#81

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 29.05.2013 13:37
von 94 | 10.792 Beiträge
Zitat von Barbara im Beitrag #79
Übrigens, das mit den Scheiterhaufen ist doch schon eine Weile her, so ca. 500 Jahre....

Soso ...
Auf den Tage und einen genau sind's gerade mal 200 Jahre. Auch das sorglose Hantieren mit Zahlen ist Massenverdummung, eigentlich sogar Populismus. Und die letzte in Mitteleuropa auf den Scheiterhaufen gezerrte Frau war Friederike Luise Delitz, am 28. Mai 1813.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#82

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 29.05.2013 13:45
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #74
Hmm,

ich hab mit diesem Thread schon eine ganze Weile ein Problem. Ich beginne es vielleicht mal auf die folgende Weise:

Da ist ein Mensch. Ein kleiner Mensch. Ein Kind. Es hat alle Anlagen für Intelligenz und Empathie. Es wächst in einem Elternhaus auf in Liebe und Geborgenheit. Seine Eltern sorgen für eine Erziehung des Kindes nach ihrer eigenen Erfahrung, nach ihren eigenen Ansichten. Das Kind beginnt, über seine gesellschaftlichen Wahrnehmungen und über die von seinen Eltern ausgewählte Schule, ein eigenes Weltbild zu entwickeln. Es lernt aber auch, dass die in diesem Weltbild enthaltenen Lehren in der weiteren Umgebung auf Widerstand oder Ablehnung stoßen. auf Rückfrage bei den Personen seines Vertrauens hört das Kind von Menschen, die ihres Glaubens wegen verlacht und sogar verfolgt wurden. Aber sie blieben stark, weil sie auf ihren Glauben vertrauten. Das Kind erlebt diesen Glauben und diese Stärke in der kleinen, ihn umgebenden Gemeinschaft. Es stellt sein Denken darauf ein, die Richtigkeit in dem in der Gemeinschaft Erlernten und die Fehler in den Angriffen von außen zu suchen. Wer sucht der findet. Und je mehr gefunden wird, desto fester wird der Glaube. Und eines Tages ist das Kind alt genug und bekommt selbst ein Kind ... (nennen wir es den Sag-mir-wo-die-Blumen-sind-Effekt).

Könnte ich diesem gewesenen Kind und nun Elternteil aufgrund dieser Biografie vorwerfen, es würde sein Kind "verdummen"? Es erzieht das Kind doch nur in seinem eigenen Glauben? Und wenn das eine Verdummung wäre, wann hätte dann die Verdummung angefangen? Das ist aber nur ein Aspekt.

Habe ich mit der oben genannten Beschreibung nun die Kinder der Schule aus dem Eröffnungsbeitrag gemeint, oder beispielsweise meine eigene Erziehung? Ist nicht letztlich jede Erziehung, die nicht auf die gnadenlose kritische Aneignung und Hinterfragung jeglichen Wissens gerichtet ist, quasi eine Erziehung im Rahmen einer Glaubensstruktur? Und wie würden wir mit unseren Kindern umgehen, oder wie würden wir auf diejenigen reagieren, wenn wir merken, das die Kinder nur auf die gnadenlose kritische Aneignung und Hinterfragung jeglichen Wissens getrimmt würden?

Wenn ich das aber so denke, komme ich dann noch leichten Herzens zum den Begriffen Verdummung und Dummheit?

ciao Rainman




Hallo Rainman,

ich glaube zu verstehen, was du oben meinst und fühle mich ein wenig angesprochen durch deinen Beitrag, deshalb möchte ich darauf reagieren.

Als erstes ist mir wichtig zu sagen, dass ich mit meinen Beiträgen auf keinen Fall jemand „verdammen“ wollte oder irgendwie stigmatisieren.

Natürlich wachsen Kinder in dem "Meinungs-Kontext" ihrer Eltern und "den Traditionen" ihrer Umgebung auf und das ist gut und richtig so.

Das Thema des Threads ist jedoch der Kreationismus und den zu kritisieren bzw. sich mit ihm auseinanderzusetzen halte ich für wichtig, denn in den USA steht er in bestimmten Staaten inzwischen auf dem Lehrplan und soll die Evolutionstheorie sogar ersetzen. Auch bei uns gibt es vereinzelt zumindest solche Versuche (s. was Dore ganz oben geschrieben hat).

Wenn „Glaube“ durch Pseudowissenschaft untermauert werden soll halte ich das für sehr bedenklich, zumal wenn die empirische Naturwissenschaft dadurch in Frage gestellt werden soll.
Damit will ich aber nicht „Glauben an sich" in Frage stellen, ich habe mich oben sehr bemüht, diese Unterschiede aus meiner Sicht darzustellen.

Ich will mal versuchen, das nochmal am Beispiel meiner eigenen „religiösen“ Erziehung deutlich zu machen:
Ich bin sehr katholisch aufgewachsen und der Religionsunterricht in der Grundschule entsprach genau diesem „Märchenerzählungsstil“.
Unsere Lehrerin hat immer Szenen aus dem Alten Testament an eine lange Seitentafel gemalt, dazu die entsprechende Geschichte erzählt und ich habe es geliebt!
Wie schön sie es aufgemalt hat, wie der „liebe Gott“ die Erde und den Himmel geschaffen hat und all die Pflanzen und Tiere und schließlich den Menschen.
Oder wie sehr habe ich z. B. mit Josef gelitten, als der von seinen Brüdern in den Brunnen geworfen wurde…. Ich hätte stundenlang zuhören können, wenn die Lehrerin "malend" erzählte.

Diese Art Religionsvermittlung entspricht dem Imaginationsbedürfnis in diesem Kindesalter, und natürlich haben wir Kinder das alles geglaubt und zwar „eins zu eins“. Verstärkt durch die anderen kirchlichen Rituale wie die sonntägliche Messe, Andachten, die „Sakramente“ usw.

Dieser „kindliche“ Glaube wurde aber zunehmend relativiert durch den naturwissenschaftlichen Unterricht und auch der Religionsunterricht in den höheren Klassen vermittelte natürlich eine ganz andere Interpretation der Bibel-Inhalte, nämlich dass ihre Gleichnisse Metaphern sind und dass sie darüber hinaus ein (wichtiges!) "kulturelles" Geschichtsbuch ist.

In den gymn. Oberstufe schließlich haben wir im Religionsunterricht hoch anspruchsvolle Diskussionen zu theologischen, philosophischen und ethischen Fragen geführt.
Ein ganz wichtiges Thema dort war z.B. „die Haltung“ der katholischen Kirche im sog. „3. Reich“, also ein sehr kritisches Thema.

Als ich die Schule nach dem Abi verließ, wusste ich sehr gut über meinen eigenen „christich-kulturellen“ Hintergrund Bescheid, war aber ebenso gut gebildet in Biologie und Physik. Und an unserer Schule hat keiner, auch nicht der Religionslehrer, die Evolutionstheorie in Frage gestellt.
Das hätte ihn vielleicht sogar seinen Job gekostet?

Wer nun als „glaubender Mensch“ von uns Schülern damals ins Leben gegangen ist, tat das aus einer inneren spirituellen Überzeugung, aber dennoch auf der Grundlage einer guten fundierten naturwissenschaftlichen Bildung. Und das funktioniert miteinander und muss sich nicht ausschließen. Der überwiegende Teil der Christen sieht das so denke ich.

Das versucht aber der "Kreationismus" und er tut das vor dem Hintergrund einer (in den USA ziermlich einflussreichen) rechts-konservativen Politik und einer fundamentalistischen Glaubens-Auffassung und spätestens da fängt es an gefährlich zu werden und muss öffentlich diskutiert werden - finde ich.

Ich hoffe, ich konnte meine Gesprächsintention oben ein bisschen deutlicher machen, es ging mir auf keinen Fall um die Herabwürdigung von Menschen und ihrem Glauben !


Lieben Gruß
Barbara

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#83

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 29.05.2013 13:53
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von 94 im Beitrag #81
Zitat von Barbara im Beitrag #79
Übrigens, das mit den Scheiterhaufen ist doch schon eine Weile her, so ca. 500 Jahre....

Soso ...
Auf den Tage und einen genau sind's gerade mal 200 Jahre. Auch das sorglose Hantieren mit Zahlen ist Massenverdummung, eigentlich sogar Populismus. Und die letzte in Mitteleuropa auf den Scheiterhaufen gezerrte Frau war Friederike Luise Delitz, am 28. Mai 1813.




Massenverdummung, eigentlich sogar Populismus



Ein bisschen hart?

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#84

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 29.05.2013 13:57
von Barbara (gelöscht)
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Thema "Hexenverfolgung"

Der Jesuiten-Pater Friedrich von Spee.


"Etwa zur gleichen Zeit wie Johann Matthäus Meyfarts Christliche Erinnerung im Luthertum und 30 Jahre nach dem „Gründlichen Bericht von Zauberey und Zauberern“ von Anton Praetorius veröffentlichte Spee im Mai 1631 Cautio Criminalis, eine Schrift, die im katholischen Bereich erste Einwendungen gegen Folter und Hexenglauben vortrug. Ein Titel wie „Gegen den Hexenwahn“ hätte gegen die allgemeine Überzeugung verstoßen. Schon die Bezeichnung cautio – Vorsicht konnte den Verfasser (sowie Drucker und Verleger) in Verdacht bringen, Hexen in Schutz zu nehmen und so die Partei des Satans zu stärken. Darum konnte Spee seine Schrift nur anonym erscheinen lassen.

Nach neueren Forschungen (Franz 2001, S. 122f)[3] ist es nicht sicher, ob Spee als Beichtvater der „Hexerei“ angeklagte Frauen betreute oder zum Scheiterhaufen begleitete. Gewiss aber hat er durch seinen Aufenthalt in Zentren der Hexenverfolgung (Köln, Trier, Würzburg, Mainz, Speyer und Paderborn) Hexenprozesse beobachtet. Entgegen der damaligen Rechtsauffassung gab er als erster zu bedenken, dass Folter möglicherweise nicht der Wahrheitsfindung diene. Daraus leitete er die damals kühne Vermutung her, die verdächtigten Frauen seien unschuldig, obwohl sie unter Folter ihre Schuld gestanden hatten. Innerhalb der Gesellschaft Jesu konnte seine Autorschaft an der gefährlichen Schrift nicht verheimlicht werden, und zeitweise drohte ihm die Entlassung aus dem Orden. Neuere Forschungsergebnisse lassen jedoch darauf schließen, dass die zweite Auflage der Cautio Criminalis (1632) mit Billigung der Provinzialleitung der Jesuiten erschienen ist." ff.


http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Spee

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#85

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 29.05.2013 14:06
von Jobnomade | 1.380 Beiträge
Hallo miteinander,

ich hab den Fall Friederike Luise Delitz mal auf die Schnelle durchgelesen.
Die Verurteilung "Scheiterhaufen" erfolgte durch die preussische Justiz wegen mehrfacher Brandstiftung, Raub, Diebstahl etc.
Hat wohl mit den "Hexenverbrennungen" aus religiösen Gründen im Mittelalter nichts zu tun.
Nicht dass wir hier Äpfel mit Birnen vergleichen.

Gruss Hartmut

u3644_Jobnomade.html
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#86

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 29.05.2013 14:11
von DoreHolm | 7.695 Beiträge
Es ist mir mitunter etwas schleierhaft, wie strenggläubige Naturwissenschaftler (außer Methematiker vielleicht), also Biologen, Geologen, Physiker, Astrowissenschaftler u.dgl. diesen Spagat zwischen den Lehren (oder soll ich sagen Dogmen) der Kirche und ernsthafter wissenschaftlicher Forschung zum "Erkennen der Welt und was sie im Innersten zusammenhält" fertigbringen. Ich brachte schon mal das Beispiel mit dem Studenten der Geowissenschften, der wegen seiner Bibeltreue keine Prüfung in Paläontologie machen mußte.
Was den Religionsunterricht betrifft: Bei uns gab sich in der ersten Klasse (1953/54) der letzte Lehrer und der Religionslehrer die Türklinke in die Hand. Als ich aufstand und mich zum gehen anschickte, wollte michd er Religionslehrer halten, aber ich sagte ihm, daß ich nicht am Rel.Unterricht teilnehme. So konnte ich als Einziger der Klasse nach Hause. Ich muß dazu sagen, daß meine Mutter zwar christlich war, ich getauft worden bin (auf dem Dorf war das so üblich), mein Vater aber ein konsequenter Atheist war. Dennoch muß ich wohl an einen "lieben Gott" geglaubt haben, denn wenn mir etwas passierte, ich auf die Gusche flog u.a. gab ich "Ihm" die Schuld daran und sagte "verdammter Lieber Gott".
Mein Interesse für naturwissenschaftliche Vorgänge schon im späteren Vorschulalter hat mich dann wohl schließlich auf eine atheistische Schiene geführt, in der ich Bibel und Religion eher vom geschichtlichen, philosophischen und wissenschaftlichen Standpunkt sehe.


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#87

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 29.05.2013 15:08
von Rainman2 | 5.761 Beiträge
Zitat von DoreHolm im Beitrag #86
Es ist mir mitunter etwas schleierhaft, wie strenggläubige Naturwissenschaftler (außer Methematiker vielleicht), also Biologen, Geologen, Physiker, Astrowissenschaftler u.dgl. diesen Spagat zwischen den Lehren (oder soll ich sagen Dogmen) der Kirche und ernsthafter wissenschaftlicher Forschung zum "Erkennen der Welt und was sie im Innersten zusammenhält" fertigbringen. ...

Tja, Dore,

aber gerade einer der Väter der modernen Theorien, Albert Einstein, hat es ja geschafft, auf der einen Seite mit allgemeiner und spezieller Relativitätstheorie eine völlig neue Gedankenwelt zu öffnen und den Anhängern einer deterministischen Sicht auf das Universum (*) den "Todesstoß" zu versetzen, aber auf der anderen Seite behauptete er felsenfest "Gott würfelt nicht" und negierte damit wiederum den Zufall als eine treibende Kraft in der Entwicklung des Universums. Es gibt Grundüberzeugungen, die selbst den klügsten Köpfen in den Knochen stecken. Das kann aber eigentlich nur überraschen, wenn man den Zufall bei der Arbeit unseres Gehirns als eine der treibenden Kräfte ausschließt.

@Barbara
Ich hatte mich mit dem Titel des Threads auseinandergesetzt und den Eingangsbeitrag nicht als Einschränkung auf die reine Auseinandersetzung mit dem Kreationismus angesehen. Für letztere fehlt meinem Geist momentan die notwendige Gelassenheit und Ruhe.

ciao Rainman


* Aus dem Wissen um einen konkreten Zustand des Universums zu einem bestimmten Zeitpunkt lässt mit den richtigen Gesetzmäßigkeiten der Zustand zu jedem vergangenem und zu jedem zukünftigen Zeitpunkt ableiten - stark vereinfacht gesagt.

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#88

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 29.05.2013 18:01
von DoreHolm | 7.695 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #87
Zitat von DoreHolm im Beitrag #86
Es ist mir mitunter etwas schleierhaft, wie strenggläubige Naturwissenschaftler (außer Methematiker vielleicht), also Biologen, Geologen, Physiker, Astrowissenschaftler u.dgl. diesen Spagat zwischen den Lehren (oder soll ich sagen Dogmen) der Kirche und ernsthafter wissenschaftlicher Forschung zum "Erkennen der Welt und was sie im Innersten zusammenhält" fertigbringen. ...

Tja, Dore,

aber gerade einer der Väter der modernen Theorien, Albert Einstein, hat es ja geschafft, auf der einen Seite mit allgemeiner und spezieller Relativitätstheorie eine völlig neue Gedankenwelt zu öffnen und den Anhängern einer deterministischen Sicht auf das Universum (*) den "Todesstoß" zu versetzen, aber auf der anderen Seite behauptete er felsenfest "Gott würfelt nicht" und negierte damit wiederum den Zufall als eine treibende Kraft in der Entwicklung des Universums. Es gibt Grundüberzeugungen, die selbst den klügsten Köpfen in den Knochen stecken. Das kann aber eigentlich nur überraschen, wenn man den Zufall bei der Arbeit unseres Gehirns als eine der treibenden Kräfte ausschließt.

@Barbara
Ich hatte mich mit dem Titel des Threads auseinandergesetzt und den Eingangsbeitrag nicht als Einschränkung auf die reine Auseinandersetzung mit dem Kreationismus angesehen. Für letztere fehlt meinem Geist momentan die notwendige Gelassenheit und Ruhe.

ciao Rainman


* Aus dem Wissen um einen konkreten Zustand des Universums zu einem bestimmten Zeitpunkt lässt mit den richtigen Gesetzmäßigkeiten der Zustand zu jedem vergangenem und zu jedem zukünftigen Zeitpunkt ableiten - stark vereinfacht gesagt.


Rainman2, ich hatte es weiter oben schon mal geschrieben. Ich glaube auch nicht an die puren Zufälle. Wie eben mit der Chaostheorie und dem Schmetterlingseffekt. Kleinst Unregelmäßigkeiten im Mikrokosmus entscheiden über spätere Entwicklungen und auch der Eintritt eines anscheinenden "Zufalles" hat seine Ursache in vorherigen Ungleichgewichten der Materie.

Nachtrag: Die Möglichkeit eines Zufalles war m.E. mit dem Moment des "Urknalles" vorbei. Ab diesem Moment haben sich die Materieteilchen und Wellen gegenseitig beeinflusst. Was vor dem Urknall war, ist nun wirklich Spekulation.



zuletzt bearbeitet 29.05.2013 18:40 | nach oben springen

#89

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 29.05.2013 20:50
von 94 | 10.792 Beiträge
Zitat von DoreHolm im Beitrag #88
Nachtrag: Die Möglichkeit eines Zufalles war m.E. mit dem Moment des "Urknalles" vorbei. Ab diesem Moment haben sich die Materieteilchen und Wellen gegenseitig beeinflusst. Was vor dem Urknall war, ist nun wirklich Spekulation.

... da wären jetzt mal die Lottozahlen der Zukunft interessant *wink*
Diese Nicht-Zufalls-'Gläubigkeit' hat der Mensch doch nur, weil er mit seinem ganzen Denkmuskel auf Mustererkennung (und dort besonders auf plötzliche Veränderungen) getrimmt ist. In der Savanne war es ja bestimmt von Vorteil, den Säbelzahntiger vor einem Angriff von diesem zu entdecken. Andererseits entdecken dann aktuelle Modelle der Spezies homo sapiens auch GOtt in einem verrauschten Fernsehbild. (Statistisch betrachtet enthält es alle Informationen, also das weiße Rauschen).

Übrigens, ein paar Atheisten nutzen erstaunlich oft das Wort Glauben, also glaube ich itzo mal. Und außerdem glaube ich, ich möchte für den Popolismus um Entschludigung bitten, hmm, ach nee ... da bin'ch jetzt auch mal bissel atheistisch, also so im Glauben. Übrigens habsch ja nicht behauptet, das nur 'unschuldige' Hexen abgefackelt wurden. Genau so wie (ich zitiere): Die weit verbreitete Annahme, die vor allem im 15.–18. Jahrhundert stattgefundenen Hexenverfolgungen gingen hauptsächlich auf das Konto der kirchlichen Inquisition, [...] historisch falsch [ist]. Die weit überwiegende Anzahl der Hexenprozesse wurde vor weltlichen Gerichten verhandelt. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Inquisition...Hexenverfolgung

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#90

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 29.05.2013 21:23
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von 94 im Beitrag #89
Zitat von DoreHolm im Beitrag #88
Nachtrag: Die Möglichkeit eines Zufalles war m.E. mit dem Moment des "Urknalles" vorbei. Ab diesem Moment haben sich die Materieteilchen und Wellen gegenseitig beeinflusst. Was vor dem Urknall war, ist nun wirklich Spekulation.

... da wären jetzt mal die Lottozahlen der Zukunft interessant *wink*
Diese Nicht-Zufalls-'Gläubigkeit' hat der Mensch doch nur, weil er mit seinem ganzen Denkmuskel auf Mustererkennung (und dort besonders auf plötzliche Veränderungen) getrimmt ist. In der Savanne war es ja bestimmt von Vorteil, den Säbelzahntiger vor einem Angriff von diesem zu entdecken. Andererseits entdecken dann aktuelle Modelle der Spezies homo sapiens auch GOtt in einem verrauschten Fernsehbild. (Statistisch betrachtet enthält es alle Informationen, also das weiße Rauschen).

Übrigens, ein paar Atheisten nutzen erstaunlich oft das Wort Glauben, also glaube ich itzo mal. Und außerdem glaube ich, ich möchte für den Popolismus um Entschludigung bitten, hmm, ach nee ... da bin'ch jetzt auch mal bissel atheistisch, also so im Glauben. Übrigens habsch ja nicht behauptet, das nur 'unschuldige' Hexen abgefackelt wurden. Genau so wie (ich zitiere): Die weit verbreitete Annahme, die vor allem im 15.–18. Jahrhundert stattgefundenen Hexenverfolgungen gingen hauptsächlich auf das Konto der kirchlichen Inquisition, [...] historisch falsch [ist]. Die weit überwiegende Anzahl der Hexenprozesse wurde vor weltlichen Gerichten verhandelt. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Inquisition...Hexenverfolgung



Soso 94...(man lernt ja nie aus)

vor weltlichen Gerichten,da stellt sich mir doch glatt die Frage, waren diese "weltlichen Gerichte"unabhaengig vom Grossinquisitor oder waere die "Gerichtsbarkeit"bei einem unerwuenschen Urteil ...auch ins Jenseits geraucht?

Vermute mal Aehnlichkeiten ueber Generationen hinweg

Gruss BO


zuletzt bearbeitet 29.05.2013 21:23 | nach oben springen

#91

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 29.05.2013 21:28
von DoreHolm | 7.695 Beiträge
Zitat von 94 im Beitrag #89
Zitat von DoreHolm im Beitrag #88
Nachtrag: Die Möglichkeit eines Zufalles war m.E. mit dem Moment des "Urknalles" vorbei. Ab diesem Moment haben sich die Materieteilchen und Wellen gegenseitig beeinflusst. Was vor dem Urknall war, ist nun wirklich Spekulation.

... da wären jetzt mal die Lottozahlen der Zukunft interessant *wink*
Diese Nicht-Zufalls-'Gläubigkeit' hat der Mensch doch nur, weil er mit seinem ganzen Denkmuskel auf Mustererkennung (und dort besonders auf plötzliche Veränderungen) getrimmt ist. In der Savanne war es ja bestimmt von Vorteil, den Säbelzahntiger vor einem Angriff von diesem zu entdecken. Andererseits entdecken dann aktuelle Modelle der Spezies homo sapiens auch GOtt in einem verrauschten Fernsehbild. (Statistisch betrachtet enthält es alle Informationen, also das weiße Rauschen).

Übrigens, ein paar Atheisten nutzen erstaunlich oft das Wort Glauben, also glaube ich itzo mal. Und außerdem glaube ich, ich möchte für den Popolismus um Entschludigung bitten, hmm, ach nee ... da bin'ch jetzt auch mal bissel atheistisch, also so im Glauben. Übrigens habsch ja nicht behauptet, das nur 'unschuldige' Hexen abgefackelt wurden. Genau so wie (ich zitiere): Die weit verbreitete Annahme, die vor allem im 15.–18. Jahrhundert stattgefundenen Hexenverfolgungen gingen hauptsächlich auf das Konto der kirchlichen Inquisition, [...] historisch falsch [ist]. Die weit überwiegende Anzahl der Hexenprozesse wurde vor weltlichen Gerichten verhandelt. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Inquisition...Hexenverfolgung


Wobei weltliche und kirchliche Gerichte eng verflochten waren. Beide hatten ähnliche Interessen (Macht, Geld) und ähnlich Gegner, unterschwellig sich selbst gegeneinander. Ein weltlicher Richter wird sich daher in dieser Zeit gehütet haben, sich mit dem Klerus in wichtigen Grundsatzentscheidungen zu überwerfen.


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#92

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 29.05.2013 22:21
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge
Zitat von DoreHolm im Beitrag #91


Wobei weltliche und kirchliche Gerichte eng verflochten waren. Beide hatten ähnliche Interessen (Macht, Geld) und ähnlich Gegner, unterschwellig sich selbst gegeneinander. Ein weltlicher Richter wird sich daher in dieser Zeit gehütet haben, sich mit dem Klerus in wichtigen Grundsatzentscheidungen zu überwerfen.


Das ist so. Nach längeren Machtkämpfen zwischen Papst und Kaiser einigte man sich im 12. Jahrhundert auf einen Kompromiss: Die Kirche war für religiöse Belange und die Kaiser, Könige und Fürsten für Weltliches zuständig. Die hohe, sogenannte Blutgerichtsbarkeit, oblag demzufolge königlichen Gerichten. Für Vergehen religiöser Natur gab es in katholischen Gebieten Spezialgerichte, die mit Klerikern besetzt waren. Auch für sie galt seit 1532 die "CCC", die vom Augsburger Reichstag beschlossen wurde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Constitutio_Criminalis_Carolina
Die kirchlichen Gerichte konnten Urteile sprechen (Straftatbestand der Zauberei). Da sie aber nicht die Blutgerichtsbarkeit besassen, mussten die Urteile von weltlichen Stellen bestätigt werden, was aber offenbar fast immer der Fall war. In reformierten Gebieten wurde auch der Straftatbestand der Zauberei vor staatlichen Gerichten verhandelt. Den weltlichen Stellen war im ganzen Reich der Strafvollzug vorbehalten. Vor 1532 und ausserhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation waren die Regelungen unterschiedlich.
http://de.wikipedia.org/wiki/Inquisition
Theo

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#93

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 06.06.2013 14:01
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Manchmal liegt die Verdummung der Kinder auch an Eltern..
http://www.nydailynews.com/news/national...ticle-1.1362348
Theo


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#94

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 06.06.2013 15:16
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #93
Manchmal liegt die Verdummung der Kinder auch an Eltern..

Theo


Manchmal??
Wie krank muss jemand sein, der seinen Sohn "Adolf Hitler" nennt?
Ich kann nur hoffen, dass es Adolf jun. spätestens in der Pubertät gelingt, sich von der Erziehung seiner Eltern zu lösen. Ansonsten gibt es einen armen Irren mehr auf dieser Welt.


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#95

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 06.06.2013 20:54
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #93
Manchmal liegt die Verdummung der Kinder auch an Eltern..
http://www.nydailynews.com/news/national...ticle-1.1362348
Theo


Wirklich aussergewoehnlich. Aber das die politische Meinung der Eltern Grund fuer den Staat ist ihnen die Kinder wegzunehmen ist fuer mich noch beunruhigender als die seltsame Kostuemierung des Vaters vor Gericht.


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#96

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 07.06.2013 09:37
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Wz2W
... die seltsame Kostuemierung des Vaters vor Gericht.



Ob es einen tieferen Sinn hat, das er den Reichsadler links auf der Jacke trägt?
Und überhaupt, die Jacke ... die Kragenspiegel und der Schnitt lassen mich was vermuten, na egal.
Bizarr und skurril sind da wohl die passenden Bezeichnungen.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#97

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 07.06.2013 13:02
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #88
Rainman2, ich hatte es weiter oben schon mal geschrieben. Ich glaube auch nicht an die puren Zufälle. Wie eben mit der Chaostheorie und dem Schmetterlingseffekt. Kleinst Unregelmäßigkeiten im Mikrokosmus entscheiden über spätere Entwicklungen und auch der Eintritt eines anscheinenden "Zufalles" hat seine Ursache in vorherigen Ungleichgewichten der Materie.

Nachtrag: Die Möglichkeit eines Zufalles war m.E. mit dem Moment des "Urknalles" vorbei. Ab diesem Moment haben sich die Materieteilchen und Wellen gegenseitig beeinflusst. Was vor dem Urknall war, ist nun wirklich Spekulation.
Ich bin da im Prinzip Deiner Meinung.
Allerdings sind da ein paar Dinge die ich noch weiß bzw. aufgelöst habe:
-> Gilt die Zufallsgeschichte auch auf atomarer bzw. subatomarer Ebene? Oder anders herum: Wie verhält es sich mit dem atomaren Zerfall? Erfolgt dieser zufällig oder kennen wir [ich] hier die subatomaren Gesetze (Quantenmechanik, Stringtheorie usw.) noch nicht genau genug? Vgl. auch die Katze eines berühmten Österreichers [http://de.wikipedia.org/wiki/Schr%C3%B6dingers_Katze].
-> Wenn mir jetzt gerade einfällt, mir ein Eis aus dem Kühlschrank zu holen: War das auch zum Zeitpunkt des Urknalls vorherbestimmt? Wenn ich dann beschließe doch auf meine Linie zu achten, auch? Oder allgemeiner formuliert: Ist der freie Wille eine vollständige Illusion?
Mehr dazu auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Freier_Wille, http://www.spiegel.de/gesundheit/psychol...a-836005-7.html

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#98

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 07.06.2013 13:19
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #27
Scientology ist keine christliche Religion, geniesst aber voellig zurecht den Schutz des 1. Zusatzes der US Verfassung (freie Meinungsauesserung).
Das stimmt.
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #27
Aber gibt es irgendwelche Bewise dafuer das Gott nicht existiert? Nein, die gibt es nicht.
Nein, die gibt es tatsächlich nicht. Die kann es auch nicht geben weil Glaube - im Gegensatz zu empirischer Wissenschaft - nicht falsifizierbar ist. Das selbe gilt auch für Kreationismus/ID - ist ebensowenig falsifizierbar und entspricht damit nicht den Kriterien einer Wissenschaft.
Vertiefende Lektüre ist wiederum bei einem gebürtigen Wiener zu finden: http://de.wikipedia.org/wiki/Falsifikationismus
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #27
Das Kreationismus nicht an deutschen Schulen gelehrt werden darf zeigt doch wieder mal deutlich wie einseitig deutsche Kinder doch unterrichtet werden, und das es hoechste Zeit wird das sich der Staat aus der Bildung ganz zurueck zieht. Das erspart dem Steuerzahler ungeheure Kosten und verhilft den Kindern zu einer unzensierten Bildung.
Da Kreationismus bzw. ID keine Wissenschaften sind, ist es auch gut so, dass dieser Stoff an öffentlichen Schulen nicht unterrichtet wird.

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
zuletzt bearbeitet 07.06.2013 13:20 | nach oben springen

#99

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 07.06.2013 13:29
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #94
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #93
Manchmal liegt die Verdummung der Kinder auch an Eltern..

Theo


Manchmal??
Wie krank muss jemand sein, der seinen Sohn "Adolf Hitler" nennt?
Ich kann nur hoffen, dass es Adolf jun. spätestens in der Pubertät gelingt, sich von der Erziehung seiner Eltern zu lösen. Ansonsten gibt es einen armen Irren mehr auf dieser Welt.



In Brasilien sind Hitler, Mussolini und andere zweifelhafte Geschichtsgrössen beliebte Namen. Hier der offizielle Nachruf der 1,3 Mio. Stadt Goias, nachdem der Polizeichef der Stadt verstorben ist.
http://www.mp.go.gov.br/portalweb/1/noti...ba2743e4cd.html

http://anongallery.org/7493/hitler-mussolini
Warum das die Brasilianer das machen, keine Ahnung..
Theo


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#100

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 07.06.2013 13:42
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #99
Zitat von Dandelion im Beitrag #94
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #93
Manchmal liegt die Verdummung der Kinder auch an Eltern..

Theo


Manchmal??
Wie krank muss jemand sein, der seinen Sohn "Adolf Hitler" nennt?
Ich kann nur hoffen, dass es Adolf jun. spätestens in der Pubertät gelingt, sich von der Erziehung seiner Eltern zu lösen. Ansonsten gibt es einen armen Irren mehr auf dieser Welt.



In Brasilien sind Hitler, Mussolini und andere zweifelhafte Geschichtsgrössen beliebte Namen. Hier der offizielle Nachruf der 1,3 Mio. Stadt Goias, nachdem der Polizeichef der Stadt verstorben ist.
http://www.mp.go.gov.br/portalweb/1/noti...ba2743e4cd.html

http://anongallery.org/7493/hitler-mussolini
Warum das die Brasilianer das machen, keine Ahnung..Theo


Hallo @eisenringtheo,

als in Deutschland das Naziregime 1945 in den letzten Zügen lag, gelang es noch einigen führenden Funktionären der braunen Brut, sich nach Südamerika abzusetzen, Chile, Argentinien, Brasilien vorrangig. Nun kann man weiterspekulieren, welchen Einfluss sie und ihre Nachkommen dort hatten. Schau Dir mal bitte die Uniformen der chilenischen Armee an - fällt Dir da was auf ?
Übrigens, Ironie des Schicksals: Honecker's sind auch nach dem Ende der DDR nach Chile gegangen - sie hatten jedoch verwandschaftliche Beziehungen zu Chiles Linken. Dort ist die Historie jedoch eine ganz andere...
Naja, auf jeden Fall ist Südamerika ein beliebtes Exil von Überresten deutscher Diktaturen....

Gruss Hartmut


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