#1

Berliner Stadtschloss vs. Palast der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 18:14
von Ecki | 408 Beiträge

Meine Lieben,

heute ist es ja nun beschlossen worden, dass das Berliner Stadtschloss wieder aufgebaut werden soll. 600 Mio. Euronen soll das kosten. Aber, wie wir alle erfahrungsgemäß (Flughafen Berlin, Elbphilharmonie Hamburg etc. pp.) wissen, werden wohl schlussendlich wohl ein paar Milliarden Euronen herauskommen.

Es ist so, dass das Stadtschloss just an der Stelle aufgebaut werden soll, an welcher der Palast der Republik der DDR stand. War angeblich asbestverseucht. Wer es glauben will soll es glauben. Wurde mit Kosten von vielen Millionen Euronen abgerissen.

Ich kenne den Palast der Republik. Ein modernes Gebäude, aus dem man etwas sehr Repäsentatives hätte machen können. Und anstelle des DDR-Emblems eben der Bundesadler. Wäre möglich gewesen.

Hätte ein paar Milliarden Euronen weniger gekostet.

Die Einsparung hätte man den 50% Rentnern zugute kommen lassen können, die weniger Rente als Hartz-IV-Empfänger Geld erhalten.

War nur so ein Gedankenexperiment, Entschuldigung.


Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


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zuletzt bearbeitet 12.06.2013 18:16 | nach oben springen

#2

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palst der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 18:18
von WernerHolt (gelöscht)
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@ ecki

bin ich persönlich anderer meinung.das stadtschloss gehört ,für mich dahin.man sollte auch nicht vergessen unter wem es gesprengt wurde ,obwohl! es zu der zeit durchaus wieder aufgebaut werden hätte können.und das wesentlich günstiger als heute.die bausubstanz war ja nicht völlig kaputt.

meine meinung dazu.....
MkG
HG


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#3

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palst der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 18:20
von damals wars | 12.192 Beiträge

Die Zeit des Preußischen Militarismus war vorbei, 2 verlorene Weltkriege brauchten keine Repräsentation.
In der DDR wurde das Geld für wichtigere Dinge gebraucht, z.b. Sich die Militaristen und ihre "verlorenen Siege" vom Hals zu halten!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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zuletzt bearbeitet 12.06.2013 18:25 | nach oben springen

#4

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palst der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 18:25
von WernerHolt (gelöscht)
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achso was mir noch zum abriss des PdR einfällt.....
hat man nicht den baustahl nach china verscheuert ,um den abriss zu refinanzieren?

MkG
HG


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#5

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palst der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 18:32
von Ecki | 408 Beiträge

Zitat von WernerHolt im Beitrag #2
@ ecki

bin ich persönlich anderer meinung.das stadtschloss gehört ,für mich dahin.man sollte auch nicht vergessen unter wem es gesprengt wurde ,obwohl! es zu der zeit durchaus wieder aufgebaut werden hätte können.und das wesentlich günstiger als heute.die bausubstanz war ja nicht völlig kaputt.

meine meinung dazu.....
MkG
HG
Mein lieber Werner Holt,

nun ja, das Schöne an der neuen Zeit ist, dass man auch anderer Meinung sein kann. Irgendwer hat mal sinngemäß gesagt, dass er die Meinung des Andersdenkenden nicht teilt, aber sich mit aller Kraft dafür einsetzen würde, dass er diese äußern kann. Das, glaube mir, würde ich auch tun.

Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


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#6

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palst der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 18:45
von Mike59 | 7.978 Beiträge

Zitat von WernerHolt im Beitrag #4
achso was mir noch zum abriss des PdR einfällt.....
hat man nicht den baustahl nach china verscheuert ,um den abriss zu refinanzieren?

MkG
HG


Glaubst du das? >refinanzieren>
Da hat sich einer die Taschen mit gefüllt und hat den guten Stahl nach Asien vertickt. Dafür wurde dann bei anderen Bauwerken billig Mist in Asien wieder eingekauft und die Neubaukosten gingen ins unermessliche weil doppelt gebaut werden musste. Da hat sich auch wieder einer die Taschen ordentlich voll gemacht.


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#7

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palst der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 18:49
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

heute ist es ja nun beschlossen worden, dass das Berliner Stadtschloss wieder aufgebaut werden soll. 600 Mio. Euronen soll das kosten. @Ecki

Sollen die Kohle für die Flutopfer,und zukünftige Schutzmaßnahmen verwenden.Das Schloß brauch kein Schw...


Hans55, katerjohn, Schmiernippel, Damals87, resi88, Theo85/2, Küchenbulle 79, silberfuchs60 und Joker84 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#8

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palst der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 19:34
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Es war nicht richtig, das Schloss zu sprengen. Aber es war auch nicht richtig, den Palast abzureißen. Das ICC in West-Berlin aus der gleichen Zeit konnte auch asbestsaniert werden. Im Palast und davor hat immerhin die friedliche Revolution mit stattgefunden. Sowas reisst man doch nicht ab. Aber der alte Bundestag in Bonn wurde auch abgerissen. Ebenfalls eine Schande.

Die teilweise erfolgende Verklärung des Palastes der Republik als DAS Freizeit- und Kulturparadies kann ich dagegen nicht so ganz nachvollziehen. Da hingen interessante Bilder im Foyer aber die Atmosphäre war merkwürdig: Teuer, blasiert, alles für irgendwelche Genossen reserviert, überall diese Wächterinnen und Kameras und immer ziemlich verständnislose Normalbürger, die das Geprotze auf ihre Kosten nicht nachvollziehen konnten.


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zuletzt bearbeitet 12.06.2013 20:48 | nach oben springen

#9

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palast der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 19:35
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Zitat von Ecki im Beitrag #1
Meine Lieben,

(...)

Es ist so, dass das Stadtschloss just an der Stelle aufgebaut werden soll, an welcher der Palast der Republik der DDR stand. War angeblich asbestverseucht. Wer es glauben will soll es glauben. Wurde mit Kosten von vielen Millionen Euronen abgerissen.

(...)

Liebe Grüße

Ecki



Das Teuerste beim Abriss war die Asbestsanierung Praktisch die meisten Gebäude aus jener Zeit sind asbestbelastet. Fatalerweise haben die Hersteller die Gefährlichkeit des Asbestes schon früh erkannt, aber dennoch weiter produziert
http://www.20min.ch/finance/news/story/29253637
Asbest ist nicht gefährlich, wenn es im Gebäude gebunden ist. Bei einem astbelasteten Gebäude ist es am wirtschaftlichste, auf.allfällige Sanierungen oder Umbauten zu verzichten, bis es fast auseinanderbricht, erst dann die Asbestsanierung durchzuführen, die Überreste abzureissen und ein neues Gebäude hinzustellen. Der Palast der Republik ist etwa gleich asbestbelastet wie das ICC im Westend, das erst jetzt saniert wird. Gäbe es die DDR noch, würde der PdR erst jetzt saniert.
Theo


zuletzt bearbeitet 12.06.2013 19:36 | nach oben springen

#10

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palst der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 20:42
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #8
Es war nicht richtig, das Schloss zu sprengen. Aber es war auch nicht richtig, den Palast abzureißen.


Genauso sehe ich das auch. Man hat politisch motiviert seinerzeit das Stadtschloß gesprengt, genauso wie man ebenso politisch motiviert aktuell den PdR abgerissen hat.

Ehrlich gesagt, kann ich den seinerzeitigen Abriss des Stadtschlosses nicht so ganz verstehen. Sicher war das Schloss, politisch gesehen, ein Symbol des preussischen Militarismus. Andrerseits, man hätte nun ein Symbol des Militarismus in ein Schloss des Volkes umwandeln können, und sozusagen eine Umsetzung des Gedichts "Fragen eines lesenden Arbeiters" von Bertolt Brecht erreichen können. Ich zitiere einfach mal:

Wer baute das siebentorige Theben?

In den Büchern stehen die Namen von Königen.

Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?

Und das mehrmals zerstörte Babylon ‑

Wer baute es so viele Male auf? In welchen Häusern

Des goldstrahlenden Lima wohnten die Bauleute?

Wohin gingen an dem Abend, wo die Chinesische Mauer fertig war

Die Maurer? Das große Rom

Ist voll von Triumphbögen. Wer errichtete sie? Über wen

Triumphierten die Cäsaren? Hatte das vielbesungene Byzanz

Nur Paläste für seine Bewohner? Selbst in dem sagenhaften Atlantis

Brüllten in der Nacht, wo das Meer es verschlang

Die Ersaufenden nach ihren Sklaven.

Der junge Alexander eroberte Indien.

Er allein?

Cäsar schlug die Gallier.

Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich?

Philipp von Spanien weinte, als seine Flotte

Untergegangen war. Weinte sonst niemand?

Friedrich der Zweite siegte im Siebenjährigen Krieg. Wer

Siegte außer ihm?

Jeder Seite ein Sieg.

Wer kochte den Siegesschmaus?

Alle zehn Jahre ein großer Mann.

Wer bezahlte die Spesen?

So viele Berichte.

So viele Fragen.

Übrigens, da in dem Gedicht Friedrich der Zweite (der Große) angesprochen wird: Von der Logik her hätte man dann auch Schloss Sanssouci in Potsdam oder zum Beispiel den Zwinger in Dresden schleifen müssen - sind unbestreitbar Symbole des Feudalismus in Deutschland. Erfreulicherweise
hat dort wohl die Vernunft die Oberhand behalten.
Gruss

icke



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#11

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palst der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 21:26
von WernerHolt (gelöscht)
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Zitat von icke46 im Beitrag #10

Genauso sehe ich das auch. Man hat politisch motiviert seinerzeit das Stadtschloß gesprengt, genauso wie man ebenso politisch motiviert aktuell den PdR abgerissen hat.

Ehrlich gesagt, kann ich den seinerzeitigen Abriss des Stadtschlosses nicht so ganz verstehen. Sicher war das Schloss, politisch gesehen, ein Symbol des preussischen Militarismus. Andrerseits, man hätte nun ein Symbol des Militarismus in ein Schloss des Volkes umwandeln können, und sozusagen eine Umsetzung des Gedichts "Fragen eines lesenden Arbeiters" von Bertolt Brecht erreichen können. Ich zitiere einfach mal:




das ist für mich der punkt, dann hätte man auch nach potsdam gehen können und auch den park sanssouci komplett entfernen müssen,einfach alles ,was mit preussischer baukunst zu tun hat .dann hätte man aber auch nicht so verlogen sein sollen und den preussischen ex-marsch übernehmen sollen

seis drum

ich bleibe dabei ,das schloss ,soll da hin wo es mal stand...


ps: wegen kohle und den flutopfern ......schlage ich vor ,warum fragt ihr nicht in griechenland oder spanien an, oder auch portugal.haben die nicht aber und aber millarden kassiert?
hat einer von dennen hilfe angeboten?


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#12

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palst der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 21:48
von KID | 234 Beiträge

Ich sehe das so: Zu Zeiten des Kaisers durfte der normale Arbeiter nie dahin, niemals hinter den vergoldeten Toren Gucken. Das war im PdR natuerlich ander, und absichtlich so. Und wenn die Deutschen soviel Geld fuer den (Wieder)Aufbau uebrighaben, dann soll, zum Beispiel, die S-bahn wenigstens funktionieren...

Jens


seaman, Feliks D., GZB1, Kurt, werner und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#13

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palst der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 21:54
von WernerHolt (gelöscht)
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den tag wird keiner mehr erleben @ jens ,das die s-bahn in berlin mal einen tag! ohne störung und verspätung funktioniert.


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#14

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palst der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 21:59
von Moskwitschka (gelöscht)
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Na ja. die S -Bahn hält nicht am Schloßplatz.

Doch ob die U5 rechtzeitig fertig wird

http://www.baustellen-doku.info/projekte...-tor_berlin.php

LG von der grenzgaengerin


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#15

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palst der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 22:02
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Habe im Fernsehen die Grundsteinlegung gesehen. In dieser Sendung sagte irgend jemand; weiß leider nicht wer; der P.d.R als Symbol eines Unterdrückerstaates musste weg. Nun frage ich mich ganz besorgt, wer denn das Schloss hat erbauen lassen, damals im 15. Jahrhundert? War das kein Unterdrücker? Die Berliner haben damals die Baugrube geflutet, weil sie diesen Fürstensitz nicht in der Stadt haben wollten. Der hat Berlin nämlich aus der Hanse gezwungen und das Geld für den Bau mussten sie auch noch blechen. Wenn das keine Zwingburg war, was war es denn?
Peter, der Zaunkönig, der die Milliarden (werden es ja wohl) für den Bau für vollkommen überflüssig hält. Aber wie sagt der Volksmund: Mit fremdem Geld ist gut angeben.


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
Gert und thomas 48 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#16

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palast der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 22:33
von DoreHolm | 7.705 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #9
Zitat von Ecki im Beitrag #1
Meine Lieben,

(...)

Es ist so, dass das Stadtschloss just an der Stelle aufgebaut werden soll, an welcher der Palast der Republik der DDR stand. War angeblich asbestverseucht. Wer es glauben will soll es glauben. Wurde mit Kosten von vielen Millionen Euronen abgerissen.

(...)

Liebe Grüße

Ecki



Das Teuerste beim Abriss war die Asbestsanierung Praktisch die meisten Gebäude aus jener Zeit sind asbestbelastet. Fatalerweise haben die Hersteller die Gefährlichkeit des Asbestes schon früh erkannt, aber dennoch weiter produziert
http://www.20min.ch/finance/news/story/29253637
Asbest ist nicht gefährlich, wenn es im Gebäude gebunden ist. Bei einem astbelasteten Gebäude ist es am wirtschaftlichste, auf.allfällige Sanierungen oder Umbauten zu verzichten, bis es fast auseinanderbricht, erst dann die Asbestsanierung durchzuführen, die Überreste abzureissen und ein neues Gebäude hinzustellen. Der Palast der Republik ist etwa gleich asbestbelastet wie das ICC im Westend, das erst jetzt saniert wird. Gäbe es die DDR noch, würde der PdR erst jetzt saniert.
Theo


Grün: Will ich bestätigen. Asbest ist kein Gift und schon gar kein Umweltgift. Es ist ein natürlich vorkommendes Mineral, was dort, wo es vorkommt, sogar im Tagebau abgebaut wird und sehr oft in Serpentiniten in mehr oder weniger großen/kleinen Gängen vorkommt (z.B. Zöblitz, Franken u.a.). Gefährlich kann es erst dann werden, wenn die Mineralfasern als Staub freigesetzt werden. Das passiert eben außer beim Abbau und der Aufbereitung bei der Bearbeitung z.B. von Asbestzement-Bauteilen. Wenn solche Teile beschichtet sind und verhindert wird, daß diese Beschichtung durch Verwitterung erodiert wird, passiert rein gar nichts. Die Latenzzeit für Asbest beträgt ca. 30 Jahre, d.h. die meisten von uns würden es gar nicht mehr erleben, daß sie wegen Asbestbelastung einen Lungenkrebs bekommen können. Als Bedachung der Datschen wurden i.d.R. Wellasbestplatten verwendet. Jeder Datschenbauer hat die selbst verlegt und auch zurechtgesägt. Die liegen z.T. heute noch drauf und sind in keinster Weise irgedwie beschichtet. Mir ist nicht bekannt, daß die Kleingärtner in der DDR (wahrsch. auch die der alten BRD) eine höhere rate an Lungenkrebserkrankung aufweisen. Vielleicht weiß Ex-Huf was dazu.
Mit der Entsorgung verdienen sich die damit beauftragten Firmen eine goldene Nase. Da wird die Gefährlichkeit mit willfähriger Hilfe der Grünen bis in´s Unendliche hochpolemisiert. Beim Abriss Staubbildung verringern, beim Transport abdecken, dann zur Deponie in ein Loch und ein paar Meter Dreck darauf. Damit ist das Zeug sicher entsorgt. Alles Ander ist m.E. Geldschneiderei und Profitmaximierung.



Bugsy und resi88 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#17

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palst der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 23:19
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Zitat von Zaunkönig im Beitrag #15
Habe im Fernsehen die Grundsteinlegung gesehen. In dieser Sendung sagte irgend jemand; weiß leider nicht wer; der P.d.R als Symbol eines Unterdrückerstaates musste weg. Nun frage ich mich ganz besorgt, wer denn das Schloss hat erbauen lassen, damals im 15. Jahrhundert? War das kein Unterdrücker? Die Berliner haben damals die Baugrube geflutet, weil sie diesen Fürstensitz nicht in der Stadt haben wollten. Der hat Berlin nämlich aus der Hanse gezwungen und das Geld für den Bau mussten sie auch noch blechen. Wenn das keine Zwingburg war, was war es denn?
Peter, der Zaunkönig, der die Milliarden (werden es ja wohl) für den Bau für vollkommen überflüssig hält. Aber wie sagt der Volksmund: Mit fremdem Geld ist gut angeben.


Dann frage ich mich,wie lange hat der Fernsehturm am Alex noch Bestand.Ist der nicht auch ein Symbol eines Unterdrückerstaates?Aber ich würde so manchen Politdemokraten,es zu trauen.Das er den Fernsehturm Richtung Siegessäule schieben lassen tät.


zuletzt bearbeitet 12.06.2013 23:21 | nach oben springen

#18

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palst der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 23:36
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Grüß Dich Rostocker,
auch zum Fernsehturm gab es schon kurz nach der Wende Meldungen, das Ding platt zu machen (naja, es stand in der Zeitung mit den 4 Buchstaben). Er steht nämlich zu einem kleinen Teil auf jüdischem Besitz (ehemaliges jüdisches Kaufhaus), aber darauf wurde wohl von den Erben großzügig verzichtet. Dieses Thema ist vor einiger Zeit wieder mal hochgekocht. Im Fernsehen hat man die Grundstückpläne damaliger Zeit rausgekramt und darauf die Flächen der jetzigen Bauten projeziert. Da wären die Anbauten um den Turm zur Liebknechtstraße hin von betroffen gewesen. Da hatten die Medienfritzen scheinbar nix besseres zu tun.
Peter, der Zaunkönig


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#19

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palst der Republik

in Themen vom Tage 12.06.2013 23:55
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Zitat von Zaunkönig im Beitrag #18
Grüß Dich Rostocker,
auch zum Fernsehturm gab es schon kurz nach der Wende Meldungen, das Ding platt zu machen (naja, es stand in der Zeitung mit den 4 Buchstaben). Er steht nämlich zu einem kleinen Teil auf jüdischem Besitz (ehemaliges jüdisches Kaufhaus), aber darauf wurde wohl von den Erben großzügig verzichtet. Dieses Thema ist vor einiger Zeit wieder mal hochgekocht. Im Fernsehen hat man die Grundstückpläne damaliger Zeit rausgekramt und darauf die Flächen der jetzigen Bauten projeziert. Da wären die Anbauten um den Turm zur Liebknechtstraße hin von betroffen gewesen. Da hatten die Medienfritzen scheinbar nix besseres zu tun.
Peter, der Zaunkönig

Schweizer!!
http://www.beobachter.ch/justiz-behoerde...el-gehoert-mir/

Ob dies Gret Lüscher mit Regula Lüscher verwandt ist?
http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/archi.../story/15661939
Theo


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#20

RE: Berliner Stadtschloss vs. Palast der Republik

in Themen vom Tage 13.06.2013 00:03
von silberfuchs60 | 1.458 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #16
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #9
Zitat von Ecki im Beitrag #1
Meine Lieben,

(...)

Es ist so, dass das Stadtschloss just an der Stelle aufgebaut werden soll, an welcher der Palast der Republik der DDR stand. War angeblich asbestverseucht. Wer es glauben will soll es glauben. Wurde mit Kosten von vielen Millionen Euronen abgerissen.

(...)

Liebe Grüße

Ecki



Das Teuerste beim Abriss war die Asbestsanierung Praktisch die meisten Gebäude aus jener Zeit sind asbestbelastet. Fatalerweise haben die Hersteller die Gefährlichkeit des Asbestes schon früh erkannt, aber dennoch weiter produziert
http://www.20min.ch/finance/news/story/29253637
Asbest ist nicht gefährlich, wenn es im Gebäude gebunden ist. Bei einem astbelasteten Gebäude ist es am wirtschaftlichste, auf.allfällige Sanierungen oder Umbauten zu verzichten, bis es fast auseinanderbricht, erst dann die Asbestsanierung durchzuführen, die Überreste abzureissen und ein neues Gebäude hinzustellen. Der Palast der Republik ist etwa gleich asbestbelastet wie das ICC im Westend, das erst jetzt saniert wird. Gäbe es die DDR noch, würde der PdR erst jetzt saniert.
Theo


Grün: Will ich bestätigen. Asbest ist kein Gift und schon gar kein Umweltgift. Es ist ein natürlich vorkommendes Mineral, was dort, wo es vorkommt, sogar im Tagebau abgebaut wird und sehr oft in Serpentiniten in mehr oder weniger großen/kleinen Gängen vorkommt (z.B. Zöblitz, Franken u.a.). Gefährlich kann es erst dann werden, wenn die Mineralfasern als Staub freigesetzt werden. Das passiert eben außer beim Abbau und der Aufbereitung bei der Bearbeitung z.B. von Asbestzement-Bauteilen. Wenn solche Teile beschichtet sind und verhindert wird, daß diese Beschichtung durch Verwitterung erodiert wird, passiert rein gar nichts. Die Latenzzeit für Asbest beträgt ca. 30 Jahre, d.h. die meisten von uns würden es gar nicht mehr erleben, daß sie wegen Asbestbelastung einen Lungenkrebs bekommen können. Als Bedachung der Datschen wurden i.d.R. Wellasbestplatten verwendet. Jeder Datschenbauer hat die selbst verlegt und auch zurechtgesägt. Die liegen z.T. heute noch drauf und sind in keinster Weise irgedwie beschichtet. Mir ist nicht bekannt, daß die Kleingärtner in der DDR (wahrsch. auch die der alten BRD) eine höhere rate an Lungenkrebserkrankung aufweisen. Vielleicht weiß Ex-Huf was dazu.
Mit der Entsorgung verdienen sich die damit beauftragten Firmen eine goldene Nase. Da wird die Gefährlichkeit mit willfähriger Hilfe der Grünen bis in´s Unendliche hochpolemisiert. Beim Abriss Staubbildung verringern, beim Transport abdecken, dann zur Deponie in ein Loch und ein paar Meter Dreck darauf. Damit ist das Zeug sicher entsorgt. Alles Ander ist m.E. Geldschneiderei und Profitmaximierung.



@DoreHolm was die Asbestplatten ( Wellethernit) betrifft bei den Datschen, hast Du Recht. Bei mir im Umfeld sind mindestens noch 80% damit eingedeckt. Es wurde nach meinen Recherchen damals angeordnet von den Behörden.
Was den Krankheitsverlauf betrifft, wer damit in Kontakt kam über den Luftweg (ungeschützt) kommt es erst nach 15/20 Jahren zum Ausbruch.
Wer noch was darüber wissen möchte, kann mich anschreiben. Nur soviel, lt. einem Arzt kommt von 1000 Krebskranken 2 mit Asbest vor.
Mein Vater hat es leider auch getroffen mit dem sogenannten Zwerchfellkrebs und ist letzte Woche verstorben.
Daher konnte ich nicht am Treffen in Eisenach teilnehmen.


xxx
zuletzt bearbeitet 13.06.2013 00:21 | nach oben springen



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