#721

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.08.2009 16:47
von Peter F. (gelöscht)
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Zitat von Alfred
Peter,

zu Gartenschläger vielleicht mal hier lesen, ab Seite 390

Zu der SM 70, auch dies ist mir neu.

Eigentlich kam diese aus der CSSR und über den damaligen Chef der Grenztruppen der DDR General Peter.

Das mal kurz zur SM 70

Die Ersetzung der ursprünglich angelegten Erdminensperren durch die SM 70



· Anfang der 70 er Jahre- erfolgte ,um

· einerseits die militärische Grenzsicherung nach beiden Seiten hin aufrechtzuerhalten und

· andererseits das Gefährdungspotential für Grenzverletzer soweit wie möglich auszuschließen.



Darüber hinaus hatte dieses Minensystem den Vorteil, daß bei Gefahrensituationen einzelne Minenfelder abgeschaltet werden konnten, um eine schnellere Bergung von Verletzten zu ermöglichen.

Auch die SM -70 - Anlagen waren abgesichert und große Warnschilder wiesen in beiden Richtungen auf die Lebensgefahr hin, die mit einem unbefugten Überwinden dieser Anlage verbunden war.



Dabei sollte man auch folgendes berücksichtigen.



· für Angriffe aus dem Westen waren die Minenfelder das 1. Hindernis

· für Grenz - Verletzer aus dem Osten waren die Minenfelder nach 5 km Sperrgebiet das letzte Hindernis.





Alle Minenfelder wurden nach dem Prinzip der militärischen Verteidigung so angelegt, daß



· in den zu erwartenden Handlungsrichtungen des Gegners



· zuerst die Minensperren wirksam würden

· und erst dann die Kräfte der Sicherung und Verteidigung handeln.



Deshalb waren auch alle Minenfelder 30 bis 50 Meter von der Staatsgrenze entfernt angelegt.

Zitat von Alfred
Peter,
zu Gartenschläger vielleicht mal hier lesen, ab Seite 390
Zu der SM 70, auch dies ist mir neu.
Eigentlich kam diese aus der CSSR und über den damaligen Chef der Grenztruppen der DDR General Peter.
Das mal kurz zur SM 70
Die Ersetzung der ursprünglich angelegten Erdminensperren durch die SM 70

· Anfang der 70 er Jahre- erfolgte ,um
· einerseits die militärische Grenzsicherung nach beiden Seiten hin aufrechtzuerhalten und
· andererseits das Gefährdungspotential für Grenzverletzer soweit wie möglich auszuschließen.

Darüber hinaus hatte dieses Minensystem den Vorteil, daß bei Gefahrensituationen einzelne Minenfelder abgeschaltet werden konnten, um eine schnellere Bergung von Verletzten zu ermöglichen.
Auch die SM -70 - Anlagen waren abgesichert und große Warnschilder wiesen in beiden Richtungen auf die Lebensgefahr hin, die mit einem unbefugten Überwinden dieser Anlage verbunden war.

Dabei sollte man auch folgendes berücksichtigen.

· für Angriffe aus dem Westen waren die Minenfelder das 1. Hindernis
· für Grenz - Verletzer aus dem Osten waren die Minenfelder nach 5 km Sperrgebiet das letzte Hindernis.


Alle Minenfelder wurden nach dem Prinzip der militärischen Verteidigung so angelegt, daß

· in den zu erwartenden Handlungsrichtungen des Gegners

· zuerst die Minensperren wirksam würden
· und erst dann die Kräfte der Sicherung und Verteidigung handeln.

Deshalb waren auch alle Minenfelder 30 bis 50 Meter von der Staatsgrenze entfernt angelegt.
Zitat von Alfred
Peter,
zu Gartenschläger vielleicht mal hier lesen, ab Seite 390
Zu der SM 70, auch dies ist mir neu.
Eigentlich kam diese aus der CSSR und über den damaligen Chef der Grenztruppen der DDR General Peter.
Das mal kurz zur SM 70
Die Ersetzung der ursprünglich angelegten Erdminensperren durch die SM 70

· Anfang der 70 er Jahre- erfolgte ,um
· einerseits die militärische Grenzsicherung nach beiden Seiten hin aufrechtzuerhalten und
· andererseits das Gefährdungspotential für Grenzverletzer soweit wie möglich auszuschließen.

Darüber hinaus hatte dieses Minensystem den Vorteil, daß bei Gefahrensituationen einzelne Minenfelder abgeschaltet werden konnten, um eine schnellere Bergung von Verletzten zu ermöglichen.
Auch die SM -70 - Anlagen waren abgesichert und große Warnschilder wiesen in beiden Richtungen auf die Lebensgefahr hin, die mit einem unbefugten Überwinden dieser Anlage verbunden war.

Dabei sollte man auch folgendes berücksichtigen.

· für Angriffe aus dem Westen waren die Minenfelder das 1. Hindernis
· für Grenz - Verletzer aus dem Osten waren die Minenfelder nach 5 km Sperrgebiet das letzte Hindernis.


Alle Minenfelder wurden nach dem Prinzip der militärischen Verteidigung so angelegt, daß

· in den zu erwartenden Handlungsrichtungen des Gegners

· zuerst die Minensperren wirksam würden
· und erst dann die Kräfte der Sicherung und Verteidigung handeln.

Deshalb waren auch alle Minenfelder 30 bis 50 Meter von der Staatsgrenze entfernt angelegt.

Antwort an Alfred: Es ist doch unstrittig, dass die Mauer gebaut und die Zonengrenze "gesichert" wurden, um die Fkucht von DDR-Bürgern ab 13.8.61 auszuschließen und Flüchtlinge an der Flucht zu hindern. Warum wurden so viele Menschen an der Mauer von Grenzern, SM-70 und Minen getötet? Das Mauermuseum Haus am Checkpoint Charlie geht in einer 2004 veröffentlichten Erhebung von mehr als 1065 Menschen aus, die bei der Flucht aus der DDR in den Westen ums Leben gekommen sind:
darunter an Berliner Mauer und Grenze: 190
an der innerdeutschen Grenze: 237
bei der Flucht über die Ostsee: 164
bei eigenen Fluchtversuchen getötete DDR-Grenzer: 19
an den Grenzen von Polen, Tschechoslowakei, Bulgarien und Ungarn bei Fluchten in den Westen Getötete: 77
Nicht enthalten sind in diesen Zahlen im Dienst getötete DDR-Grenzer. Es waren laut BStU 29.

In diesem Jahr - zum 13. August 2009 - korrigierte das Haus am Checkpoint Charlie die Zahl der insgesamt bei Fluchtversuchen ums Leben gekommenen Ostdeutschen nach oben auf sogar 1347.

Diese Grenze war zwar nach der Grenze zwischen Nord- und Südkorea die am meisten "gesicherte" Grenze der Welt, da kam nicht einmal die ebenfalls "hochgerüstete" Grenze zwischen den USA und Mexico mit. Und die DDR-Grenze nach Westen gestaltete sich aus Richtung Westen gesehen doch so: DDR-Grenzpfähle, Grenzland bis zum von Westen aus sichtbaren "ersten" Grenzzaun mit den SM 70, die ab 1983 abgebaut wurden, und dann den Minenfeldern. Wenn die Grenze "befestigt" worden wäre, um Gefahr aus dem Westen, wie es immer hieß, abzuwehren: dann hätten die Minen logischerweise aus Westen gesehen, doch zuerst nach den DDR-Grenzpfählen in Richtung Ostdeutschland liegen müssen...

Ach, ich glaube, die Geschichte hat längst "ihr Urteil" über das SED-Regime gesprochen. Wenn es so menschenfreundlich und frei gewesen wäre, wären die Bürger nicht in der gewaltlosen Revolution genau gegen das SED-Politbüro, die Stasi und das Grenzregime auf die Straße gegangen. Wie es zur Maueröffnung kam, kannst Du auch auf meiner Homepage lesen. Und ich könnte mehr schreiben, wenn ADN-Chef Pötschke noch lebte und Schabowski für Recherchen zugänglicher wäre. Ich bin überzeugt: Das bis jetzt über das wirkliche Geschehen bloß die Hälfte bekannt ist. Vermutet wird, aber nicht bewiesen ist, dass es im Politbüro doch einigen Widerstand (vielleicht Streletz oder Dieckel oder gar aus Stasi-Reihen gegen die neue Reiseregelung auch der Freigabe über Grenzen der DDR für alle DDR-Bürger in den Westen gegeben haben könnte. Vielleicht war Schabowskis sogenannter Versprecher geplantes Kalkül... Schnell verbreitete sich "Schabowskis Versprecher" über die Medien. Die Leute aus Ostberlin und der DDR strömten zu den Grenzübergängen, weil schon so ein Chaos im Machtgefüge des SED-Politbüros am 9.11.1989 herrschte, dass die Grenze Bornholmer Straße auf den Druck der sich anstauenden DDR-Bürger "automatisch" und aus Sorge um die Sicherheit wg. drängender Menschen von den dort diensttuenden DDR-Grenzbeamten ohne eine Weisung von Krenz, der dazu als Vorsitzender des Verteidigungsrates die höchste Befugnis hätte, noch durch einen anderen Befehl "von ganz" oben geöffnet wurde. Im Dominoeffekt wurden dann auch die anderen Übergänge freigegeben. Krenz konnte offiziell seine "Hände in Unschuld waschen", denn Schabowski sollte eigentlich bekannt geben, dass die Regelung erst ab 10. November gelte. Frage: Wieso steckt Krenz Schabowski, der den ganzen Tag nicht bei der ZK-Sitzung dabei war, abends kurz vor der Pressekonferenz einen Notizzettel mit der neuen Reiseregelung zu, obwohl es dazu noch nicht mal einen formgerechten Beschluss der noch amtierenden DDR-Regierung gab? Alles offene Fragen. Nun lass ich das Spekulieren. Lese mal über die Schabowski-Pressekonferenz auf meiner Homepage. Das dort ist recherchiert und verbürgt. gruss Peter F.


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#722

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.08.2009 16:52
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow
in dem zuge möchte ich der aussage von @augenzeuge widersprechen das alle leitungskader duckmäuser o.ä. waren. ganz im gegenteil...



@GW, von allen kann ich gar nicht sprechen, aber von vielen. Ich habe es so mehrfach erlebt, GW - ohne Abstriche.
Natürlich gab es sicher auch andere. Du wirst es ja auch im Betrieb erlebt haben. Aber Heyms Aussage hatt doch vielen von der Seele gesprochen, oder nicht?


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#723

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.08.2009 16:56
von Alfred | 6.853 Beiträge

Peter,

wenn ich schon diesen Satz lese von Dir lese:

Vermutet wird,"aber nicht bewiesen ist, dass es im Politbüro doch einigen Widerstand (vielleicht Streletz oder Dieckel "

Weder Armeegeneral D i c k e l noch Generaloberst Streletz waren Mitglied im Politbüro.

Und die Befehle die von Honecker bzw. seinen Nachfolger Krenz als Vorsitzender des NVR gegeben worden dürften doch bekannt sein, oder ?

Hauptpunkt war u.a. , dass der Einsatz der Schusswaffe verboten ist !!


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#724

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.08.2009 17:05
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Alfred

Anscheinend aus einem in einer IM-Akte enthaltenen Auftrag wird zitiert: „Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schusswaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen, was sich die Verräter schon oft zunutze gemacht haben“.
Dieser Auftrag wurde vermutlich an einen IM erteilt, der die Fahnenflucht von Angehörigen der Grenztruppen verhindern sollte.
Es handelt sich also um einen Auftrag eines Führungsoffiziers und nicht um einen Befehl oder eine Dienstanweisung.
U


Alfred, dir ist klar was du hier schreibst? Gab es Frauen und Kinder bei Angehörigen der Grenztruppen, die häufig abgehauen sind, so das man das erwähnen muss? Als ob ein Offizier ohne Rückendeckung so etwas beauftragen könnte. Damit müsste der Auftrag des Führungsoffiziers nach DDR-Recht sogar strafbar gewesen sein.
Alfred, wer hat denn die Orden und die 250 DDR-Mark verteilt, wenn auf Kinder und Jugendliche geschossen worden ist?

Mal eine Frage. Gibt es eigentlich irgend etwas in diesem Zusammenhang, wo ihr sagt, das war falsch?


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#725

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.08.2009 17:13
von Peter F. (gelöscht)
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Zitat von Merkur
Zitat von Peter F.
SM 70 gehörten. (Übrigens wurde diese Selbstschußanlage schon bei den Nazis von einem hohen SS-Mann konstruiert, aber erst in den 50er Jahren von der Stasi bis zur vollen Funktionsfähigkeit entwickelt. Genauer: Im sogenannten Stasisondergefängnis Lager X in Berlin-Hohenschönhausen mussten das auf Stasi-Druck Stasi-Gefangene in Zwangsarbeit erledigen.

Manchmal kann ich nur mit dem Kopf schütteln, was hier alles falsch kolportiert wird. Mit der Entwicklung der SM 70 hatte das MfS nichts, aber auch überhaupt nichts zu tun.
Die Entwicklung der Splittermine SM 70 begann mit einer grundlegenden Studie des VEB Chemiewerkes Kapen zu Ende des Jahres 1965. Kapen liegt bei Oraniebaum/Dessau.Im Jahre 1966 kam es zu einem Treffen zwischen Vertretern des Kapener Werkes und Mitarbeitern des tschechoslowakischen Forschungsinstitutes VUSTE. Noch im Oktober 1966 liefen die Entwicklungsarbeiten in der CSSR an.
Im Jahre 1970 legte der CGT, Generalleutnant Peter, dem Minister für Nationale Verteidigung die Einsatzkonzeption für die Truppenerprobung der neuen Sperranlage vor. Diese wurde entsprechend bestätigt. Mit dem Befehl 56/70 des CGT wurde mit der versuchsweisen Einführung der Sperranlagen (SM 70)in einem Erprobungsabschnitt des GR 24 (Salzwedel-Lüchow/Arendsee-Prezelle) begonnen.


Ich sehe mein Wissen nicht als widerlegt an. Das erste Konstrukt einer so funktionierenden Splittermine ließ sich ein SS-Sturmbannführer namens Erich Lutter einfallen. Doch die Nazis schafften es Gott sei Dank nicht, so einen Apparat bis zur gewqünschten Funktionsfähigkeit zu entwickeln, um ihn an den Zäunen ihrer Konzentrationslager gegen die dort gefagngen gehaltenen Menschen einzusetzen: Polen, Menschen aus der damaligen Sowjetunion, Frankreich, Juden, deutsche Sozialdemokraten und Kommunisten, Widerstnadskämpfern gegen die Nazibarberei. Die Rote Armee erbeutete auch diese Pläne bei ihrem Einmarsch und überließ sie Anfang der 50er Jahre der DDR. Von dort aus lässt sich der Weg über die Stasi und die Arbeit daran im Lager X (Häftlingsvokabular) verfolgen. Das schließt nicht aus, dass der von Dir geschilderte Weg sich in einer Form anschließt. Meines Wissens wurden die Splitter-Minen SM 70 im Sprengstoffwerk Schönebeck im Bezirk Magdeburg hergestellt. Wie auch immer: Ich betrachte diese "Geräte" als eine der perfidesten Erfindung, die gegen Menschen eingesetzt wurde. Und zu dem Zweck war sie doch an der innderdeutschen Grenze installiert. Und nun bitte nicht mit der beabsichtigten Abschreckung kommen... Atomwaffen sind zwar noch gefährlicher, aber kein Machthaber und kein Land hat sie sich angeschafft, um damit sein Land zu "dekorieren", sondern um sie im Zweifelsfall, was dieser auch immer ist, einzusetzen. Die Splitterminen an der Grenze waren gegen die DDR-Menschen gerichtet, Atomwaffen aller Staaten bedrohen die ganze Menschheit und unsere Welt.

Zum Abschluss noch einen: Bush und Putin kriegten sich in die Wolle, wer die wirkungsvolleren Atomraketen hat. Bush schickte vier zum Ausprobieren nach Russland. Putin war beeindruckt, doch fürchtete er sich nun, sich mit seinen Raketen eventuell zu blamieren. Er rief seine deutsche Freundin und Kanzlerin Angela Merkel an, die sofortige Hilfe zusicherte. Doch Bush wunderte sich, dass statt vier russischer Raketen vier Deutsche in Schlips und Kragen in Washington aus dem Jet kletterten. Er rief Putin an. Der fauchte Angela per Telefon an. Doch sie beruhigte Putin: "Das sind vier deutsche Bankmanager, die richten mehr Schaden an als alle Atomwaffen der Welt..." Gruß Peter F.


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#726

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.08.2009 17:30
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Zitat von Peter F.
Zitat von Merkur
Zitat von Peter F.
SM 70 gehörten. (Übrigens wurde diese Selbstschußanlage schon bei den Nazis von einem hohen SS-Mann konstruiert, aber erst in den 50er Jahren von der Stasi bis zur vollen Funktionsfähigkeit entwickelt. Genauer: Im sogenannten Stasisondergefängnis Lager X in Berlin-Hohenschönhausen mussten das auf Stasi-Druck Stasi-Gefangene in Zwangsarbeit erledigen.

Manchmal kann ich nur mit dem Kopf schütteln, was hier alles falsch kolportiert wird. Mit der Entwicklung der SM 70 hatte das MfS nichts, aber auch überhaupt nichts zu tun.
Die Entwicklung der Splittermine SM 70 begann mit einer grundlegenden Studie des VEB Chemiewerkes Kapen zu Ende des Jahres 1965. Kapen liegt bei Oraniebaum/Dessau.Im Jahre 1966 kam es zu einem Treffen zwischen Vertretern des Kapener Werkes und Mitarbeitern des tschechoslowakischen Forschungsinstitutes VUSTE. Noch im Oktober 1966 liefen die Entwicklungsarbeiten in der CSSR an.
Im Jahre 1970 legte der CGT, Generalleutnant Peter, dem Minister für Nationale Verteidigung die Einsatzkonzeption für die Truppenerprobung der neuen Sperranlage vor. Diese wurde entsprechend bestätigt. Mit dem Befehl 56/70 des CGT wurde mit der versuchsweisen Einführung der Sperranlagen (SM 70)in einem Erprobungsabschnitt des GR 24 (Salzwedel-Lüchow/Arendsee-Prezelle) begonnen.


Ich sehe mein Wissen nicht als widerlegt an. Das erste Konstrukt einer so funktionierenden Splittermine ließ sich ein SS-Sturmbannführer namens Erich Lutter einfallen. Doch die Nazis schafften es Gott sei Dank nicht, so einen Apparat bis zur gewqünschten Funktionsfähigkeit zu entwickeln, um ihn an den Zäunen ihrer Konzentrationslager gegen die dort gefagngen gehaltenen Menschen einzusetzen: Polen, Menschen aus der damaligen Sowjetunion, Frankreich, Juden, deutsche Sozialdemokraten und Kommunisten, Widerstnadskämpfern gegen die Nazibarberei. Die Rote Armee erbeutete auch diese Pläne bei ihrem Einmarsch und überließ sie Anfang der 50er Jahre der DDR. Von dort aus lässt sich der Weg über die Stasi und die Arbeit daran im Lager X (Häftlingsvokabular) verfolgen. Das schließt nicht aus, dass der von Dir geschilderte Weg sich in einer Form anschließt. Meines Wissens wurden die Splitter-Minen SM 70 im Sprengstoffwerk Schönebeck im Bezirk Magdeburg hergestellt. Wie auch immer: Ich betrachte diese "Geräte" als eine der perfidesten Erfindung, die gegen Menschen eingesetzt wurde. Und zu dem Zweck war sie doch an der innderdeutschen Grenze installiert. Und nun bitte nicht mit der beabsichtigten Abschreckung kommen... Atomwaffen sind zwar noch gefährlicher, aber kein Machthaber und kein Land hat sie sich angeschafft, um damit sein Land zu "dekorieren", sondern um sie im Zweifelsfall, was dieser auch immer ist, einzusetzen. Die Splitterminen an der Grenze waren gegen die DDR-Menschen gerichtet, Atomwaffen aller Staaten bedrohen die ganze Menschheit und unsere Welt.

Zum Abschluss noch einen: Bush und Putin kriegten sich in die Wolle, wer die wirkungsvolleren Atomraketen hat. Bush schickte vier zum Ausprobieren nach Russland. Putin war beeindruckt, doch fürchtete er sich nun, sich mit seinen Raketen eventuell zu blamieren. Er rief seine deutsche Freundin und Kanzlerin Angela Merkel an, die sofortige Hilfe zusicherte. Doch Bush wunderte sich, dass statt vier russischer Raketen vier Deutsche in Schlips und Kragen in Washington aus dem Jet kletterten. Er rief Putin an. Der fauchte Angela per Telefon an. Doch sie beruhigte Putin: "Das sind vier deutsche Bankmanager, die richten mehr Schaden an als alle Atomwaffen der Welt..." Gruß Peter F.



der war echt gut


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#727

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.08.2009 17:30
von Peter F. (gelöscht)
avatar

Zitat von Alfred
Peter,

wenn ich schon diesen Satz lese von Dir lese:

Vermutet wird,"aber nicht bewiesen ist, dass es im Politbüro doch einigen Widerstand (vielleicht Streletz oder Dieckel "

Weder Armeegeneral D i c k e l noch Generaloberst Streletz waren Mitglied im Politbüro.

Und die Befehle die von Honecker bzw. seinen Nachfolger Krenz als Vorsitzender des NVR gegeben worden dürften doch bekannt sein, oder ?

Hauptpunkt war u.a. , dass der Einsatz der Schusswaffe verboten ist !!

Zitat von Alfred
Peter,
wenn ich schon diesen Satz lese von Dir lese:
Vermutet wird,"aber nicht bewiesen ist, dass es im Politbüro doch einigen Widerstand (vielleicht Streletz oder Dieckel "

Nobody ist perfekt, und da ich nur einmal in diese Richtung spekuliert habe, das habe ich ja auch eingeräumt. Verstehe bloß nicht, dass Du Dich gleich über solche als unverbindlich von mir gekennzeichnete Gedankenspiele echauffierst. Das mit Streletz und Dickel im Politbüro war halt ein Fehler und Irrtum meinerseits. Aber wie gesagt, keiner von uns Menschen ist frei davon, keine Fehler zu begehen. Denkbar wäre es doch, dass sie zumindest bei der ZK-Sitzung an diesem Tag im SED-Zentralgebäude in Ostberlin zu gegen waren, denn ZK-Mitglieder waren sie wohl. Zum Schießbefehl: Der Bundesgerichtshof in Leipzig hat Krenz, Schabowski und Kleiber wegen Totschlags an Ostberliner Mauer und innerdeutscher Grenze für schuldig befunden und zum "Sitzen" in den offenen Vollzug "delegiert". Und es gab diesen Schießbefehl nicht nur für die Einsatzkompanie "äußere Abwehr" HV I MfS, sondern auch die Grenzsoldaten hatten ihn, sonst hätten sie wohl nicht auf in die Bundesrepublik oder nach Westberlin flüchtende Menschen geschossen.
Weder Armeegeneral D i c k e l noch Generaloberst Streletz waren Mitglied im Politbüro.
Und die Befehle die von Honecker bzw. seinen Nachfolger Krenz als Vorsitzender des NVR gegeben worden dürften doch bekannt sein, oder ?
Hauptpunkt war u.a. , dass der Einsatz der Schusswaffe verboten ist !!


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#728

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.08.2009 17:48
von Peter F. (gelöscht)
avatar

Hallo Alfred, Nobody ist perfekt, und da ich nur einmal in diese Richtung spekuliert habe, das habe ich ja auch eingeräumt. Verstehe bloß nicht, dass Du Dich gleich über solche als unverbindlich von mir gekennzeichnete Gedankenspiele echauffierst. Das mit Streletz und Dickel im Politbüro war halt ein Fehler und Irrtum meinerseits. Aber wie gesagt, keiner von uns Menschen ist frei davon, keine Fehler zu begehen. Denkbar wäre es doch, dass sie zumindest bei der ZK-Sitzung an diesem Tag im SED-Zentralgebäude in Ostberlin zu gegen waren, denn ZK-Mitglieder waren sie wohl. Zum Schießbefehl: Der Bundesgerichtshof in Leipzig hat Krenz, Schabowski und Kleiber wegen Totschlags an Ostberliner Mauer und innerdeutscher Grenze für schuldig befunden und zum "Sitzen" in den offenen Vollzug "delegiert". Und es gab diesen Schießbefehl nicht nur für die Einsatzkompanie "äußere Abwehr" HV I MfS, sondern auch die Grenzsoldaten hatten ihn, sonst hätten sie wohl nicht auf in die Bundesrepublik oder nach Westberlin flüchtende Menschen geschossen. Nochmals Korrektur meine Antwort zum Thema "Spekulation wg. Maueröffnung" und Schießbefehl. Es hatte sich leider eines von Deinen Zitaten an den Schluss meiner Antwort "gehängt".


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#729

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.08.2009 18:07
von Merkur | 1.021 Beiträge

@Peter F,

ich hoffe, dass Du Deine Aussage zur SM 70 nicht auf den Spiegel 16/76 oder auf den Journalisten Erich Bensch beziehst.

Damals wurde hehauptet, SS Sturmbannführer Erich Lutter vom Referat II D 4 des RSHA sei der Erfinder der Anlage.
Ich gehe davon aus, dass Du über fundiertere Informationsquellen verfügst, die Deine Aussagen belegen.



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#730

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.08.2009 18:12
von Alfred | 6.853 Beiträge

Augenzeuge,
es hätte ja sein können, dass sich der Flüchtige Geiseln nimmt, oder ?








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#731

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.08.2009 19:54
von manudave (gelöscht)
avatar

Mensch Alfred, gerade einen Tag hier und schon so viele Freunde Im NVA-Forum war es doch auch recht schön - viele Gleichgesinnte... Oder wird da sogar deine Meinung gelöscht, weil sie zu derb ist?


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#732

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.08.2009 20:31
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Hallo,
kann mir mal jemand bitte helfen ?
Wenn ich was zitieren will, lese ich das alles auf einer einzigen Zeile, die endloß ist. Absatz machen geht auch nicht !! Was ist da loß ? kann bloß noch hintereinander weg schreiben ! Tschüß sagt der Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#733

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.08.2009 20:32
von Oss`n | 2.779 Beiträge

wenn ich den Beitrag speichere ist alles wieder ok !
Was ist da loß verdammt ?? Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
nach oben springen

#734

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.08.2009 20:34
von Oss`n | 2.779 Beiträge

hab ich die Rechner - Grippe ???

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
nach oben springen

#735

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.08.2009 20:47
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Alfred
Augenzeuge,
es hätte ja sein können, dass sich der Flüchtige Geiseln nimmt, oder ?



Ich hoffe, dass ich dich falsch verstehe, Alfred. Die Frauen und Kindern sollten Geiseln von Fluchtwilligen sein??? Das hat man einkalkuliert? Auf die man noch schiesst? Langsam, aber langsam wird es Zeit das hier die verdeckte scheinheilige Rechtfertigung des Mauerregimes ein Ende hat. Sorry, liebe Mitglieder, ich klinke mich aus.


Gruß, Augenzeuge


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#736

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.08.2009 21:08
von Alfred | 6.853 Beiträge

Augenzeuge,


lies doch einfach was Herr Schmidt schreibt. Es gab klare Vorschriften wann, wie die Waffe einzusetzen ist. Ich glaube Rainman hat dazu schon einiges geschrieben.


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#737

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2009 14:23
von dein1945 (gelöscht)
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[quote="Alfred"]
Die Ersetzung der ursprünglich angelegten Erdminensperren durch die SM 70



· Anfang der 70 er Jahre- erfolgte ,um

· einerseits die militärische Grenzsicherung nach beiden Seiten hin aufrechtzuerhalten und

· andererseits das Gefährdungspotential für Grenzverletzer soweit wie möglich auszuschließen.



Darüber hinaus hatte dieses Minensystem den Vorteil, daß bei Gefahrensituationen einzelne Minenfelder abgeschaltet werden konnten, um eine schnellere Bergung von Verletzten zu ermöglichen.

Hallo alfred,
wenn ich das lese schwillt mir der Hals oder geht mir der Hut hoch !
Wenn ROT so harmlos war hätte ich BLAU nicht gebraucht!
Wenn ich hier eines Tages noch lesen darf, aus den Trichtern der SM70 kamen "Friedenstauben" geflogen dann verstehe ich die Welt wirklich nicht mehr, oder war es doch nicht ganz anders. Es waren mörderiche Selbstschussanlagen, die einzig dazu dienten einen Grenzverletzer an seiner Flucht zu hindern, das konnten sie aber nur wenn sie ihn so verletzten, dass er an Ort und Stelle liegen blieb.
Ist von mir als Wort zum Sonntag gedacht, zum anderen mache ich jetzt erst mal Urlaub in der Sächsischen Schweiz, muß mich von einigen Beiträgen die hier zu diesem Thema geschrieben wurden erst mal erholen,
Gruß aus Berlin


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#738

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2009 15:38
von glasi | 2.815 Beiträge

hallo. ich finde es intresannt was manchmal was hier abgeht. da gibt es leute die sich nichtmal vorstellen und dann noch die innerdeutsche grenze so darstellen das sie als schutz vor den böse bösen westen aufgebaut worden ist soory. ich bin froh das dieser mensch immer nur kurz im forum ist . lg glasi



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#739

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2009 15:52
von Grete85 | 840 Beiträge

Zitat von Oss`n
Hallo,
kann mir mal jemand bitte helfen ?
Wenn ich was zitieren will, lese ich das alles auf einer einzigen Zeile, die endloß ist. Absatz machen geht auch nicht !! Was ist da loß ? kann bloß noch hintereinander weg schreiben ! Tschüß sagt der Oss`n


Hallo Oss`n,
das hatte ich gestern auch. Ist aber heute wieder in Ordnung.

Gruß Grete


--------------------------------------------------
Geschichte ist nichts anderes
als die Unfallchronik der Menschheit.

Chales Talleyrand,französicher
Staatsmann (1754-1838)
--------------------------------------------------
Gedient von Frühjahr 1982 bis Frühjahr 1985 beim
VEB Landesverteidigung, Betriebsteil Grenzsicherung Rhön
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#740

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2009 16:28
von maja64 (gelöscht)
avatar

Zitat von glasi
hallo. ich finde es intresannt was manchmal was hier abgeht. da gibt es leute die sich nichtmal vorstellen und dann noch die innerdeutsche grenze so darstellen das sie als schutz vor den böse bösen westen aufgebaut worden ist soory. ich bin froh das dieser mensch immer nur kurz im forum ist . lg glasi






Hallo glasi

Ich hab mir schon vor ein paar Tagen gedacht,Mensch jetzt ham unsere "Freiheitskämpfer" doch endlich die Leute vor sich bei denen sie so richtig den Knüppel aus den Sack lassen können.
Aber was machen die?Klicken sich nacheinander aus und ziehen ihren Schwanz ein.

Muß sagen,ich versteh die Welt nicht mehr.

Sind den die Knüppel ausschließlich nur für solche Menschen gedacht,die zu keiner Zeit ihren Mund halten können?????




Gruß maja


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