#41

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.02.2015 05:48
von schulzi | 1.759 Beiträge

Zitat von lichtetanne im Beitrag #40
Sobald das Fahrzeug kam wo man vom Grenzdienst wieder zurück in die Grenzkompanie gefahren ist wurde das Magzin aus der Waffe entfernt und darauf geschaut das keine patrone mehr im Gewehlauf war , das Magazin wurde auch erst im Grenzgebiet eibelegt nach dem Absetzen vom Fahrzeug

Richtig auf dem Fahrzeug zum und vom Grenzdienst immer ohne Magazin


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.02.2015 05:49 | nach oben springen

#42

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.02.2015 07:30
von Hansteiner | 1.412 Beiträge

War in meiner Zeit anders.
Vor der Vergatterung wurden die Waffen unterladen und es blieb so bis die Züge nach Dienst wieder im Objekt waren.
Erst dann kam: "Waffen entladen, zur Durchsicht" auf dem Hof der GK.
(mitte 70er GR-4)

Vg H.



rasselbock und maxhelmut haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#43

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.02.2015 10:16
von rasselbock | 452 Beiträge

Zitat von Hansteiner im Beitrag #42
War in meiner Zeit anders.
Vor der Vergatterung wurden die Waffen unterladen und es blieb so bis die Züge nach Dienst wieder im Objekt waren.
Erst dann kam: "Waffen entladen, zur Durchsicht" auf dem Hof der GK.
(mitte 70er GR-4)

Vg H.

So kenn ich es auch noch. Nach dem Dienst war Absitzen und Antreten auf dem Kompaniehof mit Blickrichtung Wald angesagt. Dann Magazin raus, durchladen und wenn vom kontrollierenden Vorgesetzten die Bestätigung ,, Sicherheit'' kam, durfte man abdrücken. Damit war die Waffe entladen.
rasselbock



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zuletzt bearbeitet 11.02.2015 11:05 | nach oben springen

#44

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.02.2015 10:29
von maxhelmut | 614 Beiträge

Zitat von rasselbock im Beitrag #43
Zitat von Hansteiner im Beitrag #42
War in meiner Zeit anders.
Vor der Vergatterung wurden die Waffen unterladen und es blieb so bis die Züge nach Dienst wieder im Objekt waren.
Erst dann kam: "Waffen entladen, zur Durchsicht" auf dem Hof der GK.
(mitte 70er GR-4)

Vg H.

So kenn ich es auch noch. Nach dem Dienst war Absitzen und Antreten auf dem Kompaniehof mit Blickrichtung Wald. Dann Magazin raus, durchladen und wenn vom kontrollierenden Vorgesetzten die Bestätigung ,, Sicherheit'' kam, durfte man abdrücken. Damit war die Waffe entladen.
rasselbock


war zu meiner Zeit 76-77 im GR3 nicht anders


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#45

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.02.2015 12:56
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #37
Also ich bin mir 100 % sicher, dass ich mit dem Magazin in der Waffe in den Bus bin.
Dann haste sicher 100%ig gegen die DV verstoßen, denn die 18/9 besagt im Abschnitt römisch I Punkt 21 (ich zitiere):

Die Maschinenpistole ist während des Grenzdienstes vor Betreten öffentlicher Verkehrsmittel zu entladen und zu sichern.


Im Anhang mal der Auszug ...

Angefügte Bilder:
crop_018_0_009_p16.gif

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Harsberg hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#46

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.02.2015 13:19
von DoreHolm | 7.692 Beiträge

Kann mich dunkel erinnern, daß wir beim Transport auf dem LKW (was ich persönlich seltene erlebte), das Magazin drin war. Meistens zumindest. Auf diese Weise soll es ja schon vorgekommen sein, daß damals mit der Schpagin beim etwas zu harten Aufschlag des kolbens auf die LKW-Pritsche sich die trommel bis auf den letzten Schuss allein entleerte. Da hat es wohl nur gehießen, geistesgegenwärtig den Lauf nach oben festzuhalten und warten, bis alles raus ist. Die Plane war dann natürlich ein Sieb.
Wenn weiter oben geschrieben wurde, im GA tagsüber AK umgehängt und Lauf nach oben (so sieht man es ja immer auf Propagandabildern) und nur nachts Hüftanschlag, dann wurde bei uns grundsätzlich auch tagsüber Hüftanschlag am langen Riemen getragen. Unser Abschnitt war sehr waldreich. Da war die umgehängte Ak selten und nur, wenn man es zum Händeln von irgendwas besser war. Als Kradfahrer wurde die AK vor der Brust getragen (siehe Avatar). Sicher wird es etliche Jahre später auch andere Vorschriften gegeben haben. Ich kann nur für die Zeit 67/68 um Westberlin sprechen.



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#47

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.02.2015 18:36
von Gelöschtes Mitglied
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Ich habe es mit den DV eh nie so genau genommen. Irgendwie ging mir das alles am A vorbei.

Der Hesselfuchs


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#48

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.02.2015 23:32
von Gelöschtes Mitglied
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Bei der Fahrt zur Grenze und zurück,immer ohne Magazin.Vor dem Besteigen des Lkw wurde kontrolliert .
Zum Tragen der Waffe,sie sollte immer mit den Lauf nach oben getragen,gab es ab zu mal einen Anschiss,weil wir wie die Förster rumliefen.
Gruß Rei


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#49

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.02.2015 00:25
von Gelöschtes Mitglied
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Ein Magazin war in der Magazintasche,das andere in der Waffe,egal ob Anfahrt/Abfahrt zum/vom Grenzdienst mit KFZ oder Krad geschah.
Zeitraum,1982-1983 in Riebau.

ek40


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#50

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.02.2015 02:28
von vs1400 | 2.389 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #45
Zitat von Merlini im Beitrag #37
Also ich bin mir 100 % sicher, dass ich mit dem Magazin in der Waffe in den Bus bin.
Dann haste sicher 100%ig gegen die DV verstoßen, denn die 18/9 besagt im Abschnitt römisch I Punkt 21 (ich zitiere):

Die Maschinenpistole ist während des Grenzdienstes vor Betreten öffentlicher Verkehrsmittel zu entladen und zu sichern.


Im Anhang mal der Auszug ...



... war nicht für die einhaltung der DV sein vorgesetzter verantwortlich?
wenn jemand in einen bus odär ähnliches geht, dann wurde er doch geführt/ gesichert.

ne ähnliche situation hätte ich fast mal an der knollenburg gehabt,
wurde jedoch vorher eingewiesen, als uffz- schöler und auf der gk durfte ich ähnliches nochmal erleben.
war halt ne vergleichbare situation, eingesetzt als militärstreife im vorgegebenen bereich.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#51

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.02.2015 18:36
von Gelöschtes Mitglied
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Wir haben normalerweise keine Kontrollen am Schlagbaum durchgeführt. Der Schlagbaum auf der ein zigsten Zufahrtsstraße nach Kella wurde nur sporadisch bei Veranstaltungen oder besonderen Lagen besetzt.

Der Hesselfuchs


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#52

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.02.2015 18:48
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #51
Wir haben normalerweise keine Kontrollen am Schlagbaum durchgeführt. Der Schlagbaum auf der ein zigsten Zufahrtsstraße nach Kella wurde nur sporadisch bei Veranstaltungen oder besonderen Lagen besetzt.

Der Hesselfuchs


die Schlagbäume bei uns waren wenn, dann nur von der VP besetzt, oder von VP und Freiwilligen Helfer d. GT.;
wie die Besetzung bei Lagen war weiß ich nicht.

gruß h.


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#53

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.02.2015 20:09
von Galaxy (gelöscht)
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Zitat von Hansteiner im Beitrag #42
War in meiner Zeit anders.
Vor der Vergatterung wurden die Waffen unterladen und es blieb so bis die Züge nach Dienst wieder im Objekt waren.
Erst dann kam: "Waffen entladen, zur Durchsicht" auf dem Hof der GK.
(mitte 70er GR-4)

Vg H.

So war es in Hohengandern auch zu meiner zeit bei der kompaniesicherung. Zu Dienstbeginn die waffe unterladen und das magazin wurde erst wieder zu dienstende vor der kompanie rausgemacht und sicherheit hergestellt. Da musste immer der UvD dabei sein. Wurde aber nach einer Nachtschicht meist ohne diesen gemacht


RudiEK89 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#54

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.02.2015 20:14
von Galaxy (gelöscht)
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In geschlossenen Räumen Magazin raus !!!! Auf der Füst blieb es aber unterladen drin. Glaub ich jedenfalls ! Oder ?


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#55

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.02.2015 20:18
von Galaxy (gelöscht)
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Wurde ein Bus kontrolliert und dieser war so voll das drin viele stehen mussten so mussten diese aussteigen.So war es jedenfalls in den 80iger Jahren bei der einreise ins Grenzgebiet bei Teistungen


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#56

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.02.2015 21:32
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Galaxy im Beitrag #54
In geschlossenen Räumen Magazin raus !!!! Auf der Füst blieb es aber unterladen drin. Glaub ich jedenfalls ! Oder ?


Dort blieb es drin, logisch, warst ja im Grenzdienst und da war die Waffe immer unterladen, auch in geschlossenen Räumen wie der A-Gruppen-Bunker und der B-Turm.
In öffentlichen Räumen/Gebäuden allerdings immer raus, theoretisch .


zuletzt bearbeitet 12.02.2015 21:37 | nach oben springen

#57

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.02.2015 22:37
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von ek40 im Beitrag #49
Ein Magazin war in der Magazintasche,das andere in der Waffe,egal ob Anfahrt/Abfahrt zum/vom Grenzdienst mit KFZ oder Krad geschah.
Zeitraum,1982-1983 in Riebau.

ek40


Genau so war es bei uns 1969 auch , beim verlassen des Kompaniegebäudes Magazin rein in die MPI , vor dem Betreten des Gebäudes Magazin raus aus der Waffe und Kontrolle Sicherheit .

Denkt daran ,wer wann an der Grenze war. ratata


zuletzt bearbeitet 12.02.2015 22:39 | nach oben springen

#58

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.02.2015 17:46
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Galaxy, so war das bei uns eigentlich auch vorgesehen. Alle Insassen die im Bus keinen Sitzplatz hatten sollten aussteigen. Aber wenn es stark regnet und nichts zum unterstellen da ist, dann wollte ich die Leute nicht zum Aussteigen nötigen.

Der Hesselfuchs


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#59

RE: Dienstvorschrift bzgl. Waffenführung von Soldaten im Grundwehrdienst

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.02.2015 17:56
von Pit 59 | 10.135 Beiträge

Zitat von Galaxy im Beitrag #55
Wurde ein Bus kontrolliert und dieser war so voll das drin viele stehen mussten so mussten diese aussteigen.So war es jedenfalls in den 80iger Jahren bei der einreise ins Grenzgebiet bei Teistungen


Stimmt genau Galaxy,Magazin raus,und lauf nach unten.War ein Undankbarer Job die Buskontrolle. Früh morgens waren die Passagiere manchmal noch ganz schön verschlafen.Ich habe auch oft erlebt das sie Ihren Passierschein Vergessen hatten." Mensch Junge ich fahre hier schon 20 Jahre mit dem Bus zur Arbeit" konnte man dann hören.Nützte aber nichts,Aussteigen,weil wir (Batt-Sich.) Abends bei Rückkehr nicht mehr da waren.


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