#181

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 07.04.2013 23:12
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #176
Ich dagegen würde mir wünschen dass diese 'Aufmärsche' auch so repressiv unterbunden werden wie damals!
Nur mal so theoretisch... Wie könnte man denn solche Aufmärsche unterbinden?
Wie sind denn "diese Aufmärsche" definiert?

* Wenn sich ein paar Leute zum Gedenken an die Opfer des 2. WK treffen?
* Wenn sich Leute mit äußerst gepflegtem Kürzesthaarschnitt zu einer Kundgebung zum Schutz der Heimat treffen?
* Wenn Leute Leibchen von der Firma "Lonsdale" kaufen? (Wenn man die darüber getragene Jacke nur ein wenig öffnet, ist nur "NSDA" sichtbar.)
* Wenn kurzhaarige Fussballfans im Stadion Leibchen und Transparente mit der Aufschrift "18" oder "88" tragen? (18 steht für A. H., 88 für Heil H.)
* Wenn sich ein paar harmlose Menschen zu einer Gesangsstunde zur Pflege traditionellem Liedgutes treffen?

Nach "Augenmaß" kann man in einem Rechtsstaat derartige Dinge nicht so einfach verbieten denke ich (womit wir wieder bei Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat wären...).

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#182

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 07.04.2013 23:35
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Zitat von matloh im Beitrag #181
[quote=frank|p245513]
Nach "Augenmaß" kann man in einem Rechtsstaat derartige Dinge nicht so einfach verbieten denke ich (womit wir wieder bei Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat wären...).

cheers matloh



Augenmaß ist ja auch nicht angesagt - Gesetzeslage sollte reichen.


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#183

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 00:34
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von matloh im Beitrag #181
Zitat von frank im Beitrag #176
Ich dagegen würde mir wünschen dass diese 'Aufmärsche' auch so repressiv unterbunden werden wie damals!
Nur mal so theoretisch... Wie könnte man denn solche Aufmärsche unterbinden?
Wie sind denn "diese Aufmärsche" definiert?

* Wenn sich ein paar Leute zum Gedenken an die Opfer des 2. WK treffen?* Wenn sich Leute mit äußerst gepflegtem Kürzesthaarschnitt zu einer Kundgebung zum Schutz der Heimat treffen?
* Wenn Leute Leibchen von der Firma "Lonsdale" kaufen? (Wenn man die darüber getragene Jacke nur ein wenig öffnet, ist nur "NSDA" sichtbar.)
* Wenn kurzhaarige Fussballfans im Stadion Leibchen und Transparente mit der Aufschrift "18" oder "88" tragen? (18 steht für A. H., 88 für Heil H.)
* Wenn sich ein paar harmlose Menschen zu einer Gesangsstunde zur Pflege traditionellem Liedgutes treffen?

Nach "Augenmaß" kann man in einem Rechtsstaat derartige Dinge nicht so einfach verbieten denke ich (womit wir wieder bei Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat wären...).

cheers matloh


verbote und strafrechtliche verfolgung derjenigen die öffentlich das 3. reich verherrlichen und oder den holocaust verneinen oder verhöhnen !!!
habe nichts gegen demonstrationen die sich für alle 'opfer' des 2. WK einsetzen ! aber hier wird ja das 'opfer' nach so vielen jahren wieder zum lamm gemacht und zur schlachtbank geführt ! als wenn es diese greultaten niemals gegeben hätte , ziehen in verhönender weise dumme zeitgenossen wieder durch deutsche lande ! das schlimmste für mich ist dabei das es auch jetzt noch menschen gibt denen dies egal ist ! eben unser rechtsstaat !! was für ein recht !!! wer fragt die familien der ermordeten ??? ist das rechten's ???



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#184

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 02:04
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #182
Zitat von matloh im Beitrag #181
[quote=frank|p245513]
Nach "Augenmaß" kann man in einem Rechtsstaat derartige Dinge nicht so einfach verbieten denke ich (womit wir wieder bei Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat wären...).

cheers matloh



Augenmaß ist ja auch nicht angesagt - Gesetzeslage sollte reichen.


reicht eben nicht !!! im angesicht der deutschen geschichte müßten solche 'aufmärsche' in deutschland für immer tabu sein ohne wenn und aber!!!



Mike59 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#185

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 03:06
von Vogtländer (gelöscht)
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Es fängt schon damit an,das diese Aufmärsche der braunen Brut gar nicht erst zugelassen werden.Und dafür nicht Gerichte behelligt werden müssen.
Es geht weiter mit Verboten von NPD,DVU etc. und ihren Splittergrupierungen.
Und das sind nur Anfänge.
Aber das geht ja auch nicht.Weil der Staat verstrickt ist.


zuletzt bearbeitet 08.04.2013 03:08 | nach oben springen

#186

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 08:10
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow im Beitrag #59
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #32

Wieso? Hätten die Jungs von Guck Horch und Greif ansonsten im Braunkohletagebau ausgeholfen?


erneut zeigst du @schnatterente, das du nicht mal von den grunddingen ahnung hast. das mfs war regelmässig in der braunkohle. aber blasen quatschen macht spaß, oder ?



@feliks, *respekt* du hast einen knochen in den ring geworfen und die horde stürzt sich ohne nachzudenken sofort darauf. sage mal, so ein "stöckchen" kenn ich sonst nur von @gert. warst du mit dem kaffeetrinken ?



Stimmt Wolzow, die waren regelmäßig nach Havarien da, um den Leuten den Arsch aufzureißen und sie wegen Sabotage drannzukriegen.
Da gab es immer so einen wie hießen die bei euch IMS oder GMS, eben Zuträger und Anscheißer die das weitergemeldet haben.
Ich habe da, heute würde man sagen im Grundwassermanagement gearbeitet und habe das von den Kollegen mitbekommen wenn in der Nachtschicht z.B.eine Förderbrücke ausgefallen war und erst nach Stunden wieder in Betrieb ging oder in der Trocknung einer eingepennt war und die Anlage mit Schaden in Störung ging.Da waren die Jungs im Spezitex gleich zur Stelle und haben den armen Kerl zur Sau gemacht.
Bei mir am Bohrgerüst hat sich nie einer von denen blicken lassen.
Danke für die Erinnerungsauffrischung!


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 08.04.2013 09:04 | nach oben springen

#187

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 09:24
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

@schnatterente, du unterschlägst, dass ganze battalione vom wachregiment feliks dzierzynski regelmässig in der braunkohle geschuftet haben.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#188

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 09:24
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #183
Verbote und strafrechtliche Verfolgung Derjenigen die öffentlich das 3. Reich verherrlichen und oder den Holocaust verneinen oder verhöhnen!!!
Habe nichts gegen Demonstrationen die sich für alle 'Opfer' des 2. WK einsetzen! Aber hier wird ja das 'Opfer' nach so vielen Jahren wieder zum Lamm gemacht und zur Schlachtbank geführt! Als wenn es diese Greueltaten niemals gegeben hätte, ziehen in verhönender Weise dumme Zeitgenossen wieder durch deutsche Lande! Das Schlimmste für mich ist dabei dass es auch jetzt noch Menschen gibt denen dies egal ist! Eben unser Rechtsstaat!! Was für ein Recht!!! Wer fragt die Familien der Ermordeten??? Ist das rechtens???
Rot markiert: In Österreich gibt es dafür ein (teilweise bzgl. Einschränkung der Meinungsfreiheit kritisiertes) Verbotsgesetz. Gibt es so etwas in Deutschland nicht?
Das Problem an der Sache ist imho, dass der Rechtsradikalismus (bzw. natürlich auch Linksradikalismus) nicht offen als solcher deklariert wird und damit schwierig zu ahnden ist. Wie oben schon geschrieben: Die Versammlungen erfolgen ja offiziell oft aus durchaus legitimen Gründen: "Gedenken an Opfer" (welcher Opfer man jetzt genau gedenkt muss man ja nicht sagen - Gehirnscanner gibt es ja auch noch nicht), "Pflege traditionellen Liedgutes" (dass, wenn niemand vom Verfassungsschutz anwesend ist, auch schon mal das Horst Wessel Lied gesungen wird, weiß ja niemand), "Wehrsportübungen" (ist ja nur eine harmlose sportliche Veranstaltung wie z.B. Aikido, Judo oder Karate...) usw.

cheers matloh

ps: "Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)


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#189

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 09:36
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #182
Augenmaß ist ja auch nicht angesagt - Gesetzeslage sollte reichen.
Welche gesetzlichen Grundlagen greifen denn hier? Ist das nicht eine Frage, wie gut die Versammlungen "getarnt" sind? Die Versammlungen laufen ja meist nicht unter dem Titel "rechtsradikaler Aufmarsch"...
Und die Verherrlichung des 3. Reichs wird ja oft auch mit Codes betrieben, z.B. "18", "88", Bestellung von "3 Bier" (http://www.oe24.at/oesterreich/Erstes-Fo...azi-Gruss/76669) etc.
=> vgl auch http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikonte...ngszeichen-0912

Leider hilft es ja auch nichts diese Codes zu verbieten - dann werden eben neue Codes entwickelt...

cheers matloh


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zuletzt bearbeitet 08.04.2013 09:37 | nach oben springen

#190

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 09:48
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow im Beitrag #187
@schnatterente, du unterschlägst, dass ganze battalione vom wachregiment feliks dzierzynski regelmässig in der braunkohle geschuftet haben.


ich will hier nicht das Thema zerreden aber eines noch , der Kollege Dzerjinski hatt den Eindruck vermittelt der renitente Pfarrer um den es hier geht hat Kapzitäten gebunden die ansonsten z.B. in der soz. Produktion zum Einsatz gekommen wären.
Hier gehts nicht ums Wachregiment sondern um Abteilung Guck Horch und Greif.Ihr seid doch sonst immer so penibel beim auseinanderhalten?


zuletzt bearbeitet 08.04.2013 09:50 | nach oben springen

#191

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 10:05
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #184
im angesicht der deutschen geschichte müßten solche 'aufmärsche' in deutschland für immer tabu sein ohne wenn und aber!!!

Hmm, nur auf welcher gesetzlichen Grundlage? Oder darf man aus Deiner etwas emotionalen Auslasung schließen, das ein ehemaliger Schdassi (noch) nicht auf dem Boden der FDGO angekommen sei?
Was mich an der ganzen Sachen ein bisschen 'ärgert', die Konsumenten der Modemarke 'Consdaple' schaffen es, wenn auch in einem, wie sagte Rainman so schön, 'Kasernentonhof-Gehorsam', ein Ton den auch viele der Bepos kennen und schätzen, sogar den Anschein von Disziplin an den Tag legen und ein paar Chaoten andererseits die Gegenprotestanten in Mißkredit bringen. Wenn man nicht wüßte, das die NPD wegen Unregelmäßigkeiten im Rechenschaftsberichts 2007 gerade 'pleite' ist, könnte ja vermutet werden, da wurden tapfer AP gezahlt.
Hmm, oder sind die gerade wegen 'sowas' zahlungsunfähig? Na zum Glück gehen mir Verschwörungstheorien am Ar... vorbei.

Ich bin der Meinung, solche 'Aufmärsche' muß eine gesunde Demokratie locker abkönnen, ansonsten ist etwas faul im Staate.
Ein Tabuisierung führt nur zu einer Radikalisierung.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 08.04.2013 10:06 | nach oben springen

#192

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 10:38
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #191
Ich bin der Meinung, solche 'Aufmärsche' muß eine gesunde Demokratie locker abkönnen, ansonsten ist etwas faul im Staate.
Ein Tabuisierung führt nur zu einer Radikalisierung.
Ja, da bin ich voll bei Dir. Ein Manager würde vielleicht auch sagen "What you can't measure, you can't manage". Oder anders herum formuliert: Solche Aufmärsche zeigen imho auch, dass es unzufriedene Bevölkerungsgruppen gibt die auch in der politischen Entscheidungsfindung mit berücksichtigt werden müssen. Bleibt halt nur die Frage, wie man jeder Bevölkerungsgruppe das Gewicht zukommen lässt, das sie "verdient". Aber um diesen Prozess zu kennen bin ich zu wenig Politiker.

cheers matloh

ps: langsam sollten wir wieder zu Lothar König zurück kommen...


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#193

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 16:37
von Vogtländer (gelöscht)
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #163
@ Utkieker:
Du hast zwar nicht Unrecht mit Deiner Aussage und ich stimme Dir auch zu.
Aber auch in der DDR wurde zu wenig gemacht gegen die braune Brut!Sonst hätte es sowas wie im http://www.augsburger-allgemeine.de/poli...id18645121.html nicht gegeben.Wobei mir das mit der Stasi ein wenig zu platt ist in diesem Fall,ohne sie in den Schutz nehmen zu wollen.Wenn von oben die Vorgabe kommt,nichts nach außen dringen zu lassen,was sollten die dann machen?Und das ist der Punkt,wo ich mich frage,warum das MfS in solchen Sachen nicht auch mal auf den Tisch gehauen hat.



Den letzten Satz möchte ich mal verständlicher machen in der Hoffnung auf eine mir einleuchtende Antwort von den entsprechenden Usern aus dem MfS-Bereich:
Soweit mir bekannt ist,hatte das Mfs doch sehr viele Erkenntnisse über die Zustände in der DDR.Sei es die wirtschaftliche Lage,die Stimmung und damit verbunde politiche Lage im Lande etc.!Es wurden Berichte und Analysen verfasst,welchen ihren Dienstweg nahmen.Die Ignoranz der (passendes Wort? (zumindest wirkte und wirkt es so auf mich) Berichte und Analysen durch die anderen Minsterien und die Staatsführung führten meines Erachtens nach MIT zum Untergang der DDR.
Nun zu meinen daraus resultierenden Fragen:Warum wurde nicht mal auf den Tisch gehauen?Auch oder gerade über die Führungskräfte im Ministerium?
Es muß doch frustrierend gewesen sein,dauernd auf die Missstände hinzuweisen ohne Aussicht auf Verbesserungen,eher(?) auf Zuspitzung der Lage.
Da stellt sich mir gleich die Frage:Wie seit Ihr damit umgegangen?Mein Eindruck ist dahingehend,das Ihr verarscht/verheizt wurdet,wobei es vielleicht jetzt nun nicht gerade die beste Wortwahl war.Ich kann mir bezüglich dieser Frage nicht vorstellen,das es motievierend war bzw. der politichen Einstellung von Euch förderlich war,das keine Änderungen/Erfolge aus der ordentlichen Auswertung von GANZ OBEN eintraten.
Sehe ich soviel falsch?Zu jung oder zu dumm kann ich jedenfalls nicht sein.

Eine Bitte an die Admins:Bitte macht gegebenenfalls einen neue Thread aus aus meinen Fragen oder verschiebt diese Fragen in einen schon dazu bestehenden (habe ein wenig den Überblick über die Themen verloren),damit DIESER Thread nicht zu unübersichtlich wird,wenn er es (auch durch mich!) nicht schon ist.

Zuguterletzt erhoffe ich mir sachliche Antworten und Hinweise UND auch eine SACHLICHE Diskussion (ja,auch ich arbeite an mir!).

Frank


zuletzt bearbeitet 08.04.2013 16:40 | nach oben springen

#194

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 18:35
von furry | 3.568 Beiträge

@Vogtländer, vielleicht können Deine Fragen auch in dem Thread Anatomie und Physiologie des MfS-Organ(ismu)s beantwortet werden. Hier hatte ich auch einige Fragen zum Innenleben des MfS gestellt.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#195

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 20:33
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #36
Bei standrechtlichen Erschießungen von Qualität zu reden halte ich für etwas sehr makaber!
Aber der Begriff Qualität liegt wohl in der Frage der Auslegung dieses Begriffes!


Qualität kann man auch mit dem Begriff Stufe gleichsetzen, z.B. damit wurde eine neue Stufe/Qualität der Auseinandersetzung erreicht. Also keinesfalls makaber, allenfalls eine Formfrage.

Einig sind wir uns wohl in der Ablehnung solcher Maßnahmen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#196

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 20:48
von Vogtländer (gelöscht)
avatar

@ Furry:
Danke für den link,werde ich durcharbeiten.
@ Feliks:
Danke für Deine Erklärung.Da hab ich dann den Begriff Qualität falsch eingeordnet bzw. Dich falsch verstanden.Ist auch nicht immer einfach bei Dir!
Und ja,ich habe nicht mehr geglaubt,das Du Dich noch äußerst.Aber auch ich bin ein Mensch,der zu seinen Fehlern/Irrungen steht.Von daher Hut ab!


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#197

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 20:50
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #193
Zitat von Vogtländer im Beitrag #163
@ Utkieker:
Du hast zwar nicht Unrecht mit Deiner Aussage und ich stimme Dir auch zu.
Aber auch in der DDR wurde zu wenig gemacht gegen die braune Brut!Sonst hätte es sowas wie im http://www.augsburger-allgemeine.de/poli...id18645121.html nicht gegeben.Wobei mir das mit der Stasi ein wenig zu platt ist in diesem Fall,ohne sie in den Schutz nehmen zu wollen.Wenn von oben die Vorgabe kommt,nichts nach außen dringen zu lassen,was sollten die dann machen?Und das ist der Punkt,wo ich mich frage,warum das MfS in solchen Sachen nicht auch mal auf den Tisch gehauen hat.



Den letzten Satz möchte ich mal verständlicher machen in der Hoffnung auf eine mir einleuchtende Antwort von den entsprechenden Usern aus dem MfS-Bereich:
Soweit mir bekannt ist,hatte das Mfs doch sehr viele Erkenntnisse über die Zustände in der DDR.Sei es die wirtschaftliche Lage,die Stimmung und damit verbunde politiche Lage im Lande etc.!Es wurden Berichte und Analysen verfasst,welchen ihren Dienstweg nahmen.Die Ignoranz der (passendes Wort? (zumindest wirkte und wirkt es so auf mich) Berichte und Analysen durch die anderen Minsterien und die Staatsführung führten meines Erachtens nach MIT zum Untergang der DDR.
Nun zu meinen daraus resultierenden Fragen:Warum wurde nicht mal auf den Tisch gehauen?Auch oder gerade über die Führungskräfte im Ministerium?
Es muß doch frustrierend gewesen sein,dauernd auf die Missstände hinzuweisen ohne Aussicht auf Verbesserungen,eher(?) auf Zuspitzung der Lage.
Da stellt sich mir gleich die Frage:Wie seit Ihr damit umgegangen?Mein Eindruck ist dahingehend,das Ihr verarscht/verheizt wurdet,wobei es vielleicht jetzt nun nicht gerade die beste Wortwahl war.Ich kann mir bezüglich dieser Frage nicht vorstellen,das es motievierend war bzw. der politichen Einstellung von Euch förderlich war,das keine Änderungen/Erfolge aus der ordentlichen Auswertung von GANZ OBEN eintraten.
Sehe ich soviel falsch?Zu jung oder zu dumm kann ich jedenfalls nicht sein.

Eine Bitte an die Admins:Bitte macht gegebenenfalls einen neue Thread aus aus meinen Fragen oder verschiebt diese Fragen in einen schon dazu bestehenden (habe ein wenig den Überblick über die Themen verloren),damit DIESER Thread nicht zu unübersichtlich wird,wenn er es (auch durch mich!) nicht schon ist.

Zuguterletzt erhoffe ich mir sachliche Antworten und Hinweise UND auch eine SACHLICHE Diskussion (ja,auch ich arbeite an mir!).

Frank



Einiges ging eben nicht so einfach.

Das MfS war genau wie die NVA ein MILITÄRISCHES Organ, mit Dienstgrad und Dienstwegen, die einzuhalten waren.
Vom MfS wurde ja unter u.a. der Vorschlag gemacht, mit der "Opposition" zu sprechen, die Ablehnung kam dann vom Mitglied des Politbüros, Herrn Schabowski,


zuletzt bearbeitet 08.04.2013 20:51 | nach oben springen

#198

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 20:53
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Ebenso die Forderung nach mehr Meinungs- und Pressefreiheit, sowie die nach wirtschaftlichen Reformen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#199

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 20:59
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D. im Beitrag #198
Ebenso die Forderung nach mehr Meinungs- und Pressefreiheit, sowie die nach wirtschaftlichen Reformen.





Ist das belegt?


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#200

RE: Lothar König - Ein notorischer Gesetzesbrecher unterm Schutzdach der Kirche?

in Themen vom Tage 08.04.2013 21:06
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat
Mielkes Ministerium wollte keinen anderen DDR-Sozialismus, es hat aber die SED seit 1987 in einem Maße auf Gefahren hingewiesen, wie niemals zuvor in der DDR-Geschichte. Mielke bot keine Alternativen an, dies war auch nicht seine Aufgabe, er war nicht reformorientiert. Aber er drängte mehrfach auf politische Lösungen und Veränderungen, was auch immer er sich darunter vorstellte. Es wäre zu einfach, davon auszugehen, Mielke habe immer nur auf einer forcierten Repressionspolitik beharrt. Die Diskussions- und Entwicklungsprozesse seit 1987 zeigen, dass er für vorsichtige Wandlungen im System plädierte: unnachgiebig gegen Feinde und Gegner vorgehen, aber zugleich offensiv der Gesellschaft neue und attraktive politische Angebote unterbreiten.

Bislang wenig bekannt ist aber, dass die Pläne des MfS auf einer Einsicht basierten, die so gar nicht in das öffentliche Bild über die Geheimpolizei passen mögen. Denn Mielke und seine Genossen waren seit 1987 immer mehr zu der Einsicht gekommen, dass mit ihren Mitteln allein der Opposition nicht mehr beizukommen ist.

Am 20. August 1987 entstand im MfS ein Strategiepapier, das zeigt, dass der Überfall auf die Umweltbibliothek und die dort bestehende illegale Druckerei keineswegs spontan und unüberlegt erfolgte. Die "politisch-operative Arbeit" würde allerdings erschwert, so heißt es dort, durch die Tabuisierung von Gesellschaftsproblemen, Schönfärberei in der Presse und mangelnde Meinungsfreiheit - ein erstaunliches Eingeständnis.

Das MfS schlug vor, dass die SED-Bezirkspresse sowie die Junge Welt und der Sonntag bislang verschwiegene oder zu einseitig behandelte Themen aufgreifen; auch Fachblätter sollten sich öffnen. "Darüber hinaus wird vorgeschlagen, ein spezielles periodisch erscheinendes Publikationsorgan zu schaffen, mit dem eine direkte ideologische Auseinandersetzung mit feindlich-negativen ideologischen Konzeptionen und deren Trägern in der DDR geführt wird. Dieses Publikationsorgan soll durch einen Sonderstatus abgesichert werden, um zu vermeiden, dass die in ihm geführten Polemiken regierungsoffiziellen Charakter annehmen und damit auf außenpolitische, außenwirtschaftliche und andere staatliche Interessen der DDR 'durchschlagen'." Mehrere Möglichkeiten schlugen die MfS-Strategen vor; sie dachten an die "Umprofilierung der Weltbühne", und an die Neugründung von speziellen staatlichen Beratergremien, die eine solche Zeitschrift publizieren sollten. Auch die Herausgabe durch die Akademie der Wissenschaften wurde erwogen oder ihr Erscheinen "als Zeitschrift einer exklusiven Gruppe von Gesellschaftswissenschaftlern". Der Adressatenkreis sollte groß und keineswegs exklusiv sein und SED-Funktionäre, Gesellschaftswissenschaftler, Lehrkräfte an Hochschulen, Staatsbürgerkundelehrer und Blockpartei- und Verbandsfunktionäre erfassen. In ihr sollten nicht nur brisante gesellschaftliche Probleme kontrovers diskutiert werden, sondern auch MfS-Informationen einfließen sowie Nachdrucke von westlichen Beiträgen und aus dem Samisdat der Opposition erfolgen. Zwar ist es zu dieser Zeitschrift nie gekommen, aber dieser erstaunliche Vorschlag verdeutlicht, dass es innerhalb des MfS Kräfte gab, die durchaus sahen, dass mit einer bloßen Repressionspolitik der Opposition nicht beizukommen war.


http://www.berliner-zeitung.de/archiv/kr...0,10647400.html


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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