#81

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 16.06.2013 19:34
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #80
Zitat von glasi im Beitrag #71
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #4
Die etablierten (West)politiker versuchen alles um diesen Tag aus den Geschichtsbuechern zu tilgen. Aus gutem Grund, denn der Westen sah tatenlos zu wie an diesem Tag deutsche Staatsbuerger von russischen Panzern brutal abgeschlachtet wurden nur weil sie von ihrem Streik- und Demonstrationsrecht gebrauch machten. Die damalige Teilregierung in Bonn und deren Vasallen in West Berlin haben sich am 17. Juni 1953 nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Darum wollen ihre heutigen politischen Nachfolger und die der SED Ideologie das dieser Tag in Vergessenheit geraet. Diesen Gefallen duerfen wir ihnen niemals tun. Der 17. Juni muss immer der Tag der deutschen Einheit bleiben.

Gut das solche Leute wie du nicht in der Regierung waren. Was meinst du was pasiert wäre wenn sich der Westen in der DDR, Ungarn oder CSSR sich eingemischt hätte. Du siehst doch ,es hat sich alles von selbst erledigt. Es hat noch nicht mal 40 Jahre gedauert und die Menscheit exestiert immer noch.


Ja, 40 Jahre hat es gedauert. 40 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Und man haette dem roten Spuk, zumindest in der Ostzone, bereits 1953 ein Ende setzen koennen. Aber die Machthaber im Westen, einschliesslich die Bonner Bande, interessierten sich aber nicht im Geringsten fuer den 'kleinen Mann' im Osten .


Früher habe ich das auch so gesehen. Aber ein Angriff auf denn Ostblock wäre unser aller Ende gewesen.Und dewegen war die Entscheidung sich zurück zu halten richtig. So schlimm das ist wenn seine eigenen Landsleute hingerichtet werden. Aber der kalte Krieg durfte nicht heiß werden.



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#82

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 16.06.2013 19:43
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Heute um 22.00 auf MDR, drei Dokus zum 17.Juni. Aber wie ich dieses Forum kenne, werden Einige sofort wieder von Geschichtsfälschung reden und Schuld hatte sowieso der böse Klassenfeind......http://www.mdr.de/geschichte-mitteldeutschlands/index.html


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zuletzt bearbeitet 16.06.2013 19:44 | nach oben springen

#83

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 16.06.2013 20:48
von passport | 2.628 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #82
Heute um 22.00 auf MDR, drei Dokus zum 17.Juni. Aber wie ich dieses Forum kenne, werden Einige sofort wieder von Geschichtsfälschung reden und Schuld hatte sowieso der böse Klassenfeind......[url]http://www.mdr.de/geschichte-mitteldeutschlands/index.html[/url]



Nun ja, wenn ich mir den Pkt. 25 von LL durchlese, melde ich erstmal berechtigte Zweifel an. Unabhängig von den Fehlern der Parteiführung sagt dieses Lagebild doch was anderes aus.

passport


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#84

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 16.06.2013 21:45
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #83
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #82
Heute um 22.00 auf MDR, drei Dokus zum 17.Juni. Aber wie ich dieses Forum kenne, werden Einige sofort wieder von Geschichtsfälschung reden und Schuld hatte sowieso der böse Klassenfeind......[url]http://www.mdr.de/geschichte-mitteldeutschlands/index.html[/url]



Nun ja, wenn ich mir den Pkt. 25 von LL durchlese, melde ich erstmal berechtigte Zweifel an. Unabhängig von den Fehlern der Parteiführung sagt dieses Lagebild doch was anderes aus.

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#85

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 16.06.2013 22:10
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

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#86

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 16.06.2013 22:12
von andy | 1.198 Beiträge

.[/quote]

Ja, 40 Jahre hat es gedauert. 40 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Und man haette dem roten Spuk, zumindest in der Ostzone, bereits 1953 ein Ende setzen koennen. Aber die Machthaber im Westen, einschliesslich die Bonner Bande, interessierten sich aber nicht im Geringsten fuer den 'kleinen Mann' im Osten .
[/quote]

Nein, hätte man nicht (meine Sicht)

Hätten die Amis oder wer auch immer damals eingegriffen, wäre es zum Krieg gekommen und dass wollte wohl keiner riskieren.

andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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zuletzt bearbeitet 16.06.2013 22:13 | nach oben springen

#87

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 08:42
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Siehe einer meiner Vortexte:

"Jetzt nehmt diese Situation heute, das unzufriedene Volk (egal, aus welchem Grund immer) will mit aller Macht, mit Gewalt ähnlich dem 17.Juni 53 so ein Revier stürmen. Werden dann von drinnen Blumen gereicht oder die Waffen durchgeladen?

Was meint Ihr? Nun stellt Euch noch vor, der Mann, der Bruder, der Vater, der Opa versieht in so einem Revier seinen Dienst und draußen tobt eine Menge, der es Scheißegal ist, nein, die es sogar unbewusst in ihrem Demowahn in Kauf nimmt, das Vater, Bruder, Opa oder Mann den Abend nicht überleben werden. Was meint Ihr? Setzt es um aufs Heute."

Lebensläufer

Gert was ist daran so schwer zu verstehen? Oder gar dumm formuliert sein? Und andy hatte es ja schon sinngemäß geschrieben. Warum so frage ich dich sollte sowas nicht auch heute passieren können? Siehe wieder aktuell die Türkei...wie hier auch schon treffend gebracht. Nur weil wir in einer wohl etwas aufgeklärteren Zeit leben wird doch der Mensch in seinem Verhalten in Extremstuationen nicht humaner.

Ich brauch da nur jedes Jahresende zu Sylvester nach Leipzig ans Connewitzer Kreuz zu fahren. Bei soviel Gewalt von bestimmten Gruppen könnte es dann passieren, das ich als Einer der Frieden stiften wollte entweder im Krankenhaus oder gar auf dem Friedhof lande.

Nochmal, und das hatte ich auch in einem anderen Forum schonmal getextet.

Gerade weil ich aus der "Bau"arbeiterklasse komme. Ich zerstöre doch nicht meine vorher geschaffenen Bauwerke, zünde Schulen und Unis und andere Gebäude so die Einkaufseinrichtungen an, nur weil ne momentane Unzufriedenheit über Arbeitsnormen und Brotpreise/andere Preise meinen Verstand aufregen, das erschließt sich mir nicht, einfach überhaupt nicht, da sperrt sich was in mir drin, das glaubst du nicht. Soetwas hat mit einem Arbeiteraufstand aber auch überhaupt nichts mehr gemeinsam.

Lebensläufer

Einen guten Tag allen ins Forum


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#88

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 08:52
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #87
Siehe einer meiner Vortexte:

"Jetzt nehmt diese Situation heute, das unzufriedene Volk (egal, aus welchem Grund immer) will mit aller Macht, mit Gewalt ähnlich dem 17.Juni 53 so ein Revier stürmen. Werden dann von drinnen Blumen gereicht oder die Waffen durchgeladen?

Was meint Ihr? Nun stellt Euch noch vor, der Mann, der Bruder, der Vater, der Opa versieht in so einem Revier seinen Dienst und draußen tobt eine Menge, der es Scheißegal ist, nein, die es sogar unbewusst in ihrem Demowahn in Kauf nimmt, das Vater, Bruder, Opa oder Mann den Abend nicht überleben werden. Was meint Ihr? Setzt es um aufs Heute."

Lebensläufer

Gert was ist daran so schwer zu verstehen? Oder gar dumm formuliert sein? Und andy hatte es ja schon sinngemäß geschrieben. Warum so frage ich dich sollte sowas nicht auch heute passieren können? Siehe wieder aktuell die Türkei...wie hier auch schon treffend gebracht. Nur weil wir in einer wohl etwas aufgeklärteren Zeit leben wird doch der Mensch in seinem Verhalten in Extremstuationen nicht humaner.

Ich brauch da nur jedes Jahresende zu Sylvester nach Leipzig ans Connewitzer Kreuz zu fahren. Bei soviel Gewalt von bestimmten Gruppen könnte es dann passieren, das ich als Einer der Frieden stiften wollte entweder im Krankenhaus oder gar auf dem Friedhof lande.

Nochmal, und das hatte ich auch in einem anderen Forum schonmal getextet.

Gerade weil ich aus der "Bau"arbeiterklasse komme. Ich zerstöre doch nicht meine vorher geschaffenen Bauwerke, zünde Schulen und Unis und andere Gebäude so die Einkaufseinrichtungen an, nur weil ne momentane Unzufriedenheit über Arbeitsnormen und Brotpreise/andere Preise meinen Verstand aufregen, das erschließt sich mir nicht, einfach überhaupt nicht, da sperrt sich was in mir drin, das glaubst du nicht. Soetwas hat mit einem Arbeiteraufstand aber auch überhaupt nichts mehr gemeinsam.

Lebensläufer

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Rainer ich war fast noch zu jung um zu verstehen, was an diesem Tag passierte aber du hast offenbar gar keine Ahnung über die Lebensumstände, die Not, die Unterdrückung durch Ulbricht und Konsorten. Das war nicht irgendein Arbeiterkrawall, das war eine spontane Volkserhebung gegen das SED Regime. Und sie können von Glück reden, dass sie die Russen im Lande hatten, sonst wäre der 17.Juni 53 schon der 9.11.89 geworden.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#89

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 09:05
von DoreHolm | 7.683 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #88
Zitat von Lebensläufer im Beitrag #87
Siehe einer meiner Vortexte:

"Jetzt nehmt diese Situation heute, das unzufriedene Volk (egal, aus welchem Grund immer) will mit aller Macht, mit Gewalt ähnlich dem 17.Juni 53 so ein Revier stürmen. Werden dann von drinnen Blumen gereicht oder die Waffen durchgeladen?

Was meint Ihr? Nun stellt Euch noch vor, der Mann, der Bruder, der Vater, der Opa versieht in so einem Revier seinen Dienst und draußen tobt eine Menge, der es Scheißegal ist, nein, die es sogar unbewusst in ihrem Demowahn in Kauf nimmt, das Vater, Bruder, Opa oder Mann den Abend nicht überleben werden. Was meint Ihr? Setzt es um aufs Heute."

Lebensläufer

Gert was ist daran so schwer zu verstehen? Oder gar dumm formuliert sein? Und andy hatte es ja schon sinngemäß geschrieben. Warum so frage ich dich sollte sowas nicht auch heute passieren können? Siehe wieder aktuell die Türkei...wie hier auch schon treffend gebracht. Nur weil wir in einer wohl etwas aufgeklärteren Zeit leben wird doch der Mensch in seinem Verhalten in Extremstuationen nicht humaner.

Ich brauch da nur jedes Jahresende zu Sylvester nach Leipzig ans Connewitzer Kreuz zu fahren. Bei soviel Gewalt von bestimmten Gruppen könnte es dann passieren, das ich als Einer der Frieden stiften wollte entweder im Krankenhaus oder gar auf dem Friedhof lande.

Nochmal, und das hatte ich auch in einem anderen Forum schonmal getextet.

Gerade weil ich aus der "Bau"arbeiterklasse komme. Ich zerstöre doch nicht meine vorher geschaffenen Bauwerke, zünde Schulen und Unis und andere Gebäude so die Einkaufseinrichtungen an, nur weil ne momentane Unzufriedenheit über Arbeitsnormen und Brotpreise/andere Preise meinen Verstand aufregen, das erschließt sich mir nicht, einfach überhaupt nicht, da sperrt sich was in mir drin, das glaubst du nicht. Soetwas hat mit einem Arbeiteraufstand aber auch überhaupt nichts mehr gemeinsam.

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Rainer ich war fast noch zu jung um zu verstehen, was an diesem Tag passierte aber du hast offenbar gar keine Ahnung über die Lebensumstände, die Not, die Unterdrückung durch Ulbricht und Konsorten. Das war nicht irgendein Arbeiterkrawall, das war eine spontane Volkserhebung gegen das SED Regime. Und sie können von Glück reden, dass sie die Russen im Lande hatten, sonst wäre der 17.Juni 53 schon der 9.11.89 geworden.





Grün: Mensch Gert, das wäre aber jammerschade gewesen für Dich. Du könntest dann gar nicht darüber reden, wie schlimm es in der Zeit Deiner Abwesenheit aus der DDR in eben gerade dieser gewesen war. Da aber auch die BRD dann einen ganz anderen Weg gegangen wäre, in keiner Weise einen sozialen Konkurrenten Ost in der Innenpolitik berücksichtigen zu müssen, wärest Du dann vielleicht in der linken Szene gelandet.
Die US-amerikanische Variante des Kapitalismus, die sich jetzt gerade langsam ankündigt, hätten wir dann sehr schnell und viel früher gehabt und die meisten Bürger würde mangels anderer Erfahrungen und dank der Medien meinen, das wäre richtig so, gottgewollt und alternativlos. Prost Mahlzeit dann.



Kurt, Lebensläufer, Küchenbulle 79 und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#90

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 09:08
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Lebensläufer im Beitrag #87


Gerade weil ich aus der "Bau"arbeiterklasse komme. Ich zerstöre doch nicht meine vorher geschaffenen Bauwerke, zünde Schulen und Unis und andere Gebäude so die Einkaufseinrichtungen an, nur weil ne momentane Unzufriedenheit über Arbeitsnormen und Brotpreise/andere Preise meinen Verstand aufregen, das erschließt sich mir nicht, einfach überhaupt nicht, da sperrt sich was in mir drin, das glaubst du nicht. Soetwas hat mit einem Arbeiteraufstand aber auch überhaupt nichts mehr gemeinsam.




Lieber Lebensläufer,

es ging doch nicht allein um Normen und Preise. Seit der 2. Parteikonferenz der SED schwelte es. Auch hat wahrscheinlich die Strukturreform, bei der aus 5 Ländern die 15 Bezirke der DDR entstanden, eine nicht unwesentliche Rolle gespielt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Aufbau_des_Sozialismus

"Aufbau der SED zur führenden Partei samt Marginalisierung und Ausschaltung der Opposition. Dazu zählt auch der Ausbau des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS)
Eine Verschärfung des Kirchenkampfes, unter dem insbesondere die Jungen Gemeinden zu leiden hatten: Mehr als 3000 junge Christen wurden aus den Polytechnischen Oberschulen relegiert.
Die Abschaffung der fünf Länder und die Gliederung der DDR in 14 Bezirke
Ein Prozess der Enteignung und Verstaatlichung von größeren Privatunternehmen, die in Volkseigene Betriebe (VEBs) überführt wurden
Der Zusammenschluss von Bauern in Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPGn)"

Daher war es nicht nur ein Aufstand der Bauarbeiter.

LG von der grenzgaengerin


thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.06.2013 09:11 | nach oben springen

#91

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 09:10
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #89
Zitat von Gert im Beitrag #88
Zitat von Lebensläufer im Beitrag #87
Siehe einer meiner Vortexte:

"Jetzt nehmt diese Situation heute, das unzufriedene Volk (egal, aus welchem Grund immer) will mit aller Macht, mit Gewalt ähnlich dem 17.Juni 53 so ein Revier stürmen. Werden dann von drinnen Blumen gereicht oder die Waffen durchgeladen?

Was meint Ihr? Nun stellt Euch noch vor, der Mann, der Bruder, der Vater, der Opa versieht in so einem Revier seinen Dienst und draußen tobt eine Menge, der es Scheißegal ist, nein, die es sogar unbewusst in ihrem Demowahn in Kauf nimmt, das Vater, Bruder, Opa oder Mann den Abend nicht überleben werden. Was meint Ihr? Setzt es um aufs Heute."

Lebensläufer

Gert was ist daran so schwer zu verstehen? Oder gar dumm formuliert sein? Und andy hatte es ja schon sinngemäß geschrieben. Warum so frage ich dich sollte sowas nicht auch heute passieren können? Siehe wieder aktuell die Türkei...wie hier auch schon treffend gebracht. Nur weil wir in einer wohl etwas aufgeklärteren Zeit leben wird doch der Mensch in seinem Verhalten in Extremstuationen nicht humaner.

Ich brauch da nur jedes Jahresende zu Sylvester nach Leipzig ans Connewitzer Kreuz zu fahren. Bei soviel Gewalt von bestimmten Gruppen könnte es dann passieren, das ich als Einer der Frieden stiften wollte entweder im Krankenhaus oder gar auf dem Friedhof lande.

Nochmal, und das hatte ich auch in einem anderen Forum schonmal getextet.

Gerade weil ich aus der "Bau"arbeiterklasse komme. Ich zerstöre doch nicht meine vorher geschaffenen Bauwerke, zünde Schulen und Unis und andere Gebäude so die Einkaufseinrichtungen an, nur weil ne momentane Unzufriedenheit über Arbeitsnormen und Brotpreise/andere Preise meinen Verstand aufregen, das erschließt sich mir nicht, einfach überhaupt nicht, da sperrt sich was in mir drin, das glaubst du nicht. Soetwas hat mit einem Arbeiteraufstand aber auch überhaupt nichts mehr gemeinsam.

Lebensläufer

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Rainer ich war fast noch zu jung um zu verstehen, was an diesem Tag passierte aber du hast offenbar gar keine Ahnung über die Lebensumstände, die Not, die Unterdrückung durch Ulbricht und Konsorten. Das war nicht irgendein Arbeiterkrawall, das war eine spontane Volkserhebung gegen das SED Regime. Und sie können von Glück reden, dass sie die Russen im Lande hatten, sonst wäre der 17.Juni 53 schon der 9.11.89 geworden.





Grün: Mensch Gert, das wäre aber jammerschade gewesen für Dich. Du könntest dann gar nicht darüber reden, wie schlimm es in der Zeit Deiner Abwesenheit aus der DDR in eben gerade dieser gewesen war. Da aber auch die BRD dann einen ganz anderen Weg gegangen wäre, in keiner Weise einen sozialen Konkurrenten Ost in der Innenpolitik berücksichtigen zu müssen, wärest Du dann vielleicht in der linken Szene gelandet.
Die US-amerikanische Variante des Kapitalismus, die sich jetzt gerade langsam ankündigt, hätten wir dann sehr schnell und viel früher gehabt und die meisten Bürger würde mangels anderer Erfahrungen und dank der Medien meinen, das wäre richtig so, gottgewollt und alternativlos. Prost Mahlzeit dann.



DoreHolm du glaubst doch selbst nicht an den Blödsinn, den du hier gerade aufgeschrieben hast?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 17.06.2013 09:10 | nach oben springen

#92

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 09:22
von DoreHolm | 7.683 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #91
Zitat von DoreHolm im Beitrag #89
Zitat von Gert im Beitrag #88
Zitat von Lebensläufer im Beitrag #87
Siehe einer meiner Vortexte:

"Jetzt nehmt diese Situation heute, das unzufriedene Volk (egal, aus welchem Grund immer) will mit aller Macht, mit Gewalt ähnlich dem 17.Juni 53 so ein Revier stürmen. Werden dann von drinnen Blumen gereicht oder die Waffen durchgeladen?

Was meint Ihr? Nun stellt Euch noch vor, der Mann, der Bruder, der Vater, der Opa versieht in so einem Revier seinen Dienst und draußen tobt eine Menge, der es Scheißegal ist, nein, die es sogar unbewusst in ihrem Demowahn in Kauf nimmt, das Vater, Bruder, Opa oder Mann den Abend nicht überleben werden. Was meint Ihr? Setzt es um aufs Heute."

Lebensläufer

Gert was ist daran so schwer zu verstehen? Oder gar dumm formuliert sein? Und andy hatte es ja schon sinngemäß geschrieben. Warum so frage ich dich sollte sowas nicht auch heute passieren können? Siehe wieder aktuell die Türkei...wie hier auch schon treffend gebracht. Nur weil wir in einer wohl etwas aufgeklärteren Zeit leben wird doch der Mensch in seinem Verhalten in Extremstuationen nicht humaner.

Ich brauch da nur jedes Jahresende zu Sylvester nach Leipzig ans Connewitzer Kreuz zu fahren. Bei soviel Gewalt von bestimmten Gruppen könnte es dann passieren, das ich als Einer der Frieden stiften wollte entweder im Krankenhaus oder gar auf dem Friedhof lande.

Nochmal, und das hatte ich auch in einem anderen Forum schonmal getextet.

Gerade weil ich aus der "Bau"arbeiterklasse komme. Ich zerstöre doch nicht meine vorher geschaffenen Bauwerke, zünde Schulen und Unis und andere Gebäude so die Einkaufseinrichtungen an, nur weil ne momentane Unzufriedenheit über Arbeitsnormen und Brotpreise/andere Preise meinen Verstand aufregen, das erschließt sich mir nicht, einfach überhaupt nicht, da sperrt sich was in mir drin, das glaubst du nicht. Soetwas hat mit einem Arbeiteraufstand aber auch überhaupt nichts mehr gemeinsam.

Lebensläufer

Einen guten Tag allen ins Forum



Rainer ich war fast noch zu jung um zu verstehen, was an diesem Tag passierte aber du hast offenbar gar keine Ahnung über die Lebensumstände, die Not, die Unterdrückung durch Ulbricht und Konsorten. Das war nicht irgendein Arbeiterkrawall, das war eine spontane Volkserhebung gegen das SED Regime. Und sie können von Glück reden, dass sie die Russen im Lande hatten, sonst wäre der 17.Juni 53 schon der 9.11.89 geworden.





Grün: Mensch Gert, das wäre aber jammerschade gewesen für Dich. Du könntest dann gar nicht darüber reden, wie schlimm es in der Zeit Deiner Abwesenheit aus der DDR in eben gerade dieser gewesen war. Da aber auch die BRD dann einen ganz anderen Weg gegangen wäre, in keiner Weise einen sozialen Konkurrenten Ost in der Innenpolitik berücksichtigen zu müssen, wärest Du dann vielleicht in der linken Szene gelandet.
Die US-amerikanische Variante des Kapitalismus, die sich jetzt gerade langsam ankündigt, hätten wir dann sehr schnell und viel früher gehabt und die meisten Bürger würde mangels anderer Erfahrungen und dank der Medien meinen, das wäre richtig so, gottgewollt und alternativlos. Prost Mahlzeit dann.



DoreHolm du glaubst doch selbst nicht an den Blödsinn, den du hier gerade aufgeschrieben hast?


Gert, mich erstaunt Deine Naivität, was die Absichten und Verhaltensweisen des Großkapitals und ihrer politischen Interessenvertreter betrifft.



Küchenbulle 79, Damals87 und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#93

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 09:28
von Mike59 | 7.944 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #92
Zitat von Gert im Beitrag #91
Zitat von DoreHolm im Beitrag #89
Zitat von Gert im Beitrag #88
[quote=Lebensläufer|p264179]...
...
Lebensläufer

Einen guten Tag allen ins Forum


...
...




...
...



Gert, mich erstaunt Deine Naivität, was die Absichten und Verhaltensweisen des Großkapitals und ihrer politischen Interessenvertreter betrifft.



Der Gert glaubt eben an das gute im Menschen.
Guten Morgen - auch ins Rheinland.


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#94

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 09:42
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

@Gert, DoreHolm hat schon nicht unrecht.
Allein die schiere Existenz des zweiten deutschen Staates war für die Machthaber des Anderen; Wirtschaft und ihre Politiker, Alarm und Ansporn diesen mittels für sie vertretbarer Zugeständnisse an die arbeitende Masse im eigenen Land zu "besiegen".
Warum gab es in den Ländern Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien um nur einige zu nennen kein 'Wirtschaftswunder a la sozialer Marktwirtschaft mit dem Ziel "Wohlstand für Alle"?
Das "Wirtschaftswunder" ist nicht das Ergebnis der sich frei entfaltenden Kräfte des freien und sozialen Marktes, nein das war und ist wohldurchdachtes Kalkül mit dem Ziel eine möglichst breite, materiell abgesicherte Mittelschicht im Staate zu schaffen welche nicht auf "dumme Ideen" kommt, wie Sozialismus zum Beispiel ...... und auf der anderen Seite dem 'Teil'volk oder den Brüdern und Schwestern, ab 13.8.61 sicher hinter Mauer und Stachedraht ausgesperrt, den Mund wässrig zu machen mit der gelebten These "materieller Wohlstand macht frei" .......

Inzwischen wird diese Art von wirtschaftlich/politischer Taktik nicht mehr benötigt, eine Zweiteilung der Gesellschaft reicht, die Reichen und Besitzenden da oben und unten der Rest, wovon sehr viele am Rande ihrer materiellen und sozialen Existenz leben, die sogenannte Mittelschicht löst sich langsam aber sicher in Wohlgefallen auf, denn sie wird nicht mehr wirklich benötigt und stört nur bei der Kapitalverwertung ....

Etwas überspitzt kann man auch sagen das der 17. Juni vor sechzig Jahren mit eine Ursache für den sich gegenwärtig vollziehenden Sozialabbau in Deutschland war.
Ein Teil der Bevölkerung in der DDR wollte damals, durchaus beeinflußt vom freiheitlichem Demokratiegequatsche der "anderen Seite" ebenfalls am "Wunder" partizipieren und die Freiheit (was immer man darunter verstehe, es gibt meiner Meinung keinen schwammigeren, vernebelnderen und in sich nicht fassbaren Begriff wie den der "Freiheit") und die vollen Fleischtöpfe haben ......
Nun hat jeder seine Freiheit und alle balgen sich um die höher gehenkten Fleischtöpfe wobei der Eine oder Andere auf der Strecke bleibt .....

Soweit erstmal das grundsätzliche zum Tage von mir ....

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

Mike59, Küchenbulle 79, DoreHolm und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#95

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 09:54
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #94


Etwas überspitzt kann man auch sagen das der 17. Juni vor sechzig Jahren mit eine Ursache für den sich gegenwärtig vollziehenden Sozialabbau in Deutschland war.
Ein Teil der Bevölkerung in der DDR wollte damals, durchaus beeinflußt vom freiheitlichem Demokratiegequatsche der "anderen Seite" ebenfalls am "Wunder" partizipieren und die Freiheit (was immer man darunter verstehe, es gibt meiner Meinung keinen schwammigeren, vernebelnderen und in sich nicht fassbaren Begriff wie den der "Freiheit") und die vollen Fleischtöpfe haben ......

Gruß
Nostalgiker


Mein Großvater, geboren Ende des 19. Jahrhunderts in Leipzig, Sozialdemokrat seit frühster Jugend und später (zwangs)vereinigtes SED - Mitglied würde im Grabe rotieren, wenn er das lesen könnte.

LG von der grenzgaengerin


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#96

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 10:00
von Mike59 | 7.944 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #95
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #94


Etwas überspitzt kann man auch sagen das der 17. Juni vor sechzig Jahren mit eine Ursache für den sich gegenwärtig vollziehenden Sozialabbau in Deutschland war.
Ein Teil der Bevölkerung in der DDR wollte damals, durchaus beeinflußt vom freiheitlichem Demokratiegequatsche der "anderen Seite" ebenfalls am "Wunder" partizipieren und die Freiheit (was immer man darunter verstehe, es gibt meiner Meinung keinen schwammigeren, vernebelnderen und in sich nicht fassbaren Begriff wie den der "Freiheit") und die vollen Fleischtöpfe haben ......

Gruß
Nostalgiker


Mein Großvater, geboren Ende des 19. Jahrhunderts in Leipzig, Sozialdemokrat seit frühster Jugend und später (zwangs)vereinigtes SED - Mitglied würde im Grabe rotieren, wenn er das lesen könnte.

LG von der grenzgaengerin


Schade das der Mann nicht mehr ist. Seine Sicht der Dinge wäre schon nicht schlecht zu erfahren. Somit ist die Rotation eine Vermutung von dir. Die jüngere Geschichte - hier die Zeit ab 1989 zeigt aber genau dies wie von Nostalgiker im letzten Abschnitt beschrieben. Dafür muss ich noch nicht ein mal einen Vorfahren bemühen, dies deckt sich mit meinem Erlebten.


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#97

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 10:06
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #94
@Gert, DoreHolm hat schon nicht unrecht.
Allein die schiere Existenz des zweiten deutschen Staates war für die Machthaber des Anderen; Wirtschaft und ihre Politiker, Alarm und Ansporn diesen mittels für sie vertretbarer Zugeständnisse an die arbeitende Masse im eigenen Land zu "besiegen".
Warum gab es in den Ländern Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien um nur einige zu nennen kein 'Wirtschaftswunder a la sozialer Marktwirtschaft mit dem Ziel "Wohlstand für Alle"?
Das "Wirtschaftswunder" ist nicht das Ergebnis der sich frei entfaltenden Kräfte des freien und sozialen Marktes, nein das war und ist wohldurchdachtes Kalkül mit dem Ziel eine möglichst breite, materiell abgesicherte Mittelschicht im Staate zu schaffen welche nicht auf "dumme Ideen" kommt, wie Sozialismus zum Beispiel ...... und auf der anderen Seite dem 'Teil'volk oder den Brüdern und Schwestern, ab 13.8.61 sicher hinter Mauer und Stachedraht ausgesperrt, den Mund wässrig zu machen mit der gelebten These "materieller Wohlstand macht frei" .......

Inzwischen wird diese Art von wirtschaftlich/politischer Taktik nicht mehr benötigt, eine Zweiteilung der Gesellschaft reicht, die Reichen und Besitzenden da oben und unten der Rest, wovon sehr viele am Rande ihrer materiellen und sozialen Existenz leben, die sogenannte Mittelschicht löst sich langsam aber sicher in Wohlgefallen auf, denn sie wird nicht mehr wirklich benötigt und stört nur bei der Kapitalverwertung ....

Etwas überspitzt kann man auch sagen das der 17. Juni vor sechzig Jahren mit eine Ursache für den sich gegenwärtig vollziehenden Sozialabbau in Deutschland war.
Ein Teil der Bevölkerung in der DDR wollte damals, durchaus beeinflußt vom freiheitlichem Demokratiegequatsche der "anderen Seite" ebenfalls am "Wunder" partizipieren und die Freiheit (was immer man darunter verstehe, es gibt meiner Meinung keinen schwammigeren, vernebelnderen und in sich nicht fassbaren Begriff wie den der "Freiheit") und die vollen Fleischtöpfe haben ......
Nun hat jeder seine Freiheit und alle balgen sich um die höher gehenkten Fleischtöpfe wobei der Eine oder Andere auf der Strecke bleibt .....

Soweit erstmal das grundsätzliche zum Tage von mir ....

Gruß
Nostalgiker



Weil er ein Begriff ist, den man mit sich selbst klären muss, im "Positiven" - statt immer definieren "zu lassen"?
Im ersten Fall ist er "absolut" - im zweiten "Zeitgeist".


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#98

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 10:11
von utkieker | 2.915 Beiträge

Wenn die Normen erhöht werden und im HO Wucherpreise verlangt werden und dies alles im Namen des "Sozialismus" geschieht, hat auch ein Bauarbeiter irgendwann mal die Schnauze voll und geht auf die Straße. Und ich möchte da mal den Rainer erleben, wenn die hoch wohl gepriesene Partei ihm die Butter vom Brot nimmt. Wenn ich den Streikenden einen Vorwurf mache, dann ist es die dilletantische Organisierung des Streiks, liegt aber auch daran, daß die Gewerkschaftsführung sich den Streikenden verwehrt hatte.
Ich hab mir den unkommentierten Polizeibericht, den der Lebensläufer gepostet hatte durchgelesen. Manchmal mußte ich sogar schmunzeln als Arbeiter den Namen Walter Ulbricht vom "Walter- Ulbricht- Stadion" getilgt haben. So ein Aufstand ist alles Andere als eine homogene Masse Gleichgesinnter. Im Polizeibericht kommt merkwürdigerweise die Stalinallee überhaupt nicht vor, dort wo alles seinen Anfang genommen hatte und sich wahrscheinlich von da an an Nebenschauplätzen verlagerte. Man muß nicht alles toll finden, was danach alles ablief u. a. der Lynchmord an Wilhelm Hagedorn und dennoch verteidige ich den Arbeiteraufstand.
Die Losung "Räumt Euren Mist in Bonn jetzt aus, in Pankow säubern wir das Haus!" hat wohl im Westteil Deutschlands für Irritation gesorgt und zeigt, daß die Arbeiter sich nicht als Wahlkampfhelfer für Adenauer und Co einspannen lassen.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#99

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 10:13
von Barbara (gelöscht)
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Man kann ja stehen wie man will zu den Ereignissen des 17. Juni. Für mich war und ist er ein Gedenktag. Und zwar nicht weil ich mir die Hände reibe, dass "wir" es mit unserem "konterrevolutionären/kapitalistischen" Einfluss" fast geschafft hätten, die DDR zu destabilisieren, sondern weil ein Gewaltakt stattgefunden hat, bei dem Menschen zu Tode gekommen sind - mal wieder auf deutschem Boden.
Die Mittel für diesen Gewaltakt waren sehr ungleich verteilt.


utkieker und Schuddelkind haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.06.2013 10:14 | nach oben springen

#100

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 17.06.2013 10:19
von Mike59 | 7.944 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #97
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #94
@
....

....
es gibt meiner Meinung keinen schwammigeren, vernebelnderen und in sich nicht fassbaren Begriff wie den der "Freiheit") und ....

Soweit erstmal das grundsätzliche zum Tage von mir ....

Gruß
Nostalgiker



Weil er ein Begriff ist, den man mit sich selbst klären muss, im "Positiven" - statt immer definieren "zu lassen"?
Im ersten Fall ist er "absolut" - im zweiten "Zeitgeist".




Kannst du das mit dem "absolut" mal erläutern? Ich finde da für mich sehr unbefriedigende Antworten. Wie soll das funktionieren?


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