#21

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 17:03
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #17
Ein Richter hat früher immer oder oft das Recht des Herschers vertreten.


Stimmt nicht,ist immer aktuell.

seaman


Damals87 und Feliks D. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#22

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 17:16
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #15
Zitat von Gert im Beitrag #9
die Gerichtsbarkeit der DDR in den 50er Jahren war Lichtjahre von einer Rechtsstaatlichkeit entfernt. Nicht nur, dass die Todesurteile 1. in keinem Verhältnis zu den Gesetzesverstößen standen ( wobei man auch fragen muss waren die angewendeten Gesetze nicht rechtswidrig)2. im Politbüro und von Ulbricht persönlich ausgekungelt wurden. Ich kann mich noch gut an die Filme der Wochenschau erinnern an diese Schauprozesse, es erinnert doch sehr an einen Roland Freisler, auch an seine Verbalinjurien
Im Falle Tiemann kommt noch ein weiteres Staatsverbrechen hinzu, das Kidnapping in WB und die illegale Verbringen in den Sowjetsektor von Großberlin.Ausführendes Organ : das MfS




Soweit mir bekannt ist, gibt es auch in den USA das Recht auf Auslandsverhaftung ohne Beachtung des Rechtes des Aufenthaltsstaates.


Wovon ja auch Gebrauch gemacht wurde und wird! Ein Teilnehmer dieses Forums wurde ja, wie bekannt sein sollte, in Berlin auf offener Straße, ohne Infromation der BRD, gekidnappt, in die USA verschleppt und dort zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#23

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 17:23
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #22
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #15
Zitat von Gert im Beitrag #9
die Gerichtsbarkeit der DDR in den 50er Jahren war Lichtjahre von einer Rechtsstaatlichkeit entfernt. Nicht nur, dass die Todesurteile 1. in keinem Verhältnis zu den Gesetzesverstößen standen ( wobei man auch fragen muss waren die angewendeten Gesetze nicht rechtswidrig)2. im Politbüro und von Ulbricht persönlich ausgekungelt wurden. Ich kann mich noch gut an die Filme der Wochenschau erinnern an diese Schauprozesse, es erinnert doch sehr an einen Roland Freisler, auch an seine Verbalinjurien
Im Falle Tiemann kommt noch ein weiteres Staatsverbrechen hinzu, das Kidnapping in WB und die illegale Verbringen in den Sowjetsektor von Großberlin.Ausführendes Organ : das MfS




Soweit mir bekannt ist, gibt es auch in den USA das Recht auf Auslandsverhaftung ohne Beachtung des Rechtes des Aufenthaltsstaates.


Wovon ja auch Gebrauch gemacht wurde und wird! Ein Teilnehmer dieses Forums wurde ja, wie bekannt sein sollte, in Berlin auf offener Straße, ohne Infromation der BRD, gekidnappt, in die USA verschleppt und dort zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt.



Na,nun werden sich alle melden die aus politischen Gründen verurteilt wurden...

seaman


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#24

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 17:27
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

[/quote]
Soweit mir bekannt ist, gibt es auch in den USA das Recht auf Auslandsverhaftung ohne Beachtung des Rechtes des Aufenthaltsstaates.[/quote]

Wovon ja auch Gebrauch gemacht wurde und wird! Ein Teilnehmer dieses Forums wurde ja, wie bekannt sein sollte, in Berlin auf offener Straße, ohne Infromation der BRD, gekidnappt, in die USA verschleppt und dort zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt.
[/quote]



Das konnten die Genossen schon lange.
In Westberlin kidnappen, verschleppen nach Moskau schaffen.
Dort nach Geheimprozess erschießen.


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#25

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 17:28
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #20
Also,wer Frösi gelesen hat war Kommunist...?

seaman


Der wusste, wie der Kommunismus mal aussehen wird!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#26

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 17:29
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #25
Zitat von seaman im Beitrag #20
Also,wer Frösi gelesen hat war Kommunist...?

seaman


Der wusste, wie der Kommunismus mal aussehen wird!


Mehr habe ich auch nicht erhofft.

seaman


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#27

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 17:30
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #24
[/quote]
Soweit mir bekannt ist, gibt es auch in den USA das Recht auf Auslandsverhaftung ohne Beachtung des Rechtes des Aufenthaltsstaates.[/quote]

Wovon ja auch Gebrauch gemacht wurde und wird! Ein Teilnehmer dieses Forums wurde ja, wie bekannt sein sollte, in Berlin auf offener Straße, ohne Infromation der BRD, gekidnappt, in die USA verschleppt und dort zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt.
[/quote]



Das konnten die Genossen schon lange.
In Westberlin kidnappen, verschleppen nach Moskau schaffen.
Dort nach Geheimprozess erschießen.

Soweit mir bekannt ist, gibt es auch in den USA das Recht auf Auslandsverhaftung ohne Beachtung des Rechtes des Aufenthaltsstaates.[/quote]

Wovon ja auch Gebrauch gemacht wurde und wird! Ein Teilnehmer dieses Forums wurde ja, wie bekannt sein sollte, in Berlin auf offener Straße, ohne Infromation der BRD, gekidnappt, in die USA verschleppt und dort zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt.
[/quote]



Das konnten die Genossen schon lange.
In Westberlin kidnappen, verschleppen nach Moskau schaffen.
Dort nach Geheimprozess erschießen.[/quote]

Das kidnappen erfolgte damals von beiden Seiten.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
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#28

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 17:30
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #22
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #15
Zitat von Gert im Beitrag #9
die Gerichtsbarkeit der DDR in den 50er Jahren war Lichtjahre von einer Rechtsstaatlichkeit entfernt. Nicht nur, dass die Todesurteile 1. in keinem Verhältnis zu den Gesetzesverstößen standen ( wobei man auch fragen muss waren die angewendeten Gesetze nicht rechtswidrig)2. im Politbüro und von Ulbricht persönlich ausgekungelt wurden. Ich kann mich noch gut an die Filme der Wochenschau erinnern an diese Schauprozesse, es erinnert doch sehr an einen Roland Freisler, auch an seine Verbalinjurien
Im Falle Tiemann kommt noch ein weiteres Staatsverbrechen hinzu, das Kidnapping in WB und die illegale Verbringen in den Sowjetsektor von Großberlin.Ausführendes Organ : das MfS




Soweit mir bekannt ist, gibt es auch in den USA das Recht auf Auslandsverhaftung ohne Beachtung des Rechtes des Aufenthaltsstaates.


Wovon ja auch Gebrauch gemacht wurde und wird! Ein Teilnehmer dieses Forums wurde ja, wie bekannt sein sollte, in Berlin auf offener Straße, ohne Infromation der BRD, gekidnappt, in die USA verschleppt und dort zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt.



Das ist richtig Feliks, und das verurteile ich genauso scharf wie die beschriebene Aktion in WB. Das Schlimme an dem Kidnapping von unserem Forumsmitglied ist, dass die Pfeifen im Aussenministerium das ohne Proteste hingenommen haben. Es gab zu der Zeit kein Besatzungsstatut mehr, D war souverän und folglich war das eine eklatante Souveränitätssverletzung.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#29

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 17:37
von LO-Wahnsinn | 3.485 Beiträge

Zitat
Im Sozialismus und Kommunismus gibt es keine Ausbeutung und die Menschen sind mit ihrem Leben glücklich und zufrieden. Es gibt nur im Kapitalismus eine hohe Anzahl von Verbrechen



Vom Ideal her ist das richtig, die Realität sah halt anders aus, zu diesem Ideal ist es halt ein sehr langer Weg.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#30

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 17:44
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Die Abschaffung der Todesstrafe ab 1949 hätte der DDR ob ihres humanistischen Anspruches gut zu Gesicht gestanden, zumal in den Jahren davor eine andere deutsche Justiz diese Praxis bis zur Unmenschlichkeit zelebrierte.


Duck und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 17:46
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #30
Die Abschaffung der Todesstrafe ab 1949 hätte der DDR ob ihres humanistischen Anspruches gut zu Gesicht gestanden, zumal in den Jahren davor eine andere deutsche Justiz diese Praxis bis zur Unmenschlichkeit zelebrierte.


Eine andere deutsche Justiz war auch fix dabei die Todestrafe zu kippen.
Human.So konnten viele Nazis wieder bequem ihren Schreibtisch einnehmen.

seaman


Feliks D., thomas 48, passport, Bugsy, LO-Wahnsinn und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 18:18
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #31
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #30
Die Abschaffung der Todesstrafe ab 1949 hätte der DDR ob ihres humanistischen Anspruches gut zu Gesicht gestanden, zumal in den Jahren davor eine andere deutsche Justiz diese Praxis bis zur Unmenschlichkeit zelebrierte.


Eine andere deutsche Justiz war auch fix dabei die Todestrafe zu kippen.
Human.So konnten viele Nazis wieder bequem ihren Schreibtisch einnehmen.

seaman





Nun seaman, dass das n' bischen anders gelaufen ist weisst du sicherlich auch.Habe unlängst einen Film über Reinhard Gehlen und sein Wirken in der Nachkriegszeit gesehen. Da war die Rede davon, dass er viele der braunen Spiessgesellen auf die payroll des neuen Geheimdienstes hievte, alles richtig
Es war aber auch die Rede davon, wie sich das KGB in Karlshorst die Hände vor Freude rieb, dass genau diese braunen Typen sehr nützlich für sie werden können, sprich erpressbar sind und gute Dienste für das KGB leisten können. Da war die ganze heroische, kommunistische Ideologie im Ar... bei diesen Perspektiven die sich für das KGB ergaben. Sie handelten genauso wie die Amis. Ich brauche nur an die ganze Dresdner SS Camarilla erinnern, allen voran der KGB Agent H. Felfe, ehm. SS Offizier.Also Scheinheiligkeit ist nicht angebracht. Alle Alliierten sahen das Gewitter "kalter Krieg" heraufziehen und zogen es vor die Nützlichkeit solcher Leute in den Vordergrund zu stellen anstatt da große Prozesslawinen ins Rollen zu bringen. Da sollt eman mal beachten. Aber es ist lange her.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#33

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 18:57
von Bugsy | 454 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #15
Soweit mir bekannt ist, gibt es auch in den USA das Recht auf Auslandsverhaftung ohne Beachtung des Rechtes des Aufenthaltsstaates.

Du irrst dich. Es gibt kein solches Recht. Aber das hat die Amis nicht davon abgehalten, fast 200 Leute in Europa einfach von der Straße zu lüpfen. Ein CIA Agent, ein gewisser J.S. Lady, ist deswegen in November 2009 in Italien zu 9 Jahren Zuchthaus in Abwesenheit verurteilt worden. Die Amis weigern sich bis heute, ihn auszuliefern.

MsG


Fünf Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlicheit, der Sanitäter kommt zehn Minuten später.
seaman und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#34

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 19:10
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #32


Ich brauche nur an die ganze Dresdner SS Camarilla erinnern, allen voran der KGB Agent H. Felfe, ehm. SS Offizier.Also Scheinheiligkeit ist nicht angebracht. Alle Alliierten sahen das Gewitter "kalter Krieg" heraufziehen und zogen es vor die Nützlichkeit solcher Leute in den Vordergrund zu stellen anstatt da große Prozesslawinen ins Rollen zu bringen. Da sollt eman mal beachten. Aber es ist lange her.





Felfe war nicht mit Geld zu bezahlen.
Gerade, weil er es nicht für Geld machte.
Den bezahlt wurde er ja von Gehlen.
Das hat ihn aber nicht gehindert, diese Nazisammelpunkt unschädlich zu machen.

Und die Westmächte hatten ihn ja nach dem Krieg in ihren Krallen.
Wen er sich schuldig gemacht hätte, wäre er doch von ihnen verurtelt wurden.

Er war ein Überzeugungstäter.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#35

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 19:10
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #32
Zitat von seaman im Beitrag #31
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #30
Die Abschaffung der Todesstrafe ab 1949 hätte der DDR ob ihres humanistischen Anspruches gut zu Gesicht gestanden, zumal in den Jahren davor eine andere deutsche Justiz diese Praxis bis zur Unmenschlichkeit zelebrierte.


Eine andere deutsche Justiz war auch fix dabei die Todestrafe zu kippen.
Human.So konnten viele Nazis wieder bequem ihren Schreibtisch einnehmen.

seaman





Nun seaman, dass das n' bischen anders gelaufen ist weisst du sicherlich auch.Habe unlängst einen Film über Reinhard Gehlen und sein Wirken in der Nachkriegszeit gesehen. Da war die Rede davon, dass er viele der braunen Spiessgesellen auf die payroll des neuen Geheimdienstes hievte, alles richtig
Es war aber auch die Rede davon, wie sich das KGB in Karlshorst die Hände vor Freude rieb, dass genau diese braunen Typen sehr nützlich für sie werden können, sprich erpressbar sind und gute Dienste für das KGB leisten können. Da war die ganze heroische, kommunistische Ideologie im Ar... bei diesen Perspektiven die sich für das KGB ergaben. Sie handelten genauso wie die Amis. Ich brauche nur an die ganze Dresdner SS Camarilla erinnern, allen voran der KGB Agent H. Felfe, ehm. SS Offizier.Also Scheinheiligkeit ist nicht angebracht. Alle Alliierten sahen das Gewitter "kalter Krieg" heraufziehen und zogen es vor die Nützlichkeit solcher Leute in den Vordergrund zu stellen anstatt da große Prozesslawinen ins Rollen zu bringen. Da sollt eman mal beachten. Aber es ist lange her.





Na ja,
meinte nicht nur die Geheimdienste dabei.Wobei wir doch unterscheiden sollten, ob es um einen kompletten Dienst ging der nahtlos wieder aktiviert wurde...
Vergiss meine persönliche Wertung dazu nicht,die Bundesrepublik Deutschland war zu keiner Zeit und nie ein faschistischer Staat,aber fast 80% der Staatsbeamten hatten zur Staatsgründung ihren Eid auch schon auf den Führer abgelegt.


seaman


zuletzt bearbeitet 16.05.2013 19:13 | nach oben springen

#36

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 19:22
von ABV | 4.202 Beiträge

An der Tatsache das die Todesurteile schon vorher feststanden, gibt es wohl nichts zu rütteln! Was nun wirklich nicht für die Rechtsstaatlichkeit in der DDR spricht. Zumindest was die fünfziger Jahre angeht. Todesurteile wurden meines Wissens aber auch noch in den siebziger bzw in den frühen achtziger Jahre ausgesprochen. Wie zum Beispiel gegen den " Roten Admiral". Standen dort die Urteile ebenfalls schon fest? Oder kam das Gericht, nach vorheriger Beweiswürdigung und Abwägung aller Umstände, zu dem härtest möglichen Urteil? So wie es aussieht, scheint aber auch in späteren Fällen jemand von außen " Regie geführt zu haben."
Eigentlich ist es doch eine Horrorvorstellung, dass irgend welche Politiker, Kraft ihres Einflusses, Gerichtsprozesse beeinflussen kann. Es muss gleich die Todesstrafe sein.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#37

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 19:28
von Alfred | 6.841 Beiträge

ABV,

schau mal wer die Höchststrafe bekam .

Alle unschuldig ? Die Strafe immer zu hoch ?


thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#38

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 19:30
von Lutze | 8.028 Beiträge

Mielke hat doch gesagt,was man mit Verräterschweinen macht,
ob die Richter seine Sprüche kannten?ich denke ja
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#39

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 19:38
von thomas 48 | 3.566 Beiträge

Alfred, das ist ja meine Frage.
Was haben diese Männer gemacht?
Wer kennt die?
Bitte nicht immer die Bücher erwähnen, es gibt hier Leser die besitzen diese nicht,

Thomas


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#40

RE: Politbüro und die Todesurteile

in Leben in der DDR 16.05.2013 19:39
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Da es nur Einlassungen in interner Runde waren, die auch niemals in Befehle umgesetzt wurden, waren diese nichtmal innerhalb des MfS bekannt!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 16.05.2013 19:40 | nach oben springen



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