#21

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 18:16
von furry | 3.576 Beiträge

Als unser zweiter Sohn geboren wurde, gab es auch das Problem, einen Krippenplatz zu bekommen. Hier hat uns unser Betrieb, ein VEG in dem ich mit meiner Frau in der gleichen Abteilung gearbeitet habe, unter die Arme gegriffen. Meine Frau bekam übergangsweise einen Heimarbeitsplatz. Da mir die fachliche Aufgabenstellung nicht fremd war, konnte ich meiner Frau da einiges abnehmen, so dass wir für sie einen 8,75 Stunden Arbeitstag in Rechnung stellen konnten.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#22

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 18:22
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von furry im Beitrag #21

Meine Frau bekam übergangsweise einen Heimarbeitsplatz.



Stimmt. Ich habe übergangsweise dann auch Fahradventile zusammengsteckt. Mein Mann konnte mir leider nicht helfen. Die Einzelteile waren für seine großen Hände zu klein.

LG von der grenzgaengerin


furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#23

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 18:28
von Lutze | 8.035 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #20
Zitat von Lutze im Beitrag #19

das kann ich auch nachvollziehen,solange keine Schulterstücke getragen wurden
Lutze


Ich denke das Tragen von Schulterstücken ist das eine, ob aber diese zu hause im Schubfach lagen das andere. Das müssten andere aus dem Forum beantworten.

Da fällt mir eine für mich nebensächliche Begebenheit ein.

Als ich nach der Geburt meiner 2 Kinder innerhalb eines Jahres, zwei Krippenplätze auf einen Schlag benötigte, war auch der Rat des Stadtbezirkes hilflos. Da kam ich auf die Idee, mich als Kindergartenhelferin zu bewerben. Denn als Mitarbeiterin einer Kindereinrichtung wurde man vorrangig mit Krippenplätzen versorgt. Es gab auch eine freie Planstelle - in einem Kindergarten des MdI. In meinem Leichtsinn habe ich mich auch beworben.

Tage nach meiner Bewerbung, schlichen zu unterschiedlichen Zeiten, unbekannte Männer um unser Grundstück. Mir ist es garnicht weiter aufgefallen. Meine Freundin war zufällig zum Kaffee gekommen und ist über einen von ihnen fast gestolpert. Nun haben wir beobachtet. Mein Mann meinte nur, die werden beim MdI nicht ohne Überprüfung jemanden auf ihre Kinder loslassen. Nach dem das noch ein, zwei mal passiert ist und keiner unserer Nachbarn sich einen Reim darauf machen konnte, bin ich zum Rat des Stadtbezirkes und habe meine Bewerbung zurück gezogen.

Ich muss mit dem Klammereimer gepudert gewesen sein mich für die Stelle zu bewerben. Aber was hat man nicht schon damals alles für einen Kitaplatz getan.

Als mein Sohn 3 Jahre und meine Tochte 2 Jahre alt wurde, bekamen wir einen Kindergarten- und einen Krippenplatz in wohnnähe zugewiesen. Aber auch nur nach einem Besuch der Sprechstunde des Bürgermeisters.

Es war also auch zu DDR-Zeiten nicht so einfach auf Fingerschnippen einen Kita - Platz zu bekommen. Zumindest für den Normalbürger.

LG von der grenzgaengerin







sehr schöne Geschichte von dir,Danke,mich würde noch interessieren,
was die beim Rat des Stadtbezirkes dazu sagten,als du deine Bewerbung
zurückgezogen hattest,hast du den da auch von den Schattenmännern erzählt
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#24

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 19:03
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Ich merke schon uns Grenzgängerin, auch eine ebenbürtige DDR-Mutti...neben meiner Frau. Übrigens guter Wikitext über die DDR-Frau. "Wiki ist auch schlau, weiß aber auch alles, kann es gut rüberbringen, schreibt immer alles so wie es war...mit der Hand auf dem Herzen ha haha"

Ach fast hätte ich es vergessen, meine Frau war auch mal Heimarbeiterin, (sie faltete Kartonagen) da war ich bei der Fahne, der Grenze. Die Bude sah aus wie in einer Druckerei zu DDR-Zeiten aber es brachte bissel Extrageld neben den staatlichen Sachen.

Mal weiter im Text mit der "Kinderfreundlichkeit". Ich finde weiter, die beginnt da, wo ich in Kleinfamilie (junge Frau mit Mann) bei der Vorstellung an Kinderlein nicht wie an eine Hausfinanzierung herangehe. Man könnte das beschreiben mit "Kinderlein als Kostenfaktor". Ich denke weiter, das war in der DDR nicht der Fall, da bekamen die Frauen im Schnitt mit 20-23 die Kinderlein, hatten halt schon ausgelernt und ein zwei drei vier Jährchen im Beruf gearbeitet.

Und na klar, damals lernte Keiner drei Jahre wie heute, die DDR brauchte jede Frau, jeden Mann siehe Werktätigen für die Produktion, den Wasserkopf in den Büros, da konnte man nicht drei Jahre das langweilig wiederholen, was man eigentlich mit gut anderthalb Jahren schon drauf hatte.

Das Problem in der DDR war allerdings, erst mit der Gründung der Kleinfamilie Bestand das Anrecht auf eine eigene Wohnung(welche Größe auch immer) aber ich denke(zumindest aus eigener Erfahrung) wer da den Finger aus dem Hintern zog und nicht vertrauensvoll auf den Staat DDR wartete bekam ne ganz gute Startgrundlage.

Lebensläufer

Und Grenzgängerin, der Rainer war zwar fast nie Zuhause(ich musste einfach zuviel ...auch Feierabendarbeiten) aber denke, ich war ein nicht gerade fauler Ehemann, siehe was die ganze Hausarbeit betraf. Denn gelernt war eben gut gelernt(an der Grenze) siehe Fensterputzen, alle Schuhe der Familie putzen, auch mal Betten beziehen und Abends Aufwaschen...ich liebe Aufwaschen, das mach ich noch heute.

Ach so, Zeit für die erotischen Sachen blieb da auch noch zur Genüge ne besser zum Vergnügen.....für die nächsten Kinderchen machen.


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#25

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 19:09
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Lutze im Beitrag #23


sehr schöne Geschichte von dir,Danke,mich würde noch interessieren,
was die beim Rat des Stadtbezirkes dazu sagten,als du deine Bewerbung
zurückgezogen hattest,hast du den da auch von den Schattenmännern erzählt
Lutze


Lutze, ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls hatte ich keine spürbaren Nachteile.

Im Gegenteil. Jahre später bin ich wieder mit dem Rat des Stadbezirkes nach einer Eingabe beim Staatsrat zusammengerasselt.

Meine Tochter, die als 3. in der Reihe geboren wurde, hatte mit 5 Monaten ihren ersten Pseudokrupp - Anfall. Eine lebensgefährliche Verengung des Kehlkopfbereiches. Symptome sind ein bellender Husten und Unruhe. Bei solchen Anfällen musste sofort der Arzt aufgesucht werden, der sofort Prednisolon spritzte. Danach folgte eine lang währende Tablettentherapie ein. Diese Anfälle häuften sich bei ihr. Als Mutter war ich immer sehr in Sorge und es hat sich bei mir innerlich alles gewehrt, mein Kind in de Kinderkrippe zu bringen. Diese Verantwortung für mein Kind wollte ich keinem überlassen. Aber auch nicht zumuten.

Das war alles so um 1985 - 87, als in Berlin ein Smogalarm den nächsten jagte und viele Mediziner der Meinung waren, dass dieser Smog letztlich auch Auslöser von Pseudokrupp - Anfällen ist. Es gab in der DDR eine Liste von Indikationen, die die Kinder von der Betreuung in Kinderkrippen aus gesundheitlichen Gründen ausschloss, z.B. Diabetes. Pseudokrupp stand nicht auf dieser Liste. Also bin ich zum Staatsrat und habe eine Eingabe gemacht.

Die Eingabe wurde abgelehnt und ich wurde zum Rat des Stadtbezirkes bestellt. Dort eröffnete man mir, dass ich jetzt vor einer Mauer stehen würde. Es gäbe aber einen Weg. Ich könnte einen Ausreiseantrag stellen und mein Kind dort behandeln lassen, wo die Ursache für ihre Erkrankung liegen - in Westberlin. Denn der Smog käme ja von drüben. Oder haben wir hier in der Hauptstadt der DDR Smogalarm? Ich war fassungslos. Den Gefallen mit dem Antrag habe ich den Behörden nicht gemacht. Dafür gab es einen wichtigen Grund. Mein Mann, der Vater meiner Kinder und ich waren nicht verheiratet und wir haben bezweifelt, dass wir gemeinsam das Land verlassen konnten. Wenn dann wären wir sowieso weiter gezogen - z.B. nach Australien. Die Bundesrepublik wäre nicht unser Traumziel gewesen.

Die Geschichte hat mich aber nach der Wende noch einmal eingeholt. Jahre später habe ich in einem sozialen Unternehmen in der Personalabteilung gearbeitet. Für einen großes ABM - Projekt im Behindertenbereich hat sich genau der Mitarbeiter des Staatsrates beworben, der meine Eingabe abgelehnt hat. Zumindest kam das Schreiben damals von ihm. Dieser ehemalige Mitarbeiter aus der Eingabenabteilung des Staatsrates hat sich sinngemäß mit folgenden Worten beworben:

Bereits während meiner Tätigkeit bei .... habe ich mich für die Interessen und Belange von Behinderten und Kranken aktiv eingesetzt.

Ich bin beinahe vom Stuhl gefallen. Es hat mich wahnsinnige Überwindung gekostet mich ihm nicht zu erkennen zu geben oder meine Wut spüren zu lassen. Ich habe auch mit keinem anderen in der Firma darüber gesprochen. Jeder sollte nach der Wende eine Chance haben. Ich war froh, als das ABM - Projekt irgendwann beendet war.

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 20.04.2013 19:20 | nach oben springen

#26

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 19:33
von Lutze | 8.035 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #25
Zitat von Lutze im Beitrag #23


sehr schöne Geschichte von dir,Danke,mich würde noch interessieren,
was die beim Rat des Stadtbezirkes dazu sagten,als du deine Bewerbung
zurückgezogen hattest,hast du den da auch von den Schattenmännern erzählt
Lutze


Lutze, ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls hatte ich keine spürbaren Nachteile.

Im Gegenteil. Jahre später bin ich wieder mit dem Rat des Stadbezirkes nach einer Eingabe beim Staatsrat zusammengerasselt.

Meine Tochter, die als 3. in der Reihe geboren wurde, hatte mit 5 Monaten ihren ersten Pseudokrupp - Anfall. Eine lebensgefährliche Verengung des Kehlkopfbereiches. Symptome sind ein bellender Husten und Unruhe. Bei solchen Anfällen musste sofort der Arzt aufgesucht werden, der sofort Prednisolon spritzte. Danach folgte eine lang währende Tablettentherapie ein. Diese Anfälle häuften sich bei ihr. Als Mutter war ich immer sehr in Sorge und es hat sich bei mir innerlich alles gewehrt, mein Kind in de Kinderkrippe zu bringen. Diese Verantwortung für mein Kind wollte ich keinem überlassen. Aber auch nicht zumuten.

Das war alles so um 1985 - 87, als in Berlin ein Smogalarm den nächsten jagte und viele Mediziner der Meinung waren, dass dieser Smog letztlich auch Auslöser von Pseudokrupp - Anfällen ist. Es gab in der DDR eine Liste von Indikationen, die die Kinder von der Betreuung in Kinderkrippen aus gesundheitlichen Gründen ausschloss, z.B. Diabetes. Pseudokrupp stand nicht auf dieser Liste. Also bin ich zum Staatsrat und habe eine Eingabe gemacht.

Die Eingabe wurde abgelehnt und ich wurde zum Rat des Stadtbezirkes bestellt. Dort eröffnete man mir, dass ich jetzt vor einer Mauer stehen würde. Es gäbe aber einen Weg. Ich könnte einen Ausreiseantrag stellen und mein Kind dort behandeln lassen, wo die Ursache für ihre Erkrankung liegen - in Westberlin. Denn der Smog käme ja von drüben. Oder haben wir hier in der Hauptstadt der DDR Smogalarm? Ich war fassungslos. Den Gefallen mit dem Antrag habe ich den Behörden nicht gemacht. Dafür gab es einen wichtigen Grund. Mein Mann, der Vater meiner Kinder und ich waren nicht verheiratet und wir haben bezweifelt, dass wir gemeinsam das Land verlassen konnten. Wenn dann wären wir sowieso weiter gezogen - z.B. nach Australien. Die Bundesrepublik wäre nicht unser Traumziel gewesen.

Die Geschichte hat mich aber nach der Wende noch einmal eingeholt. Jahre später habe ich in einem sozialen Unternehmen in der Personalabteilung gearbeitet. Für einen großes ABM - Projekt im Behindertenbereich hat sich genau der Mitarbeiter des Staatsrates beworben, der meine Eingabe abgelehnt hat. Zumindest kam das Schreiben damals von ihm. Dieser ehemalige Mitarbeiter aus der Eingabenabteilung des Staatsrates hat sich sinngemäß mit folgenden Worten beworben:

Bereits während meiner Tätigkeit bei .... habe ich mich für die Interessen und Belange von Behinderten und Kranken aktiv eingesetzt.

Ich bin beinahe vom Stuhl gefallen. Es hat mich wahnsinnige Überwindung gekostet mich ihm nicht zu erkennen zu geben oder meine Wut spüren zu lassen. Ich habe auch mit keinem anderen in der Firma darüber gesprochen. Jeder sollte nach der Wende eine Chance haben. Ich war froh, als das ABM - Projekt irgendwann beendet war.

LG von der grenzgaengerin





mit den Staatsrat hattest du auch noch zu tun gehabt,sehr mutig,die haben dir
wirklich einen Ausreiseantrag empfohlen?,jetzt wird deine Geschichte richtig spannend
für mich,sind deine Kinder gesund geworden?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#27

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 19:44
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Lutze im Beitrag #26


mit den Staatsrat hattest du auch noch zu tun gehabt,sehr mutig,die haben dir
wirklich einen Ausreiseantrag empfohlen?,jetzt wird deine Geschichte richtig spannend
für mich,sind deine Kinder gesund geworden?
Lutze


Ja alle 4 sind wunderbar gelungen. Ich bin sehr stolz auf sie, wie sie das Leben meistern. Mir fallen im Moment Geschichten über Geschichten ein.

Mein Sorgenkind mit dem Pseudokrupp - Anfällen, die dann im Vorschulalter aufhörten, lebt jetzt in England und ist dort sehr glücklich. Sie ist die, die den Traum ihrer Eltern lebt und Deutschland verlassen hat.

LG von der grenzgaengerin

PS Mit dem Schulrat habe ich mich auch angelegt


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.04.2013 19:49 | nach oben springen

#28

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 20:05
von Lutze | 8.035 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #27
Zitat von Lutze im Beitrag #26


mit den Staatsrat hattest du auch noch zu tun gehabt,sehr mutig,die haben dir
wirklich einen Ausreiseantrag empfohlen?,jetzt wird deine Geschichte richtig spannend
für mich,sind deine Kinder gesund geworden?
Lutze


Ja alle 4 sind wunderbar gelungen. Ich bin sehr stolz auf sie, wie sie das Leben meistern. Mir fallen im Moment Geschichten über Geschichten ein.

Mein Sorgenkind mit dem Pseudokrupp - Anfällen, die dann im Vorschulalter aufhörten, lebt jetzt in England und ist dort sehr glücklich. Sie ist die, die den Traum ihrer Eltern lebt und Deutschland verlassen hat.

LG von der grenzgaengerin

PS Mit dem Schulrat habe ich mich auch angelegt




freut mich das zu lesen,Staatsrat,Schulrat,Stadtrat,gibt es noch andere Räte mit
denen du nicht Ärger hattest?,kannst du noch etwas mehr über den empfohlenen
Ausreiseantrag berichten?denn sowas hab ich noch nie gehört
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#29

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 20:32
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Um hier eine klare Antwort geben zu können muss man den Namen des Themas und # 1, getrennt beurteilen. Was ist Kinderfreundlich? Zu DDR Zeiten haben die Mütter wie hier schon geschrieben ihre Kinder frühmorgens um 7:00 Uhr abgegeben. Abends gegen 16 und 17:00 Uhr wieder abgeholt. Anders ging es ja gar nicht es mussten ja zwei Gehälter fließen! Wer hat sie denn erzogen? Die Eltern? Kein Wunder das einige davon rot geworden sind.

Heute dagegen bleiben die Mütter zuhause und können ihr Kind selbst groß ziehen so wie Sie es möchten. Es ist wieder mal ein zweischneidiges Schwert. Wenn man daran denkt zum Beispiel an die Jugendarbeitslosigkeit, die es bei uns früher nicht gab.


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#30

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 20:41
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Lutze im Beitrag #28

freut mich das zu lesen,Staatsrat,Schulrat,Stadtrat,gibt es noch andere Räte mit
denen du nicht Ärger hattest?,kannst du noch etwas mehr über den empfohlenen
Ausreiseantrag berichten?denn sowas hab ich noch nie gehört
Lutze


Wie ich zu dem Ausreiseantrag auf dem Silbertablett kam, kann ich nur im nach hinein vermuten.

1.Sie haben es ernst gemeint. Denn viele "Rebellen" kamen ja aus dem Umweltbereich. Und ich habe mich in meinen kleinen Aktionen immer an Vorschriften und Gesetze gehalten, damit ich nicht angreifbar war. Ich war auch keine Widerständlerin. Ich war einfach nur unbequem und habe "nur" die Rechte für mich eingefordert, wenn sie beschnitten werden sollten. Ob das ausgereicht hat, bezweifle ich. Meine Tochter war wirklich schwer krank und wenn ihr in der Krippe etwas passiert wäre, nicht aus zu denken, welche Hebel ich in Bewegung gesetzt hätte. War ihnen das Risiko zu groß? Denn die Krankheit offiziell anzuerkennen, kam ja nicht in Frage. Sie konnte es ja nicht geben. Genauso wenig wie es Smog im Osten nicht gab.

2.Man hat mit meiner Ablehnung gerechnet und Plan B in der Hinterhand gehabt. Wäre ich ohne Job und Sozialversicherung gewesen, weil ich zur Betreuung meiner Tochter als unverheiratete Mutter zu hause geblieben wäre, dann hätte man mich ganz schnell in die "asoziale" Ecke drücken können. War es ein indirekte Drohung um mich mundtod zu machen? Ich mag garnicht darüber nachdenken.

Man kann es hin und her wenden. Antworten suche ich schon lange nicht mehr.

In Erinnerung ist mir nur wie der Stadtrat von der "Mauer" gesprochen hat, vor der ich stehe und an der ich nicht vorbeikomme, aber durch. Ich war wie vor den Kopf geschlagen. Ich habe auf dem Heimweg geheult wie ein Schloßhund.

Das Kuriose an der ganzen Geschichte ist, dass meine ganze Familie geglaubt hat, dass ich die DDR verlassen hätte. Ich muss dazu sagen, dass ich seit 1980 aus sehr persönlichen Gründen, auf die ich hier nicht eingehen möchte, keinen Kontakt zu meiner Familie hatte. Als ich den 2007 nach langen inneren Kämpfen wieder aufgenommen habe, waren alle sehr verwundert, dass ich nie die DDR verlassen habe. Wer das Gerücht gestreut hat, dass ich in Richtung Westen ausgewandert sei, konnte nicht mehr nach verfolgt werden. Oder man wollte es nicht. Bei meiner Familie ist alles möglich.

Um mich und meine Kinder zu schützen bin ich übrigens damals die Vereinbarung des "Unbezahlten Urlaubs" bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres meiner Tochter mit meinem Betrieb eingegangen.

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 20.04.2013 20:44 | nach oben springen

#31

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 21:04
von Lutze | 8.035 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #30
Zitat von Lutze im Beitrag #28

freut mich das zu lesen,Staatsrat,Schulrat,Stadtrat,gibt es noch andere Räte mit
denen du nicht Ärger hattest?,kannst du noch etwas mehr über den empfohlenen
Ausreiseantrag berichten?denn sowas hab ich noch nie gehört
Lutze


Wie ich zu dem Ausreiseantrag auf dem Silbertablett kam, kann ich nur im nach hinein vermuten.

1.Sie haben es ernst gemeint. Denn viele "Rebellen" kamen ja aus dem Umweltbereich. Und ich habe mich in meinen kleinen Aktionen immer an Vorschriften und Gesetze gehalten, damit ich nicht angreifbar war. Ich war auch keine Widerständlerin. Ich war einfach nur unbequem und habe "nur" die Rechte für mich eingefordert, wenn sie beschnitten werden sollten. Ob das ausgereicht hat, bezweifle ich. Meine Tochter war wirklich schwer krank und wenn ihr in der Krippe etwas passiert wäre, nicht aus zu denken, welche Hebel ich in Bewegung gesetzt hätte. War ihnen das Risiko zu groß? Denn die Krankheit offiziell anzuerkennen, kam ja nicht in Frage. Sie konnte es ja nicht geben. Genauso wenig wie es Smog im Osten nicht gab.

2.Man hat mit meiner Ablehnung gerechnet und Plan B in der Hinterhand gehabt. Wäre ich ohne Job und Sozialversicherung gewesen, weil ich zur Betreuung meiner Tochter als unverheiratete Mutter zu hause geblieben wäre, dann hätte man mich ganz schnell in die "asoziale" Ecke drücken können. War es ein indirekte Drohung um mich mundtod zu machen? Ich mag garnicht darüber nachdenken.

Man kann es hin und her wenden. Antworten suche ich schon lange nicht mehr.

In Erinnerung ist mir nur wie der Stadtrat von der "Mauer" gesprochen hat, vor der ich stehe und an der ich nicht vorbeikomme, aber durch. Ich war wie vor den Kopf geschlagen. Ich habe auf dem Heimweg geheult wie ein Schloßhund.

Das Kuriose an der ganzen Geschichte ist, dass meine ganze Familie geglaubt hat, dass ich die DDR verlassen hätte. Ich muss dazu sagen, dass ich seit 1980 aus sehr persönlichen Gründen, auf die ich hier nicht eingehen möchte, keinen Kontakt zu meiner Familie hatte. Als ich den 2007 nach langen inneren Kämpfen wieder aufgenommen habe, waren alle sehr verwundert, dass ich nie die DDR verlassen habe. Wer das Gerücht gestreut hat, dass ich in Richtung Westen ausgewandert sei, konnte nicht mehr nach verfolgt werden. Oder man wollte es nicht. Bei meiner Familie ist alles möglich.

Um mich und meine Kinder zu schützen bin ich übrigens damals die Vereinbarung des "Unbezahlten Urlaubs" bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres meiner Tochter mit meinem Betrieb eingegangen.

LG von der grenzgaengerin


wenn man mir einen Ausreiseantrag auf einen silbernen Tablett serviert hätte,
ich wäre weg gewesen,
ich möchte da auch nicht weiter nachfragen,aber ich ziehe da den Hut
Lutze


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zuletzt bearbeitet 20.04.2013 21:04 | nach oben springen

#32

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 21:19
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Wisst Ihr wenn ein Staat kinderfreundlich ist? Wenn so ein kleiner Racker auch mal ganz alleine losziehen kann zum stromern. Ich erinnere mich als Kind(könnte so acht bis Zehn gewesen sein, teilweise auch schon früher), das wir halb Leipzig mit der Straßenbahn unsicher gemacht haben, also von einem Stadtbezirk ins genau kilometerweite entfernte Ende (Endhaltestelle) gefahren sind, dort ausgestiegen, rumgestromert , wieder eingestiegen und dann Abends Nachhause gefahren sind.

Kein Kindermörder, kein Exibitionist, kein Zuhälter, kein Stricher, kein Junkie, kein Mädchenfänger usw. kreuzte unseren Weg am ganz normalen Wochentag, wohl Dank dem MfS und anderen staatlichen Organen denn diese DDR war eine Kinderburg, eine sichere Spielfeste. Das war Kinderfreundlich hoch Drei.

Das mir meine Mutter Abends den Wanst verhaute,(wohl vor Angst wo Sohnemann denn steckte) das steht wieder auf einem anderen Blatt.

Heute, da steh ich als Opa da wenn meine Enkelin meint, "mal ganz alleine stromern zu gehen". Ich lass sie gehen, ohne Frage...aber ich behalte sie aus der weiten Ferne im Blick." Ne schöne Gesellschaft sind wir geworden, wirklich wunderschön...kinderfreundlich"

Lebensläufer


Diskus303 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#33

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 21:21
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #30


Wie ich zu dem Ausreiseantrag auf dem Silbertablett kam, kann ich nur im nach hinein vermuten.

1.Sie haben es ernst gemeint. Denn viele "Rebellen" kamen ja aus dem Umweltbereich. Und ich habe mich in meinen kleinen Aktionen immer an Vorschriften und Gesetze gehalten, damit ich nicht angreifbar war. Ich war auch keine Widerständlerin. Ich war einfach nur unbequem und habe "nur" die Rechte für mich eingefordert, wenn sie beschnitten werden sollten. Ob das ausgereicht hat, bezweifle ich. Meine Tochter war wirklich schwer krank und wenn ihr in der Krippe etwas passiert wäre, nicht aus zu denken, welche Hebel ich in Bewegung gesetzt hätte. War ihnen das Risiko zu groß? Denn die Krankheit offiziell anzuerkennen, kam ja nicht in Frage. Sie konnte es ja nicht geben. Genauso wenig wie es Smog im Osten nicht gab.

2.Man hat mit meiner Ablehnung gerechnet und Plan B in der Hinterhand gehabt. Wäre ich ohne Job und Sozialversicherung gewesen, weil ich zur Betreuung meiner Tochter als unverheiratete Mutter zu hause geblieben wäre, dann hätte man mich ganz schnell in die "asoziale" Ecke drücken können. War es ein indirekte Drohung um mich mundtod zu machen? Ich mag garnicht darüber nachdenken.

Man kann es hin und her wenden. Antworten suche ich schon lange nicht mehr.

In Erinnerung ist mir nur wie der Stadtrat von der "Mauer" gesprochen hat, vor der ich stehe und an der ich nicht vorbeikomme, aber durch. Ich war wie vor den Kopf geschlagen. Ich habe auf dem Heimweg geheult wie ein Schloßhund.

Das Kuriose an der ganzen Geschichte ist, dass meine ganze Familie geglaubt hat, dass ich die DDR verlassen hätte. Ich muss dazu sagen, dass ich seit 1980 aus sehr persönlichen Gründen, auf die ich hier nicht eingehen möchte, keinen Kontakt zu meiner Familie hatte. Als ich den 2007 nach langen inneren Kämpfen wieder aufgenommen habe, waren alle sehr verwundert, dass ich nie die DDR verlassen habe. Wer das Gerücht gestreut hat, dass ich in Richtung Westen ausgewandert sei, konnte nicht mehr nach verfolgt werden. Oder man wollte es nicht. Bei meiner Familie ist alles möglich.

Um mich und meine Kinder zu schützen bin ich übrigens damals die Vereinbarung des "Unbezahlten Urlaubs" bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres meiner Tochter mit meinem Betrieb eingegangen.

LG von der grenzgaengerin



Hallo @ grenzgaengerin,ich möchte Dir nicht in`s Wort fallen,bei den interessanten Darstellungen,aber die Mauer hat eben alles abgehalten,sogar "SMOG"


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#34

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 21:27
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #32
Wisst Ihr wenn ein Staat kinderfreundlich ist? Wenn so ein kleiner Racker auch mal ganz alleine losziehen kann zum stromern. Ich erinnere mich als Kind(könnte so acht bis Zehn gewesen sein, teilweise auch schon früher), das wir halb Leipzig mit der Straßenbahn unsicher gemacht haben, also von einem Stadtbezirk ins genau kilometerweite entfernte Ende (Endhaltestelle) gefahren sind, dort ausgestiegen, rumgestromert , wieder eingestiegen und dann Abends Nachhause gefahren sind.

Kein Kindermörder, kein Exibitionist, kein Zuhälter, kein Stricher, kein Junkie, kein Mädchenfänger usw. kreuzte unseren Weg am ganz normalen Wochentag, wohl Dank dem MfS und anderen staatlichen Organen denn diese DDR war eine Kinderburg, eine sichere Spielfeste. Das war Kinderfreundlich hoch Drei.

Das mir meine Mutter Abends den Wanst verhaute,(wohl vor Angst wo Sohnemann denn steckte) das steht wieder auf einem anderen Blatt.

Heute, da steh ich als Opa da wenn meine Enkelin meint, "mal ganz alleine stromern zu gehen". Ich lass sie gehen, ohne Frage...aber ich behalte sie aus der weiten Ferne im Blick." Ne schöne Gesellschaft sind wir geworden, wirklich wunderschön...kinderfreundlich"

Lebensläufer



Ja logisch, vor allem für die Kinder die um Espenhain wohnten,nur so nebenbei,wohnst du nicht bei Leipzig gab es Folgeschäden


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#35

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 21:37
von Lutze | 8.035 Beiträge

als kleiner Steppke so mit 4 Jahren wollte ich auch die Welt erkunden,
bin mit meinen Dreirad nicht weit gekommen,an der nächsten Hauptstrasse
hat mich ein Taxi-Fahrer aufgelesen,und ruck zuck war ich wieder zu Hause
Lutze


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wer nicht kämpft hat schon verloren
zuletzt bearbeitet 20.04.2013 21:38 | nach oben springen

#36

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 21:53
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Harra der Rainer lernte "dummerweise" dann auch noch anderthalb Jahre in Espenhain(finde nur die drei Dutzend Texte nicht auf die Schnelle). Hast mal was gelesen was über Leipzig mein Freund? Ja ja genug Smog gabs da auch, auch immer öfter damals. Und weißte was, der Rainer, seine Frau und die Kinderlein, nicht eine Allergie, nicht eine Krankheit durch den Umweltdreck. Ich hoffe mal, das dies so bleibt bis wir einmal das Zeitliche gesegnet haben.

Aber mal im Ernst, wo seit ihr nur aufgewachsen? Und dann noch Lutze mit dem Taxifahrer...ne ne. Ich denke mir, du hast damals schon so naiv geschaut wie auf deinem Avatar, da konnte der Taxikutscher einfach nicht anders?

Lebensläufer


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#37

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 21:56
von Unner Gräzer | 399 Beiträge

Hallo Lebensläufer, also Mädchenfänger, Kindermörder und andere solche kranken Typen gab es wohl in der DDR nicht ? Ich erinnere an den Kreuzworträtselfall. Kindesmißhandlung (ich meine nicht damit, mal eine auf den A.... zu kriegen weil man was ausgefressen hat) ist wohl eine "Wendefolge" ? Wieviele der nach der Wende auffällig gewordenen Verbrecher haben sich schon zu DDR-Zeiten dieser Verbrechen schuldig gemacht (z.B. der rosa Riese) ? Manch Schüler aus unserer Schule ist zu Hause grün und blau gedroschen worden. In unserer Gegend lief jahrzehnte ein Päderast frei herum ! Diese Kapitalverbrechen wurden nur nicht so hochgespielt und öffentlich gemacht. Es gab sie gewiß nicht in der Zahl wie heute, aber es gab sie. Es ist, wie du schon schriebst, ein Verdienst der staatlichen Organe wie VP und MfS daß diese Dinge schon nicht überhand nahmen. Aber das hat nichts mit kinderfreundlich zu tun. Nebenbei sollte man auch nicht vergessen, daß die meisten kinderfreundlichen Dinge in der DDR einer anderen, sehr finsteren Epoche Deutschlands entsprangen. So kinderunfreundlich empfinde ich diese Zeit gar nicht. Wenn ich sehe, wie unbefangen meine Tochter im Kindergarten tun und machen darf (ohne Rotlichtbestrahlung und Soldatenlieder), finde ich es so wie es ist gar nicht schlecht.



zuletzt bearbeitet 20.04.2013 21:59 | nach oben springen

#38

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 21:57
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #36
Harra der Rainer lernte "dummerweise" dann auch noch anderthalb Jahre in Espenhain(finde nur die drei Dutzend Texte nicht auf die Schnelle). Hast mal was gelesen was über Leipzig mein Freund? Ja ja genug Smog gabs da auch, auch immer öfter damals. Und weißte was, der Rainer, seine Frau und die Kinderlein, nicht eine Allergie, nicht eine Krankheit durch den Umweltdreck. Ich hoffe mal, das dies so bleibt bis wir einmal das Zeitliche gesegnet haben.

Aber mal im Ernst, wo seit ihr nur aufgewachsen? Und dann noch Lutze mit dem Taxifahrer...ne ne. Ich denke mir, du hast damals schon so naiv geschaut wie auf deinem Avatar, da konnte der Taxikutscher einfach nicht anders?

Lebensläufer


Kann ich doch als "Hellseher" ein Job annehmen.


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#39

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 22:03
von Lutze | 8.035 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #36
Harra der Rainer lernte "dummerweise" dann auch noch anderthalb Jahre in Espenhain(finde nur die drei Dutzend Texte nicht auf die Schnelle). Hast mal was gelesen was über Leipzig mein Freund? Ja ja genug Smog gabs da auch, auch immer öfter damals. Und weißte was, der Rainer, seine Frau und die Kinderlein, nicht eine Allergie, nicht eine Krankheit durch den Umweltdreck. Ich hoffe mal, das dies so bleibt bis wir einmal das Zeitliche gesegnet haben.

Aber mal im Ernst, wo seit ihr nur aufgewachsen? Und dann noch Lutze mit dem Taxifahrer...ne ne. Ich denke mir, du hast damals schon so naiv geschaut wie auf deinem Avatar, da konnte der Taxikutscher einfach nicht anders?

Lebensläufer

auf deinen Avatar,naiv möchte ich dazu nicht sagen,was hast du mit 4 Jahren angestellt?
als Lebensläufer fällt dir bestimmt auch was schönes ein
Lutze


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#40

RE: Kinderfreundlichkeit BRD vs. DDR

in DDR Zeiten 20.04.2013 22:04
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Harra318 im Beitrag #33


Hallo @ grenzgaengerin,ich möchte Dir nicht in`s Wort fallen,bei den interessanten Darstellungen,aber die Mauer hat eben alles abgehalten,sogar "SMOG"




Jetzt erschliesst sich mir auch der Dienst der Grenzer an der Berliner Mauer. Die haben wohl immer dicke Backen gemacht um ihn immer feindwärts zu pusten.

Aber Spaß beiseite. Mein Nachbar war damals ein älterer Herr. Kommunist, Parteisekretär und bis zur Rente 1. sekretär der nationalen front in unserem Stadtbezirk. Er hat die Geschichte hautnah mitbekommen, wie das bei Nachbarn so ist. Der hat nur den Kopf geschüttelt und mich immer wieder bestärkt, nicht aufzugeben. Wahrscheinlich hat mir das Mut gemacht. Schon eigenartig so im Rückblick.

LG von der grengaengerin


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