#341

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 11.03.2015 08:33
von Dandelion (gelöscht)
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Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #340
GuMo @Dandelion, m.Ea. wurde die Regelung für ausländische LKW-Fahrer auf Eis gelegt. Es gab da wimre Proteste seitens Polen.

Ist mir so nicht bekannt, aber wenn es so ist, dann scheint es doch noch Menschen mit Verstand zu geben.

Aber das ändert nichts daran, dass es eine völlig weltfremde Vorgabe war.


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#342

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 11.03.2015 09:43
von Lutze | 8.039 Beiträge

Der dbb Beamtenbund fordert erstmal für die Angestellten
im öffentlichen Dienst 5,5 Prozent mehr Geld,
mindestens aber 175 Euro mehr im Monat,
ist doch eine sehr schöne Nachricht für alle,
die mit 8,50 Euro klar kommen müssen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#343

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 11.03.2015 09:50
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #342
Der dbb Beamtenbund fordert erstmal für die Angestellten
im öffentlichen Dienst 5,5 Prozent mehr Geld,
mindestens aber 175 Euro mehr im Monat,
ist doch eine sehr schöne Nachricht für alle,
die mit 8,50 Euro klar kommen müssen
Lutze


@ Lutze dieser Mindestbetrag 175 € wird mit Prozentsatz von 5,5 % von einem Einkommen 3182 € berechnet. Dieses Einkommen auf ca. 170 Monatsstunden umgerechent = 18,71 € per Stunde
Ich glaube kaum, dass ein Mensch im öffentlichen Dienst für 8,50 € arbeitet. Diese AN findest du eher im privaten Sektor.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
der alte Grenzgänger und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#344

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 11.03.2015 11:29
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #343
Zitat von Lutze im Beitrag #342
Der dbb Beamtenbund fordert erstmal für die Angestellten
im öffentlichen Dienst 5,5 Prozent mehr Geld,
mindestens aber 175 Euro mehr im Monat,
ist doch eine sehr schöne Nachricht für alle,
die mit 8,50 Euro klar kommen müssen
Lutze


@ Lutze dieser Mindestbetrag 175 € wird mit Prozentsatz von 5,5 % von einem Einkommen 3182 € berechnet. Dieses Einkommen auf ca. 170 Monatsstunden umgerechent = 18,71 € per Stunde
Ich glaube kaum, dass ein Mensch im öffentlichen Dienst für 8,50 € arbeitet. Diese AN findest du eher im privaten Sektor.




Hallo miteinander,

das hier habe ich auf die Schnelle dazu gefunden:
http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rec...l-2014&matrix=1
rot
Wenn ich die Gruppe E1 durch 170 dividiere..... komme ich schon in die Nähe...9,25 Euro/h
Ob es in der Praxis im ÖD jemanden gibt, der lange in so einer Gruppe ist, weiss ich allerdings nicht.

Gruss von Hartmut
der in der Privatwirtschaft arbeitet, für etwas mehr als 8,50 pro Stunde..


u3644_Jobnomade.html
zuletzt bearbeitet 11.03.2015 11:32 | nach oben springen

#345

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 15.03.2015 17:29
von LO-Wahnsinn | 3.491 Beiträge

Zitat
Meine Frage an den Profi @LO-Wahnsinn : Was hältst Du davon?



@Dandelion, hm was soll ich dazu gross sagen, ich gebe Dir da zu 100% recht.

Diese ganze Geschichte ist vielleicht gut gewollt, aber in der Realität nicht umsetzbar, auch nicht mit extrem hohen Aufwand.
Der Aufwand den die Speditionen hier betreiben müsssen, schmälert den Umsatz weiter, am Ende bleibts am Fahrer hängen, die nächsten Insolvenzen sind damit programmiert.
Es ist, zumindest meinerseits, auch nicht nachvollziehbar, warum rein Transit reisende Lkw Fahrer, bzw. dessen Firmen, für eine Transitfahrt hier einen Mindestlohn bezahlen sollen.

Frankreich will ja jetzt auch nachziehn damit, aber man kann damit nicht die Fehler der letzten 25 Jahre ausbügeln, der Fisch stinkt auch hier vom Kopf.
Wenn man das so machen will in Europa, dann müsste man das in allen Ländern tun.
Ich würde mich dann nur noch bei Firmen und um Fahrten bewerben die in und durch die Schweiz gehn oder England.
Das beste wäre, man macht in ganz Europa einen einheitlichen Mindestlohn für Lkw Fahrer.
Da viele Ostfirmen sowieso nur im Westen fahren und auch entsprechend gute Frachtgelder bekommen, sind die dazu durchaus in der Lage einen europäischen Mindestlohn zu bezahlen.
Für rein national fahrende Firmen gilt das natürlich nicht.
Alles andere, nationale Massnahmen, sind für unsere Branche nach europäischen Standards kaum möglich.
Fakt ist aber, das Lohndumping und die Zersetzung unsere Branche im Westen muss gestoppt werden.
Leider scheint das aber niemanden zu interessieren wenn allein in Deutschland rund 1.200.000 Arbeitsplätze vor die Hunde gehn, der Verfall ist nicht mehr aufzuhalten.
Die Waren werden ja transportiert, von wem ist doch egal, wie viel Leid und wie viele Familien hier im Westen vor die Hunde gehn interessiert keinen.
Ist ja nicht die erste Branche im Westen Europas, die vom Neoimperialismus und seiner künstlich zur Gewinnmaximierung geschaffenen Globalisierung in den Tod getrieben wird.

Wie Grenzverletzerin sagte, ist die Geschichte ja nun auf Eis, nachdem die Polen zurecht Protest eingelegt haben.
Natürlich knirsche ich auch mit den Zähnen, gerade die Polen haben in meiner Branche viel zerstört und zerstören immernoch, aber Recht soll doch Recht bleiben, auch wenn ich mir wünsche das man die Osteuropäer von unserem Markt zurück drängt denn wir Fahrer gehen hier alle langsam vor die Hunde.
Wo man den Lohn erfordern könnte, wäre, wenn innerhalb Deutschlands Kabotagefahrten durchgeführt werden, aber auch hier ist eine Kontrolle realistisch garnicht möglich.

Allerdings gibts gewisse Bestrebungen und so genannte nicht offizielle Fahrervereinigungen (Actie de Transport) die das alles ganz anders sehen, die jetzt böse auf die Osteuropäer schimpfen und auf die Aussetzung dieser Massnahmen.
In den Foren und auf Facebook des Vereins, ist bestes Stammtischniveau angesagt.
Da wird nun geschimpft warum die Polen und die anderen Osteuropäer hier das nicht zahlen müssen.
Doch kaum einer fragt, warum das andere Länder nicht auch so machen, wo wir Fernfahrer dann ja profitieren könnten (Schweiz, England und andere Länder).
Ich beteilige mich daran allerdings nicht, sie finden nicht meine Zustimmung und nicht nur in diesem Punkt.
Es gibt für mich zwar hier und da Schnittmengen zu dem Verein, doch als internationaler Fernfahrer sind mir da zu viele Punkte aus der Sicht nationaler Fahrer bestimmend.
In dem Verein versuchen nationale Fahrer auch für den internationalen Verkehr bestimmend zu sein, von dem sie garkeine richtige Ahnung haben.
Allein dieser Umstand wirft schon ein Licht auf die Charaktere der Leitenden, Machtgerangel und Rechthaberrei, die 5 Hansel die dort aktiv sind sind sich selber nicht einig.
Das übliche also was die Branche betrifft.
Da versuchen nationale Fahrer eine Stimme ins Parlament zu bekommen und ihre Absichten aus der wöchenendlich eignen Wohnung auf uns zu übertragen, die mehrere Wochen nur im Ausland unterwegs sind und meinen sie tun gutes damit.

Hier mal eine Petition von den Leitern des Vereins.
Die Petition ist meiner Ansicht nach viel zu lang gefasst, wer soll das denn tatsächlich lesen, dazu viele Wiederholungen im Text.
Im Kern haben sie mit der Petition natürlich recht, unsere Löhne sind einfach viel zu niedrig, selbst bei Mindestlohn.
Die Bedingungen im Beruf sollten wieder so entlohnt werden wie das noch bis vor ca. 1995 der Fall war.
In der Petition lässt sich für von der Materie Aussenstehende mal gut nachlesen unter welchen Bedingungen wir arbeiten, welche Forderungen der Gesetzgeber stellt, die bei uns nicht erfüllt werden und in jeder anderen Branche zu Strafen für die Firmen führen würden, deswegen verlinke ich diese mal hier.

http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:El...r_Arbeitszeiten

Viel Spass beim lesen, ist ewig lang, aber wen das Thema und die Branche interessiert, sonst aber von dem Geschäft nicht viel Einblick hat, der kann dort mal ein wenig über unsere berufliche Situation nachlesen.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
Commander und Lutze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#346

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 15.03.2015 18:06
von Lutze | 8.039 Beiträge

Wie sieht die Streikbereitschaft in der Trucker-Branche aus?
vor ein paar Jahren haben Lkw-Fahrer in Frankreich gestreikt
und die wichtigsten Autobahnverbindungen blockiert,
wäre so etwas in Deutschland denkbar?
Lutze


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#347

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 15.03.2015 21:37
von LO-Wahnsinn | 3.491 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #346
Wie sieht die Streikbereitschaft in der Trucker-Branche aus?
vor ein paar Jahren haben Lkw-Fahrer in Frankreich gestreikt
und die wichtigsten Autobahnverbindungen blockiert,
wäre so etwas in Deutschland denkbar?
Lutze


Hallo Lutze,
rein verbal gesehen würden wohl gute 90% der deutschen Fahrer lieber gestern als heute oder morgen in den berechtigten und lange überfälligen Streik treten, doch das ist alles nicht so einfach.

Erstmal, ich schrieb, "rein verbal".
Das heisst am "Stammtisch" wird viel gelabert, auch im Internet in diversen Foren oder nun auch auf Facebook.
Am Ende fehlt aber vielen ein wichtiges Organ, EIER.
Dieses fehlen hat mehrere Ursachen, die einen machen viele Sprüche doch Taten tun sollen andere.
Wieder andere, haben einfach Existenzangst die durchaus berechtigt ist, stehen zwar keine deutschen Fahrer hinter jeder Arbeitsstelle Schlange, aber, nun auch ganz legal, ausländische.
Bleiben deutsche Lkw stehn, sind Massen an osteuropäischen Lkw schnell verfügbar, die Industrie und die Grossfrächter juckt es nicht wer ihre Ware transportiert.

Ein weiterer Punkt ist die Gesetzeslage.
Einfach so Streiken und die Strassen blockieren ist nicht zulässig.
Es wäre das wirksamste Mittel mal morgens 1-2 Stunden Deutschland lahm zu legen, nur so als Warnstreik, ein Supergau.
Doch damit würde sich jeder Teilnehmer strafbar machen.
Würde man das in der Masse machen und alle zusammen, na die Polizei hätte echt zutun, man würde nur eine Hand voll Fahrer zur Verantwortung ziehen können, diese will aber keiner übernehmen.
Letztendlich weis ich auch aus Gesprächen, dass grosse Teile der Polizei auf unserer Seite ist, sie sind ja am Draht, sie wissen als Kontrolleure ja ganz genau was bei uns abgeht.

Das einzige was machbar wäre, wäre die Fahrzeuge in den Betriebshöfen stehen zu lassen.
Stell Dir vor, alle Lkw stehen 2-3 Tage oder eine ganze Woche still, im Kanzleramt würde der Krisenstab tagen, die Lokführerstreiks sind Schmusestreiks dagegen.
Doch dazu brauchen wir unsere Chefs, die sind aber nur zu einem sehr geringen Teil bereit dort mitzuziehn, da auch sie von Industrie und Grossfrächtern abhängig und ganz schnell weg vom Fenster sind.
Unsere Chefs sind mit Schuld daran, das es erst soweit gekommen ist.
Sie haben 25 Jahre ihre Klappe gehalten, ob der riesigen Macht die sie hätten, denn ohne Lkw, gerade heute wo die Lkw meist die Lager der Industrie sind, würde hier alles ganz schnell zusammen brechen, es würde Verluste ungeahnten Ausmasses geben.

Wir stecken also in einem Dilemma.
Würden wir für unsere Rechte in den Arbeitskampf gehen, kann man davon ausgehen, dass es danach nichts mehr gibt wofür man gekämpft hat.

Die wenigstens Fahrer sind gewerkschaftlich organisiert, gegen Verdi besteht berechtigt ein grosses Misstrauen, mehrfach haben sie gegen unsere Branche geschossen, das ist bischen so wie bei der GDL mit den Lokführern, die Grossen sind Systemgeigen, geben ihren Mitgliedern immer mal ein wenig was zu beissen, aber wirkliche Vertetung, speziell für unser Gewerbe der Fernfahrer in der freien Speditionswirtschaft, findet nicht statt.

Wenn ich Rentner wäre, fit und ausreichend vermögend, ich würde eine Fahrergewerkschaft nach dem Vorbild der GDL gründen und dann richtig angreifen.
Dazu brauch man aber auch vertrauenswürdige Mitstreiter die einem nicht am Stuhl sägen oder einem Dinge neiden.
Darum bin ich auch von der Actie de Transport abgeneigt, schon von Anfang an, als ich mich über die mal kundig machte, fiel mir auf, die sägen sich gegeneinander an den Stühlen, pissen sich gegeneinander ans Bein, jeder will der Grösste sein, so funktioniert das nie.

Die haben ja in den letzten 2 Jahren einige Streikaktionen in mehreren Städten gehabt und durchgeführt, meist Samstags.
Da fanden sich im Schnitt ganze 50 Lkw ein, das ist ein Witz.
Damit wird nichts bewegt, eine andere Strategie muss da her.
Samstags ist eh schlecht, viele Fahrer haben nur 45 Stunden Wochenendfreizeit.
Viele haben resigniert, sie sagen sich, ich bin lieber Samstags bei meiner Familie als da auch noch für die Arbeit da zu sein, wo es am Ende eh nichts bringt wie man ja gesehen hat.

Nein die Fahrer müssen endlich den Mut finden genau wie andere Branchen während der Arbeitszeit das Handtuch zu werfen.
Dazu muss man keine Autobahnen blockieren, besser wärs aber, dann können auch die Osteuropäer nicht mehr fahren, die ja in Folge der EU unser Hauptproblem sind.

Am schlchetesten dran sind eigentlich so Fahrer wie ich die auch ins Ausland fahren.
Waren wir früher die Könige, bis Mitte 90ziger ging kaum einer mit unter 4500 DM Heim.
Dahin wo ich jetzt fahre, bin auf dem Weg nach Ankara, da ging man damals mit rund 5000 - 6000 DM Heim + Spesen + diverser Schwarzgelder, also Chef etwas beschissen was denen damals absolut nicht weh tat.
So kam man damals alles zusammen gerechnet sogar Netto auf gute 5000 DM, das war damals ne ganze Stange Geld und das für wie die Meisten Ungelernte.

Tom Astor sang in einem Lied, "Was in den Jahren nicht angeschaftt, passt in einen Stiefelschaft".
Auch wenn ich den Astor und seinen Schlager/Mainstreamcountry garnicht mag, aber so wars halt, der Text traf zu.
Heute müsste der Text heissen, "Was in den Jahren angeschafft, passt in einen Stiefelschaft".
Traurige Realität...

Heute verdienen nur innerhalb Deutschlands fahrende Lkw Fahrer bereits mehr Brutto wie die Auslandsfahrer, die meist auch nicht jede Woche zu Hause sein können.
Das hat sich in den letzten Jahren etwas verbessert, dennoch verdienen auch Inlandsfahrer viel zu wenig, sie sind aber trotz sogar etwas mehr Brutto, jede Woche zu Hause.


Ich kann Dir und allen Interessierten ja mal auflisten wie sich mein Einkommen zusammen setzt.

Ich fing 1990 mit Lkw an, 1 Jahr in Deutschland mit gelegentlichen Ausrutschern nach Holland und Österreich oder Schweiz.
Ich verdiente damals 3600 DM Brutto+Spesen, ich glaub Spesen gabs 35 DM am Tag, bin da aber nicht ganz sicher.
Jedes Wochenende zu Hause, in der Wcohe ca. 2 Nächte auch, Freitags spätestens 18 Uhr stand der Lkw in Maintal-Bischhofsheim in der Firma.
Dabei zahlte der Chef damals schon relativ wenig, Raum Frankfurt waren bis zu 4200 DM drin.

Später fuhr ich Reisebus, das genaue Einkommen ist mir nicht mehr geläufig, dazu müsste ich alte Unterlagen raussuchen.
Ich hatte aber damals soviel Trinkgeld, Lohn und Spesen wurden nie gebraucht.
Ich kam alles in allem auf runde 5000-6000 DM Netto im Monat, bei rund 4 Wochen Abwesenheit von zu Hause

Danach gings in den Osten zum Arbeiten, der Chef war Westdeutscher und zahlte nicht schlecht, ich glaub 3200 DM waren es+Spesen und auch nur in Deutschland unterwegs.
In der Woche 2-3 mal zu Hause, Wochenende auch.

Ich kann natürlich hier nicht alles auflisten, ich habe bis zum Jahr 2000 in sage und schreibe 12 Firmen gearbeitet, waren nicht immer Fuhrunternehmen, nicht immer Lkw Fahrer.
Ich war auch für den ADAC unterwegs als Abschlepper, war Marktverkäufer, Zeitungsausträger, Weihnachtsbaumverkäufer, Winterdienstler, war in der Ernte, na man musste sich halt hier und da auch mal über Wasser halten.
3 Insolvenzen kommen noch hinzu, die machten die Zeit nicht gerade leichter.

Der Lohn war aber bis auf die Jobs die nichts mit Lkw zutun hatten, immer etwa gleich.
Seit 2000 bin ich nun in ein und der selben Firma, bin mit 1600 Euro eingestiegen.
Später gabs 200 mehr also 1800, wieder später gabs nochmal 200 Prämie dazu und so ist das bis heute.
Ich verdiene also 2000 Euro Brutto+Spesen rund 800 Euro.
Das macht bei meiner Lohnsteuerklasse rund 1450 Netto+800 Spesen=2250 Euro.

Das mag für viele die weit weniger verdienen viel klingen, doch was hängt drum und dran.
Ich bin für rund 3-4 Wochen weg von zu Hause, Arbeitszeit im Schnitt 10-12 Stunden bei einer 6 Tage Woche, mein Wochenende beträgt 45 Stunden Pflichtpause vom Gesetzgeber, das wars.
Kommt man Heim, macht man eine wieder vom Gesetzgeber vorgeschriebene 66 Stunden Pause, mehr gönnt einem der Chef nur unter Knurren.
Da ich noch rund 400 km Arbeitsweg habe, macht rund 4 Stunden Fahrzeit mit dem Auto, bleiben mir also effektiv 58 Stunden zu Hause.
Von den 58 Stunden zu Hause, geht mindestens 1 Tag für Wäsche waschen ab, bleiben 32 Stunden für einen selber, also 32 Stunden echte und frei verfügbare Freizeit in einem Monat.
Die Entbehrungen sind also gross, früher wurden die entsprechend entlohnt, man konnte früher schonmal schnell ein Haus abzahlen.
Heute reichts nichtmal um eine Familie richtig satt zu bekommen.
Darum gibts auch kein Nachwuchs mehr, früher war der gute Lohn ein Argument, vorallem konnte jeder Lkw Fahrer werden der nur einen Schein hatte, man konnte also auch mit schlechtem Schulabschluss gutes Geld verdienen.

Heute ist das alles den Bach runter, der Lohn hängt nunmehr seit 25 Jahren fest und der Leistungsdruck steigt, trotz das man heute weniger km fährt, das drum und dran ist aber um mehrere 100% gewachsen, Bürokratie, Sicherheit etc.pp.

Im Süden Deutschlands kann man noch etwas mehr verdienen, da sind 2500 Brutto drin.
Jedoch sind die Lebenshaltungskosten dort auch höher und trotzdem sind 2500 zu wenig bei dem Zeitaufkommen an Arbeit.

Im Moment liege ich hochgerechnet an meiner Arbeitszeit weit unter 8,50.
Würde ich jetzt auf die 8,50 bestehen, würde mein Chef anfangen an meiner Arbeitzeit herumzurechnen, Stand und Wartezeiten würden geringer vergütet werden, nur noch die Lenkzeiten mit 8,50.
Ich würde dann mit rund 1450-1600 Brutto nach Hause gehn, macht Netto bei mir rund 1100-1200 Euro.

Nun zieh Dir das mal rein, 1200 für diese Arbeit, jede kasachische Klofrau hat mehr Netto würde sie so viele Stunden arbeiten.
Gern führen die Chefs dann die Spesen an, ich bekomme rund 25 Euro pro Tag.
Nimm mal 25 Euro und gehe 3 mal in eine Rastsätte essen, das reicht nicht.
Da man bis zu 12 Stunden oder auch 15 Stunden arbeitet, brauch man 4 Mahlzeiten und entsprechend Flüssigkeit.
Die Spesensätze sind einfach zu niedrig, auch hier tut sich seit Jahren garnichts.

Ich hab noch 13 Jahre bis zur Rente mit 63, irgendwie muss ich die noch durchhalten.
Der Beruf macht mir schon lange keinen Spass mehr, liegt nicht nur am Lohn aber eben auch, es ist nur noch durchhalten.
Das sich in den nächsten 13 Jahren in meiner Branche etwas positiv bewegt, ich glaube es nicht, es wird noch schlechter werden, der Druck aus Osteuropa ist zu gross und wird mit jedem Land was in die EU kommt grösser.
Darum lehne ich die EU auch komplett ab und die Mehrheit der Fahrer die ich kenne tut das auch, Deutschlandweit.

So das war nun viel Text, ich hoffe es wird nicht zu langweilig beim lesen.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
vs1400, Lutze, Commander, der alte Grenzgänger, Gert, RalphT und EMW-Mitarbeiter haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#348

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 15.03.2015 21:56
von Commander | 1.056 Beiträge

Danke Rainer.
Alles was Du dazu geschrieben hast,meine volle Zustimmung!
Ich bin zwar derzeit außer Gefecht gesetzt,aber äußerst schreibfaul.Deshalb freue ich mich,daß Du es so detailliert dargestellt hast.
Sollte ich wieder einmal in Mellendorf sein,werde ich besondere Obacht auf "bunte" Autos von Schm.. geben,vielleicht treffen wir uns dort mal.

Also nochmals Danke für Deinen Post,
Gute Reise u.glückliche Wiederkehr,Gruß C.



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#349

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 16.03.2015 00:01
von Dandelion (gelöscht)
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Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #347
Unsere Chefs sind mit Schuld daran, das es erst soweit gekommen ist.
Sie haben 25 Jahre ihre Klappe gehalten, ob der riesigen Macht die sie hätten, denn ohne Lkw, gerade heute wo die Lkw meist die Lager der Industrie sind, würde hier alles ganz schnell zusammen brechen, es würde Verluste ungeahnten Ausmasses geben.


Hallo @LO-Wahnsinn
Kurz zum Hintergrund: Ich habe 1966 eine Lehre als Speditionskaufmann begonnen und war bis zu meinem Ausscheiden in einigen namhaften Transport- und Logistik-Unternehmen in leitender Position tätig. Zuletzt habe ich als Senior-Berater in einer auf die Logistik spezialisierten Unternehmungsberatung gearbeitet.

Die von Dir geschilderten Probleme kenne ich alle, wenn auch "nur" oder besser "fast ausschließlich" vom Schreibtisch aus: Ich hatte mir angewöhnt, mindestens einmal pro Jahr auf den Bock zu steigen und mitzufahren - teilweise nur eine Tagestour, teilweise bis zu einer Woche. Der Grund war einfach: Am Schreibtisch verlierst Du zu schnell die Bodenhaftung, kommst auf komische Gedanken, schätzt die Realität falsch ein. Auch wenn ich mir den milden Spott meines direkten Vorgesetzten, des Geschäftsführenden Gesellschafters, anhören musste: "Na, machen Sie wieder Urlaub?" Er wusste genau, dass es kein Urlaub war und hat mir bei diesen Entscheidungen auch nie Steine in den Weg gelegt. Im Ergebnis führte das auch dazu, dass ich unseren kaufmännischen Lehrlingen (ich war u.a. Ausbildungsleiter) die gleiche Aufgabe gestellt und sie mit ins Führerhaus geschickt habe.

Doch genug der Vorrede: Ich stimme Deinen Ausführungen und der Schilderung der Situation in allen Punkten zu - mit einer winzigen Ausnahme: Die Chefs haben nicht nur 25 Jahre lang die Klappe gehalten, sie machen das, seit ich den Beruf ergriffen habe - also seit mittlerweile fast 50 Jahren. Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe:

1. Das Gewerbe ist überwiegend klein- und mittelständisch strukturiert, Logistik-Konzerne wie K+N oder Schenker sind die Ausnahme. Vielfach bestehen Abhängigkeiten von einem A-Kunden, der mehr als die Hälfte des Umsatzes beisteuert - und den ärgert man nicht. Denn die Konkurrenz ist riesig und es wird niemals möglich sein, alle Transportunternehmer zu einer konzertierten Aktion zu bewegen. Denn es geht die Angst um, dass einer der Konkurrenten sich ins Fäustchen lacht und sagt: "Streik Du mal ruhig - ich schnappe mir in dieser Zeit Deine Kunden".

2. Problematisch ist zusätzlich die Tendenz zur Überkapazität, die durch die Osteuropäer noch deutlich verstärkt wurde. Das Gesamtangebot an Laderaum orientiert sich an der Spitzennachfrage im 4. Quartal, ich habe es in all den Jahren noch nie erlebt, dass selbst in dieser Zeit irgendwelche Ladungen liegengeblieben sind. OK, man hat vielleicht etwas mehr bezahlen müssen, aber transportiert wurden sie letztendlich alle. Das Jahr hat aber vier Quartale und in den drei anderen herrscht ein mörderischer Konkurrenzkampf. Völlig ausgeschlossen, dass sich da eine geschlossene Phalanx bildet.

Chefs haben es auch nicht immer leicht....

Hinzu kommt, dass das Transport- und Logistikgewerbe die rote Laterne der sozialen Errungenschaften fest in der Hand hält - und das, so lange ich denken kann. Ich kann mich noch gut daran erinnern, regelmäßig noch samstags gearbeitet zu haben, als die 5-Tage-Woche schon lange eingeführt war. Gleiches gilt für den Urlaubsanspruch - und die Bezahlung. Kein Wunder, dass Ver.di bei Amazon aus dem Logistik-Tarif aussteigen will - der ist denen einfach zu lausig.

Ich habe mir genau wie Du oft gewünscht, dass nur für zwei oder drei Tage alle LKW-Räder in Deutschland still stehen würden. Dann würden die Bevölkerung und vielleicht auch der eine oder andere bornierte Politiker begreifen, dass die LKW nicht nur die stinkenden und lauten Ungetüme sind, die das freie Fahren auf der Autobahn behindern, Straßen und Brücken zerstören und zudem noch fürchterliche Unfälle verursachen. Sondern dass sie die absolut unverzichtbaren Lebensadern für die Wirtschaft und für jeden Konsumenten in diesem Land darstellen.

Aber das wird wohl ewig ein Traum bleiben.


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#350

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 16.03.2015 18:10
von suentaler | 1.923 Beiträge

Ich habe gerade gelesen, das es unter den LKW-Fahrern eine neue Form des Protests gibt.
Viele hängen eine Warnweste an den Spiegelarm.
Diese Idee stammt wohl von LKW-Fahrern aus Tschechien und schwappt langsam durch ganz Europa.
Die Warnweste bedeutet:
Politiker der Länder und der EU, seid GEWARNT !
Hört auf unsere Sprecher !
- Wir haben die Schnauze gestrichen voll
- Wir vernetzen uns
- Wir reden untereinander
- Wir halten zusammen

Weißt du, @LO-Wahnsinn dazu Näheres ?


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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#351

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 21.03.2015 21:13
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Ein Zitat von Robert Bosch war zum Beispiel:

Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne zahle."


Diesen Satz, sollten sich die sogenannten Neukapitalisten in Wildost mal durch den Kopf gehen lassen!


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#352

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 21.03.2015 22:19
von Unner Gräzer | 399 Beiträge

Warum ist den im Transportgewerbe so ein Preisdruck ? Will denn nicht jeder alles schön billig im Supermarkt-Regal stehen haben ? Tja liebe Leute, im Preis jeder Ware steckt auch ein Teil der Transportkosten.



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#353

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 21.03.2015 22:22
von Gelöschtes Mitglied
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Diese Woche kam ein Bericht über die Arbeitszeiten der Busfahrer bei den Fernbuslinien. Der blanke Horror, trotz Fahrerkarte.

Der Hesselfuchs


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#354

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 21.03.2015 22:37
von LO-Wahnsinn | 3.491 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #351
Ein Zitat von Robert Bosch war zum Beispiel:

Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne zahle."


Diesen Satz, sollten sich die sogenannten Neukapitalisten in Wildost mal durch den Kopf gehen lassen!



Wieso nur in Wildost?
In Wildwest ists nicht besser, zumindest in meiner Branche.
Die Löhne sind zwar etwas höher, aber die Lebenshaltungskosten sind im Westen ja auch ein klein wenig höher, in manchen Regionen sogar mehr als klein wenig.

Edit: Zu den Fragen die hier noch zum beantworten offen sind meinerseits, denen widme ich mich morgen.


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Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
zuletzt bearbeitet 21.03.2015 22:40 | nach oben springen

#355

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 22.03.2015 16:20
von Dandelion (gelöscht)
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Es gibt im Transportgewerbe noch ein paar andere Besonderheiten, die es von der produzierenden Wirtschaft unterscheiden:

So zum Beispiel die Qualität. Niemand wird ernsthaft bestreiten, dass ein Mercedes "besser", sprich qualitativ hochwertiger ist als zum Beispiel ein Lada. Klar, der Mercedes kostet auch deutlich mehr. Der Spediteur kann aber nicht mehr tun, als einen LKW in technisch einwandfreiem Zustand mit einem versierten Fahrer pünktlich zur Ladestelle zu schicken - und das können außer ihm hunderte anderer Spediteure auch. Im Prinzip hat er nur die "Chance", negativ aufzufallen, sprich eine oder mehrere der drei Kriterien nicht zu erfüllen. Sehr oft darf er das aber auch nicht tun, sonst ist der Kunde weg.

Ein anderes Beispiel: Während des Studiums an der DAV zu Bremen meinte mein verehrter Lehrer Dr. Stabenau: "Produktionsakt und Konsumakt fallen zeitgleich zusammen". Hört sich sibyllinisch an, bedeutet im Ergebnis aber nur, dass Transportleistungen nicht auf Vorrat erbracht werden können. Ein produzierendes Unternehmen kann eine z.B. saisonale Flaute dadurch überbrücken, dass auf Lager produziert wird - in der Hoffnung oder Erwartung, dass die Bestände in der nächsten Saison abgebaut werden. Im Transportgewerbe ist das schlicht nicht möglich.

Ein drittes Beispiel: Die gesamte Nachfrage nach Transportleistungen ist nicht preiselastisch. Das bedeutet, dass z.B. niemand auf die Idee kommt, sich Holz aus dem bayrischen Wald zu bestellen, nur weil der Transport so billlig ist: Er bestellt das Holz nur dann, wenn er es braucht. Die Gesamtnachfrage nach Transportleistungen lässt sich somit nicht oder nur in geringem Umfang durch Preissenkungen stimulieren. Klar - deutsche Nordseekrabben z.B. würden nicht mehr in Marokko gepuhlt werden, wenn die Transportkosten die deutlich geringeren Lohnkosten in Marokko auffressen würden. Dann würde man vielleicht nach Polen ausweichen - aber transportiert werden müssten sie auf jeden Fall.

Doch jetzt genug der Theorie und der Besonderheiten dieses Gewerbes.


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#356

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 22.03.2015 16:59
von Lutze | 8.039 Beiträge

So sieht es hinter den Kulissen aus,
den kleinen Arbeiter interessiert doch in erster Linie,
was Netto auf dem Lohnzettel steht,
wenn abends die Fernsehkiste angemacht wird,
und schaut weshalb zum Beispiel die Lufthansa-Piloten
streiken,oder wie vor Jahren die Landesregierung
von Schleswig-Holstein unter Simones eine
Gehaltserhöhung sich genehmigen,obwohl die Kassen
leer sind,dafür sogar eine Neuverschuldung beschlossen
wird,dann ist es doch verständlich,das der kleine Arbeiter
auch was vom Kuchen abhaben möchte,egal wo deutsche
Krabben gepuhlt werden
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#357

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 22.03.2015 17:46
von PF75 | 3.294 Beiträge

Letzte woche hab ich bei Videotext mal gelesen in UK wird der mindestlohn auf 9 € und was in der dreißiegern erhöht,und macht mal wegen 8,50 so ein Palaver.


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#358

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 16.05.2015 20:44
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Was ich auch nicht so richtig verstehe,.....??...…??.


Und auch nicht verstehen werde in der nächsten Zeit, ist das, dass eine Zeitarbeitsfirma Sponsor ist.
Woher diese nun wieder das Geld beziehen für ihre Freizügigkeit, ist nun eine weitere Frage.
Ob ich nun das richtige Thema gewählt habe weiß ich auch nicht.?
Vielleicht hätte ich auch das Thema“ Formel 1“ wählen können.


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#359

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 28.05.2015 21:14
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Das finde ich doch mal eine positive Mitteilung.

http://www.nachrichten.de/wirtschaft/Min...2257115156.html


Lutze, exgakl und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#360

RE: 8,50Euro Mindestlohn?

in Themen vom Tage 30.05.2015 00:58
von vs1400 | 2.397 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #359
Das finde ich doch mal eine positive Mitteilung.

http://www.nachrichten.de/wirtschaft/Min...2257115156.html


nun gut, Harra318,
da sind dann "satte" 0,50 cent mehr, gegenüber den 11,00€ ... aus 2013.
egal ... im 2013 link wird gut erklärt, letzter absatz, wie es funktioniert und ja,
viele junge junge, flexible und freundliche kassiererinnen sehe ich da sitzen.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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