#21

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 15:28
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Es ist wirklch spannend Euch zu lesen.

Feliks, warum erzählst Du nicht, wie Du als Vater das Problem gelöst hast, an dem anscheinend viele Familien gescheitert sind, wenn man den Veröffentlichungen glaubt?

Denn Insider-Kinder werden sich in diese Diskussion mit persönlichen Statements bestimmt nicht einmischen.

LG von der grenzgaengerin


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.06.2013 15:37 | nach oben springen

#22

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 15:29
von Mike59 | 7.972 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #13
War Dein Papa auch bei der Firma?



Schreibst du mit mir - Schnatterente?

Mein Vater war auch bei einer Firma, meine Mutter auch, war aber wohl eine andere Firma.


nach oben springen

#23

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 15:34
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #21
Es ist wirklch spannend Euch zu lesen.

Feliks, warum erzählst Du nicht, wie Du als Vater das Problem gelöst hast, an dem anscheinend viele Familien gescheitert sind, wenn man den Veröffentlichungen glaubt?

Denn Insider-Kinder werden sich in diese Diskussion mit persönlichen Statemnts bestimmt nicht einmischen.

LG von der grenzgaengerin


Ich wäre beinahe eins Deiner Insider-Kinder gewesen, wenn ich es früher erfahren hätte.
Mein alter Herr war bei denen , allerdings als IM.


nach oben springen

#24

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 15:41
von Bugsy | 454 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #19
Gehts auch ne Nummer kleiner?
Ja sicher, Deine persönliche Meinung und ich habe Dir geschrieben was ich von der halte.
Du fühlst Dich in der Lage Empfindungen der ehemaligen DDR Bürger nachvollziehen zu können. Du meinst sicher die Empfindungen nach 1989?
Weil vorher hat Dir wahrscheinlich kaum einer was erzählt.
Du unterscheidest Dich kaum von den Bundesbürgern, die mir 1989 erklären wollten wie das so ist in der DDR, nur eben mit entgegengesetztem Vorzeichen.
Wenn die Frau und die anderen unter ihren Eltern und deren Tätigkeit beim MfS gelitten haben , dann wird das wohl so gewesen sein.
Von diesen DDR internen in jahrzehnten enstandenem Verhalten ihrer Bürger hast Du mit Verlaub keine Ahnung.
Ich habe es ja schon öfter hier geschrieben und wenn Du mal rumfragst wird Dir das jeder DDR Bürger bestätigen wie sehr die Pflege von zwei Meinungen mit Lügen und Täuschen im Arbeiter und Bauernstaat schon perfektioniert war.
Das hat aber nicht jeder ausgehalten.

Nein, Schnatterinchen, dein Bestreben war, meine Meinung vollends zu entwerten, weil ich nach deinem Dafürhalten keine Ahnung habe. Man könnte deine Haltung als arrogant beschreiben, ich sehe das aber differenzierter: du willst lediglich deine vermeintliche Überlegenheit darstellen, was ja eine ganz normale menschliche Reaktion ist. Aber in der Hinsicht erinnerst du mich auch an die Wessis, die alles besser wissen wollen. Die Haltung ist allerdings zuweilen fehl am Platz, wenn man ernsthaft diskutieren will.

Es sagte mal einer: "Es ist nicht das, was du sagst, sondern das, was verstanden wird". Das trifft auch auf dich zu. Es passte natürlich nicht in deine "Kritik", dass ich das kleine Wort "einigermaßen" in meine Behauptung eingeflochten hatte, als ich schrieb, dass ich die Empfindungen der DDR-Bürger verstehe. Und von "nach 1989" habe ich gar nichts geschrieben. Wozu auch? Wenn das der Fall gewesen wäre, was spricht dagegen, dass ich diese Empfindungen nicht in den späten 1970ern "einigermaßen" nachvollziehen konnte? Oder liegt das an meinem von dir lancierten Unvermögen, die Zweigleisigkeit (tatsächlich Dreigleisigkeit) der Meinungen in der damaligen DDR aufzudecken? Damit habe ich aber auch Erfahrung, mo chara.

Ich war jahrelang bei der britischen Armee komme aber aus einer Republik. Die Königin ist das Oberhaupt der britischen Streitkräfte, und wenn irgendwelche Feierlichkeiten anstanden, hatte ich nicht die Möglichkeit als Soldat einfach zu sagen: "Ach, wisst ihr was, Jungs. Da ist was drauf geschissen, das geht mich nichts an". Zudem waren auch nicht alle englischen Soldaten überzeugte Royalisten. Also mit der Zweigleisigkeit kenne ich mich schon "einigermaßen" (zur Betonung noch mal) "einigermaßen" aus.

Wenn du wirklich etwas zur Diskussion beitragen willst, ist es schon hilfreich, wenn du andere nicht abschätzig als dumme, ahnungslose Trottel abtuest, nur um dein eigenes vermeintliches Allwissen anzubringen. Ich bin sicher, dass der liebe Gott ob deiner täglichen Ratschläge dankbar ist, aber auf Erden schätze ich, dass du dir keine Freunde damit machst .

MsG


Fünf Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlicheit, der Sanitäter kommt zehn Minuten später.
seaman und bendix haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.06.2013 16:01 | nach oben springen

#25

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 15:50
von Krepp | 534 Beiträge

Zitat von WernerHolt im Beitrag #9

und mir will doch keiner ernsthaft erzählen ,das alle mfs mitarbeiter und ihre kinder ,niemals und niemals nicht ,westfernsehen sahen.



Hallo,

Doch doch, ich! Mein Vater war zwar nicht bei der "Firma", nur bei der Trapo aber Westfernsehen gab es bei uns
bis zu seiner Rente wegen Krankheit 1979 grundsätzlich nicht. Da war ich 23!
O.K. ich bin als Kind so um die Ende der 60er-Jahre? manchmal, wenn mein Vater zum Dienst war, so abends gegen 19:10Uhr
zur Nachbarin geschlüpft um den "Hauptwachtmeister Hartmann" zu sehen. (Das war der mit dem Motorrad.)



Erst Anfang der 80er haben wir dann eine Antenne gesetzt.



Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin
nach oben springen

#26

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 15:58
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Hab vorhin meine Frau zu dem Thema befragt.
Ihr Vater war VP-Offizier letzter Dienstgrad 89 Major, Westfernsehen um nichts in der Welt und er hat auch ihre Musikkassetten mit "Jeh-Jeh-Jeh-Musik" beschlagnahmt.
Sie hat ihn aber trotzdem immer noch lieb und davon auch keine bleibenden seelischen Schäden davongetragen.


Jobnomade und Küchenbulle 79 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.06.2013 16:00 | nach oben springen

#27

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 16:01
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #11

Was jedoch alle verbindet ist das Spannungsfeld aus Lügen und Verbergen in dem sie sich befanden.
Da ging es doch nicht nur um das Westfernsehn sondern das Kind wurde zum Geheimnissträger und mußte das aushalten.




Für mich ist das die normalste Sache der Welt,dass Familienangehörige(incl.Heranwachsende) indirekt zum Geheimnisträger werden,wenn ein Elternteil in einem Geheimdienst oder einer militärischen Spezialeinheit tätig ist/war.
Das war damals/ist heute international so üblich und wird in D. bei BND,KSK,sicherheitsrelevanten Tätigkeiten in bestimmten Bereichen & Co nicht anders gehandhabt.
Alles Andere ist Laiengeschwätz.

seaman


nach oben springen

#28

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 16:13
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Zitat von Bugsy im Beitrag #24
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #19
Gehts auch ne Nummer kleiner?
Ja sicher, Deine persönliche Meinung und ich habe Dir geschrieben was ich von der halte.
Du fühlst Dich in der Lage Empfindungen der ehemaligen DDR Bürger nachvollziehen zu können. Du meinst sicher die Empfindungen nach 1989?
Weil vorher hat Dir wahrscheinlich kaum einer was erzählt.
Du unterscheidest Dich kaum von den Bundesbürgern, die mir 1989 erklären wollten wie das so ist in der DDR, nur eben mit entgegengesetztem Vorzeichen.
Wenn die Frau und die anderen unter ihren Eltern und deren Tätigkeit beim MfS gelitten haben , dann wird das wohl so gewesen sein.
Von diesen DDR internen in jahrzehnten enstandenem Verhalten ihrer Bürger hast Du mit Verlaub keine Ahnung.
Ich habe es ja schon öfter hier geschrieben und wenn Du mal rumfragst wird Dir das jeder DDR Bürger bestätigen wie sehr die Pflege von zwei Meinungen mit Lügen und Täuschen im Arbeiter und Bauernstaat schon perfektioniert war.
Das hat aber nicht jeder ausgehalten.

Nein, Schnatterinchen, dein Bestreben war, meine Meinung vollends zu entwerten, weil ich nach deinem Dafürhalten keine Ahnung habe. Man konnte deine Haltung als arrogant beschreiben, ich sehe das aber differenzierter: du willst lediglich deine vermeintliche Überlegenheit darstellen, was ja eine ganz normale menschliche Reaktion ist. Aber in der Hinsicht erinnerst du mich auch an die Wessis, die alles besser wissen wollen. Die Haltung ist allerdings zuweilen fehl am Platz, wenn man ernsthaft diskutieren will.

Es sagte mal einer: "Es ist nicht das, was du sagst, sondern das, was verstanden wird". Das trifft auch auf dich zu. Es passte natürlich nicht in deine "Kritik", dass ich das kleine Wort "einigermaßen" in meine Behauptung eingeflochten hatte, als ich schrieb, dass ich die Empfindungen der DDR-Bürger verstehe. Und von "nach 1989" habe ich gar nichts geschrieben. Wozu auch? Wenn das der Fall gewesen wäre, was spricht dagegen, dass ich diese Empfindungen nicht in den späten 1970ern "einigermaßen" nachvollziehen konnte? Oder liegt das an meinem von dir lancierten Unvermögen, die Zweigleisigkeit (tatsächlich Dreigleisigkeit) der Meinungen in der damaligen DDR aufzudecken? Damit habe ich aber auch Erfahrung, mo chara.

Ich war jahrelang bei der britischen Armee komme aber aus einer Republik. Die Königin ist das Oberhaupt der britischen Streitkräfte, und wenn irgendwelche Feierlichkeiten anstanden, hatte ich nicht die Möglichkeit als Soldat einfach zu sagen: "Ach, wisst ihr was, Jungs. Da ist was drauf geschissen, das geht mich nichts an". Zudem waren auch nicht alle englischen Soldaten überzeugte Royalisten. Also mit der Zweigleisigkeit kenne ich mich schon "einigermaßen" (zur Betonung noch mal) "einigermaßen" aus.

Wenn du wirklich etwas zur Diskussion beitragen willst, ist es schon hilfreich, wenn du andere nicht abschätzig als dumme, ahnungslose Trottel abtuest, nur um dein eigenes vermeintliches Allwissen anzubringen. Ich bin sicher, dass der liebe Gott ob deiner täglichen Ratschläge dankbar ist, aber auf Erden schätze ich, dass du dir keine Freunde damit machst .

MsG



aber aber bugsy,

bitte nicht den Beleidigten spielen.
Ich habe Dich hier in keiner Weise abschätzig als dummen ,ahnungslosen Trottel abgetan.
Du warst es , der in seinem Beitrag Vera L. abschätzig als "Torte" bezeichnet und ihre Erlebnisse in Abrede stellt um hier eine prinzipielle ungerechte Darstellung der Angehörigen des MfS aufzuzeigen.
Woher willst Du denn wissen wie das intern ablief in den Schulen und Betrieben in der DDR? Als Ausländer. Geht doch garnicht.
An Deinem Vergleich mit der britischen Armee und Dir als Iren sehe ich , daß Du das System DDR nicht erfasst hast ,nicht erfassen kannst, weil Du nicht in ihr gelebt hast.


Pit 59 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#29

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 16:25
von Pit 59 | 10.152 Beiträge

Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich Ire und somit Ausländer bin, dass ich nur verhältnismäßig kurze Zeit in den späten 1970ern in der DDR lebte und nach der Wende ein halbes Jahrzehnt. @Bugsy

Bugsy,nach der Wende haben sich viele Ausländer in der ehemaligen DDR Wohlgefühlt aus welchem Grund auch immer


nach oben springen

#30

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 16:25
von Mike59 | 7.972 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #22
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #13
War Dein Papa auch bei der Firma?



Schreibst du mit mir - Schnatterente?

Mein Vater war auch bei einer Firma, meine Mutter auch, war aber wohl eine andere Firma.


Ich habe es noch einmal unterstrichen, damit das mit der MfS Justierung nicht überhand nimmt.


zuletzt bearbeitet 10.06.2013 16:26 | nach oben springen

#31

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 16:33
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #29
Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich Ire und somit Ausländer bin, dass ich nur verhältnismäßig kurze Zeit in den späten 1970ern in der DDR lebte und nach der Wende ein halbes Jahrzehnt. @Bugsy

Bugsy,nach der Wende haben sich viele Ausländer in der ehemaligen DDR Wohlgefühlt aus welchem Grund auch immer



Ich lese die Beiträge von bugsy zur DDR sehr aufmerksam und finde sie themenbereichernd.
Mitunter war ein Blick auf die DDR als Aussenstehender bzw. als DDR-Bürger von Aussen weitaus realistischer als der von vielen damals kaum über den Tellerrand schauenden DDR-Bürgern mit ihrem materiell-verklärten Blick Richtung West.

seaman


werner und Küchenbulle 79 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.06.2013 16:45 | nach oben springen

#32

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 16:46
von Bugsy | 454 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #28
aber aber bugsy,

bitte nicht den Beleidigten spielen.
Ich habe Dich hier in keiner Weise abschätzig als dummen ,ahnungslosen Trottel abgetan.
Du warst es , der in seinem Beitrag Vera L. abschätzig als "Torte" bezeichnet und ihre Erlebnisse in Abrede stellt um hier eine prinzipielle ungerechte Darstellung der Angehörigen des MfS aufzuzeigen.
Woher willst Du denn wissen wie das intern ablief in den Schulen und Betrieben in der DDR? Als Ausländer. Geht doch garnicht.
An Deinem Vergleich mit der britischen Armee und Dir als Iren sehe ich , daß Du das System DDR nicht erfasst hast ,nicht erfassen kannst, weil Du nicht in ihr gelebt hast.



Jaisus fuckin’ Kerroist! Ich bin nicht beleidigt, nur ein wenig traurig, dass du Bandbreite mit solchem unsinnigen Gesülze in Anspruch nimmst.

Ich wiederhole, was ich schon mal eingestellt hatte: Es sagte mal einer: "Es ist nicht das, was du sagst, sondern das, was verstanden wird". Und die Grundlage für die von dir aufgestellten Behauptungen willst du meinen Beiträgen entnommen haben? Das nenne ich eine reife Leistung! Dann zeig mir bitte, wo ich die Vera L. als "Torte“ bezeichnet habe. Zeig mir auch, wo ich ihre Erlebnisse in Abrede gestellt habe. Schreibst du durch die Alk-Brille, oder was?

Du hast, ausnahmsweise, recht, wenn du schreibst, dass ich nicht weiß, wie es intern in den Schulen abgelaufen ist. In den Betrieben nicht so sehr, da ich viele besucht habe und auch viele Freunde hatte, die dort gearbeitet haben. Wenn du aber mit all deinem ziemlich geistlosem Gelalle andeuten willst, dass ich die Zustände in der DDR nicht bis in die letzte Ecke gekannt habe, so hast du zweifellos recht. Nur wirst du nirgends finden, dass ich das jemals behauptet habe. Wenn du eine Runde kindisches "Willy-Waving“ vornehmen willst, indem du meinst, dass du ob des Lebens in der DDR besser Bescheid weißt als ich, dann ist das keine richtige Diskussion mehr, sondern nur eine Gelegenheit für dich, dich zu profilieren. Es ist klar, dass mein Wissen mit dem Deinigen nicht konkurrieren kann. Im dem Sinne könnte ich ein Thema über das Leben in Irland eröffnen, wobei nur Beiträge in der irischen Sprache zulässig wären.

Dass mein Wissen ob der DDR ziemlich dürftig ist, bildet der Grund, warum ich überhaupt hier im Forum Mitglied bin. Alle anderen scheinen das schon gepeilt zu haben, nur du anscheinend nicht. Woran liegt das?

MsG


Fünf Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlicheit, der Sanitäter kommt zehn Minuten später.
nach oben springen

#33

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 16:57
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Wie war das Thema? Stasi - Kinder?

In übrigen wuchsen nicht nur Kinder vom MfS - Abgehörigen und bewaffneten Organen in einem Spannungsfeld auf, das größer als der normale Rahmen einer Eltern - Kind - Bezieheung. Ich erinnere da mal an leitende Mitarbeiter von Ministerien, Organisationen, Diplomaten, Handelsvertretern, Großbetrieben bzw. Kombinaten etc. .

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 10.06.2013 16:59 | nach oben springen

#34

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 16:59
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

bugsy, las dir von nem Admin das verleihen. Hast es dir verdient.


nach oben springen

#35

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 17:00
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #33
Wie war das Thema? Stasi - Kinder?

In übrigen wuchsen nicht nur Kinder vom MfS - Abgehörigen und bewaffneten Organen in einem Spannungsfeld auf, das größer als der normale Rahmen einer Eltern - Kind - Bezieheung. Ich erinnere da mal an leitende Mitarbeiter von Ministerien, Organisationen, Großbetrieben bzw. Kombinaten etc. .

LG von der grenzgaengerin



Die auch alle geschädigt?

seaman


zuletzt bearbeitet 10.06.2013 17:01 | nach oben springen

#36

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 17:03
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Zitat von seaman im Beitrag #35

Die auch alle geschädigt?

seaman



Bugsy wird Dir das schon erklären. Ich nicht

LG von der grenzgaengerin


nach oben springen

#37

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 17:12
von Krepp | 534 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #34
bugsy, las dir von nem Admin das verleihen. Hast es dir verdient.

Hallo,
jetzt wirds aber ganz albern und ich glaub dass das auch schon fast "Oberkante" ist.



Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin
Bugsy und Küchenbulle 79 haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#38

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 17:17
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Zitat von Bugsy im Beitrag #32
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #28
aber aber bugsy,

bitte nicht den Beleidigten spielen.
Ich habe Dich hier in keiner Weise abschätzig als dummen ,ahnungslosen Trottel abgetan.
Du warst es , der in seinem Beitrag Vera L. abschätzig als "Torte" bezeichnet und ihre Erlebnisse in Abrede stellt um hier eine prinzipielle ungerechte Darstellung der Angehörigen des MfS aufzuzeigen.
Woher willst Du denn wissen wie das intern ablief in den Schulen und Betrieben in der DDR? Als Ausländer. Geht doch garnicht.
An Deinem Vergleich mit der britischen Armee und Dir als Iren sehe ich , daß Du das System DDR nicht erfasst hast ,nicht erfassen kannst, weil Du nicht in ihr gelebt hast.



Jaisus fuckin’ Kerroist! Ich bin nicht beleidigt, nur ein wenig traurig, dass du Bandbreite mit solchem unsinnigen Gesülze in Anspruch nimmst.

Ich wiederhole, was ich schon mal eingestellt hatte: Es sagte mal einer: "Es ist nicht das, was du sagst, sondern das, was verstanden wird". Und die Grundlage für die von dir aufgestellten Behauptungen willst du meinen Beiträgen entnommen haben? Das nenne ich eine reife Leistung! Dann zeig mir bitte, wo ich die Vera L. als "Torte“ bezeichnet habe. Zeig mir auch, wo ich ihre Erlebnisse in Abrede gestellt habe. Schreibst du durch die Alk-Brille, oder was?

Du hast, ausnahmsweise, recht, wenn du schreibst, dass ich nicht weiß, wie es intern in den Schulen abgelaufen ist. In den Betrieben nicht so sehr, da ich viele besucht habe und auch viele Freunde hatte, die dort gearbeitet haben. Wenn du aber mit all deinem ziemlich geistlosem Gelalle andeuten willst, dass ich die Zustände in der DDR nicht bis in die letzte Ecke gekannt habe, so hast du zweifellos recht. Nur wirst du nirgends finden, dass ich das jemals behauptet habe. Wenn du eine Runde kindisches "Willy-Waving“ vornehmen willst, indem du meinst, dass du ob des Lebens in der DDR besser Bescheid weißt als ich, dann ist das keine richtige Diskussion mehr, sondern nur eine Gelegenheit für dich, dich zu profilieren. Es ist klar, dass mein Wissen mit dem Deinigen nicht konkurrieren kann. Im dem Sinne könnte ich ein Thema über das Leben in Irland eröffnen, wobei nur Beiträge in der irischen Sprache zulässig wären.

Dass mein Wissen ob der DDR ziemlich dürftig ist, bildet der Grund, warum ich überhaupt hier im Forum Mitglied bin. Alle anderen scheinen das schon gepeilt zu haben, nur du anscheinend nicht. Woran liegt das?

MsG



Und was ist das für eine Kante?


nach oben springen

#39

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 17:38
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von Bugsy im Beitrag #5


Und nach der Wende habe ich viele ehemaligen Stasi-Leute kennengelernt - und auch ihre Kinder. Alles ganz normal.

Es ist doch sowieso eine Legende,in vielen Fällen eine böswillige,wie das Verhältnis im Wesentlichen und im Großen und Ganzen zwischen Mfs-Leuten und der"normalen"Bevölkerung im Lande gewesen sein soll.Eben so,wie es im"Das Leben der Anderen"dargestellt wird.Ich habe das nie so erlebt,habe über MEIN Leben mit den Anderen schon geschrieben.Wie das Leben mit den Anderen gewesen sein soll,diese Vorstellungen sind erst in der Wendezeit und danach so gestrickt worden und merkwürdiger Weise glaubt heute FAST jeder, dass das wirklich so war, er es persönlich auch so erlebt hat.Fakt ist,das ist völliger Unsinn,90% der Bevölkerung hatten nie irgendetwas mit dem Mfs zu tun,zumindest nicht bewußt,schon deswegen war das Verhältnis nicht so wie heute dargestellt.Bei den 10%Prozent mag das ja anders gewesen sein.Meine Frau und ich und mein Nachwuchs waren immer voll in das" gesellschaftliche zivile Leben"integriert,ob Hausgemeinschaft,Sportverein,Schrebergarten,Schule und so sind "völlig normale"Kinder rausgekommen. Meine Tochter lebt jetzt in Köln,ist SPD-Mitglied und deutscher Beamter.Ich bin mit ihr mal auf eigene Rechnung nach Russland gefahren.Der russische Beamte in der Botschaft,bei dem ich die Visa beantragt habe,hat sich "brennend "für meine Tochter interessiert,was sie wohl als Beamter in Köln so tut.Ich konnte seinen"Verdacht"zerstreuen,sie ist nicht in die Fußstapfen des Vaters getreten.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
Küchenbulle 79 und Bugsy haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#40

RE: Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat

in DDR Grenze Literatur 10.06.2013 17:57
von Alfred | 6.849 Beiträge

Ich kann nur staunen. Wenn noch 20 Jahre vergehen, wird es in der DDR nur Opfer gegeben haben.

Jedes Land der Welt wird bestimmte Personen / Familien entsprechend absichern. Da gehören nun mal auch die Kinder dazu. Was ist daran nun so erstaunlich ? Für mich nichts.

Es sollte sich doch mal die Frage gestellt werden, warum dies so war. Hat man heute schon vergessen, dass Angehörige der bew. Organe der DDR vom BND z.B. angeschrieben wurden und man um Mitarbeit bat, dass man Militärattaches der DDR Millionensummen bot, wenn sie in die BRD überwechseln, dass man Kraftfahrer der NVA in Österreich für den BND anwarb.

Alles vergessen ? Wirklich eine Frechheit, dass sich die Abwehrorgane des MfS um bestimmte Personenkreise „kümmerte“.


seaman und Bugsy haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.06.2013 18:27 | nach oben springen



Besucher
15 Mitglieder und 95 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Andre Lambert
Besucherzähler
Heute waren 2107 Gäste und 126 Mitglieder, gestern 3660 Gäste und 197 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14371 Themen und 558251 Beiträge.

Heute waren 126 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen