#81

RE: Grenzeralltag

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 20:36
von Lutze | 8.042 Beiträge

es gab doch Fälle,wo Grenzer geflüchtet sind,
und den Kameraden getötet haben,
daher meine Frage
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#82

RE: Grenzeralltag

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 20:42
von rotrang (gelöscht)
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Zitat von Lutze im Beitrag #81
es gab doch Fälle,wo Grenzer geflüchtet sind,
und den Kameraden getötet haben,
daher meine Frage
Lutze

Lutze ist wohl wahr , aber es hielt sich alles in Grenzen. Haste die Aufgabe gelöst ?


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#83

RE: Grenzeralltag

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 20:48
von Lutze | 8.042 Beiträge

Zitat von rotrang im Beitrag #82
Zitat von Lutze im Beitrag #81
es gab doch Fälle,wo Grenzer geflüchtet sind,
und den Kameraden getötet haben,
daher meine Frage
Lutze

Lutze ist wohl wahr , aber es hielt sich alles in Grenzen. Haste die Aufgabe gelöst ?

nicht wirklich,
wurden solche Vorkommnisse in der Grenzkompanie angesprochen?
Lutze


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#84

RE: Grenzeralltag

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 20:55
von rotrang (gelöscht)
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Zitat von Lutze im Beitrag #83
Zitat von rotrang im Beitrag #82
Zitat von Lutze im Beitrag #81
es gab doch Fälle,wo Grenzer geflüchtet sind,
und den Kameraden getötet haben,
daher meine Frage
Lutze

Lutze ist wohl wahr , aber es hielt sich alles in Grenzen. Haste die Aufgabe gelöst ?

nicht wirklich,
wurden solche Vorkommnisse in der Grenzkompanie angesprochen?
Lutze

Lutze mathematisch nicht Lösbar. In der Kompanie wurde alles ausgewertet, mit den Parteigenossen zuerst, und dann die untere Riege.


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#85

RE: Grenzeralltag

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 20:56
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von icke-ek71 im Beitrag #68
postenführer ist man geworden und zwar an dem tag wo die ek,s gegangen sind!!eine schulung gab es nicht!!es gab aber auch ,man nannte die bei uns damals treibhausgurken,die vorzeitig postenführer wurden!!beliebt waren die in der grenzkompanie nicht..das waren soldaten die vorbildlich ihren dienst machten!!und durch diensteifer der kompanieleitung aufgefallen sind!!ich kann mich daran erinnern das diese soldaten von den gefreiten und auch den soldaten gemieden wurden!!!LG Bernd
Im Großen und Ganzen kann ich die Ausführungen von ek71 bestätigen,so war es bei uns auch.
Nur das es noch diese Zwischenkeime (mit nur 3 monatiger) Ausbildung gab.
Die saßen immer zwischen den Stühlen.......
Im Juni oder Juli 82 tauchten die ersten 2 in unserer Kompanie auf.
PS: Unsere "Schnellfichten" hier im Forum sollen sich bitte nicht angesprochen fühlen.


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#86

RE: Grenzeralltag

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 21:01
von Lutze | 8.042 Beiträge

Zitat von rotrang im Beitrag #84
Zitat von Lutze im Beitrag #83
Zitat von rotrang im Beitrag #82
Zitat von Lutze im Beitrag #81
es gab doch Fälle,wo Grenzer geflüchtet sind,
und den Kameraden getötet haben,
daher meine Frage
Lutze

Lutze ist wohl wahr , aber es hielt sich alles in Grenzen. Haste die Aufgabe gelöst ?

nicht wirklich,
wurden solche Vorkommnisse in der Grenzkompanie angesprochen?
Lutze

Lutze mathematisch nicht Lösbar. In der Kompanie wurde alles ausgewertet, mit den Parteigenossen zuerst, und dann die untere Riege.

was kam in der unteren Riege an?,
ich weis darüber sehr wenig
Lutze


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#87

RE: Grenzeralltag

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 21:12
von rotrang (gelöscht)
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Zitat von Lutze im Beitrag #86
Zitat von rotrang im Beitrag #84
Zitat von Lutze im Beitrag #83
Zitat von rotrang im Beitrag #82
Zitat von Lutze im Beitrag #81
es gab doch Fälle,wo Grenzer geflüchtet sind,
und den Kameraden getötet haben,
daher meine Frage
Lutze

Lutze ist wohl wahr , aber es hielt sich alles in Grenzen. Haste die Aufgabe gelöst ?

nicht wirklich,
wurden solche Vorkommnisse in der Grenzkompanie angesprochen?
Lutze

Lutze mathematisch nicht Lösbar. In der Kompanie wurde alles ausgewertet, mit den Parteigenossen zuerst, und dann die untere Riege.

was kam in der unteren Riege an?,
ich weis darüber sehr wenig
Lutze

Nur das was vertretbar war. Ansonsten Dienst nach strenger Vorschrift, bis wieder Ruhe im Laden war ok


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#88

RE: Grenzeralltag

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 21:19
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von PF75 im Beitrag #73
75/76 wurde man Postenführer wenn die EK-s nach Hause gingen außer man hatte sich dämlich angestellt oder irgendwelche anderen Delikte zu Buche stehen.Gefreite wurden fast alle und so bekamen alle das gleich "Gehalt " (für PF gabs damals noch nix extra )

Nö,hier widerspreche ich mal,zumindest zu meiner Zeit,82/83 in Riebau ,spielten Delikte kaum eine Rolle.
Denn ich hatte einiges auf dem Kerbholz.
Krönung war,als ich als Soldat/Posten in der Kompanie unter Dauerfeuer ein paar Mumpeln Richtung Himmel in die Freiheit entließ.
(Bin nicht Stolz darauf,schrieb schon über diese Geschichte)
Trotzdem wurde ich mit meinen Kameraden zeitgleich zum Postenfüher ernannt.
Bestraft wurde ich unter anderem aber damit,dass ich erst nach 15 Monaten Gefreiter wurde.


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#89

RE: Grenzeralltag

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 21:28
von Lutze | 8.042 Beiträge

Zitat von rotrang im Beitrag #87
Zitat von Lutze im Beitrag #86
Zitat von rotrang im Beitrag #84
Zitat von Lutze im Beitrag #83
Zitat von rotrang im Beitrag #82
Zitat von Lutze im Beitrag #81
es gab doch Fälle,wo Grenzer geflüchtet sind,
und den Kameraden getötet haben,
daher meine Frage
Lutze

Lutze ist wohl wahr , aber es hielt sich alles in Grenzen. Haste die Aufgabe gelöst ?

nicht wirklich,
wurden solche Vorkommnisse in der Grenzkompanie angesprochen?
Lutze

Lutze mathematisch nicht Lösbar. In der Kompanie wurde alles ausgewertet, mit den Parteigenossen zuerst, und dann die untere Riege.

was kam in der unteren Riege an?,
ich weis darüber sehr wenig
Lutze

Nur das was vertretbar war. Ansonsten Dienst nach strenger Vorschrift, bis wieder Ruhe im Laden war ok

habt ihr Grenzer nicht ernsthafte Gedanken darüber gemacht?,
den Buschfunk wird es doch auch gegeben haben,
ihr ward doch junge Leute,die noch das ganze Leben vor euch hattet,
da hat doch jeder seine eigenen Gedanken dazu
Lutze


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#90

RE: Grenzeralltag

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 21:35
von rotrang (gelöscht)
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Lutze keine Löcher im wamst fragen io


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#91

RE: Grenzeralltag

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 21:42
von Lutze | 8.042 Beiträge

Zitat von rotrang im Beitrag #90
Lutze keine Löcher im wamst fragen io

ist in Ordnung,
eine Frage zu euren Polit.....,
eigentlich noch mehrere Fragen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#92

RE: Grenzeralltag

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 21:52
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Lutze im Beitrag #74
eine Frage zum Postenführer,
lief der immer hinter den anderen Grenzer
als Postenpaar?,

mir wäre da mulmig geworden
Lutze
Nö,nich immer,nur am Anfang,wenn die Blasen an den Kanten kamen.
Dann wurde Dienst nach DV gemacht,um auch "auszuloten"....
Kurze Zeit später lief man nebeneinander oder wo man halt wollte....nur nicht auf den K6


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#93

RE: Grenzeralltag

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 21:52
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Lutze,
das ab und zu mal Einer die Fliege gemacht hat, ist ja bekannt,.schlimmer war es, wenn es hieß ein Russe ist fahnenflüchtig, voll bewaffnet mit allem was die russische Armee tragbar zur Verfügung hatte( MPI ,Handgranaden u.s.w.) und Richtung Westgrenze und da mußten auch wir vom GR mit raus. Muss sagen, da ging uns allen die Muffe, den diesen Leuten war alles egal, weil sie wussten durch oder das Ende. Ist mir einmal so ergangen und ich musste mit dem Kommander im P3 mit raus. Hatte wirklich Schiss, habe die Kaschi umklammert und mich im P3 so klein wie möglich gemacht. Den der Russe sah den Jepp ja eher als ich ihn, musste ja im P3 warten (war Befehl). mein Beitrag zu der Sache Flucht, was ich erlebt habe!
Gruß Steffen


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#94

RE: Grenzeralltag

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.12.2013 22:56
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Lutze,
muss noch sagen, hatten Glück das der Russe , in einen anderen Grenzabschnitt durch brechen wollte und nicht bei uns. Wie wir damals erfahren haben, war er von seinen eigenen Leuten erschossen wurden! Den es kam zum Schußwechsel und sogenannten Freunde ( meinen Freund suche ich mir selber aus, deshalb Brüder,den kann man sich nicht aussuchen) kannten da keinen Skrupel.
Tschüss!!
Steffen


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#95

RE: Grenzeralltag

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.12.2013 03:38
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.494 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #94
Hallo Lutze,
muss noch sagen, hatten Glück das der Russe , in einen anderen Grenzabschnitt durch brechen wollte und nicht bei uns. Wie wir damals erfahren haben, war er von seinen eigenen Leuten erschossen wurden! Den es kam zum Schußwechsel und sogenannten Freunde ( meinen Freund suche ich mir selber aus, deshalb Brüder,den kann man sich nicht aussuchen) kannten da keinen Skrupel.
Tschüss!!
Steffen


@Lutze und @steffen52

hallo Lutze und steffen52, Skrupel war bei denen ein ein Fremdwort, in meiner Zeit im GAR-7 sollten/durften/mussten wir mal die Einheit gegenüber, (Panzergrenadier-Regiment der Freunde;gegenüber vom GAR-7) besuchen...wenn man gesehen hat, wie da die Ausbildung der Soldaten abging, Schlafsaal mit 80 oder mehr Rekruten, es gab nichts privates nur einen Nachtschrank für ! 2 ! Soldaten, am Tag ne Ration von
3 Teebeuteln und 7 Zigaretten, Brief nach Hause durfte nur alle 2 Monate geschrieben werden.., zwangsverpflichtet für 3 Jahre in der DDR.., nie Ausgang..
Verpflegung bestand aus getr. Fisch und Schwarzbrot und gekochten (Schweine)kartoffeln, für Offiziersfamilien wurde mitten im Fleischerladenauf dem Fussboden ein Schwein zerlegt, jede von den wartenden Frauen da bekam willkürlich irgendein Stück Fleisch in die Hand gedrückt und fertig..
nicht zu vergessen der unerträgliche Gestank in den Unterkünften und ganz besonders in deren Speiseräumen..,

Hintenraus wo unser Tacktik-Acker war sah man Wachsoldaten die hatten immer ein aufgestelltes Fass am brennen, Herrenlose Hunde liefen da rum, so ein beklemmendes Gefühl .... bekam man von ganz allein ...

An der Wandzeitung im Kompanie-Flur waren unter anderem auch Bilder von einem "Unfall" in einem Panzer, es waren so 5 Bilder vom Innenraum, da war alles schwarz und voller Russ, ansonsten nur verbranntes Fleisch,übersäät mit Brandblasen, bei genaueren Betrachten erkannte man Gliedmaßen und 2 Köpfe ohne Haare...ob da ne Granate im Lauf steckenblieb oder so keine Ahnung, die Fotos sollten zur Abschreckung oder Mahnung zur Vorsicht dienen, davon bin ich überzeugt.

Viel Eindrücke konnte ich an diesem Tag gewinnen und ich wußte das es denen bedeutend schlechter ging als uns.. da fühlte man sich die restliche Zeit im GAR-7 fast wie im GST-Lager , jedenfalls hats geholfen die nächsten 3 Tage besser zu blocken..

die hatten keine Skrupel, die hatten keine Alternative und nichts zu verlieren, deshalb haben sie alles in Kauf genommen wenn sie Abgängig waren!
Für ihre Vorgesetzten waren sie Verräter und es wurde kurzer Prozess mit ihnen gemacht.

Auch sowas vergißt man nicht.

ich hab das alles mit eigenen Augen sehen dürfen!! Nicht das da wieder so ein Oberschlauer meint das es so nicht war oder sein konnte oder meint verbessern zu müssen!
gruß h.


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zuletzt bearbeitet 14.12.2013 06:02 | nach oben springen


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