#21

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 19.05.2013 20:53
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Na is doch klar wie Kloßbrühe.


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#22

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 19.05.2013 21:22
von Gelöschtes Mitglied
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Wenn ich Ende des Monats nach Berlin fahre, so werde ich auch wieder über Lauenburg, Boizenburg bis Lulu auf der B 5 fahren. Ist nicht nur abwechselungsreicher wie die A 24, sondern auch schöner wegen der Baumalleen !!!

Vierkrug


Lutze, Svenni1980 und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#23

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 19.05.2013 21:29
von Pit 59 | 10.127 Beiträge

sondern auch schöner wegen der Baumalleen !!! @Vierkrug

Fahre Vorsichtig Vierkrug bei den vielen Bäumen.Komischerweise knallt jedes Auto bei einem VKU vor den Baum, die Lücken dazwischen Interessieren den Fahrer nicht.

P.S. Schweiz ging in Führung,ich dachte an eine Sensation naja ist ja noch nicht vorbei


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#24

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 19.05.2013 22:27
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #22
Wenn ich Ende des Monats nach Berlin fahre, so werde ich auch wieder über Lauenburg, Boizenburg bis Lulu auf der B 5 fahren. Ist nicht nur abwechselungsreicher wie die A 24, sondern auch schöner wegen der Baumalleen !!!

Vierkrug



Kann ich Dir nur beipflichten! Die jährliche Fahrt an die Ostsee legen wir jetzt auch wieder auf einer der alten Routen zurück - einfach herlich!

Sücke auf der A 2 ´bei MD, das ist unvermeidlich, bis Burg Ost dann über die B 1 und B 7 über Schönhausen, Klietz, Havelberg, Glöwen..., gut, bei Wittstock/ Dosse wieder auf die A 24 bis Rostock und dann die alte s. g. Entlastungsstrecke Richtung Rügen uber Bad Sülze, Grimmen. Einfach wunderschön, die vielen Alleenstraßen. Dazu fährt man wesentlich entspannter und nicht unbedingt viel langsamer. Es ist auch immer schön, dann unterwegs mal anzuhalten, meißt an den selbigen Stellen von früher. Dann kommen auch die vielen schönen Erinnerungen wieder hoch..., in den 80-ern mit der vollbepackten MZ, später dann gleich nach der Wewnde mit dem ersten eigenen Auto..., die Kiddis noch im schönsten Alter...die eigene Welt noch total heile und mit weniger Sorgen...

Erstaunlich ist, was sich in vielen Orten entlang dieser Route in den letzten Jahren getan hat. Erschreckend aber auch, wie es in manchen Dörfern heute noch aussieht. Das merkt man besonders dann, wenn man mal durch eine Umleitung durch kleinere Orte kommt, deren Namen man noch nie gehöhrt, gelesen hat. Geschweige sich daran wieder erinnern wird. Oft sage ich zu meinem Sohn dann, hier hat es zu Kriegsende bestimmt besser ausgesehen...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#25

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 19.05.2013 22:40
von Pit 59 | 10.127 Beiträge

Oft sage ich zu meinem Sohn dann, hier hat es zu Kriegsende bestimmt besser ausgesehen..@Josy95

Da biste bestimmt durch Dörfer gefahren welche geräumt wurden für Tagebaue und so oder die Leute sitzen noch im Keller und wissen noch gar nicht das der Krieg zu Ende ist.
Nee Spass beiseite,meines erachtens ist schon reichlich passiert,wenn man nur bedenkt die gesamten Heizungen,der Dreck früher.
Und genau deshalb kann ja auch Lutze die natur so gut riechen


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#26

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 19.05.2013 23:13
von Mike59 | 7.942 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #25
Oft sage ich zu meinem Sohn dann, hier hat es zu Kriegsende bestimmt besser ausgesehen..@Josy95

....

.....
Nee Spass beiseite,meines erachtens ist schon reichlich passiert,wenn man nur bedenkt die gesamten Heizungen,der Dreck früher.
Und genau deshalb kann ja auch Lutze die natur so gut riechen


Ja war mal eine Zeit ganz toll ohne den Dreck der durch das Verbrennen des Leipziger Mutterbodens entstand. Leider führen die vielen Heizungen mit Holz wieder zu den alten Zuständen - schade.


zuletzt bearbeitet 19.05.2013 23:13 | nach oben springen

#27

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 20.05.2013 05:52
von furry | 3.562 Beiträge

Zitat von Zaunkönig im Beitrag #18
Nee, damit seine Soldaten im Schatten marschieren konnte. So kamen sie nicht so ausgetrocknet am Ort der Schlacht an.
Damals gabs nämlich noch keine LOs und Urals und wie die Wagen heute alle heißen.

...und die Überlebenden der Schlacht haben wieder den Weg nach Hause gefunden.
Napoleon soll ähnlich gehandelt haben. Soweit ich weiß, hat er Pappeln pflanzen lassen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#28

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 20.05.2013 09:44
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #25
Oft sage ich zu meinem Sohn dann, hier hat es zu Kriegsende bestimmt besser ausgesehen..@Josy95

Da biste bestimmt durch Dörfer gefahren welche geräumt wurden für Tagebaue und so oder die Leute sitzen noch im Keller und wissen noch gar nicht das der Krieg zu Ende ist.
Nee Spass beiseite,meines erachtens ist schon reichlich passiert,wenn man nur bedenkt die gesamten Heizungen,der Dreck früher.
Und genau deshalb kann ja auch Lutze die natur so gut riechen



@Pit, ich meine nicht Dörfer im südlichen Braunkohlerevier, ich meine Dörfer im Norden. Nördliche Sachsen/ Anhalt, Prignitz, Meck- Pom bis hinein in die Uckermark. Die s. g. Landflucht, leerstehende und vom Zerfall bedrohte Häuser, Bauernhöfe, bereits eingestürzte Scheunen usw. . Sieht man überhaupt jemanden auf der Straße, sind es alte Leutchen oder ein paar halbe Schnapsleichen, deren %- Pegel selbst aus dem vorbeifahrenden Auto zu erkennen ist...

Ähnliches, nur noch ganz nicht so krass hab ich im ehem. Grenzrandgebiet von Niedersachsen entlang der B 4 festgestellt. Auch da war ich entsetzt, als ich zu unserem Treffen in Dömitz diese Route seit etlichen Jahren mal wieder befahren habe.

Und wie gesagt, interessant im negativen Sinne wird es, wenn man von B- Straßen oder sonstigen Hauptverkehrsstraßen über die "kleinen Dörfer" fährt.

Ich kann jetzt nur von den nördlichen Regionen sprechen, möchte aber gern glauben, das es anderswo auch nicht viel besser aussieht.

josy95


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#29

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 20.05.2013 10:41
von Rostocker | 7.717 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #28
Zitat von Pit 59 im Beitrag #25
Oft sage ich zu meinem Sohn dann, hier hat es zu Kriegsende bestimmt besser ausgesehen..@Josy95

Da biste bestimmt durch Dörfer gefahren welche geräumt wurden für Tagebaue und so oder die Leute sitzen noch im Keller und wissen noch gar nicht das der Krieg zu Ende ist.
Nee Spass beiseite,meines erachtens ist schon reichlich passiert,wenn man nur bedenkt die gesamten Heizungen,der Dreck früher.
Und genau deshalb kann ja auch Lutze die natur so gut riechen



@Pit, ich meine nicht Dörfer im südlichen Braunkohlerevier, ich meine Dörfer im Norden. Nördliche Sachsen/ Anhalt, Prignitz, Meck- Pom bis hinein in die Uckermark. Die s. g. Landflucht, leerstehende und vom Zerfall bedrohte Häuser, Bauernhöfe, bereits eingestürzte Scheunen usw. . Sieht man überhaupt jemanden auf der Straße, sind es alte Leutchen oder ein paar halbe Schnapsleichen, deren %- Pegel selbst aus dem vorbeifahrenden Auto zu erkennen ist...

Ähnliches, nur noch ganz nicht so krass hab ich im ehem. Grenzrandgebiet von Niedersachsen entlang der B 4 festgestellt. Auch da war ich entsetzt, als ich zu unserem Treffen in Dömitz diese Route seit etlichen Jahren mal wieder befahren habe.

Und wie gesagt, interessant im negativen Sinne wird es, wenn man von B- Straßen oder sonstigen Hauptverkehrsstraßen über die "kleinen Dörfer" fährt.

Ich kann jetzt nur von den nördlichen Regionen sprechen, möchte aber gern glauben, das es anderswo auch nicht viel besser aussieht.

josy95


Ja da stimme ich Dir zu Josy,vom Harz Richtung Hötensleben.Da gibt es einige Ortschaften,da fühlt man sich zu Kaisers-Zeiten zurück versetzt.Wenn man in der Wendezeit nicht gerade ne neue Bushaltestelle gebaut hätte oder 50m Gehweg verlegt hätte.Dann hätte dort niemand mitbekommen,das Deutschland wiedervereint ist. Aber was solls.die Jugend zieht weg und baut sich in der Ferne eine Existenz auf,Kenne einige,die wollen noch nicht mal ihr Elternhaus erben.Verkauft bekommen sie es auch nicht,weil die Region tod ist und hinziehen will da auch niemand. Fakt ist auf jeden Fall,in 70 bis 80 Jahren wird es auf einigen Landkarten und gerade in den östlichen Regionen, einige Ortschaften nicht mehr geben.Aber das kann mir Schnuppe sein,denn da habe ich mein eigenes Paradies---1,80 Tief, Natürlich muss man auch hinzufügen,das sich auch viel geändert hat.Das ist ja nicht zu bestreiten.Aber man muß nun nicht in die Euphorie verfallen und sagen,es ist alles friede freude Eierkuchen.Nur weil bei jemanden im Ort alles OK ist,denn dann muss es nicht überall so sein,Aber es gibt ja Hoffnung,nach den Motto--packen wir es an,es gibt noch viel zu tun--denn Rom wurde auch nicht an einen Tag erbaut.

Und nun noch etwas Ironie.Würden in Deutschland nicht so viel Steuergelder in mill.Höhe verschwendet.Wie zum Beispiel vom Verteidigungshäuptling und sein Anglerverein,würde es auf deutschlands Straßen und in Ortschaften wahrscheinlich etwas besser aussehen.Denn dort wäre das Geld besser angelegt,wie für so eine Mörderdrohne.


Svenni1980 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#30

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 20.05.2013 10:47
von Pit 59 | 10.127 Beiträge

Aber man muß nun nicht in die Euphorie verfallen und sagen,es ist alles friede freude Eierkuchen.Nur weil bei jemanden im Ort alles OK ist,denn dann muss es nicht überall so sein,Aber es gibt ja Hoffnung,nach den Motto--packen wir es an,es gibt noch viel zu tun--denn Rom wurde auch nicht an einen Tag erbaut. @Rostocker

Recht haste Rostocker,aber es kann auch nicht alles in Ordnung sein was in 40 Jahren verschlampt wurde


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#31

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 20.05.2013 11:11
von Rostocker | 7.717 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #30
Aber man muß nun nicht in die Euphorie verfallen und sagen,es ist alles friede freude Eierkuchen.Nur weil bei jemanden im Ort alles OK ist,denn dann muss es nicht überall so sein,Aber es gibt ja Hoffnung,nach den Motto--packen wir es an,es gibt noch viel zu tun--denn Rom wurde auch nicht an einen Tag erbaut. @Rostocker

Recht haste Rostocker,aber es kann auch nicht alles in Ordnung sein was in 40 Jahren verschlampt wurde


Da haste Recht Pit 59.Und alles brauch seine Zeit.


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#32

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 20.05.2013 11:34
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Bei der schönen Diskussion um „ostdeutsche Straßen“muss man natürlich auch differenzieren zwischen Bundesstraße, wie der Name schon sagt und Landstraßen die von der Kommune in Stand gehalten werden müssen. Wo her sollen die Kommunen im Osten auch das Geld nehmen? Wenn man sich in den einzelnen Regionen die Gewerbegebiete anschaut muss man doch feststellen das man dort nur sein Geld lassen kann,(Möbelhäuser, Discounter, Baumärkte……..). Gewerbegebiet heißt bei mir, es ist ein Gebiet wo Firmen ansässig sind die irgendetwas produzieren oder herstellen und die Bevölkerung aus der benachbarten Gemeinde dort ihr Geld verdient. So sehe ich ein Gewerbegebiet an. Und somit stellt sich automatisch die Frage wo sollen die Gemeinden und kleinen Städte das Geld aufbringen wenn die so genannte Gewerbesteuer fehlt.
Die Bundesstraßen dagegen sind im Osten besser als im Westen


Theo85/2 und Svenni1980 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#33

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 20.05.2013 11:38
von Lutze | 8.029 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #9
Lutze, das Meckpomm schöne Straßen hat ,hätte ich dir schon vor 10 Jahren sagen können. Auch heute haben wir hier in Sachsen-Anhalt noch sauschlechte Straßen . Seit über 40 Jahren fahren wir 2-3mal im Jahr nach Neubrandenburg .Damals nur Autobahn bis Potsdam-Werden Abfahrt -Nauen war Schluss Dann weiter über Falkensee nach Oranienburg und hoch die 69 . bis Neubrandenburg . Wie hat sich heute alles verändert.
Nach der Wende war dort oben unser Ziel auch öfters ALTWARP zu den Butterschiffen ,da ging es bis Ueckermünde schon mal durch Gegenden ,da sagten sich die Füchse gute Nacht. Aber die Straßen wurden von Jahr zu Jahr top ausgebaut . Es war eine Augenweide über schwarze und sehr gut gekennzeichnete Straßen samt den blühenden Landschaften zu fahren. Leider hat es keinen Zweck mehr zu den Schiffen zu Fahren , so führt heute unser Weg meistens nach Linken .
Es wurde schon viel neues geschaffen in OVP -aber leider keine Industrie für die Bevölkerung .MfG ratata

es war nicht die 69,es ist die B 96,früher die F 96,auch eine sehr schöne Alleenstraße,
besonders schön,wenn man von Neustrelitz Richtung Norden fährt,und in Usadel hat man
einen wunderschönen Blick auf die Lieps,und einen Parkplatz gibt es auch,
dort eine Pause einzulegen lohnt immer
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#34

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 20.05.2013 12:45
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Also ich kann nicht meckern, bin Autofahrer mit Leidenschaft schon seit 1976. Der Osten hat klar aufgeholt, man kann sagen gewonnen und enorm, was da seit der Wende gebaut wurde was die Strassen betraf. Gut, ab und an in Großstädten wie Leipzig, da fällst du fast aus dem Auto wegen unheimlich tiefen Bodenwellen und Schlaglöchern aber sonst....null Mecker.

Es ist eine Freude und ich fahre gerne Auto, also hier im Fred ein Lob den ganzen Hanseln von Fahrbahnbauern, die im Schweiße ihres Angesichts jeden Tag ihr Tagwerk versehen. Denn der ganze Asphalt-und Bitumendreck ist wohl wahrlich nicht die gesündeste Arbeit, das sollte man immer im Hinterkopf haben, wenn da welche auf der Fahrbahn knien und mit der Nase nur fünfzig Zentimeter drüber genau die Dämpfe einatmen, die Manchen aus der Truppe eben dann nicht die Rente erreichen lassen.

Lebensläufer


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#35

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 20.05.2013 13:07
von Lutze | 8.029 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #34
Also ich kann nicht meckern, bin Autofahrer mit Leidenschaft schon seit 1976. Der Osten hat klar aufgeholt, man kann sagen gewonnen und enorm, was da seit der Wende gebaut wurde was die Strassen betraf. Gut, ab und an in Großstädten wie Leipzig, da fällst du fast aus dem Auto wegen unheimlich tiefen Bodenwellen und Schlaglöchern aber sonst....null Mecker.

Es ist eine Freude und ich fahre gerne Auto, also hier im Fred ein Lob den ganzen Hanseln von Fahrbahnbauern, die im Schweiße ihres Angesichts jeden Tag ihr Tagwerk versehen. Denn der ganze Asphalt-und Bitumendreck ist wohl wahrlich nicht die gesündeste Arbeit, das sollte man immer im Hinterkopf haben, wenn da welche auf der Fahrbahn knien und mit der Nase nur fünfzig Zentimeter drüber genau die Dämpfe einatmen, die Manchen aus der Truppe eben dann nicht die Rente erreichen lassen.

Lebensläufer

war 2008 in Leipzig bei meiner Schwägerin gewesen,
in ihrer Straße fehlten viele Pflastersteine,
ist das heute auch noch so?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#36

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 20.05.2013 13:30
von Rostocker | 7.717 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #35
Zitat von Lebensläufer im Beitrag #34
Also ich kann nicht meckern, bin Autofahrer mit Leidenschaft schon seit 1976. Der Osten hat klar aufgeholt, man kann sagen gewonnen und enorm, was da seit der Wende gebaut wurde was die Strassen betraf. Gut, ab und an in Großstädten wie Leipzig, da fällst du fast aus dem Auto wegen unheimlich tiefen Bodenwellen und Schlaglöchern aber sonst....null Mecker.

Es ist eine Freude und ich fahre gerne Auto, also hier im Fred ein Lob den ganzen Hanseln von Fahrbahnbauern, die im Schweiße ihres Angesichts jeden Tag ihr Tagwerk versehen. Denn der ganze Asphalt-und Bitumendreck ist wohl wahrlich nicht die gesündeste Arbeit, das sollte man immer im Hinterkopf haben, wenn da welche auf der Fahrbahn knien und mit der Nase nur fünfzig Zentimeter drüber genau die Dämpfe einatmen, die Manchen aus der Truppe eben dann nicht die Rente erreichen lassen.

Lebensläufer

war 2008 in Leipzig bei meiner Schwägerin gewesen,
in ihrer Straße fehlten viele Pflastersteine,ist das heute auch noch so?
Lutze


Die Leipziger werden doch nicht zu der Zeit,noch Pflastersteine in den Westen verscherbelt haben!
Zu DDR Zeiten gingen ja viele Pflastersteine in den Westen. Da gab es doch den Spruch--Wäre ich doch ein Pflasterstein,könnte ich bald in den Westen sein. Ja Sachen gab es schon.Heute sind die Pflastersteine so knapp geworden.Das man den Leuten kaum noch den Geschlechtsverkehr der Pflastersteine bei Sonneneinstrahlung erklären könnte.


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#37

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 20.05.2013 13:39
von berlin3321 | 2.514 Beiträge

Zitat
Wenn ich Ende des Monats nach Berlin fahre, so werde ich auch wieder über Lauenburg, Boizenburg



@ Vierkrug: Da sag´mal rechtzeitig Bescheid, ich komme dann nach Boizenburg oder Boizenburg Bahnhof auf ´nen Kaffee. Wenn Du die 15 min Zeit übrig hast.........

Mfg Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#38

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 20.05.2013 13:41
von Lutze | 8.029 Beiträge

es ist die Leipziger Rietschelstraße Juni 2008 gewesen,
schade,hätte mal paar Fotos machen müssen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#39

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 20.05.2013 13:56
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Ich war auch erschrocken, als ich 2008 durch Probstheida gefahren bin.

Aber scheinbar tut sich was. Werde mich im Herbst persönlich davon überzeugen.

2010:

"Geplant ist die Großbaustelle Probstheida seitens den Leipziger Verkehrsbetrieben bereits seit drei, vier Jahren. „Der Zustand der Straße sowie der Gleise in diesem Bereich hat schon länger dringenden Handlungsbedarf gezeigt", sagt Ronald Juhrs, LVB-Geschäftsführer für Technik und Betrieb. Doch erst, nachdem der Bund rund 60 Prozent der 18,5 Millionen Euro Investitionssumme als förderfähig eingestuft hatte, konnten die LVB-Planer konkret loslegen. Das wiederum hängt ursächlich damit zusammen, dass die LVB hier mit den Linien 15 und 2 ihre Strategie mit Stadtbahnlinien konsequent fortsetzen möchte. „Der Nahverkehr wird in diesem Gebiet spürbar attraktiver", ist sich Juhrs sicher."

http://www.google.de/imgres?q=Probstheid...iw=1227&bih=560

LG von der grenzgaengerin


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#40

RE: ostdeutsche Straßen

in DDR Zeiten 20.05.2013 14:40
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Also ich muss resümieren das in meiner Heimatstadt, außer die Hauptstraßen, die anderen Fahrwege genau so kaputt sind wie in der DDR.
Auch der damals belächelte "Flickkonzern" ist jedes Frühjar am werkeln, ein Klecks Bitumen rein ins Loch, 3 mal drüberwalzen und genau ein Jahr ist Ruhe, wo vorher ein Loch war ist dann halt ein Buckel.
Wegen verschluderter Komunalpolitik ist einfach kein Geld mehr im Stadtsäckel.


zuletzt bearbeitet 20.05.2013 14:46 | nach oben springen


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