#221

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 10.07.2009 21:49
von Pitti53 | 8.787 Beiträge

können wir dieses thema nun endlich mal schließen? angelo schreite ein!!!!!!!!!!!!!!!


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#222

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 10.07.2009 21:55
von manudave (gelöscht)
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ES WIRD HIER GANZ SICHER NICHT ZENSIERT. (Den Fehler hat nur einer mal begangen...)

So lange sich jemand für diesen Thread interessiert, ist er hier in der Liste.
Und dazu der Beitrag eines anderen Forenteilnehmers:

In Antwort auf:
Das Wort Stasi wird hier noch sehr oft fallen.Denn es war ein Organ und ein Machtapperat der sich in allen gesellschaftlichen Schichten der DDR rein gehangen hat.Auch bei den Grenztruppen.Ein Machtapperat der das eigene Volk mißtraute und auch sich selber.Ich finde es ganz OK das man sich auch damit hier im Forum auseinander setzt-es wird unvermeidlich bleiben.


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#223

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 10.07.2009 22:14
von Pitti53 | 8.787 Beiträge

ok ok.aber langsam ist es gut.kann es nicht mehr hören


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#224

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 10.07.2009 22:19
von Musiker12 | 822 Beiträge

Also ich höre hier garnichts . Ich lese das alles.

Es ist ein Thema was von Interesse ist sonst wäre es schon längst eingeschlafen. Man kann Dinge nicht totschweigen. Auch wenn es manchmal zu härteren Worten führt. Das gefällt mich zwar auch nicht aber es bringt nichts wenn man das Thema beendet und morgen fängt es von vorne an. Hat sich doch für den Moment alles beruhigt.



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#225

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 10.07.2009 22:22
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Ich sehe das ähnlich - das Thema wird in den Medien hoch gehalten und somit ist es auch hier ständig präsent. Es könnte ja reichen wenn jeder seine persönliche Meinung und Erfahrungen zu Texte bringt, ohne ausufernde, fast wissenschaftlichen Aufarbeitungen. Das Wesentliche sollte ausreichen ohne alles zu vereinfachen. Besser ist das.


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#226

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 10.07.2009 22:38
von tiroler (gelöscht)
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@ manudave
Zitat:"Wenn man dann evtl. so eine falsche Information entlarvt hat, was drohte demjenigen? Die kamen doch wohl kaum alle in den Knast..."

dazu kann ich aus meiner Akte berichten.Der KD-Stellenleiter hat mit Hand an den Bericht des IM geschrieben."Hier lügt der IM."
zurück an Meier. ( Name habe ich geändert ,Meier ist der Führungsofizier)
Weiterhin hat er geschrieben."Man sieht ,dass der IM Verwaltungstechnische Aufgaben übernehmen will."

Heute weiß ich ,dass der IM das MFS für seine privaten Interessen benutzen wollte.So hat er mit Hilfe des MFS
z.B. eine Jagdberechtigung erhalten.An den Jagden sollte ich teilnehmen.Der IM ist nie zum MFS als Hauptamtlicher Mitarbeiter aufgestiegen.
Ich nehme an,der KD-Stellenleiter hat seine persönlich geführten IM gehabt.In einem anderen Bericht steht."Die Aussagen des IM wurden
durch andere IM überprüft und als die Warheit befunden.
Ich will meine Akte hier nicht reinstellen.Es wurde oft gelogen.

tiroler


zuletzt bearbeitet 10.07.2009 22:39 | nach oben springen

#227

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 10.07.2009 22:49
von Musiker12 | 822 Beiträge

In Antwort auf:
Es wurde oft gelogen.



Macht ja auch Sinn. Wenn ma weiß es gibt Vergünstigungen kann es doch durchaus dazu führen, dass gelogen wird. Diese Wichtigtuer gibts doch überall auch wenn es auf Kosten anderer geht.



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#228

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2009 00:19
von Buedinger | 1.503 Beiträge

Off topic:

Zitat von Heldrasteiner
... Vielleicht ist das auch der Grund dafür, daß sich einige hier in letzter Zeit so rar machen. ...

So ist es.

Zitat von Heldrasteiner
... daß hier Menschen mit so unterschiedlichen Viten ganz offen miteinander sprechen und die Meinung des anderen respektieren ...

So sollte es sein.

Tschüß


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.
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#229

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2009 14:51
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Bunkerkommandant
In Antwort auf:
Wenn man dann evtl. so eine falsche Information entlarvt hat, was drohte demjenigen? Die kamen doch wohl kaum alle in den Knast...


D[quote]a bin ich überfragt. Ich denke mal, der Quelle wurde nicht mehr 100%-ig vertraut und wurde bei Wiederholungen fallengelassen.
Vielleicht weiß Gilbert da Näheres?


grundsätzlich wurden die informationen im referat a/i (auswertung/information) erfasst und diente als puzzle zu einem gesamtbild. wenn jetzt plötzlich eine im- information nicht in das puzzle "hinein passte" wurde hier erneut quergeprüft.

selbstverständlich versuchte auch der fo durch querinformationen (u.a. wie bunkerkommandant schon sagte: beobachtung durch ha/abt. VIII,kontrolle durch die abt. m, abt. 26 massnahme a bzw. b, weitere im- berichte etc.) den wahrheitsgehalt herauszufinden.

im ref. a/i wurden die informationen nach ihrem gehalt bewertet.

wenn durch diese auswertung festgestellt wurde, dass der im bewusst falsche informationen lieferte, wurde die zusammenarbeit eingestellt und meistens anschliessend eine opk (operative personenkontrolle) angelegt um die gründe für die fehlinformationen zu erfahren.

jetzt zu den hier häufig genannten zwangsrekrutierungenvon im´s: man war sich von anfang an bewusst, dass hier falschinformationen geliefert werden könnten und das diese zusammenarbeit nicht auf dauer angelegt ist...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#230

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2009 14:53
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

mal ein beispiel wie der bnd informationen bewertet:


Die Zuverlässigkeit einer Quelle wird von der operativen Beschaffung auf der Basis der zurückliegenden Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der betreffenden Quelle beurteilt und mit einem Großbuchstaben von A bis F gekennzeichnet:

A Zuverlässig
B im Allgemeinen zuverlässig
C Ziemlich zuverlässig
D Nicht immer zuverlässig
E Unzuverlässig
F Die Zuverlässigkeit kann nicht beurteilt werden

Die Glaubwürdigkeit des Nachrichteninhalts wird durch die auswertende Stelle auf der Basis eines Abgleichs mit dem Lagebild bzw. weiteren zum Sachverhalt vorliegenden Meldungen beurteilt und mit einer Ziffer von 1 bis 6 gekennzeichnet:

1 Von anderer Seite bestätigt / unzweifelhaft zutreffend
2 Wahrscheinlich zutreffend
3 Möglicherweise zutreffend
4 Zweifelhaft
5 Unwahrscheinlich
6 Der Wahrheitsgehalt kann noch nicht beurteilt werden


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#231

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2009 14:59
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

In Antwort auf:
Als dann ein Verwanter ausreisen wollte habe ich dessen Wertsachen Stück für Stück rüber gebracht.

Hätte man mich bei meiner Schmuggelei erwischt hätte ich entsprechenden Qualm bekommen. Also meine eigene Schuld.


danke musiker12, für deine offenen worte.
wenn es dann passiert wäre... damit würde sich heute jeder zweite als opfer präsentieren.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#232

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2009 15:06
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von manudave


In Antwort auf:
wer hat wann den grothewohl-express in einer u-haftanstalt des mfs erlebt und vorallem wann ?



Das ist ja unten bereits ausreichend beantwortet worden.

Allerdings muss ich mich entschuldigen, ich habe bei meinen Texten nicht unbedingt das Thema des Threads bedacht - deshalb haben wir teilweise aneinander vorbei geredet.
Wenn ich über die Gefängnisse und den Grotewohl-Express geschrieben habe, hatte das nicht unbedingt den Zusammenhang mit der Stasi.
Asche auf mein Haupt


schon in ordnung... ich hatte mich nur gewundert.

es gibt aber immer noch leute die behaupten, dass das mfs seine u-haftgefangenen mit dem sog. grotewohl-express transportierte.
wie soll man es denn nun geschichtlich einordnen, wenn dr.hubertus knabe diesen im gefängnishof in hohenschönhausen aufstellen lässt?
der dortige (besucher) laie denkt, ahaaa, so wurden sie also transportiert. der abgebrühte sagt: aaaach neee, dass soll es doch nur sinnbildlich verdeutlichen und der geschichtsinteressierte sagt: alles quatsch, wer hier schon mit blödsinn anfängt...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#233

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2009 15:46
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Hallo an alle,
mal so nebenbei.
http://www.Buchhandlung89.de
Schaut mal rein,
da gibt es sehr viel für "Geschichtsinteressierte".
Auch über Hohenschönhausen.

Oss`m


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
zuletzt bearbeitet 11.07.2009 15:47 | nach oben springen

#234

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.07.2009 15:51
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Literatur DDRReferenten / Zeitzeugen Ausflüge im "Grotewohl-Express" - Rainer Dellmuth

Detailansicht Ausflüge im "Grotewohl-Express" - Rainer Dellmuth

Produktinformation:
v 210 Seiten
Verlag: Tykve, A (April 1999)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3925434933
Produktinformation:

Rainer Dellmuths autobiographisches Buch über die Zeit seiner Überwachung und Inhaftierung durch die Stasi von 1966-1972 fordert zunächst einen ungeduldigen Leser, der sich auf die Mühen einer teilweise minutiös genauen Berichterstattung über den Lebensalltag eines Jugendlichen in der DDR der späten sechziger Jahre wirklich einlässt. Gerade die detaillierte Schilderung ist es dann aber, die den Leser tief in die Zusammenstöße des jungen Rainer Dellmuth mit dem SED-Staat hineinzieht: Als Leser fühlen wir uns auf der Seite des Opfers und nehmen mit-leidend und -hoffend an seinem Schicksal teil, und das in steigendem Maße, je stärker und verzweifelter wir ihn als jungen Menschen gegen einen übermächtigen Staatsapparat um seine individuelle Freiheitsrechte kämpfen sehen - wohl wissend, dass dies kein Roman, kein Politikkrimi und auch nicht die Story eines Kriminellen ist, sondern wir selbst. Wir sind wie das jugendliche "Ich" des Autors schockiert darüber, warum der Wunsch nach persönlichen Freiheitsräumen, warum unverhohlene Ehrlichkeit und warum witzig-pointierte Direktheit nicht sein dürfen, was sie sind.

Wir erleben - dank Dellmuths erstaunlich lebendiger Erinnerung an die ganz besondere Atmosphäre einzelner Begegnungen und Gespräche - , dass die politische Verfolgung des non-konformen Jugendlichen nicht erst mit dem Eingreifen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) beginnt, sondern schon als die Schere im Kopf jedes DDR-Bürgers, der zu unterscheiden "Gelernt" hat, was "man" sagen darf und was nicht. In diesem Sinne erweist sich der Berichterstatter und zweifach gescheiterte Republikflüchtling als nicht lernbereit, was ihn uns anhaltend sympathisch macht. Die Folge ist aber, dass er binnen weniger Jahre zweimal zu ein- bzw. zweijähriger Haft verurteilt wird und diese in einer ständigen Odyssee zwischen unterschiedlichsten Haftanstalten, Gefängnistrakten und -zellen abbüßen muss - oft ohne genau zu wissen, wo er sich letztlich befindet. "Ausflüge im Grotewohl-Express" - angespielt wird auf die oft endlos hinausgezögerte und für den Gefangenen verwirrende Verlegung in eine andere Haftanstalt in nach außen normalen, aber dennoch besonders präparierten Eisenbahnwaggons mit unbekanntem Ziel - ist insofern ein stark symbolträchtiger Titel, der Dellmuths Erfahrungen mit der Macht der Stasi insgesamt treffend einfängt. Denn dem Andersdenkenden seinen Stolz, seine Orientierung in Raum und Zeit und seine sozialen zu nehmen scheint das Ziel all ihrer zahllosen Einschüchterungsmethoden in und außerhalb der Gefängnismauern gewesen zu sein. Exemplarisch und in teilweise beängstigenden Wiederholungen schildert Dellmuth in allen Einzelheiten den Gefängnisalltag, der sich ein für allemal in sein Gedächtnis eingegraben hat: das Rasseln der Schlüssel, das Schlagen der Zellentüren, den Ablauf der Verhöre und die Stunden und Tage in der winzigen Dunkelzelle. Ausflüge im Grotewohl-Express ist sicher kein Buch, das nach literarischen Ansprüchen einen Nobelpreis gewinnen würde. Aber Dellmuth versteht es, den Leser für seine Erinnerungsarbeit gefangen zu nehmen und ihn gleichzeitig in einem ausgewogenen Maße zu informieren. Nach der mitreißenden Lektüre von Dellmuths Lebens- und Haftgeschichte bis zu seiner Ausweisung in die Bundesrepublik sollte der Leser nicht darauf verzichten, die Dokumente im Anhang des Buches zu studieren. Der Kontrast zwischen der zutiefst mitempfundenen Erlebniswelt eines Jugendlichen um 20 und der sachlich-nüchternen oder ideologisch-formelhaften Amtssprache in den angehängten Überwachungs- und Verhörprotokollen der Stasi macht deren "Operationen" in ihrer unmenschlichen Emotionslosigkeit in erschreckender Härte deutlich. Nicht zuletzt darum ist "Ausflüge im Grotewohl-Express" ein notwendiges und empfehlenswertes Buch. Erschienen ist es erstmals 1999 im Tykverlag.


15,25 €
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#235

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.07.2009 14:14
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

danke oss´n für deine buchempfehlung.
ich könnte auch zig buchempfehlungen einstellen, hilft uns das hier aber in unserer diskussion weiter?
daher erneut meine frage, was hat der "grotewohl-express" in hohenschönhausen mit dem mfs zu tun ?

(ich habe mal diesen waggon als jugendlicher auf dem bahnhof in zwickau stehen sehen...)


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#236

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.07.2009 15:06
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Hallo Gilbert,
war ja nur eine Empfehlung.
Zum Grotewohl Express kann ich nur eine Frage mit einer Gegenfrage beantworten.
Wo sollte er denn deiner Meinung nach stehen ?
Sollte er überhaupt Bestandteil einer Gedenkstätte sein ?
Ich finde ja sollte er.
Kann man nat. geteilter Meinung sein.
Bei solchen Themen gehen die Meinungen im allgemeinen immer sehr sehr weit auseinander.
Aber das ist auch normal und gut so.
Bis dann mal.

Oss`n


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#237

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.07.2009 18:02
von manudave (gelöscht)
avatar

Es werden bestimmt auch Häftlinge aus diesem Gefängnis mit dem Zug unterwegs gewesen sein. Vielleicht ist es auch nur symbolisch gedacht - als Transportmittel für Häftlinge. Wo kann man das besser ausstellen, als in einem Gefängnis.
Und wollen wir doch mal ehrlich sein:

Was macht die Besuchergruppe der Landfrauen aus Erkenschwick denn für einen Unterschied zwischen einem Knast des MfS und einem, na wollen wir es mal so beschreiben, "normalem" Gefängnis.


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#238

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.07.2009 18:23
von turtle | 6.961 Beiträge

Hallo Gilbert Wolzow,

daher erneut meine frage, was hat der "grotewohl-express" in hohenschönhausen mit dem mfs zu tun? Ich verstehe nicht warum Dir dieser " Grothewohl-Express" im Zusammenhang mit der Gedenkstätte in Hohenschönhausen so wichtig ist?
Auch wenn der Grothewohl -Express nichts direkt mit der Gedenkstätte in Hohenschönhausen zu tun hat, so ist es doch sinnvoll diesen Waggon mit auszustellen gehört er doch genauso mit zur Geschichte im Zusammenhang mit einem dunklen Kapitel in unserer jüngsten Vergangenheit!Es gab bestimmt auch ehemalige Häftlinge die im Grotewohl-Express transportiert wurden und die später in Hohenschönhausen inhaftiert waren. So ist nun Deine Frage beantwortet ? Oder wollen wir uns nun darüber streiten was der Grotewohl-Express in Hohenschönhausen zu suchen hat? Es ist ja kein Geheimnis wie die Mehrzahl von Ex-Mitarbeitern des MfS über die Gedenkstätte in Hohenschönhausen denkt!


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#239

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.07.2009 18:58
von tiroler (gelöscht)
avatar

Hallo Gilbert Wolzow,

Im Grunde ist es doch egal wo der sogenannte Grotewohlexpress steht. Meinetwegen kann der verschrottet werden. Jeder
Staat transportiert seine Gefangenen. Gefangene müssen von Haftanstalt zu Haftanstalt verlegt werden. Mit dem Grotewohlexpress
Sollte man es nicht übertreiben. Ich glaub den Grotewohlexpress hat das MFS nur mitgenutzt. Die meisten Gefangenen
saßen in Haftanstalten des MDI. Vielleicht passt er auf das Gelände von Hohenschönhausen platzmäßig am besten hin.
Mir macht es größere Sorge, wenn Gefangene über demokratische Staaten mit Billigung derer Regierungen ,mit dem Flugzeug
transportiert werden. So, dass man noch nicht einmal vor dem eigenen Staat sicher ist und obendrein von seinen Agenten im Ausland
befragt wird. Wenn wir uns über den komischen Grotewohlexpress unterhalten, dann müssen wir uns auch über die Gefängnisbusse
Und den kleinen Barkass der Polizei unterhalten.

Gruss Tiroler


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#240

RE: Die Staatssicherheit der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.07.2009 19:21
von Oss`n | 2.779 Beiträge

http://www.nachkriegsmuseen.de/stasi.html

Auf dem ersten Bild links (U.-Haft Dresden-MfS) sieht man einen kleinen garagenähnlichen Anbau.
Da wurden Verhaftete mit dem Barkas reingefahren und dann bis zur weiteren "Behandlung" in "Spinde" gepackt.
3 Mann übereinander - jedes Fach ca.H:1m x B:0,60m x T:0,50m .
Alles nur ca. - Angaben.
Davon gab es so glaube ich 3 oder 4 "Spinde" also ca. 9 - 12 Mann.

Auf einen anderem Bild kann man auch den B 1000 sehen.
Allerdings in einer anderen Haftanstalt.


Oss`n


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