eigentümer sollten froh sein daß sie nicht mehr verloren! Was ist ein "Rubens" abgänging gegenüber abben Beinen?

Daß sehe ich auch so gegenüber sonstiger Kunst und anderem Eigentum, auch aus ehemaligen jüdischen Besitz. Leben und Gesundheit, ich finde es völlig in Ordnung wenn Veteranen oder Gehttoopfer auch aus Deutschland finanziell unterstützt werden, sogar daß der Staat Israel Gelder aus Deutschland verwendete für die Unterstützung von Juden die aus Jeman, Irak oder Sudan nach Israel flohen, i.O.



zuletzt bearbeitet 21.06.2013 21:18 | nach oben springen

#23

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 23.06.2013 12:06
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von Kurt im Beitrag #10
Der Hintergrund der Absage war der, daß Merkel in ihrem "Grußwort" die Rückgabe der Kunststücke fordern wollte.
In dieser Woche traf sie Präsident Obama vor dem Brandenburger Tor. Dort hätte sie ebenfalls die Möglichkeit gehabt, in einem "Grußwort" die Rückgabe der Beutekunst-Stücke von den Amerikanern zu fordern. Deutschland wurde nach dem Krieg von allen Alliierten geplündert.
Das ist auch nicht der Punkt. Deutschland hat diesen verbrecherischen Krieg begonnen und dafür gebüßt.

Es geht eher darum, daß Deutschland an dem Ast sägt, auf dem es derzeitig sitzt. Ohne Russland und China hätten wir in Deutschland noch größere Probleme mit unserer Wirtschaft, als dies jetzt schon der Fall ist. Wir brauchen Rohstoffe, Absatzmärkte und friedliche Nachbarn, wenn es uns auf Dauer gelingen soll, ein gutes Leben zu führen.
Insofern halte ich die jetzige Außenpolitik für grob fahrlässig. Denn ein uns wohlgesonnenes Russland ist für uns sehr wichtig - und umgekehrt.

Gerade mit einem (germanophilen) Putin im Kreml, haben wir Deutsche beste Voraussetzungen, gute Beziehungen zu Russland aufzubauen und zu festigen.



Die deutsch russischen Wirtschaftsbeziehungen laufen wie geschmiert.
Die Wirtschaftsbosse jedenfalls verstehen sich prächtig.Ein staatlicher russischer Energiekonzern sponsert eine deutsche Bundesligamannschaft.
Welches düstere Bild vermitteln denn die deutschen Medien?Wie sieht die von dir behauptete Dämonisierung Russlands in den deutschen Medien konkret aus?
Meinst du etwa, wenn hierzulande berichtet wird das in Russland Gesetzte gegen Schwule und Lesben verabschiedet werden.Oder wenn Waisenkinder eher in Russlands runtergekommenen Kinderheimen bleiben sollen als von ausländischen Familien aufgenommen zu werden, nur weil es dem russischen Präsidenten gerade in sein tagespolitisches Konzept passt?
Wie sollte denn die deutsche Aussenpolitik gegenüber Russland deiner Meinung nach aussehen?


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#24

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 28.12.2013 12:47
von coldwarrior67 | 143 Beiträge

ich möchte auch mal meinen Senf zu den Deutsch -Russischen Bziehungen dazu geben. Für mich ist es schon befremdend, wenn ich hier die Kommentare lese, die die deutsch-russischen Beziehungen ja fast Glorifizieren, hochleben lassen, als hätte es nie einen KALTEN Krieg gegeben.Ok, ich bin in Westen aufgewachsen, habe von daher eine andere Einstellung zu Russland.Für mich bestätigt sich meine Sichtweise aber in diesen Tagen wieder, wenn ich die Bilder aus der Ukraine sehe, wo mit brutaler Gewalt vesucht wird, eine Annäherung an den Westen zu verhindern..Russland unter Putin will das mit aller Macht verhindern.Und ich bin froh darüber, das es für Deutschland so gekommen ist wie es jetzt ist.Hätte es an der Sowjetischen Machtspitze 1989 nicht einen Gorbatschow gegeben, der das Ende der DDR kommen sah und schliesslich auch akzeptierte sähe heute vermutlich die europäische Landkarte anders aus.Ein Putin, der in Gorbatschow ja einen Verräter an der Sowjetunion sieht, hätte wahrscheindlich anders reagiert.Für mich ist es mehr als befremdlich, wenn man heute die Beziehungen zu den USA verteufelt und die Annäherung an Russland fordert.


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#25

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 28.12.2013 14:29
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Hallo Kalter Krieger,

eine interessante Sichtweise. Aus dem Westen kenne ich eher Sympathie für Rußland, weil man nicht die DDR-Erfahrung machen mußte.

Über die deutsche Kriegsschuld und ihre Folgen müssen wir wahrscheinlich nicht diskutieren. Aber warum lief es nicht wie im Beispiel von Österreich. Nach notwendigen Jahren zur Zerschlagung der faschistischen Reststrukturen zogen die Russen recht bald (ich glaube 1955) ab und gaben Österreich frei. Es konnte von da an selbstbestimmt existieren.
Wie es dagegen mit der DDR weiterging, wissen wir alle.
Dazu kam eine regelrechte Unterwürfigkeit der DDR-Führung, in einem Maße, wie es wahrscheinlich sogar die Russen gar nicht erwarteten.
Alles Sowjetische wurde undifferenziert betrachtet und kritiklos in der Himmel gehoben.
Die DDR-Bevölkerung hat sich jenseits der Öffentlichkeit sein Teil gedacht.
Als Gorbatschow den Ostdeutschen mehr auf Augenhöhe begegnete, war sofort große Sympathie da.
Jelzins und vor allem Putins erneutes Großmachtgehabe führten wieder zur Abkühlung.
Wenn heute die Bundesregierung ein wenig mehr Kritik übt, sollte man darüber nicht vergessen, wie gerade Merkel vorher Kritik tunlichst vermieden hat (auch gegenüber den USA).


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 28.12.2013 14:31 | nach oben springen

#26

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 28.12.2013 14:56
von Hane66 (gelöscht)
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #25
Hallo Kalter Krieger,

eine interessante Sichtweise. Aus dem Westen kenne ich eher Sympathie für Rußland, weil man nicht die DDR-Erfahrung machen mußte.

Über die deutsche Kriegsschuld und ihre Folgen müssen wir wahrscheinlich nicht diskutieren. Aber warum lief es nicht wie im Beispiel von Österreich. Nach notwendigen Jahren zur Zerschlagung der faschistischen Reststrukturen zogen die Russen recht bald (ich glaube 1955) ab und gaben Österreich frei. Es konnte von da an selbstbestimmt existieren.
Wie es dagegen mit der DDR weiterging, wissen wir alle.
Dazu kam eine regelrechte Unterwürfigkeit der DDR-Führung, in einem Maße, wie es wahrscheinlich sogar die Russen gar nicht erwarteten.
Alles Sowjetische wurde undifferenziert betrachtet und kritiklos in der Himmel gehoben.
Die DDR-Bevölkerung hat sich jenseits der Öffentlichkeit sein Teil gedacht.
Als Gorbatschow den Ostdeutschen mehr auf Augenhöhe begegnete, war sofort große Sympathie da.
Jelzins und vor allem Putins erneutes Großmachtgehabe führten wieder zur Abkühlung.
Wenn heute die Bundesregierung ein wenig mehr Kritik übt, sollte man darüber nicht vergessen, wie gerade Merkel vorher Kritik tunlichst vermieden hat (auch gegenüber den USA).Großmachtgehabe geht doch mehr von der USA aus die spielen doch Weltpolizei .



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#27

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 28.12.2013 15:55
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von coldwarrior67 im Beitrag #24
ich möchte auch mal meinen Senf zu den Deutsch -Russischen Bziehungen dazu geben. Für mich ist es schon befremdend, wenn ich hier die Kommentare lese, die die deutsch-russischen Beziehungen ja fast Glorifizieren, hochleben lassen, als hätte es nie einen KALTEN Krieg gegeben.Ok, ich bin in Westen aufgewachsen, habe von daher eine andere Einstellung zu Russland.Für mich bestätigt sich meine Sichtweise aber in diesen Tagen wieder, wenn ich die Bilder aus der Ukraine sehe, wo mit brutaler Gewalt vesucht wird, eine Annäherung an den Westen zu verhindern..Russland unter Putin will das mit aller Macht verhindern.Und ich bin froh darüber, das es für Deutschland so gekommen ist wie es jetzt ist.Hätte es an der Sowjetischen Machtspitze 1989 nicht einen Gorbatschow gegeben, der das Ende der DDR kommen sah und schliesslich auch akzeptierte sähe heute vermutlich die europäische Landkarte anders aus.Ein Putin, der in Gorbatschow ja einen Verräter an der Sowjetunion sieht, hätte wahrscheindlich anders reagiert.Für mich ist es mehr als befremdlich, wenn man heute die Beziehungen zu den USA verteufelt und die Annäherung an Russland fordert.


So in etwa würde ich das auch sehen. Es zeigt sich an sehr vielen Stellen, dass man in Russland anscheinend bis heute nichts dazu gelernt hat, aus der Geschichte meine ich.



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#28

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 28.12.2013 15:58
von furry | 3.581 Beiträge

Das Buch von Peter Scholl-Latour "Russland im Zangengriff" im Hinterkopf, frage ich mich, wie würde die Welt heute mit einem schwachen Russland aussehen? Wie würden die USA auf unserem Globus agieren?
Meine Antwort auf diese Fragen fällt auch für Deutschland nicht gut aus.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#29

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 28.12.2013 16:23
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #28
Das Buch von Peter Scholl-Latour "Russland im Zangengriff" im Hinterkopf, frage ich mich, wie würde die Welt heute mit einem schwachen Russland aussehen? Wie würden die USA auf unserem Globus agieren?
Meine Antwort auf diese Fragen fällt auch für Deutschland nicht gut aus.


Hallo @furry ,

Ein starkes Russland ist wichtig, für das Gleichgewicht in der Welt. Seit 70 Jahren von den Amerikanern systematisch eingekreist und seit 45 Jahren an den Grenzen zu China unter Druck, kann es nur bestehen, wenn es wirtschaftlich und militärisch stark ist.
Die USA "agieren" ohnehin schon in einem erschreckenden Maße auf der Welt, zumindest dort, wo sich ihnen und ihren "Interessen" keiner entgegenstellt.
Deutschland ist ein reiner Vasallenstaat der USA, der seine Souveränität 1945 aufgeben mußte und bisher nicht wiedererlangte. Deshalb ist die von Deutschland vertretene Außenpolitik (bis auf wenige Ausnahmen - z.B. Schröder und der Irakkrieg) nur ein Spiegelbild der US-Außenpolitik. Daran wird sich leider auf absehbare Zeit nichts ändern.

Gruß,

Kurt


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#30

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 28.12.2013 16:56
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #27


So in etwa würde ich das auch sehen. Es zeigt sich an sehr vielen Stellen, dass man in Russland anscheinend bis heute nichts dazu gelernt hat, aus der Geschichte meine ich.



Ich bin eher der Meinung das bestimmte Kreise im Westen nichts dazu gelernt haben! Man sollte bedenken dass der Westen viel mehr von Russland abhängig ist als umgekehrt. Und so ganz nebenbei, ohne die Duldung und Unterstützung durch die Russen wäre dass A'stanspektakel für den Westen schon längst zu Ende und zwar mit wesentlich mehr Trauerfeiern als bisher! Das hier genannte Buch von Scholl-Latour ist tatsächlich sehr zu empfehlen!

@coldwarrior67 und @studfri, wann seit ihr denn das letzte mal in Russland gewesen? Um gleich der Gegenfrage vorzubeugen, ich bin regelmäßig in Russland und den USA, und auch sonst etwas unterwegs! Im übrigen sieht nicht Putin in Gorbatschow einen Verräter sondern die abgrundtiefe Verachtung für diesen Politkasper, (den man neuerdings für 100 000€ buchen kann!) zieht sich Partei übergreifend durch die ganze russische Gesellschaft! Das kann man aber nicht wissen wenn man nicht in Russland mit Russen spricht! By the Way, die Russen welche man mit Plastetüten voll US$ in Dubai, Bangkok oder Zürich trifft sind nicht die typischen Durchschnittsrussen, und das in allen Beziehungen!

SCORN


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zuletzt bearbeitet 28.12.2013 16:59 | nach oben springen

#31

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 28.12.2013 17:37
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Das bipolare Denken (Gleichgewicht USA-Sowjetunion/Rußland) ist m. E. von gestern.

Um beim Klischee zu bleiben: Heutzutage brauchen wir ein starkes Europa, möglichst frei vom Einfluß der gewesenen Großmächte.

Beim Blick auf vergangene Zeiten sollte man bedenken, daß die starke Sowjetunion die DDR-Souveränität außerordentlich beschränkte. Augenhöhe war nicht drin.


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#32

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 28.12.2013 18:17
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Russland ist im Moment die einzige Kraft, welche die McDonaldisierung der Welt beschränken kann. China gewinnt auch immer mehr Bedeutung. Europa ist scheintot, bloß zu faul zum Umfallen.
Eine Achse Deutschland(Europa)-Russland-China-Japan wäre die beste Option, den USA wieder den ihr zustehenden Platz in der Völkergemeinschaft zuzuweisen. Das bleibt natürlich Wunschdenken, solange Merkel und Co. sich ihre Dienstanweisungen direkt bei der Atlantikbrücke abholen.
Deutsche und europäische Technologie in Verbindung mit russischen Rohstoffen und Energieressourcen, sowie chinesischen Produktionskapazitäten könnten weltweit für Wohlstand sorgen, wenn man den Herren der City of London und den goldenen Männern mal richtig auf die Finger klopfen würde.
Sehe allerdings auch in D für so ein Vorhaben, im Moment kein geeignetes Humankapital unter den gegenwärtigen Politikern.
Trotzdem sollte man die Hoffnung nie aufgeben.


furry, Kurt, DoreHolm, SCORN und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#33

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 28.12.2013 21:59
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #32
Russland ist im Moment die einzige Kraft, welche die McDonaldisierung der Welt beschränken kann. China gewinnt auch immer mehr Bedeutung. Europa ist scheintot, bloß zu faul zum Umfallen.
Eine Achse Deutschland(Europa)-Russland-China-Japan wäre die beste Option, den USA wieder den ihr zustehenden Platz in der Völkergemeinschaft zuzuweisen. Das bleibt natürlich Wunschdenken, solange Merkel und Co. sich ihre Dienstanweisungen direkt bei der Atlantikbrücke abholen.
Deutsche und europäische Technologie in Verbindung mit russischen Rohstoffen und Energieressourcen, sowie chinesischen Produktionskapazitäten könnten weltweit für Wohlstand sorgen, wenn man den Herren der City of London und den goldenen Männern mal richtig auf die Finger klopfen würde.
Sehe allerdings auch in D für so ein Vorhaben, im Moment kein geeignetes Humankapital unter den gegenwärtigen Politikern.
Trotzdem sollte man die Hoffnung nie aufgeben.


Was soll denn sowas?? Der heutige "Wohlstand" dürfte doch in der Quantität schon nicht zu halten sein.



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#34

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 29.12.2013 12:07
von WernerHolt (gelöscht)
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Zitat von studfri im Beitrag #33


Was soll denn sowas?? Der heutige "Wohlstand" dürfte doch in der Quantität schon nicht zu halten sein.



und WIE wäre es deiner meinung nach machbar?


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#35

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 29.12.2013 14:24
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Großmächte sind mir generell suspekt. Aber Erfahrung haben wir im Osten nur mit einer - in wesentlich eingeschränkterer Souveränität als der Westen. Kann man das übersehen? Wirken da alte Illusionen der "Bruderschaft" nach?
Ein Bündnis mit den traditionell orientalischen Despotien Rußland und China erscheint mir die denkbar schlechteste Lösung, zudem im Konflikt mit den USA. Wir kämen nur vom Regen in die noch nässere Traufe (sicherlich ist Deutschland immer noch souveräner als die Ukraine. Die Polen wehren sich vehement gegen jeden russischen Einfluß, die baltischen Länder noch mehr - das sicherlich nicht grundlos. China hat mit fast allen Nachbarn Konflikte und begegnet Vietnam von oben herab. Dagegen stehen Südkorea und Japan zum Bündnispartner USA - nicht nur die Regierung)

M. E. sollte Deutschland politisch gegenüber allen Großmächten eine gewisse Distanz wahren und sich nicht wieder in deren Machtkämpfe verstricken.
Das bedeutet keine generelle Abgrenzung - Ziel wäre eine Kooperation auf Augenhöhe.
Es gibt Länder, die ihren eigenen Weg gehen, ohne sich abzuschotten. Das ist nicht unmöglich.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 29.12.2013 14:56 | nach oben springen

#36

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 29.12.2013 14:42
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von WernerHolt im Beitrag #34
[quote=studfri|p316692]

Was soll denn sowas?? Der heutige "Wohlstand" dürfte doch in der Quantität schon nicht zu halten sein.



und WIE wäre es deiner meinung nach machbar?
[/quote

Das wird sich einregeln, nach den nächsten schweren (Wirtschafts-) Kriesen, die so sicher kommen werden, wie das Amen in der Kirche.



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#37

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 29.12.2013 14:47
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von SCORN im Beitrag #30
Zitat von studfri im Beitrag #27


So in etwa würde ich das auch sehen. Es zeigt sich an sehr vielen Stellen, dass man in Russland anscheinend bis heute nichts dazu gelernt hat, aus der Geschichte meine ich.



Ich bin eher der Meinung das bestimmte Kreise im Westen nichts dazu gelernt haben! Man sollte bedenken dass der Westen viel mehr von Russland abhängig ist als umgekehrt. Und so ganz nebenbei, ohne die Duldung und Unterstützung durch die Russen wäre dass A'stanspektakel für den Westen schon längst zu Ende und zwar mit wesentlich mehr Trauerfeiern als bisher! Das hier genannte Buch von Scholl-Latour ist tatsächlich sehr zu empfehlen!

@coldwarrior67 und @studfri, wann seit ihr denn das letzte mal in Russland gewesen? Um gleich der Gegenfrage vorzubeugen, ich bin regelmäßig in Russland und den USA, und auch sonst etwas unterwegs! Im übrigen sieht nicht Putin in Gorbatschow einen Verräter sondern die abgrundtiefe Verachtung für diesen Politkasper, (den man neuerdings für 100 000€ buchen kann!) zieht sich Partei übergreifend durch die ganze russische Gesellschaft! Das kann man aber nicht wissen wenn man nicht in Russland mit Russen spricht! By the Way, die Russen welche man mit Plastetüten voll US$ in Dubai, Bangkok oder Zürich trifft sind nicht die typischen Durchschnittsrussen, und das in allen Beziehungen!

SCORN



Ist alles bekannt was Du da sagst und das soll eine Begründung für was sein?



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#38

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 29.12.2013 15:01
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #37


Ist alles bekannt was Du da sagst und das soll eine Begründung für was sein?



@studfri, wenn du meinen Beirag liest, einschlieslich des Zitates aus deinem vorherigen Beitrag, erübrigt sich deine Frage!


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#39

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 29.12.2013 15:12
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von SCORN im Beitrag #38
Zitat von studfri im Beitrag #37


Ist alles bekannt was Du da sagst und das soll eine Begründung für was sein?



@studfri, wenn du meinen Beirag liest, einschlieslich des Zitates aus deinem vorherigen Beitrag, erübrigt sich deine Frage!



Ich fragte zurück, weil ich mir soviel Schlichtheit in der Argumentation nicht vorstellen konnte. Aber sei´s drum. Du willst also atsächlich mit der Tatsache deines zeitweiligen Aiufenthaltes in Russland die These begründen, man habe dort doch etwas dazugelernt und der Westen sei auf einer bestimmten Stelle stehen geblieben?

Und warum knüppelt man dann in Russland immer noch kommentarlos politisch unerwünschte Demonstrationen nieder? Um nur mal ein Beispiel zu nernnen. Das müssten die Handelnden (=Polizisten und sonstigen Staatskräfte) doch eigentlich besser wissen, zumindest, wenn man was dazugelernt haben will. Aber das liegt ja vielleicht daran, dass es sich bei den Handelnden allesamt um junge Leute handelt, denen die nötige Lebenserfahrung fehlt, um das Unrecht des eigenen Handelns zu erkennen. Dann wird die Erleuchtung ja sicher noch kommen bei denen, mit der zunehmenden Lebenserfahrung.

Jetzt verstehe ich das auch mit dem an anderer Stelle eingeforderten "Respekt" (wie immer das aussehen soll) vor den Älteren oder Alten.



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#40

RE: Deutschlands Beziehungen zu Russland

in Themen vom Tage 29.12.2013 15:37
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #39



Ich fragte zurück, weil ich mir soviel Schlichtheit in der Argumentation nicht vorstellen konnte.

Dann wird die Erleuchtung ja sicher noch kommen bei denen, mit der zunehmenden Lebenserfahrung.




@studfri, ich brauche mir keine Schlichtheit in der Argumentation vorzustellen, du lieferst permanent den Beweis!


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