#301

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.03.2014 02:29
von frank | 1.753 Beiträge

[quote=studfri|p266061]Wofür war denn dieser kleine Lederriemen an den Ausweishüllen überhaupt gedacht?[/quote]

zum messer wetzen gegen den klassenfeind !!!



damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#302

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.03.2014 10:58
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #300

mein dienstausweis lag immer zu hause wenn ich privat unterwegs war und es wäre mir auch nie in den sinn gekommen, selbst bei einem privaten verkehrsunfall anderen militärischen einheiten meine zugehörigkeit zum mfs auch nur zu erwähnen , war auch verboten glaube ich !!
wie man sieht hatte dieser DA des mfs in der öffentlichkeit keine besonderen vorzüge , außer als eintrittskarte zu gewissen bereichen, eher nachteile beim darauffolgenden berichte schreiben !!!


war es nicht eher so, dass wir das Teil ( also ich meine den Ausweis) ständig am Mann haben sollten?
Ich bin nach einer kleinen Feierlichkeit unserer Magdeburger Studiengruppe in der Buttergasse (Interessante Begebenheiten an der Güst - Teil VII (2)) an der Autobahnauffahrt in eine Kontrolle geraten. Leider war mein Alkoholspiegel noch nicht wieder ganz auf Null gesunken, denn ich hatte nur am Anfang der Feierlichkeit etwas getrunken. Die Kollegen hatten nicht viel zu tun und somit war ich dran. Ich kann mich heute nicht mehr erinnern, ob ich meinen Ausweis gezeigt habe (vermutlich eher nicht), aber im Verlauf der Kontrolle muss es wohl eine Rolle gespielt haben, dass ich einen besitze. Dann wurde ich von zwei Kollegen der Nachtschicht in Mbn./A. abgeholt und die interne "Aufarbeitung" begann: abgesehen von "Fleppen weg" kam dann noch dienstliche Bestrafung, Verbot von Belobigungen und Beförderung, Parteiverfahren. Einzig auf die Beendigung des Studiums hat man verzichtet, eine entsprechende Drohkulisse wurde aber vorher aufgebaut. Es ging um deutlich weniger als 0,5 Promille.

friedliche Grüße Andreas

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zuletzt bearbeitet 23.03.2014 11:08 | nach oben springen

#303

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.03.2014 17:06
von ABV | 4.202 Beiträge

Das ist eine Geschichte Andreas, die man dir heute wahrscheinlich nicht abnehmen würde. Obwohl sie doch wahr ist, woran ich absolut keinen Zweifel hege. Höchstwahrscheinlich wurde der Umgang mit MfS-Mitarbeitern bei Verkehrsunfällen oder ähnlichen, territorial von der VP völlig unterschiedlich gehandelt. Das Spektrum reichte von Unsicherheit, devotem Verhalten bis hin zur Strafvereitelung, bis zum korrekten Gesetzeskonformen Verhalten der Polizisten.
Eine gewisse Unsicherheit herrschte wohl in jedem Fall. Vor allem wenn der "Delinquent" den Polizisten einen " Klappfix" unter die Nase hielt.
Ich kann mich an einen Vorfall aus dem Sommer 1989 in Seelow erinnern: dort hatten sich zwei junge Männer geprügelt. Eigentlich nichts besonders. Die typische Auseinandersetzung zwischen "verliebten Gockeln", die das selbe Mädel im Visier hatten.
Brisant wurde die Angelegenheit erst, als einer der Kontrahenten plötzlich einen Dienstausweis des MfS zückte. Warum er das, ausgerechnet während der Auseinandersetzung tat, kann ich dir nicht sagen. Genutzt hatte es ihm jedenfalls nichts! Ein kräftiger Faustschlag drückte ihn zu Boden. Anschließend schleppte er den Gegner und das besagte Mädchen zum VPKA, um dort Strafanzeige zu erstatten. Nach seiner Angabe, schlug der andere erst so kräftig zu, als sich der Geschlagene als MfS-Mitarbeiter zu erkennen gab. Was der besagte andere, hektisch und sichtbar verängstigt, vehement abstritt. Er sagte aus, in der Hektik des Geschehens den Dienstausweis überhaupt nicht wahrgenommen zu haben. Vielmehr wollte er sich lediglich eines Angriffs erwehren.
Immerhin stand die Anschuldigung im Raum, dass jemand wegen seiner Zugehörigkeit zum MfS körperlich misshandelt wurde. Ein Vorwurf der durchaus ernste Konsequenzen beinhalten konnte. Die Angst des "Schlägers" war durchaus nicht unbegründet!
Der " Operative Diensthabende" des VPKA Seelow informierte telefonisch die Dienststelle des vermeintlichen Opfers: die Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Frankfurt (Oder). Wo dieser als Objektschutzposten diente.
Nach einer Stunde erschien eine Abordnung aus der BV. Der Verantwortliche lies sich den Vorfall schildern. Dann sagte er, zur Überraschung aller: " Das ist nicht das erste Mal, dass der Genosse mit so etwas auffällt. Immer wenn er getrunken hat, kommt es zu solchen Vorfällen. Ich habe langsam die Schnauze voll mit dem Kerl! Jetzt ist das Maß voll!" Dem "Täter" sagte der Offizier noch, " dass er sich keinen Kopf zu machen braucht."
Das war es dann gewesen! Seitens des MfS wurde die Version des eigenen Mitarbeiters kein Glauben geschenkt. Die Anzeige verlief im Sand.
Wer Vorfälle wie diese schildert, riskiert heute als Spinner angesehen zu werden. Weil eben nichts sein kann, was nicht sein darf.
Ich kann aber auch einen anderen Vorfall bezeugen, weil ich persönlich dabei war, wo seitens des MfS absolut willkürlich in die Polizeiarbeit eingegriffen wurde:
Eines Abends ereignete sich in einem Oderbruchdorf ein Verkehrsunfall. Was war passiert: ein erheblich betrunkener Trabantfahrer war in einen Gartenzaun "gebrettert". Durchaus nicht ungewöhnlich im Oderbruch.
Das folgende Prozedere schon:
Zunächst wurde dem Mann eine Blutprobe und anschließend der Führerschein abgenommen. Anschließend sollte er im VPKA, in den Diensträumen der Verkehrspolizei, ein Protokoll ausfüllen. Auf dem Flur begegnete er dem zufällig noch anwesendem Leiter der Seelower Verkehrspolizei. Einem älteren Hauptmann. Der den Trunkenheitsfahrer persönlich kannte. " Na Herr K,, Sie lernen es wohl in diesem Leben auch nicht mehr", rief er dem "Bruchpiloten" zur Begrüßung zu. Dieser grinste und erwiderte: " Mensch Benno, du weißt doch das ich spätestens übermorgen meine Fleppen zurückbekomme."
Der Hauptmann zog darauf ein Gesicht, so als hätte er gerade in eine besonders saure Frucht gebissen. Verständnislos schaute ich darauf einen der Verkehrspolizisten an. Das jemand unter Alkohol einen Verkehrsunfall verursachen und trotzdem sofort seinen Führerschein zurückbekommen kann, lag meilenweit außerhalb meiner Vorstellungskraft!
" Der arbeitet für die Kleinbahner", raunte mir daraufhin einer der Verkehrspolizisten ins Ohr. " Kleinbahner" wurden zu DDR-Zeiten die Mitarbeiter der Seelower Kreisdienststelle für Staatssicherheit genannt. Weil sich deren Dienststelle unmittelbar am ehemaligen, so genannten " Kleinbahnhof" von Seelow befand.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Der betreffende Mann "arbeitete" lediglich für die "Kleinbahner". Er war jedoch keiner. Sondern ein " Inoffizieller Mitarbeiter". Ein Begriff der zum Zeitpunkt des Vorfalls, Ende 1988, im allgemeinen Sprachgebrauch normalerweise nicht verwendet wurde.
Auch wenn man mir es nicht glauben sollte:
Herr K. fuhr tatsächlich zwei Tage später, hupend und lachen, den Führerschein wieder in den Händen haltend, an den ohnmächtig knurrenden Polizisten vorbei.
Ich behaupte keineswegs, dass es gängige Praxis war, dass seitens des MfS derart geltendes Recht gebeugt wurde. Höchstwahrscheinlich durfte das Verhältnis zwischen dem Leiter des VPKA Seelow und dem Leiter der KD, bei der "Entscheidungsfindung" eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben.
Und wie gesagt: ich habe den Vorfall nicht etwa aufgeschnappt, sondern höchstpersönlich erlebt!!!
In Seelow hatte nicht nur das MfS sondern zuweilen auch der Vorsitzende des "Rates des Kreises", ein Suffkopp vor dem Herrn, nach eigenem Gutdünken geltende Gesetze außer Kraft gesetzt. Als eines Tages sämtliche Bürgermeister des Kreises zu einer Schulung in der Kreisverwaltung weilten, wollte der Vorsitzende im Anschluss daran zusammen mit dem Personenkreis " noch einen hinter die Binde kippen". Leider waren die meisten Bürgermeister mit ihren privaten Fahrzeugen angereist. Normalerweise verbot sich die Sauferei also von selbst.
Nicht so in Seelow: der Ratsvorsitzende griff zum Hörer, rief den Diensthabenden im benachbarten VPKA an und schnauzte: " Ich will heute im Kreis keine Verkehrskontrollen erleben!"
Die VP gehorchte, ohne Nachzufragen.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


Lutze und Harzwanderer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#304

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.03.2014 17:29
von Lutze | 8.029 Beiträge

als Volkspolizist muß das sehr depremierend gewesen sein,
hat man da nicht an seinen Beruf gezweifelt?
von oberste Stelle wurde sowas wirklich geduldet?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#305

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.03.2014 17:39
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Felix!

Hier "meine" Ausweise.



Kosteten bei E-Bay schon etwas aber ich wollte sie als historische Dokumente unbedingt haben. Lieber wären mir Ausweise mit Stempeln gewesen. Aber ich gebe meine Dokumenta ja auch nicht in andere Hände, das kann ich nachvollziehen.
Hat jemand ggf. Stempelansichten der BV Rostock/Schwerin?
Das grenzte ja an den Kreis Grevesmühlen.

Ich hatte auch mal einen von "Mittig" unterschriebenen. Der ist leider bei einem Klassentreffen "verschwunden" ...

Schöne Grüße,
Eckhard


Zitat von Feliks D. im Beitrag #3
Schon relativ richtig, wobei meiner mit B Nummer Grün war so wie die üblichen in allen BV. Gelbe Ausweise waren dem Ministerium vorbehalten, auch wenn es da für Berlin wieder andere Regelungen gegeben haben muss. MA der Berliner IX hatten nämlich sonderbarer Weise auch gelbe Ausweise, aber mit B Nummer, auch wenn sie definitiv bei der Abt. IX der BV Berlin dienten und nicht in der HA IX.
Bilde mir ein Gen. Koch hatte als Leiter ein A inkl. Mielke Unterschrift und damit ohne weitere Ausweise Zutritt zu sämtlichen Objekten. Ich aber nicht sicher ob das mit dem A bei allen Leitern so war. Eventuell unterschrieb er ja nur A Ausweise und sie hatten deshalb einen solchen, vielleicht kann da jemand der mehr mit den Ausweisen zu tun hatte genaueres zu sagen.


Feliks D. hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.03.2014 00:20 | nach oben springen

#306

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.03.2014 17:42
von ABV | 4.202 Beiträge

Die Sache mit dem Ratsvorsitzenden habe ich erst lange nach der Wende erfahren. Von einem ehemaligen Bürgermeister, der dabei war und den ich für sehr glaubwürdig halte. Normalerweise hätten die einfachen Volkspolizisten so etwas gar nicht mitbekommen. Der Diensthabende hätte den Leiter verständigt und dann wäre, unter einem Vorwand, in der kommenden Nacht kein Polizist auf die Straße gegangen. Ohne das die Polizisten die Wahrheit erfahren hätten.
Nach der Wende hatte mich das nicht mehr gewundert. Weil da schon bekannt war, dass sich der Ratsvorsitzende wie ein Provinzfürst aufgeführt hat. Übrigens hat sich die Polizei den Kerl, nach seinem Rausschmiss aus dem Amt, sofort geschnappt. Nachdem dieser im Suff ein paar Mülltonnen umfuhr.
Was die Sache mit dem " IM" betrifft: Ja, da haben wohl alle am Sinn des Berufsbildes gezweifelt, die davon wussten. Ob " IM" oder nicht: der Kerl war eine tickende Zeitbombe! Es grenzt schon an ein Wunder, dass er nie jemanden verletzt oder gar getötet hat! Und die VP musste hilflos zuschauen, während bei anderen, schon bei einem Promillegehalt von 0,3, alle Regster gezogen wurden.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#307

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.03.2014 17:52
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Antaios im Beitrag #305
Hallo Felix!

Hier "meine" Ausweise.



Kosteten bei E-Bay schon etwas aber ich wollte sie als historische Dokumente unbedingt haben. Lieber wären mir Ausweise mit Stempeln gewesen. Aber ich gebe meine Dokumenta ja auch nicht in andere Hände, das kann ich nachvollziehen.
Hat jemand ggf. Stemelansichten der BV Rostock/Schwerin?
Das grenzte ja an den Kreis Grevesmühlen.

Ich hatte auch mal einen von "Mittig" unterschriebenen. Der ist leider bei einem Klassentreffen "verschwunden" ...

Schöne Grüße,
Eckhard


Zitat von Feliks D. im Beitrag #3
Schon relativ richtig, wobei meiner mit B Nummer Grün war so wie die üblichen in allen BV. Gelbe Ausweise waren dem Ministerium vorbehalten, auch wenn es da für Berlin wieder andere Regelungen gegeben haben muss. MA der Berliner IX hatten nämlich sonderbarer Weise auch gelbe Ausweise, aber mit B Nummer, auch wenn sie definitiv bei der Abt. IX der BV Berlin dienten und nicht in der HA IX.
Bilde mir ein Gen. Koch hatte als Leiter ein A inkl. Mielke Unterschrift und damit ohne weitere Ausweise Zutritt zu sämtlichen Objekten. Ich aber nicht sicher ob das mit dem A bei allen Leitern so war. Eventuell unterschrieb er ja nur A Ausweise und sie hatten deshalb einen solchen, vielleicht kann da jemand der mehr mit den Ausweisen zu tun hatte genaueres zu sagen.




Nichts verwechseln. Der untere ist aber nicht von Mielke abgezeichnet, sondern von Möller.


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#308

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.03.2014 18:14
von Passer | 74 Beiträge

Zitat von Antaios im Beitrag #305
Hallo Felix!

Hier "meine" Ausweise.



Kosteten bei E-Bay schon etwas aber ich wollte sie als historische Dokumente unbedingt haben. Lieber wären mir Ausweise mit Stempeln gewesen. Aber ich gebe meine Dokumenta ja auch nicht in andere Hände, das kann ich nachvollziehen.
Hat jemand ggf. Stemelansichten der BV Rostock/Schwerin?
Das grenzte ja an den Kreis Grevesmühlen.





Also mit den Quartalsstempeln kann ich vielleicht weiter helfen. Ich habe irgendwo noch meinen Ausweis vom Arbeitsbereich Paßkontrolle. Die darauf befindlichen Quartalsstempel sind mit denen im Dienstausweis identisch.

Wären die von der BV Schwerin. Die Stempel wurden wohl beim Umzug zu den GT mitgenommen, und deshalb auch noch nach 1989 verwendet..

Passer


1981-1984 MFS PKE
1985-1989 MFS Abt. VI/OLZ/Fahndung
1990 Fahndungsoffizier GBK (GT)
1990-1991 Kontrolloffizier f. Rückbau d. Grenzanlagen

François Mitterrand: "Ich war das Produkt meiner Erziehung und meines Milieus!"
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#309

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.03.2014 19:42
von passport | 2.627 Beiträge

Zitat von Passer im Beitrag #308
Zitat von Antaios im Beitrag #305
Hallo Felix!

Hier "meine" Ausweise.



Kosteten bei E-Bay schon etwas aber ich wollte sie als historische Dokumente unbedingt haben. Lieber wären mir Ausweise mit Stempeln gewesen. Aber ich gebe meine Dokumenta ja auch nicht in andere Hände, das kann ich nachvollziehen.
Hat jemand ggf. Stemelansichten der BV Rostock/Schwerin?
Das grenzte ja an den Kreis Grevesmühlen.





Also mit den Quartalsstempeln kann ich vielleicht weiter helfen. Ich habe irgendwo noch meinen Ausweis vom Arbeitsbereich Paßkontrolle. Die darauf befindlichen Quartalsstempel sind mit denen im Dienstausweis identisch.

Wären die von der BV Schwerin. Die Stempel wurden wohl beim Umzug zu den GT mitgenommen, und deshalb auch noch nach 1989 verwendet..

Passer





Da kann ich aushelfen. Auf der Güst-Betretekarte wurden ebenfalls die Quartalsstempel verwendet.




passport


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#310

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.03.2014 22:22
von Passer | 74 Beiträge

Nun hat er schon sechs verschiedene...


1981-1984 MFS PKE
1985-1989 MFS Abt. VI/OLZ/Fahndung
1990 Fahndungsoffizier GBK (GT)
1990-1991 Kontrolloffizier f. Rückbau d. Grenzanlagen

François Mitterrand: "Ich war das Produkt meiner Erziehung und meines Milieus!"
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#311

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.03.2014 22:35
von Harzwanderer | 2.922 Beiträge

Hatten die Ausweise irgendwelche geheimen Merkmale? Z.B. UV- oder andere Farben oder irgendwelche Marken? Waren die Stempel in einer ganz bestimmten Art zu setzten etc. Gibt es da noch Zusatzinfos? "Irgendsone Pappkarte" hat dem MfS bestimmt nicht gereicht. Denen traue ich mehr Raffinesse zu.


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#312

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.03.2014 23:49
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von ehem. Hu im Beitrag #302
Zitat von frank im Beitrag #300

mein dienstausweis lag immer zu hause wenn ich privat unterwegs war und es wäre mir auch nie in den sinn gekommen, selbst bei einem privaten verkehrsunfall anderen militärischen einheiten meine zugehörigkeit zum mfs auch nur zu erwähnen , war auch verboten glaube ich !!
wie man sieht hatte dieser DA des mfs in der öffentlichkeit keine besonderen vorzüge , außer als eintrittskarte zu gewissen bereichen, eher nachteile beim darauffolgenden berichte schreiben !!!


war es nicht eher so, dass wir das Teil ( also ich meine den Ausweis) ständig am Mann haben sollten?
Ich bin nach einer kleinen Feierlichkeit unserer Magdeburger Studiengruppe in der Buttergasse (Interessante Begebenheiten an der Güst - Teil VII (2)) an der Autobahnauffahrt in eine Kontrolle geraten. Leider war mein Alkoholspiegel noch nicht wieder ganz auf Null gesunken, denn ich hatte nur am Anfang der Feierlichkeit etwas getrunken. Die Kollegen hatten nicht viel zu tun und somit war ich dran. Ich kann mich heute nicht mehr erinnern, ob ich meinen Ausweis gezeigt habe (vermutlich eher nicht), aber im Verlauf der Kontrolle muss es wohl eine Rolle gespielt haben, dass ich einen besitze. Dann wurde ich von zwei Kollegen der Nachtschicht in Mbn./A. abgeholt und die interne "Aufarbeitung" begann: abgesehen von "Fleppen weg" kam dann noch dienstliche Bestrafung, Verbot von Belobigungen und Beförderung, Parteiverfahren. Einzig auf die Beendigung des Studiums hat man verzichtet, eine entsprechende Drohkulisse wurde aber vorher aufgebaut. Es ging um deutlich weniger als 0,5 Promille.

friedliche Grüße Andreas

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im dienst und nicht privat !!!
für privat war der perso !! oder du warst auch privat im deinst !!!



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#313

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.03.2014 07:40
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #312
: im dienst und nicht privat !!!
für privat war der perso !! oder du warst auch privat im deinst !!!

Wir waren doch immer im Dienst
Aber stimmt, ich hatte eine Kassette dafür im Schrank.

friedliche Grüße Andreas


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#314

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.03.2014 16:39
von Passer | 74 Beiträge

Sag mal, die Dienstausweise sind doch Replikate, oder?

Passer


1981-1984 MFS PKE
1985-1989 MFS Abt. VI/OLZ/Fahndung
1990 Fahndungsoffizier GBK (GT)
1990-1991 Kontrolloffizier f. Rückbau d. Grenzanlagen

François Mitterrand: "Ich war das Produkt meiner Erziehung und meines Milieus!"
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#315

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.03.2014 00:26
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Passer!

Die sind schon so echt wie die "Echten"
Das habe ich aus "erster Hand" erfahren.
Wie diese in Umlauf gekommen sind, kann ich nur vermuten. Aber was ich noch suche, sind die original Klappfixhüllen mit dem Lederbändchen ...
Ein paar Petschaften habe ich auch noch. ZB. eine von der Firma: "B 20853", eine von der NVA "124015"
Vielleicht erkennt sie ja jemand wieder!

Schöne Grüße,
Eckhard

Zitat von Passer im Beitrag #314
Sag mal, die Dienstausweise sind doch Replikate, oder?
Passer


zuletzt bearbeitet 25.03.2014 00:26 | nach oben springen

#316

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.03.2014 00:35
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Harzwanderer!

Nun mein Wissenstand:
Wenn ein Ausweis verloren ging (wie auch immer) wurden umgehend neue Quartalstempel ausgegeben.
Der Klappfix wurde nur in Dienstangelegenheiten genutzt, denn warum sollte er im "privaten" Leben vorgezeigt werden. Das nutzte demjenigen nicht, denn nun war seine konspirative Rolle ja erledigt und die Arbeit in weiten Bereichen obsolet.
Aber wer, wer war, war trotzdem in den meisten nicht-opperativen Fällen mehr oder weniger in der nächeren Umgebung bekannt.

Ich empfehle mal die Bücher/Broschüren der BSTU.Die mit dem "blauen Band".

Schöne Grüße,
Eckhard


Zitat von Harzwanderer im Beitrag #311
Hatten die Ausweise irgendwelche geheimen Merkmale? Z.B. UV- oder andere Farben oder irgendwelche Marken? Waren die Stempel in einer ganz bestimmten Art zu setzten etc. Gibt es da noch Zusatzinfos? "Irgendsone Pappkarte" hat dem MfS bestimmt nicht gereicht. Denen traue ich mehr Raffinesse zu.


zuletzt bearbeitet 25.03.2014 00:36 | nach oben springen

#317

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.03.2014 00:41
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Andreas!

Bei wem hatte den "Mittig" unterschrieben?

Schöne Grüße,
Eckhard


Zitat von ehem. Hu im Beitrag #313
Zitat von frank im Beitrag #312
: im dienst und nicht privat !!!
für privat war der perso !! oder du warst auch privat im deinst !!!

Wir waren doch immer im Dienst
Aber stimmt, ich hatte eine Kassette dafür im Schrank.
friedliche Grüße Andreas


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#318

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.03.2014 02:11
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #303
Das ist eine Geschichte Andreas, die man dir heute wahrscheinlich nicht abnehmen würde. Obwohl sie doch wahr ist, woran ich absolut keinen Zweifel hege. Höchstwahrscheinlich wurde der Umgang mit MfS-Mitarbeitern bei Verkehrsunfällen oder ähnlichen, territorial von der VP völlig unterschiedlich gehandelt. Das Spektrum reichte von Unsicherheit, devotem Verhalten bis hin zur Strafvereitelung, bis zum korrekten Gesetzeskonformen Verhalten der Polizisten.
Eine gewisse Unsicherheit herrschte wohl in jedem Fall. Vor allem wenn der "Delinquent" den Polizisten einen " Klappfix" unter die Nase hielt.
Ich kann mich an einen Vorfall aus dem Sommer 1989 in Seelow erinnern: dort hatten sich zwei junge Männer geprügelt. Eigentlich nichts besonders. Die typische Auseinandersetzung zwischen "verliebten Gockeln", die das selbe Mädel im Visier hatten.
Brisant wurde die Angelegenheit erst, als einer der Kontrahenten plötzlich einen Dienstausweis des MfS zückte. Warum er das, ausgerechnet während der Auseinandersetzung tat, kann ich dir nicht sagen. Genutzt hatte es ihm jedenfalls nichts! Ein kräftiger Faustschlag drückte ihn zu Boden. Anschließend schleppte er den Gegner und das besagte Mädchen zum VPKA, um dort Strafanzeige zu erstatten. Nach seiner Angabe, schlug der andere erst so kräftig zu, als sich der Geschlagene als MfS-Mitarbeiter zu erkennen gab. Was der besagte andere, hektisch und sichtbar verängstigt, vehement abstritt. Er sagte aus, in der Hektik des Geschehens den Dienstausweis überhaupt nicht wahrgenommen zu haben. Vielmehr wollte er sich lediglich eines Angriffs erwehren.
Immerhin stand die Anschuldigung im Raum, dass jemand wegen seiner Zugehörigkeit zum MfS körperlich misshandelt wurde. Ein Vorwurf der durchaus ernste Konsequenzen beinhalten konnte. Die Angst des "Schlägers" war durchaus nicht unbegründet!
Der " Operative Diensthabende" des VPKA Seelow informierte telefonisch die Dienststelle des vermeintlichen Opfers: die Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Frankfurt (Oder). Wo dieser als Objektschutzposten diente.
Nach einer Stunde erschien eine Abordnung aus der BV. Der Verantwortliche lies sich den Vorfall schildern. Dann sagte er, zur Überraschung aller: " Das ist nicht das erste Mal, dass der Genosse mit so etwas auffällt. Immer wenn er getrunken hat, kommt es zu solchen Vorfällen. Ich habe langsam die Schnauze voll mit dem Kerl! Jetzt ist das Maß voll!" Dem "Täter" sagte der Offizier noch, " dass er sich keinen Kopf zu machen braucht."
Das war es dann gewesen! Seitens des MfS wurde die Version des eigenen Mitarbeiters kein Glauben geschenkt. Die Anzeige verlief im Sand.
Wer Vorfälle wie diese schildert, riskiert heute als Spinner angesehen zu werden. Weil eben nichts sein kann, was nicht sein darf.
Ich kann aber auch einen anderen Vorfall bezeugen, weil ich persönlich dabei war, wo seitens des MfS absolut willkürlich in die Polizeiarbeit eingegriffen wurde:
Eines Abends ereignete sich in einem Oderbruchdorf ein Verkehrsunfall. Was war passiert: ein erheblich betrunkener Trabantfahrer war in einen Gartenzaun "gebrettert". Durchaus nicht ungewöhnlich im Oderbruch.
Das folgende Prozedere schon:
Zunächst wurde dem Mann eine Blutprobe und anschließend der Führerschein abgenommen. Anschließend sollte er im VPKA, in den Diensträumen der Verkehrspolizei, ein Protokoll ausfüllen. Auf dem Flur begegnete er dem zufällig noch anwesendem Leiter der Seelower Verkehrspolizei. Einem älteren Hauptmann. Der den Trunkenheitsfahrer persönlich kannte. " Na Herr K,, Sie lernen es wohl in diesem Leben auch nicht mehr", rief er dem "Bruchpiloten" zur Begrüßung zu. Dieser grinste und erwiderte: " Mensch Benno, du weißt doch das ich spätestens übermorgen meine Fleppen zurückbekomme."
Der Hauptmann zog darauf ein Gesicht, so als hätte er gerade in eine besonders saure Frucht gebissen. Verständnislos schaute ich darauf einen der Verkehrspolizisten an. Das jemand unter Alkohol einen Verkehrsunfall verursachen und trotzdem sofort seinen Führerschein zurückbekommen kann, lag meilenweit außerhalb meiner Vorstellungskraft!
" Der arbeitet für die Kleinbahner", raunte mir daraufhin einer der Verkehrspolizisten ins Ohr. " Kleinbahner" wurden zu DDR-Zeiten die Mitarbeiter der Seelower Kreisdienststelle für Staatssicherheit genannt. Weil sich deren Dienststelle unmittelbar am ehemaligen, so genannten " Kleinbahnhof" von Seelow befand.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Der betreffende Mann "arbeitete" lediglich für die "Kleinbahner". Er war jedoch keiner. Sondern ein " Inoffizieller Mitarbeiter". Ein Begriff der zum Zeitpunkt des Vorfalls, Ende 1988, im allgemeinen Sprachgebrauch normalerweise nicht verwendet wurde.
Auch wenn man mir es nicht glauben sollte:
Herr K. fuhr tatsächlich zwei Tage später, hupend und lachen, den Führerschein wieder in den Händen haltend, an den ohnmächtig knurrenden Polizisten vorbei.
Ich behaupte keineswegs, dass es gängige Praxis war, dass seitens des MfS derart geltendes Recht gebeugt wurde. Höchstwahrscheinlich durfte das Verhältnis zwischen dem Leiter des VPKA Seelow und dem Leiter der KD, bei der "Entscheidungsfindung" eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben.
Und wie gesagt: ich habe den Vorfall nicht etwa aufgeschnappt, sondern höchstpersönlich erlebt!!!
In Seelow hatte nicht nur das MfS sondern zuweilen auch der Vorsitzende des "Rates des Kreises", ein Suffkopp vor dem Herrn, nach eigenem Gutdünken geltende Gesetze außer Kraft gesetzt. Als eines Tages sämtliche Bürgermeister des Kreises zu einer Schulung in der Kreisverwaltung weilten, wollte der Vorsitzende im Anschluss daran zusammen mit dem Personenkreis " noch einen hinter die Binde kippen". Leider waren die meisten Bürgermeister mit ihren privaten Fahrzeugen angereist. Normalerweise verbot sich die Sauferei also von selbst.
Nicht so in Seelow: der Ratsvorsitzende griff zum Hörer, rief den Diensthabenden im benachbarten VPKA an und schnauzte: " Ich will heute im Kreis keine Verkehrskontrollen erleben!"
Die VP gehorchte, ohne Nachzufragen.

Gruß an alle
Uwe



warum ???



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#319

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.03.2014 03:20
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #304
als Volkspolizist muß das sehr depremierend gewesen sein,
hat man da nicht an seinen Beruf gezweifelt?
von oberste Stelle wurde sowas wirklich geduldet?
Lutze


nein !!
wurde selbst in einer nacht vom OVD mit FSTW durch bereitschaft zu einem unfall mit beteiligung (mfs) nach schwanebeck bei berlin beordert ,
um dort den genossen in gewahrsam zu nehmen ! da der anruf von ihm selbst gleich an unsere dienststelle kam ,waren wir auch relativ schnell und
zuerst vor der vp vor ort !
wir fuhren ihn sofort ins regierungskrankenhaus buch was keine fünf minuten von dort entfernt war !
außer einem demoliertem 'wartbug' im strassengraben ist keinem weiter was passiert !!
der ehemalige genosse war stark alkoholisiert und wahrscheinlich mit familliären problemen zur tatzeit beschäftigt wie man aus seinen
äußerungen entnehmen konnte !
mich hat dieser vorfall auch persönlich stark betroffen , da er so eine vorbildfunktion bei uns in der vk 1 der HA /PS hatte !
als hochgedienter major und langjähriger eskortechef , immer praxisbezogen und so eine art frontschwein und vaterfigur !!
trotz seiner verdienste beim personenschutz des mfs die er ohne zweifel hatte konnte ihn keiner mehr retten !
ausschluß aus der partei und dem mfs mit allen konsequenzen !!
der verlußt des FE war dabei das geringste übel !!
danach fuhren wir zum unfallort zurück und übergaben den wenig begeisternden vp - angehörigen alle personalien , fakten ect. !!
das dieses zusammenspiel zwischen mfs und vp nicht immer funktionierte war uns von der protokollstrecke bekannt und nichts neues !!
hier wurde jedenfalls kein recht gebeugt ,was in anderen ländlichen regionen an der tagesordnung zu gewesen sein scheint ?
klüngel und vetternwirtschaft wird es immer geben und ist diesem 'system' heute auch nicht fremd !!!



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#320

RE: Dienstausweise des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.03.2014 07:38
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Antaios im Beitrag #316
Hallo Harzwanderer!

Nun mein Wissenstand:
Wenn ein Ausweis verloren ging (wie auch immer) wurden umgehend neue Quartalstempel ausgegeben.
Der Klappfix wurde nur in Dienstangelegenheiten genutzt, denn warum sollte er im "privaten" Leben vorgezeigt werden. Das nutzte demjenigen nicht, denn nun war seine konspirative Rolle ja erledigt und die Arbeit in weiten Bereichen obsolet.
Aber wer, wer war, war trotzdem in den meisten nicht-opperativen Fällen mehr oder weniger in der nächeren Umgebung bekannt.

Ich empfehle mal die Bücher/Broschüren der BSTU.Die mit dem "blauen Band".

Schöne Grüße,
Eckhard


Zitat von Harzwanderer im Beitrag #311
Hatten die Ausweise irgendwelche geheimen Merkmale? Z.B. UV- oder andere Farben oder irgendwelche Marken? Waren die Stempel in einer ganz bestimmten Art zu setzten etc. Gibt es da noch Zusatzinfos? "Irgendsone Pappkarte" hat dem MfS bestimmt nicht gereicht. Denen traue ich mehr Raffinesse zu.




Hallo,

mit den Quartalsstempeln verstehe ich jetzt nicht. Die Dienstausweise waren ja immer für das laufende Quartal abgestempelt. Sprich, ging ein Dienstausweis im Januar verloren, waren alle anderen Dienstausweise auch noch bis März gültig und entsprechend gestempelt.
Da konnten und wurden die alten Stempel auch nicht überstempelt oder wie soll ich dies verstehen ?


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