#61

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 21:04
von Lutze | 8.035 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #60
Zitat von Lutze im Beitrag #59
Zitat von Pit 59 im Beitrag #58
Siehste Lutze sind wir wieder bei Ungarn.

da wäre ich sonstwann aufgestanden,um am Balaton zu kommen,
Lutze


Haben die damals Ausreisewilligen eigentlich ein Visum bekommen?(1989) Ich habe es erst gar nicht versucht.

beim 3.Mal hab ich es auch aufgegeben,auch ohne Ausreiseantrag,
hatte dann auf meine Weise Flagge gezeigt,der Ehrenkranz der Fahne
musste dran glauben,und dann am 7.Oktober rausgehängt
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#62

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 21:08
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von werner im Beitrag #54
Wo @ABV bleibt?


ist unterwegs. Hausbücher kontrollieren. Ordnung muss sein.

Gruss Hartmut


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#63

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 24.05.2013 21:24
von Vogtländer (gelöscht)
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Zu den Eigenheimbesitzern und Hausbuchführung:
Bei meinen Großeltern wars so,das sie dieses Buch nicht führen mußten.Auch nicht meine Sippe in PL.Wie es anderswo aussah,ich weiß es nicht,kann halt nur für meine Leute reden.
Auch nicht bei den Besuchen aus BS.Da nur das übliche Tamtam mit VPKA und den tollen Eiereien mit den Restaurants.Schnell mal nen Fünfer rübergedrückt beim Handschlag und es gab auf einmal keine Warteschlange.


zuletzt bearbeitet 24.05.2013 21:25 | nach oben springen

#64

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 25.05.2013 06:33
von ABV | 4.202 Beiträge

Hallo an alle!
Ich wurde um fachlichen Rat, in punkto Hausbuch gebeten. Auch wenn es überraschend klingt, aber ich kenne die Dinger auch nur vom " Hörensagen".
Als ich, Ende August 1989, einen ländlichen Abschnitt übernahm, bin ich damit nicht in Berührung gekommen. Dort kannte ohnehin jeder jeden. Wenige Wochen später wurden die Dinger bekanntlich überall in der DDR abgeschafft. Wie so vieles. Danach beschränkte sich meine Aufgaben im Prinzip auf ganz normale Polizeiarbeit.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#65

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 25.05.2013 14:19
von Lutze | 8.035 Beiträge

wir hatten im Hausflur immer eine aktuelle Wandzeitung,hatte auch meinen aktuellen
Beitrag geleistet,zum dritten mal mein Visum nach Ungarn abgelehnt,wollte wohl keiner
lesen,denn der Zettel wurde gleich entfernt
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
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#66

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 25.05.2013 14:24
von Gelöschtes Mitglied
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Spassmodus an:

Lutze, soviel Fetttiegel die Du benötigt hast, um dort hinein zu springen, da hätte sogar die Firma die Staatsreserve für Bratpfannen angreifen müssen !!!

Spassmodus aus !

Vierkrug


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#67

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 25.05.2013 15:12
von Lutze | 8.035 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #66
Spassmodus an:

Lutze, soviel Fetttiegel die Du benötigt hast, um dort hinein zu springen, da hätte sogar die Firma die Staatsreserve für Bratpfannen angreifen müssen !!!

Spassmodus aus !

Vierkrug

bestannt ein Bratpfannenmangel in der DDR?,
na gut,nehme ich auch noch auf meine Kappe
Lutze


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#68

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 25.05.2013 22:02
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Habe mal unser altes Hausbuch rausgekramt und die ersten Seiten abfotographiert. Ist ja schon gut 60 Jahre her, als das begonnen wurde. Da ich ab 1988 Vermieter war, ist mir aber nicht mehr in Erinnerung, daß Besuch über 3 Tage dort eingetragen wurde.



ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#69

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 26.05.2013 12:11
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Nachtrag zu ebenda: Der letzte Eintrag datiert vom 01.07.1988. Da haben wir uns selbst eingetragen mit unserem Einzug. Die letzte nachweisliche Kontrolle durch die VP (Stempel, Unterschrift) ist 1964 erfolgt. Danach hat sich demzufolge keine Schwein mehr wohl richtig dafür interessiert.



zuletzt bearbeitet 26.05.2013 12:11 | nach oben springen

#70

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 26.05.2013 14:16
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Wenn ich mich so recht erinnere, an meinen Hausbuchverantwortlichen in der "Platte" in Dresden (die mit der "Goldenen Hausnummer"):
Er kam mir auch nach 1990 ab und an mit dem Hausbuch nachgelaufen, ich möge doch bitte meine "Besucherinnen" darin eintragen.
Sicher aus einem Mix aus Pflichtbewusstsein und Neugier motiviert.
Hätte ich damals gewusst, dass die Rechtsgrundlagen dafür gar nicht mehr vorhanden waren, hätte er von mir sicher bessere Antworten als ausweichendes "ja, ja...." zu hören bekommen. Ich hatte doch keine Lust, dem Hausklatsch und -Tratsch ständig neue Nahrung zu liefern.

Gruss Hartmut


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#71

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 01.06.2013 23:32
von Petra | 81 Beiträge

Das mit dem Hausbuch war nicht gut. Die Daten wurden offen bei einem Nachbarn deponiert. Der ursprüngliche Sinn war gut. Es konnten keine Kriminellen irgendwo Unterschlupf finden. Doch die Gefahr, dass Hausbuchführer/innen mit den Daten Schindluder trieben, hat den ursprünglichen guten Sinn des Hausbuches entwertet.


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#72

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 01.06.2013 23:36
von Harra318 | 2.514 Beiträge

War es denn nicht mit allen so, was personelle Registrierungen betraf ?


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#73

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 01.06.2013 23:47
von Mike59 | 7.969 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #72
War es denn nicht mit allen so, was personelle Registrierungen betraf ?



Weswegen War? Das ist noch immer so.


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#74

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 01.06.2013 23:50
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #73
Zitat von Harra318 im Beitrag #72
War es denn nicht mit allen so, was personelle Registrierungen betraf ?



Weswegen War? Das ist noch immer so.

Na dann spiel mal den "Erklerbär"


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#75

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 02.06.2013 00:07
von Mike59 | 7.969 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #74
Zitat von Mike59 im Beitrag #73
Zitat von Harra318 im Beitrag #72
War es denn nicht mit allen so, was personelle Registrierungen betraf ?



Weswegen War? Das ist noch immer so.

Na dann spiel mal den "Erklerbär"


Weswegen muss man da noch etwas erklären?
Du wurdest vor 25 Jahren gezwungen deine Daten preis zu geben - wie teuflisch. Heute gibst du deine Daten freiwillig. Die Technik ist heute eben dazu in der Lage. Darüber das man seine Daten analog abgeben musste rebellierte man - der digitale Daten Strom heute wird akzeptiert. Beginnend mit Mobiltelefon und weiter über Punkte Sammeln bei diversen Handelsketten sowie Internet und Kredit- / Bankkarten. Okay - ja die Daten gehen nicht direkt an staatliche Stellen. Aber wenn der Staat es möchte holt er sich diese Daten. Ja - alles hat zwei Seiten, wie sagte mal einer >> Ein Schild dient der Verteidigung und Abwehr - aber mit einem Schild kann man auch jemandem erschlagen<<


Küchenbulle 79 und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 02.06.2013 00:08 | nach oben springen

#76

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 02.06.2013 10:25
von Moskwitschka (gelöscht)
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Ein weiteres Beispiel:

In Deutschland besteht Meldepflicht. OK. Doch vor Jahren hat es mich vom Hocker gehauen.

Es war zur Bundestagswahl 1998. Mein Sohn gerade 18 durfte das erste Mal wahlen und bekam vor der Wahl fast wöchentlich Post von den "Republikanern". Ich mehr als erstaunt, habe erst mal meinen Sohn gefragt, ob er zu denen Kontakt hat, was ich mir garnicht vorstellen konnte. Man war der enttäuscht, dass ich sowas fragen konnte.

Es hat sich dann auch relativ schnell aufgeklärt. Vor Wahlen können allen Parteien die Wählerverzeichnisse zur Verfügung gestellt werden. Die Republikaner haben sich dann gezielt die Estwähler für ihre Kampagne rausgepickt.

Bei meinem nächsten Besuch beim Einwohnermeldeamt habe ich gefragt, ob ich als Bürger verhindern kann, dass meine Adresse den Parteien für de Wahlkampf rausgegeben werden. Ja, war die antwort. ABER - ich hätte dann auch keine Möglichkeit mich an Voksbegehren u.ä. zu beteiligen, da dann auch in diesem Fall meine Adresse gesperrt wäre.

Und hier der aktuelle Stand laut wiki:

"Am späten Abend des 28. Juni 2012 beschloss die Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag das neue Gesetz zur Fortentwicklung des Meldewesens. Entgegen früheren Bekundungen wurden laut Angaben der Piratenpartei die Rechte des Bürgers gegenüber Adresshändlern und Werbetreibenden deutlich geschwächt. Zudem wurde ein ursprünglich vorgesehenes elektronisches Widerspruchsrecht der Betroffenen von der Koalition beseitigt."

http://de.wikipedia.org/wiki/Melderegister

LG von der grenzgaengerin


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#77

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 02.06.2013 11:02
von ddr-bürger (gelöscht)
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Was war mit "Zensus"?
Eine riesige Datensammlung, ein Schritt weiter zum "gläsernen Bürger", wer hat sich da gegen aufgeregt? Die Daten wurden übrigens mit der Androhung von "Zwangsgeldern" bei Zuwiderhandlung erpresst, das sind doch auch "Stasi" Methoden....
Wo war der Aufschrei der Empörung bei den "Freiheitsaposteln"?


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#78

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 02.06.2013 11:18
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von ddr-bürger im Beitrag #77
Was war mit "Zensus"?
Eine riesige Datensammlung, ein Schritt weiter zum "gläsernen Bürger", wer hat sich da gegen aufgeregt? Die Daten wurden übrigens mit der Androhung von "Zwangsgeldern" bei Zuwiderhandlung erpresst, das sind doch auch "Stasi" Methoden....
Wo war der Aufschrei der Empörung bei den "Freiheitsaposteln"?


Lieber ddr - Bürger,

es gab Protest. Hier nur ein kelines Beispiel - der Arbeitskreis Zensus:

"Doch anders als bei der ersten Volkszählung von 1987 hält sich die Aufregung 2011 in Grenzen, wo die privaten Daten vieler sowieso bei Facebook gespeichert sind. Außerdem ist die Informationspolitik fest in der Hand der Profi-PR-Abteilung der Statistikämter. Wer hier Protest üben will, braucht Geduld und Beharrlichkeit - beides hat Michael Ebeling."

http://www.taz.de/!69719/

Nur was nutzt Protest, wenn keiner hin hört? Oder sich darauf verlässt, dass die "Freiheitsapostel" es schon richten werden?

LG von der grenzgaengerin


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#79

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 02.06.2013 11:49
von Moskwitschka (gelöscht)
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Hallo DoreHolm,

beeindruckend Dein Hausbuch. Und das meine ich ernst und ohne Hintergedanken. Ein Zeitdokument mit unschätzbaren Wert. Hinter jedem Namen bestimmt eine Geschichte.

LG von der grenzgaengerin


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#80

RE: Hausgemeinschaften in der DDR

in Leben in der DDR 02.06.2013 12:04
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #79
Hallo DoreHolm,

beeindruckend Dein Hausbuch. Und das meine ich ernst und ohne Hintergedanken. Ein Zeitdokument mit unschätzbaren Wert. Hinter jedem Namen bestimmt eine Geschichte.

LG von der grenzgaengerin


Grün: Ja, sicherlich. Allerdings haben wir das Haus erst 1988 übernommen. Da waren viele Bewohner, die im HB aufgeführt waren, schon nicht mehr da. Eine etwas ältere Mieterin hat uns nur ein paar Einzelheiten über frühere Mieter erzählt. Mit dem unschätzbaren Domument hast Du recht. Das bleibt in meinem Besitz und geht auf keinen fall in´s Altpapier. Höchstens, daß ich es mal für historische Zwecke (Ausstellungen, Museen, Archive) zur Verfügung stelle, denn spätestens nach meinem Abgang irgendwann mal interessiert sich wohl keiner meiner Nachkommen dafür.



zuletzt bearbeitet 02.06.2013 12:05 | nach oben springen


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