#221

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 23.06.2013 11:43
von RudiEK89 | 1.949 Beiträge

Ich danke euch für die interessanten Beiträge zu diesem Thema.
Auch ich wusste damals nicht das es die "1 U" gab.
Nach dem Motto "du solltest nur das wissen, was du für deine Dienstduchführung brauchst".
Mielke soll mal gesagt haben, "wenn es Zwei wissen, weiß es einer Zuviel".


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#222

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 23.06.2013 12:34
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von RudiEK89 im Beitrag #1
Hallo zusammen,
ich habe dieses Thema zur Diskussion gestellt, weil ich meine Tätigkeit sowohl kurz vor der Wende als auch jetzt mit Freude ausübe. Sicher sind die Grundlagen verschieden aber ich persönlich bin immer "Mensch" geblieben. Ich bin auf eure Erfahrungen diesbezüglich gespannt.
MfG. Andreas


Tach Rudi...
Es "tut mir leid"aber ich muss noch einmal hier hin und fragen....
Du hast mehr oder weniger miterlebt,wie die Situation in Leipzig war.
Meine Gedanken oder eher die Frage der Fragen waere nun....wie bleibt man Mensch wenn der Befehl kommt...
Gemeint ist,die Obrigkeit der DDR haette "Ernst"gemacht und auf dem Standpunkt beharrt,nur Konterrevolutionaere,Gesindel,Abschaum(Leute auf die die DDR verzichten kann) etc..
Demonstration aufloesen,notfalls von der Waffe Gebrauch,gegebenenfalls erschiessen,kurzen Prozess machen!

Schwirrte das nie durch die Koepfe der Polizisten,da ist "Mensch"bleiben doch sehr schwer und wie sahen das "Deine"Kollegen?
Thanks Gruss BO


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#223

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 23.06.2013 13:21
von RudiEK89 | 1.949 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #222
Zitat von RudiEK89 im Beitrag #1
Hallo zusammen,
ich habe dieses Thema zur Diskussion gestellt, weil ich meine Tätigkeit sowohl kurz vor der Wende als auch jetzt mit Freude ausübe. Sicher sind die Grundlagen verschieden aber ich persönlich bin immer "Mensch" geblieben. Ich bin auf eure Erfahrungen diesbezüglich gespannt.
MfG. Andreas


Tach Rudi...
Es "tut mir leid"aber ich muss noch einmal hier hin und fragen....
Du hast mehr oder weniger miterlebt,wie die Situation in Leipzig war.
Meine Gedanken oder eher die Frage der Fragen waere nun....wie bleibt man Mensch wenn der Befehl kommt...
Gemeint ist,die Obrigkeit der DDR haette "Ernst"gemacht und auf dem Standpunkt beharrt,nur Konterrevolutionaere,Gesindel,Abschaum(Leute auf die die DDR verzichten kann) etc..
Demonstration aufloesen,notfalls von der Waffe Gebrauch,gegebenenfalls erschiessen,kurzen Prozess machen!

Schwirrte das nie durch die Koepfe der Polizisten,da ist "Mensch"bleiben doch sehr schwer und wie sahen das "Deine"Kollegen?
Thanks Gruss BO




Es ist zum Glück nicht soweit gekommen. Es ist zwar nicht meine Art, eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten aber frage doch mal jeden Grenzer der am "Kanten" war, ob er auf einen GV geschossen hätte?
Du wirst unterschiedliche Meinungen hören. Die ehrliche Meinung erhältst du nur von "dem", der wirklich geschossen hat.
Was wäre wenn, kann jeder so beantworten, wie es das "System" verlangt.
Das ist meine Meinung.

Andreas


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Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#224

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 23.06.2013 15:01
von Fritze (gelöscht)
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Wenn ich ehrlich bin und an damals denke ,muss ich heute zugeben ,ich hätte geschossen . Ohne Wenn und aber .Fairerweise muss man mir auch gestatten zu sagen ,nicht wahllos ,sondern gezielt ,zuerst auf die Beine .
Ich brauchte nie zu schiessen ,aber durchgeladen hatte ich in solch Situationen zweimal. Und einmal hab ich auch zugehauen !
So jetzt dürft ihr über mich herfallen.


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#225

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 23.06.2013 15:07
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #224
Wenn ich ehrlich bin und an damals denke ,muss ich heute zugeben ,ich hätte geschossen . Ohne Wenn und aber .Fairerweise muss man mir auch gestatten zu sagen ,nicht wahllos ,sondern gezielt ,zuerst auf die Beine .
Ich brauchte nie zu schiessen ,aber durchgeladen hatte ich in solch Situationen zweimal. Und einmal hab ich auch zugehauen !
So jetzt dürft ihr über mich herfallen.

waren das brenzliche Situationen?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#226

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 23.06.2013 15:16
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Fritze im Beitrag #224
Wenn ich ehrlich bin und an damals denke ,muss ich heute zugeben ,ich hätte geschossen . Ohne Wenn und aber .Fairerweise muss man mir auch gestatten zu sagen ,nicht wahllos ,sondern gezielt ,zuerst auf die Beine .
Ich brauchte nie zu schiessen ,aber durchgeladen hatte ich in solch Situationen zweimal. Und einmal hab ich auch zugehauen !
So jetzt dürft ihr über mich herfallen.


Warum Fritze, sollte man über Dich herfallen? Ich denke die wenigsten können sich in die konkrete Situation hineinversetzen. Auch wenn Du die Umstände oder Rahmenbedingungen objektiv erklären kannst, so bleiben bei Dir bestimmt ganz persönliche Selbstzweifel. Ich denke auch, dass Dich diese Erfahrungen Dein Leben lang begleiten.

Danke für Deine Offenheit. Für mich bleibst Du der Fritze, wie ich ihn im Forum kennengelernt habe.

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 23.06.2013 15:22 | nach oben springen

#227

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 23.06.2013 16:54
von turtle | 6.961 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #224
Wenn ich ehrlich bin und an damals denke ,muss ich heute zugeben ,ich hätte geschossen . Ohne Wenn und aber .Fairerweise muss man mir auch gestatten zu sagen ,nicht wahllos ,sondern gezielt ,zuerst auf die Beine .
Ich brauchte nie zu schiessen ,aber durchgeladen hatte ich in solch Situationen zweimal. Und einmal hab ich auch zugehauen !
So jetzt dürft ihr über mich herfallen.



Urteile nie über einen Menschen,
bevor du nicht
sieben Meilen in seinen Schuhen
gegangen bist ...
(Indianische Lebensweisheit)


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#228

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 23.06.2013 18:30
von ABV | 4.202 Beiträge

Das Problem liegt wohl darin, dass viele den Fehler begehen, Verhaltensweisen von gestern, mit dem Wissensstand von heute beurteilen. Man sollte sich vor dem Satz hüten: " so etwas wäre mir nie passiert!" Klar, aus heutiger Sicht möge das ja zutreffen. Aber aus damaliger Sicht? In einer Situation auf die mie man nicht ausreichend vorbereitet wurde, mit der Angst vor möglichen Bestrafungen im Nacken.
Die Frage des Schusswaffeneinsatzes stand ja im Herbst 1989, zumindest latent für kurze Zeit, tatsächlich im Raum. Es heiß ja auch nicht: " ihr habt ohne mit der Wimper zu zucken auf friedliche Demonstranten zu schießen". Sondern: " wenn es darauf ankommt, müsst ihr den Sozialismus in der DDR auch mit der Waffe in der Hand verteidigen". Unser VPKA-Leiter fügte seinen Aussagen gern den Satz: " wer in dieser Situation der Bewährung schwach wird, hat für alle Zeiten abgegessen."
Wer möchte schon " in der Stunde der Bewährung" versagen? Zumal wir, im fernen Seelow, Demonstrationen zunächst nur aus dem Fernsehen kannten. Da fiel es der Führung um so leichter zu behaupten, " dass in Leipzig die Konterrevolution marschiert." Wobei die Bilder vom verwüsteten Dresdener Hauptbahnhof, den Horrorszenarien der Polizeiführung zusätzlich Auftrieb verschafften.
Als Polizist gerät man da schon in Gewissensnöte. Die Angst vor einer blutigen Eskalation der Ereignisse, warf viele Fragen auf. Von denen jedoch kaum eine richtig beantwortet werden konnte. Der Polit verschanzte sich in seinem Dienstzimmer und hinter Phrasen. Die übrigen Offiziere versuchten ihre eigenen Ängste und Unsicherheiten hinter besonders zackigen Sprüchen zu verstecken. In den Medien herrschte " heile Welt". Und die allmächtige SED feierte sich, im Angesicht des Untergangs, wie gewohnt, weiter selbst.
Mitten in diesem Wirrwarr warteten tausende Volkspolizisten und MfS-Angehörige vergeblich auf eine Antwort. Es grenzt schon an ein Wunder, dass keiner von den direkt vor Ort eingesetzten Sicherheitskräften, " den Kopf verloren hat." Wäre in Leipzig oder anderswo, nur ein einziger Demonstrant von einem VP oder MfS-Angehörigen verletzt oder gar getötet worden, wäre die Geschichte der Wende höchstwahrscheinlich mit Blut geschrieben worden. Was dann geschehen passiert wäre, vielleicht sogar mit mir und meiner Familie, möchte ich mir besser nicht vorstellen.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#229

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 23.06.2013 19:48
von chantre | 425 Beiträge

Hallo Uwe,
ich möchte mich mich für Deinen Beitrag besonders bedanken. Du hast geschrieben, wie viele Wachtmeister und Offiziere in diesen Tagen gefühlt haben.
ich möchte mal für unsere Komm. 1 beschreiben, wie wir uns gefühlt haben. Wir hatten das Glück, dass wir bei den Montagsdemos nicht frontal in der ersten Reihe stehen mußten. Ich weiß nicht mehr genau an welchem Montag es war. Der Hof unseres Amtes war voll mit Fahrzeugen und Einsatzkraften (Helm, Schild, Schlagstock) unsere Garagen waren ausgeräumt und als Zuführungspunkte eingerichtet. Die Stimmung unter meinen Kollegen war ganz merkwürdig, nicht euphorisch, sondern mehr angespannt, nachdenklich und bedrückt. Die Kräfte aus unserem Komm. 1 sollten die anreisenden Teilnehmer der Montagsdemo am Hauptbahnhof aufklären und an die Einsatzleitung vormelden. Merkwürdigerweise trafen wir uns aber alle unter den Demonstranten. Auf dem Weg zum Domplatz sahen wir in den Höfen und Seitenstraßen schwere Technik (Bereitschaft, Kampfgruppen?, ) Genaueres konnten wir aber nicht erkennen, wir wollten ja auch nicht erwischt werden.
Als dann die Glocken läuteten und der Friedensgottesdienst beendet war, herrschte eine unheimliche Ruhe , obwohl sich Tausende versammelt hatten.
Aus Gesprächen mit meinen Kollegen weiß ich, dass jeder tief beeindruckt war. Als an diesem Abend der Einsatz beendet war, war jeder ob Leiter oder Mitarbeiter, froh, dass der Krug an uns vorbeiging.
Ich kann auch bestätigen, dass uns unsere Führung, Ministerium, BdVP, einfach im Stich gelassen hat. Alle Maßnahmen zum Schutz unserer Quellen
haben wir in Eigeninitiative ergriffen. Ich z.B habe mich nach kurzer Beratung mit meinem K-Leiter als ständigen Dauerdienst eingesetzt.
Von unserer "Führung" in Berlin habe ich erst wieder aus Presse oder Funk gehört.
Als es nach dem 9. November es zu Repressalien gegen Mitarbeiter des MfS kam, haben wir einigen Leuten der XIX in unserer Dienststelle Asyl gewährt.
Es war eine Zeit großer Unsicherheit, aber vieler Erfahrungen.


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
Küchenbulle 79, RudiEK89, ABV, Mike59, DoreHolm und thomas 48 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.06.2013 19:50 | nach oben springen

#230

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 23.06.2013 20:16
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von RudiEK89 im Beitrag #223
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #222
Zitat von RudiEK89 im Beitrag #1
Hallo zusammen,
ich habe dieses Thema zur Diskussion gestellt, weil ich meine Tätigkeit sowohl kurz vor der Wende als auch jetzt mit Freude ausübe. Sicher sind die Grundlagen verschieden aber ich persönlich bin immer "Mensch" geblieben. Ich bin auf eure Erfahrungen diesbezüglich gespannt.
MfG. Andreas


Tach Rudi...
Es "tut mir leid"aber ich muss noch einmal hier hin und fragen....
Du hast mehr oder weniger miterlebt,wie die Situation in Leipzig war.
Meine Gedanken oder eher die Frage der Fragen waere nun....wie bleibt man Mensch wenn der Befehl kommt...
Gemeint ist,die Obrigkeit der DDR haette "Ernst"gemacht und auf dem Standpunkt beharrt,nur Konterrevolutionaere,Gesindel,Abschaum(Leute auf die die DDR verzichten kann) etc..
Demonstration aufloesen,notfalls von der Waffe Gebrauch,gegebenenfalls erschiessen,kurzen Prozess machen!

Schwirrte das nie durch die Koepfe der Polizisten,da ist "Mensch"bleiben doch sehr schwer und wie sahen das "Deine"Kollegen?
Thanks Gruss BO




Es ist zum Glück nicht soweit gekommen. Es ist zwar nicht meine Art, eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten aber frage doch mal jeden Grenzer der am "Kanten" war, ob er auf einen GV geschossen hätte?
Du wirst unterschiedliche Meinungen hören. Die ehrliche Meinung erhältst du nur von "dem", der wirklich geschossen hat.
Was wäre wenn, kann jeder so beantworten, wie es das "System" verlangt.
Das ist meine Meinung.

Andreas



Nabend Rudi...
Ich mach das ja nicht an Deiner oder einer Person "fest",wir diskutieren darueber.

Eine ehrliche Meinung habe ich auch von Anderen bekommen und Du solltest die bitte nicht alle ueber einen "Kamm"scheren,denn auch Dir duerfte bekannt sein,Tausende haben jaehrlich nein gesagt.
Die GT hatten schon ein Problem und das hiess Personalmangel und nicht zuletzt Wehrpflichtige die immer als Unsicherheitsfaktor galten und nach 18 Monaten Ihrer Entlassung entgegen sahen.
Das die "Neue Grenze" entwickelt wurden,war ja kein Zufall und den Faktor Grundwehrdienst wollte man damit total ausschalten,jedenfalls direkt am Zaun.
Ob der Eine dann die Waffe gebraucht hat oder nicht,muss er selbst entscheiden.
Das die Meinungen nur abhaengig vom "Systhem"waren,sehe ich nicht so.

Gruss BO


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#231

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 23.06.2013 20:33
von ABV | 4.202 Beiträge

Hallo Chantre!
Die Erlebnisse, Ängste und Eindrücke der VP-Angehörigen und der übrigen Sicherheitsorgane, im Herbst 1989, scheinen im wesentlichen überall gleich gewesen zu sein. Überall das selbe Gefühl, wie vor einem drohenden, aufziehenden Gewitter. Am 06. Oktober fiel auf Grund der Lage, sogar der obligatorische Ehrenappell zum "40. Jahrestag" aus. Wir hatten zwar keine Demonstrationen, jedoch genug mit der nahen polnischen Grenze zu tun. Jede Nacht wurden ganze Familien beim Versuch des illegalen Grenzübertrittes an der Oder festgenommen. Die Gewahrsamszellen im VPKA reichten kaum aus. Bei der K musste sich Tag und Nacht ein Mitarbeiter bereithalten, um die "Grenzverletzer" zu vernehmen. Der Streifenwagen der Schutzpolizei kam nur noch zum Transport der Festgenommenen zum Einsatz. Andere Polizisten streiften zusammen mit " Freiwilligen Helfern" auf dem Oderdamm umher. Zur Unterstützung der Grenztruppen. Von denen es plötzlich sehr viele an der Oder gab. In der Kreisstadt Seelow wurde zweitweise eine Einheit der Bereitschaftspolizei stationiert. Untergebracht in einem Nebenobjekt des VPKA. Unmittelbar vor dem 7.Oktober, wurden wir über eine mögliche Kasernierung informiert. Wir sollten unsere Familien darauf vorbereiten, unter Umständen für längere Zeit nicht nach Hause zu können. Das geschah glücklicherweise jedoch nicht. Ich war damals gerade Vater geworden. Ich weiß nicht, ob ich Wochenlang, in Ungewissheit und Sorge, hätte ausharren können.
In der Wendezeit habe ich aber noch ein anderes Gefühl "abgespeichert". Das der Euphorie. Und zwar in den Wochen nach dem 09.November. Bekanntlich wurden die VPKÄ regelrecht von Bürgern belagert, die sich ein Visum für einen Wochenendtrip in die Bundesrepublik oder Westberlin besorgen wollten. Trotz flexibler Öffnungszeiten, kam es zu stundenlangen Wartezeiten. In dieser Situation kam unser Gruppenpostenleiter auf die Idee, einen besonderen Service anzubieten. Die Bürger konnten ihre Personalausweise dem zuständigen ABV übergeben, damit sie dieser im VPKA abstempeln lässt. Gesondert, nach den offiiziellen Öffnungszeiten. Dreimal in der Woche bin ich dann, mit ca. zwanzig Personalausweisen im Gepäck, ins VPKA gefahren. Am nächsten Tag bekam der Bürger seinen Ausweis mit dem ersehnten Visum zurück. Diese Maßnahme trug sehr zum Ansehen der VP bei. Selten zuvor und auch später nicht, habe ich so viele Dankesworte gehört.

Gruß Uwe
P.S. kannst du etwas genaueres zu den Repressalien gegen die MfS-Mitarbeiter sagen?


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#232

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 23.06.2013 21:38
von chantre | 425 Beiträge

Hallo Uwe,
die Repressalien waren meist verbaler Art. So wurden Mitarbeiter des MfS und ihre Familienangehörigen in Ihrem Wohnumfeld angepöbelt und bedroht. Ob es zu konkreten körperlichen Angriffen gekommen ist, weiß ich nicht, aber vielleicht kann sich ja ein Ehemaliger dazu äußern. Was mich besonders verärgerte, waren Belästigungen der Kinder von Angehörigen. Aber das ist ja heute auch wieder üblich, man greift das schwächste Glied an, es kann sich ja nicht wehren.
Deine positiven Erlebnisse nach dem November kann ich so nicht bestätigen. Ich habe schon einen Imageverlust festgestellt und auch ein mehr oder weniger aggressives Auftreten. Das hing vielleicht auch mit der jeweiligen Situation zusammen, z.B. unmittelbares Grenzgebiet, ländlicher Bereich oder Großstadt, aber auch Hilfeleistung oder Einschreiten wegen Straftat oder Ordnungswidrigkeit. Ich musste zusammen mit anderen Schutzpolizisten und Kriminalisten in dieser Zeit einen Fußballzug begleiten. Wir waren alle darauf bedacht, dass wir während der Fahrt keine Tür im Rücken hatten und insgesamt der Rückenfrei. Ehrlich, selten hatte ich solche Angst während meiner Laufbahn, man hängt halt am Leben. Und die Waffe nutzt in solcher Situation nur zur weiteren Eskalation.


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#233

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 23.06.2013 22:37
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von chantre im Beitrag #232
Hallo Uwe,
die Repressalien waren meist verbaler Art. So wurden Mitarbeiter des MfS und ihre Familienangehörigen in Ihrem Wohnumfeld angepöbelt und bedroht. Ob es zu konkreten körperlichen Angriffen gekommen ist, weiß ich nicht, aber vielleicht kann sich ja ein Ehemaliger dazu äußern. Was mich besonders verärgerte, waren Belästigungen der Kinder von Angehörigen. Aber das ist ja heute auch wieder üblich, man greift das schwächste Glied an, es kann sich ja nicht wehren.
Deine positiven Erlebnisse nach dem November kann ich so nicht bestätigen. Ich habe schon einen Imageverlust festgestellt und auch ein mehr oder weniger aggressives Auftreten. Das hing vielleicht auch mit der jeweiligen Situation zusammen, z.B. unmittelbares Grenzgebiet, ländlicher Bereich oder Großstadt, aber auch Hilfeleistung oder Einschreiten wegen Straftat oder Ordnungswidrigkeit. Ich musste zusammen mit anderen Schutzpolizisten und Kriminalisten in dieser Zeit einen Fußballzug begleiten. Wir waren alle darauf bedacht, dass wir während der Fahrt keine Tür im Rücken hatten und insgesamt der Rückenfrei. Ehrlich, selten hatte ich solche Angst während meiner Laufbahn, man hängt halt am Leben. Und die Waffe nutzt in solcher Situation nur zur weiteren Eskalation.



Nabend chantre...
Das Kinder zur DDR Zeit unter Anpoebelungen(gerade in der Schule) aus der anderen Richtung zu leiden hatten solltest Du dabei nicht vergessen,sie sind eben immer das schwaechste Glied!

Diese Zeit war schon "verrueckt"bedenke man... kurz vorher flogen die Gummiknueppel,es gab was an die Backen auf dem VPKA hinter verschlossener Tuer,Tritte etc....."da hatte Mancher noch ne Rechnung offen mit der Staatsmacht"

Gruss BO


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#234

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 23.06.2013 22:40
von ABV | 4.202 Beiträge

Ich hatte die Wende in einem ländlichen Bereich erlebt. Als ABV, genauer gesagt als " Schutzpolizist im Abschnitt". Ein richtiger ABV sollte ich ja erst werden. Am 01.09. 1990 sollte mein einjähriges Direktstudium an der ABV-Schule Pretzsch beginnen. Wobei die Betonung auf dem Wort sollte liegt.
Aber zurück zur Wende: die Ansehenssteigerung bezog sich auf die friedlichen, fleißigen Bürger. Die mit ihrer Polizei ohnehin nicht auf Kriegsfuß stehen. Dagegen glaubten die Outlaw-Fraktion, dass sich jetzt gesetzlose Zeiten angebrochen wären. Dieser Eindruck verstärkte sich, desto mehr die Wiedervereinigung konkrete Konturen annahm. Das ganze setzte sich bis zur Mitte der neunziger Jahre fort. Dann aber hatte wenigstens ein gewisser Teil begriffen, dass Dmokratie und Anarchie eben nicht das selbe sind. Ironie der Geschichte, dass es ausgerechnet Richter aus dem "Westen" waren, die den Burschen die Augen öffneten. So geschehen an den Gerichten in Bad Freienwalde und Eisenhüttenstadt.
Bei einer Verhandlung in Bad Freienwalde, ein polizeibekannter Wederholungstäter musste sich wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, vor den Schranken des Gerichtes verantworten. Ich hatte den Burschen in einem, obendrein nicht zugelassenen und auch nicht haftpflichtversicherten Opel erwischt. Den Vorsitz führte Richter Bernd R. Ein nur scheinbar gemütlicher, im Amt ergrauter Verkehrsrichter aus dem Rheinland. In gewohnter Weise stritt der Angeklagte ab, überhaupt gefahren zu sein. Von der anschließenden Polizeikontrolle wusste er ebenfalls nichts. Der Richter bat mich in den Zeugenstand. Nach der üblichen Belehrung, schilderte ich den Vorfall aus meiner Sicht. Wobei explizit gefragt wurde, ob ich mir denn ganz sicher sei, dass der Angeklagte wirklich am Steuer gesessen hat. Selbstverständlich, was für eine Frage. Sonst hätte ich ja die Anzeige nicht geschrieben. Trotzdem stritt der Angeklagte, auf erneutem Vorhalt, den Vorwurf ab. Nun platzte dem Richter der Kragen. Im besten Kölner Dialekt, er irgendwie an Willy Millowitsch erinnerte, schrieb der Richter dem Angeklagten ins Stammbuch: Dat eine merken Sie sich gefälligst: wenn ein deutscher Beamter vor einem Gericht sagt, dass Sie gefahren sind, dann sind sie auch gefahren! Sie können doch hier nicht das Gegenteil behaupten, Sie altes Lügenmaul!"
Bingo! Der Angeklagte erschrak, wurde feuerrot, anschließend blass und gab die Tat zu. Verurteilt worden wäre er aber auch ohne Geständnis. Wie der Richter agierte, kann man zwar nicht unbedingt als fein, aber durchaus als erzieherisch wertvoll bezeichnen. In diesem Fall endete das Ganze noch mit einer Bewährungsstrafe. Ich habe aber auch Fälle erlebt, wo Delinquenten wegen, wiederholten Verkehrsdelikten, hinter Gittern landeten.
Einmal wurde einem Angeklagten, der bereits mehrfach wegen diverser Verkehrsdelikte vor dem Kadi stand, seine eigene Taktik zum Verhängnis. In Erwartung einer Geldstrafe, drückte der Knabe gewaltig auf die Tränendrüse. Keine Arbeit, hohe Schulden, kranke Mutter, eben die übliche Leier. Richter R. hörte sich das alles geduldig an. Mitfühlend verkündete er das Urteil: " Angeklagter, angesichts ihrer angepannten sozialen Lage, habe ich eine gute Nachricht für sie. Ich kann es einfach nicht verantworten, ja übers Herz bringen, wieder eine Geldstrafe zu verhängen. Nicht das sie noch mehr Straftaten begehen, um die Strafe zu bezahlen." Richter R. legte eine Kunstpause ein. Während über das runde Gesicht des Angeklagten ein glückseliges Lächeln huschte. Habe ich es doch geahnt, wird er wohl gedacht haben, wir leben schließlich nicht mehr in der grausamen DDR. Was auch immer der dicke Verkehrssünder gedacht haben sollte, die folgenden Worte des Richters, zerstörten brutal sämtliche Illusionen. " Anstelle einer Geldstrafe, werde ich Sie für drei Monate ins Gefängnis stecken. " Dem Angeklagten schoss das Wasser in die Augen. Was dem Richter keineswegs interessierte.

Gruß Uwe


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#235

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 23.06.2013 22:52
von chantre | 425 Beiträge

Hallo BO,
wie Du schon richtig sagst, die Kinder sind das schwächste Glied. Und mich ärgert fürchterlich,wenn man Kinder angreift, verbal oder körperlich, weil man die offene Konfrontation mit den Eltern scheut. genauso ärgert mich wenn "Erwachsene" Kinder als Druckmittel benutzen, z.B. im Rosenkrieg.
Und ja Du hast recht auch in sozialistischen Zeiten wurden Kinder belästigt und gemobbt, weil ihre Eltern Christen, "Oppositionelle" oder eben ganz einfach anders als die "Normalen" waren. Aber ist es nicht heute noch so?
Meine Erkenntnis: Ausgangspunkt aller Differenzen und Kriege in der Menschheitsgeschichte war INTOLLERANZ.


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#236

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 23.06.2013 23:00
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von chantre im Beitrag #235
Hallo BO,
wie Du schon richtig sagst, die Kinder sind das schwächste Glied. Und mich ärgert fürchterlich,wenn man Kinder angreift, verbal oder körperlich, weil man die offene Konfrontation mit den Eltern scheut. genauso ärgert mich wenn "Erwachsene" Kinder als Druckmittel benutzen, z.B. im Rosenkrieg.
Und ja Du hast recht auch in sozialistischen Zeiten wurden Kinder belästigt und gemobbt, weil ihre Eltern Christen, "Oppositionelle" oder eben ganz einfach anders als die "Normalen" waren. Aber ist es nicht heute noch so?
Meine Erkenntnis: Ausgangspunkt aller Differenzen und Kriege in der Menschheitsgeschichte war INTOLLERANZ.


Yepp Chantre....
"Weil man die offene Konfrontation mit den Eltern scheut"
Der Satz gefaellt mir juut!
Intolleranz...jo der "Mensch an sich ist ein Schwein"und die Welt ist eijentlich ueberall schoen!

Sodann Gruss BO


ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.06.2013 23:01 | nach oben springen

#237

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 24.06.2013 01:17
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #59
...erst schreibst du was über Kinder als Schutzschilde,dann der Polit aus Neustrelitz,
mit Anfang 20 wird man doch eine eigene Meinung haben,
und die würde ich gerne wissen,wo du in Leipzig bei den Demos warst
Lutze


Es spielt in einer solchen Situation eher keine Rolle welche Meinung man hat sondern wo man steht. Auf welcher Seite.
Das gilt heute wie damals. In Leipzig genauso wie heute im Wendland, in Griechenland oder woanders.
Der Demonstrant will seine Meinung, welche meist die seiner Umgebung ist, durchsetzen und setzt dafür ein, was er hat. Was dann geschieht, ist meist von der gerade herrschenden Gruppendynamik abhängig. Keiner weiß vorher, was passieren wird und was er tun wird.
Es ist in einer solchen Situation praktisch vor Ort total unwichtig, worum es dabei politisch oder sonstwie geht.
Die einen wollen ihr Recht und die anderen Recht und Gesetz durchsetzen.
Dem Demonstranten ist in aller Regel klar, dass er seine eigentlichen Bürgerrechte etwas weit, mitunter auch noch weiter auslegen wird. Sonst wäre er nicht in der Gemeinschaft der Demonstarnten. Denn der gemeinsame Wille gibt den Mut dies zu tun.
Dem Polizisten auf der Gegenseite geht es in diesem Moment nicht anders, nur entgegengesetzt. Für seine Handlungen ist aber nicht nur die gerade herrschende Situation entscheidend sondern auch das Prinzip von Befehl und Gehorsam. Die Frage ob Mann, Frau, Kind oder Greis da gegenüber sind, ist erst einmal ganz allgemein nicht von Belang. Sie wird dann im Einzelfall wieder wichtig, wenn sich die Frage stellt, was erlaubt ist, was notwendig ist und wie gut die Disziplin noch ist. Je schlechter die Disziplin, um so schlimmer die Exzesse.
Soll heißen, die Demonstranten haben uns nicht als Einzelpersonen gesehen sondern als drohende Masse, die sie hindern würde.
Und wir von der Polizei haben nicht den einzelnen Bürger da gesehen sondern eine bedrohliche Menschenmasse. Etwas Böses. Was wir so eigentlich überhaupt nicht kannten. Heute sagt man "polizeiliches Gegenüber".
Zwischen uns gab es dann jene, die beschwichtigt haben. Bei uns Kurt Masur und seine Gruppe, da draußen die Leute, die "keine Gewalt" gerufen haben.
Wäre der Befehl gekommen, dann wäre der Einsatz auch angelaufen mit allen Konsequenzen. Nur die Tatsache, das dieser Befehl nicht kam, dass es erst nur hieß "warten" und dann "Einsatz nur und ausschließlich bei direktem Angriff", nur das hat eine andere Entwicklung damals verhindert. Denn wir wären angetreten, da bin ich sicher.
Jene am härtsten, die nachher am lautesten dagegen waren. Denn erst danach merkten wir, das wir von der politischen wie polizeilichen Führung im Stich gelassen waren. Da erst schlug die Stimmung um.
Ich war zu jener Zeit am 9. Oktober als Offiziersschüler der K Angehöriger der Verstärkungseinheiten aus der Offiziersschule Aschersleben und eingesetzt im und vor dem Objekt der BDVP Leipzig sowie als Meldegänger.
Und nein, wir Mannschaften hatten zwar unsere Pistolen bei aber dafür keine Munition. Pro Zug gab es eine MPi mit einer Packung Platzpatronen (blau) und eine Tasche mit Wurfbecher und Reizwurfkörpern. Keinen scharfen Schuß. Wir hatten einen Helm mit Visier und zwei Schlagstöcke. Unseren "eigenen" und jenen, den wir an dem Abend bekommen hatten. Ansonsten nur Mantel und Dienstuniform. Keine schweren Waffen, gar nichts. Ich habe mich nie so wehrlos gefühlt wie an jenem Abend.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#238

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 24.06.2013 10:15
von ABV | 4.202 Beiträge

Schade, dass in unserem Forum niemand aus den Reihen der ehemaligen Demonstranten angemeldet ist. Es wäre doch intereressant, wenn man die Erfahrungen von Menschen " beiderseits der Barrikaden", in den Wendetagen, gegenüberstellt. Für das gegenseitige Verstehen wäre solch ein Erfahrungsaustausch meines Erachtens nach, sehr wertvoll. Damals standen sich eben nicht, " vom Westen aufgehetzte Rowdys" und " tumbe Bullen und Stasischläger", sondern ganz normale Menschen, mit Ängsten, Sorgen und Gefühlen gegenüber. Die sich vielleicht ähnlicher waren, als gedacht. Wenn wir das erkennen, sind wir einen Riesenschritt in Punkto Aufarbeitung vorangekommen. Das ist jedenfalls meine, ganz eigene persönliche Meinung.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


seaman, silberfuchs60, RudiEK89, chantre und turtle haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#239

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 24.06.2013 17:17
von RudiEK89 | 1.949 Beiträge

@ABV
Das würde mich auch interessieren.
Wie es die demonstrierenden Menschen aus heutiger Sicht sehen.
Das was ich geschrieben habe über die Meinungen der demonstrierenden Bürger war im Jahr 1992.

VG. Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#240

RE: Die Volkspolizei in der DDR, dein Freund und Helfer

in DDR Staat und Regime 24.06.2013 18:55
von thomas 48 | 3.566 Beiträge

Ich war bei allen Demos. in Eisenach dabei.


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