#21

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.03.2013 22:30
von Rainman2 | 5.761 Beiträge

@DoreHolm & @linamax:

Könntet Ihr dann bitte den Rest per PM klären, falls es noch Klärungsbedarf gibt?
Danke!

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#22

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.03.2013 08:33
von DoreHolm | 7.694 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #21
@DoreHolm & @linamax:

Könntet Ihr dann bitte den Rest per PM klären, falls es noch Klärungsbedarf gibt?
Danke!

ciao Rainman


Du hast recht. Ich hätte mich sowieso nicht mehr dazu geäußert, auch nicht per PN. Das bringt überhaupt nichts ! Außerdem bin ich jetzt erst mal ein paar Tage weg. Im Schnee.



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#23

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.03.2013 09:24
von linamax | 2.019 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #22
Zitat von Rainman2 im Beitrag #21
@DoreHolm & @linamax:

Könntet Ihr dann bitte den Rest per PM klären, falls es noch Klärungsbedarf gibt?
Danke!

ciao Rainman


Du hast recht. Ich hätte mich sowieso nicht mehr dazu geäußert, auch nicht per PN. Das bringt überhaupt nichts ! Außerdem bin ich jetzt erst mal ein paar Tage weg. Im Schnee.

Ich gebe dir ja selten recht . Aber diesmal schon .


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#24

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.03.2013 11:40
von turtle | 6.961 Beiträge

Mir kam nie in den Sinn zurück zu gehen in die DDR. Aber es gab auch Fälle wo Flüchtlinge zurück mussten 1968 traf ich im Lager Gießen jugendliche unter 18 Jahren die zurück mussten. Erklärung dazu .1968 war die Volljährigkeilt in der BRD mit 21 Jahren in der DDR bereits mit 18.
Waren nun jugendliche 17 und jünger hatten die Eltern das Erziehungrecht. Was denkt ihr was die Eltern in der DDR wollten? Aber es wurde da auch getrickst . Bis 3 Monate zur Volljährigkeilt wurde das Aufnahmeverfahren hingeschleppt . Dann war der Flüchtling 18 und durfte selber entscheiden. In so einem Fall wurde die Volljährigkeilt nach dem DDR Gesetz anerkannt. Mir ist kein anderes DDR Gesetz bekannt das in der BRD anerkannt wurde..
Keine Ahnung bei einer Straftat im Westen. Wurde der Ex Ossi nun als volljähriger verurteilt und sein Komplize als geborener Wessi nicht?
Wenn der gleichaltrige Wessi unter 21 war ? Ist doch interessant diese Frage. Nur eben hat sich das lange erledigt .


94, Harzwanderer und seaman haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.03.2013 11:42 | nach oben springen

#25

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.07.2014 17:37
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Hallo

hab hier noch mal einen Bericht gefunden wo einer Jugendlicher wieder zurück kam. Er durfte sogar wieder ins Grenzgebiet.

Hier der Link: http://www.auf-dem-kolonnenweg.de/113-0-...-alles-auf.html.
Oben in der Spalte auf Orte gehen dann auf Ellrich klicken und dann auf " die eigene Frau schrieb alles auf" klicken.
Viel Spaß beim Lesen.

MFG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
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#26

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.07.2014 18:23
von Sperrbrecher | 1.654 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #24
Keine Ahnung bei einer Straftat im Westen. Wurde der Ex Ossi nun als volljähriger verurteilt und sein Komplize als geborener Wessi nicht?
Wenn der gleichaltrige Wessi unter 21 war ? Ist doch interessant diese Frage. Nur eben hat sich das lange erledigt .

Es wird doch kein 18jähriger nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt.
Wenn Du mal die Prozesse verfolgst, da kommt doch regelmäßig das Jugendstrafrecht bis weit in die 20er Jahre des Delinquenten zur Anwendung. Verzögerter Reifeprozess wird das genannt und bevorzugt bei Migrationshintergründlern angewendet.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#27

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.07.2014 19:06
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Noch mal für alle , ACHIM MENZEL , wer kennt den nicht?????

Der jodelnde Lausitzer .ratata

http://www.youtube.com/watch?v=Fp8MdTKWqeY

Wer es nicht glaubt http://books.google.de/books?id=OufhAKba...0westen&f=false


zuletzt bearbeitet 06.07.2014 19:12 | nach oben springen

#28

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.07.2014 02:18
von StabsfeldKoenig | 2.643 Beiträge

Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #26
Zitat von turtle im Beitrag #24
Keine Ahnung bei einer Straftat im Westen. Wurde der Ex Ossi nun als volljähriger verurteilt und sein Komplize als geborener Wessi nicht?
Wenn der gleichaltrige Wessi unter 21 war ? Ist doch interessant diese Frage. Nur eben hat sich das lange erledigt .

Es wird doch kein 18jähriger nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt.
Wenn Du mal die Prozesse verfolgst, da kommt doch regelmäßig das Jugendstrafrecht bis weit in die 20er Jahre des Delinquenten zur Anwendung. Verzögerter Reifeprozess wird das genannt und bevorzugt bei Migrationshintergründlern angewendet.




Das Jugendstrafrecht muß, wenn ein Angeklagter zum Tatzeitpunkt noch nicht daß 18. Lebensjahr vollendet hat und kann (Heranwachsender) wenn ein Angeklagter zum Tatzeitpunkt noch nicht daß 21. Lebensjahr vollendet hat angewandt werden. Das Alter zum Zeitpunkt des Verfahrens spielt keine Rolle. Somit könnte z.B. noch heute ein Verfahren gegen einen SS-Angehörigen, der ca. 90 Jahre ist, unter Anwendung des Jugendstrafrechtes erfolgen (sofern dieses rückwirkend angewandt werden darf).



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#29

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.07.2014 04:50
von seaman | 3.487 Beiträge

Hier,
in diesem Forum,gibt es Menschen die haben damals tatsächlich die Grenze überwunden.
Teils unter Lebensgefahr,teils unter psychischen Stress,der heute noch nachwirkt.Von Ost nach West und umgekehrt.
Wie es den Betroffenen damals ging,davor oder danach,wissen die Personen nur selbst.
Jeder der hier versucht,allgemeines Gelaber mit Paragraphen zu erklären ist m.Mn.fehl am Platz.
Also lassen wir mal Jugendstrafrecht und Möglichkeiten der Strafminderung für ehemalige SS-Angehörige.
Mein Kollege,ein Seemann,hatte drei Einschüsse(MPi) bei seiner Flucht erlitten.An der grünen Grenze.Einschüsse gesehen und und über den Hergang gesprochen...
Nachgedacht.Wir wurden gute Freunde.Der Republikflüchtling und ich...... der auf der anderen Seite der Barrikade stand.

seaman


zuletzt bearbeitet 07.07.2014 04:53 | nach oben springen

#30

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2016 16:30
von Ratze | 397 Beiträge

Moin
Hans B. aus Gadebusch überstieg am 28.01.82 Signalzaun und MGZ mit SM 70 im Bereich B 208. Dabei wurde er von mehreren Splittern getroffen und kam ins Krankenhaus nach Ratzeburg.
Am 12.03.82 verschwand er spurlos. Es wurde spekuliert, dass er mit dem Zug via Lübeck wieder nach Haus gefahren ist.
Irgendwann ist er da jedenfalls dort angekommen und verstorben.
Kennt jemand den Fall und den Weg zurück in die DDR?
Hat seine Frau ihn tatsächlich mit Briefen zurück in die DDR geholt?
Wurde er bestraft oder war er durch seine Velretzugnen bestraft genug?
Ratze


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#31

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2016 16:48
von hotzel | 89 Beiträge

[quote=Ratze|p520013]Moin
Hans B. aus Gadebusch überstieg am 28.01.82 Signalzaun und MGZ mit SM 70 im Bereich B 208. Dabei wurde er von mehreren Splittern getroffen und kam ins Krankenhaus nach Ratzeburg.
Am 12.03.82 verschwand er spurlos. Es wurde spekuliert, dass er mit dem Zug via Lübeck wieder nach Haus gefahren ist.
Irgendwann ist er da jedenfalls dort angekommen und verstorben.
Kennt jemand den Fall und den Weg zurück in die DDR?
Hat seine Frau ihn tatsächlich mit Briefen zurück in die DDR geholt?
Wurde er bestraft oder war er durch seine Velretzugnen bestraft genug?
Ratze[/qu

Hat zwar wenig mit dem Thema zu tun, indirekt doch,aber eine Frage bleibt, um eine Aufarbeitung der Geschichte objektiv und wahrheitsgemäss darzustellen, warum zeigen nicht alle ihr Gesicht? Da kommen doch Zweifel auf es soll wieder was Vertuscht oder Beschönigt werden.
Oder hat mancher was zu verbergen?
Sollte es so sein, dann bin ich hier fehl am Platz, somit die Bitte an Admin, mich bitte löschen!



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#32

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2016 16:50
von Major Tom | 851 Beiträge

Zitat von Zermatt im Beitrag #8
Ein Bekannter von mir hat gut 2 Jahre gebraucht um sich im Westen einzuleben.An eine Rückkehr hat er nie gedacht...



Was hat ihm denn die zwei Jahre dort gefehlt? Ich habe mich sofort am ersten Tag im Westen wie zuhause gefühlt, war nach wenigen Wochen schon arbeiten, bin durchs Land gereist. Eine wirklich schöne Zeit.


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
http://www.costarica-forum.net
http://directorios-costarica.com
http://www.link-team.net
linamax hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#33

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2016 17:07
von Ratze | 397 Beiträge

Zitat von hotzel im Beitrag #31
[quote=Ratze|p520013]Moin
Hans B. aus Gadebusch überstieg am 28.01.82 Signalzaun und MGZ mit SM 70 im Bereich B 208. Dabei wurde er von mehreren Splittern getroffen und kam ins Krankenhaus nach Ratzeburg.
Am 12.03.82 verschwand er spurlos. Es wurde spekuliert, dass er mit dem Zug via Lübeck wieder nach Haus gefahren ist.
Irgendwann ist er da jedenfalls dort angekommen und verstorben.
Kennt jemand den Fall und den Weg zurück in die DDR?
Hat seine Frau ihn tatsächlich mit Briefen zurück in die DDR geholt?
Wurde er bestraft oder war er durch seine Velretzugnen bestraft genug?
Ratze[/qu

Hat zwar wenig mit dem Thema zu tun, indirekt doch,aber eine Frage bleibt, um eine Aufarbeitung der Geschichte objektiv und wahrheitsgemäss darzustellen, warum zeigen nicht alle ihr Gesicht? Da kommen doch Zweifel auf es soll wieder was Vertuscht oder Beschönigt werden.
Oder hat mancher was zu verbergen?
Sollte es so sein, dann bin ich hier fehl am Platz, somit die Bitte an Admin, mich bitte löschen!


Wieso hat das nichts mit dem thema zu tun
Es ist ein Flucht und eine Rückkehr - hält sich also genau an dei Überschrift

Und das mit dem Text verstehe ich auch nicht, es sind ja viele dabei die kein Foto von sich eingestellt haben, sondern irgendwelche anderen Dinge,
also sorry verstehe ich nicht


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#34

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2016 18:13
von Pitti53 | 8.788 Beiträge

Zitat von hotzel im Beitrag #31
[quote=Ratze|p520013]Moin

Hat zwar wenig mit dem Thema zu tun, indirekt doch,aber eine Frage bleibt, um eine Aufarbeitung der Geschichte objektiv und wahrheitsgemäss darzustellen, warum zeigen nicht alle ihr Gesicht? Da kommen doch Zweifel auf es soll wieder was Vertuscht oder Beschönigt werden.
Oder hat mancher was zu verbergen?
Sollte es so sein, dann bin ich hier fehl am Platz, somit die Bitte an Admin, mich bitte löschen!


Es gibt in diesem (und auch anderen) keine Plicht ein Paßfoto von sich einzustellen.

Also mal ganz unruhig bleiben @hotzel


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#35

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2016 18:15
von DoreHolm | 7.694 Beiträge

Zitat von hotzel im Beitrag #31
[quote=Ratze|p520013]Moin
Hans B. aus Gadebusch überstieg am 28.01.82 Signalzaun und MGZ mit SM 70 im Bereich B 208. Dabei wurde er von mehreren Splittern getroffen und kam ins Krankenhaus nach Ratzeburg.
Am 12.03.82 verschwand er spurlos. Es wurde spekuliert, dass er mit dem Zug via Lübeck wieder nach Haus gefahren ist.
Irgendwann ist er da jedenfalls dort angekommen und verstorben.
Kennt jemand den Fall und den Weg zurück in die DDR?
Hat seine Frau ihn tatsächlich mit Briefen zurück in die DDR geholt?
Wurde er bestraft oder war er durch seine Velretzugnen bestraft genug?
Ratze[/qu

Hat zwar wenig mit dem Thema zu tun, indirekt doch,aber eine Frage bleibt, um eine Aufarbeitung der Geschichte objektiv und wahrheitsgemäss darzustellen, warum zeigen nicht alle ihr Gesicht? Da kommen doch Zweifel auf es soll wieder was Vertuscht oder Beschönigt werden.
Oder hat mancher was zu verbergen?
Sollte es so sein, dann bin ich hier fehl am Platz, somit die Bitte an Admin, mich bitte löschen!



Das verwundert mich jetzt allerdings. Ist das Gesicht so wichtig ? Viele kennen sich von den Forentreffen persönlich. Dein Gesicht ist wohl sicher auch nicht mehr das Aktuellste, meine ich. Ob ich von allen das heutige Gesicht kenne, ist für mich drittrangig. Wenn jemand mit falschen Karten spielt, wird das früher oder später bemerkt, aber es wird bemerkt. Ich z.B. denke nicht daran, meinen Avatar zu ändern, nur damit alle wissen, daß ich heute eine Fastglaze und einen größeren Riechkolben habe. Was hat ein Anderer Wichtiges davon, wenn er weis, wie ich aussehe ? Zu Forentreffen oder persönlichen Treffen lege ich mir auch keinen Ganzkörperschleier um. Also, bitte überdenke Deine Empfindlichkeit noch mal.



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#36

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2016 18:21
von DoreHolm | 7.694 Beiträge

Zitat von Major Tom im Beitrag #32
Zitat von Zermatt im Beitrag #8
Ein Bekannter von mir hat gut 2 Jahre gebraucht um sich im Westen einzuleben.An eine Rückkehr hat er nie gedacht...



Was hat ihm denn die zwei Jahre dort gefehlt? Ich habe mich sofort am ersten Tag im Westen wie zuhause gefühlt, war nach wenigen Wochen schon arbeiten, bin durchs Land gereist. Eine wirklich schöne Zeit.


Grün: Das muß nicht unbedingt an der Gesellscaft liegen. Es ist ganz einfach so, daß zugewanderte in manchen Regionen wirklich Jahre brauchen, ehe sie von den Alteingesessenen akzeptiert werden. Mitunter sind es erst die Kinder, die als Einheimische anererkannt werden. Ich kenne das aus den Erzählungen meines Tauschpartners in KS. In Hamburg ausgebomt, hatte es ihn mit Frau und Kleinkind in eine Kleinstadt bei Kaiserslautern verschlagen. Sie hatten es sehr lange sehr schwer, Kontakte aufzubauen. und wenn da jemand etwas empfindlich ist, kann es schon sein, daß er sich dann zusätzlich in sein Schneckenhaus zurückzieht, anstatt z.B. in kommunalen Vereinigungen mitzumachen.



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#37

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2016 18:42
von hotzel | 89 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #35
Zitat von hotzel im Beitrag #31
[quote=Ratze|p520013]Moin
Hans B. aus Gadebusch überstieg am 28.01.82 Signalzaun und MGZ mit SM 70 im Bereich B 208. Dabei wurde er von mehreren Splittern getroffen und kam ins Krankenhaus nach Ratzeburg.
Am 12.03.82 verschwand er spurlos. Es wurde spekuliert, dass er mit dem Zug via Lübeck wieder nach Haus gefahren ist.
Irgendwann ist er da jedenfalls dort angekommen und verstorben.
Kennt jemand den Fall und den Weg zurück in die DDR?
Hat seine Frau ihn tatsächlich mit Briefen zurück in die DDR geholt?
Wurde er bestraft oder war er durch seine Velretzugnen bestraft genug?
Ratze[/qu

Hat zwar wenig mit dem Thema zu tun, indirekt doch,aber eine Frage bleibt, um eine Aufarbeitung der Geschichte objektiv und wahrheitsgemäss darzustellen, warum zeigen nicht alle ihr Gesicht? Da kommen doch Zweifel auf es soll wieder was Vertuscht oder Beschönigt werden.
Oder hat mancher was zu verbergen?
Sollte es so sein, dann bin ich hier fehl am Platz, somit die Bitte an Admin, mich bitte löschen!




@pitti
Das verwundert mich jetzt allerdings. Ist das Gesicht so wichtig ? Viele kennen sich von den Forentreffen persönlich. Dein Gesicht ist wohl sicher auch nicht mehr das Aktuellste, meine ich. Ob ich von allen das heutige Gesicht kenne, ist für mich drittrangig. Wenn jemand mit falschen Karten spielt, wird das früher oder später bemerkt, aber es wird bemerkt. Ich z.B. denke nicht daran, meinen Avatar zu ändern, nur damit alle wissen, daß ich heute eine Fastglaze und einen größeren Riechkolben habe. Was hat ein Anderer Wichtiges davon, wenn er weis, wie ich aussehe ? Zu Forentreffen oder persönlichen Treffen lege ich mir auch keinen Ganzkörperschleier um. Also, bitte überdenke Deine Empfindlichkeit noch mal.



Ich habe keine Empfindlichkeiten mich k...... bloss an wie sich manche auf Paragraphen und DA berufen, statt klar und deutlich zu sagen ok wir haben S....... gebaut, oder waren schiessgeil, haben die Selbstschussanlagen gern gewartet und Minen schnell wieder eingesetzt und scharf gemacht. Sorry dafür wir entschuldigen uns bei den Opfern und haben draus gelernt.
Ich hätte auch geschossen, aber nur wenn es um Leib und Leben gegangen wär, oder die NATO uns angegriffen hätte, den Eid hatte ich geschworen, aber nicht unbewaffnete Menschen abknallen wie Vieh.
Aber nicht solche Diskussionen wie manche hier führen. Das ist der Punkt der mich stört.



Lutze und hanseatin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.02.2016 18:44 | nach oben springen

#38

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2016 19:40
von Fritze | 3.474 Beiträge

@hotzel ruhig ..... Da musst Du noch dickfelliger werden ! Und Du hast noch nicht mal eine richtig hitzige Diskussion erlebt . Ach so unser Berufs choleriker ist ja noch im Urlaub .

Also ganz sinnig , aber das kommt noch

Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#39

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2016 19:55
von Hanum83 | 4.732 Beiträge

Zitat von hotzel im Beitrag #37
Zitat von DoreHolm im Beitrag #35
Zitat von hotzel im Beitrag #31
[quote=Ratze|p520013]Moin
Hans B. aus Gadebusch überstieg am 28.01.82 Signalzaun und MGZ mit SM 70 im Bereich B 208. Dabei wurde er von mehreren Splittern getroffen und kam ins Krankenhaus nach Ratzeburg.
Am 12.03.82 verschwand er spurlos. Es wurde spekuliert, dass er mit dem Zug via Lübeck wieder nach Haus gefahren ist.
Irgendwann ist er da jedenfalls dort angekommen und verstorben.
Kennt jemand den Fall und den Weg zurück in die DDR?
Hat seine Frau ihn tatsächlich mit Briefen zurück in die DDR geholt?
Wurde er bestraft oder war er durch seine Velretzugnen bestraft genug?
Ratze[/qu

Hat zwar wenig mit dem Thema zu tun, indirekt doch,aber eine Frage bleibt, um eine Aufarbeitung der Geschichte objektiv und wahrheitsgemäss darzustellen, warum zeigen nicht alle ihr Gesicht? Da kommen doch Zweifel auf es soll wieder was Vertuscht oder Beschönigt werden.
Oder hat mancher was zu verbergen?
Sollte es so sein, dann bin ich hier fehl am Platz, somit die Bitte an Admin, mich bitte löschen!




@pitti
Das verwundert mich jetzt allerdings. Ist das Gesicht so wichtig ? Viele kennen sich von den Forentreffen persönlich. Dein Gesicht ist wohl sicher auch nicht mehr das Aktuellste, meine ich. Ob ich von allen das heutige Gesicht kenne, ist für mich drittrangig. Wenn jemand mit falschen Karten spielt, wird das früher oder später bemerkt, aber es wird bemerkt. Ich z.B. denke nicht daran, meinen Avatar zu ändern, nur damit alle wissen, daß ich heute eine Fastglaze und einen größeren Riechkolben habe. Was hat ein Anderer Wichtiges davon, wenn er weis, wie ich aussehe ? Zu Forentreffen oder persönlichen Treffen lege ich mir auch keinen Ganzkörperschleier um. Also, bitte überdenke Deine Empfindlichkeit noch mal.



Ich habe keine Empfindlichkeiten mich k...... bloss an wie sich manche auf Paragraphen und DA berufen, statt klar und deutlich zu sagen ok wir haben S....... gebaut, oder waren schiessgeil, haben die Selbstschussanlagen gern gewartet und Minen schnell wieder eingesetzt und scharf gemacht. Sorry dafür wir entschuldigen uns bei den Opfern und haben draus gelernt.
Ich hätte auch geschossen, aber nur wenn es um Leib und Leben gegangen wär, oder die NATO uns angegriffen hätte, den Eid hatte ich geschworen, aber nicht unbewaffnete Menschen abknallen wie Vieh.
Aber nicht solche Diskussionen wie manche hier führen. Das ist der Punkt der mich stört.


Sicherlich waren damals einige heiß auf Klassenfeinde bekämpfen, aber paar Jahrzehnte Zwischenraum kann manche Sicht ändern.
Auch wenn sich bei einigen eventuell nicht viel geändert hat, sind halt auch Meinungen die wir wegstecken müssen.
Bleib mal hier bei uns


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#40

RE: Rückkehr nach Flucht?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.02.2016 00:25
von Cambrino | 201 Beiträge

Ich hatte schon einmal an anderer Stelle darüber berichtet, da es aber gerade in dieses Thema gut hinein paßt, möchte ich den Fall aus meiner Familie noch einmal schildern, was die Rückkehrer auch zu erwarten hatten.
Also fange ich mal ganz vorn an. Als ich auf der Uffz. Schule in Dingelstedt war, bekam ich ca. März/April 1958 von meinen Eltern einen Brief in dem mir mitgeteilt wurde, daß meine Schwester ( wurde im Mai 17 J. )über Westberlin nach Westdeutschland geflüchtet ist und nun 2 Wochen später auch mein Bruder auf gleichen Weg nach Westdeutschland gefahren ist um meine Schwester zu suchen. So stand es in dem Brief. Diesen Brief zeigte ich unserem Polit Offz. Er hat sich den Brief durch gelesen und meinte dann, da haben sie nichts mit zu tun, sie sind ja hier ca. 400 km von zu Hause weg und konnten keinen Einfluß darauf nehmen. Diesen Brief wollte er aber zu meiner Akte legen was ich auch erlaubte. Bis zu meiner Entlassung Nov.1962 wurde ich nie mehr darauf an gesprochen und habe meinen Dienst in all den Jahren immer wie jeder Andere vorn an der Grenze getan. Nur an weiteren Lehrgänge durfte ich nicht mehr teilnehmen und an Beförderung war nicht mehr zu denken. Meine Schwester brauchte von den Eltern eine Arbeitserlaubnis welche ihr auch mit Einschreiben geschickt wurde. Der Brief kam dort an, die Arbeitserlaubnis war nicht mehr drin.Dann ca. im Feb. 1959 bekamen meine Eltern einen Brief aus Westdeutschland von einer Betreuerin, meine Schwester hätte Heimweh und sei auch nervlich krank. Es wurde darum gebeten, meine Schwester ins Elternhaus zurück zu holen. Mit diesem Brief ging mein Vater zum VPKA in Prenzlau und bekam die Reise genehmigt um meine Schwester zurück zu holen und 8 Tage Aufenthalt für Verwandten Besuche. Man sagte auch, meiner Schwester würde nicht passieren. Wurde doch 2 Wochen vorher eine Reise zur goldenen Hochzeit abgelehnt. Als mein Vater mit meiner Schwester zurück kam, hat man beide eine ganze Nacht an der Grenze fest gehalten, meine Schwester sollte unbedingt erst in ein Aufnahmelager. Mein Vater sagte daß meine Schwester krank sei und er bliebe dort mit meiner Schwester so lange sitzen, bis er meine Schwester mit nach Hause nehmen darf. In den Morgenstunden durften sie dann nach Hause fahren. Als Sie am Samstag zu Hause ankamen, war ich gerade zu Hause in Wochenendurlaub und mußte Am Sonntag Abend zurück fahren zur Dienststelle. Meine Schwester war nur 2 Tage zu Hause und wurde dann von Kripo oder Stasi abgeholt mit der Begründung, es währen nur noch einige Fragen zu klären, die Eltern brauchten da nicht mit kommen. Als meine Schwester am nächsten Tag noch nicht nach Hause kam, fragte mein Vater beim VPKA Prenzlau nach, Antwort hier ist die nicht aber fragen sie doch mal nebenan im Gericht. Dort die gleiche Antwort, die ist hier nicht, gehen sie nochmal zu VPKA. Also mein Vater wieder zum VPKA. Nun sagte man, ja die war Gestern hier ist aber von der NVA Prenzlau abgeholt worden. Meine Schwester hatte vor ihrer Flucht dort als zivile Schreibkraft gearbeitet. Also nun mein Vater dort hin , man wollte ihn dort nicht rein lassen. Da verlangte mein Vater den Polit Offz. sprechen zu dürfen, der dann auch kam. Der sagte nun, meine Schwester war dort aber sie ist schon in Berlin in U-Haft. Ich glaube, sie hatte 9 Wochen Kontakt-und Briefverbot. Nach dieser Zeit meldete sich der Militär Staatsanwalt aus Berlin mit einem Brief an meine Eltern und sie sollten keinen Besuch beantragen, meine Schwester würde in den nächsten Tagen nach Cottbus überführt. Nur wenige Tage später kam wieder ein Brief von diesem Militär Staatsanwalt, meine Schwester wird nicht nach Cottbus überführt sondern dem zivilen Bezirksgericht Neubrandenburg übergeben. Was war der Grund dafür ? Ich hatte zuvor 3 Briefe geschrieben, an den Min. des Inneren Karl Maron, das Amt für Jugendfragen bei Walter Ulbricht und an den Arm.Gen. Willi Stoph. habe mich vorgestellt und denen die Sachlage geschildert und daß sie erst 17 Jahre alt ist. Dieses muß wohl bewirkt haben, daß meine Schwester dem zivilen Bezirksgericht übergeben wurde. Es dauerte dann auch nicht mehr lange bis zur Gerichtsverhandlung. Die Verhandlung war unter Ausschluß der Öffentlichkeit nur die Eltern durften anwesend sein. Die Anklage des Militärstaatsanwaltes war: Republikflucht und Verrat von Dienst - und Staatsgeheimnissen. Er forderte 6 bis 8 Jahre Gefängnis. Das Gerichtsurteil lautete 3,5 Jahre Gefängnis. Meine Schwester kam dann nach Hohen Leuben bei Gera. ( Ich weiß nicht ob ich den Ort richtig geschrieben habe. )
Davon mußte sie 3 Jahre absitzen, die restlichen 6 Monate wurden wegen guter Führung zu Bewährung ausgesetzt.
Dieses ist die Geschichte über eine 17 jährige die ca. 11 Monate nach ihrer Flucht in die DDR zurück gekehrt ist und wie sie dafür bestraft wurde. Meine Schwester wurde erst nach ihrer Rückkehr im Mai 1959 18 J.
Rückkehrer wurden nicht mit Samthandschuhen an gefaßt.


Moskwitschka, exgakl, Lutze, Hanum83 und thomas 48 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 05.02.2016 00:41 | nach oben springen


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