#221

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 25.03.2013 14:51
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #219
... Wegen Subventionen von 2,50 M für 'ne Theaterkarte und einem bestimmt nicht kleinem Gehalt in der Akademie der Wissenschaften, mit Mitte 20 aktiv in der FDJ mitarbeiten? Und wegen Räumen für Diskussionen? Diese Erklärungen sind für mich nicht sehr glaubhaft. Oder anders: Was war das für ein Niveau bei der wissenschaftlichen Elite der DDR? ...

Hallo Grenzgängerin,

die Subvention auf die Theaterkarten muss eine Regelung innerhalb der entsprechenden FDJ-Organisation gewesen sein. Das galt nicht generell. Aber dort, wo sich eine FDJ-Gruppe irgendeinen Künstler in die Provinz holen und aus dem Kulturfonds bezahlen musste, konnte man in Berlin ja auf die vorhandenen Möglichkeiten zurückgreifen. Und Theaterbesuche waren auch Teil des sozialistischen Wettbewerbs. Was das Gehalt betrifft, wäre ich vorsichtig. Wenn sie zur Zeit ihrer Promotion nur über ein Stipendium verfügt hat, dann sind auch solch kleine Beiträge eine Lebenshilfe.

Das mit den Räumen kann im Grundsatz stimmen. Die FDJ war die Kampfreserve der Partei und die Partei hatte die führende Rolle. Das hatte durchaus ganz praktische Konsequenzen. Eine aus einer FDJ-Gruppe heraus geplante Aktivität war immer förderbar. Es gab dann ja auch mit der entsprechenden gewählten FDJ-Leitung konkrete Ansprechpartner oder Verantwortliche, wenn aus Sicht der staatlichen Leitung oder der Partei etwas "schief ging".

Was sie schreibt, ist aus meiner Sicht plausibel. Das Grundprinzip war immer, dass jede Leitung (staatlich, Partei oder FDJ) froh war, wenn es "Impulse von der Basis" gab, wenn also Veranstaltungen selbst organisiert wurden oder sich Leute fanden, die dem "kulturellen Leitbild" des Staates augenscheinlich entsprachen. Und genau das war die Stelle, wo staatliches und privates Interesse eine Schnittmenge bildeten. Ich wollte Musik machen und hatte in den Singegruppen alle Möglichkeiten. Jemand ging gern ins Theater und bekam die Theaterkarten frei Haus und auch noch verbilligt. Jemand hatte gern ein frohes Jugendleben und organisierte Diskotheken über die FDJ. Und so weiter ... Die Fragen waren dann, wie man mit der Beeinflussung oder Bevormundung umging. Hier mal den Arsch in der Hose haben - da mal etwas diplomatisch agieren - dort mal ein Zugeständnis machen - und schon konntest Du relativ frei agieren.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


bendix, Grenzverletzerin und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#222

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 25.03.2013 17:08
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #221


Hier mal den Arsch in der Hose haben - da mal etwas diplomatisch agieren - dort mal ein Zugeständnis machen - und schon konntest Du relativ frei agieren.

ciao Rainman


Danke rainman für die sehr gute Beschreibung. Ich stimme voll mit Deiner Einschätzung überein. Bezogen auf das Leben in der DDR war es ein wahrscheinlich typisches Verhalten für Menschen, für die es keine Alternative gab. Doch kenne ich kaum jemand, die sich mit Mitte 20 noch aktiv in der FDJ eingebracht hat und sei es um zum Beispiel an Karten für das Lindenberg - Konzert zu kommen. Man hat fleissig FDGB - Marken geklebt und um den Titel "Sozialistisches Kollektiv der Arbeit" zu sichern, ist man auch in die DSF eingetreten - auch alles gesellschaftliche Organisationen, die gefördert wurden. Zugegeben, die FDJ als Kampfreserve der Partei, wurde besonders gehätschelt.

Doch genauso kann man das "System"- Merkel beschreiben, nur das "Arsch in der Hose haben" beschränkt sich auf innerparteiliche Personalentscheidungen. Durch ihren persönlich eingeschlagenen Weg und der daraus sich entwickelten Prägung, gepaart mit einem Machtbedürfnis, ist Frau Merkel eine Politikerin und Kanzlerin geworden, die weder verlässlich ist, noch für Nachhaltigkeit in der Lösung von politischen Problemen steht.

Und bevor ich hier weiter schreibe, hier mal eine Sicht eines Bürgers, der wenn das Nachdenken allzu schmerzt, anfängt zu schreiben: http://www.kow-reflexionen.de/?p=3035

LG von der grenzgaengerin


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#223

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 25.03.2013 18:13
von GKUS64 | 1.613 Beiträge

Gab es denn in der gesamten Zeit der Bundesrepublik überhaupt einen Kanzler der fehlerfrei , ohne jegliches Machtbedürfnis, ohne private Ecken und Kanten ins Amt gekommen ist? Es waren immer nur die Falschen im Amt!
Man müsste Nonnen oder Mönche wählen, da fehlt aber wieder die Volksnähe.
Diese Diskussion wer nun der oder die Richtige ist wird man noch in 100 Jahren so ähnlich führen.
Das Volk hat eben falsch gewählt und in 4 Jahren wieder falsch … und wieder falsch… und wieder falsch und so geht es immer weiter!


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.03.2013 18:27 | nach oben springen

#224

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 25.03.2013 18:40
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von GKUS64 im Beitrag #223
Gab es denn in der gesamten Zeit der Bundesrepublik überhaupt einen Kanzler der fehlerfrei , ohne jegliches Machtbedürfnis, ohne private Ecken und Kanten ins Amt gekommen ist?
Man müsste Nonnen oder Mönche wählen, da fehlt aber wieder die Volksnähe.
Diese Diskussion wer nun der oder die Richtige ist wird man noch in 100 Jahren so ähnlich führen.
Das Volk hat eben falsch gewählt und in 4 Jahren wieder falsch … und wieder falsch… und wieder falsch und so geht es immer weiter!



Darum geht es im Grunde nicht. Ob falsch oder richtig hängt meist auch von der politische Ortung des Betrachters an. Es geht um die Vergangenheit von Politikern, die bei dem einen vernebelt wird, bei dem anderen ständig in die Öffentlichkeit gezerrt wird. Und das meist nur bei Politikern, die aus der DDR kommen.

So wie rainman das beschrieben hat, haben sich sowohl Frau Merkel verhalten, als auch Gysi - "Hier mal den Arsch in der Hose haben - da mal etwas diplomatisch agieren - dort mal ein Zugeständnis machen - und schon konntest Du relativ frei agieren." Bei der einen perlt es ab, bei dem anderen wird es zum k.o. -Kriterium. Und darüber darf man sich doch wohl Gedanken machen, auch wenn einem beide politisch nicht nahe stehen.

Oder anders, nenne mir mal einen aktiven Politiker mit "Einfluss" auf Bundesebene mit DDR - Vergangenheit. Spontan fällt mir keiner ein.

LG von der grenzgaengerin


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#225

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 25.03.2013 18:49
von linamax | 2.022 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #224
Zitat von GKUS64 im Beitrag #223
Gab es denn in der gesamten Zeit der Bundesrepublik überhaupt einen Kanzler der fehlerfrei , ohne jegliches Machtbedürfnis, ohne private Ecken und Kanten ins Amt gekommen ist?
Man müsste Nonnen oder Mönche wählen, da fehlt aber wieder die Volksnähe.
Diese Diskussion wer nun der oder die Richtige ist wird man noch in 100 Jahren so ähnlich führen.
Das Volk hat eben falsch gewählt und in 4 Jahren wieder falsch … und wieder falsch… und wieder falsch und so geht es immer weiter!



Darum geht es im Grunde nicht. Ob falsch oder richtig hängt meist auch von der politische Ortung des Betrachters an. Es geht um die Vergangenheit von Politikern, die bei dem einen vernebelt wird, bei dem anderen ständig in die Öffentlichkeit gezerrt wird. Und das meist nur bei Politikern, die aus der DDR kommen.

So wie rainman das beschrieben hat, haben sich sowohl Frau Merkel verhalten, als auch Gysi - "Hier mal den Arsch in der Hose haben - da mal etwas diplomatisch agieren - dort mal ein Zugeständnis machen - und schon konntest Du relativ frei agieren." Bei der einen perlt es ab, bei dem anderen wird es zum k.o. -Kriterium. Und darüber darf man sich doch wohl Gedanken machen, auch wenn einem beide politisch nicht nahe stehen.

Oder anders, nenne mir mal einen aktiven Politiker mit "Einfluss" auf Bundesebene mit DDR - Vergangenheit. Spontan fällt mir keiner ein.

LG von der grenzgaengerin
Hallo grenzgaenerin
Kannst Du nicht eimal was positiv sehen . Man kann nicht immer alles schlecht reden .
Gruß linamax




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#226

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 25.03.2013 19:17
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von linamax im Beitrag #225


Kannst Du nicht eimal was positiv sehen . Man kann nicht immer alles schlecht reden .
Gruß linamax




Hallo linamax,

was rede ich denn schlecht? . Ich passe mich doch auch nur den allgemeinen Geflogenheiten unserer Gesellschaft an - Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Und kritiklos alles über mich ergehen lassen, dafür bin ich ein zu positiver Mensch. Und öffentlich meine Meinung sagen oder schreiben zu können und für meine Ideale und Werte eintreten zu dürfen ist doch etwas wunderbarés, das ich doch nicht mit schwarz-rot-gelben Fähnchen täglich bejubeln muss.

Ein Vorschlag zur Güte: Mach doch einen thread auf mit dem Titel: Aktuelle Kamera im Jahr 2013 - reserviert für positive und Erfolgsgeschichten. Ich verspreche Dir mindestens einen Beitrag von mir.

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 25.03.2013 19:18 | nach oben springen

#227

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 25.03.2013 23:15
von Gert | 12.356 Beiträge

@ grenzgängerin, es tut schon weh deine Beiträge zu lesen. Warum ? weil sie voller Widersprüche sind.
Wäre kein Ostdeutscher Politiker/Politikerin in einem mit Macht ausgestattetem Staatsamt, würdest du wahrscheinlcih herumlamentieren, wir Ossis sind benachteiligt. OK.
Nun ist aber genau das Gegenteil der Fall und nun ist es auch nicht gut. Die Bundeskanzlerin wird heruntergeputzt wo es nur möglich ist, der Bundespräsident ist sowieso verdächtig mit Hubertus Knabe eine Verschwörung gegen die Ossis durchzuführen. ( ist meine Interpretation, nicht deine Worte, ein bischen Satire muss ja auch sein )
Ich finde das einfach bescheuert und auf Kindergartenniveau oder ist es im Falle Merkel Stutenbissigkeit ? Am Ende bitte ich dich, sage mal die Stelle, wo du positiv wirkst, wie du hier versuchst, der Gemeinde es zu verkaufen ?

Gute Nacht Deutschland


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#228

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 25.03.2013 23:19
von silberfuchs60 | 1.458 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #227
@ grenzgängerin, es tut schon weh deine Beiträge zu lesen. Warum ? weil sie voller Widersprüche sind.
Wäre kein Ostdeutscher Politiker/Politikerin in einem mit Macht ausgestattetem Staatsamt, würdest du wahrscheinlcih herumlamentieren, wir Ossis sind benachteiligt. OK.
Nun ist aber genau das Gegenteil der Fall und nun ist es auch nicht gut. Die Bundeskanzlerin wird heruntergeputzt wo es nur möglich ist, der Bundespräsident ist sowieso verdächtig mit Hubertus Knabe eine Verschwörung gegen die Ossis durchzuführen. ( ist meine Interpretation, nicht deine Worte, ein bischen Satire muss ja auch sein )
Ich finde das einfach bescheuert und auf Kindergartenniveau oder ist es im Falle Merkel Stutenbissigkeit ? Am Ende bitte ich dich, sage mal die Stelle, wo du positiv wirkst, wie du hier versuchst, der Gemeinde es zu verkaufen ?

Gute Nacht Deutschland


...im Momment @ Gert ist das so eine Sache mit positiv.....in Deutschland...


xxx
zuletzt bearbeitet 25.03.2013 23:20 | nach oben springen

#229

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 26.03.2013 07:21
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Nu ja Widersprüche Gert, die DDR war voller Widersprüche. In einem anderen Forum schrieb vorgestern ein User sinngemäß, Ihn sperrte uns Erich Honnecker ein als Staatsfeind Nummer Soundso und seine junge Tochter wurde in seiner Zeit im Strafvollzug von der Margot H. als Klassenbeste(oder wars gar Schulbeste) richtig schön und ehrlich ausgezeichnet.

Na wenn das kein Widerspruch ist. Du Gert konntest doch schon den Widerspruch nicht lösen, den dir der Staat DDR auferlegte hatte . Musstest trotz Meckerrei auf den Staat erst den Grenzdienst absolvieren und dann fiel dir doch ein, jetzt könnt ich ja mal abhauen. Machte wo da erst Bingo im Hinterkopf Gert, und nicht schon am Kanten?

Lebensläufer

Hoffentlich lässt mich jetzt mein Hinterkopp nicht in Stich. War doch so Gert, hast erst gedient und dann mit dem Wissen um den Kanten vorn später die Fliege gemacht? Oder wars doch anders?


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#230

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 26.03.2013 08:44
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #224


Oder anders, nenne mir mal einen aktiven Politiker mit "Einfluss" auf Bundesebene mit DDR - Vergangenheit. Spontan fällt mir keiner ein.

LG von der grenzgaengerin





Irgendwie stehe ich bei dem zitierten auf dem Schlauch - weiter oben wird lang und breit über die Merkel diskutiert und dann diese Frage?

Muss ich das nun so verstehen, dass Frau Merkel keine DDR-Vergangenheit hat - oder hat sie keinen Einfluss?

Gruss

icke



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#231

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 26.03.2013 08:47
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #227
@ grenzgängerin, es tut schon weh deine Beiträge zu lesen. Warum ? weil sie voller Widersprüche sind.
Wäre kein Ostdeutscher Politiker/Politikerin in einem mit Macht ausgestattetem Staatsamt, würdest du wahrscheinlcih herumlamentieren, wir Ossis sind benachteiligt. OK.
Nun ist aber genau das Gegenteil der Fall und nun ist es auch nicht gut. Die Bundeskanzlerin wird heruntergeputzt wo es nur möglich ist, der Bundespräsident ist sowieso verdächtig mit Hubertus Knabe eine Verschwörung gegen die Ossis durchzuführen. ( ist meine Interpretation, nicht deine Worte, ein bischen Satire muss ja auch sein )
Ich finde das einfach bescheuert und auf Kindergartenniveau oder ist es im Falle Merkel Stutenbissigkeit ? Am Ende bitte ich dich, sage mal die Stelle, wo du positiv wirkst, wie du hier versuchst, der Gemeinde es zu verkaufen ?

Gute Nacht Deutschland


Hallo Gert;

fällt Dir eigentlich nichts anderes ein, als meine eigenen Zitate zu verwenden? Hier in diesem Thread am 14.03.2013 um 23.56 Uhr

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #182

Das schlimme ist nur, dass wenn man gegen Frau Merkel was sagt, kann man entweder ganz schnell in die frauenfeindliche Ecke gestellt werden oder als stutenbissig abgetan werden.

LG von der grenzgaengerin




Und auf Kindergartenniveau sind eher die, die "Mutti" am Rockzipfel hängen. und der Mär der Meinungsforscher aufsitzen, dass der Wähler sich fehlerfreie Kanzler/Kanzlerinnen wünschen.

"Steinbrück will Bundeskanzler werden, also eine Art oberster Vater des Staates. Die Wähler haben, psychologisch betrachtet, ein ähnliches Verhältnis zum Spitzenpolitiker wie Kinder zu Eltern: Sie wollen die Vorstellung haben, dass Mutter Merkel und Vater Steinbrück aus Liebe und Pflichtgefühl ihre Jobs machen. Man träumt von bedingungsloser Liebe und will nicht sehen, dass auch der Arbeitsplatz des Bundeskanzlers in gewissem Umfang ein ganz normaler Job ist, für den ein Politiker Geld bekommt. Diese Einsicht würde den Beschützernimbus schwächen."

(Der Psychologe Stephan Grünewald ist Gründer und Leiter des Kölner Marktforschungsinstituts Rheingold. In ZEITonline vom 03.01.2013)
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-01/in...113#cid-2520058

Nichts für ungut lieber Gert, aber Dir steht es frei in Lobeshymnen über unsere politischen Eliten auszubrechen. Nicht nur ich wünsche mir positive Beiträge.

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 26.03.2013 08:54 | nach oben springen

#232

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 26.03.2013 09:09
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von icke46 im Beitrag #230
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #224


Oder anders, nenne mir mal einen aktiven Politiker mit "Einfluss" auf Bundesebene mit DDR - Vergangenheit. Spontan fällt mir keiner ein.

LG von der grenzgaengerin





Irgendwie stehe ich bei dem zitierten auf dem Schlauch - weiter oben wird lang und breit über die Merkel diskutiert und dann diese Frage?

Muss ich das nun so verstehen, dass Frau Merkel keine DDR-Vergangenheit hat - oder hat sie keinen Einfluss?

Gruss

icke



Spontan würde ich sagen: beides

Aber Du hast Recht: ich hätte einfügen müssen, "ausser Guack und Merkel". Weder in der FDP, noch bei den Grünen fällt mir da jemand ein. Und bei der SPD auch nicht.

LG von der grenzgaengerin


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#233

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 26.03.2013 09:15
von linamax | 2.022 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #226
Zitat von linamax im Beitrag #225


Kannst Du nicht eimal was positiv sehen . Man kann nicht immer alles schlecht reden .
Gruß linamax




Hallo linamax,

was rede ich denn schlecht? . Ich passe mich doch auch nur den allgemeinen Geflogenheiten unserer Gesellschaft an - Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Und kritiklos alles über mich ergehen lassen, dafür bin ich ein zu positiver Mensch. Und öffentlich meine Meinung sagen oder schreiben zu können und für meine Ideale und Werte eintreten zu dürfen ist doch etwas wunderbarés, das ich doch nicht mit schwarz-rot-gelben Fähnchen täglich bejubeln muss.

Ein Vorschlag zur Güte: Mach doch einen thread auf mit dem Titel: Aktuelle Kamera im Jahr 2013 - reserviert für positive und Erfolgsgeschichten. Ich verspreche Dir mindestens einen Beitrag von mir.

LG von der grenzgaengerin

Hallo grenzgaengerin
Finde es gut das du mich zum lachen bringen willst .
linamax


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#234

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 26.03.2013 10:47
von Barbara (gelöscht)
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Guten Morgen zusammen,

hier kommen mal wieder mein „Wessi“-Gedanken im „Ost-West“-Diskurs.:-)))

Welches Verhältnis habe ich zu Angela Merkel als „öffentlicher Figur“ - das ist gar nicht so einfach.

Betrachtet man ihre Zeit als Bürgerin der DDR - schon kann ich nicht mehr mitreden.
Hierzu:
ich kann überhaupt nicht einschätzen, wie Merkels Verhalten während der DDR-Zeit, so wie es von Grenzgängerin und Rainman oben beschrieben wird, zu bewerten ist. Allerdings denke ich, dass „Vorteilsnahme“ eine allgemein menschliche Eigenschaft ist, das unterscheidet „uns“ nicht. Hier eine Vergünstigung, da ein Pöstchen, dort kommt man irgendwas ran, weil man jemanden kennt.... Und bestimmt habt ihr schonmal von „Kölschem Klüngel“ gehört :-)
Ob und wie A.M.‘s Vorgehen als „systemrelevant“ zu be- bzw. verurteilen ist, das könnt nur „ihr“ beurteilen.

Ich habe allerdings für mich selbst festgestellt, dass „Ost-Hintergrund“ für mich gar kein Kriterium für die politische Bewertung ist. Wie ist das bei euch anderen „Wessis“: habt ihr nach der Wende gedacht „mal gucken wie „die“ das machen“?
Und ihr lieben „Ossis“: seid ihr eigentlich mit euren ehem. Mitbürgern – sobald sie in „Funktion“ sind - vielleicht viel viel kritischer - und wenn ja – aus welchen Gründen? Ich finde das eine sehr spannende Frage!

Betrachtet man A.M.‘s Zeit als gesamtdeutsche Politikerin, nun auch als Bundeskanzlerin - schon bin ich überfordert.
Dazu:
ich sagte schonmal, ich bin heilfroh nicht Spitzenpolitiker zu sein bei den Problemen, die zu bewältigen sind. Macht A.M. ihre Sache gut? Ganz wertfrei und partei-übergreifend betrachtet? Ist sie die „Richtige“ für all diese Aufgaben? Wie aktiv kann sie gestalten im Sumpf von Lobbyismus und Wirtschaftsinteressen – und unter gehöriger Bürgerschelte – egal was sie macht?
Mein Bruder (den ich für seine politischen Analysen schätze und er ist ganz ohne Parteihintergrund) sagte neulich: sie macht „es“ gut. Pragmatismus.

Also was soll ich tun – Angela Merkel als Ossi „betrachten“ ? Als CDU-Mitglied? Als Macht-Mensch? Als Bundes-Mutti?
Werden wir ihr gerecht? Wollen wir ihr überhaupt gerecht werden?

Danke Grenzgängerin, dass du nochmal den psychologischen Aspekt aufgreifst.
Ich habe gerade den Zeit-Artikel gelesen. Ich bin zwar keine Psychologin, möchte aber dennoch dem dort zitierten Psychologen Grünwald in sofern widersprechen, dass das „gute Mutter/guter Vater-Prinzip“ - für mich zumindest - gerade nicht auf „Kanzler“ (Entscheider!) anzuwenden ist – diese haben eher die Prügelknaben-Funktion, als Träger aller gesammelten Bürger-Versagensängste - sondern auf Bundespräsident/in oder, Könige/innen, weil die nichts „zu sagen haben“ - sondern „nur repräsentieren“.
Auf diese kann ich meine kindlichen Bedürfnisse projezieren – nämlich „das alles (wieder) gut ist/wird“. Sie können nur „das Gute“ repräsentieren (falls die entsprechende Person von ihrer Ausstrahlung dazu in der Lage ist).

Mir persönlich gefällt dieser Unterschied, denn wenn sich beide Bürger-Bedürfnislagen auf eine „Funktion“ vereinen wird es wieder gefährlich .......ihr wisst schon was ich meine....

Die These, die Grünwald in dem Zeit-Artikel anstellt bzgl. Steinbrück: Ein Klassiker- der Prophet im eigenen Land!

Ich finde dass Steinbrück bei allen Dingen, die bei ihm kritisiert werden, einfach Recht hat. Wir haben diese exorbitanten Honorare, wir haben im Verhältnis zur Wirtschaft mickrige Politiker-Gehälter. Das ist schlicht die Wahrheit. Herr Grünwald schreibt sinngemäß, dass Steinbrücks „Auftreten“ eine „deutsche Mentalitäts-Verletzung“ bedeute, darüber muss ich nochmal nachdenken....

Zitat Grünwald: „...Durch die Debatte aber wird nun aufgedeckt, dass jeder Sparkassendirektor finanziell potenter ist (als ein Spitzenpolitiker). Das kränkt die Wähler.“
Diesen Rückschluss teile ich nicht. Der Vorwurf bei Politikern ist doch: jetzt kriegen die schon soviel Geld und machen trotzdem nur Mist!
Haben wir Deutschen vielleicht auch große Konkurrenz- und Neidprobleme –aber unterschwellig – sollen diese aber um Himmels Willen nicht offen angesprochen werden? Unsere "fetten Autos" sind derartig symbolhaft - aber - Understatement - bloß nicht offen protzen....
Symbolisiert der "Golf" tatsächlich den zwar begrenzten (genügsamen) - aber immerhin "Aufstieg" der "breiten Masse"?

Wechsle ich sofort meine "Meinungs-Position" wenn ich selbst Sparkassen-Direktor oder Spitzenpolitiker bin? Oder überhaupt "irgendwie aufsteige"?
Oder lasse ich besser von allem die Finger und verzichte auf Macht und Einfluss und damit auf die damit verbundenen "Verwerflichkeiten" - hmhmh
alles gar nicht so einfach.....

Ich finde Steinbrück ist eine hoch interessante Figur. Er wird nicht gewählt werden weil er Wahrheiten ausspricht – genau so, wie es seinerzeit Lafontaine ergangen ist.

Was meint ihr? Wie sind wir Deutschen als „Staatsvolk“?

Ich bin übrigens sehr froh keinen Berlusconi an der Staatsspitze zu haben, da sind mir alle unsere Politiker 10 mal lieber :-)

Einen schönen Tag euch allen!


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#235

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 26.03.2013 11:03
von ddr-bürger (gelöscht)
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Zu Rolle von A.M., da wechseln die Meinungen schneller als das Wetter.

Man denke noch an ihre Rolle beim Gutachten für das Zwischenlager für Atommüll als verantwortliche Ministerin. Heute läßt sich die "Gute" noch nicht mal für eine Stellungnahme darüber herab.
Ihre Rolle bei der Unterstützung der Atomlobby / Wirtschaft zeigt doch ihre "Wandelfähigkeit", nicht durch Einsichten, sondern nur durch öffentlichen Druck nach Fukushima.
Das nur als Beispiel, ohne die Ost -Westrolle hier einfließen zu lassen.


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#236

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 26.03.2013 11:18
von Lutze | 8.040 Beiträge

hab mich gestern mit meinen Filialchef in der Mittagspause unterhalten,Thema war
die steigenden Kosten heutzutage,da er nächstes Jahr in Rente geht,fragt er sich
schon, ob er das alles noch bezahlen kann,meinerseits kam die Frage,und wenn
nicht?dann gehe ich klauen,war seine Antwort,ich war sehr nachdenklich über seine
Antwort
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#237

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 26.03.2013 11:22
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Zu Angela Merkels Rolle als Bundeskanzlerin kann man jenseits von persönlichem Gefühl oder Meckersucht durchaus auch ein paar objektiv erscheinende Dinge feststellen. Ich überlasse das Georg Schramm:

http://youtu.be/L1dqmMqQjAw?t=4m

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#238

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 26.03.2013 11:46
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #237
Zu Angela Merkels Rolle als Bundeskanzlerin kann man jenseits von persönlichem Gefühl oder Meckersucht durchaus auch ein paar objektiv erscheinende Dinge feststellen. Ich überlasse das Georg Schramm:

http://youtu.be/L1dqmMqQjAw?t=4m

ciao Rainman


Hallo rainman,

objektive Gründe gibt es mehr als genug. Doch scheinen diese bei der Beurteilung von Frau Merkel nicht im Vordergrund zu stehen. Oder wie erklärst Du Dir die "Beliebtheitswerte", die wöchentlich von den Meinungsforschern in die Welt geschickt werden?

"Mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) halten Merkel für durchsetzungsfähiger als Steinbrück (24 Prozent), 48 Prozent halten sie für glaubwürdiger und 50 Prozent für sympathischer als ihren Herausforderer. Dieser gilt lediglich 29 Prozent als sympathischer und 21 Prozent als glaubwürdiger als die CDU-Politikerin. Bei den Wählerinnen liegt Steinbrück noch weiter im Hintertreffen: 56 Prozent der Frauen halten Merkel für sympathischer und 49 Prozent für glaubwürdiger. Nur 23 Prozent der Frauen finden Steinbrück sympathischer und 19 Prozent glaubwürdiger.

Die meisten Wähler billigen Merkel der Umfrage zufolge auch eine größere Sachkenntnis als Steinbrück zu. In der Wirtschafts- und Finanzpolitik halten allerdings 42 Prozent der Befragten den SPD-Herausforderer für kompetenter, 37 Prozent Merkel. Im Osten dagegen hat Merkel auch in der Wirtschafts- und Finanzpolitik die Nase vorne. Knapp die Hälfte der Wähler in den neuen Ländern sehen sie als kompetenter an. Steinbrück kommt hier auf 31 Prozent.

In der Europa-Politik deklassiert Merkel Steinbrück. 62 Prozent halten sie hier für kompetenter als Steinbrück, nur 17 Prozent diesen für fähiger. Selbst in der SPD liegt Merkel bei der Europa-Politik mit 60 Prozent deutlich vor ihrem SPD-Herausforderer, der nur auf 28 Prozent kommt.

In der Europa-Politik deklassiert Merkel Steinbrück. 62 Prozent halten sie hier für kompetenter als Steinbrück, nur 17 Prozent diesen für fähiger. Selbst in der SPD liegt Merkel bei der Europa-Politik mit 60 Prozent deutlich vor ihrem SPD-Herausforderer, der nur auf 28 Prozent kommt.

Merkel trauen die Bundesbürger auch mehrheitlich mehr Kompetenz bei der Sicherung der Sozialsysteme zu. Hier liegt sie mit 40 Prozent vor Steinbrück mit 31 Prozent.

(Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid befragte für "Focus" und die Zeitschrift "Superillu" zwischen dem 26. und 30. Oktober 2012 1012 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger.)

http://www.t-online.de/nachrichten/deuts...teinbrueck.html

Nun gut, diese Umfrage ist über 3 Monate alt, doch im wesentlichen hat sich nichts geändert. Ich habe diese Umfrage ausgewählt, da sie für die "Superillu" erstellt wurde.

Damit wären wir bei der Meinungsbildung durch Medien, die gerne Meinungsforscher beauftragen. Bei der ständigen Wiederholung bleibt bei dem ein oder anderen bestimmt was hängen.

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag RE: deutsche Persönlichkeiten in Ost und West
... ich will mal hier ein paar Frauen in den Ring schmeißen:
...
Friede Springer
...
Liz Mohn
....
LG von der grenzgaengerin
.

Doch wie bekomme ich das jetzt mit den Gedanken West/Ost von 1958 - 1989 wieder zusammen?

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 26.03.2013 12:47 | nach oben springen

#239

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 26.03.2013 12:53
von DoreHolm | 7.709 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #238
Zitat von Rainman2 im Beitrag #237
Zu Angela Merkels Rolle als Bundeskanzlerin kann man jenseits von persönlichem Gefühl oder Meckersucht durchaus auch ein paar objektiv erscheinende Dinge feststellen. Ich überlasse das Georg Schramm:

http://youtu.be/L1dqmMqQjAw?t=4m

ciao Rainman


Hallo rainman,

objektive Gründe gibt es mehr als genug. Doch scheinen diese bei der Beurteilung von Frau Merkel nicht im Vordergrund zu stehen. Oder wie erklärst Du Dir die "Beliebtheitswerte", die wöchentlich von den Meinungsforschern in die Welt geschickt werden?

"Mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) halten Merkel für durchsetzungsfähiger als Steinbrück (24 Prozent), 48 Prozent halten sie für glaubwürdiger und 50 Prozent für sympathischer als ihren Herausforderer. Dieser gilt lediglich 29 Prozent als sympathischer und 21 Prozent als glaubwürdiger als die CDU-Politikerin. Bei den Wählerinnen liegt Steinbrück noch weiter im Hintertreffen: 56 Prozent der Frauen halten Merkel für sympathischer und 49 Prozent für glaubwürdiger. Nur 23 Prozent der Frauen finden Steinbrück sympathischer und 19 Prozent glaubwürdiger.

Die meisten Wähler billigen Merkel der Umfrage zufolge auch eine größere Sachkenntnis als Steinbrück zu. In der Wirtschafts- und Finanzpolitik halten allerdings 42 Prozent der Befragten den SPD-Herausforderer für kompetenter, 37 Prozent Merkel. Im Osten dagegen hat Merkel auch in der Wirtschafts- und Finanzpolitik die Nase vorne. Knapp die Hälfte der Wähler in den neuen Ländern sehen sie als kompetenter an. Steinbrück kommt hier auf 31 Prozent.

In der Europa-Politik deklassiert Merkel Steinbrück. 62 Prozent halten sie hier für kompetenter als Steinbrück, nur 17 Prozent diesen für fähiger. Selbst in der SPD liegt Merkel bei der Europa-Politik mit 60 Prozent deutlich vor ihrem SPD-Herausforderer, der nur auf 28 Prozent kommt.

In der Europa-Politik deklassiert Merkel Steinbrück. 62 Prozent halten sie hier für kompetenter als Steinbrück, nur 17 Prozent diesen für fähiger. Selbst in der SPD liegt Merkel bei der Europa-Politik mit 60 Prozent deutlich vor ihrem SPD-Herausforderer, der nur auf 28 Prozent kommt.

Merkel trauen die Bundesbürger auch mehrheitlich mehr Kompetenz bei der Sicherung der Sozialsysteme zu. Hier liegt sie mit 40 Prozent vor Steinbrück mit 31 Prozent.

(Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid befragte für "Focus" und die Zeitschrift "Superillu" zwischen dem 26. und 30. Oktober 2012 1012 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger.)

http://www.t-online.de/nachrichten/deuts...teinbrueck.html

Nun gut, diese Umfrage ist über 3 Monate alt, doch im wesentlichen hat sich nichts geändert. Ich habe diese Umfrage ausgewählt, da sie für die "Superillu" erstellt wurde.

Damit wären wir bei der Meinungsbildung durch Medien, die gerne Meinungsforscher beauftragen. Bei der ständigen Wiederholung bleibt bei dem ein oder anderen bestimmt was hängen.

Rot: Sicherung der Sozialsysteme ? Ich vermute eher, daß sie das nicht aus Sorge um unser aller soziale Sicherheit tut, sondern eher aus der Überlegung, das es ganz fix mit den Wahlsiegen der Konservativen und damit mit den Vorteilen für ihre Klientel vorbei ist und möglicherweise sogar das "System" in Gefahr ist. Ehrliche Sorge um die Bürger ? Nein, das glaube ich weniger, eher Kalkül im Interesse der Mächtigen.
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag RE: deutsche Persönlichkeiten in Ost und West
... ich will mal hier ein paar Frauen in den Ring schmeißen:
...
Friede Springer
...
Liz Mohn
....
LG von der grenzgaengerin
.

Doch wie bekomme ich das jetzt mit den Gedanken West/Ost von 1958 - 1989 wieder zusammen?

LG von der grenzgaengerin



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#240

RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989

in DDR Zeiten 26.03.2013 13:29
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #229
Nu ja Widersprüche Gert, die DDR war voller Widersprüche. In einem anderen Forum schrieb vorgestern ein User sinngemäß, Ihn sperrte uns Erich Honnecker ein als Staatsfeind Nummer Soundso und seine junge Tochter wurde in seiner Zeit im Strafvollzug von der Margot H. als Klassenbeste(oder wars gar Schulbeste) richtig schön und ehrlich ausgezeichnet.

Na wenn das kein Widerspruch ist. Du Gert konntest doch schon den Widerspruch nicht lösen, den dir der Staat DDR auferlegte hatte . Musstest trotz Meckerrei auf den Staat erst den Grenzdienst absolvieren und dann fiel dir doch ein, jetzt könnt ich ja mal abhauen. Machte wo da erst Bingo im Hinterkopf Gert, und nicht schon am Kanten?

Lebensläufer

Hoffentlich lässt mich jetzt mein Hinterkopp nicht in Stich. War doch so Gert, hast erst gedient und dann mit dem Wissen um den Kanten vorn später die Fliege gemacht? Oder wars doch anders?


Nicht ganz, aber was ist deine Frage ? Viele Text, aber genau verstanden habe ich nicht worauf du hinaus willst-.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
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