#341

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 23.06.2014 07:17
von Georg | 1.003 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #339
Na DU verlangst jetzt aber was, für verschwörtheoristische Angaben zumindest seriös wirkende Quellen zu finden, na garnicht sooo einfach. Weil SPON und wiki fallen da ja schonema aus. Also hier mal ein Link, wo der 'wahre' Exekutionstermin des 17.-Juni-Opfers L.P.Berija zumindest angedeutet wird ...
http://fakten-uber.de/lawrenti_pawlowits...achtung_und_Tod


" Fakten " schaffen ohne Waffen. Äh - Fakten ohne Akten. So wird vorgebeugt und verworren oder verschworen sich trefflich.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#342

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 23.06.2014 08:06
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #337

Na so wird das aber nix, da biste noch bissel zu nah an der Wirklichkeit. Ich versuche mal bissel nachzuhelfen


Ich bitte um Nachsicht, ich übe ja noch


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#343

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 23.06.2014 09:12
von eisenringtheo | 9.160 Beiträge

Zitat von glasi im Beitrag #327
Meint ihr die SED hat im Oktober 1989 nochmal gehofft das der große Bruder hilft?

Ich wäre damals im Herbst 1989 jede Wette eingegangen, dass die Meldung von TASS käme, dass der Generalsekretär des ZK der KPdsU Michail Gorbatschow aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt eingereicht hätte mitsamt der Würdigung seiner grossen Verdienste.. Und dann wären das paneuropäische Picknick, die Botschaftsbesetzungen in Budapest und Ungarn Episoden in der Geschichte geblieben.
Auf eine derartige Entwicklung der Geschichte setzten wohl auch viele führende Köpfe der SED: Abwarten und Tee trinken: Es kommt alles gut..
Theo


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#344

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 23.06.2014 18:34
von Kalubke | 2.293 Beiträge

Sehr interessant sind auch die Inhalte dieser Studie: Ronny Heidenreich: „Die OG und der Volksaufstand am 17. Juni 1953“ von der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968 Herausgegeben von Jost Dülffer, Klaus-Dietmar Henke, Wolfgang Krieger, Rolf-Dieter Müller

Sie kommt u.a. zu dem Schluss, dass die OG anfangs die auch völlig unzutreffende, allerdings zur SED-Interpretation völlig gegensätzliche These vertreten hat, dass die Unruhen von der SMAD zunächst bewusst geduldet wurden, um die Absetzung der SED-Regierung zu forcieren, damit der Weg frei wird für die Durchsetzung der politischen Konzeption der Stalin-Note (neutrales einheitliches Deutschland) um letztendlich die Westintegration der BRD zu unterbinden.

Also hatten alle Seiten wegen ihrer gepflegten politischen Ängste und Vorurteile die tatsächliche Entwicklung damals absolut verkannt oder wollten sie nicht erkennen.

Gruß Kalubke


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zuletzt bearbeitet 23.06.2014 18:35 | nach oben springen

#345

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 24.06.2014 08:24
von Georg | 1.003 Beiträge

Preisfrage !
Kennt jemand, natürlich aus gut unterrichteten Kreisen, einen Putsch, eine Revolution, eine gesellschaftliche Umwälzung, einen Umsturz........
wo kein Geheimdienst mitgemischt hat ?
Preis wär ein feuchter Händedruck vor der Front !

Könnte man sich nicht einfach mit Geheimdiensten abfinden ? Verhindern kann man sie eh nich. Die Methoden sind alle gleich. Sie dienen alle ihrem
Schöpfer und Finanzier. Und damit ergreifen sie Partei ! Dafür oder dagegen.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#346

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 24.06.2014 10:27
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von Georg im Beitrag #345
Preisfrage !
Kennt jemand, natürlich aus gut unterrichteten Kreisen, einen Putsch, eine Revolution, eine gesellschaftliche Umwälzung, einen Umsturz........
wo kein Geheimdienst mitgemischt hat ?
Preis wär ein feuchter Händedruck vor der Front !

Könnte man sich nicht einfach mit Geheimdiensten abfinden ? Verhindern kann man sie eh nich. Die Methoden sind alle gleich. Sie dienen alle ihrem
Schöpfer und Finanzier. Und damit ergreifen sie Partei ! Dafür oder dagegen.



Die Revolution von 1848............die Novemberrevolution 18/19...........


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#347

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 24.06.2014 11:04
von Moskwitschka (gelöscht)
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1848 ist ein gutes Stichwort @Schuddelkind Fing da nicht das ganze Elend mit der "Preußischen Geheimpolizei" an?

Nach verschiedenen früheren Ansätzen[1] führte die Reaktionspolitik nach der Revolution von 1848 zu einer Neuformierung des politischen Polizeiwesens in Preußen. Die treibende Kraft war dabei der am 18. November 1848 von König Friedrich Wilhelm IV. zum Polizeipräsidenten von Berlin ernannte Karl Ludwig Friedrich von Hinckeldey. Im Jahr 1854 wurde dieser schließlich zum Generalpolizeidirektor ernannt. Diese Position entsprach de facto der eines Polizeiministers und machte Hinckeldey relativ unabhängig vom preußischen Innenministerium.

http://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Geheimpolizei

Und davor gab es auch schon Ansätze http://www.univie.ac.at/policey-ak/pwp/pwp_11.pdf

Und Verfolgung von politisch unliebsamen ist ja auch schon eine Form von Beeinflussung.

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 24.06.2014 11:05 | nach oben springen

#348

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 24.06.2014 11:15
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #347


Und Verfolgung von politisch unliebsamen ist ja auch schon eine Form von Beeinflussung.

LG von der Moskwitschka


Naja, Verfolgung und Beeinflussung ist das Eine, die aktive Vorbereitung und Unterstützung ist etwas anderes.


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#349

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 24.06.2014 11:54
von FRITZE (gelöscht)
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Selbst olle Napoleon hatte schon einen Geheimdienst ! Der Chef davon hiess Fouche und hatte so einige richtig fiese Sachen drauf !

http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Fouch%C3%A9


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#350

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 28.06.2014 10:50
von Barbara (gelöscht)
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„Der 17. Juni war immer mit uns, sozusagen. Noch am Verfallstag der DDR ist der Mielke, der Stasiminister, rum gelaufen und hat [gefragt]: ist wieder 17. Juni?
Also sagen wir mal so: der 17 Juni ist eine Grunderschütterung der kommunistischen Partei in der DDR, oder der sozialistischen Einheitspartei in der DDR gewesen. Er war immer präsent. Weil etwas passierte an diesem Tag, was die Partei nicht dachte, dass es überhaupt passieren könnte, denn sie verstand sich als Partei der Arbeiterklasse. Und wieso die Arbeiterklasse nun gegen die Regierung der Arbeiterklasse auftritt und protestiert, ging in diese Schädel nie hinein."

Peter Ruben
http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Ruben

------

"Wenn ich die ersten Sitzungen des ZK nehme, die noch statt gefunden haben, wo man sich ernsthaft damit auseinander setzte und sagte: „ok, hier sind Fehler passiert, das dürfen wir nicht machen, wie müssen also die Zusammenarbeit mit den Arbeitern suchen, wir müssen die Nähe suchen“, geht das dann ganz schnell verloren und man geht hin zu dem Thema „keine Fehlerdiskussion, es sind immer die anderen daran Schuld“ - also man hat dann die Schuldigen gesucht, das war also [nun ein] faschistischer Putsch gewesen."

Angelika Klein
http://de.wikipedia.org/wiki/Angelika_Klein

------------


Kommentar zum Besuchs Grotewohl und Ulbricht vom 2. Bis 4. Juni 53 in Moskau:

Sie sind völlig herunter geputzt worden. Mit Ulbrichts planmäßigem Aufbau des Sozialismus ist es erstmal vorbei. Er soll etwas tun, damit ihm die Leute nicht mehr davon laufen. Und aufpassen wird von jetzt an dieser bescheidene Mann: Wladimir Semjonow, neuer Hochkommissar in der DDR. Die wesentlichen Entscheidungen fällt er. Nicht, Ulbricht, nicht Grotewohl. Am 17. Juni wird es sich zeigen.

Berlin 9. Juni. Politbürositzung
Die Führung der SED beschließt was Moskau verlangt, und nennt es „Neuen Kurs“. Zwei Tage später steht es in der Parteizeitung:
- Kleine Gewerbetreibende, die ihr Geschäft aufgebene haben, dürfen wieder aufmachen.
- Heimkehrende Flüchtlinge erhalten ihr Eigentum zurück.
- Bauern dürfen ihre Höfe wieder in beseitz nehmen.
- Junge Christen, die von den Gymnasien entfernt wurden, dürfen zurück kehren .
- Vor allem aber sollen politische Gefangene frei gelassen werden, von denen es über 60.000 gibt.

Hier zu lesen das ganze Original-Kommuniqué des Politbüros vom 9. Juni 1953:


http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Pol..._vom_09.06.1953


Sie gingen an die Gefängnistore und warteten, viele hatten Blumen mitgebracht, 450 warteten in Weimar, 1.000 in Neuruppin, 200 in Stralsund, 300 hier in Halle. Sie warteten und - es geschah nichts.

------------------------

Ruben:
(Berlin-Stalin Allee): "Ich kenne ja den Betrieb, aus dem die Demonstration losging. Die Leute haben demonstriert für die Erhaltung ihrer Löhne, es wurden Normerhöhungen dekretiert und die führten natürlich zur Senkung des Lohns und da ich selber Bauarbeiter bin in dem Betrieb, in dem der sog. Aufstand losging, gewesen bin, so weiß ich genau, wie es passiert ist. Die sind am Freitag hingekommen und haben festgestellt, die Löhne sind gekürzt und es gibt keine Gründe dafür. Da haben sie gesagt: bei uns nicht. Ich hätt’s genau so gemacht. Das war also ein Protest gegen falsche Lohnpolitik. So würde ich das – damit hat’s begonnen."

----------------------------------

"Freie Wahlen in ganz Deutschland das war dann die politische Forderung und daran sieht man, dass 1953 noch kein verbreitetes Gefühl, dass (…) die deutsche Spaltung historisch sein würde, also 50 Jahre dauern würde, gab es noch nicht. 1953 war noch das allgemeine Bewusstsein, das ist ein Deutschland und von den alleierten Mächten aufgeteilt und besetzt. Und was der Aufstand natürlich zeigte dass die eingesetzte Regierung im Osten jeglichen Zuspruchs durch die Bevölkerung weitgehend entriet. Das war – und noch nicht mal eine Schicht vorhanden war, die sich für den Staat eingesetzt hätte, ihn verteidigt hätte, typisch dafür dass weder Ulbricht noch Grotewohl gewagt haben, irgendwo auf’m Balkon ne Ansprache zu halten."

Jens Reich

http://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Reich

------------------------------------

"Es war eine Eruption und das fasziniert mich bis heute, nichts organisiert sein konnte, dass der Druck offenbar so groß war, dass ein Funke genügte und tausende von Arbeitern, die es nun wirklich waren, in ihrer Montur, wie sie den Arbeitsplatz verlassen hatten, zu dem Platz strömten und im Handumdrehen hatten sich aus den ganzen Werksteilen Leute angeschlossen, dass wie nachher behauptet wurde, 30.000 Menschen auf dieser Binnegärtenwiese versammelt waren und es wurden reden gehalten und was mich heute noch fasziniert, was an einem Tage alles passieren kann: es wurde ein Streikkomitee gebildet, es wurde das berühmte Telegramm mit den Forderung, Streikforderungen nach Berlin geschickt, ob das jemals angekommen ist..weiß ich nicht."

Klaus Staeck

http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Staeck

----------------------------------


"Das war eben etwas was damals absolut schief gegangen war und was über Jahrzehnte im ganzen Ostblock schief gehen musste: 56 die Aufstände in Polen, vor allem in Ungarn, 68 die Niederschlagung des Prager Frühlings, über Jahrzehnte haben die Leute im Ostblock gemeint, der sowjet. Macht und hören örtlichen kommunistischen Helfern hilflos ausgesetzt (zu sein)und können nichts erreichen. Und das verbindet sich ein bisschen mit dem 17. Juni, allerdings ist er auch nie ganz vergessen worden., also wir haben die ganzen Jahrzehnte über haben Leute an den Straßen irgendwas hingeschrieben, an die Hauswände „17. Juni kommt wieder“ oder „denkt an den 17. Juni“, dass hat die Stasi natürlich alles fein säuberlich aufgeschrieben und, das kann man heute in den Akten lesen – also ganz vergessen hat das Volk das nie."

Ehrhart Neubert

http://de.wikipedia.org/wiki/Ehrhart_Neubert

-------------------------------------

"Der 17. Juni beschäftigt mich ja bis heute und zwar deshalb, weil ich es sehr problematisch fand, dass wir den zum Nationalfeiertag gemacht haben in der Zeit der Teilung. Wir feierten, wir Westdeutschen feierten etwas, was die Ost-Deutschen getan hatten. Und ich nehme es dem Kohl bis heute übel, dass er diesen „Papiertag“, diesen 3. Okt., unter dem sich keine Lehrer und kein Mensch, der drüber nachdenkt, vorstellen kann, warums nun gerade der 3. Okt sein muss, warum nicht der 2. Oder der 4, also einen solchen „Papiertag“ an die Stelle eines im Sommer 53 statt gefundenen wirklich Ereignissen gesetzt hat.

(Zwischen-Kommentar: Die Botschaft nach drüben war: ihr seid allein, wir sind machtlos. Wir werden den 17. Juni fortan für euch feiern, als Tag der Deutschen Einheit.)


Baring:
Damit verglichen ist doch der Sturm auf die Bastille in Frankreich eine lächerliche Sache gewesen, da waren 7 Mann die die Bastille bewachten und der Sturm hielt sich sehr in Grenzen, das feiern die bis heute. Und den1 7. Juni haben wir beiseite geschoben? Das zeigt eine Geschichtsvergessenheit, die wir uns nicht leisten können, denn so großartig, dass wir massenweise nationale Feiertage bestücken könnten, sind wir ja nun nicht."

Arnulf Baring

http://de.wikipedia.org/wiki/Arnulf_Baring
-----------------------------------------------------------------------------------------
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Alle Zitate aus der Dokumentation:
Griff nach der Freiheit

http://www.youtube.com/watch?v=aJQWM12l0zY


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Seid einfach stolz auf eure Eltern- und Großelterngeneration, vielleicht war die sozialistische Idee nie so wahrhaftig wie am 17. Juni.
.


Georg hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#351

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 29.06.2014 07:39
von Georg | 1.003 Beiträge

Ich hab die oben genannten Leutchen mal gegoogelt und gegauckt. Alles ohne Beanstandungen.
Sie Alle sind Stars in ihrem Fach. Es täte sich ein toller gemischter Chor zusammenstellen. Der könnte selbstverständlich ohne Leiter singen, wie es sich gehört. Der Chor würde aber auch unter jedem Chorleiter singen. Der Eine oder die Andere vielleicht etwas kräftiger oder lauter.
Warauf ich stolz bin, bei meinen Eltern ? Meine Eltern haben in der DDR ihre Kinder großgezogen. Wir waren immer sauber gekleidet und sind satt
geworden. Ist ja in der heutigen Zeit nicht für alle Kinder möglich. Wir waren glückliche Kinder und konnten a l l e studieren. In Frieden.
In der DDR gelebt, geliebt und gearbeitet ! Geweint, getrauert und gelacht, gefeiert. Für unsere Familie, so sehe ich es immer noch, hatte der 17. Juni gar keinen Anspruch auf eine sozialistische Idee. Der Sozialismus als Idee und Staat befördert durch den 17. Juni und ..........na ja, auf die Idee muß man auch erstma kommen.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#352

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 29.06.2014 09:57
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #350
„Der 17. Juni war immer mit uns, sozusagen. Noch am Verfallstag der DDR ist der Mielke, der Stasiminister, rum gelaufen und hat [gefragt]: ist wieder 17. Juni?
Also sagen wir mal so: der 17 Juni ist eine Grunderschütterung der kommunistischen Partei in der DDR, oder der sozialistischen Einheitspartei in der DDR gewesen. Er war immer präsent. Weil etwas passierte an diesem Tag, was die Partei nicht dachte, dass es überhaupt passieren könnte, denn sie verstand sich als Partei der Arbeiterklasse. Und wieso die Arbeiterklasse nun gegen die Regierung der Arbeiterklasse auftritt und protestiert, ging in diese Schädel nie hinein."

Peter Ruben
http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Ruben

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"Wenn ich die ersten Sitzungen des ZK nehme, die noch statt gefunden haben, wo man sich ernsthaft damit auseinander setzte und sagte: „ok, hier sind Fehler passiert, das dürfen wir nicht machen, wie müssen also die Zusammenarbeit mit den Arbeitern suchen, wir müssen die Nähe suchen“, geht das dann ganz schnell verloren und man geht hin zu dem Thema „keine Fehlerdiskussion, es sind immer die anderen daran Schuld“ - also man hat dann die Schuldigen gesucht, das war also [nun ein] faschistischer Putsch gewesen."

Angelika Klein
http://de.wikipedia.org/wiki/Angelika_Klein

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Kommentar zum Besuchs Grotewohl und Ulbricht vom 2. Bis 4. Juni 53 in Moskau:

Sie sind völlig herunter geputzt worden. Mit Ulbrichts planmäßigem Aufbau des Sozialismus ist es erstmal vorbei. Er soll etwas tun, damit ihm die Leute nicht mehr davon laufen. Und aufpassen wird von jetzt an dieser bescheidene Mann: Wladimir Semjonow, neuer Hochkommissar in der DDR. Die wesentlichen Entscheidungen fällt er. Nicht, Ulbricht, nicht Grotewohl. Am 17. Juni wird es sich zeigen.

Berlin 9. Juni. Politbürositzung
Die Führung der SED beschließt was Moskau verlangt, und nennt es „Neuen Kurs“. Zwei Tage später steht es in der Parteizeitung:
- Kleine Gewerbetreibende, die ihr Geschäft aufgebene haben, dürfen wieder aufmachen.
- Heimkehrende Flüchtlinge erhalten ihr Eigentum zurück.
- Bauern dürfen ihre Höfe wieder in beseitz nehmen.
- Junge Christen, die von den Gymnasien entfernt wurden, dürfen zurück kehren .
- Vor allem aber sollen politische Gefangene frei gelassen werden, von denen es über 60.000 gibt.

Hier zu lesen das ganze Original-Kommuniqué des Politbüros vom 9. Juni 1953:


http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Pol..._vom_09.06.1953


Sie gingen an die Gefängnistore und warteten, viele hatten Blumen mitgebracht, 450 warteten in Weimar, 1.000 in Neuruppin, 200 in Stralsund, 300 hier in Halle. Sie warteten und - es geschah nichts.

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Ruben:
(Berlin-Stalin Allee): "Ich kenne ja den Betrieb, aus dem die Demonstration losging. Die Leute haben demonstriert für die Erhaltung ihrer Löhne, es wurden Normerhöhungen dekretiert und die führten natürlich zur Senkung des Lohns und da ich selber Bauarbeiter bin in dem Betrieb, in dem der sog. Aufstand losging, gewesen bin, so weiß ich genau, wie es passiert ist. Die sind am Freitag hingekommen und haben festgestellt, die Löhne sind gekürzt und es gibt keine Gründe dafür. Da haben sie gesagt: bei uns nicht. Ich hätt’s genau so gemacht. Das war also ein Protest gegen falsche Lohnpolitik. So würde ich das – damit hat’s begonnen."

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"Freie Wahlen in ganz Deutschland das war dann die politische Forderung und daran sieht man, dass 1953 noch kein verbreitetes Gefühl, dass (…) die deutsche Spaltung historisch sein würde, also 50 Jahre dauern würde, gab es noch nicht. 1953 war noch das allgemeine Bewusstsein, das ist ein Deutschland und von den alleierten Mächten aufgeteilt und besetzt. Und was der Aufstand natürlich zeigte dass die eingesetzte Regierung im Osten jeglichen Zuspruchs durch die Bevölkerung weitgehend entriet. Das war – und noch nicht mal eine Schicht vorhanden war, die sich für den Staat eingesetzt hätte, ihn verteidigt hätte, typisch dafür dass weder Ulbricht noch Grotewohl gewagt haben, irgendwo auf’m Balkon ne Ansprache zu halten."

Jens Reich

http://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Reich

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"Es war eine Eruption und das fasziniert mich bis heute, nichts organisiert sein konnte, dass der Druck offenbar so groß war, dass ein Funke genügte und tausende von Arbeitern, die es nun wirklich waren, in ihrer Montur, wie sie den Arbeitsplatz verlassen hatten, zu dem Platz strömten und im Handumdrehen hatten sich aus den ganzen Werksteilen Leute angeschlossen, dass wie nachher behauptet wurde, 30.000 Menschen auf dieser Binnegärtenwiese versammelt waren und es wurden reden gehalten und was mich heute noch fasziniert, was an einem Tage alles passieren kann: es wurde ein Streikkomitee gebildet, es wurde das berühmte Telegramm mit den Forderung, Streikforderungen nach Berlin geschickt, ob das jemals angekommen ist..weiß ich nicht."

Klaus Staeck

http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Staeck

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"Das war eben etwas was damals absolut schief gegangen war und was über Jahrzehnte im ganzen Ostblock schief gehen musste: 56 die Aufstände in Polen, vor allem in Ungarn, 68 die Niederschlagung des Prager Frühlings, über Jahrzehnte haben die Leute im Ostblock gemeint, der sowjet. Macht und hören örtlichen kommunistischen Helfern hilflos ausgesetzt (zu sein)und können nichts erreichen. Und das verbindet sich ein bisschen mit dem 17. Juni, allerdings ist er auch nie ganz vergessen worden., also wir haben die ganzen Jahrzehnte über haben Leute an den Straßen irgendwas hingeschrieben, an die Hauswände „17. Juni kommt wieder“ oder „denkt an den 17. Juni“, dass hat die Stasi natürlich alles fein säuberlich aufgeschrieben und, das kann man heute in den Akten lesen – also ganz vergessen hat das Volk das nie."

Ehrhart Neubert

http://de.wikipedia.org/wiki/Ehrhart_Neubert

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"Der 17. Juni beschäftigt mich ja bis heute und zwar deshalb, weil ich es sehr problematisch fand, dass wir den zum Nationalfeiertag gemacht haben in der Zeit der Teilung. Wir feierten, wir Westdeutschen feierten etwas, was die Ost-Deutschen getan hatten. Und ich nehme es dem Kohl bis heute übel, dass er diesen „Papiertag“, diesen 3. Okt., unter dem sich keine Lehrer und kein Mensch, der drüber nachdenkt, vorstellen kann, warums nun gerade der 3. Okt sein muss, warum nicht der 2. Oder der 4, also einen solchen „Papiertag“ an die Stelle eines im Sommer 53 statt gefundenen wirklich Ereignissen gesetzt hat.

(Zwischen-Kommentar: Die Botschaft nach drüben war: ihr seid allein, wir sind machtlos. Wir werden den 17. Juni fortan für euch feiern, als Tag der Deutschen Einheit.)


Baring:
Damit verglichen ist doch der Sturm auf die Bastille in Frankreich eine lächerliche Sache gewesen, da waren 7 Mann die die Bastille bewachten und der Sturm hielt sich sehr in Grenzen, das feiern die bis heute. Und den1 7. Juni haben wir beiseite geschoben? Das zeigt eine Geschichtsvergessenheit, die wir uns nicht leisten können, denn so großartig, dass wir massenweise nationale Feiertage bestücken könnten, sind wir ja nun nicht."

Arnulf Baring

http://de.wikipedia.org/wiki/Arnulf_Baring
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Alle Zitate aus der Dokumentation:
Griff nach der Freiheit

http://www.youtube.com/watch?v=aJQWM12l0zY


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Seid einfach stolz auf eure Eltern- und Großelterngeneration, vielleicht war die sozialistische Idee nie so wahrhaftig wie am 17. Juni.
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also @Barbara ich bin in den 50er dort aufgewachsen. Habe den DDR Mief der ersten Stunde als heranwachsender inhaliert. Wenn ich hier lese, wie diese Leute um Ulbricht die revoltierende Arbeiterklasse bezeichneten, nämlich als faschistische Putschisten, stehen mir die Haare zu Berge. Erstens hatte die Gruppe Ulbricht überhaupt kein Mandat vom Volke dort zu regieren. Sie sind mithilfe manipulierter "Wahlen" an die Macht gekommen vor der Drohkulisse GSSD ( Gruppe sowjetischer Streitkräfte in Deutschland ), die im Hintergrund für jeden Menschen der DDR unsichtbar schwebend vorhanden war, aber auch sichtbar durch Soldaten und Offiziere mit ihren schweren Waffen und Flugzeugen in der Öffentlichkeit.
Dass sie diese zunächst als Demonstrationen gegen Lohnkürzungen ( die Erhöhung der Normen, die zu erreichen waren sind faktisch eine Lohnkürzung) in Erscheinung tretenden Unruhen als faschistisch bezeichneten ist eine bodenlose Verdrehung der Tatsachen und eine Diffamierung der Werktätigen in der DDR. Wenn in diesen Tagen einer faschistisch war, so war es das Gesindel um die Gruppe Ulbricht und zwar rotlackierte Faschisten, frei zitiert nach dem großen sozialdemokratischen und von den Nazis im KZ geschundenen Führer der SPD, Kurt Schumacher. So herum wird ein Schuh aus dieser Geschichte 17.Juni. Ob das nun ein Anlass war, in der Bundesrepublik einen Feiertag deswegen einzuführen, halte ich für diskussionswürdig. Ein Gedenktag hätte es auch getan. In jedem Fall aber Erinnerung an die Opfer, die zu Tode kamen und die die Stasi willkürlich von der Strasse weg gefangen nahm und dann Jahre in Bautzen , Brandenburg (übrigens Honeckers Postadresse während der Nazizeit!) und anderen schlimmen Lagern, auch in Russland, verkommen ließ.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#353

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 29.06.2014 11:34
von FRITZE (gelöscht)
avatar

Oh Gert ,das war mal wieder sehr erbauend ,Deine heutige Tirade sich zu verinnerlichen ! Ist klar ,wenn man aus der feudalen Ostmark kommt und dann im nachkriegsgebeuteltem Thüringen riesige Abstriche an Lebensstandard hinnehmen musste ,hat man schnell Schuldige gefunden.
Weißt Du ,daß mehr Kommunisten in KZs waren als die opportunen Sozies ?
Hätten die Sozies sich Anfang der 1930er Jahre klar positioniert ,hätte die Clique um Hitler nicht die Macht übernehmen können !
Desweiteren empfehle ich Dir mal , Dich mit dem Begriff "Faschisten " auseinanderzusetzen

http://de.wikipedia.org/wiki/Faschismus

Schönen Sonntag rheinabwärts !


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.06.2014 11:35 | nach oben springen

#354

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 29.06.2014 12:01
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von FRITZE im Beitrag #353
Oh Gert ,das war mal wieder sehr erbauend ,Deine heutige Tirade sich zu verinnerlichen ! Ist klar ,wenn man aus der feudalen Ostmark kommt und dann im nachkriegsgebeuteltem Thüringen riesige Abstriche an Lebensstandard hinnehmen musste ,hat man schnell Schuldige gefunden.
Weißt Du ,daß mehr Kommunisten in KZs waren als die opportunen Sozies ?
Hätten die Sozies sich Anfang der 1930er Jahre klar positioniert ,hätte die Clique um Hitler nicht die Macht übernehmen können !
Desweiteren empfehle ich Dir mal , Dich mit dem Begriff "Faschisten " auseinanderzusetzen

http://de.wikipedia.org/wiki/Faschismus

Schönen Sonntag rheinabwärts !





@Fritze , ich weiss es nicht, du aber offenbar. Nenn mir mal die Quelle wo ich dieses Zahlenwerk finde. Der Ulbricht, Mielke und seine Clique
haben sich doch rechtzeitig nach Moskau abgesetzt. Der Einzige aus der Führung der Kommunisten der da blieb und das wirklich mit dem Leben bezahlt hat, ist Thälmann. Honni war doch nur ein kleines Licht in der KPD und es sieht sehr merkwürdig aus, wie er 45 plötzlich frei und unversehrt wieder auftauchte. Was hat er wohl all die Jahre in Brandenburg gemacht ?
Zu der Positionierung: das was du den Sozen vorwirfst, kann man ebenso den Kommunisten vorwerfen. Sie sind aufgrund ihrer Streitereien zusammen mit anderen bürgerlichen Parteien die Steigbügelhalter der Nazis.


.
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#355

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 29.06.2014 12:06
von FRITZE (gelöscht)
avatar

@Fritze , ich weiss es nicht,


Das glaub ich Dir !


nach oben springen

#356

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 29.06.2014 12:10
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von FRITZE im Beitrag #355
@Fritze , ich weiss es nicht,


Das glaub ich Dir !





also keine Antwort auf meine Frage, heisst blauer Dunst wie immer


.
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#357

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 29.06.2014 12:15
von FRITZE (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #356
Zitat von FRITZE im Beitrag #355
@Fritze , ich weiss es nicht,


Das glaub ich Dir !





also keine Antwort auf meine Frage, heisst blauer Dunst wie immer


Warum sollte ich mir die Mühe machen ? Du hast doch selbst geschrieben ,daß Du keine Links öffnest !

Deine Meinung ist doch sowieso verhärtet !

Mahlzeit !


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#358

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 29.06.2014 12:47
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von FRITZE im Beitrag #357
Zitat von Gert im Beitrag #356
Zitat von FRITZE im Beitrag #355
@Fritze , ich weiss es nicht,


Das glaub ich Dir !





also keine Antwort auf meine Frage, heisst blauer Dunst wie immer


Warum sollte ich mir die Mühe machen ? Du hast doch selbst geschrieben ,daß Du keine Links öffnest !

Deine Meinung ist doch sowieso verhärtet !

Mahlzeit !


Ich sprach nicht von lLinks. Ich fragte nach einer Quelle . Deine Ausflüchte deuten darauf hin, dass du keine Ahnung davon hast. Ok lassen wir es.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#359

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 29.06.2014 12:56
von Georg | 1.003 Beiträge

Der nächste 17. Juni naht schon. Der Chor sucht immer wieder Mitglieder - Vorsänger, Solisten ! Üben, üben und nochmals......


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#360

RE: 17. Juni 1953

in DDR Staat und Regime 29.06.2014 13:01
von chantre | 425 Beiträge

@Gert, du fragtest nach Quellen: Dann bitte hier nachlesen Bundeszentrale für politische Arbeit, Das System der nationalsozialistischen KZ oder auch hier Ulrich Herbert, Die nationalsozialistischen Konzentrationslager, Frankfurt/M 2002, Bd 1/2

Quellen die über einen Verdacht der Geschichtsklitterung bzw. -verfälschung erhaben sein sollten.


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
Gert und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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