#21

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 14.04.2013 23:13
von DoreHolm | 7.696 Beiträge

Mit fliegenden Fahnen auf einen Zug aufspringen, nur weil der einen klingenden Namen hat und angeblich ein verheißungsvolles Ziel ansteuert ? Nein, das ist nicht mehr mein Ding. Auch, weil ich erst mal prinzipiell nichts gegen eine europäische Einheitswährung habe. Daß da bei der Gründung einiges falsch gemacht wurde, hat m.E. nicht mit dem Sinn zu tun. Viele von uns verurteilen ja auch nicht eine Gesellschaftsordnung mit vorwiegend Gemeineigentum an PM, nur weil der erste Versuch kläglich in die Hose gegangen ist. Ich glaube nicht und hoffe auch nicht, daß es diese neue Partei schafft, den Euro abzuschaffen, aber was sie schaffen kann, und das wäre das auch für mich Positive, daß die Politiker den berechtigten Sorgen der EU-Bürger Rechnung tragen. Da spielen auch solche Sachen wie Steuergerechtigkeit und Steuerflucht eine große Rolle.



Ernst49 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.04.2013 23:14 | nach oben springen
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#22

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 14.04.2013 23:36
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Ist die Alternative fuer Deutschland die gewollte Opposition? Ich hoffe nicht. Aber es ist schon eigenartig das die Presse von dieser Partei und deren Absicht an der naechsten Wahl teilzunehmen berichtet hat schon Monate bevor die AfD offiziell gegruendet wurde.


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#23

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 14.04.2013 23:41
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #14
Eine ziemlich rückwärtsgewandte Politik und nicht wirklich eine Alternative. Als ob man die allgemeine Finanzkrise des Kapitals mit neuen Währungen in den Griff bekommen könnte. Und so neu ist die Währung auch nicht - ich fordere das Muschelgeld zurück - Shell for ever

Gruß Hartmut


Wenn jedes Land seine eigene unabhaengige Waehrung haette wuerden nicht gleich alle vor die Hunde gehen wenn mal ein Land wirtschaftliche Probleme hat.


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#24

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 14.04.2013 23:44
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

@Wanderer
Es gibt Überlegungen einiger Autoren, ob das der Merkel nicht ganz gut ins Konzept passt. Da der ganze Eurorettungswahnsinn vor die Wand gelaufen ist, gibt es nur die Möglichkeit von Eurobonds, also lebenslange Transferzahlungen oder Euroaustritt. Da könnte Merkel dann eine Antieuropartei ganz gut gebrauchen, um ohne Gesichtsverlust aus dem Eurodesaster herauszukommen. So mit der Argumentation, sie wollte ja gerne den Euro behalten ,aber das Parlament hat anders entschieden.


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#25

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 14.04.2013 23:57
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Nachdem ich das (recht kurze) Programm gelesen habe: Gemessen an der FDP könnte man im Moment von einer National-Liberalen Protestpartei sprechen. Extrem unscharf in den Fragen Internationale Konflikte, Sozialpolitik (das bisschen zu Rente und Kindern reicht da nicht), Arbeitsmarktpolitik, Umweltpolitik und Kontrolle der Banken. Die vorhandenen Leitlinien siedle ich im Bereich zwischen FDP und rechtem Flügel der CDU an, vor allem in den Aussagen zur Integration. Für mich nicht wählbar, denn wenn ich sie wählen würde, wäre das bundespolitisch für mich die Katze im Sack. Ich könnte nach dem Programm nicht sagen, wie die das Land verwalten und führen würden.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#26

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 15.04.2013 00:07
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Einiges zum Nachdenken hier


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#27

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 15.04.2013 00:49
von Moskwitschka (gelöscht)
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Irgendwie erinnert mich AfD an Allianz für Deutschland. Stand da nicht auch die D-Mark im Mittelpunkt?
Und dann kam das dicke Ende?

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 15.04.2013 00:54 | nach oben springen
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#28

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 15.04.2013 01:13
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Klar, eine neue Partei mit Vollkaskoversicherung auf den Erfolg ihres Wahlprogrammes , wäre mir auch am liebsten. Da werden wir wohl noch länger darauf warten müssen.
Man kann sich ja nur an den Wahlprogrammen und Versprechen orientieren. Was nach der Wahl passiert, wissen wir bei keiner Partei. Muss sich eben jeder mal die Zeit nehmen und einfach die Wahlprogramme durchlesen und dann entscheidet jeder für sich, was am Besten zu ihm passt.


zuletzt bearbeitet 15.04.2013 01:24 | nach oben springen
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#29

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 15.04.2013 06:13
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Naja, fehlende Aussagen zu den Brennpunkten der Politik sind nicht mal eine Teilkasko. Frieden, Arbeit, Soziales und Umwelt sind Kernthemen. Die gehen allem aus dem Weg, woran sich Wählergunst brechen könnte. Das ist für mich einfach nur Populismus. Aber das mag jeder sehen, wie er will.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


silberfuchs60 und 80er haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#30

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 15.04.2013 07:10
von Tobeck | 488 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #27
Irgendwie erinnert mich AfD an Allianz für Deutschland. Stand da nicht auch die D-Mark im Mittelpunkt?
Und dann kam das dicke Ende?

LG von der grenzgaengerin


Der Vergleich passt so nicht ganz. Die Einführung der D-Mark hatte bei dem festgelegten Umtauschkurs für die neuen Länder einen ähnlichen Effekt, den die Einführung des Euros für die südeuropäischen Staaten hatte. Die Bundesbank hatte damals vor dem Umtauschkurs gewarnt, da ihr die wirtschaftlichen Folgen bewusst waren. Die Politik stand aber vor dem Dilemma, dass ein schlechterer Umtauschkurs wegen der Lohnunterschiede zu einer noch stärkeren Abwanderung in den Westen geführt hätte, als es ohnehin schon der Fall war. Es gab kein Patentrezept in der Situation.

Um auf das Thema des Threads zu kommen, dass Problem für die deutsche Bevölkerung besteht doch darin, dass die wenigsten sich mit wirtschaftlichen Themen auskennen, um die jetzige Problematik beurteilen zu können. Wie viel Prozent der deutschen Bevölkerung hat sich mit dem Thema Makroökonomie auseinandergesetzt, wie viel Prozent hat makroökonomische Fachliteratur gelesen? Wie viel Prozent hat sich mit der Wirtschaftsgeschichte auseinandergesetzt? Die Zahl dürfte sich im unteren einstelligen Prozentbereich bewegen. Die Mehrheit interessiert sich auch gar nicht dafür. Darum werden die Wahlentscheidungen aufgrund anderer Kriterien getroffen. Nur langfristig werden alle die Folgen der jetzigen verfehlten Politik zu spüren bekommen.

Zitat von utkieker im Beitrag #14
Eine ziemlich rückwärtsgewandte Politik und nicht wirklich eine Alternative. Als ob man die allgemeine Finanzkrise des Kapitals mit neuen Währungen in den Griff bekommen könnte. Und so neu ist die Währung auch nicht - ich fordere das Muschelgeld zurück - Shell for ever

Gruß Hartmut


Das Problem für Deutschland besteht zum einen im eklatanten Bruch des Maastrichtvertrages (No-Bailout-Klausel/Rettungspakete) durch die Politik. Durch diesen Vertragsbruch hat man sich noch stärker an die Krisenstaaten "angekettet" und wird langfristig mit abwärts gezogen. Deutschland hat sich riesige Lasten aufgebürdet, die jetzt noch nicht zu spüren sind, aber deren Rechnungen eines Tages beglichen werden müssen (Bürgschaften, Target2-Salden). Es ist nichts anderes als sinngemäß "Insolvenz- oder Konkursverschleppung", was die Politik zur Zeit betreibt. Zum anderen gab es durch den Euro in Deutschland den Zwang, eine Anpassung an das Euro-System über sinkende Reallöhne zu erreichen, mit den bekannten Folgen. Es gibt durch den Euro das europäische "Geschäftsmodell", dass insbesondere Deutschland, die Niederlande, Österreich und Finnland über das EZB-System an südeuropäische Staaten Konsumkredite vergeben, die diese im realen Wert nie zurückzahlen können.

Es gibt übrigens keine allgemeine Finanzkrise des Kapitals sondern eine Schulden-und Währungskrise mehrerer "alter" Industrieländer. Ja, es gibt sogar europäische Staaten die von der Schulden- und Währungskrise weniger oder kaum betroffen sind, wie z.B. Norwegen, Schweden, Dänemark, Polen, die Schweiz. Viele Staaten weltweit haben ihre Schulden sogar abbauen können und Währungsreserven gebildet und haben ein stärkeres Wirtschaftswachstum mit zurückgehender Arbeitslosigkeit. Man sollte nicht den Fehler machen, von einigen europäischen Krisenstaaten auf die ganze Welt zu schließen.


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zuletzt bearbeitet 15.04.2013 08:45 | nach oben springen
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#31

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 15.04.2013 08:38
von Rostocker | 7.720 Beiträge

Ja das mit den neuen Parteien ist immer so eine Sache.Ich bin da immer etwas vorsichtig,so nach dem Motto--Neue Besen kehren gut----.Wahrscheinlich werden in den kommenden Jahrzehnten,hin und wieder mal neue Parteien entstehen und auch mal wieder gehen.Bestes Beispiel ist doch die Piratenpartei,was war das für ein Aufschwung und Jubel.Und heute hört man nur noch selten was von ihnen.Und schaut man sich die neugegründete Partei AFD an.Wer sind denn dessen Mitglieder? Viele aus den jetzigen sogenannten Volkparteien,was besagt das--das in diesen Volkparteien auch nicht mehr alles zum Guten steht.Wenn man sich die heutigen Volksparteien so anschaut,kann man nicht mehr von Volksnähe reden,davon entfernen sie sich immer mehr.Und wenn man sich die zunehmende Armut in Deutschland anschaut.Dann kommt man zum Schluß,das es nur noch um Macht geht und das Wort Demokratie immer weiter in den Hintergrund rückt.Und das ist der Zeitpunkt,um neue Parteien zu gründen.Auch wenn man damit zum größten Teil die Protestwähler erreicht.Ja es ist eine neue Generation heran gewachsen und die Nächste folgt.Und somit wird es eines Tages auch neuentstandene Partien geben.Was in der heutigen Zeit und in der Demokratie fehlt, ist.Das man übergeht zu mehr Volksabstimmungen und damit dem Volk ermöglicht an der Macht dran teilzunehmen.Und nicht nur als Stimmenwähler.Aber sicherlich ist das noch ein weiter Weg.Und bis dahin kann man ja aus Protest,immer ersteinmal das Neue wählen.


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#32

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 15.04.2013 09:04
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Tobeck im Beitrag #30
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #27
Irgendwie erinnert mich AfD an Allianz für Deutschland. Stand da nicht auch die D-Mark im Mittelpunkt?
Und dann kam das dicke Ende?

LG von der grenzgaengerin


Der Vergleich passt so nicht ganz. Die Einführung der D-Mark hatte bei dem festgelegten Umtauschkurs für die neuen Länder einen ähnlichen Effekt, den die Einführung des Euros für die südeuropäischen Staaten hatte. Die Bundesbank hatte damals vor dem Umtauschkurs gewarnt, da ihr die wirtschaftlichen Folgen bewusst waren. Die Politik stand aber vor dem Dilemma, dass ein schlechterer Umtauschkurs wegen der Lohnunterschiede zu einer noch stärkeren Abwanderung in den Westen geführt hätte, als es ohnehin schon der Fall war. Es gab kein Patentrezept in der Situation.

Um auf das Thema des Threads zu kommen, dass Problem für die deutsche Bevölkerung besteht doch darin, dass die wenigsten sich mit wirtschaftlichen Themen auskennen, um die jetzige Problematik beurteilen zu können. Wie viel Prozent der deutschen Bevölkerung hat sich mit dem Thema Makroökonomie auseinandergesetzt, wie viel Prozent hat makroökonomische Fachliteratur gelesen? Wie viel Prozent hat sich mit der Wirtschaftsgeschichte auseinandergesetzt? Die Zahl dürfte sich im unteren einstelligen Prozentbereich bewegen. Die Mehrheit interessiert sich auch gar nicht dafür. Darum werden die Wahlentscheidungen aufgrund anderer Kriterien getroffen. Nur langfristig werden alle die Folgen der jetzigen verfehlten Politik zu spüren bekommen.

Zitat von utkieker im Beitrag #14
Eine ziemlich rückwärtsgewandte Politik und nicht wirklich eine Alternative. Als ob man die allgemeine Finanzkrise des Kapitals mit neuen Währungen in den Griff bekommen könnte. Und so neu ist die Währung auch nicht - ich fordere das Muschelgeld zurück - Shell for ever

Gruß Hartmut


Das Problem für Deutschland besteht zum einen im eklatanten Bruch des Maastrichtvertrages (No-Bailout-Klausel/Rettungspakete) durch die Politik. Durch diesen Vertragsbruch hat man sich noch stärker an die Krisenstaaten "angekettet" und wird langfristig mit abwärts gezogen. Deutschland hat sich riesige Lasten aufgebürdet, die jetzt noch nicht zu spüren sind, aber deren Rechnungen eines Tages beglichen werden müssen (Bürgschaften, Target2-Salden). Es ist nichts anderes als sinngemäß "Insolvenz- oder Konkursverschleppung", was die Politik zur Zeit betreibt. Zum anderen gab es durch den Euro in Deutschland den Zwang, eine Anpassung an das Euro-System über sinkende Reallöhne zu erreichen, mit den bekannten Folgen. Es gibt durch den Euro das europäische "Geschäftsmodell", dass insbesondere Deutschland, die Niederlande, Österreich und Finnland über das EZB-System an südeuropäische Staaten Konsumkredite vergeben, die diese im realen Wert nie zurückzahlen können.

Es gibt übrigens keine allgemeine Finanzkrise des Kapitals sondern eine Schulden-und Währungskrise mehrerer "alter" Industrieländer. Ja, es gibt sogar europäische Staaten die von der Schulden- und Währungskrise weniger oder kaum betroffen sind, wie z.B. Norwegen, Schweden, Dänemark, Polen, die Schweiz. Viele Staaten weltweit haben ihre Schulden sogar abbauen können und Währungsreserven gebildet und haben ein stärkeres Wirtschaftswachstum mit zurückgehender Arbeitslosigkeit. Man sollte nicht den Fehler machen, von einigen europäischen Krisenstaaten auf die ganze Welt zu schließen.


Um es einfacher auszudrücken, das Retten der Unrettbaren und das sind mehr als nur Griechenland und Zypern, wird am Ende in eine gigantische Inflation münden an der die Europäischen Volkswirtschaften zerbrechen werden.
Dann ist der Euro sowieso am Ende, wäre halt vernünftig den Wahnsinn in relativ geordneten Bahnen zu beenden.
Dann wird es so werden das man wieder mit 500 Mark Startgeld anfängt.
Macht euer Geld alle wenn ihr welches habt, investiert oder geht in teures Gold bevor es noch teurer wird, der gegenwärtige Euro ist in 5 Jahren wertloses buntes Papier.
Und dieses "Rettungs"-Theater ist wie ein Freund kommt zu dir und sagt: "Ich bin Pleite, kannst du mich retten?" und du antwortest "Moment, ich geh mal zur Bank und frage ob ich dafür einen Kredit bekomme".


Eisenacher hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.04.2013 14:52 | nach oben springen
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#33

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 15.04.2013 09:39
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #25
Nachdem ich das (recht kurze) Programm gelesen habe: Gemessen an der FDP könnte man im Moment von einer National-Liberalen Protestpartei sprechen. Extrem unscharf in den Fragen Internationale Konflikte, Sozialpolitik (das bisschen zu Rente und Kindern reicht da nicht), Arbeitsmarktpolitik, Umweltpolitik und Kontrolle der Banken. Die vorhandenen Leitlinien siedle ich im Bereich zwischen FDP und rechtem Flügel der CDU an, vor allem in den Aussagen zur Integration. Für mich nicht wählbar, denn wenn ich sie wählen würde, wäre das bundespolitisch für mich die Katze im Sack. Ich könnte nach dem Programm nicht sagen, wie die das Land verwalten und führen würden.

ciao Rainman



...abwarten..., bis zur nächsten Wahl ist ja auch noch etwas Zeit, wenn auch nicht mehr allzu viel.
Und im Moment ist mir zumindest diese neue Partei um einiges glaubhafter, die nicht mit Riesengeschrei, Riesengetöse und dem wortgewaltigen Polemisieren von Problemen auf sich aufmerksam machen will. Alles andere kennen wir ja schon zur Genüge.

@Dore, Deine Bedenken mit einer neuen Partei und der damit eventuell verbundenen Stimmenfang zu Lasten tragfähiger, regierungsfähiger stabiler Mehrheiten ist nicht so einfach vom Tisch zu wischen. Das sehe ich auch so.

Aber so wie bisher geht es auch nicht weiter. Im Moment geht es Deutschland noch relativ gut, aber bei dem Schneeballsystem der Eurofinanzpolitik wird auch uns in absehbarer Zeit der Strudel des Niederganges auch erfassen.
Und wenn sich die Politik eines Landes so auch die deutsche Politik, egal, wer regiert, immer weiter von den berechtigten Intersssen der Wähler, des Volkes entfernt, der mündige Bürger immer mehr mit teuerer Bürokratíe, immer neueren Gesetzen und Verordnungen gegängelt und zur Kasse gebeten wird, dann ist dieser Schrei nach Veränderung mehr als berechtigt und auch legitimiert.

Die kommende Zeit wird es zeigen, ob sich hier eine zukunftsfähige und vor allem wählbare Partei gebildet hat, die in der Lage ist, den Filz an Bürokratie, Realitätsferne, Bürgerfeindlichkeit und einer Art mafioser Strukturen aufzubrechen...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#34

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 15.04.2013 10:32
von ddr-bürger (gelöscht)
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Das kommt mir schon seltsam vor, jedes mal vor einer Wahl bekommt eine unbekannte Partei in den Medien relativ viel Raum und nach der Wahl...., der Mohr hat seine Schuldigkeit getan und weg.
Wie wurden die "Piraten" in den Medien gepuscht, eine Partei ohne umfassendes Programm, aber mit viel "Unmut" im Gepäck und den Signalen "wir werden ändern". Und jetzt die AfD mit dem Ziel Deutschland vor der Eurokrise zu retten.
Es werden wieder Stimmen "versenkt", die sonst evtl. einer Partei zu gute kämen, die wirklich eine Änderung wollen. Nur diese Änderung würde dem System nicht in den Kram passen.
"Teile und herrsche!"


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#35

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 15.04.2013 16:10
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #34
Das kommt mir schon seltsam vor, jedes mal vor einer Wahl bekommt eine unbekannte Partei in den Medien relativ viel Raum und nach der Wahl...., der Mohr hat seine Schuldigkeit getan und weg.
Wie wurden die "Piraten" in den Medien gepuscht, eine Partei ohne umfassendes Programm, aber mit viel "Unmut" im Gepäck und den Signalen "wir werden ändern". Und jetzt die AfD mit dem Ziel Deutschland vor der Eurokrise zu retten.
Es werden wieder Stimmen "versenkt", die sonst evtl. einer Partei zu gute kämen, die wirklich eine Änderung wollen. Nur diese Änderung würde dem System nicht in den Kram passen.
"Teile und herrsche!"




...Piraten??? Das Chaos, was von Anfang an bei den Damen und Herren zu erkennen war, hat doch diese Entwicklung fast vorhersehbar werden lassen!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#36

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 15.04.2013 17:23
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #32


Um es einfacher auszudrücken, das Retten der Unrettbaren und das sind mehr als nur Griechenland und Zypern, wird am Ende in eine gigantische Inflation münden an der die Europäischen Volkswirtschaften zerbrechen werden.
Dann ist der Euro sowieso am Ende, wäre halt vernünftig den Wahnsinn in relativ geordneten Bahnen zu beenden.
Dann wird es so werden das man wieder mit 500 Mark Startgeld anfängt.
Macht euer Geld alle wenn ihr welches habt, investiert oder geht in teures Gold bevor es noch teurer wird, der gegenwärtige Euro ist in 5 Jahren wertloses buntes Papier.
Und dieses "Rettungs"-Theater ist wie ein Freund kommt zu dir und sagt: "Ich bin Pleite, kannst du mich retten?" und du antwortest "Moment, ich geh mal zur Bank und frage ob ich dafür einen Kredit bekomme".



Also bevor ich in Gold gehe warte ich die 1.200 ab, sollte ja beim aktuellen Tempo nicht mehr lange dauern. *g*


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#37

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 15.04.2013 17:25
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #34
Das kommt mir schon seltsam vor, jedes mal vor einer Wahl bekommt eine unbekannte Partei in den Medien relativ viel Raum und nach der Wahl...., der Mohr hat seine Schuldigkeit getan und weg.
Wie wurden die "Piraten" in den Medien gepuscht, eine Partei ohne umfassendes Programm, aber mit viel "Unmut" im Gepäck und den Signalen "wir werden ändern". Und jetzt die AfD mit dem Ziel Deutschland vor der Eurokrise zu retten.
Es werden wieder Stimmen "versenkt", die sonst evtl. einer Partei zu gute kämen, die wirklich eine Änderung wollen. Nur diese Änderung würde dem System nicht in den Kram passen.

"Teile und herrsche!"


Welche Partei sollte das sein, etwa die bis zur Unkenntlichkeit weichgespülten Linken die den Sozialismus nicht einmal mehr im Namen führen?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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josy95 und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.04.2013 17:25 | nach oben springen
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#38

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 15.04.2013 17:55
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #36
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #32


Um es einfacher auszudrücken, das Retten der Unrettbaren und das sind mehr als nur Griechenland und Zypern, wird am Ende in eine gigantische Inflation münden an der die Europäischen Volkswirtschaften zerbrechen werden.
Dann ist der Euro sowieso am Ende, wäre halt vernünftig den Wahnsinn in relativ geordneten Bahnen zu beenden.
Dann wird es so werden das man wieder mit 500 Mark Startgeld anfängt.
Macht euer Geld alle wenn ihr welches habt, investiert oder geht in teures Gold bevor es noch teurer wird, der gegenwärtige Euro ist in 5 Jahren wertloses buntes Papier.
Und dieses "Rettungs"-Theater ist wie ein Freund kommt zu dir und sagt: "Ich bin Pleite, kannst du mich retten?" und du antwortest "Moment, ich geh mal zur Bank und frage ob ich dafür einen Kredit bekomme".



Also bevor ich in Gold gehe warte ich die 1.200 ab, sollte ja beim aktuellen Tempo nicht mehr lange dauern. *g*


Meine Südafrikanischen Krüger-Gedenkmünzen gabs noch für reichlich 800, ist gar nicht so lange her


zuletzt bearbeitet 15.04.2013 17:56 | nach oben springen
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#39

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 15.04.2013 18:05
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #32
Zitat von Tobeck im Beitrag #30
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #27
Irgendwie erinnert mich AfD an Allianz für Deutschland. Stand da nicht auch die D-Mark im Mittelpunkt?
Und dann kam das dicke Ende?

LG von der grenzgaengerin


Der Vergleich passt so nicht ganz. Die Einführung der D-Mark hatte bei dem festgelegten Umtauschkurs für die neuen Länder einen ähnlichen Effekt, den die Einführung des Euros für die südeuropäischen Staaten hatte. Die Bundesbank hatte damals vor dem Umtauschkurs gewarnt, da ihr die wirtschaftlichen Folgen bewusst waren. Die Politik stand aber vor dem Dilemma, dass ein schlechterer Umtauschkurs wegen der Lohnunterschiede zu einer noch stärkeren Abwanderung in den Westen geführt hätte, als es ohnehin schon der Fall war. Es gab kein Patentrezept in der Situation.

Um auf das Thema des Threads zu kommen, dass Problem für die deutsche Bevölkerung besteht doch darin, dass die wenigsten sich mit wirtschaftlichen Themen auskennen, um die jetzige Problematik beurteilen zu können. Wie viel Prozent der deutschen Bevölkerung hat sich mit dem Thema Makroökonomie auseinandergesetzt, wie viel Prozent hat makroökonomische Fachliteratur gelesen? Wie viel Prozent hat sich mit der Wirtschaftsgeschichte auseinandergesetzt? Die Zahl dürfte sich im unteren einstelligen Prozentbereich bewegen. Die Mehrheit interessiert sich auch gar nicht dafür. Darum werden die Wahlentscheidungen aufgrund anderer Kriterien getroffen. Nur langfristig werden alle die Folgen der jetzigen verfehlten Politik zu spüren bekommen.

Zitat von utkieker im Beitrag #14
Eine ziemlich rückwärtsgewandte Politik und nicht wirklich eine Alternative. Als ob man die allgemeine Finanzkrise des Kapitals mit neuen Währungen in den Griff bekommen könnte. Und so neu ist die Währung auch nicht - ich fordere das Muschelgeld zurück - Shell for ever

Gruß Hartmut


Das Problem für Deutschland besteht zum einen im eklatanten Bruch des Maastrichtvertrages (No-Bailout-Klausel/Rettungspakete) durch die Politik. Durch diesen Vertragsbruch hat man sich noch stärker an die Krisenstaaten "angekettet" und wird langfristig mit abwärts gezogen. Deutschland hat sich riesige Lasten aufgebürdet, die jetzt noch nicht zu spüren sind, aber deren Rechnungen eines Tages beglichen werden müssen (Bürgschaften, Target2-Salden). Es ist nichts anderes als sinngemäß "Insolvenz- oder Konkursverschleppung", was die Politik zur Zeit betreibt. Zum anderen gab es durch den Euro in Deutschland den Zwang, eine Anpassung an das Euro-System über sinkende Reallöhne zu erreichen, mit den bekannten Folgen. Es gibt durch den Euro das europäische "Geschäftsmodell", dass insbesondere Deutschland, die Niederlande, Österreich und Finnland über das EZB-System an südeuropäische Staaten Konsumkredite vergeben, die diese im realen Wert nie zurückzahlen können.

Es gibt übrigens keine allgemeine Finanzkrise des Kapitals sondern eine Schulden-und Währungskrise mehrerer "alter" Industrieländer. Ja, es gibt sogar europäische Staaten die von der Schulden- und Währungskrise weniger oder kaum betroffen sind, wie z.B. Norwegen, Schweden, Dänemark, Polen, die Schweiz. Viele Staaten weltweit haben ihre Schulden sogar abbauen können und Währungsreserven gebildet und haben ein stärkeres Wirtschaftswachstum mit zurückgehender Arbeitslosigkeit. Man sollte nicht den Fehler machen, von einigen europäischen Krisenstaaten auf die ganze Welt zu schließen.


Um es einfacher auszudrücken, das Retten der Unrettbaren und das sind mehr als nur Griechenland und Zypern, wird am Ende in eine gigantische Inflation münden an der die Europäischen Volkswirtschaften zerbrechen werden.
Dann ist der Euro sowieso am Ende, wäre halt vernünftig den Wahnsinn in relativ geordneten Bahnen zu beenden.
Dann wird es so werden das man wieder mit 500 Mark Startgeld anfängt.
Macht euer Geld alle wenn ihr welches habt, investiert oder geht in teures Gold bevor es noch teurer wird, der gegenwärtige Euro ist in 5 Jahren wertloses buntes Papier.
Und dieses "Rettungs"-Theater ist wie ein Freund kommt zu dir und sagt: "Ich bin Pleite, kannst du mich retten?" und du antwortest "Moment, ich geh mal zur Bank und frage ob ich dafür einen Kredit bekomme".



Tja GW, der Goldpreis ist nun fast im freien Fall und nun ?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#40

RE: Alternative für Deutschland - Partei gegründet

in Themen vom Tage 15.04.2013 18:33
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #39



Tja GW, der Goldpreis ist nun fast im freien Fall und nun ?




Keine Panik auf der Titanic, bis der Euro den Geist aufgibt steigt er wieder in gigantische Höhen


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