#121

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 05.06.2013 13:00
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Dandelion im Beitrag #108
Bei diesem Thread hatte ich die ganze Zeit so ein ungutes, präziser ein Störgefühl. Gerade ist mir bewusst geworden, warum: Es ist der Titel:

unser schöner Ostseestrand

Unser : Euer
Wir : Ihr
Hüben : Drüben
Ost : West

Und dann wundern sich manche, warum die Mauer in den Köpfen nicht verschwindet
.



Uns stand die Welt halt nicht so offen, darum ist es eben unser geliebter Ostseestrand wo wir auch am Meer herumtollen durften.
Je weniger man hat um so mehr wächst es einen ans Herz, vergib uns


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#122

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 05.06.2013 15:00
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #121
Zitat von Dandelion im Beitrag #108
Bei diesem Thread hatte ich die ganze Zeit so ein ungutes, präziser ein Störgefühl. Gerade ist mir bewusst geworden, warum: Es ist der Titel:

unser schöner Ostseestrand

Unser : Euer
Wir : Ihr
Hüben : Drüben
Ost : West

Und dann wundern sich manche, warum die Mauer in den Köpfen nicht verschwindet
.



Uns stand die Welt halt nicht so offen, darum ist es eben unser geliebter Ostseestrand wo wir auch am Meer herumtollen durften.
Je weniger man hat um so mehr wächst es einen ans Herz, vergib uns




@Grenzwolf62, ich darf Deine treffende Feststellung (rot mark) wie folgt ergänzen: ...und je mehr weiß man die schönen Dinge zu schätzen, ist manchmal auch etwas bescheidener, besonders dort, wo es angebracht ist...!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#123

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 05.06.2013 18:33
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #106
Kennt jemand an den Zeltplatz am Kap Arkona? Ich habe dort nach 1990 einige schöhe Sommerurlaube verbracht. Auch wenn der "Strand" nicht leicht zu erreichen war. Dafür um so idyllischer, weil sich nur wenige die Mühe gemacht haben, Entfernungen und Höhen zu überwinden. Seit 1995 war ich nicht mehr dort. Gab es diesen Zeltplatz schon vor 1990?

LG von der grenzgaengerin

Juliusruh,den Zeltplatz kenne ich in der Nähe vom Kap Arkona,
sehr steiniger Strand,sind lieber von dort Richtung Glowe
am Strand gewesen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#124

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 05.06.2013 19:06
von josy95 | 4.915 Beiträge

Ich habe leider noch nicht die Zeit gehabt, alle Beiträge zu lesen. Hab zwar zu den letzteren schon meine Komentare usw. abgegeben...


Es ist für mich ein sehr interessantes und in mehrerlei Hinsicht, besonders jedoch emotional bewegendes Thema.

Eben an dieser wundeschönen Ostsee hab ich die schönsten Stunden meines Lebens verbracht, als Kind mit meinen Eltern und Geschwistern in Bansin, Kühlungsborn und später als Heranwachsender dann auf der wunderschönen Insel Rügen, im Mönchgut. 1976 für 3 Wochen eine super- 10- Klasse- Abschlußfahrt im Ramen eines Schüleraustausches nach Sellin gemacht..., 3 Wochen das geilste Wetter. Von 1978 bis 1980 durch GwD leider pausieren müssen, dann aber wieder ab 1981 mit Motorad und Freunden, später dann Freundin jeden Sommer auf nach Lobbe zum Zelten! 1985 dort auf dem Zeltplat ganz romantisch verlobt, 1987 das erste mal mit eigenem Kind dort...., es sind diese einmaligen schönen Erinnerungen, die sich eingebrannt haben! Darum nenne ich diese Gegend mit Ehrfurcht meine 2. Heimat!

Viel zu spät erst diese wunderschöne Stadt Wismar, die Heimat meines, unseres leider viel zu früh verstorbenen Freundes Karl- Heinz kennengelernt (Almöi Kalle, wenn Du das jetzt im Himmel ließt - wir vermissen Dich ganz doll!) Du hast uns auch diese wunderschöne Insel Poel gezeigt.... Auch Du warst ein Kumpel. ein Freund der auch nach dem Motto lebte, weniger ist oft mehr! Für diese schöne Zeit an der Waterkant, "unserer" Ostsee, den Wellen, dem Wind, der steifen Briese, die so schön nach Salzluft riecht, schmeckt, dem Geschrei der Möwen, dafür danke ich Dir, genau wie ich meinen Eltern, meinen Kindern und all den anderen dafür danke, an diesem schönen Fleckchen Erde die schönsten Stunden meines Lebens mit Euch verbracht zu haben...

(Zur Info, die s/w- Bilder sind am Südstrand Sellin 1990 aufgenommen, bitte die nicht so optimale Qualität zu entschuldigen!)


josy95

Angefügte Bilder:
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zuletzt bearbeitet 05.06.2013 19:09 | nach oben springen

#125

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 05.06.2013 19:29
von Lutze | 8.027 Beiträge

auf dem Zeltplatz Ücheritz/Bansin haben zu DDR-Zeiten auch einige Bundesbürger
Urlaub gemacht,waren sogar extra Stellplätze für ihre Wohnwagen,der befand sich
kurz vor Bansin auf der rechten Seite der Durchgangsstraße des Zeltplatzes,dort
war auch FKK-Strand
Lutze


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#126

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 05.06.2013 21:25
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Lutze im Beitrag #125
auf dem Zeltplatz Ücheritz/Bansin haben zu DDR-Zeiten auch einige Bundesbürger
Urlaub gemacht,
Lutze

Das wäre für mich nie in Frage gekommen. Nicht aus einem diffusen Unsicherheitsgefühl heraus, sondern aus einem anderen Grund:

Irgendwann in den 80ern haben meine Verwandten mal überlegt, gemeinsam mit uns Wessis einen gemeinsamen Urlaub dort zu verbringen, wo sie auch hinreisen durften: Rumänien, Bulgarien oder vielleicht Ungarn. Nach reichlicher Überlegung und dem Einholen einiger Informationen habe ich abgelehnt: So wurde ich darüber informiert, dass es in diesen Ländern üblich sei, die Gäste aus beiden deutschen Staaten getrennt unterzubringen: Die komfortableren Hotels waren den Devisen-Touristen vorbehalten, die einfacheren denen aus den RGW-Staaten. Und das ging (angeblich, ich habe es nie geprüft) auch in Bars, Restaurants etc. weiter: Wo immer mit der D-Mark bezahlt wurde, war man ein gerne gesehener "Gast" - und wer das nicht konnte, war das eben nicht. Das ging sogar so weit, dass von "Deutschen II. Klasse" gesprochen wurde.

Das war ein - heute würde man es sogar ziemlich sinnentsprechend so bezeichnen- absolutes "no-go" für mich. Es war eine Laune des Schicksals, die die Eltern meines Cousins und meiner Cousine in die DDR, meine Eltern hingegen in den Westen verschlagen hatte. Nicht deren Schuld, nicht mein Verdienst - wir konnten alle drei nichts für die politischen Entwicklungen nach 45. Und ich hätte mich äußerst unwohl gefühlt, wenn ich dort nur auf Grund von mir nicht beeinflußter Entwicklungen eine bevorzugte Behandlung erfahren hätte. Und so habe ich abgelehnt.

Nachgeholt haben wir das allerdings im Juli 90: Mit 6 Erwachsenen und 5 Kindern in einem Kleinbus (OK, er war an sich nur für 9 Personen zugelassen, aber die Kinder waren ja noch klein) drei Wochen nach Spanien in ein ziemlich großes Ferienhaus.

Aber zu DDR-Zeiten nach Usedom? Nee, auch ein "no-go". Aus dem beschriebenen Grund.


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#127

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 05.06.2013 21:35
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #126


Das wäre für mich nie in Frage gekommen. Nicht aus einem diffusen Unsicherheitsgefühl heraus, sondern aus einem anderen Grund:

Irgendwann in den 80ern haben meine Verwandten mal überlegt, gemeinsam mit uns Wessis einen gemeinsamen Urlaub dort zu verbringen, wo sie auch hinreisen durften: Rumänien, Bulgarien oder vielleicht Ungarn. Nach reichlicher Überlegung und dem Einholen einiger Informationen habe ich abgelehnt: So wurde ich darüber informiert, dass es in diesen Ländern üblich sei, die Gäste aus beiden deutschen Staaten getrennt unterzubringen: Die komfortableren Hotels waren den Devisen-Touristen vorbehalten, die einfacheren denen aus den RGW-Staaten. Und das ging (angeblich, ich habe es nie geprüft) auch in Bars, Restaurants etc. weiter: Wo immer mit der D-Mark bezahlt wurde, war man ein gerne gesehener "Gast" - und wer das nicht konnte, war das eben nicht. Das ging sogar so weit, dass von "Deutschen II. Klasse" gesprochen wurde.



Dann waren Deine Informationen aber nicht ganz so richtig.
Man konnte ohne weiteres als Bundesbürger in einem Hotel Unterkunft für die DDR-Verwandtschaft buchen.
Das die D-Mark als Zahlungsmittel lieber gesehen wurde ist richtig.Hier gab es aber auch Wege und Möglichkeiten......

seaman


thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#128

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 05.06.2013 21:40
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #126
Zitat von Lutze im Beitrag #125
auf dem Zeltplatz Ücheritz/Bansin haben zu DDR-Zeiten auch einige Bundesbürger
Urlaub gemacht,
Lutze

Das wäre für mich nie in Frage gekommen. Nicht aus einem diffusen Unsicherheitsgefühl heraus, sondern aus einem anderen Grund:

Irgendwann in den 80ern haben meine Verwandten mal überlegt, gemeinsam mit uns Wessis einen gemeinsamen Urlaub dort zu verbringen, wo sie auch hinreisen durften: Rumänien, Bulgarien oder vielleicht Ungarn. Nach reichlicher Überlegung und dem Einholen einiger Informationen habe ich abgelehnt: So wurde ich darüber informiert, dass es in diesen Ländern üblich sei, die Gäste aus beiden deutschen Staaten getrennt unterzubringen: Die komfortableren Hotels waren den Devisen-Touristen vorbehalten, die einfacheren denen aus den RGW-Staaten. Und das ging (angeblich, ich habe es nie geprüft) auch in Bars, Restaurants etc. weiter: Wo immer mit der D-Mark bezahlt wurde, war man ein gerne gesehener "Gast" - und wer das nicht konnte, war das eben nicht. Das ging sogar so weit, dass von "Deutschen II. Klasse" gesprochen wurde.

Das war ein - heute würde man es sogar ziemlich sinnentsprechend so bezeichnen- absolutes "no-go" für mich. Es war eine Laune des Schicksals, die die Eltern meines Cousins und meiner Cousine in die DDR, meine Eltern hingegen in den Westen verschlagen hatte. Nicht deren Schuld, nicht mein Verdienst - wir konnten alle drei nichts für die politischen Entwicklungen nach 45. Und ich hätte mich äußerst unwohl gefühlt, wenn ich dort nur auf Grund von mir nicht beeinflußter Entwicklungen eine bevorzugte Behandlung erfahren hätte. Und so habe ich abgelehnt.

Nachgeholt haben wir das allerdings im Juli 90: Mit 6 Erwachsenen und 5 Kindern in einem Kleinbus (OK, er war an sich nur für 9 Personen zugelassen, aber die Kinder waren ja noch klein) drei Wochen nach Spanien in ein ziemlich großes Ferienhaus.

Aber zu DDR-Zeiten nach Usedom? Nee, auch ein "no-go". Aus dem beschriebenen Grund.

schade,das du zu DDR-Zeiten nicht auf diesen schönen Zeltplatz warst,
sehr schöner Strand,FKK-Bereich,4 Kinos....usw,
würdest heute dann bestimmt was anderes schreiben
Lutze


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#129

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 05.06.2013 21:53
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Lutze im Beitrag #128

würdest heute dann bestimmt was anderes schreiben
Lutze

Das mag möglich sein, Lutze - ist aber hypothetisch: Ich kann nicht beurteilen, wie ich mich damals gefühlt hätte und ich weiß auch nicht, wie ich als Wessi aufgenommen worden wäre, dem die Welt offen stand - und der den DDR-Bürgern einen der sehr begehrten Ferienplätze an der Ostsee einfach weggenommen hat.

Aber auch wenn wir die Zeit jetzt zurückdrehen könnten: Ich würde mich auch mit meinem heutigen Wissen nicht anders verhalten: Vorteile zu nutzen, die ich mir nicht selber erarbeitet habe, ist immer noch nicht mein Ding.


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#130

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 05.06.2013 22:05
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #129
Zitat von Lutze im Beitrag #128

würdest heute dann bestimmt was anderes schreiben
Lutze

Das mag möglich sein, Lutze - ist aber hypothetisch: Ich kann nicht beurteilen, wie ich mich damals gefühlt hätte und ich weiß auch nicht, wie ich als Wessi aufgenommen worden wäre, dem die Welt offen stand - und der den DDR-Bürgern einen der sehr begehrten Ferienplätze an der Ostsee einfach weggenommen hat.

Aber auch wenn wir die Zeit jetzt zurückdrehen könnten: Ich würde mich auch mit meinem heutigen Wissen nicht anders verhalten: Vorteile zu nutzen, die ich mir nicht selber erarbeitet habe, ist immer noch nicht mein Ding.

einen Zeltferienplatz hättest du den DDR-Bürger nicht weggenommen,
ich hätte mich sogar gefreut,dich als Nachbar begrüßen zu können,
wir waren in einem Betriebswohnwagen untergebracht,und der hatte immer
seinen festen Standplatz,und das mit Meerblick
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
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#131

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 05.06.2013 22:12
von DoreHolm | 7.676 Beiträge

Mit meinem Tauschpartner aus Raum KL und seiner Frau sind wir, allerdings im Frühjahr 1989, von Erfurt aus in den Harz (Bezirke Halle und Magdeburg) und zum Schneckenstein (Auerbach, Erzgeb.) zum Kristallesammeln gefahren. Mit seinem Auto. Nichts passiert.



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#132

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 05.06.2013 22:14
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Lutze im Beitrag #130

einen Zeltferienplatz hättest du den DDR-Bürger nicht weggenommen,
ich hätte mich sogar gefreut,dich als Nachbar begrüßen zu können,
wir waren in einem Betriebswohnwagen untergebracht,und der hatte immer
seinen festen Standplatz,und das mit Meerblick
Lutze


Man Lutze, noch bestehet die Möglickeit, dass Du und die Pustblume Euch am Balaton begegnet.

LG von der grenzgaengerin


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#133

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 05.06.2013 22:16
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von seaman im Beitrag #127
[
Dann waren Deine Informationen aber nicht ganz so richtig.
Man konnte ohne weiteres als Bundesbürger in einem Hotel Unterkunft für die DDR-Verwandtschaft buchen.
Das die D-Mark als Zahlungsmittel lieber gesehen wurde ist richtig.Hier gab es aber auch Wege und Möglichkeiten......
seaman


Hallo seaman

Mag sein, dass ich da etwas hineininterpretiere, was nicht drin steht, aber: Ich lese Deinen Satz so, dass ich als Bundesbürger das Hotel für meine Verwandten buchen - und auch bezahlen - konnte. Sorry, aber so golden war der Westen nun auch nicht, das hätte meine Möglichkeiten arg strapaziert. Und zudem wären meine Verwandten viel zu stolz gewesen, eine solche "milde Gabe" anzunehmen.

Na ja, und was Die D-Mark anging: Diese Wege und Möglichkeiten waren nie Gesprächsgegenstand bei uns. Keine Ahnung, ob und welche Möglichkeiten denen zur Verfügung standen.


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#134

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 06.06.2013 09:55
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Der geneigte Leser findet Teil Eins auf Seite 6/116 und es geht weiter mit ...

"Die Hitze einer Ostseenacht oder wie ich Heinrich Schliemann war, nur eben nicht gerade Troja entdeckte", von Rainer-Maria Rohloff.

Es muss Anfang unserer zweiten Urlaubswoche gewesen sein als mich meine Frau in der Nacht wachrüttelte.
„Hörst du das, dieses knallen?“ Verschlafen rappelte ich mich hoch. „Was meinst du denn und wie spät ist es überhaupt?“ Ich schaute meine Frau an, verstand erstmal überhaupt nichts
Sie stand in ihrer wunderschönen Nacktheit wortlos auf und zog den Vorhang beiseite. Da war Feuerschein, hoch wie von einem überdimensionales Lagerfeuer und das machte mir für den Moment irgendwie Angst oder Unbehagen oder war es Beides. Dieses Feuer, das musste am Markt, ca. siebzig bis hundert geschätzte Meter weit weg von uns sein.

Es knackte und knallte, als wenn Einer ein Feuerwerk entzündet hätte nur der Grund der relativ lauten Geräusche neben dem Feuerschein war uns momentan vollkommen unklar.
Wie viel Uhr es zu dem Zeitpunkt war kann ich heute einfach nicht mehr sagen und unsere Tochter von damals gut neun Jahren schlief wohl den Schlaf der Gerechten. Wie Kinder eben so sind wenn sie einmal im tiefsten Schlummer liege und vielleicht noch etwas Schönes dazu träumen. Wir ließen sie einfach schlafen.

Im Hausflur vorne stieß ich auf den alten Mann unseren Vermieter der mir in seiner enormen Mecklenburger Arschruhe klarzumachen versuchte das wohl die Gasstätte am Markt brennen würde und das Feuer schon im Begriff wäre, hier in die kleine schmale Gasse überzugreifen, also es möglich wäre, das Haus für Haus durch die mit Heu vollgestopften Dachböden entflammen könnte und es nur eine Frage der Zeit wäre, bis es auch hier ankommen werde.
“Aber wir sind doch auf der anderen Straßenseite“ versuchte ich ängstlich einzuwerfen was er gar nicht so richtig verstand weil mein mieses sächsisch wohl für die Fischköppe einfach zu schlecht zu verstehen ist.

Denn deren unser Vermieter Bungalow stand so weit hinten im Grundstück das wir eigentlich nicht gleich in Hektik verfallen brauchten aber erst wollte ich nachschauen was da vorne überhaupt brannte und so zog ich wohl los. Nur was ich in der Nacht noch gesehen habe, dafür fehlt mir heute echt der Farbfilm.

Dafür war der andere Morgen umso aufregender für unsere kleine Tochter denn erstmal hatte es irgendwie Unmengen von Puderzucker geregnet der gleich mit Kindereimer und Schaufel wie am Strand der Sand eingesackt wurde. Man konnte auch auf DDR-Deutsch Wellasbest dazu sagen denn überall lagen zerplatzte Teile von Platten und Staubpartikel herum. Genau das war wohl das mitternächtliche Geräusch gewesen, denn die Hitze der Feuersbrunst hatte alles aufgeplatzt und weit weggeschleudert, was da einmal gut gedeckt das Dach vom Anbau von diesem FDGB-Speisesaal ergeben hatte.

Nur wen interessierte zu tiefsten DDR-Zeiten schon der Werkstoff, besser der Naturstoff Asbest denn dieses weiße Zeug war eine gute oder besser vorzügliche Isolierung und Spitzen- Wärmedämmung, wurde in sehr vielen Artikeln von der Wellasbestplatte zur Dachdeckung bis zum Spritzasbest an Kraftwerksturbinen verwendet.
Sogar in Nachtspeicheröfen für das Inland oder den Glücklichbeziehungsreichen soll heißen für den Export zu Bruder und Schwester Westdeutsch bis hin zum simplen Schutzhandschuh für die Lokführer wurde es verarbeitet. Also irgendwann würde der nächste Regen kommen und das alles in den Gully spülen, so könnten wohl meine damaligen unbelasteten Gedanken gewesen sein?

Aber die Gerüchteküche brodelte, denn so langsam formte sich ein kleines Bild, was da in der vergangenen Nacht überhaupt passiert war? Leute standen herum, unterhielten sich und mutmaßten über die vergangene Nacht.

Vorne am Markt röhrten wie in der Nacht bereits noch die Hochleistungspumpen der Wismarer Berufsfeuerwehren. Die waren so laut das man es bis zu unserem geliebten FKK-Strand hören musste und kilometerlang lagen Schläuche kreuz und quer herum. Man sprach von einem enormen Aufwand der nötig gewesen war um überhaupt die Löschwasserversorgung über viele hunderte Meter herzustellen. Einer der Feuerwehrleute stand auf dem Leiterfahrzeug einem W50 und spritzte wie verloren durch ein Giebelfenster in eine Gasstätte die nur noch ein Schatten ihrer selbst war während andere junge Leute wohl von den freiwilligen Wehren Unmengen von nassem Heu aus Dachböden in der kleinen Gasse schafften um es draußen wieder zu Haufen zu schichten.

Die wunderschönen großen Balken im Gastraum fielen mir ein und man munkelte, das der Besitzer wohl noch Abends spät in seiner Kneipe zugebracht hätte um wohl irgendwie den Schreibkram zu erledigen, man munkelte aber auch gleich von Brandstiftung nur ob nun der Wirt oder ein Anderer, man wurde einfach nicht schlau aus dem ganzen Neubukowkleinstadtdorftratsch.

Platziert sowie gutes Essen und Trinken war ab sofort gestern, ab kommenden Abend war simple HO-Gaststätte angesagt und das hieß genau die Kneipe gegenüber über den Marktplatz vom großen Klaus denn darin welch Zufall wirtschaftete der kleine Klaus, der leibliche Bruder vom „Brandstifter“ wie der Volksmund immer noch munkelte.

Ende vom zweiten Teil

Lebensläufer

Einen guten Tag allen ins Forum


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#135

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 07.06.2013 07:32
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

"Die Hitze einer Ostseenacht oder wie ich Heinrich Schliemann war nur nicht gerade Troja entdeckte", von Rainer-Maria Rohloff. Der Dritte und somit letzte Teil.

Wir sind damals noch eine gute Woche in dem kleinen Städtchen an der Ostsee geblieben, pendelten immer zwischen FKK-Strand an der See und Neubukow morgens hin und Abends her, gingen Abends wie immer essen nur diesmal etwas „Konsumbescheidener“ am Markt gegenüber wo man sogar auf die Platzierung verzichtete, zwischendrin kam wohl noch ein großer Regen und spülte das Asbest in den Gully und alles war wieder in schönster Ordnung.

Wirklich alles?

Nein, alles nicht denn so richtig konnte man als Normalbürger und in unserem Falle damaliger Urlaubsgast nicht nachvollziehen, warum denn nun dieses schöne Gasthaus um Mitternacht herum ein Raub der Flammen wurde? War es doch Brandstiftung, ging da etwa Einer so mein sehr rühriger Wirtsfreund noch im Anschluss dafür in den Strafvollzug oder war es ein simpler technischer Fehler der da zur Entstehung führte und bis heute bin ich da ehrlich gesagt noch richtig im Unklaren darüber? "Oder war gar der kleine Konsumklaus gegenüber Derjenige, der seinem großen Bruder...das Essen verdarb"? Soetwas soll es ja heute noch geben?

Entdeckt habe ich statt dem schönen Troja denn das hatte der Heinrich Schliemann ja schon lange vor mir gefunden meinen ehemaligen Waffenunteroffizier Habermann diese junge(damalige) Pflaume. Und herausgefunden habe ich heute dank unserem modernen Internet nachfolgendes unten angefügtes aber damit sind meine vorstehenden Fragen leider noch nicht beantwortet. Die Quelle steht zuvor und sollte ein User hier im Forum nähere Informationen zu meinen Fragen haben, so wäre ich ihm dankbar, wenn er sie hier textet. Ich hoffe die kleine „Tatsachengeschichte“ hat euch gefallen und irgendwann folgt wohl die Nächste.


Neubukow in alten Ansichten Band 1
Autor : Dipl. Ing. Herman Ketteler in Zusammenarbeit mit Heidemarie Blohm und Burkhard Albrecht

49. In den Nachtstunden vom Sonntag zum Montag, dem 14. Juli 1985 kam es im Hotel 'Am Markt' früher Schönrocks Hotel - zu einem Brand mit erheblichern Sachschaden, Heute findet der Besucher dort eine Baulücke in der Marktbebauung. Das Hotel war in früheren Zeiten 'I. Adresse' der Gutsherren. Hinter dem Rundbogenfenster lag die Gaststätte, im Obergeschoß befanden sich die Gasträume , der Saal auf dern rückwärtigen Teil des Grundstücks war ab 1936 Kino. Genau wie sein Gegenüber 'Stadt Hamburg' unterhielt auch Schönröck eine Tankstelle. Unrnittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die KPD das Haus in Beschlag. Die Gasträume dienten fortan als Büros; in den Fremdenzimmern wohnten sowjetische Besatzer. Kurz darauf wurde es als Begegnungsstätte der Bevölkerung zum sogenannten Volkshaus.

Lebensläufer


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#136

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 07.06.2013 08:07
von Rostocker | 7.715 Beiträge

Nochmal was zum Ostseestrand,soll etwas lustig rüber kommen.
Es war immer schön anzusehen,wenn die Landeier aus dem Süden in den Urlaub kamen.Da kam einen das vor,sie müssten gleich nach Ankunft an den Strand und voll Sonne tanken,mussten unbedingt braungebrannt sein um bei ihren Kollegen zu zeigen--wo sie im Urlaub waren.Aber was geschah dann--bei vielen stellte sich nach den ersten 2 Tagen der Sonnenbrand ein.Und am nächsten Tag erschienen sie leicht bekleidet am Strand.Leichtes Hemd an und Handtuch über die Oberschenkel geworfen.Oder in Warnemünde in einer Arztpraxis gesessen.Aber daran hat sich bis heute nichts geändert.
Ich glaub,mit so einen Sonnenbrand--hat fast jeder seine Erfahrung gemacht.

Ach noch was--das rot nicht ernsthaft nehmen.


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#137

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 07.06.2013 10:09
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #136
Nochmal was zum Ostseestrand,soll etwas lustig rüber kommen.
Es war immer schön anzusehen,wenn die Landeier aus dem Süden in den Urlaub kamen.Da kam einen das vor,sie müssten gleich nach Ankunft an den Strand und voll Sonne tanken,mussten unbedingt braungebrannt sein um bei ihren Kollegen zu zeigen--wo sie im Urlaub waren.Aber was geschah dann--bei vielen stellte sich nach den ersten 2 Tagen der Sonnenbrand ein.Und am nächsten Tag erschienen sie leicht bekleidet am Strand.Leichtes Hemd an und Handtuch über die Oberschenkel geworfen.Oder in Warnemünde in einer Arztpraxis gesessen.Aber daran hat sich bis heute nichts geändert.
Ich glaub,mit so einen Sonnenbrand--hat fast jeder seine Erfahrung gemacht.

Ach noch was--das rot nicht ernsthaft nehmen.

Den gleichen Effekt hatte man überall auf der Welt wenn britische Staatsbürger Badeurlaub machten...
Bei mancher Sachsenbraut musste man als Küstenbewohner(Warnemünde),nach dem Besuch der Disco im Neptun,erste Hilfe leisten und den sonnenverbrannten Rücken eincremen....manchmal sogar von vorne...

seaman


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#138

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 07.06.2013 15:56
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #136
Nochmal was zum Ostseestrand,soll etwas lustig rüber kommen.
Es war immer schön anzusehen,wenn die Landeier aus dem Süden in den Urlaub kamen.Da kam einen das vor,sie müssten gleich nach Ankunft an den Strand und voll Sonne tanken,mussten unbedingt braungebrannt sein um bei ihren Kollegen zu zeigen--wo sie im Urlaub waren.Aber was geschah dann--bei vielen stellte sich nach den ersten 2 Tagen der Sonnenbrand ein.Und am nächsten Tag erschienen sie leicht bekleidet am Strand.Leichtes Hemd an und Handtuch über die Oberschenkel geworfen.Oder in Warnemünde in einer Arztpraxis gesessen.Aber daran hat sich bis heute nichts geändert.
Ich glaub,mit so einen Sonnenbrand--hat fast jeder seine Erfahrung gemacht.

Ach noch was--das rot nicht ernsthaft nehmen.



@Rostocker, so lange es nicht das *rscher`l ist....

Aber das konnte (kann) ja theoretischn nur am FKK passieren...!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#139

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 16.07.2013 17:38
von grenzgänger81 | 968 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #56
Zitat von Rostocker im Beitrag #54
Zitat von berlin3321 im Beitrag #51
Morjen....

@ Haara 318: Wo ist denn diese Baustelle? Sieht aus wie Türkei oder Marokko.

@ Rostocker: Wo ist denn in Warnemünde die Steilküste? Weiter westwärts? Oder über die Warnow, Hohe Düne?

@ Kühe 69: Jo, die ecke Baabe ist auch Klasse. Der Strand ist mehr oder weniger absolut identisch mit Graal- Müritz/ Neuhaus. Allerdings tue ich mir diese "Staugurkerei" über den Rügendamm nicht mehr an, nur noch in der Vor-/ Nachsaison.

Und was mir da bös´ auf den Zeiger geht, dass sind diese "Tiefflieger" des/ der Ordnungsamts/ Ordnungsämter. Parken am Straßenrand ohne Behinderung, jedoch außerhalb gekennzeichneter Flächen gibt sofort ein Ticket. Selbst dann, wenn die Fläche außerhalb deren "Gebietes" liegt, so z.B. eine Fläche 3 km vor Neuhaus, zugehörig zum Stadtgebiet Ribnitz- Damgarten während die "Tiefflieger" vom Amt Fischland_ Darß kommen.

Es gibt von den Herrschaften dann auch den Anpfiff oder AnSch***** weil man den Tisch draußen hat und frühstückt, widerrechtliche Nutzung von Parkflächen. Den Ansch***** gibt es aber nur für Reisemobilfahrer, wenn da einer mit einem Sharan frühstückt und der in der Karre genächtigt hat, dem passiert nichts.

Mfg Berlin


Ja mit den Parkplätzen,da haben die Landsleute die Marktwirtschaft mit Löffeln da Oben gefressen.Da wird jede kleinste Fläche benutzt in der Saison um Parkgebühren zu erheben.Um die Mittagszeit und dann noch am Wochenende mal Richtung Wustrow auf den Darß zu fahren und ein Parkplatz zu ergattern,das ist der reinste Stress.Hab so manchmal gedacht,als Fortbewegungsmittel wäre ein Pferd besser angebracht.


Dienstlich hatte ich es mehrfach erlebt, daß ich in einer Pension (nicht mal Hauptsaison) auf Rügen abgewiesen wurde, weil ich nur eine Nacht buchen wollte. Mindestens drei Nächte mußten es sein. Die haben´s ja in der Birne. . Habe mir dann ein Hotel gesucht. War zwar teurer, aber was sollte ich machen. Außerdem bezahlt es ja die Firma.


Hallo @ DoreHolm
Ich nehme doch an,das du in deinem Berufsleben ,auch nicht umsonst gearbeitet hast.
Wenn Du das einmal auf Kosten ,Steuern,Abgaben,Wäsche Handtücher usw und keiner macht diese Art der Vermietung als Hauptberuf,umrechnest,
kann ich auch darauf verzichten.(habe auch Ferienwohnungen)
In einem Hotel ist das etwas anderes ,da sind halt die guten Putzwiesel,dafür sind halt die Preise hoher.
Ach und uebrigens Parkplätze ,wenn ich des öfteren in Berlin Leipzig oder Hamburg ansteuerte,interessiert sich auch keiner für mein Parkplatzproblem.
Aber nichts für ungut
Gruss von der Insel


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#140

RE: unser schöner Ostseestrand

in DDR Zeiten 12.08.2013 22:30
von berlin3321 | 2.512 Beiträge

Hmm,

Lutze schrieb was von West Urlaubern auf Usedom in den 80zigern.

Wer den kleinen Grenzverkehr hatte (ich meine auch die Westberliner) konnte 30 Tage ohne Einladung einreisen. Demzufolge auch Urlaub machen, nur wohin mit dem ganzen Geld? Von daher stimmt der Spruch so ab 1980 wieder:Die Badewanne der Berliner ist die Ostsee.

Wobei ich auch diese Menge von Geld nie ausgeben konnte, den Rest konnte man aber auf der Staatsbank bei Ausreise deponieren und z.B. im Transit dann 10 M "verfuttern", wenn man sich Geld geholt hatte. Oder für evtl. Geschwindigkeitskontrollen ?

Den Campingplatz Ückeritz kenne ich übrigens auch, stand da scon 2 x mit dem Womo.

Wie schon hier im Thread geschrieben, ich habe mich in die Gegend des Darß verliebt und kann es nur wie josy95 ausdrücken, dort die schönsten Std meines Lebens erlebt.

Mfg Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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0 01.10.2008 09:50goto
von Angelo • Zugriffe: 384
DISCOVERY GESCHICHTE zeigt Filmreihe über die dunklen Seiten der DDR
Erstellt im Forum Presse Artikel Grenze von Angelo
2 30.09.2008 18:51goto
von Zermatt • Zugriffe: 720

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