#561

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 08:46
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #560

Hallo Eckhard,

dies ist mir neu.

Mir ist keine Weisung, Befehl oder ähnliches bekannt, dass Mitarbeiter des MfS angehalten waren, regelmäßig Berichte zu schreiben.

Beste Grüße




Ach jetzt höre doch auf Alfred,kaum mache ich die Kiste an, muss ich mich schon wieder an Dir reiben .Es mag ja sein,dass es keine"Weisung und Befehle"gab die sowas anordnete.Ich musste lernen,dass Du Dich da wesentlich besser auskennst,was es alles so für beschriebenes Papier gab beim Mfs,was man alles zu tun und zu lassen hatte nach diesem Papier.Aber natürlich gab es im Leben eines Mfs-Mitarbeiter sowas wie einen soz.Wettbewerb"möglichst viele Arbeitsergebnisse vorzulegen.Das war doch längst ein Selbstläufer geworden und eigentlich völlig logisch,in gewisser Hinsicht menschlich.Wenn vielleicht der Arbeitsgegenstand und die Arbeitsergebnisse für einen"Aussenstehenden"auch etwas"gewöhnungsbedürftig"sein dürften.Natürlich wollte der Mfs-Mitarbeiter vor seinem Vorgesetzten gut dastehen und "fleißig"gewesen sein und der Vorgesetzte wollte vor seinem Vorgesetzten gut dastehen,damit der weiß,er ist ein fähiger Vorgesetzter,ist in der Lage seine Mitarbeiter zu motivieren.anzuleiten.Und das was man bei uns"Information aus dem Freizeitbereich"nannte, hatte in diesem"soz.Wettbewerb",die Informationen wurden in ihrer Wertigkeit kategorisiert ,IMMER die höchste Kategorie und wenn es noch so dummes und unwichtiges Zeug war.Und auch da weiß ich von was ich rede,habe mal eine Weile als A/I gearbeitet,bekam den ganzen Kram von einer Güst auf den Tisch zur Bewertung und Weitereverteilung.
Und es fällt mir sehr schwer zu glauben,dass es dieses"Bedürfnis"nach"Informationen aus dem Freizeitbereich"nur in MEINER Spezialabteilung gab.Das wiederspräche allen Erfahrungen die ich in den Jahren gemacht habe,nämlich das in grundlegenden Fragen die Arbeit beim Mfs gleichgeschaltet war.Das ist übrigens auch der Grund,warum ich mir ab und an mal ein Urteil erlaube zu der Arbeit in anderen Bereichen der Firma,das gleich mal bei der Gelegenheit.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 20.05.2014 08:47 | nach oben springen

#562

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 09:02
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #561
Zitat von Alfred im Beitrag #560

Hallo Eckhard,

dies ist mir neu.

Mir ist keine Weisung, Befehl oder ähnliches bekannt, dass Mitarbeiter des MfS angehalten waren, regelmäßig Berichte zu schreiben.

Beste Grüße




Ach jetzt höre doch auf Alfred,kaum mache ich die Kiste an, muss ich mich schon wieder an Dir reiben .Es mag ja sein,dass es keine"Weisung und Befehle"gab die sowas anordnete.Ich musste lernen,dass Du Dich da wesentlich besser auskennst,was es alles so für beschriebenes Papier gab beim Mfs,was man alles zu tun und zu lassen hatte nach diesem Papier.Aber natürlich gab es im Leben eines Mfs-Mitarbeiter sowas wie einen soz.Wettbewerb"möglichst viele Arbeitsergebnisse vorzulegen.Das war doch längst ein Selbstläufer geworden und eigentlich völlig logisch,in gewisser Hinsicht menschlich.Wenn vielleicht der Arbeitsgegenstand und die Arbeitsergebnisse für einen"Aussenstehenden"auch etwas"gewöhnungsbedürftig"sein dürften.Natürlich wollte der Mfs-Mitarbeiter vor seinem Vorgesetzten gut dastehen und "fleißig"gewesen sein und der Vorgesetzte wollte vor seinem Vorgesetzten gut dastehen,damit der weiß,er ist ein fähiger Vorgesetzter,ist in der Lage seine Mitarbeiter zu motivieren.anzuleiten.Und das was man bei uns"Information aus dem Freizeitbereich"nannte, hatte in diesem"soz.Wettbewerb",die Informationen wurden in ihrer Wertigkeit kategorisiert ,IMMER die höchste Kategorie und wenn es noch so dummes und unwichtiges Zeug war.Und auch da weiß ich von was ich rede,habe mal eine Weile als A/I gearbeitet,bekam den ganzen Kram von einer Güst auf den Tisch zur Bewertung und Weitereverteilung.
Und es fällt mir sehr schwer zu glauben,dass es dieses"Bedürfnis"nach"Informationen aus dem Freizeitbereich"nur in MEINER Spezialabteilung gab.Das wiederspräche allen Erfahrungen die ich in den Jahren gemacht habe,nämlich das in grundlegenden Fragen die Arbeit beim Mfs gleichgeschaltet war.Das ist übrigens auch der Grund,warum ich mir ab und an mal ein Urteil erlaube zu der Arbeit in anderen Bereichen der Firma,das gleich mal bei der Gelegenheit.


Karnak,

ganz einfach.

Ich habe in meiner ganzen Dienstzeit nicht einen Bericht aus dem Bereich Freizeit oder ähnliches geschrieben. Wenn dies in der Diensteinheit wo Du tätig warst so üblich gewesen ist, andere Sache. Es gab da bei uns auch keinen Wettbewerb oder ähnliches.

Wenn Du also alle 3 Wochen oder ähnlich einen Bericht zur Lage der Nation verfasst hast, mag dies sein. Aber bitte nicht auf alle schließen.

Und gehe davon aus, auch ich kann dies einschätzen.

Arbeitsergebnisse bezogen sich bei uns immer auf Informationen die durch Quellen gewonnen wurden, aber nicht auf Informationen durch die eigenen Mitarbeiter.


zuletzt bearbeitet 20.05.2014 09:15 | nach oben springen

#563

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 09:12
von Kalubke | 2.293 Beiträge

Zitat von ehem. Hu im Beitrag #550
Zitat von Antaios im Beitrag #545

Dort beim MfS gab es auch "Solche" und "Solche". Für das spitzeln gegen das eigene Volk um ihm, bzw. Teilen von ihm aus politischen Gründen vorsätzlich zu schaden, habe ich aber auch kein Verständnis aufzubringen.


ok, nun begebe ich mich mal auf bekannte Spuren: Für die Beurteilung eines Apparates wie des MfS kann es doch eigentlich keinen Unterschied machen, ob ich "Solcher" oder "Solcher" war. Das gesamte System funktionierte in Zusammenspiel aller Kräfte - also der hier betrachteten guten und bösen Strolche. Weiterhin ist es sehr unwahrscheinlich, dass ich bei meiner Einstellung in diese Truppe gefragt worden bin: "Wollen Sie 'nur' die Grenze bewachen oder ist es Ihnen nicht unangenehm auch andere Leute 'auszuhorchen'?" Diese doch eher billige Trennung in GUT und BÖSE (jetzt fange ich auch schon an mit diesen Buchstabenmist), was soll diese im Nachhinein und vor allem hier bewirken? Gute user - schlechte user? Es kann doch letzlich nur der Apparat in seinen Zielen, Arbeitsweisen und Wirkungen erkannt werden. Da haben alle mitgemacht, die dabei waren (da lasse ich tatsächlich die Tanten von der Abteilung Operative Raumpflege mal aus), und die anderen eben nicht. Noch verrückter wird es, wenn user im Nachhinein trotz ihrer Vergangenheit als Strolch rehabilitiert werden, weil sie heute eine gesellschaftskonforme Meinung vor sich her tragen oder auch haben. Das macht doch ihre damalige Arbeit nicht angenehmer für die dadurch Betroffenen. Dass sie heute Einsicht zeigen und Dinge anders sehen, das kann - sofern es denn so sein soll - auch gewürdigt werden, ändert jedoch nichts an ihrem Mitwirken. Eigentlich will ich sagen, wenn hier schon graduiert wird, wird es dem Systemverständnis nicht gerecht und führt - vielleicht gewollt - zu lieben Volksarmisten, allerliebsten Volkspolizisten und heißgeliebten Grenzern. Nun, wenn dem so war im System DDR...

friedliche Grüße Andreas


Das ist genau das Dilemma: die Bewertung der Tätigkeit von Einzelnen und die Bewertung der Tätigkeit des Apparates, in dem sie tätig sind. Das z.B. Passkontrolleure in der DDR Teil der Staatssicherheit waren liegt sicher nicht an ihnen selbst, sondern an den höheren Entscheidungsträgern, die der Meinung waren, dass im Gegensatz zu anderen Ländern in der DDR die Grenzüberwachungsorgane in das MfS zu integrieren sind. Kann man es den Passkontrolleuren nun anlasten, dass andere Abwehr-DE des MfS einiges an massiven Aktivitäten gegen das eigene Volk auf dem Kerbholz haben, nur weil sie Teil dieses Apparates waren? Welche Alternativen hätte es gegeben? Den geschlossenen Austritt aller Passkontrolleure aus dem MfS etwa, um sich von den Machenschaften anderer zu distanzieren?

Würde das heute jemand im Staatsdienst tun, wenn er von krummen Sachen seiner Regierung erfährt? Ich glaube, diese Aufrechten könnte man an einer Hand abzählen. Man darf auch nicht vergessen, das MfS war ein militärbürokratischer Apparat und die HA K&S nicht umsonst eine der größten Abteilungen. Beispiele haben gezeigt, dass manche der gemaßregelten MfS-Angehörigen am weitesten nach unten durchgereicht wurden. Sie hatten nicht mal mehr die Rechte eines normalen DDR-Bürgers. Übrigens die Frage, ob Zivilcourage zu den herausragenden Eigenschaften der Deutschen in West und Ost gehört, wurde auch schon hier im Forum behandelt.

Gruß Kalubke



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#564

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 09:22
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #562


Karnak,

ganz einfach.

Ich habe in meiner ganzen Dienstzeit nicht einen Bericht aus dem Bereich Freizeit oder ähnliches geschrieben. Wenn dies in der Diensteinheit wo Du tätig warst so üblich gewesen ist, andere Sache. Es gab da bei uns auch keinen Wettbewerb oder ähnliches.

Und gehe davon aus, auch ich kann dies einschätzen.

Arbeitsergebnisse bezogen sich bei uns immer auf Informationen die durch Quellen gewonnen wurden, aber nicht auf Informationen durch die eigenen Mitarbeiter.




Gut Alfred,wenn Du das sagst,glaube ich Dir das einfach.
Ich habe übrigens auch nicht eine dieser"Informationen aus dem Freizeitbereich" geschrieben,obwohl ich sollte,bin auch so durch das Mfs-Leben gekommenWarum,ich schreibe es bei passender Gelegenheit,man soll ja seine Munition nicht immer gleich verschiesen.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#565

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 09:23
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #563
Zitat von ehem. Hu im Beitrag #550
Zitat von Antaios im Beitrag #545

Dort beim MfS gab es auch "Solche" und "Solche". Für das spitzeln gegen das eigene Volk um ihm, bzw. Teilen von ihm aus politischen Gründen vorsätzlich zu schaden, habe ich aber auch kein Verständnis aufzubringen.


ok, nun begebe ich mich mal auf bekannte Spuren: Für die Beurteilung eines Apparates wie des MfS kann es doch eigentlich keinen Unterschied machen, ob ich "Solcher" oder "Solcher" war. Das gesamte System funktionierte in Zusammenspiel aller Kräfte - also der hier betrachteten guten und bösen Strolche. Weiterhin ist es sehr unwahrscheinlich, dass ich bei meiner Einstellung in diese Truppe gefragt worden bin: "Wollen Sie 'nur' die Grenze bewachen oder ist es Ihnen nicht unangenehm auch andere Leute 'auszuhorchen'?" Diese doch eher billige Trennung in GUT und BÖSE (jetzt fange ich auch schon an mit diesen Buchstabenmist), was soll diese im Nachhinein und vor allem hier bewirken? Gute user - schlechte user? Es kann doch letzlich nur der Apparat in seinen Zielen, Arbeitsweisen und Wirkungen erkannt werden. Da haben alle mitgemacht, die dabei waren (da lasse ich tatsächlich die Tanten von der Abteilung Operative Raumpflege mal aus), und die anderen eben nicht. Noch verrückter wird es, wenn user im Nachhinein trotz ihrer Vergangenheit als Strolch rehabilitiert werden, weil sie heute eine gesellschaftskonforme Meinung vor sich her tragen oder auch haben. Das macht doch ihre damalige Arbeit nicht angenehmer für die dadurch Betroffenen. Dass sie heute Einsicht zeigen und Dinge anders sehen, das kann - sofern es denn so sein soll - auch gewürdigt werden, ändert jedoch nichts an ihrem Mitwirken. Eigentlich will ich sagen, wenn hier schon graduiert wird, wird es dem Systemverständnis nicht gerecht und führt - vielleicht gewollt - zu lieben Volksarmisten, allerliebsten Volkspolizisten und heißgeliebten Grenzern. Nun, wenn dem so war im System DDR...

friedliche Grüße Andreas


Das ist genau das Dilemma: die Bewertung der Tätigkeit von Einzelnen und die Bewertung der Tätigkeit des Apparates, in dem sie tätig sind. Das z.B. Passkontrolleure in der DDR Teil der Staatssicherheit waren liegt sicher nicht an ihnen selbst, sondern an den höheren Entscheidungsträgern, die der Meinung waren, dass im Gegensatz zu anderen Ländern in der DDR die Grenzüberwachungsorgane in das MfS zu integrieren sind. Kann man es den Passkontrolleuren nun anlasten, dass andere Abwehr-DE des MfS einiges an massiven Aktivitäten gegen das eigene Volk auf dem Kerbholz haben, nur weil sie Teil dieses Apparates waren? Welche Alternativen hätte es gegeben? Den geschlossenen Austritt aller Passkontrolleure aus dem MfS etwa, um sich von den Machenschaften anderer zu distanzieren?

Würde das heute jemand im Staatsdienst tun, wenn er von krummen Sachen seiner Regierung erfährt? Ich glaube, diese Aufrechten könnte man an einer Hand abzählen. Man darf auch nicht vergessen, das MfS war ein militärbürokratischer Apparat und die HA K&S nicht umsonst eine der größten Abteilungen. Beispiele haben gezeigt, dass manche der gemaßregelten MfS-Angehörigen am weitesten nach unten durchgereicht wurden. Sie hatten nicht mal mehr die Rechte eines normalen DDR-Bürgers. Übrigens die Frage, ob Zivilcourage zu den herausragenden Eigenschaften der Deutschen in West und Ost gehört, wurde auch schon hier im Forum behandelt.

Gruß Kalubke





@Kalubke, das was du hier schreibst ist aus heutiger Sicht verständlich, dem kann ich voll zustimmen. Was ich aber als Gegenfrage auf der Zunge habe ist das Folgende : Das MfS bestand nach meiner Information mit Ausnahme des Wachregimentes Berlin nur aus Berufssoldaten. Du wusstest doch, als du dort anheuertest, mit welchem Teufel du einen Pakt schließt oder sehe ich das falsch, weil ich schon zu lange weg bin aus diesem Staat?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#566

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 09:34
von Georg | 1.004 Beiträge

Nun ja, das Berichtungswesen. Wer kennt es nich inne DDR? Der ABV, der Betriebsleiter, der Gruppenorganisator, der Rat des Kreises............................................................................................................................................................................jemanden vergessen? Selbst die Wasser- und Abwasserwirtschaft hat über den Stand der Produktion von Klärschlamm berichtet.
Ich denke, daß jede Gesellschaft von Informationen lebt, jede Firma, jede Partei.........und Meinungen auch. Vielleicht konnte die DDR sich kein privates Meinungsforschungsintitut, wie in der BRD leisten, welches politische Meinungen interpräsiditiert. Wir hatten doch nischtd. Und das MfS war ja da !
@ Karnak, wie schreibt sich die Firma nu richtich: MfS oder Mfs ? Hat es ne Bedeutung, daß Du das S so klein schreibst? Sicherheit wird groß geschrieben oder ich hab ne Reform verpaßt.
Reformen befreien ja ooch.
Ergänzung: blaues p


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
zuletzt bearbeitet 20.05.2014 09:39 | nach oben springen

#567

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 09:37
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #565
Du wusstest doch, als du dort anheuertest, mit welchem Teufel du einen Pakt schließt oder sehe ich das falsch, weil ich schon zu lange weg bin aus diesem Staat?

Das wird es wohl sein,weil Du schon so lange weg warst von diesem Staat und weil Du Dich,als Du noch da warst, sehr wahrscheinlich in Kreisen bewegt hast ,die Ablehnend diesen Staat gegenüber waren und zwar voll umfänglich.
Ansonsten ist die Denke bezogen auf die damalige Zeit"Du wusstest doch mit welchen Teufel du einen Pakt schliest",völlig abwegig,auch und besonders durch das Heute geprägt.
In der"richtigen DDR"stand eine übergroße Mehrheit der Bevölkerung nicht ablehnend,ja feindselig dem Staat gegenüber,auch dem Mfs nicht,dass ist einfach ein Klischee,dass sicher gut in den heutigen Zeitgeist passt,desswegen stimmt es noch lange nicht.Natürlich war man kritisch,hat vieles angek..,wollte man Veränderung,aber das ist etwas anders als feindselig.Und so war auch das Mfs für eine große Mehrheit nicht der Teufel in Ledermantel,der nichts anderes im Sinn hat als zu bespitzeln um damit zu unterdrücken.Und damit ergab sich auch nicht das flächendeckende"Wissen und Meinen es handelt sich um einen Teufel mit dem man einen Pakt schliest.Nicht für einen DDR-Bürger,der ein hauptamtlicher Mitarbeiter wurde,noch nicht mal unbedingt und zwingend für einen inoffiziellen Mitarbeiter.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
Feliks D. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#568

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 09:41
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Georg im Beitrag #566

@ Karnak, wie schreibt sich die Firma nu richtich: MfS oder Mfs ? Hat es ne Bedeutung, daß Du das S so klein schreibst? Sicherheit wird groß geschrieben oder ich hab ne Reform verpaßt.
Reformen befreien ja ooch.


Nee,hat was mit meiner Nachlässigkeit und meinen Schwächen bei der Rechtschreibung zu tun.Ich werde versuchen das mit dem MfS schon mal auszumerzen.Trotz meiner vielen Schwächen in dieser Hinsicht,vielleicht versteht Du wenigstens,dass Eine oder Andere Inhaltliche bei meinen Beiträgen,was mein Anliegen bei dem Ganzen ist.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 20.05.2014 09:42 | nach oben springen

#569

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 09:44
von Georg | 1.004 Beiträge

Als ich letztens mit Gott sprach, sagte er wörtlich: Den Teufel fürchte ich nicht, aber die Menschen !


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#570

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 09:46
von Kalubke | 2.293 Beiträge

..ich würde mal sagen, im zarten Alter von 18 oder 19 Jahren und dann vieleicht noch noch aus einem Elternhaus kommend in dem Systemkritisches eher ausgeblendet wurde, gab es doch schon einige, denen es nicht so ganz klar war. Ich persönlich habe es eher so gehalten wie Du angedeutet hast und bei der Musterung gesagt, dass ich mir nicht vorstellen kann an der Grenze auf jemanden zu schießen. Aber selbst wenn die DDR-Bürger das hingekriegt hätten, sich kollektiv der Rekrutierung zu verwigern, wären mit Sicherheit andere Mittel und Wege gefunden worden, um die Reihen des Apparates aufzufüllen. Wie wir heute wissen waren die MA ja auch einkommensmäßig deutlich besser gestellt als viele andere damals. Dieses Mittel wirkt und zwar systemunabhängig.

Gruß Kalubke



Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.05.2014 09:47 | nach oben springen

#571

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 09:55
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #570
..ich würde mal sagen, im zarten Alter von 18 oder 19 Jahren und dann vieleicht noch noch aus einem Elternhaus kommend in dem Systemkritisches eher ausgeblendet wurde, gab es doch schon einige, denen es nicht so ganz klar war. Ich persönlich habe es eher so gehalten wie Du angedeutet hast und bei der Musterung gesagt, dass ich mir nicht vorstellen kann an der Grenze auf jemanden zu schießen. Aber selbst wenn die DDR-Bürger das hingekriegt hätte, sich kollektiv der Rekrutierung zu verwigern, wären mit Sicherheit andere Mittel und Wege gefunden worden, um die Reihen des Apparates aufzufüllen. Wie wir heute wissen waren die MA ja auch einkommensmäßig deutlich besser gestellt als viele andere damals. Dieses Mittel wirkt und zwar systemunabhängig.

Gruß Kalubke

Sicher spielt die Kohle immer eine Rolle.Aber in einem"Land,in dem Gold nichts wog"um mit Renft zu sprechen,war diese Rolle zumindest geringer als in manch einer anderen Gesellschaft.
Aber das ist schon wieder ein anders Thema,hat nichts mit dem vermeintlich "Wissen,dass man mit dem Teufel einen Pakt eingeht"zu tun.Wobei der"Teufel"wahrscheinlich noch nicht mal selber wusste,dass er ein"Teufel"ist,wenn er denn einer gewesen sein soll, er war überzeugt, er ist ein"Engel",der zum Wohle der Gesellschaft wirkt.In jedem Fall ist es ein kompliziertes Thema.Man muss sich wirklich darauf einlassen können und zwar ohne sich in dem alten Freund/Feinbild zu positionieren,dann wird das nichts,das nur nebenbei.
Und auch nur nebenbei,ich habe es mit der Bandscheibe,NUR desswegen habe ich soviel Zeit hier zu labern.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.05.2014 09:58 | nach oben springen

#572

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 10:00
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #567
Zitat von Gert im Beitrag #565
Du wusstest doch, als du dort anheuertest, mit welchem Teufel du einen Pakt schließt oder sehe ich das falsch, weil ich schon zu lange weg bin aus diesem Staat?

Das wird es wohl sein,weil Du schon so lange weg warst von diesem Staat und weil Du Dich,als Du noch da warst, sehr wahrscheinlich in Kreisen bewegt hast ,die Ablehnend diesen Staat gegenüber waren und zwar voll umfänglich.
Ansonsten ist die Denke bezogen auf die damalige Zeit"Du wusstest doch mit welchen Teufel du einen Pakt schliest",völlig abwegig,auch und besonders durch das Heute geprägt.
In der"richtigen DDR"stand eine übergroße Mehrheit der Bevölkerung nicht ablehnend,ja feindselig dem Staat gegenüber,auch dem Mfs nicht,dass ist einfach ein Klischee,dass sicher gut in den heutigen Zeitgeist passt,desswegen stimmt es noch lange nicht.Natürlich war man kritisch,hat vieles angek..,wollte man Veränderung,aber das ist etwas anders als feindselig.Und so war auch das Mfs für eine große Mehrheit nicht der Teufel in Ledermantel,der nichts anderes im Sinn hat als zu bespitzeln um damit zu unterdrücken.Und damit ergab sich auch nicht das flächendeckende"Wissen und Meinen es handelt sich um einen Teufel mit dem man einen Pakt schliest.Nicht für einen DDR-Bürger,der ein hauptamtlicher Mitarbeiter wurde,noch nicht mal unbedingt und zwingend für einen inoffiziellen Mitarbeiter.


@KARNAK es ist richtig, dass ich mich vorwiegend mit Leuten traf und kommunizierte, die dem Regime kritisch gegenüber standen einschl Elternhaus. Das war aber nicht von Anfang an so, sondern sie hatten sich durch ihre Politik in den 50ern bei meinen Eltern sehr unbeliebt gemacht, da sgilt auch für mich. Ich bin nicht als Gegner der Kommunisten geboren worden, sondern als mein Verstand einsetzte udn ich sah welcher Art Prols das waren, hatten sie mich als Gegner.
Bei den Älteren war das sowieso weit verbreitet, mehrheitlich, weil sie noch die Nazidiktatur erlebt haben und nun die komm. Diktatur erlebte. Die Variante kommunistisch hatte nämlich noch die Eigentumsfrage von Firmen und Handwerksbetrieben in Frage gestellt, das ging bei vielen an die Lebensgrundlage. Also ich behaupte mal, dass die Mehrheit gegen den Ulbrichtstaat war zumindest bis 1965. Danach kann sich das von Jahr zu Jahr geändert haben, weil natürlich die Generationenfortschreibung wirksam wurde-


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#573

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 10:10
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #572


@KARNAK es ist richtig, dass ich mich vorwiegend mit Leuten traf und kommunizierte, die dem Regime kritisch gegenüber standen einschl Elternhaus. Das war aber nicht von Anfang an so, sondern sie hatten sich durch ihre Politik in den 50ern bei meinen Eltern sehr unbeliebt gemacht, da sgilt auch für mich. Ich bin nicht als Gegner der Kommunisten geboren worden, sondern als mein Verstand einsetzte udn ich sah welcher Art Prols das waren, hatten sie mich als Gegner.
Bei den Älteren war das sowieso weit verbreitet, mehrheitlich, weil sie noch die Nazidiktatur erlebt haben und nun die komm. Diktatur erlebte. Die Variante kommunistisch hatte nämlich noch die Eigentumsfrage von Firmen und Handwerksbetrieben in Frage gestellt, das ging bei vielen an die Lebensgrundlage. Also ich behaupte mal, dass die Mehrheit gegen den Ulbrichtstaat war zumindest bis 1965. Danach kann sich das von Jahr zu Jahr geändert haben, weil natürlich die Generationenfortschreibung wirksam wurde-

Soll ja auch in Ordnung gehen.
Ich habe als MfS-Mitarbeiter auch meinen Kopf eingesetzt und meinen gesunden Menschenverstand,bilde ich mir zumindest ein.Das hat das Leben für mich nicht immer leichter gemacht,im Kopf und ich war damit nicht der Einzige bei dem Laden,dass kannst Du mit glauben.Was aus mir geworden wäre wenn es noch 10 Jahre länger gedauert hätte mit der DDR und dem MfS,ich denke manchmal darüber nach,habe kein gutes Gefühl dabei,aber ich weis es nicht genau.Jedenfalls bin ich in diesem Land DDR kein "200%iger"geworden und anschliesend,dass was ich heute bin,im Denken.Dass das nicht jedem zu Gefallen scheint, siehst Du ja hier,es ist die Bestätigung meiner These,die Sache ist schon recht kompliziert,nicht so einfach an Gut und Böse,Gut und Schlecht festzumachen.Jetzt muss ich erstmal zur Wahl,habe am Wochenende keine Zeit.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 20.05.2014 10:11 | nach oben springen

#574

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 10:16
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #563
Kann man es den Passkontrolleuren nun anlasten, dass andere Abwehr-DE des MfS einiges an massiven Aktivitäten gegen das eigene Volk auf dem Kerbholz haben, nur weil sie Teil dieses Apparates waren? Welche Alternativen hätte es gegeben? Den geschlossenen Austritt aller Passkontrolleure aus dem MfS etwa, um sich von den Machenschaften anderer zu distanzieren?


Das sehe ich völlig anders. Die PK waren Teil des Ganzen, sie mussten sich nicht distanzieren. Einzig blieb die Möglichkeit, gar nicht erst mitzumachen. Aus damaliger Sicht gab es für mich nichts zu distanzieren. Damit soll meine stetig wachsende kritische Denkweise zu den Erscheinungen nicht negiert werden, die Grundüberzeugungen blieben ja - im Wesentlichen sogar bis heute. Wären die PK z. B. (was auch im Gespräch war) dem MdI unterstellt, mit gleichen Aufgaben, dann wären sie heute fein raus? oder wie?

friedliche Grüße Andreas


Feliks D. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#575

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 10:20
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von ehem. Hu im Beitrag #574
Zitat von Kalubke im Beitrag #563
Kann man es den Passkontrolleuren nun anlasten, dass andere Abwehr-DE des MfS einiges an massiven Aktivitäten gegen das eigene Volk auf dem Kerbholz haben, nur weil sie Teil dieses Apparates waren? Welche Alternativen hätte es gegeben? Den geschlossenen Austritt aller Passkontrolleure aus dem MfS etwa, um sich von den Machenschaften anderer zu distanzieren?


Das sehe ich völlig anders. Die PK waren Teil des Ganzen, sie mussten sich nicht distanzieren. Einzig blieb die Möglichkeit, gar nicht erst mitzumachen. Aus damaliger Sicht gab es für mich nichts zu distanzieren. Damit soll meine stetig wachsende kritische Denkweise zu den Erscheinungen nicht negiert werden, die Grundüberzeugungen blieben ja - im Wesentlichen sogar bis heute. Wären die PK z. B. (was auch im Gespräch war) dem MdI unterstellt, mit gleichen Aufgaben, dann wären sie heute fein raus? oder wie?

friedliche Grüße Andreas

Schon wieder sind wir einer Meinung,es ist nicht zu fassen.Übrigens war das Unterstellen der PKE unter das MfS nicht unbedingt eine Idee der DDR.Es war aus der Überzeugung"Von der Sowjetunion lernen heist siegen lernen"geboren.Dort war das ursächlich so und wir haben, wie fast alles,auch das übernommen.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 20.05.2014 10:21 | nach oben springen

#576

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 10:29
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #560

Mir ist keine Weisung, Befehl oder ähnliches bekannt, dass Mitarbeiter des MfS angehalten waren, regelmäßig Berichte zu schreiben.



Mir auch nicht, aber es gab schon unliebsame Kollegen, die aber auch gut bekannt waren. Da sollte man schon sehr aufpassen, was man sagte oder tat. Die hatten sich diesen "unausgesprochenen Befehl" sehr zu Herzen genommen und waren teils gut angesehen bei der Obrigkeit. Ich verspreche hier, dass ich mal nach Einsicht meiner Unterlagen so ein Beispiel hier von mir geben werde, was nicht von Pappe ist. Ich möchte es aber unterlegen können, weil mir das sonst keiner glauben würde.

Außer Stellungnahmen und einem E-Gesuch habe ich keine Schriftstücke aus dem nicht-dienstlichen Bereich verfasst.

friedliche Grüße Andreas


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#577

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 10:35
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #575
Schon wieder sind wir einer Meinung,es ist nicht zu fassen.


Hoffentlich bilden wir jetzt nicht eine Fraktion, denn ich bin Einzelkandidat. Außerdem: Ich habe zwar nicht Deine Fähigkeit, bei einzeiligen Beiträgen zwischen den Zeilen zu lesen, aber bei Mehr-Zeilern bin ich Dir verdammt nah auf der Spur.

friedliche Grüße Andreas


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#578

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 10:39
von Kalubke | 2.293 Beiträge

Es gibt aber Beispiele von Zivilcourage im MfS, wie ich neulich auf einer Fahrradtour entlang der Berliner Mauer mitbekommen habe. 1962 gruben Westberliner Studenten einen Fluchttunnel von Zehlendorf nach Kleinmachnow bis zum Grundstück Wolfswerder Nr. 29, der dem MfS kurz vor seiner Fertigstellung bekannt wurde. Es wurde dann vom MfS ein wie ich finde ziemlich perfider Plan ausgeheckt: Der Tunnel sollte unmittelbar nach der Festnahme des ersten am Tunnelausgang auftauchenden Schleusers zugesprengt werden. Und zwar unabhängig davon, ob sich zu dem Zeitpunkt noch weitere Personen im Tunnel befinden oder nicht. Das muss offenbar einem an der Operation beteiligten MfS-Angehörigen über die Hutschnur gegangen sein. Es passierte nämlich nichts, als der Befehl zu Sprengung kam, weil er vorher die Zündkabel durchgeschnitten hatte. Gott sei Dank wurde er nicht überführt und ist bis heute unbekannt. Er wäre mit Sicherheit bis ganz nach unten durchgereicht worden. Ich würde mal sagen, ihn kann man mit Fug und Recht als stillen Helden bezeichnen.

Gruß Kalubke



Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.05.2014 15:12 | nach oben springen

#579

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 10:53
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Was wäre dieser MA heute hier im Forum? Ein "Stasi" oder ein Held oder gar beides?

für mich ist er Mensch!

friedliche Grüße Andreas


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.05.2014 11:11 | nach oben springen

#580

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.05.2014 11:06
von Kalubke | 2.293 Beiträge

.. aber nicht unbedingt ein schlechter, oder ?



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