#901

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 29.01.2016 20:47
von Ebielend | 29 Beiträge

Hallo eisenringtheo, in diesem Koryo Hotel konnte man übernachten wenn man den "blauen Won" (kapitalistisches Ausland) hatte, ich hatte den "roten Won" die Koreaner hatten den "grünen Won". Es gab damals 1989 auch schon den koreanischen Intershop für den blauen Won.
Wie es heute ist weiß ich leider nicht.



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#902

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 29.01.2016 22:37
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Ebielend im Beitrag #899
Hallo Eisenringtheo, tolle Bilder! An den meisten Orten war ich, einiges ist erst nach mir gebaut worden z.B. dieser Badetempel. Das Stadion, ich schrieb es bereits fasst 160.000 Leute. Warum musste aber dieser Wahnsinn gebaut werden, wenn es bereits 3 große Stadien mit einem Gesamtfassungsvermögen von ca. 200.000 Menschen gab. Sie wollten auch das höchste Hotel mit 306 m in Asien haben, die Höhe ist erreicht worden .. Warum wird der Bau von nuklearen Bomben und dazugehörenden Trägersystemen forciert ? Warum nur, warum wird immer wieder versucht auf die Titelblätter zu kommen? Den Koreaner könnte es gut gehen, wenn es nicht dieses Machtstreben geben würden. .Allerdings sind sie, dass muss man der Fairness halber sagen, mit diesem Streben nicht allein auf der Welt.


Primär geht es den Machthabern wohl nicht um Aufmerksamkeit, die sehen in unzähligen Krisenregionen wie es einem nackten Igel ergehen würde wenn er sein Abschreckungsarsenal preisgeben würde und zahlen mehr oder weniger freiwillig diese horrenden Versicherungsprämien gegen eine aggressive und feindseelige Nachbarschaft.
Vermutlich würden sich die meisten Nordkoreaner keineswegs als bettelarm bezeichnen, wenn man sie anonym befragen würde, ich lasse mich aber gern darüber aufklären, wenn Du als Kenner von Land und Leuten einen anderen Eindruck hast, sofern Du heute noch Kontakte in diese Region pflegst.
Ich könnte mir gut vorstellen, daß in der jetzigen Phase besonders der arabischen und nordafrikanischen Demokratiebewegungen die größeren Bevölkerungsanteile sich ein stabiles Herrschaftssystem zurück wünschen nachdem sie die Alternative dazu nun allerorten kennen und hassen gelernt haben.
Gerne würde ich erfahren, ob jener meistkarikierte Staatslenker auf der Welt tatsächlich so ein primitiver Despot ist, den uns jene Leitmedien, denen ich bezüglich der Auslandsberichterstattung kaum noch über den Weg traue, verkaufen wollen.
Schreib unbedingt weiter, wenn Du über einigermaßen seriöse Kontakte außerhalb der privilegierten und öffentlichen Schichten dieses geheimnissvollen Landes Geschichten aus dem Alltag vermitteln kannst.



Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.01.2016 22:39 | nach oben springen

#903

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 00:46
von StabsfeldKoenig | 2.654 Beiträge

Zitat von Ebielend im Beitrag #894
Richtig, 1984 boykottierten die soz. Länder die Spiele in LA wegen der Afghanistankrise, dafür wurden im Sommer 84 "Ersatzspiele" in Moskau durchgeführt. Daran nahmen auch die nordkoreanischen Sportler teil. Zu DDR Zeiten gab es für einen Olympiasieg 15.000 Mark, für einen Sieg bei den Ersatzspielen die gleiche Summe, also finanziell hatte man sich nicht verschlechtert, aber LA sah man nicht. Ich war in Moskau als Trainer dabei, die Gastgeber gaben sich viel Mühe. Es gab auch heiße Kämpfe, wenn ich an das Endspiel im Handball zwischen der DDR uns der SU denke oder an die eine oder Andere Episode die mit Freundschaft nicht so viel zu tun hatte. Zurück zu den Koreaner, 88 waren sie auch nicht dabei. Die Spiele hatte Südkorea bekommen, aber der Norden wollte auch etwas davon abbekommen, man dachte so an 10-15 Sportarten, die Südkoreaner dachten an max. 5 Sportarten. Die Nordkoreaner bauten aber in der Zwischenzeit unverdrossen weiter einen riesigen Sportkomplex, am Ende konnte man sich aber nicht verständigen. Die pünktlich zu den Spielen fertiggestellten Sportstätten konnte ich dann 89 gut nutzen. Ja, die Koreaner hatten einige gute Spitzenathleten im Ringen, Gewichtheben, Judo, in Barcelona gewannen sie glaube ich 4 Goldmedaillen. Der Nationalsport ist aber Fußball, in der Hauptstadt gibt es 4 große Fußballstadien. Das größte Stadion "1.Mai fasst 160.000 Leute, ich habe mich nicht verschrieben. Das alte Kim Il Sung Stadion fasst 100.00 und die beiden neuen für Olympia gebauten Stadien fassen 60.000 bzw. 30.000 Leute. Soll ich weiterschreiben ?


Wie verbreitet war damals Tekwando in Nordkorea (sowohl im Breitensport, als auch als Zweit- und Ergänzungssportart bei Leistungssportlern)? Welche weiteren, damals nicht olympischen Kampfsportarten wurden trainiert?



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#904

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 00:53
von StabsfeldKoenig | 2.654 Beiträge

Zitat von Ebielend im Beitrag #901
Hallo eisenringtheo, in diesem Koryo Hotel konnte man übernachten wenn man den "blauen Won" (kapitalistisches Ausland) hatte, ich hatte den "roten Won" die Koreaner hatten den "grünen Won". Es gab damals 1989 auch schon den koreanischen Intershop für den blauen Won.
Wie es heute ist weiß ich leider nicht.


Welche Unterschiede in den Einkaufsmöglichkeiten gab es zwischen dem grünen und roten Won? Aus keinem der anderen sozialistischen Ländern kenne ich eine RGW-Touristenwährung. Gab es Versuche bzw. Gerüchte über Schwarztauschen, hätten Nordkoreaner blaue oder rote Won nutzen können?

Wie war (im Vergleich zur DDR) der Zustand der öffentlichen Infrastruktur (z.B. Gebäude, Straßen, Fahrzeuge)? Gab es deutliche Unterschiede zwischen Pjönjang und kleineren Städten?



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#905

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 07:55
von Hanum83 | 4.785 Beiträge

Roter oder und blauer Won, erinnert mich irgendwie an den Markschein, da konntest du auch den falschen oder richtigen Won einstecken haben, damals in der Allerschönsten.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#906

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 11:11
von Ebielend | 29 Beiträge

Hätte ich 1989 gewusst, welche Fragen 25 Jahre später auf mich niederprasseln, hätte ich mich mehr mit allgemeinen täglichen Abläufen beschäftigt.
Städtebaulich wirkte vieles wie DDR, das geistig, politisch, kulturelle Zentrum - die Hauptstadt ist das Aushängeschild. Die Innenstadt tadellos in Ordnung, überall sah man Leute mit Besen und Schaufel rumhantieren. Die Straßen war aber relativ leer, zu sehen bekam man nur Volvo und Mercedes. Kein Scherz, im privaten Besitz gab es keine Autos, was auf den Straßen rumfuhr waren Dienstwagen. Auch ich wurde in einem Volvo durch die Gegend gefahren, mir war es etwas peinlich - den Gastgebern überhaupt nicht. Die Straßen waren 5 spurig, wieso 5 Spuren fragte ich am ersten Tag, ich bekam die Antwort die mittlere Spur darf nur von Kim Il Sung genutzt werden. Man kann sich da unwillkürlich ein schmunzeln nicht verkneifen. Ich bin viel mit dem Zug gefahren, ich fuhr nicht schlechter als mit der Reichsbahn. Mit dem Auto ist mir noch eine Fahrt nach Nampo (Hafenstadt) in Erinnerung, gefühlt begegnete uns kein Auto, aber natürlich waren LKWs, Autos und Busse unterwegs ...
Wiegesagt ich war viel mit mir selbst beschäftigt, musste meine Job machen. "Meine 20 Mädels" kamen aus ganz Nordkorea, die waren aber immer da, die fuhren nicht ständig in die Heimat. Es mag jetzt übertrieben klingen, aber eigentlich waren sie kleine Soldatinnen, es ist kein Scherz.
Eine Episode, mein tägliches Training begann 06.00 Uhr, wir liefen 60 Minuten im Wald neben dem Sportlerhotel, 06.30 Uhr fingen plötzlich alle Mädels stark mit weinen an, ich hatte keine Erklärung, sie zeigten nur auf ihre Armbanduhren. Ich sofort zum Hotel zurück, eine Woche später erklärte mir ein Eisschnelllaufkollege, an dem besagten Donnerstag hielt Kim Il Sung 6.45 Uhr eine Rede an die Nation. So könnte ich noch einige Geschichten erzählen. An dieser Heulerei war nichts gespielt, Kim war der Größte, eben der "geliebte Führer".
Wie das Leben strukturiert war kann ich nicht sagen, am liebsten war meinen Gastgebern, wenn ich im Hotel blieb. Meinen roten Won konnte ich auch nur in den Hotelshops ausgeben. Wer jetzt denkt, am Abend nach der Arbeit mal kurz "um die Ecke" in eine gemütliche Kneipe " - Fehlanzeige. Bier gab es nirgendwo und Wein (ich trinke gern ein Glas Roten) mit Umwegen im Hotel. Soll ich noch was schreiben ?



damals wars und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.01.2016 11:13 | nach oben springen

#907

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 11:49
von eisenringtheo | 9.181 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #905
Roter oder und blauer Won, erinnert mich irgendwie an den Markschein, da konntest du auch den falschen oder richtigen Won einstecken haben, damals in der Allerschönsten.

Bei den Münzen gab es drei Versionen: Kein Stern für Inländer - ein Stern für sozialistische Staaten - zwei Sterne für kapitalistische Ausländer

http://www.northkorea-for.com/north-korea-coins
Theo


Ebielend und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#908

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 11:56
von Fraggel | 69 Beiträge

Zitat von Ebielend im Beitrag #906
"Meine 20 Mädels" kamen aus ganz Nordkorea, die waren aber immer da, die fuhren nicht ständig in die Heimat. Es mag jetzt übertrieben klingen, aber eigentlich waren sie kleine Soldatinnen, es ist kein Scherz.


Das kann ich nur bestätigen. Als ich 89 in Nordkorea war habe Kinder im Kindergartenalter gesehen die sich zu einer Marschformation formierten , einer kommandierte und sie marschierten dann los ohne das ein Erwachsener dabei war.


"Noch schlauer als der Fähnrich ist nur der Oberfähnrich" - Oberfähnrich Dygallo , "die 9. Kompanie"


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#909

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 12:04
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Als ich 89 in Nordkorea war habe Kinder im Kindergartenalter gesehen die sich zu einer Marschformation formierten , einer kommandierte und sie marschierten dann los ohne das ein Erwachsener dabei war.

Krank,einfach nur Krank.


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#910

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 12:08
von eisenringtheo | 9.181 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #909
Als ich 89 in Nordkorea war habe Kinder im Kindergartenalter gesehen die sich zu einer Marschformation formierten , einer kommandierte und sie marschierten dann los ohne das ein Erwachsener dabei war.

Krank,einfach nur Krank.

Das ist eben wahre Vaterlandsliebe: Sie wollen den Sozialismus verteidigen.


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#911

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 12:50
von Marder | 1.413 Beiträge

Naja so ein kleiner dicker Teletubbie ist ja auch knuddelig. Darauf stehen scheinbar kleine Mädchen.
Mit freundlichen Grüßen Marder


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
zuletzt bearbeitet 30.01.2016 12:51 | nach oben springen

#912

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 16:51
von beobachter | 92 Beiträge

Da diese Menschen leider keine Möglichkeiten haben sich über die Lebensweisen anderer länder zu informieren kommen dann solche Auswüchse und perversionen zustande.Sie werden das alles als Normalität betrachten. Irgendwann werden sie den dicken Pandabären in die Wüste schicken.


Fraggel hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#913

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 17:08
von Hanum83 | 4.785 Beiträge

Zitat von beobachter im Beitrag #912
Da diese Menschen leider keine Möglichkeiten haben sich über die Lebensweisen anderer länder zu informieren kommen dann solche Auswüchse und perversionen zustande.Sie werden das alles als Normalität betrachten. Irgendwann werden sie den dicken Pandabären in die Wüste schicken.






Ich glaub auch das sie nichts anderes kennen und ihr Leben wohl als normal empfinden, die Abschottung funktioniert scheinbar richtig gut.
Wenn der oder die Pandas doch mal gen Wüste marschieren und die Segnungen des Kapitalismus erreichen dann die Leute, der Kulturschock wird wohl um einiges schlimmer ausfallen als bei uns in der DDR, etwas weltgewandter waren wir ja schon, hatten ja sogar Westfernsehen


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#914

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 17:19
von damals wars | 12.198 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #909
Als ich 89 in Nordkorea war habe Kinder im Kindergartenalter gesehen die sich zu einer Marschformation formierten , einer kommandierte und sie marschierten dann los ohne das ein Erwachsener dabei war.

Krank,einfach nur Krank.


In einem Land saßen die Kinder in Reihe und Glied auf dem Töpfen, in dem anderen lernten sie auch Diziplin.
Die Flüchtlings"freunde" erwarten doch auch ein völlig konformes Verhalten von den Flüchtlingen.
Wo ist die Begeisterung auf einmal hin?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#915

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 17:56
von Ebielend | 29 Beiträge

Zu meiner Zeit klappte die Abschottung "perfekt". Im Radio bekam man nur 2 Sender rein : Radio Pjönyang 1 + 2 und nordkoreanisches TV Programm. Meistens liefen dramatische Filme aus dem Koreakrieg, es erinnerte mich an die Zeit Von "Befreiung Teil 1 -5" .
Einer schrieb "krankhaft", dass ist zu oberflächlich, die asiatische Mentalität unterscheidet uns schon erheblich. Ich kann nur für den Leistungssport sprechen, aber Drill gehörte DAMALS und HEUTE zur Ausbildung in Nord- und Südkorea, aber auch in der restlichen Welt. Turner und Turnerinnen wurden in Rumänien, USA und der DDR gleichermaßen gequält. Ich sehe immer noch Maxi Gnauck weinend in Kienbaum in der Trainingshalle am Stufenbarren, doch dann war sie Olympiasiegerin. Die südkoreanischen Hockeyspielerinnen lebten 4 Jahre kaserniert, der Erfolg - Silbermedaille in Seoul 1988 usw. Korea ist doch wie Deutschland über erfolgreiche Sportler fanden wir Anerkennung in der Welt. Da war auch immer der Klassenkampf, der EINE wollte besser sein als der ANDERE. 1968 in Mexico stellte die DDR 9 Olympiasieger, Platz 5 in der Medaillenwertung. Die BRD stand 5x auf dem Siegertreppchen nur Platz 5. 1972 München in "die Höhle des Löwen" , da musste das DDR Ergebnis viel besser ausfallen, Kampfzielstellung Platz 3 und 20 Goldmedaillen und gesamt 66 Medaillen die BRD auf Platz 4 mit nur 40 Medaillen davon 13 Gold. Jetzt wusste die ganze Welt wo die besten Deutschen herkommen! Dafür zahlte man aber einen stolzen Preis, im Frühjahr 1969 kam der sogenannte "DDR Leistungssportbeschluss", viele Sportarten wurden aus dem Förderungsprogramm genommen, Wettkampfreisen ins KA entfielen usw. - Was die Partei sagt ...
... und in Korea der gleiche Wettlauf, in München 72 liegt Südkorea 11 Plätze hinter Nordkorea auf Platz 33, mit lediglich einer gewonnenen Silbermedaille. 2012 in London ist Südkorea auf Platz 5 mit 13 Goldmedaillen, die Brüder und Schwestern aus dem Norden wurden besiegt.
Ist nicht der ganze Spitzensport krank ?



Fritze und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#916

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 18:05
von eisenringtheo | 9.181 Beiträge

Menschen sind ja im allgemeinen nicht blöd. Sie verhalten sich so, dass es ihnen möglichst gut geht.
....
Ob die Abschottung im Zeitalter des Internets wirklich noch gut funktioniert?
http://www.golem.de/news/universitaet-ki...412-111387.html
http://www.chip.de/downloads/Red-Star-OS_75452162.html
Theo


zuletzt bearbeitet 30.01.2016 18:08 | nach oben springen

#917

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 18:11
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Marder im Beitrag #911
Naja so ein kleiner dicker Teletubbie ist ja auch knuddelig. Darauf stehen scheinbar kleine Mädchen.
Mit freundlichen Grüßen Marder


Achtung keine Unterstellung! Eventuell steht so ein Teletubbie auch auf kleine Mädchen,
Gerd


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#918

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 18:22
von Mike59 | 7.978 Beiträge

Zitat von Ebielend im Beitrag #915
Zu meiner Zeit klappte die Abschottung "perfekt". Im Radio bekam man nur 2 Sender rein : Radio Pjönyang 1 + 2 und nordkoreanisches TV Programm. Meistens liefen dramatische Filme aus dem Koreakrieg, es erinnerte mich an die Zeit Von "Befreiung Teil 1 -5" .
Einer schrieb "krankhaft", dass ist zu oberflächlich, die asiatische Mentalität unterscheidet uns schon erheblich. Ich kann nur für den Leistungssport sprechen, aber Drill gehörte DAMALS und HEUTE zur Ausbildung in Nord- und Südkorea, aber auch in der restlichen Welt. Turner und Turnerinnen wurden in Rumänien, USA und der DDR gleichermaßen gequält. Ich sehe immer noch Maxi Gnauck weinend in Kienbaum in der Trainingshalle am Stufenbarren, doch dann war sie Olympiasiegerin. Die südkoreanischen Hockeyspielerinnen lebten 4 Jahre kaserniert, der Erfolg - Silbermedaille in Seoul 1988 usw. Korea ist doch wie Deutschland über erfolgreiche Sportler fanden wir Anerkennung in der Welt. Da war auch immer der Klassenkampf, der EINE wollte besser sein als der ANDERE. 1968 in Mexico stellte die DDR 9 Olympiasieger, Platz 5 in der Medaillenwertung. Die BRD stand 5x auf dem Siegertreppchen nur Platz 5. 1972 München in "die Höhle des Löwen" , da musste das DDR Ergebnis viel besser ausfallen, Kampfzielstellung Platz 3 und 20 Goldmedaillen und gesamt 66 Medaillen die BRD auf Platz 4 mit nur 40 Medaillen davon 13 Gold. Jetzt wusste die ganze Welt wo die besten Deutschen herkommen! Dafür zahlte man aber einen stolzen Preis, im Frühjahr 1969 kam der sogenannte "DDR Leistungssportbeschluss", viele Sportarten wurden aus dem Förderungsprogramm genommen, Wettkampfreisen ins KA entfielen usw. - Was die Partei sagt ...
... und in Korea der gleiche Wettlauf, in München 72 liegt Südkorea 11 Plätze hinter Nordkorea auf Platz 33, mit lediglich einer gewonnenen Silbermedaille. 2012 in London ist Südkorea auf Platz 5 mit 13 Goldmedaillen, die Brüder und Schwestern aus dem Norden wurden besiegt.
Ist nicht der ganze Spitzensport krank ?

Hab echt überlegt was KA bedeuten soll - das hatte in der DDR den Namen NSW. Bring mich hier nicht durcheinander.


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#919

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 18:27
von eisenringtheo | 9.181 Beiträge

Da ist noch das...allerdings sehr offtopic

Theo


Hanum83 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#920

RE: Zur Demokratischen Volksrepublik Korea

in Themen vom Tage 30.01.2016 18:34
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von Ebielend im Beitrag #915
Zu meiner Zeit klappte die Abschottung "perfekt". Im Radio bekam man nur 2 Sender rein : Radio Pjönyang 1 + 2 und nordkoreanisches TV Programm. Meistens liefen dramatische Filme aus dem Koreakrieg, es erinnerte mich an die Zeit Von "Befreiung Teil 1 -5" .
Einer schrieb "krankhaft", dass ist zu oberflächlich, die asiatische Mentalität unterscheidet uns schon erheblich. Ich kann nur für den Leistungssport sprechen, aber Drill gehörte DAMALS und HEUTE zur Ausbildung in Nord- und Südkorea, aber auch in der restlichen Welt. Turner und Turnerinnen wurden in Rumänien, USA und der DDR gleichermaßen gequält. Ich sehe immer noch Maxi Gnauck weinend in Kienbaum in der Trainingshalle am Stufenbarren, doch dann war sie Olympiasiegerin. Die südkoreanischen Hockeyspielerinnen lebten 4 Jahre kaserniert, der Erfolg - Silbermedaille in Seoul 1988 usw. Korea ist doch wie Deutschland über erfolgreiche Sportler fanden wir Anerkennung in der Welt. Da war auch immer der Klassenkampf, der EINE wollte besser sein als der ANDERE. 1968 in Mexico stellte die DDR 9 Olympiasieger, Platz 5 in der Medaillenwertung. Die BRD stand 5x auf dem Siegertreppchen nur Platz 5. 1972 München in "die Höhle des Löwen" , da musste das DDR Ergebnis viel besser ausfallen, Kampfzielstellung Platz 3 und 20 Goldmedaillen und gesamt 66 Medaillen die BRD auf Platz 4 mit nur 40 Medaillen davon 13 Gold. Jetzt wusste die ganze Welt wo die besten Deutschen herkommen! Dafür zahlte man aber einen stolzen Preis, im Frühjahr 1969 kam der sogenannte "DDR Leistungssportbeschluss", viele Sportarten wurden aus dem Förderungsprogramm genommen, Wettkampfreisen ins KA entfielen usw. - Was die Partei sagt ...
... und in Korea der gleiche Wettlauf, in München 72 liegt Südkorea 11 Plätze hinter Nordkorea auf Platz 33, mit lediglich einer gewonnenen Silbermedaille. 2012 in London ist Südkorea auf Platz 5 mit 13 Goldmedaillen, die Brüder und Schwestern aus dem Norden wurden besiegt.
Ist nicht der ganze Spitzensport krank ?

Die ganzen Medaillien lass mal weg,steckt doch sowieso nur Doping dahinter,
hast du darüber was in Erfahrung bringen können @Ebielend?
Lutze


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