#1

Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 14.03.2013 23:44
von derpae.der99 | 107 Beiträge

Bei uns mussten einige Kameraden ein paar Tage nachdienen. Das muss doch die Härte gewesen sein. Wer hat dazu etwas zu erzählen?


EK 83 II
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#2

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 15.03.2013 00:00
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Ich habe 1979/80 gedient. Da gabe es kein Nachdienen. Soweit mir bekannt, galt vor meiner Armeezeit ,das alles über 30Tage Arrest nachgedient werden musste. Später wurde dann neu eingeführt , das jeder Arresttag nachgedient werden mußte.
Ich hab einfach Glück gehabt, sonst wäre ich nie nach hause gekommen.


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#3

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 15.03.2013 00:14
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Ich kenne die Regelung ab 1983. Da mussten Nachdienende zunächst den Monat der Entlassung bis zum Ende dienen. Das Nachdienen begann erst am Ersten des Folgemonats. Hatte also ein Soldat 3 Tage Arrest erhalten und war nicht in den Genuss der Streichung einer Strafe gekommen, und die Entlassung war am 28., so musste er zunächst bis zum 31. bleiben und dann bis zum 3. des Folgemonats nachdienen. Also mit 3 Tagen konnte man auf 6 bis 7 Tage kommen. Ich muss gestehen, dass diese Regelung die Arreststrafen aufgewertet hat. Vorher galten ein paar Tage eher als Kavaliersdelikt. Diese Regelung war knallhart. Es konnte auch dazu kommen, dass in der Zeit des Nachdienens noch Arrest ausgesprochen werden konnte, der dann auch wieder nachgedient werden musste. Die meisten dieser Fälle landeten bei uns in der Stabskompanie. Auch für mich als Polit und Offizier, der hin und wieder einen Soldaten in den Arrest gebracht hat, jedesmal ein trauriger Anblick. Mitleid? Im Moment des Aussprechend des Arrests: Eher nein. Im Moment des Erlebens des Nachdienens: Eher ja.

Wir hatten aber auch Soldaten, die man nicht in den Arrest schickte, damit sie nicht nachdienen müssen. Nein, das war kein falsches Mitleid. Wir wollten einige Leute einfach nicht einen Tag länger erdulden müssen. Originalzitat unseres Offizieres Innerer Dienst im GR3 (Major P.) als ich mit einem Arresteinlieferungsschein für einen Soldaten kam: "Bitte nicht, dann haben wir ihn ja noch länger!" Das war selten, aber eben auch möglich. Der Regimentskommandeur war später übrigens fast bereit, meinen Kompaniechef und mich zu bestrafen, weil wir diesen Soldaten, der alle tyrannisiert hatte, nicht "pausenlos in den Arrest geschickt hatten". Wir brachten ihm das Argument mit dem Nachdienen, da lenkte auch er ein.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 15.03.2013 00:15 | nach oben springen

#4

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 15.03.2013 00:23
von HP6666 | 191 Beiträge

1983 mit dem neuen Wehrdienstgesetz trat das in Kraft mit dem nachdienen .
Einer aus unserer Bttr. kam aus Schwedt zurück . Er diente ganz " normal " das halbe Jahr in unserer Einheit länger . Er kannte das 3.DHJ ja noch .
Aber erzählt hat er , wie alle anderen , nichts .
Besonders bedrückend war es für die , die 3 Tage nachdienen mußten - alle anderen waren weg - und es ging allein Richtung Heimat .
Mit " Streichung einer Strafe " konnte man das wohl noch abblocken - wenn alle mitspielten , glaub ich .

HP6666


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#5

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 15.03.2013 00:36
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Ohne den Nachdieneffekt hat das ganze arrestieren auch wenig Sinn gemacht. Bei uns hat man den Arrest eher sportlich gesehen. Es war ja eigentlich egal als Grundwehrdienstler, ob man nun nur hinter Stacheldraht saß oder noch in einem extra Knast. Die Tage liefen ja weiter. Da ist in der einen Woche dein Kumpel mit der Kalaschnikow hinter dir hergelaufen und hat dich bewacht und die nächste Woche war es eben umgekehrt. Du mit der Kalaschnikow und er in der Schwarzkombi ohne Käppi und Koppel.
Deswegen hat man dann, das Nachdienen wieder eingeführt.

Beim Reservistendienst gab es auch nach 1983 kein Nachdienen, also das galt nur für Grundwehrdienstler.


zuletzt bearbeitet 15.03.2013 00:43 | nach oben springen

#6

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 15.03.2013 08:19
von SET800 | 3.104 Beiträge

Hallo,

in unserer BRD-Stadt mit viel Garnision der BW und brit. Rheinarmee hatten wir einen recht energischen Bürger und Reserveoffizier.
Der rief auch schon mal telephonisch die Feldjäger wenn Reservisten von der Kaserne kommend auf dem Weg in ihre Heimatstadt total übertrieben.
Das Ergebnis konnte sein statt am Freitag 27.Juni nach Hause noch 3 Tage Knast in der Kaserne, u.U. wenn mehr vorlag auch noch nachdienen. Fairerweise wurden die Reservisten von dem Reseveoffizier sehr deutlich gewarnt, anrufen gab es erst wenn die Innenstadt weiterhin "aufgeräumt" wurde. Spielverderber war der Mann nicht, der machte aber darauf aufmerksam daß die Wehrtrpflicht und -juridiskation erst am 30.06. 24:00 endet......



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#7

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 15.03.2013 08:40
von Winch | 171 Beiträge

wie ich mich erinnere, konnte der kc das nachdienen durch streichen einer strafe verhindern. in der gk nicht so das problem, da es so gut wie keine arreststrafen gab und wenn doch, dann blieben sie ganz selten auf der gk. aber wollte man den erzieherischen aspekt gefährden?


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#8

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 15.03.2013 08:57
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

1966/68 kenne ich das noch so, daß alles über 10 Tage Arrest nachgedient werden mußte. Kenne aber keinen Fall in meiner Dienstzeit und den mir bekannten Einheiten (GR 38), wo jemand mal über 10 Tage stehen hatte, heißt aber nicht, daß es im Regiment doch sowas gegeben hat und sich nur nicht bis in die anderen Kompanien rumgesprochen hatte.



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#9

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 15.03.2013 09:01
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

In der Grenzkompanie wurde lange überlegt, ob man eine Arreststrafe ausspricht. Die Kompanieführung hatte hier zum einen die Grenzdienststärke als wichtiges Argument gegen das Abziehen eines Soldaten vor Augen, aber es konnte auch dazu kommen, dass man Leuten, die hätten nachdienen müssen, die "Blutgruppe" für den Grenzdienst veränderte. Unter den Bedingungen der Grenzkompanie waren in der Regel Streichungen von Urlaub/Ausgang und Arbeitsverrichtungen ausreichend. Es gab allerdings auch "Aktionen zur Erziehung". So wurde aufgrund der Häufung von fahrlässigen Schusswaffenanwendungen beim Entladen der Waffen nach dem Grenz- oder Wachdienst vom Regimentskommandeur befohlen: Wer fahrlässig schießt, bekommt 3 Tage Arrest, ohne Ansehen der Person (galt natürlich nur für GWD und UAZ). Hier erwischte es auch Leute, die einen ordentlichen Dienst versahen. Da war man auch schnell bereit, die Streichung einer Strafe auszusprechen, was ja eine ordnungsgemäße Form der Belobigung war (bei mir selbst übrigens die am häufigsten angewendete). Mit der Streichung der Strafe Arrest musste auch nicht mehr nachgedient werden.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#10

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 15.03.2013 19:28
von derpae.der99 | 107 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #9
Wer fahrlässig schießt, bekommt 3 Tage Arrest, ohne Ansehen der Person




Wir aßen, als es draußen im Gang krachte. Eine Mumpel steckte im Sturz von der Waffenkammertür. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube es wurde nicht an die große Glocke gehangen.
An einen Fall, der zu Arrest führte kann ich mich noch blass erinnern. Es betraf einen Kameraden aus meinem Diensthalbjahr. Irgendwer, entweder ein Bahner oder einer unserer Leute, der die Urlauber vom Bahnhof holte, hatte sich gewundert, das eine Reisetasche einsam und allein auf dem Bahnsteig stand. Er schaute sich um und sah, dass der dazugehörige Soldat auf den Gleisen lag und pennte. Da hatte er wirklich nen Schutzengel, denn kurz drauf wäre er überrollt worden. Dafür gab's glaube ich 5 Tage.
Bin mir nicht sicher, aber die Nachdiener wurden am Abgangstag nach Halberstadt versetzt.
Na ja, vielleicht meldet sich ja mal einer, der dies erlebt hat.


EK 83 II
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#11

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 03.09.2013 14:28
von Winch | 171 Beiträge

ich hatte als kc mal einen nachdiener. kam aus der nachbarkompanie und hatte es wohl auch wirklich verdient. durfte dann als die lo´s vom hof rollten in schwarzkombi den hof fegen. die große klappe war ganz plötzlich verschwunden.


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#12

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 03.09.2013 15:10
von Gohrbi | 575 Beiträge

Bei uns durfte ein Soldat sein halbes Jahr Schwedt nachdienen. War ganz schön hart.
Ein paar tage wäre noch zu verkraften...somit hatte er dann auch 2 Jahre GWD, denn
er ging am Ende des 1.DHj. für das halbe Jahr weg.......


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#13

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 03.09.2013 15:50
von damals wars | 12.183 Beiträge

Nachgedient wurden also die Arreststrafen,, die Zeiten in den Strafeinheiten (Kupfergraben) und die Strafzeiten in Schwedt. Arrest gab es zum Beispiel bei Überschreitung der Urlaub und Ausgangzeit.
Einer unserer Uffze. wurde mal im Strassenbahndepot geweckt. Wegen wiederholter Überschreitung der Ausgangszeit gab es 3 Tage Arrest.
Die nachzudienende Zeit wurde bei uns nicht an der Grenze verbracht,sondern mit Strafarbeiten.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 03.09.2013 15:52 | nach oben springen

#14

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 03.09.2013 16:06
von Winch | 171 Beiträge

das ist richtig, deshalb auch in eine andere gk


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#15

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 03.09.2013 17:14
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Zitat von Winch im Beitrag #14
das ist richtig, deshalb auch in eine andere gk

Hallo Winch,

erstaunt mich jetzt ein bisschen. Bei uns (GR-3) kamen die Nachdiener in der Regel in die Stabseinheiten der Grenzbataillone bzw. des Grenzregiments, also weg von der Grenze. Naja, andere Truppenteile, andere Sitten. Oder die Gefahr einer Fahnenflucht wurde im konkreten Fall nicht so hoch eingeschätzt.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 03.09.2013 17:15 | nach oben springen

#16

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 03.09.2013 17:18
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #13
Nachgedient wurden also die Arreststrafen,, die Zeiten in den Strafeinheiten (Kupfergraben) und die Strafzeiten in Schwedt. Arrest gab es zum Beispiel bei Überschreitung der Urlaub und Ausgangzeit.
Einer unserer Uffze. wurde mal im Strassenbahndepot geweckt. Wegen wiederholter Überschreitung der Ausgangszeit gab es 3 Tage Arrest.
Die nachzudienende Zeit wurde bei uns nicht an der Grenze verbracht,sondern mit Strafarbeiten.


Frage:

Gab es bei Arreststrafen nicht irgendeine Kulanzregelung?
So in etwa,erst ab 10 etc. Tage Arrest gesamt wird nachgedient...

seaman


zuletzt bearbeitet 03.09.2013 17:19 | nach oben springen

#17

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 03.09.2013 17:36
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #16
Zitat von damals wars im Beitrag #13
Nachgedient wurden also die Arreststrafen,, die Zeiten in den Strafeinheiten (Kupfergraben) und die Strafzeiten in Schwedt. Arrest gab es zum Beispiel bei Überschreitung der Urlaub und Ausgangzeit.
Einer unserer Uffze. wurde mal im Strassenbahndepot geweckt. Wegen wiederholter Überschreitung der Ausgangszeit gab es 3 Tage Arrest.
Die nachzudienende Zeit wurde bei uns nicht an der Grenze verbracht,sondern mit Strafarbeiten.


Frage:

Gab es bei Arreststrafen nicht irgendeine Kulanzregelung?
So in etwa,erst ab 10 etc. Tage Arrest gesamt wird nachgedient...

seaman


Hallo seaman,

Nein, zumindest ist mir aus den 80er Jahren nichts dazu bekannt. Die Zeit für das Nachdienen begann am Ersten des Folgemonats zur Entlassung. Man konnte also bei 3 Tagen Arrest (Minimalzeit für einen Arrest) unter Umständen 6 Tage länger dienen. Die einzige Rettung war die Streichung der Strafe. Es kann vielleicht sein, dass mal "Härtefall-Regelungen" angewendet wurden, wenn also in der Familie des Delinquenten etwas vorgefallen war, das seinen sofortigen Heimgang notwendig machte. Mir ist davon allerdings nichts bekannt und wenn es das gab, wird man es nicht an die große Glocke gehängt haben. Das Nachdienen war Teil der Strafe. Und, um ehrlich zu sein, es machte den Teil der Strafe aus, der sie schmerzhaft und für die Abschreckung wirksamer machte. "Lass den Scheiß, ich will pünktlich heim" - solche Sätze gab es durchaus häufiger.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


seaman und Winch haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.09.2013 17:37 | nach oben springen

#18

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 03.09.2013 17:58
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Glaube, dieser Spruch stammt schon aus Kaisers Zeiten oder noch früher : "Ein Soldat ohne Knast ist wie ein Baum ohne Ast". Da werden wohl die meisten von uns nur unverzweigte Holzpfähle gewesen sein



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#19

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 03.09.2013 17:58
von Winch | 171 Beiträge

hallo rainmann2,
du hast recht, war bei uns in der regel auch so, das in die stabskompanie versetzt wurde zum nachdienen. nur einmal wurde einer zu mir versetzt.
mit dem monat voll machen , hatte ich schon garnicht mehr dran gedacht.


Rainman2 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#20

RE: Wer musste nachdienen und wie und was ging da ab?

in Grenztruppen der DDR 03.09.2013 18:36
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Wer wusste denn Genaues? Wenn also Einer "Scheiße gebaut hatte" siehe er hatte zum Beispiel in die Luft geschossen wenn da ein Grenzverletzer lief dann wurde doch der junge Mann nicht nach Schwedt verfrachtet(nehme ich mal gut) sondern auf ne völlig fremde weit weg Kompanie versetzt(nehme ich wieder gut an) Das war doch Hundertpro ...nee, das wurde so gehandhabt. Und der Junge hatte einfach das Maul zu halten...wurde daraufhin vergattert beim Leben seiner Großmutter(das war jetzt Humor).

Denn solche Sachen hatten wir hier schon, darüber wurde schon getextet. Das Grenz-System damals und so sehe ich es heute hieß sinngemäß Druck, und zwar dahingehend das du garnicht zum vernünftigen Überlegen kamst, das permanent rund um die Uhr die Kompanien diesen Kanten zu überwachen hatten und nichts anderes.

Ich denke nur an die Gerüchte nach der Gartenschlägersache. Und zwar wo ich als junger Soldat auf den Stab in N. kam. Da hing der tote Kerl übern Zaun und sogar Fotos solls gegeben haben??? Der Buschfunk erzählte jeden Tag ein anderes Märchen und man hat es einfach geglaubt...einfach aus der Realität her, weil eben Armeerundschau, Neues Deutschland und sonstige Wurstblätter noch Aktuelle Kamera Nichts, aber auch Nicht so Viel über solche Vorkommnisse texteten.

Lebensläufer...bin ich noch beim Thema? Ich denke schon.


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