#21

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 14:41
von stutz | 568 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #17
Man muss nicht über den großen Teich schippern, sondern schön in Deutschland bleiben um zu beobachten, wie Kinder ins Verderben rennnen.

Es ist ungefähr 16 Jahre her, da kam mein Jüngster vollkommen aufgelöst von der Schule nach hause. " Mama, Mama, Klein - Basti hat erzählt, dass er gesterrn Dinosaurierfleisch gegessen hat! Stimmts, das geht überhaupt nicht?" Ich meinem Sohn bestätigt, dass das unmöglich sei und sein Schulfreund ein Spinner und Angeber sei.

Jahre später im Supermarkt bin ich fast erstarrt, als ich irgendetwas im Kühlregal suchte. Da lag doch wirklich Dinosaurierfleisch für Kinder im Regal - paniertes Hähnchenfleisch in Dino - Form gepresst.

Seit dem mache ich mir Gedanken um den Klein - Basti. Ich hoffe nicht, dass er zum Gespött seiner Klassenkameraden wurde.

LG von der grenzgaengerin




Na, da wird wohl Klein - Basti doch nicht so verkehrt gelegen haben. Unbewusst war er damals seiner Zeit weit voraus und hätte er die Erkenntnisse von heute schon da gehabt, hätte den Spöttern bestimmt Mund und Nase offen gestanden.
Kinder eben.....und das ist gut so.

http://www.tiere-online.de/sonstige-tier...te-der-saurier/


"Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk;
und meine Nation, die ich mit großen Stolz verehre, ist die deutsche Nation.
Eine ritterliche, stolze und harte Nation." ( Ernst Thälmann )
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#22

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 18:26
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #19
Wie ich es in #7 schon sagte, mal etwas Ausführlicheres dazu.
In keiner anderen Wissenschaft als der Geologie und Paläontologie spielt die zeitliche Entwicklung eine dermaßen große Rolle. Ich hatte mich vor einigen Jahren einmal etwas mehr damit beschäftigt. Will es aber nicht auswalzen, weil es doch viele hier wohl nicht so interessiert. Der Vorteil der Kreationisten und Intelligent Designer in ihrer Argumentation ist, daß ihre Hypothesen nicht widerlegbar sind, denn eine Behauptung, und solche sind es, kann man nicht widerlegen. Wenn ich sage, es regnet draußen, aber es ist herrlichster Sonnenschein, widerleg es mir doch ! Alles nur Einbildung, daß die Sonne scheint. Es wurde schon im frühen Mittelalter versucht, durch den Fund von Meeresfossilien auf hohen Bergen die Sintflut zu beweisen. Wie sollen die Muschelabdrücke sonst dorthin gekommen sein ? Altersbestimmung durch Karbonmethode: Alles Teufelszeug. Fossilien sind durch sog. "Blitzfossilisation" entstanden und nicht im Laufe von Jahrmillionen. Die Sintflut: Es hat mal ein Wissenschaftler ausgerechnet, was alles für diese Anzahl Tiere über den angegebenen Zeitraum notwendig gewesen wäre, Nahrung, Mistanfall u.s.w. Eine unmögliche Sache. Die Wassermassen der Sintflut: Nur der Berg Ararat mit über 5.000 Meter hat noch rausgeguckt. Wenn man nicht die physikalischen Gesetze vergewaltigen will und annimmt, daß nur die nähere Umgebung des Berges in einem "Wasserberg" verschwand, müßte die ganze Erde in dieser Höhe bedeckt worden sein. Woher kamen so plötzlich diese Wassermassen ? Und wohin sind sie ebensoschnell wieder verschwunden ? Um eine Beantwortung sind sich fundamentale Christen wie die Kreationisten nicht verlegen.
Sedimentation: Es ist berechenbar, wieviel Sediment jährlich durch die Flüsse in die Meere gespült wird und wie dick das jährliche Wachstum der Schicht auf den Meeresböden ist. Da vergehen tausende Jahre für einen Meter in der Tiefsee. Die Kontinetaldrift ist messbar und ihre Auswirkung sichtbar.
Morphologie: Beispiel historische Landschaftsdarstellungen aus der Zeit um Christi Geburt oder früher. Die sah im Wesentlichen genauso aus wie heute und das war vor 2- oder 3 tausend Jahren, also 1/2 oder 1/3 des angeblichen Erdalters. Ginge nur, wenn ein Gott die Kontinente und Berge fast so geschaffen hat wie ein Kind im Sandkasten und nun zusieht, wie Wind und Wetter daran arbeiten.

Martin Neukamm hat sich in einem ausführlichen Artikel "Kreationismus und Intelligent Design" damit beschäftigt. Sehr ausführlich. Es wird eingeschätzt, daß in den USA etwa 70% der über 16-jährigen an den Kreationismus und damit an ein Erdalter von 6.600 Jahre glauben.
Das selbst deutsche Politiker, und zwar nicht nur "Hinterbänkler", dem K. aufgeschlossen gegenüber stehen, zeigen einige Beispiele:
2005 hatte der ehem. Ministerpräsident von Thüringen Althaus doch tatsächlich im sog. "Erfurter Dialog" einen Vertreter des K. einladen wollen. Die Kultusministerin von Hessen Karin Wolff (CDU) hatte vor, daß parallel zur Darwin´schen Lehre der Kreationismus in den Schulen angeboten werden sollte. 2010 wurde auf Vorschlag von Chr. Lieberknecht (Ministerpräsidentin von Thüringen) einem ausgewiesenen aktiven Anhänger des christlichen Fundamentalismus das Bundesverdienstkreuz verliehen. Interessant auch der Artikel von Robert Soyka "Kreationismus in Deutschland", Zeitreport online, v. 4.9.07.
Zu allem kann ich da nur sagen, armes Deutschland, wenn das aus den USA voll rüberschwappt und wehret den Anfängen.
In einem Geologie-Forum wurde sogar berichtet, daß ein Student einer geowiss. Uni, Anhänger des Kreationismus, nicht in Paläontologie geprüft wurde. Was soll einmal aus dem werden ? In einem Verwaltungsapparat versauern, wo er nicht mit geowiss.Grundlagen arbeiten muß ?





Dore, ich teile vollkommen deine Einschätzung.

Ich interessiere mich auch ein wenig für Erdgeschichte und Geologie und habe mich mit den „Argumentationen“ der sog „Kreationisten“ beschäftigt.
Es macht gar keinen Sinn, aus einer naturwiss. Perspektive mit ihnen und ihren haltlosen Argumenten zu diskutieren, das ist so als ob sich ein Astrophysiker mit einem Astrologen über den Sternenhimmel auseinandersetzt.
Mich stört schon erheblich, dass durch das Wort „Kreationismus“ so ein pseudowiss. Anschein erweckt wird, ich benutze es deswegen nicht gerne. Das Wort „intelligent design“ erinnert mich eher an den Namen einer Werbeagentur.

Ich finde das Beste ist, sich gar nicht auf einen naturwissenschaftlichen Disput einzulassen sondern das zu thematisieren, worum es eigentlich geht und was mit dieser Banal-Erklärung der Erdgeschichte bezweckt wird, denn:
Selbst wenn man sich theoretisch auf die pseudowiss. „Beweisführung“ einließe, die materielle Welt hätte z.B. in 6.000 Jahren erschaffen werden können: damit wäre aber nicht bewiesen, dass sie solcherart erschaffen wurde - und damit, dass Gott existiert.
Das bleibt weiterhin eine Behauptung, die empirisch nicht beweisbar ist.

Plastisch ausgedrückt:
Wenn die Alpen in 1.000 Jahren hätten „gebaut“ werden können beweist das nicht, dass das einer getan hat.

Ich hatte noch nie das Vergnügen, mit einem „Kreationisten“ zu diskutieren, wäre aber sehr auf dessen Reaktion zu diesem Argument gespannt.
Denn darum geht es diesen Leuten eigentlich, um einen Beweis der Existenz Gottes.
Daran beißen sich aber seit Jahrhunderten Religionswissenschaftler und -philosophen die Zähne aus, und das sehr seriös und sehr spannend.

Ein weiteres Argument ist, dass diese „Schöpferbanalisierung“ diesen „allmächtigen (hier jüdisch-christlichen) Gott“ in eine Menschenlogik reinpresst, der ihm alles „Göttliche“ nimmt:
als hätte Gott es nötig einen Zollstock zu benutzen und eine Zeiterfassung neben sich zu legen. - Sie tricksen sich hier selbst aus, diese „Gottesgläubigen“.

Man kann glauben, dass es einen „Gott“ gibt, man kann glauben, dass er die materielle Welt „erschaffen“ hat, beweisen kann man das nicht.

Was mich sehr ärgert ist, dass durch solche Scharlatanerie ernsthaft und aufrichtig Glaubende direkt auch mit diskreditiert werden können. Denn die spirituelle Sinnsuche, die Suche nach Antworten auf Fragen der menschlichen Existenz, kann persönlich mit „Gott“ beantwortet werden.
Jeder Gläubige, der derart ernsthaft auf der Suche ist, hat dort meinen großen Respekt.

Die Bibel:
Ist m.E. ein ganz wichtiges „Geschichtsbuch“, sowohl in ethnologischer, wirtschaftlicher als auch kultureller Hinsicht. Wir erfahren aus ihr eine Menge über die „zivilisatorische Entwicklung“ der Menschheit.
Und auch - über Naturkatastrophen!
Es gibt sehr spannende seriöse Untersuchungen z.B. über das, was mit den „Strafen Gottes“ gemeint ist.
Die Ursache z.B. der „Sintflut“ wird nach neuesten Erkenntnissen im Brechen einer Landbrücke zwischen dem Schwarzen Meer und dem Bosporus vermutet, wahrscheinlich aufgrund von seismischen Schwankungen. Die Untersuchung des Meeresgrundes und der anliegend Uferzonen in der Türkei und Bulgarien haben nachgewiesen, dass der Schwarzmeeresspiegel „früher“ ca. 100 m höher lag als heute und Funde in den tiefen Sedimentschichten ergaben, dass das Schwarze Meer vormals ein Binnen-Süßwasser-Meer war.

Ebenso wird z.B. die „Teilung des Roten Meeres“ durch Moses dem Umstand zugeschrieben, dass durch die gewaltige Explosion des Santorin-Vulkans eine gigantische Flutwelle auf die südliche Mittelmeerküste schlug (entsprechende Funde auf Kreta beweisen das).
Und einem Tsunami, das weiß heute ja jeder, geht ein „Sich-zurück-ziehendes“ des Meeres voraus und das Rote Meer ist sehr flach….
(Ob zu dem Zeitpunkt gerade Moses mit dem jüdischen Volk auf der Flucht vor den Schergen des Pharao am Ufer ist eher unwahrscheinlich, da geht es dann in die Richtung der "spirituellen Auslegung" der Bibel).

Dass solche Natur-Phänomene die damaligen (naturwissenschaftlich unwissenden) Menschen in Angst und Schrecken oder großes Stauen versetzt hat, sie an eine „höhere Macht“ hat glauben lassen, und sie begannen in der mdl. Erzählungen über Generationen hinweg Mythen und Religion zu entwickeln, kann ich total gut verstehen.

Auch ist die die Bibel eine eindrucksvolle Erfahrungs- und Wissens-Sammlung darüber, wie „Macht“ - auch weltliche -funktioniert.

-------------------------

Warum finden aber solche Pseudo-Glaubensrichtungen immer wieder Anhänger? Das ist eigentlich für mich die zentrale Frage. Diese Kreationisten-Bewegung ist ja schon 100 Jahre alt, beginnt also mit dem Industriezeitalter, der Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche und ich glaube, ihr Erstarken zeugt einfach davon, wie überfordert sich Menschen fühlen im Hinblick auf die Anforderungen einer komplexen Welt.
Man möchte einfache „Welt-Erklärungen“ und - man möchte auch die Verantwortung für sich selbst abgeben. (auch die „Zeugen Jehovas“ sind Kreationisten!)
Auch heute möchte man das. Deswegen habe sektiererische und fundamentalistische Bewegung religionsübergreifend so viel Zulauf. Und können so schamlos für jedwede politische Zwecke missbraucht werden, wie wir wissen.

Die Existenz all dieser Sekten zeugt davon, auch diese hoch gefährliche Scientology (< allein der Name!).

Dass die US-Amerikaner sowas viel mehr tolerieren, hängt von deren grundsätzlicher Liberalität ab, die in vielen Belangen für uns Europäer unverständlich ist. Sehr bedenklich ist, dass diese Überzeugungen meist sehr verwoben sind mit einer rechts-konservativen Politik, bestes Beispiel Bush jr., der als orientierungsloser und wohlstandsverwahrloster Bengel den Evangelikalen in die Arme lief. (sein Vater nicht!)

Für uns hier habe ich da keine Befürchtungen, trotz deiner Beispiele, die natürlich wichtig sind, erwähnt zu werden. Die Evolutionslehre wird nicht vom Lehrplan genommen werden und kreationistische Lehrbücher werden nicht von den Kultusministern zugelassen werden. Dafür ist unsere Gesellschaft zu aufmerksam. Sieh mal, wie kritisch z.B. die Anthropologische Pädagogik nach Steiner diskutiert wird, und da ist es viel schwieriger, diese (auch z.T.) rechts-konservativen Inhalte zu enttarnen.

Lass uns trotzdem aufmerksam bleiben.


grenzgänger81 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#23

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 18:36
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Aber 100% beweisen lassen sich die Thesen gegen den Kreatinismus auch nicht.


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#24

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 18:38
von damals wars | 12.204 Beiträge

Ich bin im Zions- Canyon 1997 nach den LPGen befragt worden. Von einem Bauern, der eine Viehzucht und eine sehr intelligente Bewässerung seiner Grünflächen betrieb. Nebenbei hatte die Familie noch ein Motel und die Poststelle.
Da war ich echt baff. Seit dem weiß ich auch, was barrel sind.

Man muss also auch in den USA nicht verdummen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#25

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 18:39
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #23
Aber 100% beweisen lassen sich die Thesen gegen den Kreatinismus auch nicht.



Ein wirklich Gläubiger muss nichts beweisen und hat kein Problem mit Dawin.
"Gott" ist problemlos mit z.b. der "String-Theorie" kompatibel.


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#26

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 18:40
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von damals wars im Beitrag #24
Ich bin im Zions- Canyon 1997 nach den LPGen befragt worden. Von einem Bauern, der eine Viehzucht und eine sehr intelligente Bewässerung seiner Grünflächen betrieb. Nebenbei hatte die Familie noch ein Motel und die Poststelle.
Da war ich echt baff. Seit dem weiß ich auch, was barrel sind.

Man muss also auch in den USA nicht verdummen.




Ich halte es auch für falsch, US-Amerikaner als "dumm" zu bezeichnen. Differenzierung ist für alles der beste Weg.


bendix, eisenringtheo und josy95 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#27

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 18:47
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #22





Dore, ich teile vollkommen deine Einschätzung.

Ich interessiere mich auch ein wenig für Erdgeschichte und Geologie und habe mich mit den „Argumentationen“ der sog „Kreationisten“ beschäftigt.
Es macht gar keinen Sinn, aus einer naturwiss. Perspektive mit ihnen und ihren haltlosen Argumenten zu diskutieren, das ist so als ob sich ein Astrophysiker mit einem Astrologen über den Sternenhimmel auseinandersetzt.
Mich stört schon erheblich, dass durch das Wort „Kreationismus“ so ein pseudowiss. Anschein erweckt wird, ich benutze es deswegen nicht gerne. Das Wort „intelligent design“ erinnert mich eher an den Namen einer Werbeagentur.

Ich finde das Beste ist, sich gar nicht auf einen naturwissenschaftlichen Disput einzulassen sondern das zu thematisieren, worum es eigentlich geht und was mit dieser Banal-Erklärung der Erdgeschichte bezweckt wird, denn:
Selbst wenn man sich theoretisch auf die pseudowiss. „Beweisführung“ einließe, die materielle Welt hätte z.B. in 6.000 Jahren erschaffen werden können: damit wäre aber nicht bewiesen, dass sie solcherart erschaffen wurde - und damit, dass Gott existiert.
Das bleibt weiterhin eine Behauptung, die empirisch nicht beweisbar ist.

Plastisch ausgedrückt:
Wenn die Alpen in 1.000 Jahren hätten „gebaut“ werden können beweist das nicht, dass das einer getan hat.

Ich hatte noch nie das Vergnügen, mit einem „Kreationisten“ zu diskutieren, wäre aber sehr auf dessen Reaktion zu diesem Argument gespannt.
Denn darum geht es diesen Leuten eigentlich, um einen Beweis der Existenz Gottes.
Daran beißen sich aber seit Jahrhunderten Religionswissenschaftler und -philosophen die Zähne aus, und das sehr seriös und sehr spannend.

Ein weiteres Argument ist, dass diese „Schöpferbanalisierung“ diesen „allmächtigen (hier jüdisch-christlichen) Gott“ in eine Menschenlogik reinpresst, der ihm alles „Göttliche“ nimmt:
als hätte Gott es nötig einen Zollstock zu benutzen und eine Zeiterfassung neben sich zu legen. - Sie tricksen sich hier selbst aus, diese „Gottesgläubigen“.

Man kann glauben, dass es einen „Gott“ gibt, man kann glauben, dass er die materielle Welt „erschaffen“ hat, beweisen kann man das nicht.

Was mich sehr ärgert ist, dass durch solche Scharlatanerie ernsthaft und aufrichtig Glaubende direkt auch mit diskreditiert werden können. Denn die spirituelle Sinnsuche, die Suche nach Antworten auf Fragen der menschlichen Existenz, kann persönlich mit „Gott“ beantwortet werden.
Jeder Gläubige, der derart ernsthaft auf der Suche ist, hat dort meinen großen Respekt.

Die Bibel:
Ist m.E. ein ganz wichtiges „Geschichtsbuch“, sowohl in ethnologischer, wirtschaftlicher als auch kultureller Hinsicht. Wir erfahren aus ihr eine Menge über die „zivilisatorische Entwicklung“ der Menschheit.
Und auch - über Naturkatastrophen!
Es gibt sehr spannende seriöse Untersuchungen z.B. über das, was mit den „Strafen Gottes“ gemeint ist.
Die Ursache z.B. der „Sintflut“ wird nach neuesten Erkenntnissen im Brechen einer Landbrücke zwischen dem Schwarzen Meer und dem Bosporus vermutet, wahrscheinlich aufgrund von seismischen Schwankungen. Die Untersuchung des Meeresgrundes und der anliegend Uferzonen in der Türkei und Bulgarien haben nachgewiesen, dass der Schwarzmeeresspiegel „früher“ ca. 100 m höher lag als heute und Funde in den tiefen Sedimentschichten ergaben, dass das Schwarze Meer vormals ein Binnen-Süßwasser-Meer war.

Ebenso wird z.B. die „Teilung des Roten Meeres“ durch Moses dem Umstand zugeschrieben, dass durch die gewaltige Explosion des Santorin-Vulkans eine gigantische Flutwelle auf die südliche Mittelmeerküste schlug (entsprechende Funde auf Kreta beweisen das).
Und einem Tsunami, das weiß heute ja jeder, geht ein „Sich-zurück-ziehendes“ des Meeres voraus und das Rote Meer ist sehr flach….
(Ob zu dem Zeitpunkt gerade Moses mit dem jüdischen Volk auf der Flucht vor den Schergen des Pharao am Ufer ist eher unwahrscheinlich, da geht es dann in die Richtung der "spirituellen Auslegung" der Bibel).

Dass solche Natur-Phänomene die damaligen (naturwissenschaftlich unwissenden) Menschen in Angst und Schrecken oder großes Stauen versetzt hat, sie an eine „höhere Macht“ hat glauben lassen, und sie begannen in der mdl. Erzählungen über Generationen hinweg Mythen und Religion zu entwickeln, kann ich total gut verstehen.

Auch ist die die Bibel eine eindrucksvolle Erfahrungs- und Wissens-Sammlung darüber, wie „Macht“ - auch weltliche -funktioniert.

-------------------------

Warum finden aber solche Pseudo-Glaubensrichtungen immer wieder Anhänger? Das ist eigentlich für mich die zentrale Frage. Diese Kreationisten-Bewegung ist ja schon 100 Jahre alt, beginnt also mit dem Industriezeitalter, der Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche und ich glaube, ihr Erstarken zeugt einfach davon, wie überfordert sich Menschen fühlen im Hinblick auf die Anforderungen einer komplexen Welt.
Man möchte einfache „Welt-Erklärungen“ und - man möchte auch die Verantwortung für sich selbst abgeben. (auch die „Zeugen Jehovas“ sind Kreationisten!)
Auch heute möchte man das. Deswegen habe sektiererische und fundamentalistische Bewegung religionsübergreifend so viel Zulauf. Und können so schamlos für jedwede politische Zwecke missbraucht werden, wie wir wissen.

Die Existenz all dieser Sekten zeugt davon, auch diese hoch gefährliche Scientology (< allein der Name!).

Dass die US-Amerikaner sowas viel mehr tolerieren, hängt von deren grundsätzlicher Liberalität ab, die in vielen Belangen für uns Europäer unverständlich ist. Sehr bedenklich ist, dass diese Überzeugungen meist sehr verwoben sind mit einer rechts-konservativen Politik, bestes Beispiel Bush jr., der als orientierungsloser und wohlstandsverwahrloster Bengel den Evangelikalen in die Arme lief. (sein Vater nicht!)

Für uns hier habe ich da keine Befürchtungen, trotz deiner Beispiele, die natürlich wichtig sind, erwähnt zu werden. Die Evolutionslehre wird nicht vom Lehrplan genommen werden und kreationistische Lehrbücher werden nicht von den Kultusministern zugelassen werden. Dafür ist unsere Gesellschaft zu aufmerksam. Sieh mal, wie kritisch z.B. die Anthropologische Pädagogik nach Steiner diskutiert wird, und da ist es viel schwieriger, diese (auch z.T.) rechts-konservativen Inhalte zu enttarnen.

Lass uns trotzdem aufmerksam bleiben.



Scientology ist keine christliche Religion, geniesst aber voellig zurecht den Schutz des 1. Zusatzes der US Verfassung (freie Meinungsauesserung).
Aber gibt es irgendwelche Bewise dafuer das Gott nicht existiert? Nein, die gibt es nicht.
Das Kreationismus nicht an deutschen Schulen gelehrt werden darf zeigt doch wieder mal deutlich wie einseitig deutsche Kinder doch unterrichtet werden, und das es hoechste Zeit wird das sich der Staat aus der Bildung ganz zurueck zieht. Das erspart dem Steuerzahler ungeheure Kosten und verhilft den Kindern zu einer unzensierten Bildung.


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#28

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 19:06
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #27
Zitat von Barbara im Beitrag #22





Dore, ich teile vollkommen deine Einschätzung.

Ich interessiere mich auch ein wenig für Erdgeschichte und Geologie und habe mich mit den „Argumentationen“ der sog „Kreationisten“ beschäftigt.
Es macht gar keinen Sinn, aus einer naturwiss. Perspektive mit ihnen und ihren haltlosen Argumenten zu diskutieren, das ist so als ob sich ein Astrophysiker mit einem Astrologen über den Sternenhimmel auseinandersetzt.
Mich stört schon erheblich, dass durch das Wort „Kreationismus“ so ein pseudowiss. Anschein erweckt wird, ich benutze es deswegen nicht gerne. Das Wort „intelligent design“ erinnert mich eher an den Namen einer Werbeagentur.

Ich finde das Beste ist, sich gar nicht auf einen naturwissenschaftlichen Disput einzulassen sondern das zu thematisieren, worum es eigentlich geht und was mit dieser Banal-Erklärung der Erdgeschichte bezweckt wird, denn:
Selbst wenn man sich theoretisch auf die pseudowiss. „Beweisführung“ einließe, die materielle Welt hätte z.B. in 6.000 Jahren erschaffen werden können: damit wäre aber nicht bewiesen, dass sie solcherart erschaffen wurde - und damit, dass Gott existiert.
Das bleibt weiterhin eine Behauptung, die empirisch nicht beweisbar ist.

Plastisch ausgedrückt:
Wenn die Alpen in 1.000 Jahren hätten „gebaut“ werden können beweist das nicht, dass das einer getan hat.

Ich hatte noch nie das Vergnügen, mit einem „Kreationisten“ zu diskutieren, wäre aber sehr auf dessen Reaktion zu diesem Argument gespannt.
Denn darum geht es diesen Leuten eigentlich, um einen Beweis der Existenz Gottes.
Daran beißen sich aber seit Jahrhunderten Religionswissenschaftler und -philosophen die Zähne aus, und das sehr seriös und sehr spannend.

Ein weiteres Argument ist, dass diese „Schöpferbanalisierung“ diesen „allmächtigen (hier jüdisch-christlichen) Gott“ in eine Menschenlogik reinpresst, der ihm alles „Göttliche“ nimmt:
als hätte Gott es nötig einen Zollstock zu benutzen und eine Zeiterfassung neben sich zu legen. - Sie tricksen sich hier selbst aus, diese „Gottesgläubigen“.

Man kann glauben, dass es einen „Gott“ gibt, man kann glauben, dass er die materielle Welt „erschaffen“ hat, beweisen kann man das nicht.

Was mich sehr ärgert ist, dass durch solche Scharlatanerie ernsthaft und aufrichtig Glaubende direkt auch mit diskreditiert werden können. Denn die spirituelle Sinnsuche, die Suche nach Antworten auf Fragen der menschlichen Existenz, kann persönlich mit „Gott“ beantwortet werden.
Jeder Gläubige, der derart ernsthaft auf der Suche ist, hat dort meinen großen Respekt.

Die Bibel:
Ist m.E. ein ganz wichtiges „Geschichtsbuch“, sowohl in ethnologischer, wirtschaftlicher als auch kultureller Hinsicht. Wir erfahren aus ihr eine Menge über die „zivilisatorische Entwicklung“ der Menschheit.
Und auch - über Naturkatastrophen!
Es gibt sehr spannende seriöse Untersuchungen z.B. über das, was mit den „Strafen Gottes“ gemeint ist.
Die Ursache z.B. der „Sintflut“ wird nach neuesten Erkenntnissen im Brechen einer Landbrücke zwischen dem Schwarzen Meer und dem Bosporus vermutet, wahrscheinlich aufgrund von seismischen Schwankungen. Die Untersuchung des Meeresgrundes und der anliegend Uferzonen in der Türkei und Bulgarien haben nachgewiesen, dass der Schwarzmeeresspiegel „früher“ ca. 100 m höher lag als heute und Funde in den tiefen Sedimentschichten ergaben, dass das Schwarze Meer vormals ein Binnen-Süßwasser-Meer war.

Ebenso wird z.B. die „Teilung des Roten Meeres“ durch Moses dem Umstand zugeschrieben, dass durch die gewaltige Explosion des Santorin-Vulkans eine gigantische Flutwelle auf die südliche Mittelmeerküste schlug (entsprechende Funde auf Kreta beweisen das).
Und einem Tsunami, das weiß heute ja jeder, geht ein „Sich-zurück-ziehendes“ des Meeres voraus und das Rote Meer ist sehr flach….
(Ob zu dem Zeitpunkt gerade Moses mit dem jüdischen Volk auf der Flucht vor den Schergen des Pharao am Ufer ist eher unwahrscheinlich, da geht es dann in die Richtung der "spirituellen Auslegung" der Bibel).

Dass solche Natur-Phänomene die damaligen (naturwissenschaftlich unwissenden) Menschen in Angst und Schrecken oder großes Stauen versetzt hat, sie an eine „höhere Macht“ hat glauben lassen, und sie begannen in der mdl. Erzählungen über Generationen hinweg Mythen und Religion zu entwickeln, kann ich total gut verstehen.

Auch ist die die Bibel eine eindrucksvolle Erfahrungs- und Wissens-Sammlung darüber, wie „Macht“ - auch weltliche -funktioniert.

-------------------------

Warum finden aber solche Pseudo-Glaubensrichtungen immer wieder Anhänger? Das ist eigentlich für mich die zentrale Frage. Diese Kreationisten-Bewegung ist ja schon 100 Jahre alt, beginnt also mit dem Industriezeitalter, der Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche und ich glaube, ihr Erstarken zeugt einfach davon, wie überfordert sich Menschen fühlen im Hinblick auf die Anforderungen einer komplexen Welt.
Man möchte einfache „Welt-Erklärungen“ und - man möchte auch die Verantwortung für sich selbst abgeben. (auch die „Zeugen Jehovas“ sind Kreationisten!)
Auch heute möchte man das. Deswegen habe sektiererische und fundamentalistische Bewegung religionsübergreifend so viel Zulauf. Und können so schamlos für jedwede politische Zwecke missbraucht werden, wie wir wissen.

Die Existenz all dieser Sekten zeugt davon, auch diese hoch gefährliche Scientology (< allein der Name!).

Dass die US-Amerikaner sowas viel mehr tolerieren, hängt von deren grundsätzlicher Liberalität ab, die in vielen Belangen für uns Europäer unverständlich ist. Sehr bedenklich ist, dass diese Überzeugungen meist sehr verwoben sind mit einer rechts-konservativen Politik, bestes Beispiel Bush jr., der als orientierungsloser und wohlstandsverwahrloster Bengel den Evangelikalen in die Arme lief. (sein Vater nicht!)

Für uns hier habe ich da keine Befürchtungen, trotz deiner Beispiele, die natürlich wichtig sind, erwähnt zu werden. Die Evolutionslehre wird nicht vom Lehrplan genommen werden und kreationistische Lehrbücher werden nicht von den Kultusministern zugelassen werden. Dafür ist unsere Gesellschaft zu aufmerksam. Sieh mal, wie kritisch z.B. die Anthropologische Pädagogik nach Steiner diskutiert wird, und da ist es viel schwieriger, diese (auch z.T.) rechts-konservativen Inhalte zu enttarnen.

Lass uns trotzdem aufmerksam bleiben.



Scientology ist keine christliche Religion, geniesst aber voellig zurecht den Schutz des 1. Zusatzes der US Verfassung (freie Meinungsauesserung).
Aber gibt es irgendwelche Bewise dafuer das Gott nicht existiert? Nein, die gibt es nicht.
Das Kreationismus nicht an deutschen Schulen gelehrt werden darf zeigt doch wieder mal deutlich wie einseitig deutsche Kinder doch unterrichtet werden, und das es hoechste Zeit wird das sich der Staat aus der Bildung ganz zurueck zieht. Das erspart dem Steuerzahler ungeheure Kosten und verhilft den Kindern zu einer unzensierten Bildung.









Bist du Kreationist?


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#29

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 19:27
von utkieker | 2.926 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #27
Scientology ist keine christliche Religion, geniesst aber voellig zurecht den Schutz des 1. Zusatzes der US Verfassung (freie Meinungsauesserung).
Aber gibt es irgendwelche Bewise dafuer das Gott nicht existiert? Nein, die gibt es nicht.
Das Kreationismus nicht an deutschen Schulen gelehrt werden darf zeigt doch wieder mal deutlich wie einseitig deutsche Kinder doch unterrichtet werden, und das es hoechste Zeit wird das sich der Staat aus der Bildung ganz zurueck zieht. Das erspart dem Steuerzahler ungeheure Kosten und verhilft den Kindern zu einer unzensierten Bildung.

Hallo Wandersmann,

was nicht existiert, kann auch nicht bewiesen werden (muß auch nicht)! Statt dessen müßte die Beweislast umgekehrt werden ....

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#30

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 21:23
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #27
Zitat von Barbara im Beitrag #22










Scientology ist keine christliche Religion, geniesst aber voellig zurecht den Schutz des 1. Zusatzes der US Verfassung (freie Meinungsauesserung).
Aber gibt es irgendwelche Bewise dafuer das Gott nicht existiert? Nein, die gibt es nicht.
Das Kreationismus nicht an deutschen Schulen gelehrt werden darf zeigt doch wieder mal deutlich wie einseitig deutsche Kinder doch unterrichtet werden, und das es hoechste Zeit wird das sich der Staat aus der Bildung ganz zurueck zieht. Das erspart dem Steuerzahler ungeheure Kosten und verhilft den Kindern zu einer unzensierten Bildung.









Bist du Kreationist?






Ja, ich bin Kreationist, unterscheide mich aber in der Auslegung der Bibel, und hier in erster Linie das Buch Genesis, von den meisten Christen.


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#31

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 21:27
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #29
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #27
Scientology ist keine christliche Religion, geniesst aber voellig zurecht den Schutz des 1. Zusatzes der US Verfassung (freie Meinungsauesserung).
Aber gibt es irgendwelche Bewise dafuer das Gott nicht existiert? Nein, die gibt es nicht.
Das Kreationismus nicht an deutschen Schulen gelehrt werden darf zeigt doch wieder mal deutlich wie einseitig deutsche Kinder doch unterrichtet werden, und das es hoechste Zeit wird das sich der Staat aus der Bildung ganz zurueck zieht. Das erspart dem Steuerzahler ungeheure Kosten und verhilft den Kindern zu einer unzensierten Bildung.

Hallo Wandersmann,

was nicht existiert, kann auch nicht bewiesen werden (muß auch nicht)! Statt dessen müßte die Beweislast umgekehrt werden ....

Gruß Hartmut!


Schau Dir mal die Natur an, wie alles zusammenlaeuft. Das kann kein Zufallsprodukt sein.


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#32

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 22:14
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

[quote=Wanderer zwischen 2 Welten|p256722]Aber 100% beweisen lassen sich die Thesen gegen den Kreatinismus auch nicht.[/quote]

Sagte ich doch schon: Behauptungen muß man nicht beweisen und kann man nicht widerlegen ! So einfach ist das.

Wanderer, was wäre denn dann glaubhafter und wahrscheinlicher bei 0,1% für die Kreationistenthesen und 99,9% für die Naturwissenschaften ?



zuletzt bearbeitet 25.05.2013 22:18 | nach oben springen

#33

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 22:40
von josy95 | 4.915 Beiträge

Kreatonisten....was es so alles gibt!

(@DH, bitte nichts mißverstehen, das hat überhaupt nichts mit Deiner Person zu tun!)


Eine versuchte flächendeckende und in erschreckender Weise nicht unwirksam bleibende Verdummung breiter Massen der Deutschen und Europäer nach dem Vorbild Made in USA, beginnend logischer Weise bei den Schulkindern ist doch allgegenwärtig.

Spätestens, seit es im deutschen (und europäischem) TV eine Fülle von Privatsendern und es das s. g. Reality- TV zu den bersten Sendezeiten gibt.
Ein Begriff, der in der gelebten(!) Realität total in daneben geht. Es solche Pioniere der medialen Massenverdummung aber des knallharten Geschäfts via TV gibt, wie einen Hans *eiser, eine Magarete *chreinemakers & Co., besser bekannt als Heulsuse der Nation mit fragwürdigem Eigenleben gibt

Oder eben einen Michael *riedmann...

In Kombination mit entsprechenden Fastfoodketten und der Abmästung breiter Massen sowohl mit medialem als auch ernährungstechnischem Schrott eine geniale Form der Steuerung der globalen Geld-(ab)- flüsse in nur noch eine Richtung.


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 25.05.2013 22:42 | nach oben springen

#34

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 23:11
von utkieker | 2.926 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #31
Zitat von utkieker im Beitrag #29
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #27
Scientology ist keine christliche Religion, geniesst aber voellig zurecht den Schutz des 1. Zusatzes der US Verfassung (freie Meinungsauesserung).
Aber gibt es irgendwelche Bewise dafuer das Gott nicht existiert? Nein, die gibt es nicht.
Das Kreationismus nicht an deutschen Schulen gelehrt werden darf zeigt doch wieder mal deutlich wie einseitig deutsche Kinder doch unterrichtet werden, und das es hoechste Zeit wird das sich der Staat aus der Bildung ganz zurueck zieht. Das erspart dem Steuerzahler ungeheure Kosten und verhilft den Kindern zu einer unzensierten Bildung.

Hallo Wandersmann,

was nicht existiert, kann auch nicht bewiesen werden (muß auch nicht)! Statt dessen müßte die Beweislast umgekehrt werden ....

Gruß Hartmut!


Schau Dir mal die Natur an, wie alles zusammenlaeuft. Das kann kein Zufallsprodukt sein.


doch!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
KID hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#35

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 23:17
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #23
Aber 100% beweisen lassen sich die Thesen gegen den Kreatinismus auch nicht.

100 % Beweise sind wohl aufgrund der Komplexität nicht möglich - aber auch gar nicht nötig. Die Dinge lassen sich aber kausal miteinenander verbinden und erklären. Das reicht.


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#36

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 23:20
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Barbara im Beitrag #25
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #23
Aber 100% beweisen lassen sich die Thesen gegen den Kreatinismus auch nicht.



Ein wirklich Gläubiger muss nichts beweisen und hat kein Problem mit Dawin.
"Gott" ist problemlos mit z.b. der "String-Theorie" kompatibel.


Upsala......
Sagen wir, für Dich!
Dann wäre es okay. Ausserdem ist die String-Theorie wie der Name sagt, bisher lediglich ein Denkmodell.


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#37

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 23:26
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #27
[quote=Barbara|p256716]
Aber gibt es irgendwelche Bewise dafuer das Gott nicht existiert? Nein, die gibt es nicht.
.


Ja, ja, da ist es wieder,...
Man braucht den Beweis der Nichtexstenz nicht. Die angebliche Existenz haben lediglich einige Menschen beschrieben. Rational denkende Menschen (für gläubige Menschen: Ungläubige) würden nur gerne mal erkennen, wer oder was Gott denn sein soll. Oder ob es mehrere gibt.

Der beweis einer nichtexistenz ist auch abwegig, weil dazu ja zunächst einmal ein Zeichen der Existenz des Hirngespinnst erkennbar sein muss.


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#38

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 23:27
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #30

Ja, ich bin Kreationist, unterscheide mich aber in der Auslegung der Bibel, und hier in erster Linie das Buch Genesis, von den meisten Christen.

Ja, ich kenne auch Leute, die das STGB anders auslegen und eben klauen.......


zuletzt bearbeitet 25.05.2013 23:38 | nach oben springen

#39

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 25.05.2013 23:29
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #31

Schau Dir mal die Natur an, wie alles zusammenlaeuft. Das kann kein Zufallsprodukt sein.



Also sind wir aus LEGO? Oder werden als Windows-Programm simuliert?


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#40

RE: Die Verdummung der Kinder in den USA

in Themen vom Tage 26.05.2013 10:17
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #31
Zitat von utkieker im Beitrag #29
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #27
Scientology ist keine christliche Religion, geniesst aber voellig zurecht den Schutz des 1. Zusatzes der US Verfassung (freie Meinungsauesserung).
Aber gibt es irgendwelche Bewise dafuer das Gott nicht existiert? Nein, die gibt es nicht.
Das Kreationismus nicht an deutschen Schulen gelehrt werden darf zeigt doch wieder mal deutlich wie einseitig deutsche Kinder doch unterrichtet werden, und das es hoechste Zeit wird das sich der Staat aus der Bildung ganz zurueck zieht. Das erspart dem Steuerzahler ungeheure Kosten und verhilft den Kindern zu einer unzensierten Bildung.

Hallo Wandersmann,

was nicht existiert, kann auch nicht bewiesen werden (muß auch nicht)! Statt dessen müßte die Beweislast umgekehrt werden ....

Gruß Hartmut!


Schau Dir mal die Natur an, wie alles zusammenlaeuft. Das kann kein Zufallsprodukt sein.



WzdW, ich will Dir nicht zu nahe treten, aber anhand der Naturabläufe an überirdische Steuerung zu denken, weil das keine Zufallserscheinungen sein können, zeugt von einem Ignorieren fundamentaler physikalischer Gesetzmäßigkeiten. An reine "Zufälle" glaube ich selbst auch nicht, weil alles, was als Zufall angesehen wird, eben doch seine Ursachen z.T. bis in die Molekularbereich und tiefer hat. Ich mache das mal an meinem Interessengebiet fest: Wenn hier ein Berg ist und dort ein Tal, dann ist das kein Zufall. Wenn Du eine aus Deiner Sicht her ideale Kugel auf eine andere ideale Kugeloberfläche stellst, ist es auch kein Zufall, nach welcher Richtung sie runterrollt. Da mußt Du schon in den atomaren Bereich runtergehen bei Ausschließung jeglicher Erschütterung, Luftbewegung und sonstiger Einflüsse (z.B. Lichtdruck einseitig). Hast Du Dich mal mit der Chaostheorie und dem sog. "Schmetterlingseffekt" beschäftigt ?
Wenn sich der Kreationismus in der Volksbildung durchsetzen würde, könnten sämtliche Forschung eingestellt werden. Da würde man tatsächlich eine Menge Geld sparen, wie Du schon schriebst. Jede Forschung würde an einem bestimmten Punkt mit dem Dogma kollidieren, also beendet werden. Da Forschung im Mittelalter vor diesem Dogma Biebeltreue nicht Halt gemacht hat, sind wir heute in den Wissenschaften da, wo wir sind. Sonst wären wir noch im Mittelalter und in schöner Regelmäßigkeit würden Pest, Cholera und Pocken einer Übervölkerung entgegenwirken.



matloh hat sich für diesen Beitrag bedankt
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