#321

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 17:38
von manudave (gelöscht)
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Och,

ich denke die meisten sind auch noch einen Tag später normal zur Arbeit gegangen - es sei denn, du beziehst das nur auf die Grenzer.


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#322

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 17:44
von glasi | 2.815 Beiträge

nun ja. ich denke auch für die stasi ist eine neue zeit angebrochen. aber wie das wirklich war für die mfs mitarbeiter das kann uns nur thomas und gilbert erzähen. ich hoffe sie tuen es.



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#323

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 17:46
von manudave (gelöscht)
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Kann man es wie bei den Grenzern vielleicht mit einem Wort bezeichnen?

Ungewissheit... ???


zuletzt bearbeitet 14.07.2009 17:47 | nach oben springen

#324

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 17:50
von glasi | 2.815 Beiträge

richtig. und auch begründt. kein jahr später standen sie auf der straße:



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#325

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 18:21
von Bunkerkommandant (gelöscht)
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Hallo Zermatt,

ich habe eben nochmal in meinen Kalender für Leitung und Planung geschaut, vom 8.11. - 9.11.89 hatte ich Dienst in einem Außenobjekt. Alles war ruhig. Es galt weiterhin erhöhte Alarmbereitschaft auf Grund der Situation im Land. Wir verfolgten die Nachrichten regelmäßig, in Dresden kam ja nur die Aktuelle Kamera...
Die Wachen der WSE in der BV waren verstärkt wurden und waren auch mit voller Ausrüstung auf dem Posten, was ungewöhnlich war, gegenüber den normalen Wachaufzügen. Die WSE wurde Anfang Dezember durch Gruppen der Terrorabwehr verstärkt. Am Abend des 5. Dezember 1989 wurde die Bezirksverwaltung Dresden gestürmt. Generalmajor Böhm befahl in Absprache mit dem 1. Sektretär der SED-Bezirksleitung Hans Modrow, die Postenbereiche I und II auf der Bautzner Straße zu öffnen und den Demonstranten keinen Widerstand zu leisten. Gegenüber der BV Dresden hatte Wladimir Putin seinen Sitz (zu dem Zeitpunkt frischgebackener Verbindungsoffizier), der allerdings niemanden auf das Gelände der sowj. Vertretung des KGB ließ. Die Demonstranten haben dies zwar einmal versucht, aber der sowj. Posten hat seine Kalaschnikow nur durchgezogen, einen russischen Satz gebrüllt und die Waffe wieder gesichert. Das habe ich vom Fenster meines Zimmers selbst mitbekommen. Die Demostranten selbst waren relativ leise, sag ich mal. Unheimlich still bis auf die üblichen Zwischenrufe und Parolen.

Bei mir selbst haben die meisten meiner Freunde gewusst, wo ich arbeite. Einige habe ich in den Wirren der Novemberrevolution 89 verloren, viele sind mir geblieben, weil ich ihnen gegenüber so offen war, wie es mir nur möglich war. Das heißt, sie wussten wo ich arbeite, aber nicht, was ich konkret mache. Ich brauchte nicht zu verschleiern, weil sowieso nichts gesagt wurde zu Einzelheizen dieses Dienstes. Zu verheimlichen jedoch hat man als Mitarbeiter des MfS jede Menge. Auch heute noch gibt es Dinge, die ich nicht ins Licht der Öffentlichkeit tragen kann. Das werden einige wieder nicht verstehen und kritisieren, aber es ist so. Um es vorweg zu nehmen, es braucht keiner weiter danach zu fragen.

In Antwort auf:
Wir kennen ja noch alle die Parolen"Stasi raus,Stasi in die Produktion"


Ich habe hier an anderer Stelle schon mal geschrieben, dass ich den Willen des Volkes erhört habe und in die Produktion ging, wo ich wie vom Volk verlangt im Schichtsystem hart körperlich arbeiten durfte. War gut für meine Kondition und meine schlanke Linie. Ich bin vom Volk beschimpft worden, ich bin vom Volk verprügelt worden. Aufgrund der Häufung solcher Vorfälle habe ich die Notbremse gezogen und habe in einer regelrechten Flucht meine Heimatstadt über Nacht verlassen und bin nach Thüringen gegangen. Hier habe ich neu anfagen müssen, aber hier kannte mich niemand und ich bin ein anonymer zugezogener Sachse, der nach und nach neue Freunde gefunden hat.

Soweit mein Tatsachenbericht.

Wir lesen uns,
Thomas.


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#326

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 18:37
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Thomas
Finde ich gut wie Du es hier niedergeschrieben hast,Deine Offenheit.Man muss es anerkennen.
Und mit den Dingen worüber Du nicht reden willst-ist auch ganz Ok-
Ach ehemalige Mitarbeiter der westlichen Geheimdienste reden nicht über ihre Dienstzeit.


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#327

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 18:59
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Danke Thomas

Hi G.W. ab dem 9.11.89 war doch nichts mehr wie vorher,gut wie war für dich die Monate ab November,Dezember 89?

Hi manudave wieso lachen ? 8.11 gut noch ein Tag drauf dann 9.11.89

Mein Gott ihr wisst schon was ich meine...Danke



zuletzt bearbeitet 14.07.2009 19:04 | nach oben springen

#328

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 19:09
von glasi | 2.815 Beiträge

auch von mir vielen dank. mich würde es auch intresieren wie es im dezember 89 war. und wie es möglich eine behörde so schnell aufzulösen.



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#329

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 19:19
von dein1945 (gelöscht)
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Hallo GW,
Ich wollte mich zum Thema STASI eigentlich nicht mehr melden, aber googl ist ja interesant !
In einem anderen Forum (NVA-Forum.de), schreibt einer unter dem gleichen Namen, zufällig auch erst beim MfS, dann beim Zoll und zufällig zur selben Zeit, Uniform auf dem Bild ähnlich wie hier. Schulterstücke eines Oberstleutnant, hast Du einen Zwilling oder bist Du auf meheren Hochzeiten unterwegst !!!
Gruß aus Berlin


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#330

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 19:34
von Heldrasteiner (gelöscht)
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In Antwort auf:
Zu verheimlichen jedoch hat man als Mitarbeiter des MfS jede Menge. Auch heute noch gibt es Dinge, die ich nicht ins Licht der Öffentlichkeit tragen kann. Das werden einige wieder nicht verstehen und kritisieren, aber es ist so. Um es vorweg zu nehmen, es braucht keiner weiter danach zu fragen.


Das ist nicht nur bei Geheimdiensten so.
Auch ich - als normaler Arbeitnehmer, der in einem sensiblen Bereich tätig ist - mußte bei der Einstellung eine Geheimhaltungserklärung unterschreiben. Und darin steht auch, daß ich nach dem Ausscheiden aus dem Betrieb Stillschweigen über die mir bekannt gewordenen Zusammenhänge und Informationen wahren muß.


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#331

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 19:54
von maja64 (gelöscht)
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Zitat von dein1945
Hallo GW,
Ich wollte mich zum Thema STASI eigentlich nicht mehr melden, aber googl ist ja interesant !
In einem anderen Forum (NVA-Forum.de), schreibt einer unter dem gleichen Namen, zufällig auch erst beim MfS, dann beim Zoll und zufällig zur selben Zeit, Uniform auf dem Bild ähnlich wie hier. Schulterstücke eines Oberstleutnant, hast Du einen Zwilling oder bist Du auf meheren Hochzeiten unterwegst !!!
Gruß aus Berlin


Bist du da verwundert drüber dein1945?Dann geb ich dir mal den Tipp melde dich mal im anderen Grenzforum an das es noch gibt.Dir würden die Augen herausfallen wer hier und da mit gleichen Namen angemeldet ist.Hier höre ich dann immer:"ja wir wollten doch hier das andere Forum sein",kann ich nur lachen


Gruß maja64


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#332

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 20:04
von Heldrasteiner (gelöscht)
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maja, übst Du etwa nebenher geheimdienstliche Tätigkeiten aus, oder woher weißt Du das?


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#333

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 20:13
von maja64 (gelöscht)
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Zitat von Heldrasteiner
maja, übst Du etwa nebenher geheimdienstliche Tätigkeiten aus, oder woher weißt Du das?



Naja nach meinen Frust am Wochenende,dachte ich is vielleicht nicht schlecht mal"zweigleisig" zu fahren.Vielleicht is ja bei denen noch nicht "alles durchgekaut" und das ich bei denen irgendwelche ehem.Kollegen vom BGS verkrätze,die Gefahr ist auch sehr geringer als hier.


Gruß maja64


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#334

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 20:17
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von dein1945
Hallo GW,
Ich wollte mich zum Thema STASI eigentlich nicht mehr melden, aber googl ist ja interesant !
In einem anderen Forum (NVA-Forum.de), schreibt einer unter dem gleichen Namen, zufällig auch erst beim MfS, dann beim Zoll und zufällig zur selben Zeit, Uniform auf dem Bild ähnlich wie hier. Schulterstücke eines Oberstleutnant, hast Du einen Zwilling oder bist Du auf meheren Hochzeiten unterwegst !!!
Gruß aus Berlin


nein @dein1945 ich habe keinen zwilling. ich schreibe auch im nva-forum.de und bin auch im nva-chat.de vertreten.
mit meinem dortigen avatar und den schulterstücken irrst du. es sind feldwebel- schulterstücke auf meiner mos´er-uniform. hier ist es meine eigene zoll-uniform als unterkommissar.

mehrere hochzeiten ist gut... eigentlich wollte ich hier etwas mehr über die grenze erfahren, da sich im o.g. forum nicht so viele grenzer befinden.

p.s. falls du weitersuchen solltest: der gilbert wolzow im wehrmachtsforum bin ich nicht !!!


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#335

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 20:24
von Heldrasteiner (gelöscht)
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Jetzt ist es also raus: maja geht fremd!


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#336

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 20:26
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

nun aber der bericht für @zermatt. ich will ihn bewusst in mehrere teile trennen.

vorspiel 1989

bereits mit dieser unseeligen wahl im mai 1989 und der damit verbundenen wahlfälschung deuteten sich in der ddr veränderungen an. opposionelle gruppen wurden immer stärker und auch in ihrem auftreten immer aggressiver. die operativen diensteinheiten hatten, auch an den wochenenden, alle hände voll zu tun.
es zeichnete sich aber schon vorher ab das die gesellschaftlichen defizite nicht mehr durch das mfs gerettet werden konnten. die lage spitze sich daher im herbst zu.

auf grund der steigenden anträge auf ständige übersiedlung innerhalb der ddr, versuchte die sed ein neues reisegesetz zu schaffen. dieses ist bei der ersten lesung im frühjahr 1989 durchgefallen. die zweite, verbesserte variante, sollte im herbst diskutiert werden. dazu kam es nicht, stattdessen ein schwachsinniger auftritt von g. schabowski. wie der ausging wissen wir alle.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#337

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 20:36
von maja64 (gelöscht)
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[quote="GilbertWolzow"]
p.s. falls du weitersuchen solltest: der gilbert wolzow im wehrmachtsforum bin ich nicht !!!

Natürlich bist du das nicht Gilbert,den die Fotos von dem hatte Bunkerkommandant ja gestern hier schon eingestellt,sag mal so,Ähnlichkeit nicht feststellbar!
Ich glaube das Ende von dem war dann auch nicht so prickelnd



Grüße vom Rennsteig


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#338

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 20:41
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

novemberereignisse

in der nacht vom 09.november zum 10. november 1989 wurde um ca. 01.30 uhr für die operativen mitarbeiter aller diensteinheiten alarm ausgelöst und sie mussten sich in die diensteinheiten begeben. dieser alarm wurde erst am 11. november aufgehoben. die mitarbeiter schliefen in dieser nacht, mangels liegen, auf ihren schreibtischen.

bereits mit dieser totalen grenzöffnung war uns klar, dass damit das ende der ddr und damit des mfs, verbunden war. plötzlich wurden mitarbeiter gesucht, die in die volkwirtschaft als kraftfahrer und handwerker etc. gehen.
der nächste schub sollten mitarbeiter sein, die die vorsicherung an den pke´s übernehmen. mitte dezember 1989 wurden dann plötzlich verstärkt mitarbeiter für den zoll gesucht. hier habe ich mich dann freiwillig gemeldet.
in berlin wurden die kreisdienststellen aufgelöst und die mitarbeiter der bv berlin beim betreten und verlassen des objektes gefilzt. kurz danach wurde dies auch an den anderen dienststellen des mfs eingeführt.
die mitarbeiter mussten ihre persönlichen waffen und dienstausweise abgeben. es setzte die erste entlassungswelle ein. nur die auslandsaufklärung durfte weiterarbeiten.
die mitarbeiter die den neuen verfassungsschutz bilden sollten wurden zu ihrem einverständnis befragt und in wartestellung behalten.

ich selbst begann meinen dienst am 15.01.1990 bei der zollverwaltung. dort erlebte ich, wie bei der pke plötzlich die ehem. operativen mitarbeiter, die man noch kurz vorher angefordert hatte, wieder rausfeuerte. desweiteren erlebte ich das grosse pickelschiessen der pke mitarbeiter im märz 1990. plötzlich wurden aus hauptmänner fähnriche.

p.s. im jahr 2005 stritt sie die deutsche rentenanstalt, wer für mich den rentenbeitrag für den 15.01.1990 zu leisten hat, ob das ehem mfs oder der zoll


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#339

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 20:57
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

gedanken

@zermatt, du fragtest nach den eigenen gedanken. hmmm, dieses thema ist immer sehr schwierig weil sich jeder aussenstehende darauf stürzt...

ich hatte an diese republik, an das bessere deutschland sein zu wollen, als junger mensch geglaubt. die scheisse die ich dabei erlebte, tat ich ab, weil es für einen guten zweck sein sollte.
für mich ging damals der boden auf... es gab keinen halt mehr. alles was man geglaubt hatte sollte plötzlich falsch sein. dazu kam, dass jede zeitung irgendwelche scheisse erfand, wofür ich mich im familien- und freundeskreis rechtfertigen sollte. meine freunde wussten von anfang an wo ich gewesen war.
für 2 freunde, einer von der post und der andere von der volksmarine, war ich plötzlich "die sau" und an allem schuld. wenn freunde gehen, verkraftet man das schwer. ich will mich mit der oberflächlichkeit, dass sie es evtl. nicht wert waren, heute noch nicht abfinden.
mit den anderen freunden hat sich das verhältnis nicht geändert.

bei treffen mit anderen spreche ich offen darüber, auch wenn ich nicht das schild "mfs" vor mich herschiebe. wenn jemand eine sachliche frage stellt, bekommt er auch immer eine sachliche antwort von mir.

selbst ehem. bundeswehrangehörige, die mich nunmehr kennen, sind z.t. erschrocken über soviel sachlichkeit meinerseits zu dem thema. immer wieder wird mir bescheinigt, dass ich nicht in dieses typische klischee passe. ja welches klischee denn ???


@david, kein ehem. geheimdienstler wird irgendwem auf der weiten welt beim ersten kontakt erzählen, was er wo und wann gemacht hat. davor muss und will er sich schon von der redlichkeit des gesprächspartner überzeugen. daher habe verständniss für meine "eierei" auf deine frage, die sonst nicht mein stil ist


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#340

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.07.2009 20:58
von Bunkerkommandant (gelöscht)
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In Antwort auf:
in berlin wurden die kreisdienststellen aufgelöst und die mitarbeiter der bv berlin beim betreten und verlassen des objektes gefilzt. kurz danach wurde dies auch an den anderen dienststellen des mfs eingeführt.
die mitarbeiter mussten ihre persönlichen waffen und dienstausweise abgeben.



An das Filzen beim Betreten und Verlassen der BV von Januar bis März 1990 kann ich mich auch sehr gut erinnern. Die, die mich filzen durften, waren plötzlich in helle Norweger-Strickpullover gekleidet, trugen Wolfgang-Thierse-Gedächtnis-Bärte und hatten einen Sicherungs-Posten der Volkspolizei dabei, der grinsend daneben stand...
Meine persönliche Waffe musste ich im Außenobjekt an einen Militärstaatsanwalt übergeben, der den örtlichen Schornsteinfeger kurzerhand zusammen mit dem ABV des Dorfes (der Dorfpolizist!!!) als Zeugen von der Straße sammelte.
Als ich bei meiner Entlassung den Dienstausweis abgeben sollte, gab ich an, dass er mir von meinem unmittelbaren Vorgesetzten im Rahmen einer (Ein)-sammelaktion schon abgenommen wurde. Damit war ich ohne weitere Nachfrage nach dem Ausweis entlassen. Nur einer weiß heute, wo sich die "Machtpappe" befindet. Keiner außer mir sollte und hat sie je wieder in die Hand bekommen...


Wir lesen uns,
Thomas.


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