#81

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 11.05.2013 07:16
von Pit 59 | 10.122 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #80
mir hat man noch nicht einmal zu DDR-Zeiten ein Visum für
Ungarn erteilt
Lutze


Tja Lutze,weil ich das fast jährlich brauchte,bin ich auch immer Vorbildlich zur Wahl der Kandidaten der Nationalen Front gegangen
Zur Tarnung noch Mitglied der FFW,und schon war man ein Vorbildlicher Staatsbürger,der Visa Stempel für Ungarn war mir immer sicher.
Oder waren es doch die Beziehungen zum Zentralrat der FDJ


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#82

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 11.05.2013 09:49
von Unner Gräzer | 399 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #81
Zitat von Lutze im Beitrag #80
mir hat man noch nicht einmal zu DDR-Zeiten ein Visum für
Ungarn erteilt
Lutze


Tja Lutze,weil ich das fast jährlich brauchte,bin ich auch immer Vorbildlich zur Wahl der Kandidaten der Nationalen Front gegangen
Zur Tarnung noch Mitglied der FFW,und schon war man ein Vorbildlicher Staatsbürger,der Visa Stempel für Ungarn war mir immer sicher.
Oder waren es doch die Beziehungen zum Zentralrat der FDJ



Ungarnvisum ist mir 1987 oder 1988 auch verweigert worden.



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#83

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 11.05.2013 09:53
von Unner Gräzer | 399 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #78
Zitat von Vierkrug im Beitrag #74
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #71
Ich versuche es einmal richtig zu stellen - auch in wenigen Zeilen, wenn auch diese Thematik sehr komplex ist. Ich bin zwar bis dato nicht GVS-, VVS-, VS- und VD-entpflichtet, aber das tut nichts zur Sache.
Den Mitarbeiter für Sicherheitsfragen gab es in jeder Bezirks- und Kreisleitung der SED - im ZK war es der Abteilungsleiter für Sicherheitsfragen. Die Mitarbeiter für Sicherheitsfragen kamen in der Regel aus den bewaffneten Organen der DDR und hatten auch militärische Dienstgrade, bei den Kreisleitungen in der Regel Hauptmann bzw. Major, in der Bezirksleitung überwiegend Oberst. Sie unterstanden direkt dem jeweiligem 1. Sekretär und hielten zwischen diesem und den Dienststellen des MfS, der Volkspolizei, des Strafvollzuges usw. die Verbindung, d.h. auch den Informationsaustausch.
Sie entschieden jedoch nicht wer reisen darf und wer nicht.
Reisekader wurden auf der Grundlage einer Reisekadernomenklatur der staatlichen Leitungen ausgewählt und von ihnen auch zur Sicherheitsüberprüfung durch das MfS eingereicht. Das Dokument, das Alfred freundlicherweise hier hineingestellt hat. Im Vorfeld gab es aber schon entsprechende Konsultationen mit den entsprechenden Führungsebenen der Partei. Gab es dort schon Einwände und Bedenken, dann kam es auch nicht zur betreffenden Sicherheitsüberprüfung. Also entschied schon die Partei im Vorfeld, wer Reisekader wird und wer nicht.
Wenn die Sicherheitsüberprüfung stattgefunden hat, dann gab es seitens des MfS entweder Zustimmung, Bedenken oder Ablehnung aus unterschiedlichen Aspekten.
Wenn aber die Zustimmung aller Beteiligten vorlag, dann wurde seitens des Betriebes bei der zuständigen Meldestelle der VP (Pass-und Meldewesen) der Reisepass für den Betreffenden beantragt. Dieser Pass blieb Eigentum des Betriebes und wurde entweder bei der Betriebsleitung oder den dafür veranrtwortlichen Reisestellen hinterlegt und nur bei Dienstreisen in Verbindung mit einem Dienstreiseauftrag ausgehändigt.

Ist das jetzt verständlich ???

Vierkrug


Hmm na ja , weiß nicht recht.
wer waren denn die staatlichen Leitungen und die entsprechenden Führungsebenen der Partei?
Was wenn sich Partei und MfS nicht einig waren über einen Kandidaten? Wer hatte das letzte Wort?
Die VP hat dann nur noch abgestempelt, oder bestand da noch die "Gefahr" der Ablehnung?


So letztmalig und dann ist Schluß für mich.
Staatliche Leitungen = Betriebs- und Kombinatsleitungen, Institutsleitungen, Leitungen wissenschaftlicher Einrichtungen etc.
Führungsebenen der Partei = BPO-Leitung, Kreis- und Industriekreisleitung, Institutsparteileitungen, Parteileitungen von Universitäten, Akademien u.ä.
Wenn die Partei im Vorfeld schon Bedenken gegenüber den von der staatlichen Leitung vorgeschlagenen Reisekader hatte und diesen abgelehnt hatte, dann kam es erst garnicht zur Sicherheitsüberprüfung des Betreffenden durch das MfS !!!
Und die Meldestelle (Pass-und Meldewesen) war nur noch ausführende Stelle für die Passangelegenheiten. Die VP konnte überhaupt nichts mehr drehen oder gar ablehnen !!!

Vierkrug



Blau markiert bitte beachten !!!
Ansonsten konnten in letzter Instanz auch Entscheidungen von ganz oben getroffen werden - das stimmt. War aber nicht die Regel.

Vierkrug


Blau markiert bestätigt meine Vermutungen am ehesten. Dank an Vierkrug und die anderen Insider für die Aufklärung dieses wirklich sehr komplexen Themas.



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#84

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 11.05.2013 10:59
von Thunderhorse | 3.993 Beiträge

Zur Thematik Ausreise bzw. Reise für DDR-Bürger einige weitere Anweisungen, DV, RL.:
Paßgesetz der DDR vom 28. Juni 1979
dazu die Anordnung über Paß- und Visaangelegenheiten mit gleichem Datum.

Verordnung über Reisen von Bürgern der DDR nach dem Ausland vom 30. 11. 1988

Befehl Nr. 0023/80 des MdI vom 30.12.1980
Stellung, Aufgaben und Grundsätze der Arbeitsweise der AG I der K

Richtlinie Nr. 00201/82 vom 31.12.1982 des MdI
HA K, Abteilung I

........


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 11.05.2013 11:01 | nach oben springen

#85

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 11.05.2013 11:08
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Mensch Lutze, das hättest du dir doch denken können, erst Zettel kleben für Polen und dann wundern siehe ...

"mir hat man noch nicht einmal zu DDR-Zeiten ein Visum für
Ungarn erteilt"
Lutze

Du bist eben ein Autoschrauber und kein Intelligenzbolzen...hhhhaaaa

Lebensläufer


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#86

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 11.05.2013 11:39
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #85
Mensch Lutze, das hättest du dir doch denken können, erst Zettel kleben für Polen und dann wundern siehe ...

"mir hat man noch nicht einmal zu DDR-Zeiten ein Visum für
Ungarn erteilt"
Lutze

Du bist eben ein Autoschrauber und kein Intelligenzbolzen...hhhhaaaa

Lebensläufer

mir war schon klar,weshalb ich nicht nach Ungarn durfte,meine ganzen
Kumpels sind zur Urlaubszeit immer da unten gewesen,
ich also alleine auf die Insel Usedom,Camping-Platz Ückeritz/Bansin,
was waren da für schöne Mädels,und als der Urlaub vorbei
war,waren meine Kumpels richtig neidisch
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#87

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 11.05.2013 12:05
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Schau mal Lutze, hattest du da auch so flotte junge Mädels wie der Rainer auf dem Foto damals um dich herum? Ich glaube das Jahr war 1985 und der Ort war Pepelow nahe dem Salzhaff an der schönen ostdeutschen Ostseeküste.

Lebensläufer


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#88

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 11.05.2013 12:19
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #87
Schau mal Lutze, hattest du da auch so flotte junge Mädels wie der Rainer auf dem Foto damals um dich herum? Ich glaube das Jahr war 1985 und der Ort war Pepelow nahe dem Salzhaff an der schönen ostdeutschen Ostseeküste.

Lebensläufer



für mich eine sehr schöne Zeit an der Ostsee gewesen,
trotz Visum-Verbot nach Ungarn,dann hast du auch diese
schöne Zeit genossen,ich möchte die Zeit zurückdrehen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
Lebensläufer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#89

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 11.05.2013 12:29
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Deswegen kommen die jungen Mädels nicht wieder Lutze. Die Jüngere war übrigens eine meiner Töchter, das schöne nackte Mädel daneben ihre bestimmt damals doppelt so junge Freundin. Das waren noch Zeiten Lutze, da geb ich dir Recht nur meine hübsche junge Frau wollte ihre wirklich gute Figur nicht unbedingt im Internet sehen. Ich fügte mich somit...ihrem Wunsch, fand es aber sehr schade.

Lebensläufer


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#90

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 11.05.2013 12:40
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #89
Deswegen kommen die jungen Mädels nicht wieder Lutze. Die Jüngere war übrigens eine meiner Töchter, das schöne nackte Mädel daneben ihre bestimmt damals doppelt so junge Freundin. Das waren noch Zeiten Lutze, da geb ich dir Recht nur meine hübsche junge Frau wollte ihre wirklich gute Figur nicht unbedingt im Internet sehen. Ich fügte mich somit...ihrem Wunsch, fand es aber sehr schade.

Lebensläufer

damals war ich ungebunden,und die Mädels aus dem Spreewald.........
ich höre lieber auf
Lutze


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Lebensläufer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#91

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 12.05.2013 20:52
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #45
Ich muss das hier nicht erklären ,capito?
NJET! Nix capito ... weil wie auch, wenn's nicht erklärt wird.

Aber mit dem 'verweigertem Visum' isses da dank wiki bissel einfacher:
Für Bruderländer, und zu denen zählte auch die UVR, bedurfte es gar keines Visums. So konnte da auch nix verweigert werden. Naja, oder fast nix ... es war eine Reiseanlage für den visafreien Reiseverkehr, das Formular PM105.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 12.05.2013 20:53 | nach oben springen

#92

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 13.05.2013 20:49
von Unner Gräzer | 399 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #91
Zitat von seaman im Beitrag #45
Ich muss das hier nicht erklären ,capito?
NJET! Nix capito ... weil wie auch, wenn's nicht erklärt wird.

Aber mit dem 'verweigertem Visum' isses da dank wiki bissel einfacher:
Für Bruderländer, und zu denen zählte auch die UVR, bedurfte es gar keines Visums. So konnte da auch nix verweigert werden. Naja, oder fast nix ... es war eine Reiseanlage für den visafreien Reiseverkehr, das Formular PM105.




Und warum durfte dann mancher nicht nach Ungarn reisen ?



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#93

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 14.05.2013 06:59
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #91
Zitat von seaman im Beitrag #45
Ich muss das hier nicht erklären ,capito?
NJET! Nix capito ... weil wie auch, wenn's nicht erklärt wird.





Reiss diese Aussage bitte (diese meine) nicht aus dem Zusammenhang.
Es ging um die Frage "Bürge" für Kandidaten der SED.
Das muss nicht ich hier in diesem thread erklären.
Mehr nicht.


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#94

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 14.05.2013 07:59
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Zitat von Unner Gräzer im Beitrag #92
Zitat von 94 im Beitrag #91
[quote=seaman|p251676]Ich muss das hier nicht erklären ,capito?
NJET! Nix capito ... weil wie auch, wenn's nicht erklärt wird.

Aber mit dem 'verweigertem Visum' isses da dank wiki bissel einfacher:
Für Bruderländer, und zu denen zählte auch die UVR, bedurfte es gar keines Visums. So konnte da auch nix verweigert werden. Naja, oder fast nix ... es war eine Reiseanlage für den visafreien Reiseverkehr, das Formular PM105.




Und warum durfte dann mancher nicht nach Ungarn reisen ?[/quote]


Schikane, Belehrung, Gängelung , Machtbeweis.......kannst Dir was aussuchen.
Die unsympatische Dame im VPKA benahm sich mir gegenüber unfreundlich, so als hätte ich ihr in den Ausschnitt gegriffen.
Ein Umzug in einen anderen Bezirk konnte schon Wunder bewirken.Plötzlich gabs dann wieder eine Reiseanlage.


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#95

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 14.05.2013 08:40
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von seaman im Beitrag #93
Zitat von 94 im Beitrag #91
Zitat von seaman im Beitrag #45
Ich muss das hier nicht erklären ,capito?
NJET! Nix capito ... weil wie auch, wenn's nicht erklärt wird.





Reiss diese Aussage bitte (diese meine) nicht aus dem Zusammenhang.
Es ging um die Frage "Bürge" für Kandidaten der SED.
Das muss nicht ich hier in diesem thread erklären.
Mehr nicht.





Morjeens Seaman....

Zum besseren Verstaendnis Seaman.....
Nee es ging eben nicht um das "Buergen" fuer einen Kandidaten der SED....
Das hat 94 neuntsch schon "erkannt".

Es ging um Buergen fuer Nicht(oder auch noch nicht Mitglieder,damit sind auch die Kandidaten eingeschlossen)Mitglieder SED....
Du schreibst Du haettest Dich intensiv mit dem Thema beschaeftigt,so soll nun auch eine Wissensluecke geschlossen werden.

Auch im "Auswahlverfahren"von Reisekader,sei es die Handelsmarine,sei es ein Besuch im Ausland(Privatreise oder dienstlich)
wurden oft Leitungskader (Betriebsdirektor etc.) in die "Pflicht" genommen.
Dies geschah meisst dann,wenn dieser sich fuer den Reisekandidaten eingesetzt hat oder der Vorschlag von Ihm kam.
Am Ende hies es dann... die "Partei"hat dem "Auserwaehlten"das Vertrauen ausgesprochen,davon wusste der Auserwaehlte meisst wenig oder nicht.

Sodann einen schoenen Tag fuer Dich...
Gruessli BO


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#96

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 14.05.2013 08:45
von seaman | 3.487 Beiträge

Also Buergen für Reisekader NSW?

Kann ich nichts zu sagen.

Dann habe ich das falsch gedeutet.Hatte Buergen im Zusammenhang mit SED-Mitgliedschaft gebracht.


zuletzt bearbeitet 14.05.2013 08:47 | nach oben springen

#97

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 14.05.2013 08:54
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von seaman im Beitrag #96

Also Buergen für Reisekader NSW?

Kann ich nichts zu sagen.

Dann habe ich das falsch gedeutet.



Genau....

Beispiel! "Reisekader" in einem dienstlichen Umfeld mit der noetigen detaillierten technischen Kenntnis soll ins NSW.
Dieser ist kein SED Mitglied und kein Kandidat der Partei.
Nehmen wir das Beispiel aus 1989...der Betriebsdirektor verbuergt sich fuer den Mann,das er zurueckkehrt..also in die DDR
Am Abreisetag wird der Betriebsdirektor morgens um 4Uhr nochmals von den Genossen aus dem Bett telefoniert,waehrend der Reisekader gerade im Bahnhof Friedrichstrasse auf dem Bahnsteig Platz genommen hat.
"Solln/Koennen wir den fahren lassen"?
Dann war 4 Tage "schwitzen"fuer den BD angesagt......was fuer Zeiten....

Okidoki Seaman....

Grussli BO

Gruessli BO


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#98

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 14.05.2013 08:59
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #97
Zitat von seaman im Beitrag #96

Also Buergen für Reisekader NSW?

Kann ich nichts zu sagen.

Dann habe ich das falsch gedeutet.



Genau....

Beispiel! "Reisekader" in einem dienstlichen Umfeld mit der noetigen detaillierten technischen Kenntnis soll ins NSW.
Dieser ist kein SED Mitglied und kein Kandidat der Partei.
Nehmen wir das Beispiel aus 1989...der Betriebsdirektor verbuergt sich fuer den Mann,das er zurueckkehrt..also in die DDR
Am Abreisetag wird der Betriebsdirektor morgens um 4Uhr nochmals von den Genossen aus dem Bett telefoniert,waehrend der Reisekader gerade im Bahnhof Friedrichstrasse auf dem Bahnsteig Platz genommen hat.
"Solln/Koennen wir den fahren lassen"?
Dann war 4 Tage "schwitzen"fuer den BD angesagt......was fuer Zeiten....

Okidoki Seaman....

Grussli BO

Gruessli BO





Für mich war der Ausgangspunkt des Themas sinngemäss :


Einstellungskriterien und Ablehnungsgründe für Lehrlinge bei der zivilen Seeschifffahrt der DDR.
Darauf haben sich meine Antworten fokussiert.
Deshalb auch die Verwechslung des Begriffes "Buergen".
Habe nie darüber gelesen,dass eine Politabteilung oder Kombinatsleiter für den neu einzustellenden Lehrling einen "Buergen" benannte.


seaman


zuletzt bearbeitet 14.05.2013 09:02 | nach oben springen

#99

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 14.05.2013 09:10
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von seaman im Beitrag #98
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #97
Zitat von seaman im Beitrag #96

Also Buergen für Reisekader NSW?

Kann ich nichts zu sagen.

Dann habe ich das falsch gedeutet.



Genau....

Beispiel! "Reisekader" in einem dienstlichen Umfeld mit der noetigen detaillierten technischen Kenntnis soll ins NSW.
Dieser ist kein SED Mitglied und kein Kandidat der Partei.
Nehmen wir das Beispiel aus 1989...der Betriebsdirektor verbuergt sich fuer den Mann,das er zurueckkehrt..also in die DDR
Am Abreisetag wird der Betriebsdirektor morgens um 4Uhr nochmals von den Genossen aus dem Bett telefoniert,waehrend der Reisekader gerade im Bahnhof Friedrichstrasse auf dem Bahnsteig Platz genommen hat.
"Solln/Koennen wir den fahren lassen"?
Dann war 4 Tage "schwitzen"fuer den BD angesagt......was fuer Zeiten....

Okidoki Seaman....

Grussli BO

Gruessli BO





Für mich war der Ausgangspunkt des Themas sinngemäss :


Einstellungskriterien und Ablehnungsgründe für Lehrlinge bei der zivilen Seeschifffahrt der DDR.
Darauf haben sich meine Antworten fokussiert.
Deshalb auch die Verwechslung des Begriffes "Buergen".
Habe nie darüber gelesen,dass eine Politabteilung oder Kombinatsleiter für den neu einzustellenden Lehrling einen "Buergen" benannte.


seaman





Menno....der Buerge musste/wurde nicht von den Abteilungen oder Direktoren benannt ,sondern stellte sich selbst fuer den von Ihm auserwaehlten "Reisekader" mit seinbem "Wort"/seiner Buergschaft zur Verfuegung!

z.B. bei der Auswahl von 2 "gleichwertigen Kadern" gleich gute Noten etc....

Fuer den Einen,vielleicht weil Jemand jemanden kennt,wird "gebuergt,fuer den Anderen eben nicht und schon ist einer raus!

Denke jetzt haben "wirs"verstanden...

Gruessli BO

P.S. schoenen Tag noch,ick muss


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#100

RE: Wer hat ähnliches erlebt?

in DDR Staat und Regime 14.05.2013 09:14
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #99
Zitat von seaman im Beitrag #98
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #97
Zitat von seaman im Beitrag #96

Also Buergen für Reisekader NSW?

Kann ich nichts zu sagen.

Dann habe ich das falsch gedeutet.



Genau....

Beispiel! "Reisekader" in einem dienstlichen Umfeld mit der noetigen detaillierten technischen Kenntnis soll ins NSW.
Dieser ist kein SED Mitglied und kein Kandidat der Partei.
Nehmen wir das Beispiel aus 1989...der Betriebsdirektor verbuergt sich fuer den Mann,das er zurueckkehrt..also in die DDR
Am Abreisetag wird der Betriebsdirektor morgens um 4Uhr nochmals von den Genossen aus dem Bett telefoniert,waehrend der Reisekader gerade im Bahnhof Friedrichstrasse auf dem Bahnsteig Platz genommen hat.
"Solln/Koennen wir den fahren lassen"?
Dann war 4 Tage "schwitzen"fuer den BD angesagt......was fuer Zeiten....

Okidoki Seaman....

Grussli BO

Gruessli BO





Für mich war der Ausgangspunkt des Themas sinngemäss :


Einstellungskriterien und Ablehnungsgründe für Lehrlinge bei der zivilen Seeschifffahrt der DDR.
Darauf haben sich meine Antworten fokussiert.
Deshalb auch die Verwechslung des Begriffes "Buergen".
Habe nie darüber gelesen,dass eine Politabteilung oder Kombinatsleiter für den neu einzustellenden Lehrling einen "Buergen" benannte.


seaman





Menno....der Buerge musste/wurde nicht von den Abteilungen oder Direktoren benannt ,sondern stellte sich selbst fuer den von Ihm auserwaehlten "Reisekader" mit seinbem "Wort"/seiner Buergschaft zur Verfuegung!

z.B. bei der Auswahl von 2 "gleichwertigen Kadern" gleich gute Noten etc....

Fuer den Einen,vielleicht weil Jemand jemanden kennt,wird "gebuergt,fuer den Anderen eben nicht und schon ist einer raus!

Denke jetzt haben "wirs"verstanden...

Gruessli BO

P.S. schoenen Tag noch,ick muss



Achso...Eines noch,fuer den Buergen war das schon eine "schwere Last"die da zu tragen war,aus Sicht der Genossen war dies damals
nicht einfach mal so larifari....eine "Buergschaft"hatte schon ein Gewicht!(Naja sagt der Name ja schon)


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