#441

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 20.01.2014 17:42
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von icke46 im Beitrag #434
Apropos Handregelung:

Bei mir in der Fahrschule gabs den schönen Merksatz, wenn man eine verkehrsregelnde "Weisse Maus" sah: "Brust und Rücken - Bremse drücken".

Gab es so eine ähnliche Eselsbrücke im DDR-Fahrunterricht auch?

Gruss

icke



Siehst Du das PROFIL ,bist du gleich am Ziel .
ratata


An der kleinen Kneipe in unserer Straße steht jeden Abend ein Verkehrspolizist ....

Waren doch viele Volkspolizisten echt in Ordnung , ratata


zuletzt bearbeitet 20.01.2014 17:47 | nach oben springen

#442

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 20.01.2014 17:45
von furry | 3.572 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #440
Zitat von furry im Beitrag #439
Zitat von DoreHolm im Beitrag #438
Den Spruch kenne ich auch. War wohl allgemeingültig und stammte bestimmt noch von vor 1945. Da gab´s ja auch schon Verkehr.

OT: Und im Juni 1946 auch, wenn Du verstehst @DoreHolm .


Rot: Habe ich mit Absicht so formuliert und damit gerechnet, daß jemand drauf reinspringt


OT: Wie muss eine gute Ausrede sein? 1. glaubhaft, 2. ersten Überprüfungen standhalten.

Aber nun zurück zu den weißen Mäusen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#443

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 20.01.2014 18:10
von Moskwitschka (gelöscht)
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Hab jetzt ganz tief in Kindheitserinnerungen gekramt



LG von der Moskwitschka


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#444

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 20.01.2014 19:19
von rotrang (gelöscht)
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Zitat von icke46 im Beitrag #434
Apropos Handregelung:

Bei mir in der Fahrschule gabs den schönen Merksatz, wenn man eine verkehrsregelnde "Weisse Maus" sah: "Brust und Rücken - Bremse drücken".

Gab es so eine ähnliche Eselsbrücke im DDR-Fahrunterricht auch?

Gruss

icke


Ja, siehste Schutzmann Seiten dann vorbei gleiten


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#445

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 20.01.2014 22:23
von berlin3321 | 2.516 Beiträge

Unser Herr Holm....

Der hat was.......


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#446

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 14.07.2014 15:11
von ABV | 4.202 Beiträge

Über die Anwendung der Schusswaffe bei den Grenztruppen wurde und wird viel diskutiert. Wie war das aber der Volkspolizei?
Eines vorweg: die Schusswaffe wurde von Volkspolizisten sehr selten angewendet. Im Vergleich gesehen sogar noch seltener als heute. Wobei die Polizei in der Bundesrepublik ebenfalls alles andere als "schießwütig" ist.
Worin lagen aber nun die Ursachen, für den " betont sparsamen Schusswaffengebrauch" bei der Volkspolizei? Gab es etwa einen langjährigen akuten Engpass bei der Munitionsbeschaffung?
Natürlich nicht! Die erste Ursache dürfte bekannt sein: in der DDR gab es in der Bevölkerung so gut wie keine legalen Schusswaffen. Wobei der Anteil illegaler Schusswaffen nicht sehr hoch gewesen sein dürfte. Der " gemeine Schutzmann" brauchte also nicht unbedingt zu fürchten, bei einer gewöhnlichen Verkehrskontrolle unversehens in den Lauf einer Waffe zu sehen.
Ein weiterer, nicht unwesentlicher Grund liegt in dem relativ strengen Gesetz, welches den Schusswaffengebrauch regelte. Dabei handelte es sich genauer gesagt um einen einzelnen Paragraphen des Aufgabengesetzes der Volkspolizei, kurz VP-Gesetz. Und zwar den § 17. Den jeder VP-Schüler auswendig können musste. In dem Satz gab es unter anderem den interessanten Passus, " dass das Androhen des Schusswaffeneinsatzes und das Herausholen der Waffe, der Anwendung gleichgesetzt waren und damit umgehend dem Innenminister gemeldet werden mussten."
Trotzdem kam es auch in der DDR vor, dass Personen durch Schüsse aus Polizeiwaffen verletzt oder gar getötet wurden.
Ein Beispiel:
In einer kalten Winternacht, Anfang 1981, liefen VP-Obermeister M. und Hauptwachtmeister Hans-Joachim N., beide Angehörige des VPKA Seelow, in den späten Abendstunden Fußstreife in Seelow. Beide Schutzmänner trugen den zu dieser Zeit noch üblichen langen Mantel, umgangssprachlich Pferdedecke genannt, Filzstiefel und Stiefelhosen. Nicht gerade die optimalste Anzugsordnung. Völlig ungeeignet für etwaige Ausdauer und langen Atem erfordernde Verfolgungen.
Aber damit rechneten die Schutzpolizisten ohnehin nicht. Wer geht schon in einer hellen, frostklirrenden Nacht klauen?
Plaudernd liefen sie am Bahnhof vorbei. Der sich in einer Seitenstraße, gegenüber dem Käsewerk in dem der in der gesamten DDR bekannten " Bloumasterkäse" hergestellt wurde, befand.
Unmittelbar dahinter schimmerten die Silhouette einer eher unscheinbaren Baracke im fahlen Mondlicht. Hier residierte die " Baustoffversorgung". Deren rares Warenangebot sich nicht nur bei "Häuslebauern" wachsender Beliebtheit erfreute. Grund genug, gerade hier nach dem rechten zu sehen.
Zunächst erregte nichts die Aufmerksamkeit der Polizisten. Türen und Fenster schienen fest verschlossen zu sein.
Plötzlich jedoch, just in dem Moment wo die Streife ihren Weg fortsetzen wollte, sprang ein Schatten aus einem der Fenster. Das wohl doch nicht verschlossen war. Nach dem Verstreichen einer Schrecksekunde, Polizisten sind auch nur Menschen, forderte Obermeister M. die sich rasch entfernende Person auf, stehen zu bleiben. Doch der "Schatten" reagierte nicht. Die Polizisten versuchten dem Flüchtenden nachzueilen. Wobei sich die Winteruniform als äußerst hinderlich erwies.
" Halt Stehen bleiben, oder ich schieße", rief Hauptwachtmeister N. mit lauter Stimme. Obermeister M., der das ganze für einen Bluff hielt um den Flüchtenden zur Aufgabe zu zwingen, wartete zunächst ab. Eigentlich hätte er als Streifenführer eingreifen müssen. Denn die rechtlichen Voraussetzungen für einen Schusswaffengebrauch lagen objektiv nicht vor.
Während dessen rannte der Unbekannte unbeirrt weiter. Dann peitschte ein Warnschuss durch die Luft. Dem Sekunden später ein gezielter Schuss folgte. Unvermittelt blieb die Person stehen, riss beide Arme in die Höhe, drehte sich um die eigene Achse und fiel in den Schnee. Der sich sofort unter ihm rot verfärbte. Wie die späteren Untersuchungen ergaben, hatte der Hauptwachtmeister ein Verkehrsschild getroffen. Von dem in der weiteren Folge das Projektil abprallte und den Flüchtenden in die Lunge drang.
Zu allem Überfluss und aus nie geklärter Ursache, benötigte der Rettungswagen, aus dem lediglich zwei Kilometer entfernten Krankenhaus, über zwanzig Minuten bis zum Ereignisort. Der Verletzte verstarb kurz nach der Einlieferung.
Für den Hauptwachtmeister begannen bange Stunden. Offenbar konnte er sein Verhalten selbst nicht fassen. Ihm drohten schwere Dienst und Strafrechtliche Konsequenzen. Akribisch untersuchten die Ermittler der Kriminalpolizei den Tatort und das Tatgeschehen.
Der getötete wurde als ein seit längerer Zeit von der Volkspolizei im Bezirk Frankfurt (Oder) gesuchter Einbrecher identifiziert. Dem eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Einbruchdiebstählen in Verkaufsstellen zur Last gelegt wurde.
Seitens der Staatsanwaltschaft wurden die von ihm begangenen Taten, auf Grund der Häufigkeit, nicht mehr als Vergehen, sondern als Verbrechen einqualifiziert. Ein im heutigen Rechtssystem nicht mehr mögliches Rechtskonstrukt. Das in anderen Ländern, zum Beispiel in Polen, durchaus noch in dieser Form angewendet wird.
Hauptwachtmeister N. konnte aufatmen: er hatte gewissermaßen jemanden auf frischer Tat bei einem Verbrechen angetroffen und verfolgt. Zur weiteren Verhinderung der Flucht nach einem Verbrechen, war die Anwendung der Schusswaffe, auch nach dem VP-Gesetz, völlig legitim. Obwohl dem Hauptwachtmeister diese Umstände zum Zeitpunkt des Geschehens völlig unbekannt waren. Genau genommen wussten die Polizisten nicht einmal, ob sie es mit einem Einbrecher zu tun hatten. Die Person hatte sich lediglich ohne Erlaubnis im Gebäude aufgehalten und wollte sich der Kontrolle entziehen. Objektiv gab es keinen Grund zum Schießen!!
Heute wäre der Fall wohl für den Polizisten völlig anders verlaufen.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


Gert, Hapedi, Damals87 und RudiEK89 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#447

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 14.07.2014 15:37
von Gelöschtes Mitglied
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Uwe hast Du beim letzten Satz ein leider vergessen oder absichtlich weggelassen?


zuletzt bearbeitet 14.07.2014 15:37 | nach oben springen

#448

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 14.07.2014 17:08
von 94 | 10.792 Beiträge

Was für eine Logik, weil es keine legalen Waffen gab, war vielleicht die absolute Anzahl an illegalen Waffen geringer. Aber doch nicht der Anteil, weil der dürfte dann bei 100% gelegen haben? So wäre ja jede Waffe in privater Hand illegal gewesen? Und so gut wie keine heißt es gab welche und das garnichtmal so knapp, jeder Kreissekretär und seine (bis zu vier an der Zahl) Stellvertreter sowie der Vorsitzende der PKK waren 'Ständige', um mal nur ein Beispiel zu nennen.
Nun, ich will nicht nur beckmessern, mich stört aber (mal wieder) dieses verklärte Bild einer achso idyllisch-kriminalitätsarmen DDR. Na egal, hier mal der erwähnte Paragraf des 'Gesetz über die Aufgaben und Befugnisse der Deutschen Volkspolizei' vom 11. Juni 1968 im Wortlaut ...

§ 17 Anwendung von Schußwaffen.
(1) Schußwaffen dürfen nur im äußersten Falle angewendet werden, wenn ändere Maßnahmen der körperlichen Einwirkung ohne oder mit Hilfsmitteln erfolglos blieben oder offensichtlich keinen Erfolg versprechen. Die Anwendung von Schußwaffen gegen Personen ist erst dann zulässig, wenn durch Waffenwirkung geben Sachen der Zweck nicht erreicht wird.
(2) Die Anwendung von Schußwaffen ist gerechtfertigt:
a) um die unmittelbar bevorstehende Ausführung oder die Fortsetzung einer Straftat zu verhindern, die sich den Umständen nach als ein
- Verbrechen gegen die Souveränität der Deutschen Demokratischen Republik, den Frieden, die Menschlichkeit und die Menschenrechte
- Verbrechen gegen die Deutsche Demokratische Republik
- Verbrechen gegen die Persönlichkeit
- Verbrechen gegen die allgemeine Sicherheit oder gegen die staatliche Ordnung oder
- anderes Verbrechen, das insbesondere unter Anwendung von Schußwaffen oder Sprengmitteln begangen werden soll oder ausgeführt wird, darstellt
b) zur Verhinderung der Flucht oder zur Wiederergreifung von Personen
- die eines Verbrechens dringend verdächtig sind oder wegen eines Verbrechens festgenommen oder verhaftet wurden
- die eines Vergehens dringend verdächtig sind, wegen eines Vergehens festgenommen, verhaftet oder zu einer Strafe mit Freiheitsentzug verurteilt wurden und wenn Anhaltspunkte vorliegen, daß von Schußwaffen oder Sprengmitteln Gebrauch gemacht oder in anderer Weise die Flucht mittels Gewalt oder tätlichen Angriffs gegen die mit der Durchführung der Festnahme, Verhaftung, Bewachung oder Beaufsichtigung Beauftragten durchgeführt wird oder daß die Flucht gemeinschaftlich begangen wird
- die zu einer Strafe mit Freiheitsentzug verurteilt und in die strenge oder allgemeine Vollzugsart eingewiesen wurden
c) gegen Personen, die wegen eines Verbrechens oder Vergehens Festgenommene, Verhaftete oder zu einer Strafe mit Freiheitsentzug Verurteilte mit Gewalt zu befreien versuchen oder dabei behilflich sind.
(3) Die Anwendung von Schußwaffen ist durch Zuruf oder Abgabe eines Warnschusses anzukündigen, sofern nicht die unmittelbar bevorstehende Gefahr nur durch die gezielte Anwendung der Schußwaffe verhindert oder beseitigt werden kann.
(4) Bei der Anwendung von Schußwaffen ist das Leben der Person nach Möglichkeit zu schonen. Verletzten ist unter Beachtung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen Erste Hilfe zu erweisen, sofern es die Durchsetzung der polizeilichen Maßnahme zuläßt.
(5) Die Anwendung von Schußwaffen gegen Personen, die sich dem äußeren Eindruck nach im Kindesalter befinden, ist unzulässig. Das gleiche gilt, wenn unbeteiligte Personen gefährdet werden können. Gegen Jugendliche und weibliche Personen sind nach Möglichkeit Schußwaffen nicht anzuwenden.

Quelle: http://www.verfassungen.de/de/ddr/polizeigesetz68.htm

P.S. Und achso, der Käse nannte sich Blue Master.
Oder besser gesagt, er nennt sich auch noch so, auch wenn der Käse schon lang aus Sachsen kommt ... www.pnn.de/pm/100771/


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 14.07.2014 17:12 | nach oben springen

#449

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 14.07.2014 17:22
von Moskwitschka (gelöscht)
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gelöscht da doppelt


zuletzt bearbeitet 14.07.2014 17:24 | nach oben springen

#450

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 14.07.2014 17:23
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von 94 im Beitrag #448
So wäre ja jede Waffe in privater Hand illegal gewesen? Und so gut wie keine heißt es gab welche und das garnichtmal so knapp, jeder Kreissekretär und seine (bis zu vier an der Zahl) Stellvertreter sowie der Vorsitzende der PKK waren 'Ständige', um mal nur ein Beispiel zu nennen.


Dann erweitere ich mal den Personenkreis um die Staatsbediensteten auf Ministerialebene. Es gab sogar Fälle, wo öffentlich bekannt wurde, dass sie diese Waffe benutzt haben - zum Selbstmord:

Dr. Erich Apel, 48, griff zur Pistole, damit er nicht zur Feder greifen mußte. Mit einem Kopfschuß entzog sich der stellvertretende Ministerpräsident und Vorsitzende der Staatlichen Plankommission der DDR am Morgen des 3. Dezember dem Auftrag, an diesem Tage einen neuen Handelsvertrag mit Moskau zu unterzeichnen.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46275300.html

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 14.07.2014 17:26 | nach oben springen

#451

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 14.07.2014 18:14
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #448
Was für eine Logik, weil es keine legalen Waffen gab, war vielleicht die absolute Anzahl an illegalen Waffen geringer. Aber doch nicht der Anteil, weil der dürfte dann bei 100% gelegen haben? So wäre ja jede Waffe in privater Hand illegal gewesen? Und so gut wie keine heißt es gab welche und das garnichtmal so knapp, jeder Kreissekretär und seine (bis zu vier an der Zahl) Stellvertreter sowie der Vorsitzende der PKK waren 'Ständige', um mal nur ein Beispiel zu nennen.
Quelle: http://www.verfassungen.de/de/ddr/polizeigesetz68.htm[quote]


das überrascht mich aber, dass die Leute bewaffnet waren. Das wusste ich nicht. Hatten sie Angst und wenn ja wovor ? Wenn Angst, so trauten sie ja ihrer eigenen Politik und daraus folgend ihrem Volke nicht, dem sie sich immer so verbunden zeigten. Oh Mann, Fragen über Fragen* grins*


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#452

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 14.07.2014 19:04
von exgakl | 7.235 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #448
Was für eine Logik, weil es keine legalen Waffen gab, war vielleicht die absolute Anzahl an illegalen Waffen geringer. Aber doch nicht der Anteil, weil der dürfte dann bei 100% gelegen haben? So wäre ja jede Waffe in privater Hand illegal gewesen? Und so gut wie keine heißt es gab welche und das garnichtmal so knapp, jeder Kreissekretär und seine (bis zu vier an der Zahl) Stellvertreter sowie der Vorsitzende der PKK waren 'Ständige', um mal nur ein Beispiel zu nennen.
Nun, ich will nicht nur beckmessern, mich stört aber (mal wieder) dieses verklärte Bild einer achso idyllisch-kriminalitätsarmen DDR. Na egal, hier mal der erwähnte Paragraf des 'Gesetz über die Aufgaben und Befugnisse der Deutschen Volkspolizei' vom 11. Juni 1968 im Wortlaut ...

§ 17 Anwendung von Schußwaffen.
(1) Schußwaffen dürfen nur im äußersten Falle angewendet werden, wenn ändere Maßnahmen der körperlichen Einwirkung ohne oder mit Hilfsmitteln erfolglos blieben oder offensichtlich keinen Erfolg versprechen. Die Anwendung von Schußwaffen gegen Personen ist erst dann zulässig, wenn durch Waffenwirkung geben Sachen der Zweck nicht erreicht wird.
(2) Die Anwendung von Schußwaffen ist gerechtfertigt:
a) um die unmittelbar bevorstehende Ausführung oder die Fortsetzung einer Straftat zu verhindern, die sich den Umständen nach als ein
- Verbrechen gegen die Souveränität der Deutschen Demokratischen Republik, den Frieden, die Menschlichkeit und die Menschenrechte
- Verbrechen gegen die Deutsche Demokratische Republik
- Verbrechen gegen die Persönlichkeit
- Verbrechen gegen die allgemeine Sicherheit oder gegen die staatliche Ordnung oder
- anderes Verbrechen, das insbesondere unter Anwendung von Schußwaffen oder Sprengmitteln begangen werden soll oder ausgeführt wird, darstellt
b) zur Verhinderung der Flucht oder zur Wiederergreifung von Personen
- die eines Verbrechens dringend verdächtig sind oder wegen eines Verbrechens festgenommen oder verhaftet wurden
- die eines Vergehens dringend verdächtig sind, wegen eines Vergehens festgenommen, verhaftet oder zu einer Strafe mit Freiheitsentzug verurteilt wurden und wenn Anhaltspunkte vorliegen, daß von Schußwaffen oder Sprengmitteln Gebrauch gemacht oder in anderer Weise die Flucht mittels Gewalt oder tätlichen Angriffs gegen die mit der Durchführung der Festnahme, Verhaftung, Bewachung oder Beaufsichtigung Beauftragten durchgeführt wird oder daß die Flucht gemeinschaftlich begangen wird
- die zu einer Strafe mit Freiheitsentzug verurteilt und in die strenge oder allgemeine Vollzugsart eingewiesen wurden
c) gegen Personen, die wegen eines Verbrechens oder Vergehens Festgenommene, Verhaftete oder zu einer Strafe mit Freiheitsentzug Verurteilte mit Gewalt zu befreien versuchen oder dabei behilflich sind.
(3) Die Anwendung von Schußwaffen ist durch Zuruf oder Abgabe eines Warnschusses anzukündigen, sofern nicht die unmittelbar bevorstehende Gefahr nur durch die gezielte Anwendung der Schußwaffe verhindert oder beseitigt werden kann.
(4) Bei der Anwendung von Schußwaffen ist das Leben der Person nach Möglichkeit zu schonen. Verletzten ist unter Beachtung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen Erste Hilfe zu erweisen, sofern es die Durchsetzung der polizeilichen Maßnahme zuläßt.
(5) Die Anwendung von Schußwaffen gegen Personen, die sich dem äußeren Eindruck nach im Kindesalter befinden, ist unzulässig. Das gleiche gilt, wenn unbeteiligte Personen gefährdet werden können. Gegen Jugendliche und weibliche Personen sind nach Möglichkeit Schußwaffen nicht anzuwenden.

Quelle: http://www.verfassungen.de/de/ddr/polizeigesetz68.htm

P.S. Und achso, der Käse nannte sich Blue Master.
Oder besser gesagt, er nennt sich auch noch so, auch wenn der Käse schon lang aus Sachsen kommt ... www.pnn.de/pm/100771/


oh @94 mein kleiner weiser Uhu... ich bewundere immer wieder deine dir angeborene sensible Art dein Wissen an den Mann oder die Frau zu bringen...

VG vom vor Ehrfurcht auf dem Stuhl dahinrutschenden exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#453

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 14.07.2014 19:43
von Sperrbrecher | 1.654 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #451

das überrascht mich aber, dass die Leute bewaffnet waren. Das wusste ich nicht. Hatten sie Angst und wenn ja wovor ? Wenn Angst, so trauten sie ja ihrer eigenen Politik und daraus folgend ihrem Volke nicht, dem sie sich immer so verbunden zeigten. Oh Mann, Fragen über Fragen* grins*


Das ist eben einer der offensichtlichen Unterschiede zwischen einer Republik mit gewählten Volksvertretern und einer Monarchie.

Im sächsischen Königreich konnte sich der Herrscher allein oder mit seinen Kindern völlig unbewaffnet und ohne Begleitung in Stadt und Land bewegen, ohne das in einer seiner Untertanen angegriffen hätte.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#454

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 14.07.2014 19:47
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #451
Zitat von 94 im Beitrag #448
Was für eine Logik, weil es keine legalen Waffen gab, war vielleicht die absolute Anzahl an illegalen Waffen geringer. Aber doch nicht der Anteil, weil der dürfte dann bei 100% gelegen haben? So wäre ja jede Waffe in privater Hand illegal gewesen? Und so gut wie keine heißt es gab welche und das garnichtmal so knapp, jeder Kreissekretär und seine (bis zu vier an der Zahl) Stellvertreter sowie der Vorsitzende der PKK waren 'Ständige', um mal nur ein Beispiel zu nennen.
Quelle: http://www.verfassungen.de/de/ddr/polizeigesetz68.htm[quote]


das überrascht mich aber, dass die Leute bewaffnet waren. Das wusste ich nicht. Hatten sie Angst und wenn ja wovor ? Wenn Angst, so trauten sie ja ihrer eigenen Politik und daraus folgend ihrem Volke nicht, dem sie sich immer so verbunden zeigten. Oh Mann, Fragen über Fragen* grins*



Gert,

welche Angst müssen da heute einige haben, wenn ich sehe, wie die beschützt werden ...


zuletzt bearbeitet 14.07.2014 19:47 | nach oben springen

#455

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 14.07.2014 19:55
von Lassiter | 102 Beiträge

hallo uwe ,
habe gerade deinen beitrag gelesen,was du über die akten vernichtung schreibst stimm,leider muß ich dazu sagen das es meist akten waren die wir selber angelegt hatten oder kopien von ausreiseanträge,um diese später nur umzuschreiben zu müssen.das war abeer alles illegal und durfte nicht andie große glocke kommen zum vpka.dies wurde damals alle vernichtet von den abv.
die abv hatten teilweise noch akten aus den nachkriegsjahren,von vernehmungen damals.manche von den alten abv hatten noch listen aus dem jeweiligen ort wer bei welcher organisation war während des krieges.heute wäre das geschichtlich sehr relevant.
gruß lassiter

Zitat von ABV im Beitrag #429
Zum umstrittenen Thema " Volkspolizei und Staatssicherheit", habe ich folgenden interessanten Link gefunden:

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&e....56343320,d.Yms

Wer dem Link folgt, stößt auf die Lageberichte der Führungsgruppe der " BdVP Neubrandenburg", vom Oktober bis Dezember 1989.

Was mich beim Lesen beeindruckte, war unter anderem der Umstand, dass im Dezember 1989 bemängelt wurde, " dass in den Dokumenten einiger Volkspolizeikreisämter noch immer Hinweise auf ein enges Verhältnis zum früheren MfS und der SED vorhanden seien."

Ich schlussfolgere daraus, dass demnach in den VP-Dienststellen im Herbst 1989, ebenfalls zu massiven Akten / Dokumentenvernichtungen gekommen sein muss.

Wobei mir das Ziel, " das vormals enge Verhältnis zum MfS und zur SED zu verschleiern", absolut bescheuert vorkommt.

War man in den oberen Etagen der VP wirklich so naiv, um zu glauben das eine solche Spurenvernichtung von Erfolg gekrönt sein könnte?

Jetzt drängt sich natürlich die naheliegende Aussage auf, " dass musst du doch selbst am besten wissen."

Ja, im November / Dezember erhielten die Abschnittsbevollmächtigten des VPKA Seelow die mündliche Weisung, sämtliche nicht mehr benötigten, in den Dienstzimmern lagernden Unterlagen, zu vernichten.

Meine Vorgänger hatten tatsächlich ein beachtliches Archiv angelegt. Welches aus Einsatzberichten, Rapporten, den Kopien von Strafanzeigen und Vernehmungen sowie über eine Sammlung abgelehnter Reiseanträge ins "NSW" bestand.

Dieses "Archiv" reichte bis in die fünfziger Jahre zurück. Und wäre heute von unschätzbaren historischen Wert.

Ich könnte mir heute noch selbst ohrfeigen, dass ich der Weisung damals nachgekommen bin.

Wirklich belastende Dinge fanden sich in den Dokumenten meines Wissens nach jedoch nicht.

Damals verbuchte ich die Aktion als übliche Paranoia vor der "Rache der Bürgerbewegungen".

Das aber tatsächlich gezielt versuchte die Spuren der jahrehntelangen Zusammenarbeit zwischen VP und MfS aus den Dokumenten zu tilgen, um die VP vor der Bevölkerung in einem günstigeren Licht da stehen zu lassen, halte ich für absolut verwerflich!

Gruß an alle
Uwe


Ostlandritter und ABV haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#456

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 14.07.2014 20:04
von Lassiter | 102 Beiträge

hallo furry
das mit der verkehrsregulierung stimmt,es wird heute selten noch gelernt,früher zu ddr zeiten wurde das den dienstanfängern beigebracht ,es war zwar nur in groben zügen was man lernte,den für die experten von der vk gab es ja die vk schule in magdeburg .normalerweise giebt es ja keine verkehrsstäbe mehr,sie werden meines wissen auch nicht mehr hergestellt.und mit den heutigen kellen kan man ja den verkehr nicht regeln an kreuzungen .ich aber habe meinen noch und ist noch einsatzfähig
gruß lassiter

Zitat von furry im Beitrag #432
Beim Thema Mielke kam die Verkehrsregulierung aufs Tapet. Eine Frage an die Angehörigen der Gendarmerie. Können Polizisten heute Verkehr regeln wie in vergangenen Zeiten?
Beispiel: Unfall auf der Autobahn, Verkehrsmeldung: Bitte benutzen sie die ab Abfahrt xy die Umleitung z.
Fährt man von der Autobahn, steht an der Umleitungsstraße zwar ein Polizeiauto, ansonsten keine Aktivitäten. Da staut und wartet dann der ganze Autobahnverkehr auf einen Traktor, der die Dorfstrasse angetuckert kommt. Wäre es nicht möglich, durch eine Verkehrsregulierung diesen Dorfstraßenverkehr mal kurzzeitig anzuhalten, damit die Autobahnabfahrt frei wird?


zuletzt bearbeitet 14.07.2014 20:05 | nach oben springen

#457

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 14.07.2014 20:21
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Lassiter im Beitrag #455
hallo uwe ,
habe gerade deinen beitrag gelesen,was du über die akten vernichtung schreibst stimm,leider muß ich dazu sagen das es meist akten waren die wir selber angelegt hatten oder kopien von ausreiseanträge,um diese später nur umzuschreiben zu müssen.das war abeer alles illegal und durfte nicht andie große glocke kommen zum vpka.dies wurde damals alle vernichtet von den abv.
die abv hatten teilweise noch akten aus den nachkriegsjahren,von vernehmungen damals.manche von den alten abv hatten noch listen aus dem jeweiligen ort wer bei welcher organisation war während des krieges.heute wäre das geschichtlich sehr relevant.
gruß lassiter
Zitat von ABV im Beitrag #429
Zum umstrittenen Thema " Volkspolizei und Staatssicherheit", habe ich folgenden interessanten Link gefunden:

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&e....56343320,d.Yms

Wer dem Link folgt, stößt auf die Lageberichte der Führungsgruppe der " BdVP Neubrandenburg", vom Oktober bis Dezember 1989.

Was mich beim Lesen beeindruckte, war unter anderem der Umstand, dass im Dezember 1989 bemängelt wurde, " dass in den Dokumenten einiger Volkspolizeikreisämter noch immer Hinweise auf ein enges Verhältnis zum früheren MfS und der SED vorhanden seien."

Ich schlussfolgere daraus, dass demnach in den VP-Dienststellen im Herbst 1989, ebenfalls zu massiven Akten / Dokumentenvernichtungen gekommen sein muss.

Wobei mir das Ziel, " das vormals enge Verhältnis zum MfS und zur SED zu verschleiern", absolut bescheuert vorkommt.

War man in den oberen Etagen der VP wirklich so naiv, um zu glauben das eine solche Spurenvernichtung von Erfolg gekrönt sein könnte?

Jetzt drängt sich natürlich die naheliegende Aussage auf, " dass musst du doch selbst am besten wissen."

Ja, im November / Dezember erhielten die Abschnittsbevollmächtigten des VPKA Seelow die mündliche Weisung, sämtliche nicht mehr benötigten, in den Dienstzimmern lagernden Unterlagen, zu vernichten.

Meine Vorgänger hatten tatsächlich ein beachtliches Archiv angelegt. Welches aus Einsatzberichten, Rapporten, den Kopien von Strafanzeigen und Vernehmungen sowie über eine Sammlung abgelehnter Reiseanträge ins "NSW" bestand.

Dieses "Archiv" reichte bis in die fünfziger Jahre zurück. Und wäre heute von unschätzbaren historischen Wert.

Ich könnte mir heute noch selbst ohrfeigen, dass ich der Weisung damals nachgekommen bin.

Wirklich belastende Dinge fanden sich in den Dokumenten meines Wissens nach jedoch nicht.

Damals verbuchte ich die Aktion als übliche Paranoia vor der "Rache der Bürgerbewegungen".

Das aber tatsächlich gezielt versuchte die Spuren der jahrehntelangen Zusammenarbeit zwischen VP und MfS aus den Dokumenten zu tilgen, um die VP vor der Bevölkerung in einem günstigeren Licht da stehen zu lassen, halte ich für absolut verwerflich!

Gruß an alle
Uwe




Eure Berichte über die Verschwurbelung der Volkspolizei mit der Stasi und das dazugehörige Bewusstsein des getanen Unrechtes bestätigt mir im Nachhinein mal wieder ,- was für ein verlogener Drecksstaat die DDR doch war,-
da ändern auch die durchaus schönen Erinnerungen an die dort gelebte Jugendzeit nichts 1

Es ist gut,- das dieses politische Lügengebilde untergegangen ist ,- und jede neue Entzauberung bisher unbekannter Tatsachen erhärtet meine Meinung dazu immer tiefer...


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
matloh hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#458

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 14.07.2014 20:29
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Lassiter im Beitrag #456
hallo furry
das mit der verkehrsregulierung stimmt,es wird heute selten noch gelernt,früher zu ddr zeiten wurde das den dienstanfängern beigebracht ,es war zwar nur in groben zügen was man lernte,den für die experten von der vk gab es ja die vk schule in magdeburg .normalerweise giebt es ja keine verkehrsstäbe mehr,sie werden meines wissen auch nicht mehr hergestellt.und mit den heutigen kellen kan man ja den verkehr nicht regeln an kreuzungen .ich aber habe meinen noch und ist noch einsatzfähig
gruß lassiter
Zitat von furry im Beitrag #432
Beim Thema Mielke kam die Verkehrsregulierung aufs Tapet. Eine Frage an die Angehörigen der Gendarmerie. Können Polizisten heute Verkehr regeln wie in vergangenen Zeiten?
Beispiel: Unfall auf der Autobahn, Verkehrsmeldung: Bitte benutzen sie die ab Abfahrt xy die Umleitung z.
Fährt man von der Autobahn, steht an der Umleitungsstraße zwar ein Polizeiauto, ansonsten keine Aktivitäten. Da staut und wartet dann der ganze Autobahnverkehr auf einen Traktor, der die Dorfstrasse angetuckert kommt. Wäre es nicht möglich, durch eine Verkehrsregulierung diesen Dorfstraßenverkehr mal kurzzeitig anzuhalten, damit die Autobahnabfahrt frei wird?



Nein,Nein, wir wollen nicht lernen,was in der DDR gut war.
Zu DDR Zeiten wurden jeden Polizisten die Reglung bei gebracht. Es gab aber damals auch keine Kelle,sondern einen Reglerstab,in der Luxusausführung,mit Beleuchtung.Ich sage mal,zum Anhalten ist die Kelle geeignet.
Gruß Rei


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#459

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 14.07.2014 21:06
von Mike59 | 7.959 Beiträge

Zitat von rei im Beitrag #458
Zitat von Lassiter im Beitrag #456
hallo furry
das mit der verkehrsregulierung stimmt,es wird heute selten noch gelernt,früher zu ddr zeiten wurde das den dienstanfängern beigebracht ,es war zwar nur in groben zügen was man lernte,den für die experten von der vk gab es ja die vk schule in magdeburg .normalerweise giebt es ja keine verkehrsstäbe mehr,sie werden meines wissen auch nicht mehr hergestellt.und mit den heutigen kellen kan man ja den verkehr nicht regeln an kreuzungen .ich aber habe meinen noch und ist noch einsatzfähig
gruß lassiter
Zitat von furry im Beitrag #432
Beim Thema Mielke kam die Verkehrsregulierung aufs Tapet. Eine Frage an die Angehörigen der Gendarmerie. Können Polizisten heute Verkehr regeln wie in vergangenen Zeiten?
Beispiel: Unfall auf der Autobahn, Verkehrsmeldung: Bitte benutzen sie die ab Abfahrt xy die Umleitung z.
Fährt man von der Autobahn, steht an der Umleitungsstraße zwar ein Polizeiauto, ansonsten keine Aktivitäten. Da staut und wartet dann der ganze Autobahnverkehr auf einen Traktor, der die Dorfstrasse angetuckert kommt. Wäre es nicht möglich, durch eine Verkehrsregulierung diesen Dorfstraßenverkehr mal kurzzeitig anzuhalten, damit die Autobahnabfahrt frei wird?



Nein,Nein, wir wollen nicht lernen,was in der DDR gut war.
Zu DDR Zeiten wurden jeden Polizisten die Reglung bei gebracht. Es gab aber damals auch keine Kelle,sondern einen Reglerstab,in der Luxusausführung,mit Beleuchtung.Ich sage mal,zum Anhalten ist die Kelle geeignet.
Gruß Rei



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#460

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 14.07.2014 21:11
von Mike59 | 7.959 Beiträge
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