#1

Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 26.03.2013 21:49
von Hans55 | 763 Beiträge

Hallo,Leute!
Gestern Abend ,hab ich mir mal den alten DEFA-Film "die Legende von Paul und Paula"angesehen!
Da kamen aber so richtig Erinnerungen hoch!
Als ich die Wohnungen gesehen habe ,wo die gelebt haben,habe ich auch gedacht ,man so hast du auch mal gewohnt!
Als wir die erst Wohnung bekamen,das war kurz nach unserer Hochzeit 1980,schlugen wir die Hände übern Kopf zusammen!Meine Frau hat geweint!
Es war eine "Bruchbude"anders konnte man das nicht nennen! Ungefähr55m² groß!Zur Toilette mußte man über den Hausflur gehen!
Wir haben dann nach langen kämpfen mit der KWV,eine Wohnung daraus gemacht! Die Badewanne stand in der Küche,was sollte man machen!
Im Wohnzimmer stand noch so ein Kachelofen,der immer Hunger hatte! 120 ZentnerBriketts im Winter waren immer angesagt!
Zimmerhöhe waren 3,70,da konnte man Kohlen,die nichts getaugt haben , schleppen!
Dja, so war das !
Na, wer kann sich noch an seine erste Wohnung erinnern? Hans


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#2

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 26.03.2013 22:03
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Ich bekam meine erste Wohnung 1982. 2-Raumwohnung, ca. 50m2 mit Kachelofen. Das Badezimmer war ein Schlauch und nachdem ich meine Schwarzenberg aufstellte, musste man schräg auf der Toillette sitzen. Aber Badewanne mit Badeofen war vorhanden. Es war eine AWG - Wohnung. Leider war im Badezimmer Schimmel, da die Außenwand schlecht isoliert wurden war...wir haben tagelang versucht die Wand mittels Heizsonne trockenzulegen...dann frisch gepinselt...aber der Schimmel kam schon nach wenigen Wochen wieder durch. Die AWG war ja komplett taub auf dem Ohr.


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

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#3

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 26.03.2013 22:16
von silberfuchs60 | 1.458 Beiträge

Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #2
Ich bekam meine erste Wohnung 1982. 2-Raumwohnung, ca. 50m2 mit Kachelofen. Das Badezimmer war ein Schlauch und nachdem ich meine Schwarzenberg aufstellte, musste man schräg auf der Toillette sitzen. Aber Badewanne mit Badeofen war vorhanden. Es war eine AWG - Wohnung. Leider war im Badezimmer Schimmel, da die Außenwand schlecht isoliert wurden war...wir haben tagelang versucht die Wand mittels Heizsonne trockenzulegen...dann frisch gepinselt...aber der Schimmel kam schon nach wenigen Wochen wieder durch. Die AWG war ja komplett taub auf dem Ohr.


...das heißt doch 2-Zimmerwohnung...


xxx
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#4

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 26.03.2013 22:21
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Zitat von silberfuchs60 im Beitrag #3
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #2
Ich bekam meine erste Wohnung 1982. 2-Raumwohnung, ca. 50m2 mit Kachelofen. Das Badezimmer war ein Schlauch und nachdem ich meine Schwarzenberg aufstellte, musste man schräg auf der Toillette sitzen. Aber Badewanne mit Badeofen war vorhanden. Es war eine AWG - Wohnung. Leider war im Badezimmer Schimmel, da die Außenwand schlecht isoliert wurden war...wir haben tagelang versucht die Wand mittels Heizsonne trockenzulegen...dann frisch gepinselt...aber der Schimmel kam schon nach wenigen Wochen wieder durch. Die AWG war ja komplett taub auf dem Ohr.


...das heißt doch 2-Zimmerwohnung...


Kannste mal sehen...ich spreche jetzt hochdeutsch...hihi..


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#5

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 27.03.2013 07:11
von furry | 3.576 Beiträge

Bevor wir 1974 geheiratet haben, wohnten wir noch im Hotel Mama. Die Eltern meiner Frau hatten ein kleines Häuschen, in dem noch eine Oma 2 Zimmerchen bewohnte. So traurig es für die Familie meiner Frau war, aber zu unserem Glück verstarb diese Oma vor unserer Hochzeit und wir konnten in diese beiden Zimmer einziehen. Vorher war aber noch ein Kampf mit der staatlichen Wohnraumlenkung zu führen. Da saßen wir nun zwischen den alten Möbeln der Oma und waren im Gegensatz zu anderen frischvermählten Pärchen glücklich, unsere eigenen vier Wände zu haben. Die erste Anschaffung war eine ausklappbare Schlafcouch. So hatten wir was zum Sitzen und zum Liegen. Das Ding hatte damals 2000 Mark gekostet und damit war das Sparbuch fast wieder auf Null. Zu dieser Zeit war ich noch Student im Praktikum, wofür es 300 Mark im Monat gab. Nachdem ich dann im Sommer 1975 meinen Abschluss in der Tasche hatte, hat sich an meinem Einkommen als frischgebackener Agraringenieur aber auch nicht viel geändert. Ich weiß nicht mehr wieviel von den 665 Mark brutto übrigblieben. Unter diesen Bedingungen war der Jungehekredit ein Geschenk des Himmels. Dieser finanziell enge Zustand hielt zu unserem Glück nicht lange an. Schon 1976 gab es für die in der staatlichen Landwirtschaft (nicht LPG) Beschäftigten gravierende tarifliche Veränderungen nach oben und über meinen Betrieb haben wir 1976 eine 2-Zimmerneubauwohnung bekommen, die wir dann so langsam Stück für Stück einrichten konnten. Auch mit einer Waschmaschine vor dem Toilettenbecken, in der zu dieser Zeit unter anderem auch noch Windeln des Nachwuchses gewaschen wurden. Über jedes hinzugekommene Teil hat man sich gefreut wie ein Schneekönig und trotzdem waren wir glücklich und zufrieden und sind heute froh darüber, dass wir uns eine gewisse Bescheidenheit bewahren konnten und somit auch auf so manchen unsinnigen Kram verzichten können.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#6

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 27.03.2013 08:10
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Überlegt doch mal wie schön das war. Endlich ne eigene Bude, endlich konntest du mal richtig ramba zamba machen mit der eigenen jungen Frau (oder eben dem Mann) ohne das sich die Eltern oder Schwiegereltern Watte in die Ohren stopfen mussten.Ich sag immer, das ist wie bei die Sperlinge um mal vom ramba zamba wieder wegzukommen, du machst nen Freiflug und fällst entweder voll auf die Schnauze oder segelst so schön in dein zukünftiges Leben hinein.

Genau das Leben weg von Mama und Papa mal so voll eigenverantwortlich durchziehen können und müssen. Also meine Töchter hab ich mit richtigem Schwung rausgeschmissen (war ich der treibende Keil, nicht die Mama) und die sind alle Beide ganz gut gelandet. Wäre ja noch schöner von wegen Hotel Mama, da gibts mir heute noch viel zu viele von der Generation.Zumal, ich bin auch zeitig los von Zuhause...Türe geknallt und weg war ich nur mit meinen Sachen am Wanst ins Hotel Schwiegereltern mit 1 plus nochmal 1 Ausbauzimmer(selber tapeziert und gemalert).Da bin ich meinen Schwiegereltern heute noch dankbar dafür.

Über unsere spätere Ausbauwohnung siehe der Abflug von den Schwiegereltern, mann war das wieder schön siehe ganz oben im Text, darüber schrieb ich ja schon hundert Texte. Aso denkt dran Leute...Freiflug heißt das und das Ganze so zeitig wie möglich, sonst wird das nix mit dem selber Zurechtkommen im Leben.Gebt der Jugend nen ordentlichen Tritt in den Hintern und raus mit die jungen Vögelein wenn die Zeit dazu reif geworden ist.Je eher, um so besser.

Lebensläufer


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#7

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 27.03.2013 08:41
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Also mit Wohnung habe ich genug durch.Fast 12 Jahre einen Wohnungsantrag laufen gehabt,die Frau 8 Jahre.Und was bekam man zu Antwort.Sie haben erst Anrecht auf Wohnraum wenn sie verheitet sind,war man es dann--dann musste man Kinder haben u.s.w. Ich bin heute noch der Meinung,das Wohnungsproblem,hätten die Kommunisten nicht mal in hundert Jahren gelöst.Trotz der Platte die sie auf den Wiesen errichtet haben.Aber was nutzte die Platte auf den Wiesen,wenn man die Innenstädte verfallen ließ.Ja man hat so einigermaßen die Bezirksstädte gefördert,aber für Berlin haben die sich den Arsch aufgerissen.Zum Nachteil anderer Städte.Ich bin zwar kein Freund des heutigen Systems,da es in diesen genug Probleme gibt.Aber in Sachen Wohnung hat sich entschieden viel verbessert.Nur Mal so als Beispiel: Mein Neffe,trennte sich von seiner zweiten Lebensgefährtin.Was tut er,geht zu einer der vielen Wohnungsgesellschaften und hat nach 2 Wochen ne neue Wohnung.Das wäre zu DDR-Zeiten unmöglich gewesen.


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#8

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 27.03.2013 10:26
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #2
Ich bekam meine erste Wohnung 1982. 2-Raumwohnung, ca. 50m2 mit Kachelofen. Das Badezimmer war ein Schlauch und nachdem ich meine Schwarzenberg aufstellte, musste man schräg auf der Toillette sitzen. Aber Badewanne mit Badeofen war vorhanden. Es war eine AWG - Wohnung. Leider war im Badezimmer Schimmel, da die Außenwand schlecht isoliert wurden war...wir haben tagelang versucht die Wand mittels Heizsonne trockenzulegen...dann frisch gepinselt...aber der Schimmel kam schon nach wenigen Wochen wieder durch. Die AWG war ja komplett taub auf dem Ohr.


rot mark. was ist das um Himmels Willen?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#9

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 27.03.2013 10:32
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #8
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #2
Ich bekam meine erste Wohnung 1982. 2-Raumwohnung, ca. 50m2 mit Kachelofen. Das Badezimmer war ein Schlauch und nachdem ich meine Schwarzenberg aufstellte, musste man schräg auf der Toillette sitzen. Aber Badewanne mit Badeofen war vorhanden. Es war eine AWG - Wohnung. Leider war im Badezimmer Schimmel, da die Außenwand schlecht isoliert wurden war...wir haben tagelang versucht die Wand mittels Heizsonne trockenzulegen...dann frisch gepinselt...aber der Schimmel kam schon nach wenigen Wochen wieder durch. Die AWG war ja komplett taub auf dem Ohr.


rot mark. was ist das um Himmels Willen?




Ich will garnicht wissen was Du gleich wieder denkst

Die Antwort ist ganz simpel: Waschmaschine http://de.wikipedia.org/wiki/Waschger%C3...k_Schwarzenberg

LG von der grenzgaengerin


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#10

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 27.03.2013 10:33
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #8
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #2
Ich bekam meine erste Wohnung 1982. 2-Raumwohnung, ca. 50m2 mit Kachelofen. Das Badezimmer war ein Schlauch und nachdem ich meine Schwarzenberg aufstellte, musste man schräg auf der Toillette sitzen. Aber Badewanne mit Badeofen war vorhanden. Es war eine AWG - Wohnung. Leider war im Badezimmer Schimmel, da die Außenwand schlecht isoliert wurden war...wir haben tagelang versucht die Wand mittels Heizsonne trockenzulegen...dann frisch gepinselt...aber der Schimmel kam schon nach wenigen Wochen wieder durch. Die AWG war ja komplett taub auf dem Ohr.


rot mark. was ist das um Himmels Willen?




Eine Waschmaschine...die konnte aber nur waschen mittels eines Wellrades.


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

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#11

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 27.03.2013 10:34
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #7
Also mit Wohnung habe ich genug durch.Fast 12 Jahre einen Wohnungsantrag laufen gehabt,die Frau 8 Jahre.Und was bekam man zu Antwort.Sie haben erst Anrecht auf Wohnraum wenn sie verheitet sind,war man es dann--dann musste man Kinder haben u.s.w. Ich bin heute noch der Meinung,das Wohnungsproblem,hätten die Kommunisten nicht mal in hundert Jahren gelöst.Trotz der Platte die sie auf den Wiesen errichtet haben.Aber was nutzte die Platte auf den Wiesen,wenn man die Innenstädte verfallen ließ.Ja man hat so einigermaßen die Bezirksstädte gefördert,aber für Berlin haben die sich den Arsch aufgerissen.Zum Nachteil anderer Städte.Ich bin zwar kein Freund des heutigen Systems,da es in diesen genug Probleme gibt.Aber in Sachen Wohnung hat sich entschieden viel verbessert.Nur Mal so als Beispiel: Mein Neffe,trennte sich von seiner zweiten Lebensgefährtin.Was tut er,geht zu einer der vielen Wohnungsgesellschaften und hat nach 2 Wochen ne neue Wohnung.Das wäre zu DDR-Zeiten unmöglich gewesen.


Rostocker, dass du mal etwas positives in unserem schönen Land siehst, finde ich ja wirklich gut.
Ja die Wohnungsfrage in der DDR : Was habe ich bei Besuchsreisen mitgeschleppt, um meinen Angehörigen zu helfen. Einmal hatte ich eine Ladung Fliesen ( nicht mal Fliesen konnte die DDR produzieren)im Kofferraum, der Wagen sah aus, als wäre er mit einem Sportfahrwerk ausgerüstet, soviel Bodenfreiheit hatte ich. Aber meine Schwester war sehr, sehr glücklich, solch schöne Fliesen zu bekommen. Ein Fliesenverleger war dann schnell gefunden.


.
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#12

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 27.03.2013 10:35
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge



Eine Schwarzenberg!!


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#13

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 27.03.2013 10:35
von ddr-bürger (gelöscht)
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Eine "Schwarzenberg" ist eine Waschmaschine. Kenne noch so ein uraltteil aus den 60er von meinen Eltern. Gehäuse mit Bottich drin, von oben zu beladen, Heizung mit Thermostat und ein Wellrad um die Wäsche in Wallung zu bringen. Der absolute Luxus war die zugehörige Schleuder, Wellrad wurde gegen Flügel / Propeller vertauscht und in dem Schleudereinsatz war eine Turbine und zu wurde das Teil zur Zentrifuge. Laugenpumpe gab es nicht, da wurde ein Schlauch in einen Eimer gehalten und mit Gefälle lief die Brühe ab.
Das war die Uraltausführung, die späteren Modelle kenne ich nicht, dann gab es die "Foron" Waschmaschinen.

@grenzverletzerin
das war dann schon einen "neuere".


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zuletzt bearbeitet 27.03.2013 10:36 | nach oben springen

#14

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 27.03.2013 10:37
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #9
Zitat von Gert im Beitrag #8
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #2
Ich bekam meine erste Wohnung 1982. 2-Raumwohnung, ca. 50m2 mit Kachelofen. Das Badezimmer war ein Schlauch und nachdem ich meine Schwarzenberg aufstellte, musste man schräg auf der Toillette sitzen. Aber Badewanne mit Badeofen war vorhanden. Es war eine AWG - Wohnung. Leider war im Badezimmer Schimmel, da die Außenwand schlecht isoliert wurden war...wir haben tagelang versucht die Wand mittels Heizsonne trockenzulegen...dann frisch gepinselt...aber der Schimmel kam schon nach wenigen Wochen wieder durch. Die AWG war ja komplett taub auf dem Ohr.


rot mark. was ist das um Himmels Willen?




Ich will garnicht wissen was Du gleich wieder denkst

Die Antwort ist ganz simpel: Waschmaschine http://de.wikipedia.org/wiki/Waschger%C3...k_Schwarzenberg

LG von der grenzgaengerin



rot mark.
was meinst du denn damit? Ich konnte nur mit dem Begriff nichts anfangen, da diese Geräte bei uns nicht Schwarzenberg sondern Siemens, Bosch, Gorenje usw. hiessen.


.
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#15

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 27.03.2013 10:41
von ddr-bürger (gelöscht)
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Ja wir "armen Zonis" hatten ja gaaar nichts. Fliesen waren wirklich eine Mangelware, jedenfalls Keramikfliesen. Als Ersatz dienten Glasfliesen, sahen auch nicht schlecht aus, aber wehe man mußte beim Renovieren die Dinger abhacken....


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#16

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 27.03.2013 10:43
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #14
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #9
Zitat von Gert im Beitrag #8
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #2
Ich bekam meine erste Wohnung 1982. 2-Raumwohnung, ca. 50m2 mit Kachelofen. Das Badezimmer war ein Schlauch und nachdem ich meine Schwarzenberg aufstellte, musste man schräg auf der Toillette sitzen. Aber Badewanne mit Badeofen war vorhanden. Es war eine AWG - Wohnung. Leider war im Badezimmer Schimmel, da die Außenwand schlecht isoliert wurden war...wir haben tagelang versucht die Wand mittels Heizsonne trockenzulegen...dann frisch gepinselt...aber der Schimmel kam schon nach wenigen Wochen wieder durch. Die AWG war ja komplett taub auf dem Ohr.


rot mark. was ist das um Himmels Willen?




Ich will garnicht wissen was Du gleich wieder denkst

Die Antwort ist ganz simpel: Waschmaschine http://de.wikipedia.org/wiki/Waschger%C3...k_Schwarzenberg

LG von der grenzgaengerin



rot mark.
was meinst du denn damit? Ich konnte nur mit dem Begriff nichts anfangen, da diese Geräte bei uns nicht Schwarzenberg sondern Siemens, Bosch, Gorenje usw. hiessen.




Na weil Du gleich den Himmel um Hilfe gerufen hast

Mit der guten alten WM66 konnte man nicht nur Wäsche waschen: Z.B wurde sie auf Jahrmärkten auch zum Bockwurst aufwärmen genutzt. Ich habe sie auch zum Einwecken von Obst verwendet. Und als Warmwasserbereiter für das Badewasser für die Kinder im Sommer, wenn man bei der Hitze nicht den Badeofen anschmeißen wollte......

LG von der grenzgaengerin


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#17

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 27.03.2013 10:44
von silberfuchs60 | 1.458 Beiträge

Der Brüller war die Tischschleuder, das Ding machte sich selbstständig..wenn man es nicht festhielt....
beim festhalten wurde man selbst ordentlich " durchgeschüttelt ", zusätzlich mußte der Auffangbehälter für
das entfleuchte Wasser immer neu ausgerichtet werden.


xxx
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#18

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 27.03.2013 10:44
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #13
Eine "Schwarzenberg" ist eine Waschmaschine. Kenne noch so ein uraltteil aus den 60er von meinen Eltern. Gehäuse mit Bottich drin, von oben zu beladen, Heizung mit Thermostat und ein Wellrad um die Wäsche in Wallung zu bringen. Der absolute Luxus war die zugehörige Schleuder, Wellrad wurde gegen Flügel / Propeller vertauscht und in dem Schleudereinsatz war eine Turbine und zu wurde das Teil zur Zentrifuge. Laugenpumpe gab es nicht, da wurde ein Schlauch in einen Eimer gehalten und mit Gefälle lief die Brühe ab.
Das war die Uraltausführung, die späteren Modelle kenne ich nicht, dann gab es die "Foron" Waschmaschinen.

@grenzverletzerin
das war dann schon einen "neuere".


Glaub schon...ich hatte sie von Oma bekommen, da sie sich einen Halbautomat kaufte. Das Ding hat aber nur gewaschen. Geschleudert habe ich mittels Tischschleuder, welche auf einem Brett auf der Badewanne stand. Letztendlich war es besser als garnichts und wir haben ja alle klein angefangen.


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

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#19

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 27.03.2013 10:46
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #15
Ja wir "armen Zonis" hatten ja gaaar nichts. Fliesen waren wirklich eine Mangelware, jedenfalls Keramikfliesen. Als Ersatz dienten Glasfliesen, sahen auch nicht schlecht aus, aber wehe man mußte beim Renovieren die Dinger abhacken....


DDR Bürger ich will nicht wieder den großen Rundumschlag Ost./.West anfangen. Aber in dem Bereich Baustoffe war die DDR wirklich hinterm Mond. Es gab hier in den 60 er 70 er und 80 er Jahren Baustoffe, die kannte man in der DDR überhaupt nicht. Ich weiss wovon ich rede, weil ich mich in dieser Materie gut auskenne ( beruflich vorbelastet )


.
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#20

RE: Was für eine Zeit,war das?

in Leben in der DDR 27.03.2013 10:50
von ddr-bürger (gelöscht)
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@gert

nichts liegt mir an einem Rundumschlag, ich weiß doch selber was im argen lag. ich hatte von den Großeltern ein altes Bauernhaus übernommen, ohne Bad und WC. da kannst Du Dir ja denken was ich für Klimmzüge damals machen mußte....
Ich will ja nicht schön reden, was nicht schön zu reden ist. Ich denke wir sind beide da etwas "Programmiert" und springen entsprechend unseren Prägungen an.


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