#481

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 12:05
von FSK-Veteran (gelöscht)
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Na GW:
ich sehe die Sache mit den "Andersdenkenden" naturgemäß etwas anders.

Aber wichtiger scheint mir da geschichtlich/grundsätzliches in der Frage, wie alles "vergeben" wurde:

In Antwort auf:
Die DDR war ein Systemstaat, ohne eigene nationale Identität, wie sie Polen oder Ungarn hatten. Otto Reinhold, Direktor der Akademie für Gesellschaftswissenschaften, hatte recht, als er – in dem ihm geläufigen Vokabular – fragte: "Welche Existenzberechtigung sollte eine kapitalistische DDR neben einer kapitalistischen Bundesrepublik haben? Natürlich keine."



Quelle:
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Reden/....html?nn=332158

Da hatte Otto Reinhold (SED) natürlich vollkommmen recht! Vielleicht haben diese Überlegungen Kurt Hager im Blick auf Glasnost und Perestroika zu dem Ausspruch verleitet (sinngem.:) "...wenn der Nachbar sein Wohnzimmer tapeziert, müssen wir es nicht auch gleich tapezieren...".

Plötzlich sollte laut "Greisen-Garde" das schon Kindern bis in den Schlaf eingepaukte:
"Von der Sowjetunion lernen heißt siegen lernen"
..nicht mehr wahr sein. Im Grunde war das das große "Opening" zur Gala-Vorstellung:
"Der Untergang der DDR".

Was will ich damit sagen?
Ich will damit sagen: die DDR hatte keine Chance. Was der BRD von der DDR unermütlich vorhergesagt wurde
"...die letzten Zuckungen eines verfaulenden, untergehenden Systems..."
war in Wahrheit die genaue Beschreibung der DDR.

Warum ist der Ostblock untergegangen?
Weil seine Länder Bankrott waren!
Im RGW begann die SU langsam, aus der Not heraus ihre Partner immer mehr zu übervorteilen.
Der Osten hätte (ökonimisch mit dem Rücken zur Wand) nur durch einen Eroberungskrieg und einem Sieg über den Westen durch eine neue Ordnung (halb Sklavenhaltergesellschaft zugunsten der SU?) die Weltwirtschaftsordnung aus den Angeln heben können. Und als Imperium ihr eigenes Überleben (und damit das Überleben der DDR) sichern können.

Da der Westen zum Osten (und die Bundesrepublik zur DDR) weitreichende entspannungsfreundliche Kontakte auf allen Gebieten geknüpft hatte, war eine Kriegsstimmung nicht real. Vom Atomwahnsinn einmal ganz angesehen...
Der Osten öffnete sich, weil der Westen mit "...menschliche Erleichterungen für Bares..." die besseren Argumente hatte, nachdem die Sowjetunion totgerüstet war.

Die DDR hatte eigentlich schon mit dem Wettrüsten keine Chance auf Dauer.
Das MfS damit also erst Recht nicht.

Wolf wird schon gewußt haben, warum er 1988 rasch Buchautor wurde. Und sich der verdutzten westlichen Presse im Palasthotel als weltgewandter smarter Gentlemen vorstellte, während er Stalinfreund "Proleten-Mielke" in seinem Mief zurückließ. Als auch die Nomenklatura noch an die "DDR im neuen Jahrtausend" glaubte....


zuletzt bearbeitet 21.07.2009 12:26 | nach oben springen

#482

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 12:33
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von FSK-Veteran
Na GW:
ich sehe die Sache mit den "Andersdenkenden" naturgemäß etwas anders.

Wolf wird schon gewußt haben, warum er 1988 rasch Buchautor wurde. Und sich der verdutzten westlichen Presse im Palasthotel als weltgewandter smarter Gentlemen vorstellte, während er Stalinfreund Proleten-Mielke zurückließ. Und die Nomenklatura noch an die "DDR im neuen Jahrtausend" glaubte....



Sehr gut, die letzte Passage! Dem gibt`s nur eins hinzuzusetzen:
Marcus Wolf und Mielke sind tot. Organisch. Aber in einigen Köpfen leben sie noch immer weiter! Mielke bei den Betonköpfen in Ost und West, Wolf bei den Wendehälsen, die das kapitalistische System Made in Germany Baujahr 1990 schnell mit in ein System des modernen Raubritterkapitalismus heutiger Prägung und zu ihrem Vorteil umgebaut haben.

Man muß eben seine Feinde kennen, sagte einmal Lenin sinngemäß, wenn man sie bekämpfen will...!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#483

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 12:50
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von FSK-Veteran
Na GW:
ich sehe die Sache mit den "Andersdenkenden" naturgemäß etwas anders.

Aber wichtiger scheint mir da geschichtlich/grundsätzliches in der Frage, wie alles "vergeben" wurde:



jipp fsk-veteran, dass eine bedingt das andere.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#484

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 12:51
von Oss`n | 2.777 Beiträge

hatten tatsächlich alle angst? oder haben sie nicht eher nur ihre witzchen über "die" gemacht? ich glaube, um die damals 1 - 2 % aktiv andersdenkenden hat die ddr viel zu viel aufsehen gemacht und sich dadurch alles vergeben...
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Hallo GW,
du hast nicht lange auf dich warten lassen, aber das ist ja auch gut so.
Erst einmal zum oben geschriebenen.
Man kann und sollte nat. immer nur für sich selbst schreiben und das halte ich auch so.
Deshalb kann ich für mich behaupten, dass ich, schon Angst gehabt hätte in die Klauen der Mitarbeiter des MfS zu geraten.
Gut, mir ist das nicht passiert, weil es dafür auch keinen Grund gab.
Aber vielen ist es ähnlich gegangen.
Es wurde viel geschimpft über die Zustände in der DDR - aber die meisten taten das hinter vorgehaltener Hand um nicht direkt mit dem Staat und dem MfS in Konflikt zu kommen.
Nat. wurden auch genügend Witze über das MfS ausgetauscht.
Ich glaube aber nicht und für mich kann ich das 100%ig sagen, dass diese Witze jemand wissendlich einem Mitarbeiter des MfS erzählt hätte.
Da war schon echt eine gewisse Angst da, aber was macht am meisten Spaß?
Verbotenes !

Also ich finde mit der Angst vor dem MfS habe ich nicht übertrieben.

Nun mal kurz zu den Vorteilen eures Arbeitsverhältnisses.

Anschließend an das oben geschriebene.

Angst schafft immer Vorteile und öffnet Türen, Türen, Türen.
Wenn heute jemand sagt, das er keinen Respekt vor dem Klappausweis (von dem ich auch noch einen Habe) hatte, dann ist das einfach gelogen.
Wenn sich dieser Ausweis öffnete, hatten die "meisten" schon einen gewaltigen Respekt.
Nicht zuletzt, weil alle zwar das MfS und deren Macht kannten, aber im Einzelnen fast nichts darüber wussten.

So, jetzt muss ich erst einmal was essen.
Bis dann mal.

Oss`n

PS.: ich möchte noch mal ausdrücklich betonen, dass das auf gar keinen Fall ein Angriff auf die 2 MfS Experten sein soll.
Hab ich doch viel zu viel Angst davor



Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#485

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 12:56
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow
Zitat von FSK-Veteran
Na GW:
ich sehe die Sache mit den "Andersdenkenden" naturgemäß etwas anders.

Aber wichtiger scheint mir da geschichtlich/grundsätzliches in der Frage, wie alles "vergeben" wurde:



jipp fsk-veteran, dass eine bedingt das andere.


(ich wollte gerade meinen beitrag editieren, da war oss´n schon schneller...)

@fsk-veteran, wie du schon richtig bemerktest, die ddr hatte eigentlich nie eine chance. doch habe ich an die minimale bis zum schluss geglaubt...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#486

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 13:10
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Oss`n

Nun mal kurz zu den Vorteilen eures Arbeitsverhältnisses.

Angst schafft immer Vorteile und öffnet Türen, Türen, Türen.
Wenn heute jemand sagt, das er keinen Respekt vor dem Klappausweis (von dem ich auch noch einen Habe) hatte, dann ist das einfach gelogen.
Wenn sich dieser Ausweis öffnete, hatten die "meisten" schon einen gewaltigen Respekt.
Nicht zuletzt, weil alle zwar das MfS und deren Macht kannten, aber im Einzelnen fast nichts darüber wussten.


@ oss´n bisschen nebulös, nicht? der @bunkerkommandant, hatte den dienstausweis scherzhaft "machtklappe" genannt. mir war dieser begriff bis heute unbekannt.
grundsätzlich war der dienstausweis des mfs nur gültig zum betreten von dienstobjekten des mfs bzw. zum sich ausweisen in notsituationen gegenüber der vp. ansonsten wurde als legende grundsätzlich, durch dazu berechtigte mitarbeiter, der kripo- ausweis genutzt.

zum glück hast du nicht die gängigen klieschees benutzt.was glaubst du, musste ich schon alles lesen...

- sofort eine grosse wohnung
- sofort wunsch- pkw
- möglichkeiten des intershop
- gehalt "hälfte- hälfte" usw.

ich hatte aber das privileg eines 10 - 14 stunden arbeitstages, 2 wochenenden bereitschaft und 1 wochenende fernstudium im monat.
(ich hatte in einem ferienheim in oberbärenburg (damaliger bezirk dresden) auch nur eine toilette eine etage tiefer...)


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#487

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 13:18
von josy95 | 4.915 Beiträge

[quote="Oss`n"]hatten tatsächlich alle angst? oder haben sie nicht eher nur ihre witzchen über "die" gemacht? Verbotenes !

Also ich finde mit der Angst vor dem MfS habe ich nicht übertrieben.


Ich will es mal nicht nur Angst nennen, die meißten wußten, was es bedeutete, sich mit dem MfS anzulegen. Würde eher mal sagen, das war eine Mischung aus gesundem Menschenverstand und Vorsicht, aber natürlich auch Angst. Angst wird besonders dort eine große Rolle gespielt haben, wo man einmal in die Fänge des MfS geraten ist und mit dem berühmten "blauen Auge" davongekommen ist. Oder von derartigen Sachen aus dem familiären und persönlichen Umfeld wußte.

Es ist schon in anderen Beiträgen beschrieben wurden, das die "Angst" mit Beginn des Entspnnungsprozesses wenn auch nur sehr langsam wich. Mielke und sein MfS konnten nicht mehr ganz so einfach "Staatsfeinde" ausschalten, sprich wegsperren und tschüß, wie es bis Anfang der 70-er üblich war.

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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#488

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 13:56
von FSK-Veteran (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow
Zitat von GilbertWolzow
Zitat von FSK-Veteran
Na GW:
ich sehe die Sache mit den "Andersdenkenden" naturgemäß etwas anders.

Aber wichtiger scheint mir da geschichtlich/grundsätzliches in der Frage, wie alles "vergeben" wurde:



jipp fsk-veteran, dass eine bedingt das andere.


(ich wollte gerade meinen beitrag editieren, da war oss´n schon schneller...)

@fsk-veteran, wie du schon richtig bemerktest, die ddr hatte eigentlich nie eine chance. doch habe ich an die minimale bis zum schluss geglaubt...


Du wirst lachen. Ich auch. Erst mit den "runden Tischen" und dem Sturm auf Mielkes Zentrale war mir klar, daß die SED jetzt in der Defensive ist. Die Berichterstattung der Medien tat ihr übriges. Spätestens mit der Entdeckung von "Geruchsproben" und "Spezial-Lagern", in denen oppostionelle DDR-Bürger zu zig-tausenden interniert werden sollten, war damals alles, was "DDR", "SED" und vor allem "die Sicherheit" anging, bei den eigenen Bürgern vollkommen diskreditiert.


zuletzt bearbeitet 21.07.2009 13:57 | nach oben springen

#489

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 15:10
von Oss`n | 2.777 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow
naaa oss´n, neigst auch du etwas zu pauschalurteilen und behauptungen ?
Zitat von Oss`n

Nur sollte man heute selbst nach 20 Jahren das MfS nicht schön reden, denn das war es nicht.

bitte ganz konkret, wer hat es wann und wo "schön" geredet?
In Antwort auf:
Ohne die 2 MfS Experten hier im Forum angreifen zu wollen (das liegt mir mehr als fern) - wo wärt ihr denn heute, wenn die Wende nicht gekommen wäre?

wenn es keine äusseren und damit inneren angriffe (egal welcher art) auf diese, meine republik mehr gegeben hätte, wäre ich sicherlich wieder als schweisser in kraftwerken tätig geworden und hätte die uniform ausziehen, den dienstausweis und die waffe abgeben können
In Antwort auf:
Hättet ihr dann auch einen Sinneswandel gehabt, und dem MfS abgeschworen?
Ich denke mal nicht.

welchen sinneswandel ? man sieht selbstverständlich heute vieles anderes und entwickelt sich weiter. das dürfte aber bei jedem menschen gleich sein.
In Antwort auf:
Ihr hättet weiter die Vorzüge eueres Arbeitgebers genutzt.

vorzüge ??? bitte nenne mir wenigstens einen, ja ?
In Antwort auf:
Niemand hat sich damals mit der Stasi anlegen wollen, weil alle (zumindest die meisten)Angst vor diesen Leuten hatten, was ja auch nicht ganz unbegründet war.

hatten tatsächlich alle angst? oder haben sie nicht eher nur ihre witzchen über "die" gemacht? ich glaube, um die damals 1 - 2 % aktiv andersdenkenden hat die ddr viel zu viel aufsehen gemacht und sich dadurch alles vergeben...


Das klingt, als wenn für dich der kalte Krieg schon zu einem heißen Krieg geworden wäre.
Das bringt uns alle nicht weiter.
Wenn du den Uniformrock nur anhattest, um uns vor inneren und äußeren Angriffen zu schützen, wenn du keinerlei Vergünstigungen durch deinen Job hattest und trotzdem so viel gearbeitet hast, wenn die Verhörmethoden in euren Gefängnissen nicht so schlimm wahren und das MfS alles in allem ja nur "für" die Menschen in der DDR da war, dann, lieber GW tun euch viele Menschen heute ja Unrecht.
Dann stimmt es doch, was euer Boss mal sagte.
Dann habt ihr uns doch alle geliebt - oder?


Bis dann mal sagt

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
zuletzt bearbeitet 21.07.2009 15:17 | nach oben springen

#490

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 15:47
von Oss`n | 2.777 Beiträge

Die Staatssicherheit der DDR Oss`n 500 10000 21.07.2009 15:10

Interesse scheint ja da zu sein.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#491

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 15:50
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

In Antwort auf:
wenn es keine äusseren und damit inneren angriffe (egal welcher art) auf diese, meine republik mehr gegeben hätte, wäre ich sicherlich wieder als schweisser in kraftwerken tätig geworden und hätte die uniform ausziehen, den dienstausweis und die waffe abgeben können

In Antwort auf:
Das klingt, als wenn für dich der kalte Krieg schon zu einem heißen Krieg geworden wäre.

ich war damals der meinung, dass ich mit dafür da bin, dass aus dem "kalten" kein "heisser" wird.
In Antwort auf:
Das bringt uns alle nicht weiter.
Wenn du den Uniformrock nur anhattest, um uns vor inneren und äußeren Angriffen zu schützen, wenn du keinerlei Vergünstigungen durch deinen Job hattest und trotzdem so viel gearbeitet hast, wenn die Verhörmethoden in euren Gefängnissen nicht so schlimm wahren und das MfS alles in allem ja nur "für" die Menschen in der DDR da war, dann, lieber GW tun euch viele Menschen heute ja Unrecht.
Dann stimmt es doch, was euer Boss mal sagte.
Dann habt ihr uns doch alle geliebt - oder?


immer schön alles miteinander verquirlen,@ oss´n, genau das bringt uns weiter...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#492

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 16:03
von FSK-Veteran (gelöscht)
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Also: ich möchte mal ein bisserl um Einsicht bitten, daß man Verständnis aufbringt für Leute, die in einer bestimmten Umwelt sozialisiert wurden. Und alles für "wahr" befunden haben, was in Erziehung in Schule und vielleicht im Elternhaus auch als "richtig" eingestuft wurde.

Das "Sein" bestimmt das "Bewußtsein".

Am liebsten würde ich ja auf alle Punkte des Dialogs eingehen. Ich schreibe aber immer zu viel! Deshalb greife ich mir mal was raus....

Zitat von Oss´n
Niemand hat sich damals mit der Stasi anlegen wollen, weil alle (zumindest die meisten)Angst vor diesen Leuten hatten, was ja auch nicht ganz unbegründet war.


Zitat von GilbertWolzow
hatten tatsächlich alle angst? oder haben sie nicht eher nur ihre witzchen über "die" gemacht? ich glaube, um die damals 1 - 2 % aktiv andersdenkenden hat die ddr viel zu viel aufsehen gemacht und sich dadurch alles vergeben...


Thema "Stasi und Angst" aus meiner Sicht:

Vor der Stasi hatte der DDR-Bürger natürlich Angst. Nicht in dem Sinne, daß ich beim "klingeln an der Tür" zusammenzucke. Sondern, weil man wußte, daß man wie ein Schulkind beobachtet und beurteilt wird, z.B. für "interne Berichte" über "Zuverlässigkeit" (Antrag Ausreisevisum BRD, auch Ungarische VR o.a. Reisen).

Nach meinen Beobachtungen gab es ca:
1) 20% Systemtreue / SED-Konforme
2) 60 % breite Masse (erbrachten die geforderten gesellschaftlichen Betätigungen DSF, Kulturbund oder DFD, meckerte aber auch über fehlende reisemöglichkeiten und Versorgungsengpässe)
3) 20% Gegner (Ausreiseantragsteller, akt. Oppositionelle, DDR-Bürger ohne Aktivitäten, die aber offen den Westen bevorzugten und sich über die DDR lustig machten, oder diese offen ablehnten)..

Gruppe 1 hatte naturgemäß gar keine Angst. Man gehörte ja zu den Siegern der Geschichte.

Gruppe 2 hatte ängstlichen Respekt wegen dem Wissen um den Einfluß und die Macht des MfS-Apparats bei erwähnten Entscheidungen.

Gruppe 3 hatte oft weniger Respekt, weil man sich einfach die nötige "innere Freiheit" nahm zu sagen, was man denkt.

Insgesamt natürlich trotzdem eine unhaltbare Situation aus meiner Sicht. Weil Teile der mächtigen 20%-Gruppe die eigenen Bürger (...Kraft der Wassersuppe, gesetzmäßig feststehend "Sieger der Geschichte" zu sein) teilweise behandelte, wie kleine, dumme Schul-Gören. Die man Beurteilte. Belobigte. Befand sie "nicht-für-würdig". Bevormundete sie. Und behandelte sie nicht, wie erwachsene Menschen....

Zur "Angst" generell in Diktaturen jeder Art ist noch zu sagen:
Die Tragik ist, daß oft auch der "kleine, einfach gestrickte Denunzianten-Typus" Macht über den normalen Bürger bekommt. In dem er ständig abfragen kann: "bist Du für uns?"
Auch über intelligente Menschen hat dieser Typus Macht! Er konnte einem u.U. das Leben zur Hölle machen.
Ein gefürchteter Zeitgenosse. Menschen hatten vor ihm Furcht, denen diese Type normalweise nie und nimmer das Wasser hätte reichen können....

Ekelhaft, schon allein nur diese Vorstellung....




zuletzt bearbeitet 21.07.2009 16:23 | nach oben springen

#493

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 17:01
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

@fsk-veteran, hmmm deine 20-60-20 these hat was, obwohl ich bisher, nur für mich, von 10-80-10 ausging.
ich glaube jedoch eher der these, dass nicht die mitschwimmende masse (80 %) angst hatte, da diese sich irgend wie arrangierte, sondern eher die unteren 10 %.

und genau diese unteren 10 % haben es, unter zuhilfenahme der 80 % geschafft, die oberen 10 % aus dem sattel zu stossen, so das diese jetzt die unteren 10 % bilden.

was hälst du von meiner these ?


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#494

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 17:23
von glasi | 2.815 Beiträge

ich glaube nicht das irgentein politbüro mitglied oder ein stasi mitarbeiter nach der wende hunger und durst leiden muste.



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#495

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 18:12
von Musiker12 | 822 Beiträge

Angst? Das ist doch reichlich übertrieben denke ich. Respekt, ok. Man musste wohl keine Angst haben wenn man mal einen blöden Witz gemacht hatte oder sehe ich da wieder alles falsch?

Irgendwie läuft das alles in eine falsche Richtung. Hier werden nur Schuldzuweisungen gemacht und wenn dann ein einer schreibt warum und wieso wird es ignoriert oder nieder gemacht oder als völlig aus der Luft gegriffen dargestellt mit den Worten "ich weiß es besser". Kein Wunder, dass wir weder hier noch im richtigen Leben weiter kommen. Die Menschen sind nicht alle gleich und nochmal in jeder Herde ist ein schwarzes Schaf. Mich wundert, dass die beiden Mitarbeiter des Mfs sich das hier überhaupt an tun und ich ziehe den Hut davor, dass sie offen dazu stehen, ob dieser Angriffe, beim Mfs tätig gewesen zu sein. Verstehen heißt auch verzeihen nur das will offensichtlich keiner. Die Stasi war an allem schuld und dazu zählt jeder Einzelne egal was er in diesem Verein getrieben hat. Ich hoffe so ist es recht. Damit wären wir dann aller Sorgen und Überlegungen ledig und brauchen auch nicht mehr zu hinterfragen warum und wieso einer was gemacht oder nicht gemacht hat. Tut mir leid aber das musste jetzt mal sein nach diesem geeier hier. Alle in einen Sack und drauf so, wie man es in der Demokratie macht. Der Richtige wird schon dabei sein und dem Rest schadet es auch nicht. Schöne Demokratie.

In Antwort auf:
ich glaube nicht das irgentein politbüro mitglied oder ein stasi mitarbeiter nach der wende hunger und durst leiden muste.


@Glasi
Da könnte ich Dich eines besseren belehren, weniger aus dem Politbüro aber von den Mitarbeitern des Mfs.



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#496

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 18:27
von Rainman2 | 5.752 Beiträge

Hallo glasi,

es geht doch nicht vordringlich um die Politbüromitglieder. Ich habe da Menschen wie meine Mutter vor Augen. Als Arbeiterkind aus einfachsten Verhältnissen, Vater gestorben, Mutter keine feste Arbeit (machte "bei Leuten Aufwartung"), konnte sie über die ABF (Arbeiter-und-Bauern-Fakultät) zu einem Studium kommen, konnte Künstlerin und danach Pädagogin für diese Kunst werden. Ihre beiden Schwestern konnten ebenfalls an Fachschulen studieren. Weder Wegfall der Lehrmittelfreiheit, noch Studiengebühr noch mangelndes Einkommen der alleinerziehenden Mutter konnte die drei daran hindern. Sie war der Meinung, in einem Staat der Arbeiter und Bauern zu leben und erzog auch mich in dieser Hinsicht - ohne Zwang, ohne Argumentiererei - einfach aus der Anschauung dieser Lebenswege.

Mit einer solchen Grundeinstellung filtert man Nachrichten und Informationen ganz anders. Wir waren auch nicht allzu nahe an den Prozessen in der Produktion dran, von meinen 2 Jahren Berufsausbildung als Kfz.-Schlosser abgesehen. Wir brauchten kein Auto, die täglichen Dinge zum Leben waren da, gereist sind wir in meiner Familie u.a. in die Sowjetunion, nach Rumänien, nach Malta, nach Ägypten (ja, zu DDR-Zeiten). Da waren keine Defizite. Für sie noch mehr als für mich brach 1990 eine Welt zusammen. Nun gut, sie wurde nicht arbeitslos, litt also auch nicht Hunger und Durst. Aber allein die komplette Entwertung eines politischen Weltbildes ist ein Schmerz und ein Verlust, den man erstmal verdauen muss. Das ist vollkommen unabhängig davon, ob der Verlust einen solchen Schmerz rechtfertigt. Es braucht Zeit, das zu verkraften. Wenn dann die Argumente für die Auseinandersetzung und die Forderung nach dem Abschwören von der Vergangenheit immer nur aus der Richtung zu kommen scheinen, wo früher der Klassenfeind stand, dann erleichtert das die Aufarbeitung auch nicht sonderlich.

Es ist interessant, dass sich in der Generation meiner Mutter (1937), aber auch bis hin zu meiner Altersgruppe (1960) nahezu archetypische Verhaltensmuster bei der Kritik an der DDR finden lassen, deren Basis sich immer wieder auf eine Art Trotz zurückführen lässt. Politisch und vor allem psychologisch eher ungeschickte Menschen kommen dann schnell mit dem Vorwurf daher, das seien alles ewig Gestrige. Wer dahinter blickt, die Biografien ernst nimmt und Menschen zugesteht, dass sie ein Recht auf Anerkennung des von ihnen Geleisteten haben können, der wird dahinter auch den Wunsch erkennen, dass mit der politischen Entwertung einer ganzen Zeit nicht auch eine Entwertung ihrer Lebensleistungen einhergehen soll. Je weniger sie die Möglichkeit sehen, diesen Wunsch auch nur im Ansatz erfüllt zu bekommen, um so mehr werden sie zu Verlierern.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#497

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 18:55
von glasi | 2.815 Beiträge

hallo rainman. das glaube ich. das war bestimmt hart für die meisten. nach 20 jahren. was meinst? sehnst du dich nach der ddr zurück? die frage ist nicht böse gemeint? lg glasi



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#498

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 20:51
von Augenzeuge (gelöscht)
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Nun werde ich mich auch noch an diesem Mega-Thread weiter beteiligen.

Zunächst bin ich mir sicher, dass hier niemand ernsthaft die DDR, wie sie war, wieder zurück möchte. Und da schließe ich etwas frech auch GW ein. Ich erlaube mir das , nach dem ich die vielen Dinge von ihm auch gelesen habe. Natürlich können wir diese Meinung nicht mit Thesen, Gefühlen usw erreichen. Klar ist auch eins, je länger wir zurückdenken, umso mehr behalten wir die besseren Dinge im Gedächtnis. Die schlechten werden vernachlässigt. Das ist normal. Man muss ernsthaft die Fakten beleuchten.
Andersdenkenden nur 2% zuzuordnen ist da arg daneben. Eigentlich weißt du das besser, GW. Du warst lange genug dabei. Allein die Anzahl der Geflüchteten lag seit 1949 bei ca. 3 Mio Menschen. Gegenüber 16,5 Mio Einwohner im Mittel sind das schon 18%. Und die Menschen, die diesen Schritt sicher auch gegangen wären, wenn er ohne Lebensrisiko bestanden hätte? Frage mal Bunker-Thommy, wie er sich gefühlt hat, als er in Leipzig diesen sog. "2%" gegenüberstand.


Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie die Stasi mit Unangepassten umgegangen ist. In Halle/S. unter dem Kaufhaus am Markt befand sich ein Keller. Eine Messingtür war der Eingang. Ich habe oft gesehen, wie Menschen, die nur anders waren als der gewünschte Durchschnitt, z.B. Jugendliche mit langen Haaren, hierher verschleppt wurden. Nach 20-30 min kamen sie wieder raus, oft im Gesicht blutverschmiert.
Auch wenn dies für GW oder andere unglaubhaft klingen sollte, weil sie es so nie gesehen haben- bitte, auch ich bin nur an der Wahrheit interessiert.

Wenn ich hier von Bewirtungen lese, so weiß ich dass dies niemals die Regel war.

In diesem Zusammenhang empfehle ich euch ein Buch- http://www.toponlineverlag.com/das-buch/ . Wer sich wirklich für authentische Erlebnisse Jugendlicher mit der Staatsgewalt der DDR interessiert, sollte das lesen. Ich habe es gerade gelesen und bin schockiert. Warum? Ich habe in meinen Spiegel der Vergangenheit geblickt- vieles hat sich bei mir analog genau so abgespielt. Und das obwohl ich nie wie der Erzähler schon frühzeitig mit den Machthabern in Konflikte gekommen bin.
Allerdings- hatte ich sehr viel mehr Glück, das weiß ich heute. Vielleicht auch, weil ich nie Angst vor diesem Verein hatte, der sich MfS nannte. Allerdings, das gebe ich zu, war es für den Normalbürger oft nicht erkennbar, war das Stasi oder VP. Für mich war das damals gleich. Persönlich bin ich von VP-Angehörigen viel, viel schlechter behandelt worden. Teilweise setzten diese sich sogar noch über die MfS-Entscheidungen hinweg, weil sie denen zu lasch war.

Ich würde nie die Flüchtlinge und die Übersiedler differenziert betrachten. Letztlich haben sich beide nur an die jeweilige Zeit angepasst um ihr Ziel zu erreichen- gesund im Westen ankommen. Aufgrund der langen und bis zuletzt ungewissen Dauer eines Ausreiseantrages konnte dieser Weg sehr beschwerlich sein. Wer wie ich 2 Jahre mit den Freunden der Abt. Inneres, der Stasi usw. Erfahrungen gemacht hat, vergisst diese nie. Aber genau diese Erfahrungen sind es, welche unsere MfS-Experten benötigen, weil sie sicher mit vielen Dingen nicht unbedingt vertraut waren, welche hier abliefen. Auch wenn ich meine sog. operative Personenkontrolle (Akte) kenne, so ist es nicht immer klar, wer letztlich welche Entscheidung getroffen hat. Oder wer hat explizit über die genehmigte Ausreise letztlich entschieden?

Gruß, Augenzeuge


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#499

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 20:59
von Rainman2 | 5.752 Beiträge

In Antwort auf:
hallo rainman. das glaube ich. das war bestimmt hart für die meisten. nach 20 jahren. was meinst? sehnst du dich nach der ddr zurück? die frage ist nicht böse gemeint? lg glasi



Hallo glasi,

kurze Frage, kurze Antwort: Nein.

Noch etwas Erklärung, sonst wird es zu kurz. Ich denke, auch Menschen wie meine Mutter, so sie sich mit der Geschichte auseinandersetzen, kommen zu der Erkenntnis, dass die DDR nicht das war, was wir mit geschlossenen Augen gerne gesehen haben wollen. Das ändert für sie (im Sinne einer Gruppe gesprochen, zu der ich mich nicht mehr zähle) nichts an den hier bereits genannten Gefühlen, glaube ich zumindest - ist schwer für die eigene Mutter zu sprechen, aber sie hat kein Internet.

Eine Weile habe ich die DDR-Geschichte mit dem Trotz gesehen, den ich hier schon beschrieb. Später wandelte sich das in eine Art Sarkassmus: Für mich als Offizier war die DDR eine verloren gegangene Stellung - warum sie noch verteidigen? Die heutige Zeit hatte neue Auseinandersetzungen, da lässt sich einiges auch mal gut dahinter verstecken, verdrängen. An anderer Stelle im Forum hatte ich schon geschrieben, dass es ein Buch mit einem der Grenzdurchbrüche in meinem alten Abschnitt war, dass mich wieder rausholte aus meiner Vergangenheitsabstinenz. Das war vor etwas 7 Jahren. Momentaner Höhepunkt meiner Vergangeheitsbewältigung ist das Schreiben und Lesen hier im Forum.

Insofern - Sehnsucht? Nein!
Danke für die Frage.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 21.07.2009 21:01 | nach oben springen

#500

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.07.2009 21:39
von icke46 | 2.593 Beiträge

Hallo rainman,

darf ich dann noch eine Frage stellen? Das Du Dich nicht nach der DDR zurücksehnst, ist klar, das hast Du auch ganz wunderbar - für mich rübergebracht.

Nur: Was ist mit der Idee, die dahinterstand, und die in der DDR in grossen Teilen so fürchterlich falsch umgesetzt wurde? Die Idee als solche wird ja durch das Scheitern der DDR nicht falsch.

Mal so als Anmerkung, wie ich zu Ideen stehe - oder auch was mein Traum ist, der wahrscheinlich immer unerfüllbar bleibt: 1973 sind beide deutsche Staaten in die UN aufgenommen worden, ich habe mir seinerzeit eine Gedenkmünze, mit Ersttagsbrief, abgestempelt im UN-Postamt New York gekauft. Auf der Münze waren fünf Menschen abgebildet, symbolisierend die 5 Kontinente - in Stufen von knieend bis aufrecht gehend, mit der Umschrift: Alle Menschen werden Brüder!

Das ist mein Traum.

Gruss

icke



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