#41

RE: Parkuhren in der DDR?

in DDR Zeiten 28.05.2013 16:16
von Schmiernippel | 244 Beiträge

Natürlich gab es in der DDR auch Parkuhren. In bestimmten Städten und Orten, z.B. Urlaubsgebiete an der Ostsee oder in Großstädten war die Parkdauer meistens auf 2 Stunden begrenzt. So zum Beispiel in Stralsund. Die Parkuhren sahen sehr unterschiedlich aus. Es gab auch schon ähnliche, wie heute die Blauen, aber auch welche aus Plaste, die man an der Innenseite der Scheibe anbringen konnte.
als ich meinen Trabi mit Sonderausstattung im Januar 89 erhielt, bekam ich dazu auch eine Parkscheibe.
Gruß Schmiernippel



glasi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.05.2013 16:18 | nach oben springen

#42

RE: Parkuhren in der DDR?

in DDR Zeiten 28.05.2013 16:37
von KARNAK | 1.690 Beiträge
Ich befürchte fast hier meint jeder was anderes.Die Parkuhren, die an der Strasse standen und in die man Geld einwerfen konnte,gab es jedenfalls nicht.Zumindest habe ich nie solche gesehen.Die blauen Karten für Kurzzeitparkplätze schon.

"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#43

RE: Parkuhren in der DDR?

in DDR Zeiten 28.05.2013 17:05
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Die Innen-Parkuhren waren doch die lustigen Dreh-Dinger die mit einem Gummi-Sauger an die Scheibe gepappt wurden?
Konnte meine Oma damals auch nicht davon abhalten mir so ein Ding für die Hutablage zu häkeln wo die Shitpapierrolle drunter kam.
War ja so die Trabant-Sonderausstattung die man unbedingt haben musste
Die bunten Wackel-Stinkefinger für die Heckscheibe waren aber neudeutsch oder gab es die schon zu Ostzeiten?


zuletzt bearbeitet 28.05.2013 17:08 | nach oben springen

#44

RE: Parkuhren in der DDR?

in DDR Zeiten 28.05.2013 20:00
von Lutze | 8.033 Beiträge
Zitat von Harra318 im Beitrag #11
jetzt habt ihr mich neugierig gemacht, warte natürlich auf einen Link von solch einer" Stechuhr"

Hallo Harra318,
im VEB Sachsenring Zwickau gab es auch Stechuhren,das waren solche grauen
Kästen,als Lehrlinge haben wir oft vorgestempelt,mit der Pappkarte,
Anfang der 80ziger wurde das Gelenkwellen-Werk in Mosel von den Franzosen
aufgebaut,sebst ihre Stechuhren haben die mitgeliefert,da war es mit
vorstempeln vorbei
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#45

RE: Parkuhren in der DDR?

in DDR Zeiten 28.05.2013 20:33
von Harra318 | 2.514 Beiträge
Zitat von Lutze im Beitrag #44
Zitat von Harra318 im Beitrag #11
jetzt habt ihr mich neugierig gemacht, warte natürlich auf einen Link von solch einer" Stechuhr"

Hallo Harra318,
im VEB Sachsenring Zwickau gab es auch Stechuhren,das waren solche grauen
Kästen,als Lehrlinge haben wir oft vorgestempelt,mit der Pappkarte,
Anfang der 80ziger wurde das Gelenkwellen-Werk in Mosel von den Franzosen
aufgebaut,sebst ihre Stechuhren haben die mitgeliefert,da war es mit
vorstempeln vorbei
Lutze


Danke,@Lutze, deswegen habe ich mich im # 8 auch vorsichtig ausgedrückt.Ich war mir aber relativ sicher das es keine "Stechuhren" gab. In unserem Raum gab es auch mehrere Betriebe mit zig tausenden Beschäftigten, da habe ich nie etwas gehört damit ihre Arbeitszeit kontrolliert wird mit einer so genannten" Stechuhr".
Ich persönlich sehe die Stechuhr als realistischen und nicht verfälschlichen Anwesenheitsnachweis, würde es auch sehr bedauern wenn diese Kontrolle abgeschafft werden würde. Ich möchte jetzt nicht auf Details eingehen, bei uns auf Arbeit ist es so, wenn eine rauchen gehen möchte benötigt er eine Ablösung, wenn diese dann anwesend ist, muss er stupfen wenn er den "Saal" verlässt. Das gleiche in umgekehrter Reihenfolge........ . Finde ich auch in Ordnung, ein Raucher benötigt im Durchschnitt 8 min für eine Zigarette. Warum soll das der Arbeitgeber bezahlen.Die einzelne Person macht das Kraut nicht fett, man muss es aber hochrechnen und das über das gesamte Jahr.Mal der jährlichen Lohnerhöhung.

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#46

RE: Parkuhren in der DDR?

in DDR Zeiten 28.05.2013 20:50
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Schmiernippel im Beitrag #41
Natürlich gab es in der DDR auch Parkuhren. In bestimmten Städten und Orten, z.B. Urlaubsgebiete an der Ostsee oder in Großstädten war die Parkdauer meistens auf 2 Stunden begrenzt. So zum Beispiel in Stralsund. Die Parkuhren sahen sehr unterschiedlich aus. Es gab auch schon ähnliche, wie heute die Blauen, aber auch welche aus Plaste, die man an der Innenseite der Scheibe anbringen konnte.
als ich meinen Trabi mit Sonderausstattung im Januar 89 erhielt, bekam ich dazu auch eine Parkscheibe.
Gruß Schmiernippel



rot amrk.
diese nennt man im Sprachgebrauch Parkscheibe, Parkuhren waren in der Straße verankerte Uhren, in die man Geld einwarf und die die gewählte Park-Zeit rückwärts zählten wie ein Wecker. In den 60 ern gab es noch die Parkuhren, die man auch selbst aufziehen musste wie ein Wecker. Nach Geldeinwurf drehte man einen Knebel bis zum Anschlag und der "Wecker" war aufgezogen. Später ging das elektrisch, nur den Geldeinwurfschlitz hamse nie wegrationalisiert



edit: PS. in den 60ern kostete eine halbe Stunde Parken ich glaube so um 20 Pfg.. Ich sags ja die Wiedervereinigung hat alle Preise "versaut"


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 28.05.2013 20:56 | nach oben springen

#47

RE: Parkuhren in der DDR?

in DDR Zeiten 28.05.2013 20:54
von Gert | 12.354 Beiträge
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #43
Die Innen-Parkuhren waren doch die lustigen Dreh-Dinger die mit einem Gummi-Sauger an die Scheibe gepappt wurden?
Konnte meine Oma damals auch nicht davon abhalten mir so ein Ding für die Hutablage zu häkeln wo die Shitpapierrolle drunter kam.
War ja so die Trabant-Sonderausstattung die man unbedingt haben musste
Die bunten Wackel-Stinkefinger für die Heckscheibe waren aber neudeutsch oder gab es die schon zu Ostzeiten?

rot mark.
die westdeutsche Autofahrer Gemeinde war nicht so "bösartig". So was habe ich nie gesehen.
ich kenne aber den Wackel Dackel für die Hutablage. War so ein Plastikdackel, der immer mit dem Kopf wackelte. Aber so was fuhren nur die Spiesser, genauso wie die Klopapierrolle umhäkelt. Es war grauslig anzusehen, ich erinnere mich gut daran.


.
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#48

RE: Parkuhren in der DDR?

in DDR Zeiten 28.05.2013 20:55
von Harra318 | 2.514 Beiträge
Zitat von Gert im Beitrag #46
Zitat von Schmiernippel im Beitrag #41
Natürlich gab es in der DDR auch Parkuhren. In bestimmten Städten und Orten, z.B. Urlaubsgebiete an der Ostsee oder in Großstädten war die Parkdauer meistens auf 2 Stunden begrenzt. So zum Beispiel in Stralsund. Die Parkuhren sahen sehr unterschiedlich aus. Es gab auch schon ähnliche, wie heute die Blauen, aber auch welche aus Plaste, die man an der Innenseite der Scheibe anbringen konnte.
als ich meinen Trabi mit Sonderausstattung im Januar 89 erhielt, bekam ich dazu auch eine Parkscheibe.
Gruß Schmiernippel



rot amrk.
diese nennt man im Sprachgebrauch Parkscheibe, Parkuhren waren in der Straße verankerte Uhren, in die man Geld einwarf und die die gewählte Park-Zeit rückwärts zählten wie ein Wecker. In den 60 ern gab es noch die Parkuhren, die man auch selbst aufziehen musste wie ein Wecker. Nach Geldeinwurf drehte man einen Knebel bis zum Anschlag und der "Wecker" war aufgezogen. Später ging das elektrisch, nur den Geldeinwurfschlitz hamse nie wegrationalisiert






Gert und Lutze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#49

RE: Parkuhren in der DDR?

in DDR Zeiten 28.05.2013 21:00
von Gert | 12.354 Beiträge
@Harra318 , genau das sind sie, wie auf dem von dir eingestellten Bild, die alten Modelle aus de 60 er und 70 er Jahren


.
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Harra318 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#50

RE: Parkuhren in der DDR?

in DDR Zeiten 28.05.2013 21:01
von Lutze | 8.033 Beiträge
in meiner jetzigen Kfz-Firma gibt es keine Stechuhren,wir sind auch nur
4 Leute,kenne das noch von meiner alten Firma,da mussten auch die
Arbeitsaufträge an/abgestempelt werden,nur nervig,
das jetzige Betriebsklima ist Klasse,sehr familiär,Kaffee satt,der Chef
bestellt und bezahlt das Mittagessen aus der Trinkgeldkasse,mancher
Kunde bringt auch was leckeres vom Bäcker mit,
und wenn einer eine Zigarette rauchen möchte,auch kein Problem,
und wenn mal länger gearbeitet wird,na und,dann trinken wir zum
Feierabend auch mal ein Bierchen
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#51

RE: Parkuhren in der DDR?

in DDR Zeiten 28.05.2013 21:14
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge
Zitat von Gert im Beitrag #46


diese nennt man im Sprachgebrauch Parkscheibe, Parkuhren waren in der Straße verankerte Uhren, in die man Geld einwarf und die die gewählte Park-Zeit rückwärts zählten wie ein Wecker. In den 60 ern gab es noch die Parkuhren, die man auch selbst aufziehen musste wie ein Wecker. Nach Geldeinwurf drehte man einen Knebel bis zum Anschlag und der "Wecker" war aufgezogen. Später ging das elektrisch, nur den Geldeinwurfschlitz hamse nie wegrationalisiert



edit: PS. in den 60ern kostete eine halbe Stunde Parken ich glaube so um 20 Pfg.. Ich sags ja die Wiedervereinigung hat alle Preise "versaut"




Wenn die rote Kontrollscheibe im Sichtfenster auftauchte, war die Zeit abgelaufen..

Theo

Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#52

RE: Parkuhren in der DDR?

in DDR Zeiten 29.05.2013 10:04
von KARNAK | 1.690 Beiträge
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #43
Die Innen-Parkuhren waren doch die lustigen Dreh-Dinger die mit einem Gummi-Sauger an die Scheibe gepappt wurden?


Dazu fällt mir noch eine kleine Geschichte ein.
Da ist mal einer auf die Idee gekommen,an so eine Parkuhr ein Uhrwerk anzubauen.Dadurch konnte er auf einem Kurzzeitparkplatz den ganzen Tag stehen.
NATÜRLICH wurde dem Mann durch die Genossen der Volkspolizei innerhalb kürzester Zeit das Handwerk gelegt.

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#53

RE: Parkuhren in der DDR?

in DDR Zeiten 29.05.2013 11:02
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge
Zitat von KARNAK im Beitrag #52
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #43
Die Innen-Parkuhren waren doch die lustigen Dreh-Dinger die mit einem Gummi-Sauger an die Scheibe gepappt wurden?


Dazu fällt mir noch eine kleine Geschichte ein.
Da ist mal einer auf die Idee gekommen,an so eine Parkuhr ein Uhrwerk anzubauen.Dadurch konnte er auf einem Kurzzeitparkplatz den ganzen Tag stehen.
NATÜRLICH wurde dem Mann durch die Genossen der Volkspolizei innerhalb kürzester Zeit das Handwerk gelegt.


Gibt es heute im Handel. Man darf sie verkaufen und haben, aber während des Parkens darf sie nicht weiterlaufen. Ich nehme mal an, die Schweizer Bundesrichter der Spruchkammer sind mehrheitlich keine Autofahrer:
http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/new...HZV-12-1.365469
Theo

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