#81

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 16:18
von Vogtländer (gelöscht)
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Mit der Mühe,das ist was dran.
Teurer wäre es geworden,nur um wieviel teurer?Ich denke,das die gemolkene Milch verarbeitet und in den Handel gebracht werden kann.
Und ob der BGS gemolken hätte,naja,wenn die ne Abweckslung brauchten?


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#82

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 16:20
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #80
@Vogtländer, ich weiß zwar nicht, was den Grenzern widerfahren ist. Aber im übertragenen Sinn kann man doch sagen, eine Kuh macht muh, mehrere Kühe machen Mühe.
Übrigens, wenn die in dem Video gezeigten Biester die Ausreißer waren, dann handelte es sich um Färsen, also unerfahrenes Jungvolk. Und wären es Kühe gewesen, wäre der Spaß noch teurer geworden, denn die Jungs vom BGS hätten die während ihres Aufenthaltes zweimal täglich melken müssen.



Die Meldung hätte keiner einen abgenommen auf der Füst.Wenn man durchgegeben hätte--BGS reist mit Melkschemel an.


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#83

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 16:23
von Lutze | 8.039 Beiträge

@furry,so unerfahren kann das Jungvolk nicht gewesen sein,immerhin wollten
die nicht freiwillig auf den DDR--Tiertransporter
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#84

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 16:30
von Vogtländer (gelöscht)
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@ Rostocker:
Da wären bestimmt paar Grenzer aus dem Dienst rausgelöst worden.Vedacht auf Unzurechnungsfähigkeit oder Ähnliches als Begründung.
Zumindest hätte es ostwärts nen Auflauf gegeben mit Fotoknipse.
@ Lutze:

Man stelle sich gefrustete Ochsen vor in dieser Situation.Was dann wohl los gewesen wäre?


zuletzt bearbeitet 26.03.2013 16:32 | nach oben springen

#85

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 16:33
von furry | 3.580 Beiträge

@Vogtländer, damals brachte der Liter Milch dem Bauern ca. 65 Pfennige. Dann habe ich noch so was wie Butterberg in Erinnerung. Die hätten die suspekte Ostmilch sicher eher in die Elbe entsorgt oder Schweine damit getränkt.

@Lutze, wie ich ja schon einige Beiträge weiter oben schrieb, haben die Biester sicher während der kalten Wintertage im Stall die Gesprächen der Genossen Bauern verfolgt, wenn sie sich über das Programm von ARD und ZDF unterhalten haben. Sie waren somit bestens informiert.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#86

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 16:33
von grenzergold | 187 Beiträge

Die Posten waren nicht dazu eingesetzt um die Herde Kühe zu bewachen . In der Regel wurde das Gassentor vom nächst gelegenden Posten geöffnet und nachdem die Kühe durch waren wieder verschlossen , und der Posten hatte seinen Postenpunkt wieder besetzt . Wenn man von den örtlichen Gegebenheiten ausgeht , war das Elbvorgelände an einigen Stellen ziehmlich weitläufig und unübersichtlich . Was hätte der Posten machen sollen ? Die Herde einfangen , die durch das Gewitter in Panik geriet . Wir wissen ja auch wie es um die Postendichte bestellt war . Und zu Thema Gulasch , zu der Zeit gab es glaube ich keine Minen in dem Abschnitt Dömitz - Bitter . Selbst die Grenzboote haben nichts bemerkt , wenn ein Boot bei dem Wetter draussen war ?

gg


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#87

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 16:33
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #83
@furry,so unerfahren kann das Jungvolk nicht gewesen sein,immerhin wollten
die nicht freiwillig auf den DDR--Tiertransporter
Lutze


Stimmt Lutze,das Jungvolk wollte zum schwarzweißen Parteitag nach Bonn.Deshalb nochmal das Säuberungsbad in der Elbe.


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#88

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 16:35
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #84

Man stelle sich gefrustete Ochsen vor in dieser Situation.Was dann wohl los gewesen wäre?


Ich stelle mir gerade vor, was gewesen wäre, wenn eine Kuh trächtig gewesen wäre und die ihr Kalb im Westen bekommen hätte. Wem hätte das Kalb gehört?

Eigentlich ein sehr guter Stoff für eine handeweste Komödie. Die Lacher wären auf beiden Seiten, wenn ich an die melkenden BGS-ler denke.

LG von der grenzgaengerin


utkieker hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.03.2013 16:36 | nach oben springen

#89

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 16:36
von Vogtländer (gelöscht)
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@ furry:
Gutes Gegenargument von Dir,hab ich so garnicht bedacht.


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#90

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 16:38
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #87
Zitat von Lutze im Beitrag #83
@furry,so unerfahren kann das Jungvolk nicht gewesen sein,immerhin wollten
die nicht freiwillig auf den DDR--Tiertransporter
Lutze


Stimmt Lutze,das Jungvolk wollte zum schwarzweißen Parteitag nach Bonn.Deshalb nochmal das Säuberungsbad in der Elbe.

da wollten die Kühe also hin,jetzt haben wir den genauen Fluchtgrund
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#91

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 16:39
von Vogtländer (gelöscht)
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@ Grenzergold:
Das Ihr nicht permanent zu Herdenüberwachung eingesetzt wart,das ist schon klar.Das die Postendichte auch eingebunden werden muß in die Betrachtung,auch das ist klar.Nur warum bedurfte es erst eines Anrufes vom BGS,das es überhaupt auffiel,das 35 Kühe wech waren?


zuletzt bearbeitet 26.03.2013 16:42 | nach oben springen

#92

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 16:50
von grenzergold | 187 Beiträge

Meines Wissens blieben die Kühe einige Tage im Vorgelände , war ja eine große Fläche . Wir kannten auch nicht die Anzahl der Kühe . Dafür gab es die Mitarbeiter der LPG . gg


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#93

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 16:51
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Als uns mal der KC erwischt hat mit in den Kniekehlen baumelnden Kaschis hat er den Spruch abgelassen "Wir sind Grenzer und keine Cowboys", jetzt sehe ich den tieferen Sinn darin


utkieker hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#94

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 16:55
von Vogtländer (gelöscht)
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@ Grenzergold:
Entschuldige,aber für mich hört sich das an,das die Kommunikation nicht stimmte und auf mehreren Ebenen geschlampt wurde.
Das ist jetzt aber kein Vorwurf an Dich.


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#95

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 16:57
von Vogtländer (gelöscht)
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@ Grenzgängerin:
Zu Deiner Frage wegen dem Kalb denk ich mal,das es trotzdem der LPG gehörte.


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#96

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 17:05
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #95
@ Grenzgängerin:
Zu Deiner Frage wegen dem Kalb denk ich mal,das es trotzdem der LPG gehörte.


Das sagst Du jetzt so einfach. Ich als westlicher kalter Krieger hätte 3 West-Kühe dazu gestellt, die gerade gekalbt haben. Da beweis mal, wem das Kalb gehört. DNA- Test?

Ich sage ja, man kann die Geschichte ins unendliche spinnen und Freude daran haben. Hat sich letztens nicht ein Drehbuchschreiber im Forum angemeldet?

Was mich wundert, dass die westdeutchen Tierschützer beim Abtransport der Kühe nicht auf die Barrikaden gegangen sind.

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 26.03.2013 17:06 | nach oben springen

#97

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 17:08
von grenzergold | 187 Beiträge

Kann dir nur sagen wie es bei uns war . An dem Vorfall habe ich keine Achse . Kommunikation war oft schwierig , meist mit Beatkiste . Wenn man an der Trennunslinie gelegen hatte , haben wir erst eins von unseren Schnellbooten angefunkt . Die wenigsten Postenpunkte hatten GMN . gg


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#98

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 17:08
von Lutze | 8.039 Beiträge

als West-Bauer hätte ich die Kühe behalten,zum Anfang ist es doch
garnicht aufgefallen, woher die kommen,und bei mir hätten sich die
bestimmt wohl gefühlt,jeder einzelnen Kuh hätte ich ins Ohr
geflüstert,ihr braucht nicht zurück gehen
Lutze


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#99

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 17:13
von Vogtländer (gelöscht)
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@ Grenzgängerin:
DNA-Test brauche wir nicht machen.Jede Kuh hatte ne Marke im Ohr und es war bekannt,ob sie trächtig (richtiger Begriff bei ner Kuh?) war oder nicht.

Das mit den Tierschützern kapier ich nicht so richtig.Wieso sollten die auf die Barrikaden gehen?Weil die Viecher nicht in den Transporter wollten?


zuletzt bearbeitet 26.03.2013 17:18 | nach oben springen

#100

RE: Kühe geflüchtet

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.03.2013 17:17
von furry | 3.580 Beiträge

Ist das nicht ein herrliches Thema rund um die Rindviecher.
@grenzgaengerin, so ein wenig aus fachlicher Sicht hätte sich eine kurz vor der Kalbung stehende Kuh nicht in die Fluten der Elbe geworfen. Hätte sie es doch gemacht, wäre es eine dumme Kuh gewesen, was das auf BRD-Boden geborene Kalb aber nicht davon abgehalten hätten, zu seiner Mutter zu gehen. Ganz egal wieviel Kühe da noch gestanden hätten.
Was die Tierschützer angeht, die hatten zu der Zeit noch mit sich selbst zu tun, die Vermenschlichung der Tiere kam etwas später. Zu dieser Zeit standen so manche Tiere noch in den übelsten Bruchbuden.


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