#61

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 12.05.2013 16:50
von StabsfeldKoenig | 2.620 Beiträge

Mal sehen, wann die Akten auftauchen, aus denen hervorgeht, wieviel DM als "Endlagergebühr" für die sichere Unterbringung der RAF-Aussteiger die BRD an die DDR bezahlt hat. Alle hatten davon Vorteile. Die BRD hatte kein "Stammheim 2.0-Prozeß", die DDR die Devisen und die RAF war ihre "unsicheren Kantonisten" los.



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#62

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 12.05.2013 16:57
von Gert | 12.354 Beiträge

.....die Verschwörungstheorien werden immer abstruser


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#63

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 12.05.2013 17:11
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Unterhalten sich zwei Schweine im Stall:
Schwein 1: Wusstest du eigentlich schon, dass unser Bauer uns nur deshalb füttert, weil er uns eines Tages schlachten will?
Schwein 2: Unsinn, oder glaubst du etwa auch an diese Verschwörungstheorien?


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#64

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 13.05.2013 16:57
von schnatterinchen (gelöscht)
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In der neusten FASZ wurde von einem Stasioberst berichtet der im April 1974 im MfS Objekt Teupen von einem Sprengsatz zerfetzt wurde.
Bei diesem Sprengsatz handelte es laut FASZ um eine Sprengsatz mit Fernzünder in einem Diplomatenkoffer der technisch geeignet war an einem Auto angebracht zu werden.
Die Bombe sollte Ferngezündet werden , detonierte jedoch beim hantieren am Zündmechanismus.
Für welche Einsätze benötigten die Kundschafter des Friedens 1974 Kofferbomben?


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#65

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 13.05.2013 18:14
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #64

Für welche Einsätze benötigten die Kundschafter des Friedens 1974 Kofferbomben?




Für überhaupt keine Einsätze.


passport hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#66

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 13.05.2013 19:14
von schnatterinchen (gelöscht)
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Beitrag in FASZ erstunken und erträumt?


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#67

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 13.05.2013 19:26
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #66
Beitrag in FASZ erstunken und erträumt?


Was die FASZ schreibt ist für mich nicht relevant.

Habe auf Deine Frage geantwortet:
"Für welche Einsätze benötigten die Kundschafter des Friedens 1974 Kofferbomben?"


zuletzt bearbeitet 13.05.2013 19:28 | nach oben springen

#68

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 13.05.2013 19:36
von schnatterinchen (gelöscht)
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OK
Habe mich falsch ausgedrückt.
Gab es Tests mit solchen Sprengsätzen?
Wenn ja . Wofür oder für wen waren diese Art Sprengsätze bestimmt?


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#69

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 13.05.2013 19:39
von seaman | 3.487 Beiträge

Kann dazu nichts sagen,habe keine Kenntnisse darüber.
Mit der Auslandsaufklärung der DDR hat es aber sicher nichts zu tun.


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#70

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 14.05.2013 08:27
von schnatterinchen (gelöscht)
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Der Sprengunfall mit der Kofferbombe ereignete sich am 10.04.1974 auf dem Ausbildungsgelände des Wachregiments Feliks Dzierzynsky in Teupitz.
Der MfS Oberstleutnant der dabei zerfetzt wurde hieß Paul Marustzök.
Der nach dem Unfall erstellte Untersuchungsbericht der MfS Experten wurde nachträglich geändert und verschiedene Gegenstände wie Kofferteile und ein Notizbuch mit Anweisungen über den Umgang mit der Kofferbombe wurden nicht mehr aufgeführt.
Auch fehlten in dem zweiten Untersuchungsbericht Fotos vom Unfallort.
Es handelte sich bei der detonierten Kofferbombe um einen Prototypen. Für wen war diese Bombe bestimmt?
Wer plante in der DDR Aktionen mit diesen Mitteln?


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#71

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 14.05.2013 14:28
von passport | 2.628 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #70
Der Sprengunfall mit der Kofferbombe ereignete sich am 10.04.1974 auf dem Ausbildungsgelände des Wachregiments Feliks Dzierzynsky in Teupitz.
Der MfS Oberstleutnant der dabei zerfetzt wurde hieß Paul Marustzök.
Der nach dem Unfall erstellte Untersuchungsbericht der MfS Experten wurde nachträglich geändert und verschiedene Gegenstände wie Kofferteile und ein Notizbuch mit Anweisungen über den Umgang mit der Kofferbombe wurden nicht mehr aufgeführt.
Auch fehlten in dem zweiten Untersuchungsbericht Fotos vom Unfallort.
Es handelte sich bei der detonierten Kofferbombe um einen Prototypen. Für wen war diese Bombe bestimmt?
Wer plante in der DDR Aktionen mit diesen Mitteln?


Wenn der ADAC neue Automodelle testet und Crashtest durchführen lässt, dient es doch dazu Fahrzeuge unter realistischen, aber kontrollierten Bedingungen zu überprüfen. Sie dienen in der Regel dazu, Erkenntnisse über das Verhalten bei unterschiedlichen Crashkonfigurationen zu gewinnen. Danach können Schwachstellen erkannt und behoben werden.

Nach meinen dafürhalten ging es hier um die Problematik der Terrorabwehr. Es gibt zB. einen Film der eine kontrollierte Sprengung einer Autobombe per Funk zeigt. Wichtig für die Experten zu Wissen über die Auswirkungen solcher Möglichkeiten und aus deren Erkenntnissen Schutz und Abwehrmaßnahmen ergreifen zu können.

Hier dazu ein Link :

http://www.mfs-insider.de/sachbuchpdf/terror.pdf

passport


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#72

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 14.05.2013 15:25
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #70
Der Sprengunfall mit der Kofferbombe ereignete sich am 10.04.1974 auf dem Ausbildungsgelände des Wachregiments Feliks Dzierzynsky in Teupitz.
Der MfS Oberstleutnant der dabei zerfetzt wurde hieß Paul Marustzök.
Der nach dem Unfall erstellte Untersuchungsbericht der MfS Experten wurde nachträglich geändert und verschiedene Gegenstände wie Kofferteile und ein Notizbuch mit Anweisungen über den Umgang mit der Kofferbombe wurden nicht mehr aufgeführt.
Auch fehlten in dem zweiten Untersuchungsbericht Fotos vom Unfallort.
Es handelte sich bei der detonierten Kofferbombe um einen Prototypen. Für wen war diese Bombe bestimmt?
Wer plante in der DDR Aktionen mit diesen Mitteln?





"Prototyp" soll wohl den Eindruck erwecken, dass eine Serienfertigung geplant war, ein Serienterror - Unfug. Sprengsätze - nicht Bomben - werden für einen einzelnen, ganz speziellen Zweck gebaut, sind also immer Unikate - aber keine Prototypen.

Da die DDR zwar recht abgeschottet war, aber dennoch nicht im luftleeren Raum existierte, und zugleich in dieser Zeit international der Terror an Bedeutung gewann, musste man sich auch in der DDR zwangsläufig damit beschäftigen. Die Antiterroreinheiten der DDR wurden in dieser Zeit auch aufgebaut und diese mussten auch ausgebildet werden, wie in der BRD auch. In der BRD wurde und wird das alles nur nicht wahr genommen und auch kaum darüber gesprochen. Über die DDR erfährt man über diese Dinge auch nur, wenn die Akten keiner Geheimhaltung unterliegen und es politisch passt.

Vorkommnisse in der Welt wurden ausgewertet - Fragestellungen waren z.B.:
Wie erkennt man svG (sprengstoffverdächtige Gegenstände), worin können Sprengsätze untergebracht werden mit welchen möglichen Wirkungen, welche Plätze sind gefährdet, gibt es geeignete Maßnahmen und Mittel, sich vor derlei Sprengsätzen zu schützen, welche Maßnahmen zum Schutz sind möglich, welche notwendig, welche sind sinnvoll, in welchem Umkreis müssen Sicherungsmaßnahmen ergriffen werden (z.B. bei Protokollfahrten, bei öffentlichen Veranstaltungen), welche (unauffälligen) Gegenstände können von Terroristen verwendet werden, wann macht ein Entschärfen Sinn, wann nicht, wie müssen sich (Einsatz)-kräfte bei Auffinden von svG verhalten usw.?

Solche Fragestellungen zur Terrorabwehr oder -vorbeugung können z.T. eben nur beantwortet werden, indem man ab und zu mal den Ernstfall probt.

Eine Firma, die Panzerungen für Sonderfahrzeuge entwickelt, muss zwangsläufig erst mal wissen, wo Autos besonders gefährdet sind und auch ausprobieren, ob die Schutzsysteme ausreichend sind. Das heißt, es müssen auch verschiedene Sprengversuche mit verschiedenen Sprengstoffen durchgeführt werden, es muss auf das Fahrzeug geschossen werden. Wer würde da unterstellen, dass die Firma Anschläge plant und vorbereitet?


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#73

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 14.05.2013 15:46
von seaman | 3.487 Beiträge

werner ,
seine Antworten sollte man auch im Zeitrahmen einordnen.
In vielen Ländern begann man sich intensiver mit Terrorismusbekämpfung zu beschäftigen.
Auslöser war das Attentat 1972 in München während der Olympiade.

seaman


werner hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#74

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 14.05.2013 16:07
von schnatterinchen (gelöscht)
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Der Vergleich einer privaten Firma und einem Geheimdienst hinkt etwas würde ich meinen.
Aber in der Tat wird in dem besagten Atikel in der FASZ schon in diese Richtung gedacht, daß es sich um einen Sprengsatz handelte der an PKW o.ä.angebracht werden kann und mindestens zur Weitergabe an andere gedacht war.
Es werden Ausbildungsgrundsätze des MfS zitiert wie "Ausnutzung der sich in den imperialistischen Staaten zeigenden Szene der Terror- und Gewaltverbrechen"
Zum anderen wurde erklärt besagter MfS Oberstleutnant war quasi ein Mann fürs grobe der keine Probleme hat auch "nicht sehr saubere Massnahmen durchzuführen..."
Er war aktiv dabei als 1952 Walter Linse aus WB entführt wurde. Dieser war Leiter der Wirtschaftsabteilung im Untersuchungssauschuss Freiheitlicher Juristen und wurde nach einem Geheimprozess 1953 in Moskau erschossen.


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#75

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 14.05.2013 16:21
von seaman | 3.487 Beiträge

Mag solche Spekulations-und ergebnislosen Diskussionen.
Wer erklärt was,wer interpretiert aus dem Zusammenhang gerissene Sätze....
Zeitungen benötigen Auflagezahlen,dafür wird geschrieben.
Ist mir auch egal,wer es glaubt wird selig.

seaman


zuletzt bearbeitet 14.05.2013 16:23 | nach oben springen

#76

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 14.05.2013 16:55
von Gelöschtes Mitglied
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Hier geht ja einiges durcheinander. Nur als Einwurf meinerseits.
Richtig ist, dass die DDR, hier in Gestalt des MfS im Ergebnis der Ereignisse der Olympischen Spiele 1972 in München Maßnahmen ergriff, um Terrorakte auf dem Gebiet der DDR zu verhindern. Es standen u.a. die X.Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1973 in Berlin bevor. Das ganze Sicherheitskonzept für diese Weltfestspiele wurde entsprechend erarbeitet und gestaltet, um ein München 1973 in Berlin zu verhindern.
Es war die Geburtsstunde der AGM/S - Arbeitsgruppe des Ministers Aufgabengebiet Sonderfragen/Sonderaufgaben. Bei dieser AGM/S handelte es sich um eine Spezialeinheit des MfS, deren Hauptaufgabe es war, terroristische Kräfte mit militärischen, polizeilichen und geheimdienstlichen Methoden zu bekämpfen.
Die AGM/S wurde 1988 in die Abt. XXIII (Terrorbekämpfung) umbenannt und 1989 in die HA XXII (Terrorabwehr) eingegliedert.
Gerade dieser AGM/S unterstellt man immer wieder, dass sie maßgeblich Aussteiger der RAF militärisch ausgebildet und unterstützt habe. Die Beweise dafür ist man bis heute der Öffentlichkeit schuldig.
Ich kenne den ehemaligen Abt.-Ltr., wie auch zahlreiche Angehörige dieser ehemaligen AGM/S über viele Jahre persönlich.

Aber man kann ja Vermutungen anstellen, ohne das dafür entsprechende Beweise vorliegen. Keine Abstriche dahingehend, dass ehemalige RAF-Angehörige in der DDR aufgenommen wurden - mit einer neuen Identität versehen wurden und auch in das Leben in der DDR integriert wurden. Ich bin keiner, der sich in das Reich von Mythen und Legenden begibt.

Vierkrug

Orthografische Korrekturen vorgenommen


seaman und Jobnomade haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.05.2013 17:23 | nach oben springen

#77

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 14.05.2013 17:02
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Der beschriebene Vorfall war 1974. Also die Weltfestspiele waren schon Geschichte.
Vor welchen terroristischen Aktivitäten hatten denn die Verantwortlichen in der DDR Sorge um auf diesem Gebiet aktiv zu werden.
Mir ist nicht klar wie terroristische Gruppen eventuell in die DDR hätten einsickern können?


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#78

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 14.05.2013 17:12
von seaman | 3.487 Beiträge

Vieleicht sollte man auch bedenken,dass 1974 zu den Jahren gehörte,wo noch die grosse internationale Anerkennungwelle der DDR lief.
Botschaften und Konsulate entstanden und der Schutz dieser hatte höchste Priorität.Stell mir gerade vor,an irdendeinem Fahrzeug CC/CD klebt ein Sprengsatz und die Fachleute wären unfähig den zu entschärfen....
Westberliner Grenze war löchrig.
Privatfirmen und Geheimdienst ist eine sehr schwache Aussage von einem ehemaligen DDR-Bürger.
Er müsste es besser wissen.

seaman


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#79

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 14.05.2013 17:12
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #77
Der beschriebene Vorfall war 1974. Also die Weltfestspiele waren schon Geschichte.
Vor welchen terroristischen Aktivitäten hatten denn die Verantwortlichen in der DDR Sorge um auf diesem Gebiet aktiv zu werden.
Mir ist nicht klar wie terroristische Gruppen eventuell in die DDR hätten einsickern können?


Ja die Frage stelle ich mir heute auch immer.Wie bei solchen Überwachungsstaat sich heute,solche terror Gruppen wie die NSU gründen können.


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#80

RE: RAF und die DDR

in DDR Zeiten 14.05.2013 17:13
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #77
Der beschriebene Vorfall war 1974. Also die Weltfestspiele waren schon Geschichte.
Vor welchen terroristischen Aktivitäten hatten denn die Verantwortlichen in der DDR Sorge um auf diesem Gebiet aktiv zu werden.
Mir ist nicht klar wie terroristische Gruppen eventuell in die DDR hätten einsickern können?



rot mark.
Mir auch nicht, über die grüne Grenze - brauchen wir hier nicht weiter zu erörtern=unmöglich.
Über Grenzübergänge : die wenigsten kennen hier die Abfertigungsmodalitäten in Wartha oder Marienborn. Ich habe sie seit 1972 erfahren dürfen und kann sagen, es konnte nichts , aber auch gar nichts in die DDR eingeführt werden, das den Augen der PKE oder des Zolls verborgen blieb.
Die Kontrollen waren nahezu perfekt im Sinne der DDR, das zeigt auch der Zeitaufwand der Kontrollen. Selbst bei geringem Verkehrsaufkommen musste man mindestens eine halbe Stunde für diese Prozedur einkalkulieren, meistens aber längere Zeit. An welcher Grenze der Welt stand man damals so lange herum ? Ich kenne keine zweite.


.
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