#21

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 08:30
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #19
Soweit mir bekannt, war der Zweite! in der Botschaft ein Mitarbeiter der HVA.
Ist wohl allgemein so üblich.



Nein,
das entspricht nicht der damaligen Praxis.Das konnte man garnicht so planen.
Die meisten, in den legal abgedeckten Residenturen in den Auslandsvertretungen der DDR,waren OIBE die eine mehrjährige akademische Ausbildung als Berufsdiplomat durchlaufen hatten.Im Regelfall in der SU ausgebildet an der Hochschule des Aussenministeriums bzw. der Hochschule für internationale Beziehungen(IMO).Andere kamen von Universitäten bzw. Hochschulen der DDR.
Sie erfüllten ihre diplomatischen Aufgaben in den Auslandsvertretungen der DDR und auch gegenüber den Institutionen des Gastlandes bzw. den Diplomaten anderer Staaten.
Mit der Erfüllung der Aufgaben in dieser anspruchsvollen Funktion als Diplomat,war die Legendierung gegeben Aufgaben für die HVA als legaler Resident zu erfüllen.Das sich daraus in dieser Doppelfunktion für den Betreffenden ein weitaus grösserer Arbeitsumfang ergab ist logisch.
Als zu Beginn der 70er Jahre die internationale Anerkennungswelle für die DDR sich Bahn brach,schossen DDR-Auslandsvertretungen wie Pilze aus dem Boden.Diese mussten personell erstmal mit hochwertig ausgebildetem Personal besetzt werden.Da war nicht dran zu denken auf jeder Funktionsstelle eines "Zweiten" gleichzeitig einen geheimdienstlich ausgebildeten HVA-Residenten zu platzieren.Der legale Resident an einer Auslandsvertretung durchlief ganz normal eine berufliche Karriereleiter als Diplomat,unabhängig von seiner Aufgabenstellung als OIBE für die HVA.

Wäre auch irgendwie einfallslos gegenüber gegnerischen Diensten seinen Residenten funktionsgebunden auf dem Tablett zu servieren.

seaman


zuletzt bearbeitet 16.06.2013 10:16 | nach oben springen

#22

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 10:13
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von seaman im Beitrag #21
Zitat von damals wars im Beitrag #19
Soweit mir bekannt, war der Zweite! in der Botschaft ein Mitarbeiter der HVA.
Ist wohl allgemein so üblich.



Nein,
das entspricht nicht der damaligen Praxis.Das konnte man garnicht so planen.
Die meisten, in den legal abgedeckten Residenturen in den Auslandsvertretungen der DDR,waren OIBs die eine mehrjährige akademische Ausbildung als Berufsdiplomat durchlaufen hatten.Im Regelfall in der SU ausgebildet an der Hochschule des Aussenministeriums bzw. der Hochschule für internationale Beziehungen(IMO).Andere kamen von Universitäten bzw. Hochschulen der DDR.
Sie erfüllten ihre diplomatischen Aufgaben in den Auslandsvertretungen der DDR und auch gegenüber den Institutionen des Gastlandes bzw. den Diplomaten anderer Staaten.
Mit der Erfüllung der Aufgaben in dieser anspruchsvollen Funktion als Diplomat,war die Legendierung gegeben Aufgaben für die HVA als legaler Resident zu erfüllen.Das sich daraus in dieser Doppelfunktion für den Betreffenden ein weitaus grösserer Arbeitsumfang ergab ist logisch.
Als zu Beginn der 70er Jahre die internationale Anerkennungswelle für die DDR sich Bahn brach,schossen DDR-Auslandsvertretungen wie Pilze aus dem Boden.Diese mussten personell erstmal mit hochwertig ausgebildetem Personal besetzt werden.Da war nicht dran zu denken auf jeder Funktionsstelle eines "Zweiten" gleichzeitig einen geheimdienstlich ausgebildeten HVA-Residenten zu platzieren.Der legale Resident an einer Auslandsvertretung durchlief ganz normal eine berufliche Karriereleiter als Diplomat,unabhängig von seiner Aufgabenstellung als OIB für die HVA.

Wäre auch irgendwie einfallslos gegenüber gegnerischen Diensten seinen Residenten funktionsgebunden auf dem Tablett zu servieren.

seaman


Ich wußte garnicht, dass es OIB im MfS gab !!!
Mir sind nur OibE = Offizier im besonderem Einsatz bekannt !!! Wie heißt es auch in der Clausthaler Werbung ....


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#23

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 13:08
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #1
war mitte der 80ziger Jahre auf einem Polterabend gewesen,
zu später Stunde erzählte ein Gast der Hochzeitsfamilie von
seiner Tätigkeit in Berlin,seine Aufgabe bestand darin,
die norwegische Botschaft zu überwachen,erst dachte ich,
der erzählt dir Mist,aber die Details dazu,die waren sehr spannend,
wurden alle Botschaften vom MfS überwacht?
gruß Lutze


Hallo Lutze!
Ich war ja drei Jahre bei diesem "Wachkommando Missionsschutz", kurz WKM. Die Truppe gehörte zur Schutzpolizei und unterstand dem Polizeipräsidium (Ost)-Berlin. Das WKM bewachte sämtliche diplomatische Einrichtungen, inklusive der Residenzen und Wohnungen von Diplomaten. Mit einer einzigen Ausnahme: die Botschaft der UdSSR wurde durch das MfS geschützt. Wobei die MfS-Mitarbeiter ebenfalls VP-Uniformen trugen.
Ob jede Botschaft vom MfS überwacht wurde, kann ich so nicht beantworten. Vor der " Ständigen Vertretung der Bundesrepublik" und der USA-Botschaft waren, durchaus sichtbar, MfS-Mitarbeiter im Einsatz. Von den " unsichtbaren Maßnahmen" ganz zu schweigen.
Die Posten des WKM hatten zwei Aufgaben: 1. die offizielle Aufgabe die Einrichtungen gegen jegliche Gewaltakte zu schützen und 2. die inoffizielle, nirgends schriftlich verankerte Aufgabe, das Geschehen vor den Einrichtungen, im Sinne der DDR-Sicherheitsdoktrin, zu überwachen. Ein ganz besonderes Augenmerk galt den Besuchern der Einrichtungen. Das konnten wichtige Staatsgäste, aber auch DDR-Bürger sein. An manchen Residenzen, zum Beispiel die des USA-Botschafters, wurden Ankunft und Abfahrt des Botschafters, sowie dessen Gattin, akribisch notiert und weitergemeldet. Darüber hinaus sollte jeder Posten "Informationen" einholen. Zum Beispiel Gespräche mit dem Botschaftspersonal führen, um diese "abzuschöpfen". Das ganze führte zu einem regelrechten " sozialistischen Wettbewerb" zwischen den einzelnen Wachposten. Zum Beispiel konnte die bloße Erwähnung, dass der Botschafter zwei Tagelang an Dünnpfiff litt, dem Posten eine schriftliche Information wert sein. Es gibt noch mehr Beispiele für die " Hitparade der Belanglosigkeiten". Notiert wurden die Informationen auf einem eigens angefertigten Formblatt. Welches den Stempel einer, fiktiven, Milchviehanlage Pankow, trug. Die Posten gaben die Infos nach Dienstschluss beim Diensthabenden ab. Von dort wurde sie dann per Kurier zum Kommando nach Berlin-Kaulsdorf gebracht. Dort saß eine Auswertergruppe. Die Kollegen entschieden dann, was mit den Informationen weiter geschah. Wichtige und / oder brisante Informationen wurden mit Sicherheit an das MfS weitergereicht.

Wenn du noch Fragen hast, frage ruhig

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


Lutze, seaman und glasi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#24

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 13:23
von Lutze | 8.034 Beiträge

@ABV,
welche Botschaften hast du überwacht,
gab es auch spannende Momente(Botschaftsflüchtlinge)
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#25

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 13:31
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Lutze im Beitrag #24
@ABV,
welche Botschaften hast du überwacht,
gab es auch spannende Momente(Botschaftsflüchtlinge)
Lutze


Lutze, viel spannender sind doch die Geschichten, wenn der ständige Vertreter beim Bäcker in der Uhlandstraße seine Schrippen holte.

Aber mal im Ernst. Gab es auch eine Überwachung in Pankow / Niederschönhausen bei den privaten Einkäufen der Diplomaten?

LG von der grenzgaengerin


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#26

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 13:50
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #25
Zitat von Lutze im Beitrag #24
@ABV,
welche Botschaften hast du überwacht,
gab es auch spannende Momente(Botschaftsflüchtlinge)
Lutze


Lutze, viel spannender sind doch die Geschichten, wenn der ständige Vertreter beim Bäcker in der Uhlandstraße seine Schrippen holte.

Aber mal im Ernst. Gab es auch eine Überwachung in Pankow / Niederschönhausen bei den privaten Einkäufen der Diplomaten?

LG von der grenzgaengerin


gab es in der Hannoverschen Straße kein Bäcker?,
und die Schrippen für 5 Pfennige
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#27

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 14:23
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #23
Zitat von Lutze im Beitrag #1
war mitte der 80ziger Jahre auf einem Polterabend gewesen,
zu später Stunde erzählte ein Gast der Hochzeitsfamilie von
seiner Tätigkeit in Berlin,seine Aufgabe bestand darin,
die norwegische Botschaft zu überwachen,erst dachte ich,
der erzählt dir Mist,aber die Details dazu,die waren sehr spannend,
wurden alle Botschaften vom MfS überwacht?
gruß Lutze


. Vor der " Ständigen Vertretung der Bundesrepublik" und der USA-Botschaft waren, durchaus sichtbar, MfS-Mitarbeiter im Einsatz.




Uwe,


wie kommst Du darauf ?

Bis auf eine bestimmte Zeit, wo die "Ständige Vertretung" von Bürgern der DDR besetzt war, gab es da nach meinen Informationen nichts.

Und dies bezog sich damals nur auf die Absicherung hinter der Vertretung.


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#28

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 14:29
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

@Alfred
Vielleicht mein der ABV die Angehörigen vom Wachregiment Feliks Dzierzynski?


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#29

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 14:42
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #28
@Alfred
Vielleicht mein der ABV die Angehörigen vom Wachregiment Feliks Dzierzynski?


ABV, Rudi,

ab Seite 487 einiges zu den Verantwortlichkeiten.


Dateianlage:
RudiEK89 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#30

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 15:12
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

In den 70 Jahren wohnte ich 1 Woche zum Urlaub in der Hannoverische Str. 6 und ging oft an der westd. Botschaft vorbei. Den Wachtposten in seinem Häuschen sah ich immer, mir fiel aber einiges anderes auf. Ein Westwagen kam aus der Tiefgarage und fuhr zur Friedrichstr. ein Ostwagen kam aus dem Tor gegenüber und fuhr hinterher. Zufall? Ich habe sonst keine Wagen gesehen. Zwei Tage das selbe Spiel und ich ahnte wer im 2. Wagen saß


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#31

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 15:35
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Hallo Lutze!
Ich war ja drei Jahre bei diesem "Wachkommando Missionsschutz", kurz WKM. Die Truppe gehörte zur Schutzpolizei und unterstand dem Polizeipräsidium (Ost)-Berlin. Das WKM bewachte sämtliche diplomatische Einrichtungen, inklusive der Residenzen und Wohnungen von Diplomaten. Mit einer einzigen Ausnahme: die Botschaft der UdSSR wurde durch das MfS geschützt. Wobei die MfS-Mitarbeiter ebenfalls VP-Uniformen trugen.
Ob jede Botschaft vom MfS überwacht wurde, kann ich so nicht beantworten. Vor der " Ständigen Vertretung der Bundesrepublik" und der USA-Botschaft waren, durchaus sichtbar, MfS-Mitarbeiter im Einsatz. Von den " unsichtbaren Maßnahmen" ganz zu schweigen.
Die Posten des WKM hatten zwei Aufgaben: 1. die offizielle Aufgabe die Einrichtungen gegen jegliche Gewaltakte zu schützen und 2. die inoffizielle, nirgends schriftlich verankerte Aufgabe, das Geschehen vor den Einrichtungen, im Sinne der DDR-Sicherheitsdoktrin, zu überwachen. Ein ganz besonderes Augenmerk galt den Besuchern der Einrichtungen. Das konnten wichtige Staatsgäste, aber auch DDR-Bürger sein. An manchen Residenzen, zum Beispiel die des USA-Botschafters, wurden Ankunft und Abfahrt des Botschafters, sowie dessen Gattin, akribisch notiert und weitergemeldet. Darüber hinaus sollte jeder Posten "Informationen" einholen. Zum Beispiel Gespräche mit dem Botschaftspersonal führen, um diese "abzuschöpfen". Das ganze führte zu einem regelrechten " sozialistischen Wettbewerb" zwischen den einzelnen Wachposten. Zum Beispiel konnte die bloße Erwähnung, dass der Botschafter zwei Tagelang an Dünnpfiff litt, dem Posten eine schriftliche Information wert sein. Es gibt noch mehr Beispiele für die " Hitparade der Belanglosigkeiten". Notiert wurden die Informationen auf einem eigens angefertigten Formblatt. Welches den Stempel einer, fiktiven, Milchviehanlage Pankow, trug. Die Posten gaben die Infos nach Dienstschluss beim Diensthabenden ab. Von dort wurde sie dann per Kurier zum Kommando nach Berlin-Kaulsdorf gebracht. Dort saß eine Auswertergruppe. Die Kollegen entschieden dann, was mit den Informationen weiter geschah. Wichtige und / oder brisante Informationen wurden mit Sicherheit an das MfS weitergereicht.

Wenn du noch Fragen hast, frage ruhig

Gruß Uwe
[/quote]

Auch wir hatten damals in Leipzig ein sowjetisches und ein polnisches Konsulat. Die Wachposten dafür wurden auch von der Schutzpolizei gestellt. Es waren aber Kollegen, die für den Schichtdienst nicht mehr oder nur eingeschränkt tauglich waren.
Das war für uns damals als Schutzpolizisten, vor allem in der Nachtschicht, ein Pausenlokal wo es Kaffee gab.

VG. Andreeas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 16:24
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Entschuldigung Gemeinde, das obere waren natürlich die Worte vom ABV.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#33

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 17:05
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #25
Zitat von Lutze im Beitrag #24
@ABV,
welche Botschaften hast du überwacht,
gab es auch spannende Momente(Botschaftsflüchtlinge)
Lutze


Lutze, viel spannender sind doch die Geschichten, wenn der ständige Vertreter beim Bäcker in der Uhlandstraße seine Schrippen holte.

Aber mal im Ernst. Gab es auch eine Überwachung in Pankow / Niederschönhausen bei den privaten Einkäufen der Diplomaten?

LG von der grenzgaengerin



OT

Ich habe mir gerade bildlich vorgestellt, wie der sowjetische Григорий Александрович Потёмкин in Gestalt von Pjotr Abrassimow zum Bäcker geht, um Brötchen zu kaufen.


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#34

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 17:20
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #33
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #25
Zitat von Lutze im Beitrag #24
@ABV,
welche Botschaften hast du überwacht,
gab es auch spannende Momente(Botschaftsflüchtlinge)
Lutze


Lutze, viel spannender sind doch die Geschichten, wenn der ständige Vertreter beim Bäcker in der Uhlandstraße seine Schrippen holte.

Aber mal im Ernst. Gab es auch eine Überwachung in Pankow / Niederschönhausen bei den privaten Einkäufen der Diplomaten?

LG von der grenzgaengerin



OT

Ich habe mir gerade bildlich vorgestellt, wie der sowjetische Григорий Александрович Потёмкин in Gestalt von Pjotr Abrassimow zum Bäcker geht, um Brötchen zu kaufen.

und höflich anstellen,warum eigentlich nicht,und paar Berliner mitnehmen,
für die Bewacher,heist es dort nicht Pfannkuchen?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#35

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 17:22
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #33

OT

Ich habe mir gerade bildlich vorgestellt, wie der sowjetische Григорий Александрович Потёмкин in Gestalt von Pjotr Abrassimow zum Bäcker geht, um Brötchen zu kaufen.


Jetzt erstaunst Du mich aber. Als ob er in der DDR auf sein geliebtes russisches Brot verzichtet hätte.

LG von der grenzgaengerin


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 18:28
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #24
@ABV,
welche Botschaften hast du überwacht,
gab es auch spannende Momente(Botschaftsflüchtlinge)
Lutze


Hallo Lutze!
Angefangen hatte ich, nach der Vp-Schule in Neustrelitz, zunächst in der Wache-Mitte. Diese befand sich am Reichstagsufer, unweit des Brandenburger Tors. In direkter Nähe zur Mauer. Heute befindet sich dort übrigens der Bundestagsfrisör. Dort absolvierte ich mein Praktikum. Ich muss schon sagen, dass das war eine echt spannende Zeit! Zuerst war ich vor einem, überwiegend von westlichen Diplomatenund akkreditierten Reportern, bewohnten Block in der Leipziger Straße, im Einsatz. Für einen Dorfbengel wie mich, warteten dort eine Menge spannender Eindrücke. Ich weiß noch, wie uns der Peter Merseburger, vom ZDF, den ich x-mal im Westfernsehen gesehen habe, die Hand gab. So als wären die Polizisten dort "alte Bekannte" von ihm. In gewisser Hinsicht waren wir das ja auch. Einmal traf sich ein amerikanischer Diplomat mit DDR-Oppositionellen. Ich sollte, unter einem Vorwand, die Namen der Teilnehmer festzustellen. Da die Jungs ihre Fahrzeuge auf dem für Diplomaten vorgesehenen Parkplatz abstellten, fiel mir das nicht besonders schwer. Der erste den ich "anquatschte", war ausgerechnet Stefan Heym. Oh je, ich wäre vor lauter Respekt beinahe zur Salzsäule erstarrt. Als nächsten "verscheuchte" ich Ulrich Plenzdorf vom Parkplatz. Obwohl ich dem am liebsten um ein Autogramm gebeten hätte. Sein Buch " Die neuen Leiden des jungen W.", gehörte zum besten was ich je in der DDR gelesen habe.
Kurz vor dem Anschlag auf die Diskothek " La Belle" in (West)Berlin, wurden bereits in der Hauptstadt der DDR die Sicherheitsvorkehrungen vor der Botschaft der USA in der Neustädtischen Kirchstraße, erheblich verstärkt. Während einer Einweisung wurde uns gesagt, dass ernstzunehmende Hinweise auf einen unmittelbar bevorstehenden Terroranschlag auf US-Einrichtungen in Berlin vorliegen. Man wusste jedoch nicht, ob mit Berlin die Hauptstadt der DDR, oder Westberlin gemeint war. Der Offizier sagte uns auch, dass die USA über die Erkenntnisse verständigt wurde. Eigentlich logisch, da dem USA-Botschafter wohl kaum " der Truppenaufmarsch" vor seinem Gebäude entgangen sein dürfte.
Eines Nachmittags bekamen wir über Funk die Meldung, dass wir unbedingt auf einen schwarzen PKW, die Marke habe ich vergessen, mit B-Kennzeichen, zu achten sei. In dem Fahrzeug sollen mehrere arabisch aussehende Männer sitzen, die offenbar die Objekte ausspähen. Sobald dieses Fahrzeug auftaucht, sollte sofort eine Meldung an den Diensthabenden abgesetzt werden. Heute weiß man, dass es sich um lybische Terroristen handelte. Da wird einem noch im Nachhinein mulmig!
Hinsichtlich der USA-Botschaft kann ich mich noch an einen weiteren Vorfall erinnern: eines Nachmittags wurden zwei junge Männer, sie waren um die zwanzig, von den Sicherungskräften an der USA-Botschaft festgenommen und der "Wache Mitte" zugeführt. Es stellte sich heraus, dass es sich bei ihnen um einen Leutnant und einen Unteroffizier der NVA handelte. Die beiden waren auf die Wahnsinnsidee gekommen, VS-Unterlagen aus ihrer Dienststelle zu klauen, damit in die US-Botschaft zu gehen und um politisches Asyl zu bitten. Leider reagierten die Amerikaner völlig anders als erwartet: statt wie erwartet die beiden Fahnenflüchtigen mit offenen Armen aufzunehmen, rief der Verantwortliche der Botschaft nach dem Wachpersonal. Das von Marines (Ledernacken) gestellt wurde. Die Amerikaner packten die beiden am Kragen, zerrten sie nach draußen um sie den dort Wache stehenden Volkspolizisten zu übergeben. Mit samt den geklauten, zwar geheimen, im wesentlichen für die Amerikaner wohl wertlosen Unterlagen. Mir kam die "Ehre" zuteil, die bedauernswerten jungen Männer, sie waren in meinem Alter, im Gewahrsamsbereich der Wache Mitte zu bewachen. Die kreidebleichen, angsterfüllten Burschen taten mir leid. Gegen 18:00 Uhr bekamen sie ihr Abendessen. Zwischenzeitlich bekam ich die Mitteilung, dass sich in Kürze zwei Genossen aus der Normannenstraße, bei mir melden. Ich sollte denen dann die Gefangenen übergeben. Was ich jetzt schildere, klingt möglicherweise klischeebehaftet, entspricht aber der Wahrheit:
Die besagten Genossen aus der Normannenstraße, rollten mit einem weinroten Lada auf dem Hof. Dem Fahrzeug entstiegen zwei untersetzte, mit Lederjacken und Jeans bekleidete Männer mittleren Alters. Der eine fragte mich, übrigens in bestem sächsisch, ob die beiden Gefangenen bereit zur Übergabe wären. Ich sagte: " Ja, aber sie essen noch Abendbrot". Darauf schmunzelte der Sachse und sagte: " So, so, die kriegen hier bei euch sogar zu essen. Bei uns kriegen die anschließend auch noch eine Menge, aber sicher nichts zu essen." Das ganze war wohl als Scherz gedacht. Der Sachse wollte sich jedenfalls vor Lachen ausschütten. Mir liefen jedenfalls eiskalte Schauer den Rücken hinunter. Was aus den "Armisten" wurde, kann ich nicht sagen.
Am Rande des Ganzen, kam es zu einem weiteren Vorfall: irgendwoher hatten die Angehörigen der festgenommenen Soldaten erfahren, dass sich diese in der " Wache Mitte" befinden. Ein Polizist bestätigte dieses gegenüber den Angehörigen, auf entsprechende Nachfrage. Ohne auf konkrete Details einzugehen, von denen er ohnehin keine Kenntnis besaß. Am nächsten Tag wurde der Polizist, vom Wachabteilungsleiter, vor versammelter Mannschaft, "mordsmäßig zusammengeschissen". Weil er die Angehörigen nicht abgewimmelt und weggeschickt hat! Aus heutiger Sicht, ein unglaublicher Vorgang. Der auch schon damals heftiges, wenn auch heimliches, Kopfschütteln auslöste.
1987 ergab sich eine brenzlige Situation, von der wir jedoch erst im Nachhinein erfuhren. In der Wache Panlow-Blankenfelde, in der ich nach meinem Praktikum bis zu meiner, auf eigenen Wunsch erfolgten Versetzung Dienst verrichtete, gab es einen, vorsichtig ausgedrückt, "schmierigen Kunden". Hauptwachtmeister der VP Ingolf M., der aus einem kleinen Dorf bei Magdeburg stammte. M. galt als verschobener Spinner. Zu seinem Markenzeichen gehörte, neben der "eigenwiligen Anzugsordnung", ein im rechten Ohr getragener Ohrring. Normalerweise ein " No go" in den Reihen der VP. Mit dem Genossen M. wollte niemand so Recht Posten stehen. Bis er mir dann mehrere Wochen lang als Zusatzposten, an der Residenz des USA-Botschafters, aufgehalst wurde. Auf Grund massiver Terrorwarnung wurden die Einrichtungen der USA und Großbrittaniens zu jener Zeit, seit April 1986, intensiv be und natürlich auch überwacht. Zwölf Stunden vor einem Tor zu stehen, kann verdammt langweilig werden. Ich unterhielt mich so gut es ging mit M., wunderte mich über dessen, auch aus heutiger Sicht für einen Polizisten, " merkwürdige Lebenseinstellung" und hoffte das die Zeit verging. Besonders Nachts konnte so etwas schnell zur Qual werden. M. zeigte sich als wahrer Kumpel. Er schlug mir vor, nach Mitternacht, im Postenhaus zu schlummern. Während er aufpasste, dass niemand kam. Ich kann aber nun einmal im Sitzen nicht schlafen! Wir einigten uns darauf, dass jeder mal im Postenhaus mittels des heimlich mitgeführten Radios, dass Nachtprogramm von " 100,6", einen damals enorm " angesagten" Sender, zu lauschen. Wobei man natürlich ebenfalls nicht erwischt werden wollte.
Eines Tages erschien M. nicht zum Dienst. Die Belegschatf musste geschlossen einrücken. Vom Polit oder vom Parteisekretär?, erfuhren wir das unglaubliche: M. war Mitglied einer kriminellen Bande! Deren Plan es war, sowohl WKM-Posten als auch die Wache Blankenfelde selbst zu überfallen, um sich in den Besitz von Feuerwaffen zu bringen. Mit diesen Waffen wollte sich die Bande, " den Weg nach Westen freischießen". Ich weiß bis heute nicht, was daran Wahrheit oder Übertreibung war. Mir und wohl nicht nur mir, flatterten anschließend jedenfalls die Hosen. Der Plan flog wohl auf, weil sich eine Frau aus der Gruppe, dem MfS anvertraute. M. wurde unter einem Vorwand, in dass Dienstzimmer des WKM-Chefs, Oberst Benno Tuczeck, einbestellt und festgenommen.
Während meiner Dienstzeit kam es auch zu einer kuriosen Situation. Wir hatten den Auftrag, die Abfahrt des USA-Botschafters von seiner Residenz, besonders abzusichern. Dazu mussten wir uns unmittelbar neben seinem Dienstwagen, Typ "Oldsmobile" aufstellen und "Männchen machen". In der Nacht zuvor, hatte ein Kollege der das WKM verließ, seinen Ausstand gegeben. Um es vorwegzunehmen, ich war noch immer "Rotztütenzu. " Mein Magen kreiste heftig um die eigene Achse, während ich mich verzweifelt um Haltung bemühte. Langsam aber sicher wurde mir schlecht. Verdammt schlecht. Der nicht nur aus fester Nahrung bestehende Inhalt meines geplagten Magens, bahnte sich wie die Lava eines Vulkans, den Weg nach oben.
" Steige in deine Kiste und verp... dich", bettelte ich, ebenso still, wie verzweifelt. Aber was tat der Herr Botschafter? Statt endlich einzusteigen, verteilte er Anweisungen an sein Personal! Echt zum Kotzen, dass ganze! Ja, aber was wäre wohl geschehen, wenn ein besoffener DDR-Volkspolizist dem Botschafter einer Weltmacht, die Motorhaube vollgebröckelt hätte? Die DDR stand vor einer der größten außenpolitischen Krisen ihrer Geschichte. Und ich vor dem Karriereaus! Unter Aufbietung aller mir zur Verfügung stehenden Kräften des Willens, presste ich die Arschbacken, oder besser gesagt die Lippen, fest zusammen. Endlich stieg der Ami in seinen Schlitten und brauste davon. Und ich stürzte ins gegenüberliegende Gebüsch. Den Rest erspare ich euch! Ich habe mir jedenfalls nie mehr vor einer Tagschicht " die Kante gegeben".

Gruß an alle
Uwe


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Lutze, furry und KID haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 18:47
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #36
Zitat von Lutze im Beitrag #24
@ABV,
welche Botschaften hast du überwacht,
gab es auch spannende Momente(Botschaftsflüchtlinge)
Lutze


Hallo Lutze!
Hinsichtlich der USA-Botschaft kann ich mich noch an einen weiteren Vorfall erinnern: eines Nachmittags wurden zwei junge Männer, sie waren um die zwanzig, von den Sicherungskräften an der USA-Botschaft festgenommen und der "Wache Mitte" zugeführt. Es stellte sich heraus, dass es sich bei ihnen um einen Leutnant und einen Unteroffizier der NVA handelte. Die beiden waren auf die Wahnsinnsidee gekommen, VS-Unterlagen aus ihrer Dienststelle zu klauen, damit in die US-Botschaft zu gehen und um politisches Asyl zu bitten. Leider reagierten die Amerikaner völlig anders als erwartet: statt wie erwartet die beiden Fahnenflüchtigen mit offenen Armen aufzunehmen, rief der Verantwortliche der Botschaft nach dem Wachpersonal. Das von Marines (Ledernacken) gestellt wurde. Die Amerikaner packten die beiden am Kragen, zerrten sie nach draußen um sie den dort Wache stehenden Volkspolizisten zu übergeben. Mit samt den geklauten, zwar geheimen, im wesentlichen für die Amerikaner wohl wertlosen Unterlagen. Mir kam die "Ehre" zuteil, die bedauernswerten jungen Männer, sie waren in meinem Alter, im Gewahrsamsbereich der Wache Mitte zu bewachen. Die kreidebleichen, angsterfüllten Burschen taten mir leid. Uwe



Wie können Dir denn solche Personen leid tun ?

Mein Mitleid hält sich da aber stark in Grenzen um dies mal ganz vorsichtig zu formulieren.


damals wars und passport haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.06.2013 18:47 | nach oben springen

#38

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 18:59
von Lutze | 8.034 Beiträge

@ABV,
Danke für deinen ausführlichen Beitrag,die Amis wollten kein brisantes
Material haben,unglaublich,aber sehr interessant von dir
geschrieben,muß das erst mal sacken lassen
Lutze


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#39

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 19:04
von PF75 | 3.292 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #38
@ABV,
Danke für deinen ausführlichen Beitrag,die Amis wollten kein brisantes
Material haben,unglaublich,aber sehr interessant von dir
geschrieben,muß das erst mal sacken lassen
Lutze



vieleicht war das material den zu erwartenden Streß nicht wert oder es wurde eine Falle vermutet.


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#40

RE: Botschaften in der DDR bespitzelt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.06.2013 19:09
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von PF75 im Beitrag #39
Zitat von Lutze im Beitrag #38
@ABV,
Danke für deinen ausführlichen Beitrag,die Amis wollten kein brisantes
Material haben,unglaublich,aber sehr interessant von dir
geschrieben,muß das erst mal sacken lassen
Lutze



vieleicht war das material den zu erwartenden Streß nicht wert oder es wurde eine Falle vermutet.

die wollten das Material noch nicht mal sehen,sehr merkwürdig die Amis,
aber die DDR-Botschaftsflüchtlinge wurden nach kurzer Zeit nach
West-Berlin ausgewiesen
Lutze


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138 08.06.2014 11:34goto
von eisenringtheo • Zugriffe: 7350
Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988
Erstellt im Forum Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer von Augenzeuge
151 21.04.2010 00:08goto
von Sonny • Zugriffe: 6968
Video zur Besetzung der US-Botschaft am 4.10.1989
Erstellt im Forum Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer von Augenzeuge
37 22.06.2013 03:55goto
von West_Tourist • Zugriffe: 2178
Der Beginn der Fluchtwelle über die Botschaften, Hungerstreikdrohung in USA-Botschaft
Erstellt im Forum Leben in der DDR von Augenzeuge
0 15.11.2009 15:21goto
von Augenzeuge • Zugriffe: 266
Ein Interview mit Heinz Birch, erster und letzter DDR-Botschafter in Kanada
Erstellt im Forum Leben in der DDR von Augenzeuge
0 08.10.2009 19:35goto
von Augenzeuge • Zugriffe: 503
Deutsche Einheit in der britischen Botschaft Ostberlins?
Erstellt im Forum Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer von Augenzeuge
5 15.11.2009 09:33goto
von manudave • Zugriffe: 745
Genscher und die Prager Botschaft 1989 Freiheit für die Bürger der DDR
Erstellt im Forum Das Ende der DDR von Angelo
9 26.05.2009 21:33goto
von manudave • Zugriffe: 1096

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