#61

RE: Schußwaffenunfall im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 14.04.2013 08:58
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von SCORN im Beitrag #45
Zitat von maxhelmut im Beitrag #31
auf dem LO mit Holzkolben hat das funktioniert
auch wenn sie gesichert war
ich kann das nicht erklären !




es liegt mir fern eure Erfahrungen in Frage zu stellen! Aber mal ehrlich, wie lange sind diese Erfahrungen her? doch mindestens 23 Jahre, aller Wahrscheinlichkeit nach länger! hat jemand länger als 18 oder 36 Monate ständig mit einer "Kaschi"zu tun gehabt? wie gesagt vor 30 oder 40 Jahren?

ok, wenn es bei euren Waffen möglich war so soll es halt so gewesen sein! ich kann das nicht bestätigen, und kann durchaus heute noch ein in die Hand nehmen!






Lieber Scorn , bist du heute noch im Klassenkampf, wie ich es aus dem Foto deuten kann ?


.
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#62

RE: Schußwaffenunfall im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 14.04.2013 09:03
von Mike59 | 7.977 Beiträge

Zitat von SCORN im Beitrag #60
Zitat von S51 im Beitrag #59
[Es hat bei diesen Spielereien ettliche entschärft. Man musste die Waffe sehr grob und kräftig aufschlagen.


moin moin Moped,
genau das habe ich ja versucht in meinem Beitrag #28 auszudrücken!




Na eventuell gibt es j ein paar User im Forum, welche in physikalischen Berechnungen fit sind. Die AK wiegt 4,3 Kg und hat ein Abzugsgewicht von 1,6 Kg da wird sich doch sicher etwas machen lassen um zu beweisen wie das laufen kann. Nicht vergessen, das die AK ohne Entsichern nicht geladen werden kann.
Mit anderen Worten "dachshaftes" Verhalten.
Wie immer bei einem folgenschweren Unfall müssen da wohl mehrere Faktoren zusammen kommen welche schon für sich Verstöße gegen den Umgang mit der Waffe darstellen. Siehe auch Beitrag Grenzwahnsinn

So - das war mein letzter Beitrag dazu.


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#63

RE: Schußwaffenunfall im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 14.04.2013 09:25
von maxhelmut | 614 Beiträge

ich bin also ein "Lügner"
wer es nicht gemacht hat,sollte sich raushalten
wenn wenn wenn
ich schreibe es hier zum letzten mal "es hat funktioniert"

gruß maxhelmut
>ein Grenzer schläft nicht,er ruht<


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#64

RE: Schußwaffenunfall im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 14.04.2013 10:06
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #61


Lieber Scorn , bist du heute noch im Klassenkampf, wie ich es aus dem Foto deuten kann ?





Lieber Gert, keine Angst! einzig der "schnöde Mammon" ist der Beweggrund meines Tuns!


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#65

RE: Schußwaffenunfall im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 14.04.2013 17:47
von PF75 | 3.294 Beiträge

na endlich hat das gezanke ein ende (hoffendlich)


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#66

RE: Schußwaffenunfall im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 14.04.2013 18:31
von Sonne | 510 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #6
Nach Erzählungen alter Grenzer waren die MPi 41, mit denen die Grenzer zuerst ausgerüstet wurden, durchaus auch nicht ganz ohne. Selbst bei gesicherter Waffe konnten sich beim Herunterfallen Schüsse lösen. Das hat auch zu einer Reihe von Unfällen geführt.

ciao Rainman

Wie lange gab es die MPi 41denn?


Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
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#67

RE: Schußwaffenunfall im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 14.04.2013 18:40
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von Sonne im Beitrag #66

Wie lange gab es die MPi 41denn?


es gibt sie immer noch. die frage ist wie lange sie zur strukturellen ausrüstung gehörte. zumindest bei den kampfgruppen war sie 1961 noch im dienst! ich glaube auf fotos vom mauerbau sind auch die bereitschafts polizei einheiten noch teilweise damit ausgerüstet. bei NVA war schon die kalaschnikow in dienst! bei den grenztruppen bin ich moment überfragt wie lange die "Schpagin" dort im Dienst war!


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#68

RE: Schußwaffenunfall im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 14.04.2013 19:49
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Ich war schon vor meiner Armeezeit mal für etwa ein halbes Jahr in der Kampfgruppe. Das war 1966. Im November kam ich dann zur Fahne. Damals hatten wir die Schpagin bei der KG. Ich habe auch damit geschossen. Es war damals auch schon bekannt, daß die sich selbständig machen konnte, wenn sie hart aufgestoßen wird. Für meine Begriffe war der Abschuss ziemlich laut, also der Knall. Als ich dann nach der Fahne etwa 1969 wieder in die KG eintrat, gab es dort schon die AK 47, noch mit Holzkolben. War allerdings eine andere Einheit als die vor der Fahne, aber beide in EF.



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#69

RE: Schußwaffenunfall im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 14.04.2013 21:37
von Gelöschtes Mitglied
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In meiner Ausbildung 1969 zum Waffenuffz. kam es oft in Gesprächen mit den alten Offz. .das es bei der 41 ,ziger ,wenn sie durchgeladen war , beim harten Aufschlagen ,selbständig zum Abschuß kam .Wie gesagt , bei durchgeladener Waffe,da es mit dem Sicherungsbügel wohl ein Konstruktionsfehler war.
Bei der Mpi KM 47 konnte so etwas nicht passieren .
Im Winter brachen oft die plaste Kolben der 47 ,iger.
Probleme hatte ich mit den Schlagstifft der Leuchtpistole . Bei einigen waren die Lagerung des Laufes am Handgriff ausgeschlagen , so das sich beim Schließen mit eingelegter Signalpatrone der Schlagstifft das Zündhütchen der Patrone auslöste . Es gab schon Postenführer die nach dem Verlassen des Gebäudes in der Nacht, den einstern Gelb in die Leuchtpistole steckte und dann auf dem Kasernenhof zum Abschuß kam . MfG ratata


zuletzt bearbeitet 14.04.2013 21:41 | nach oben springen

#70

RE: Schußwaffenunfall im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 15.04.2013 00:36
von OlsenWeilrode | 191 Beiträge

Zum Thema "11er-Takt klopfen" und Waffe laden weiß ich auch was...
In der Bat-Sicherung war ich zweites DHJ und mit den "alten Gefreiten" (drittes DHJ) draußen. Der Abschnitt war nahezu 42 km lang und da waren immer einige LOs eingesetzt. Manche "alte Gefreiten" fingen schon auf dem LO an, die Waffe zu putzen, also mit dem schwach öligen Rasierpinsel - mehr oder weniger -hingabevoll- zu streicheln!
Namentlich des Nachts wurde bei Vorbeifahrt an Buckel-Häusern der 11er-Takt geklopft. Damit das auch eindrucksvoll klang waren alle "Alten" verpflichtet, mitzuklopfen. Manchmal wurde sogar das zweite DHJ belobigt, indem es mitklopfen durfte (oder sollte/mußte). Das wurde in diesem speziellen Fall auch nicht als "Putschen" ausgelegt und nicht vom Gängerrat geahndet. Naja.
Jedenfalls wurde vom LO-Fahrer signalisiert, wann man sich einem betreffenden Objekt näherte und auch die Fahrtgeschwindigkeit verringert. Dann rissen alle Gänger ihre Waffen in Klopfposition und es ging los. Ich kann mir gut vorstellen, daß der eine oder andere, schläfrig von der Schicht und gerade beim Putzen gewesen, den Sicherungsbügel in der Eile nicht wieder in die Sperrposition gedreht haben könnte.
Üblicherweise waren auf dem LO die Magazine in der Magazintasche, so daß keine Mumpel ins Patronenlager hätte gelangen dürfen. Aber naja. Besonders bei den Holzkolben (Impulserhaltung?-Weiß einer die Masse der MPI mit Holzkolben, mit Plastekolben, nur mit Schulterstütze und mit Blech- bzw. gegossener/gefräster Mechanik?) war es möglich, die Feder bis Anschlag zu spannen. Beim Waffen-Warten wurde von den "Alten" sogar versucht, das Anschlaggeräusch wahrzunehmen bzw. in den Takt einzubauen: der Gänger braucht am Ende Ruhe... nochmal naja.
In wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/AK-47) ist noch Folgendes zu finden:
"...Bewegt sich die Verschlusseinheit nach vorne, nimmt der Verschluss eine neue Patrone aus dem Magazin und schiebt diese in das Patronenlager, dreht sich, und die Warzen greifen in entsprechende Aussparungen im Laufblock, welcher den Lauf und Systemkasten verbindet, wobei der Verschluss verriegelt. Dabei wird die Patrone bereits von dem Auszieher festgehalten. Der Sicherungshebel, der wegen seiner unbequemen Handhabung häufig kritisiert wird, befindet sich auf der rechten Seite und muss mit der ganzen Hand bedient werden. Bei gesicherter Waffe ist ein Durchladen nicht möglich. In seiner obersten Stellung ist die Waffe gesichert, in der mittleren schießt sie vollautomatisch und in der untersten halbautomatisch. Diese Unbequemlichkeit ließ sich jedoch leicht abstellen: Man klappte den Sicherungshebel senkrecht nach oben und bog ihn in dieser Stellung kräftig nach außen, so dass er sich leicht verbog und sich die Einrastung in den Funktionsstellungen stark abschwächte. So ließ sich der Sicherungshebel bequem mit dem Abzugzeigefinger bedienen, während die Hand am Griffstück bleiben konnte...."
Vielleicht hat auch der eine oder andere absichtlich am Sicherungsbügel manipuliert.

HG 82/I
Olsen


zuletzt bearbeitet 15.04.2013 00:37 | nach oben springen

#71

RE: Schußwaffenunfall im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 15.04.2013 07:53
von maxhelmut | 614 Beiträge

zum letzten

"wer es nicht gemacht hat sollte sich hier raushalten"

ich bin also ein "Lügner"
wer es nicht gemacht hat,sollte sich raushalten
wenn wenn wenn
ich schreibe es hier zum letzten mal "es hat funktioniert"

gruß maxhelmut
>ein Grenzer schläft nicht,er ruht<


zuletzt bearbeitet 15.04.2013 07:56 | nach oben springen

#72

RE: Schußwaffenunfall im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 15.04.2013 14:35
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Och tut euch doch nun nicht an solchen Spielen aufarbeiten.
Es hieß damals das es gänge, da wir nur Schulterstütze hatten haben wir es mal mit einem LMG auf dem Turm getestet, also entsichern und aufschlagen, es müsste gehen, der Ladehebel bewegt sich nach unten, allerdings musst du zum Laden so dreschen da hast du dann keinen Kolben mehr und die Waffe wird so gestaucht das sie wohl im Eimer ist und das ist ja blöd, man kann sie ja vielleicht mal gebrauchen, eventuell, außer man ist bei der Funkengarde im Karneval.


zuletzt bearbeitet 15.04.2013 15:13 | nach oben springen

#73

RE: Schußwaffenunfall im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 24.04.2013 22:06
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von maxhelmut im Beitrag #71
zum letzten

"wer es nicht gemacht hat sollte sich hier raushalten"

ich bin also ein "Lügner"
wer es nicht gemacht hat,sollte sich raushalten
wenn wenn wenn
ich schreibe es hier zum letzten mal "es hat funktioniert"

gruß maxhelmut
>ein Grenzer schläft nicht,er ruht<


Hallo Maxhelmut
Dies ist ja ein wirklich "interessanter Fred"....

wenn es bei "Deiner Waffe"funktioniert hat,so mag es so gewesen sein,a a a b e r,dann war das Ding nicht in Ordnung,gelinde gesagt!
Ich.. und nicht nur ich konnte diese "Spielerein"ab und an beobachten und verstanden habe ich diesen Unsinn nie,aber Du haettest "Deine Waffe"abgeben muessen...simple gesagt zur Reparatur.
Unterstellen (Luegner)will Dir hier sicher Niemand,aber die Regel,das der "Trick"funktioniert hat, war es eben nicht.
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur sagen und so wurde es auch gelehrt,angewiesen,befohlen.....etc.."Waffen "dieser Art",gehoehrten in die Waffenwerkstatt.

Gruss BO


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#74

RE: Schußwaffenunfall im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 24.04.2013 22:20
von Mike59 | 7.977 Beiträge

Schön BO das du wieder aus dem Winterschlaf erwacht bist.

Freut mich wirklich (y)


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#75

RE: Schußwaffenunfall im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 24.04.2013 22:32
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von Mike59 im Beitrag #74
Schön BO das du wieder aus dem Winterschlaf erwacht bist.

Freut mich wirklich (y)


OT,aber
Nabend Mike....thanks

Gruss BO


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#76

RE: Schußwaffenunfall im Grenzdienst

in Grenztruppen der DDR 24.04.2013 22:46
von Fritze (gelöscht)
avatar

und das Gras schmeckt auch wieder ?


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