#1

Ein Tag in der Grenzkompanie

in Grenztruppen der DDR 28.04.2013 22:22
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Gute Idee vom Rainman: Organisieren
Na dann


zuletzt bearbeitet 28.04.2013 22:27 | nach oben springen

#2

RE: Ein Tag in der Grenzkompanie

in Grenztruppen der DDR 28.04.2013 22:28
von Thunderhorse | 4.005 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #1
Gute Idee vom Rainman: Organisieren
Na dann



So zweimal das gleiche Thema, einigt euch mal, welcher Thread bearbeitet wird.

Wiki:Ein-Tag-in-der-Grenzkompanie


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 28.04.2013 22:29 | nach oben springen

#3

RE: Ein Tag in der Grenzkompanie

in Grenztruppen der DDR 28.04.2013 22:36
von 94 | 10.792 Beiträge

Ahh, da drängt sich dann doch wieder der Verdacht des technischen Unverstandes auf?
Na hier wird gesammelt und diskutiert, desderwegen isses ein Thread, altmod'sch Diskussionsfaden genannt.
Und dort kommen dann revisioniert die gesammelten Werke rein, guckt Du ... Wiki:Ein-Tag-in-der-Grenzkompanie
Achso, das nennt sich dann neumod'sch wiki und ...
Ach, auch Du Donnergaul wirst es nochverstehen *hoffnungsvoll_angrins*

P.S. gewisse Verschreib-Fähler mach'sch och um zumindest meinen Sernon wiederzufinden, ich suche doch soooo ungern *verlegen_grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


nach oben springen

#4

RE: Ein Tag in der Grenzkompanie

in Grenztruppen der DDR 28.04.2013 22:39
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Ich hab mal unverbindlich im Wiki den ersten Eintrag beispielhaft ergänzt. Das ist es noch nicht, denn es ist Aktionismus. Aber ä gleenes Brähnschdorming und schon kann man sich einigen. Ich bin die nächsten zwei Tage leider nur eingeschränkt erreichbar. Aber legt mal los.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


nach oben springen

#5

RE: Ein Tag in der Grenzkompanie

in Grenztruppen der DDR 28.04.2013 22:46
von Thunderhorse | 4.005 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #3
Ahh, da drängt sich dann doch wieder der Verdacht des technischen Unverstandes auf?
Na hier wird gesammelt und diskutiert, desderwegen isses ein Thread, altmod'sch Diskussionsfaden genannt.
Und dort kommen dann revisioniert die gesammelten Werke rein, guckt Du ... Wiki:Ein-Tag-in-der-Grenzkompanie
Achso, das nennt sich dann neumod'sch wiki und ...
Ach, auch Du Donnergaul wirst es nochverstehen *hoffnungsvoll_angrins*




Bin schon auf das Diskutieren gespannt, na so arg nun auch wieder nicht. Dickes Grinsen!!!

P.S.. Der Hinweis war bewußt gesetzt.


"Mobility, Vigilance, Justice"
nach oben springen

#6

RE: Ein Tag in der Grenzkompanie

in Grenztruppen der DDR 28.04.2013 22:49
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #4
Aber ä gleenes Brähnschdorming und schon kann man sich einigen.

Naja, das erste Problem haste ja schon bemerkt. Der Unterschied Kompanie- und Batallionssicherung.
Und achso, hatte echt gewettet, DU trägst 14.00 ... TAPI als zweiten festen Termin ein *blöd_guck*
Naja, Einer gewinnt ebend mal schnell eine Flasche, einer verliert mal ebendso g'schwind. Bei mir wird aber 'Lernstark' von Rotbäckchen getrunken.

Und so ins Detail, hmm? Vielleicht eher einen seperaten Artikel im wiki anlegen oder wenn schon vorhanden entsprechend ergänzen.
Diese dann nur verlinken und da müßte sowas wie ein Tagesdienstablaufplan (was für ein schreckliches Wort) bei rauskommen.

So, genug gebrainstromt, N8 und welche Marke isses den @Donnergaul? Am Ende noch Bocksbeutel?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 28.04.2013 22:52 | nach oben springen

#7

RE: Ein Tag in der Grenzkompanie

in Grenztruppen der DDR 28.04.2013 22:54
von Thunderhorse | 4.005 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #6
Zitat von Rainman2 im Beitrag #4
Aber ä gleenes Brähnschdorming und schon kann man sich einigen.

Naja, das erste Problem haste ja schon bemerkt. Der Unterschied Kompanie- und Batallionssicherung.
Und achso, hatte echt gewettet, DU trägst 14.00 ... TAPI als zweiten festen Termin ein *blöd_guck*
Naja, Einer gewinnt ebend mal schnell eine Flasche, einer verliert mal ebendso g'schwind. Bei mir wird aber 'Lernstark' von Rotbäckchen getrunken.

Und so ins Detail, hmm? Vielleicht eher einen seperaten Artikel im wiki anlegen oder wenn schon vorhanden entsprechend ergänzen.
Diese dann nur verlinken und da müßte sowas wie ein Tagesdienstablaufplan (was für ein schreckliches Wort) bei rauskommen.

So, genug gebrainstromt, N8 und welche Marke isses den @Donnergaul? Am Ende noch Bocksbeutel?



O.T.:
Wine from California
Good night, sleep tight, don't let the bedbugs bite., 13er


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 28.04.2013 22:58 | nach oben springen

#8

RE: Ein Tag in der Grenzkompanie

in Grenztruppen der DDR 28.04.2013 22:57
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Ja, wie war so ein Tag damals in der Grenzkompanie, die gedienten Grenzer werden die Abläufe kennen, aber für Nichtgrenzer ist es eventuell interessant.
Wir hatten vor 30 Jahren das System der Kompaniesicherung, also es rückten keine kompletten Gruppen oder Züge aus, sondern nur Postenpaare die den der Kompanie zugeteilten Grenzabschnitt sicherten.
Anfänglich waren in den Stuben noch die Schränke und Betten zusammen, also von den 6 bis 8 Mann Belegung war ein Teil wach und welche schliefen.
Das war etwas schwierig für beide Seiten, die Schläfer brauchten ihre Ruhe und die anderen tranken Kaffee, rauchten und machten die üblichen Bastelarbeiten wie aus Sperrholz Lampen herzustellen oder die Kanonenlafetten wo dann Sektflaschen darauf kamen, solche Armee-Kunstwerke sah man oft in DDR-Wohnzimmern, oder waren am Waffenreinigen was bei uns generell individuell am Kaffeetisch erledigt wurde.
Die Aufzüge wurden meist gegen 18 Uhr im Flur ausgehängt, die Postenpaare, der zu sichernde Bereich, die Art der Streife, also ob zu Fuß oder motorisiert und die Dienstzeit, meist 8 Stunden.
Du konntest dabei über den Tag und die Nacht verteilt eingesetzt werden, war immer unterschiedlich, glaube die Posten gingen im 2-Stunden-Takt raus.
Dienstvorbereitung war die Absprache vorab zwischen Postenführer und Posten was zu beachten ist, die Kraftfahrer machten die Fahrzeuge fertig, der Posten kümmerte sich um die Postenverpflegung und packte dazu eine Postentasche.
Der Postenführer ging inzwischen zum Diensthabenden der Kompanie, tagsüber ein Offizier und nachts meist ein Berufsunteroffizier, schrieb sich ins Dienstbuch ein, nahm das Fernglas, den GMN-Hörer und die Postentabelle entgegen.
Vergattert wurde nicht speziell, man kannte den Text und die Aufgaben waren auch so klar.
Dann schloss der Waffenverantwortliche die Waffenkammer auf, die Bewaffnung kam an den Mann, vor dem Hauseingang im Hof wurden die Waffen unterladen und dann Abmarsch oder Abfahrt.
Nach dem Dienst die umgekehrte Reiehenfolge.
Nach Nachtschichten ging man nach dem obligatorischen Kaffee und ein zwei Zigaretten ins Bett und versuchte zu schlafen.
Wegen den Tagschläfern herrschte Ruhe auf der Kompanie, es wurde nicht gebrüllt oder laut in Revieren herumhantiert, der Grenzdienst hatte Vorrang.
Nach dem Schlaf war dann Freizeit, meist halt Langeweile, immer Kaffee in Mengen, Karten spielen, Lesen, Basteln, im Sommer auf einem kleinen Platz der vor der Kompanie lag etwas herumbolzen, an Fernsehen oder einen Fernsehraum wie zur Ausbildung kann ich mich gar nicht erinnern, glaube wir hatten gar keinen.
Wenn es der Dienst zuließ ging es in den 500m entfernten Dorfkrug auf ein Bierchen.
Besoffen wurde sich da eigentlich nie, war ja nicht so der Ausgang an sich, wenn Zeit war schriebst du dich ins Ausgangsbuch und bist in der normalen Dienstuniform auf ein zwei Bierchen raus, nichts mit Mädchen oder so, die gab es da gar nicht.
Die "Ortschaft" bei uns, Hanum, hatte hochgegriffen 500 Einwohner und die waren jahrelang an die Grenzer unter ihnen gewöhnt, also alles Alltag.
Die Zeit zog sich jedenfalls wie Gummi und Urlaub gab es nur sehr wenig.
Das war so das schlimmste an allem, die Sehnsucht nach Frau und Kind, da sprang einen auch mal das berüchtigte Tagedrücken an, der Rest war schnell Routine.
Woran ich mich gar nicht mehr entsinnen kann ist, wie das mit den Außenrevieren war, so eine direkte Einteilung gab es da gar nicht mehr dachte ich, wenn der Hauptfeld mal paar Jungs die etwas aus der Reihe tanzten am Wickel hatte mussten die das machen.
Stube und Waschraum auf der Etage machten die "jungen" Genossen.
Der Polit verbreitete auch relativ wenig "Sackstand" wie wir salopp zu ungewöhnlichen Ruhestörungen sagten, ab und zu mal eine Pflicht-API im kleinen Kreis von so 15 Minuten, aber Marx und Engels büffeln war nicht angesagt.
Der Kelch mit irgendwelchen Übungen ging ja auch an uns vorüber, für solchen Kram war ja eigentlich auch gar keine Zeit und durch die 6 Monate Intensivbearbeitung hattest du ja auch genug Vorlauf.
Ich denke im Gegensatz zu den armen Kerlen bei den Mukkern hatten wir es gar nicht ganz schlecht mit unserem Soldatenalltag.


hardi24a, EK82I und Duck haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.04.2013 08:50 | nach oben springen

#9

RE: Ein Tag in der Grenzkompanie

in Grenztruppen der DDR 28.04.2013 22:59
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

@94 - ohne Details ergibt es nicht viel Sinn, mit Details wird es schwierig. Also erst mal nachdenken.

Ebenfalls Nächtle!
ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


nach oben springen

#10

RE: Ein Tag in der Grenzkompanie

in Grenztruppen der DDR 28.04.2013 23:03
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #2
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #1
Gute Idee vom Rainman: Organisieren
Na dann



So zweimal das gleiche Thema, einigt euch mal, welcher Thread bearbeitet wird.

Wiki:Ein-Tag-in-der-Grenzkompanie


Dachte man kann es auseinanderhalten.
Ok, dann bitte ich um Entschuldigung, tauschen wir uns halt sachlich weiter über irgendwelche geheimen Objekte aus.
Manchmal vergeht einem wirklich vor Klugscheißerei die Lust hier.
Sorry, musste mal raus.
Nacht.


zuletzt bearbeitet 28.04.2013 23:22 | nach oben springen

#11

RE: Ein Tag in der Grenzkompanie

in Grenztruppen der DDR 28.04.2013 23:11
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Achso, wenn möglich bitte ich die Administration beide in guter Absicht von mir eröffnete Themen zu löschen.
Danke.


nach oben springen

#12

RE: Ein Tag in der Grenzkompanie

in Grenztruppen der DDR 28.04.2013 23:21
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

So'n Quatsch. Die Idee ist gut. Ein Thread für's Diskutieren und ein Wiki-Beitrag für die Dokumentation sind in Ordnung.
So, erst mal drüber schlafen und dann sehen wir weiter.

Antrag auf Löschung abgelehnt!

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


bendix hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#13

RE: Ein Tag in der Grenzkompanie

in Grenztruppen der DDR 29.04.2013 08:01
von hardi24a | 331 Beiträge

Hallo grenzwolf62 !

Tja, so sah unser Alltag 1975/76 auch aus, aber:
500m und ab in den Ausgang...war nicht !
Die Ausgänge konntest Du bei uns an einer Hand abzählen und dann nur rauf auf'm Ello und in das einige Kilometer entfernte Kaltenwestheim gekarrt und zurück ebenso.


nach oben springen

#14

RE: Ein Tag in der Grenzkompanie

in Grenztruppen der DDR 29.04.2013 10:48
von EK82I | 869 Beiträge

Grenzwolf62,sehr interessanter Beitrag. Ich kenne ja nur die Batailonssicherung und da ging es ja teilweise doch anders zu.Vergleiche anzustellen,eher doch nicht sinnvoll.Was mir aber doch auffällt,Freizeit gab es in Eurem System doch erheblich mehr.Irgendwie war man nach der Frühschicht immer verplant worden,von A-Gruppe bis Unterstützung in andere GB( bei uns dann ins 2.) Ausgang höchst selten,aber dann intensivAber eine Gemeinsamkeit,kein frisches weibliches Blut,den Rest hatten die Bauern wohl weggeschlossen.


zuletzt bearbeitet 29.04.2013 10:49 | nach oben springen

#15

RE: Ein Tag in der Grenzkompanie

in Grenztruppen der DDR 21.09.2013 01:37
von Bärchen | 66 Beiträge

Zitat von hardi24a im Beitrag #13
Hallo grenzwolf62 !

Tja, so sah unser Alltag 1975/76 auch aus, aber:
500m und ab in den Ausgang...war nicht !
Die Ausgänge konntest Du bei uns an einer Hand abzählen und dann nur rauf auf'm Ello und in das einige Kilometer entfernte Kaltenwestheim gekarrt und zurück ebenso.




Ich denke mal, der Tagesablauf wird sich überall ohne große Unterschiede so abgelaufen sein.

@hardi24a:
Ihr seit nach Kaltenwestheim in Ausgang? Zu meiner Zeit sah man dies nicht soooo gerne. Wir gingen nach Unterweid.


mfg
Bärchen

05/85 Eisenach
07/85 bis 10/86 Kaltenwestheim
nach oben springen

#16

RE: Ein Tag in der Grenzkompanie

in Grenztruppen der DDR 23.09.2013 09:26
von hardi24a | 331 Beiträge

Ja, Ober- und Unterweid waren für den Ausgang damals für uns Tabu !

War denen wohl zu dicht am Zaun ?!

Wie schon beschrieben: Vor die Kneipe gekarrt und von dort wieder abgeholt - mehr war nicht.


nach oben springen



Besucher
26 Mitglieder und 80 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: loryglory
Besucherzähler
Heute waren 1959 Gäste und 138 Mitglieder, gestern 3414 Gäste und 170 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14360 Themen und 557227 Beiträge.

Heute waren 138 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen