#201

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 03.06.2015 20:44
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #199
... und nenne Namen
Und Du trommelst inzwischen mit dem Knöchel auf die Tischkante und drehst mir die Narvalampe ins Angesicht? Die die der Meinung sind, sind angesprochen fühlen zu müssen, werden sich schon melden. Kannst ja Strichliste führen ... Einstrich kannste schonema machen. Für alles andere hat die Forumshoheit ganz undemokratisch das Meldeknöpfle ins Template gebastelt, doch es steht auch Dir frei es zu nutzen.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 03.06.2015 20:47 | nach oben springen

#202

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 03.06.2015 20:53
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #201
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #199
... und nenne Namen
Und Du trommelst inzwischen mit dem Knöchel auf die Tischkante und drehst mir die Narvalampe ins Angesicht? Die die der Meinung sind, sind angesprochen fühlen zu müssen, werden sich schon melden. Kannst ja Strichliste führen ... Einstrich kannste schonema machen. Für alles andere hat die Forumshoheit ganz undemokratisch das Meldeknöpfle ins Template gebastelt, doch es steht auch Dir frei es zu nutzen.


Ist nicht mein Ding , andere per Knopfdruck anzuzinken ,-
ausserdem möchte ich auch weiterhin keinesfalls auf Deine erquicklichen Beiträge verzichten wollen....


....................................
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#203

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 03.06.2015 21:17
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #196
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #183
Zitat von Pit 59 im Beitrag #178
Fett : Da kannst du schneller landen als gedacht.

Das ist zwar Richtig,aber Niemand muss auf der Strasse Leben oder Übernachten. Und Verhungern muss in Deutschland Niemand.

Ich drück euch blauäugigen Optimisten dann mal die Daumen für die Zukunft..
Einfach mal lesen

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgesc...osigkeit-berlin


Hat eigentlich jemand Deinen verlinkten Artikel gelesen ??

Auszug:
"Seine Freundin und er stritten sich nur noch, während Simon verzweifelt versuchte, Arbeit zu finden. Schließlich setzte sie ihn vor die Tür. "Ich habe sehr viel Geld in die Wohnung gesteckt," sagt er, "aber ich stand nicht im Mietvertrag. Ich war blind vor Liebe."

Der Herbst wurde immer kälter und Simon wusste immernoch nicht, wohin. Bei den Eltern konnte er nicht unterkommen, sagt er. Sein Vater sei gestorben, als er sehs Jahre alt war, die Mutter habe selbst kein Geld und sei alkoholabhängig. "Dahin wollte ich nicht", sagt Simon. "

Fazit :
Dumm und selbst schuld ,- Möglichkeiten nicht genutzt und zur Mutti wollte er nicht,-
also doch : Obdachlose sind fast immer selbst schuld an ihrer Misere....



Mal ne ganz bescheidene Frage so am Rande.Würdest Du das nur einigen hunderten Obdachlosen persönlich ins Gesicht sagen? Ich vermute mal nein,warum auch--schließlich lebt man in einer Gesellschaft wo erst einmal das eigene " Ich" zählt. Diese Frage mit dem -selbst schuld- kann man auch erweitern auf Hartz4 Empfängern, den vielen Menschen die an der Armutsgrenze leben und bei der Tafel und Kleiderkammer anstehen.


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#204

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 03.06.2015 21:31
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #203
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #196
[quote=Heckenhaus|p472312][quote=Pit 59|p472303]Fett :
Fazit :
Dumm und selbst schuld ,- Möglichkeiten nicht genutzt und zur Mutti wollte er nicht,-
also doch : Obdachlose sind fast immer selbst schuld an ihrer Misere....



Mal ne ganz bescheidene Frage so am Rande.[rot]Würdest Du das nur einigen hunderten Obdachlosen persönlich ins Gesicht sagen?
Ich vermute mal nein,warum auch--schließlich lebt man in einer Gesellschaft wo erst einmal das eigene " Ich" zählt. Diese Frage mit dem -selbst schuld- kann man auch erweitern auf Hartz4 Empfängern, den vielen Menschen die an der Armutsgrenze leben und bei der Tafel und Kleiderkammer anstehen.


Nicht nur "würde" ,- ich habs schon mehr als hundert höflich, aber bestimmt ins Gesicht gesagt ( und ich hab noch alle meine Zähne )...
Übrigens haben mir auch mehr als hundert Obdachlose versichert ,- daß sie an ihrer Situation allesamt selbst schuld sind und diese z.T. sogar bewusst herbeigeführt haben ( Die drei "Sch" der Obdachlosigkeit : Schnaps, Scheidung, Schulden ),-
und , falls es überlesen wurde :
Obdachlose waren in den letzten 25 Jahren mein Fachressort...


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Gert und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#205

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 03.06.2015 21:44
von Moskwitschka | 2.529 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #204

Obdachlose waren in den letzten 25 Jahren mein Fachressort...



Welche Aufgaben hatte man denn da als technischer Angestellter zu erfüllen? Bettenaufbau in Obdachlosenunterkünften? In Berlin wäre das ein Superjob. Derzeit stehen für 2.500 obdachlose Frauen eine Notunterkunft mit 9 Betten zur Verfügung. Quelle: Berliner Abendschau des rbb vom 3. Juni 2015.

LG von der Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 03.06.2015 21:45 | nach oben springen

#206

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 03.06.2015 21:59
von DoreHolm | 7.692 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #167
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #166
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #160
Der "demokratische Sozialismus" hätte doch gar kein Geld, um irgendwelche Wohltaten zu finanzieren? Am Ende würde es eine DDR 2.0 werden, mit Mauer und Wandlitz. Das hatten wir hier schonmal: Die DDR 2.0 als ein "kaltes Kuba". Guckt Euch mal Venezuela an. Vom reichen Ölland zum globalen Stadtstreicher. Ich pfeife auf solche Revolutionäre. Am Ende zahlt das Volk dafür.

Man hätte lediglich dem Unternehmertum, was es durchaus gab in der DDR, mehr freie Hand lassen müssen, anstatt jeden
Zahnstocher in den Staatsplan aufnehmen zu müssen.
Möglichkeiten und den Willen zum Fortschritt gab es durchaus, auch Entwicklungen, allein die Gehirne vieler alten Parteikader
waren völlig verkleistert durcjh die russischen Schulungen (NKFD u.a.), was letzendlich jeden Versuch, wirtschaftlichen Fortschritt
eigenverantwortlich anzugehen, im Keim erstickte.


Ganz richtig. Aber das hätte auch bei uns zwangsläufig den Kapitalismus restauriert - Tatsächlich haben solche Lockerungen in sozialistischen Ländern weltweit unaufhaltsam zum Kapitalismus geführt
(sorry, wenn ich mich da wiederhole).
Am Ende blieb der Sozialismus nur als Worthülse - stattdessen Kapitalismus ohne soziale Absicherung (China, Vietnam usw.) oder gleich ganz offen nur Kapitalismus, ebenso unsozial mit oligarchischer Aneignung des Volkseigentums (Nachfolgestaaten der SU).
Gewinn-/Profitstreben wirkt (leider) wie ein Naturgesetz.



Rot: Heckenhaus, Du sagste es. Ich gebe zu, meine Vorstellungen von einer Gesellschaft sind etwas idealistisch geprägt gewesen. Ich mache mir da auch nichts vor. Wenn man Menschen, die die eigene Bereicherung als Lebensziel sehen, den kleinen Finger reicht, wird er ihnen bald nicht mehr genügen. Sie werden immer mehr Freiheiten für das Unternehmertum fordern, bis zur Monopolisierung und der Situation, in der Regierung und Spitzenunternehmer eine unheilige Einheit bilden. Sie würden in ihrem Handeln alles andere als pingelig sein, wenn ihre ökonomische und politische Machtposition in Gefahr gerät. So eine Entwicklung würde zwar längere Zeit dauern, Jahrzehnte, aber es würde so kommen. Um eine solche Entwicklung an einem bestimmten Punkt zu stoppen, wären dann nur noch rigide Gesetze möglich, die natürlich von den betroffenen als Diktatur, Freiheitsbeschränkung und Zwang empfunden würden und diese Betroffenen hätten sich zwischenzeitlich eine bezahlte oder auch nur verblendete Anhängerschaft aufgebaut, die lautstark dagegen aufgetreten wären.
Das alles war damals zur Wendezeit der Grund, warum ich damals in der BPO-Versammlung für Gespräche mit den moderaten Teilen der Bürgerbewegung plädiert habe, gleichzeitig aber auch davon überzeugt war und dies auch sagte, daß diese Bewegung mit ihren Forderungen nicht bei einem besseren Sozialismus, einer besseren DDR, stehen bleiben würde. Nach einer Erfüllung aller Forderungen dieser Tage wären weitere Forderungen erhoben worden, bis hin zum vollständigen Kapitalismus. So kam es ja dann auch und zwar sehr schnell. Das war der Grund, warum ich mich im Entscheidungsfall nicht auf die Seite der Bürgerrechtler gestellt hätte, auch wenn eine Reihe Forderungen auch die Meinigen hätten sein können.



zuletzt bearbeitet 03.06.2015 22:01 | nach oben springen

#207

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 03.06.2015 22:20
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #183
Zitat von Pit 59 im Beitrag #178
Fett : Da kannst du schneller landen als gedacht.

Das ist zwar Richtig,aber Niemand muss auf der Strasse Leben oder Übernachten. Und Verhungern muss in Deutschland Niemand.

Ich drück euch blauäugigen Optimisten dann mal die Daumen für die Zukunft..
Einfach mal lesen

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgesc...osigkeit-berlin

mir kommendie Tränen über diesen armen Dachdecker. Wenn der Unternehmer, der an ihm interessiert war und er selbst Interesse hat, diese Arbeit aufzunehmen, so gibt es immer Möglichkeiten einen Deal zu machen. Z.B. Er besorgt sich eine Wohnung, der Unternehmer tritt in Vorlage für die Miete und verrechnet sie später mit dem Arbeitslohn. So könnte eine Wiedereingliederung aussehen. Obendrein bekommt der Unternehmer Lohnzuschüsse, wenn er den Arbeitslosen einstellt. Dazu bedarf es aber einen unbedingten Willen, sich wieder aufzurappeln und pünktlich zur Arbeit zu gehen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#208

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 03.06.2015 22:39
von DoreHolm | 7.692 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #207
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #183
Zitat von Pit 59 im Beitrag #178
Fett : Da kannst du schneller landen als gedacht.

Das ist zwar Richtig,aber Niemand muss auf der Strasse Leben oder Übernachten. Und Verhungern muss in Deutschland Niemand.

Ich drück euch blauäugigen Optimisten dann mal die Daumen für die Zukunft..
Einfach mal lesen

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgesc...osigkeit-berlin

mir kommendie Tränen über diesen armen Dachdecker. Wenn der Unternehmer, der an ihm interessiert war und er selbst Interesse hat, diese Arbeit aufzunehmen, so gibt es immer Möglichkeiten einen Deal zu machen. Z.B. Er besorgt sich eine Wohnung, der Unternehmer tritt in Vorlage für die Miete und verrechnet sie später mit dem Arbeitslohn. So könnte eine Wiedereingliederung aussehen. Obendrein bekommt der Unternehmer Lohnzuschüsse, wenn er den Arbeitslosen einstellt. Dazu bedarf es aber einen unbedingten Willen, sich wieder aufzurappeln und pünktlich zur Arbeit zu gehen.


Rot: Theoretisch könntest Du ja recht haben. Aber eben nur theoretisch. Warum hat denn dann der Arbeitgeber nicht so gehandelt, wie Du es so schön vorschlägst, wenn der AG den Dachdecker unbedingt einstellen wollte ? Sieht in der Praxis wohl doch manchmal etwas anders aus ?



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#209

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 03.06.2015 22:52
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #207
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #183
Zitat von Pit 59 im Beitrag #178
Fett : Da kannst du schneller landen als gedacht.

Das ist zwar Richtig,aber Niemand muss auf der Strasse Leben oder Übernachten. Und Verhungern muss in Deutschland Niemand.

Ich drück euch blauäugigen Optimisten dann mal die Daumen für die Zukunft..
Einfach mal lesen

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgesc...osigkeit-berlin

mir kommendie Tränen über diesen armen Dachdecker. Wenn der Unternehmer, der an ihm interessiert war und er selbst Interesse hat, diese Arbeit aufzunehmen, so gibt es immer Möglichkeiten einen Deal zu machen. Z.B. Er besorgt sich eine Wohnung, der Unternehmer tritt in Vorlage für die Miete und verrechnet sie später mit dem Arbeitslohn. So könnte eine Wiedereingliederung aussehen. Obendrein bekommt der Unternehmer Lohnzuschüsse, wenn er den Arbeitslosen einstellt. Dazu bedarf es aber einen unbedingten Willen, sich wieder aufzurappeln und pünktlich zur Arbeit zu gehen.


Gert--suche mal solche Unternehmen oder Unternehmer--die von heute auf morgen Obdachlose fest einstellen würden.Und ich spreche von deutschen Obdachlosen. Eher holt sich so manches Unternehmen Arbeitskräfte von den Asylanten und Zuwanderern--qualifizierte Kader,jung und dynamisch.Aber das darf man ganicht so erwähnen--sonst wird man in die rechte Ecke abgedrängt.


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#210

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 03.06.2015 22:57
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #205
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #204

Obdachlose waren in den letzten 25 Jahren mein Fachressort...



Welche Aufgaben hatte man denn da als technischer Angestellter zu erfüllen? Bettenaufbau in Obdachlosenunterkünften? In Berlin wäre das ein Superjob. Derzeit stehen für 2.500 obdachlose Frauen eine Notunterkunft mit 9 Betten zur Verfügung. Quelle: Berliner Abendschau des rbb vom 3. Juni 2015.

LG von der Moskwitschka


Arbeitstherapie für integrationswillige Obdachlose und Ämterbegleitung zwecks Resozialisierung war mein Hauptaufgabenbereich ,-
übrigens genauso für deutsche als auch für die zunehmende Anzahl der Obdachlosen mit ausländischen Wurzeln...


....................................
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Grenzläufer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#211

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 03.06.2015 23:04
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Ich sah vor etwa zwei Wochen eine interessante Sendung über die Insel Rügen mit den Titel--Armut und Luxus Strände-- will ganicht weiter drauf eingehen.Aber war schon interessant wie viele Menschen durch Arbeit nie wieder aus Hartz 4 rauskommen.


Fritze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#212

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 03.06.2015 23:52
von Moskwitschka | 2.529 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #210


Arbeitstherapie für integrationswillige Obdachlose und Ämterbegleitung zwecks Resozialisierung war mein Hauptaufgabenbereich ,-
übrigens genauso für deutsche als auch für die zunehmende Anzahl der Obdachlosen mit ausländischen Wurzeln...


Also nach dem Aschenputtelprinzip

"Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen - Gesunde Samenzellen können mit Hilfe eines Chips von defekten Spermien getrennt werden"; "Unerwünschte Werbemails kosten Zeit, Geduld und damit auch Geld. Mehrstufige Filter leiten die Guten ins Töpfchen und die Schlechten ins Kröpfchen"; "Nach dem Aschenputtel-Prinzip: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen vorzugehen nützt wenig, denn wer entscheidet schon bei bewusstseinsrelevanten Systemen, was gut oder schlecht ist?"; "Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen – so endet das Märchen Chancengleichheit. Sind beide Eltern Arbeiter, schaffen es 20 Prozent in die gymnasiale Oberstufe. Sind beide Eltern Angestellte: 50 Prozent. Beide Beamte: 84 Prozent" http://www.redensarten-index.de/suche.ph...e=an&suchspalte[]=rart_ou&suchspalte[]=rart_varianten_ou

Suhl Dich weiter in Deinem bundesrepublikanischen Stolz. ;-)

LG von der Moskwitschka

PS Nur noch eine Frage - Wer hat Dir gesagt, wer ein guter Obdachloser ist und wer in schlechter?


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 03.06.2015 23:54 | nach oben springen

#213

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 00:02
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #212
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #210


Arbeitstherapie für integrationswillige Obdachlose und Ämterbegleitung zwecks Resozialisierung war mein Hauptaufgabenbereich ,-
übrigens genauso für deutsche als auch für die zunehmende Anzahl der Obdachlosen mit ausländischen Wurzeln...


Also nach dem Aschenputtelprinzip

"Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen - Gesunde Samenzellen können mit Hilfe eines Chips von defekten Spermien getrennt werden"; "Unerwünschte Werbemails kosten Zeit, Geduld und damit auch Geld. Mehrstufige Filter leiten die Guten ins Töpfchen und die Schlechten ins Kröpfchen"; "Nach dem Aschenputtel-Prinzip: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen vorzugehen nützt wenig, denn wer entscheidet schon bei bewusstseinsrelevanten Systemen, was gut oder schlecht ist?"; "Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen – so endet das Märchen Chancengleichheit. Sind beide Eltern Arbeiter, schaffen es 20 Prozent in die gymnasiale Oberstufe. Sind beide Eltern Angestellte: 50 Prozent. Beide Beamte: 84 Prozent" http://www.redensarten-index.de/suche.ph...e=an&suchspalte[]=rart_ou&suchspalte[]=rart_varianten_ou

Suhl Dich weiter in Deinem bundesrepublikanischen Stolz
. ;-)

LG von der Moskwitschka

PS Nur noch eine Frage - Wer hat Dir gesagt, wer ein guter Obdachloser ist und wer in schlechter?



Was ist eigentlich los mit Dir ??

Macht es Dir Spaß,- mich persönlich anzugehen ,- oder ist es wiedermal der Wodka ?


....................................
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#214

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 00:14
von Moskwitschka | 2.529 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #213

Macht es Dir Spaß,- mich persönlich anzugehen ,- oder ist es wiedermal der Wodka ?



1. Es macht mit kein Spaß. Ich möchte nur verstehen.

2. Wodka - das ist eine unterirdische Unterstelleung. Aber es passt zu Dir, der immer irgendetwas hochprozentiges neben dem Rechner zu stehen hat.

Aber zurück zum Thema - Wer ist ein guter Obdachloser und wer ein schlechter?

LG von der Moskwitschka

PS Spar Dir die Antwort - ich bin raus hier. Erbärmlich was hier abläuft. Da kann mich @94 nur anschließen.


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 04.06.2015 00:22 | nach oben springen

#215

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 06:47
von Pit 59 | 10.134 Beiträge

Die lassen ohne mit der Wimper zu zucken Menschen verhungern und setzen Familien mit drei Kleinkindern auf die Straße, städtische WG, was sonst, alles ganz Sozialstaatlich.
Und Du stehst da und fragst Dich, wo ist meine???
....damals wars

Das möchte ich sehen,und vor allem einen Beweis Deiner Behauptung das man Menschen Verhungern lasse,und eine Familie mit 3 Kleinkindern auf die Strasse setzt. Ich möchte gar nicht erst Fragen wo das Kindergeld geblieben ist,kanns mir aber denken.

Wenn es mit einer Räumung (zwangsräumung) so einfach wäre,dann würden viele Vermieter in Deutschland aufatmen. So was dauert sehr viele Monate wenn nicht Jahre.

P.S. Gruß an Familie Grimm


zuletzt bearbeitet 04.06.2015 07:43 | nach oben springen

#216

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 08:33
von exgakl | 7.235 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #212
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #210


Arbeitstherapie für integrationswillige Obdachlose und Ämterbegleitung zwecks Resozialisierung war mein Hauptaufgabenbereich ,-
übrigens genauso für deutsche als auch für die zunehmende Anzahl der Obdachlosen mit ausländischen Wurzeln...


Also nach dem Aschenputtelprinzip

"Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen - Gesunde Samenzellen können mit Hilfe eines Chips von defekten Spermien getrennt werden"; "Unerwünschte Werbemails kosten Zeit, Geduld und damit auch Geld. Mehrstufige Filter leiten die Guten ins Töpfchen und die Schlechten ins Kröpfchen"; "Nach dem Aschenputtel-Prinzip: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen vorzugehen nützt wenig, denn wer entscheidet schon bei bewusstseinsrelevanten Systemen, was gut oder schlecht ist?"; "Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen – so endet das Märchen Chancengleichheit. Sind beide Eltern Arbeiter, schaffen es 20 Prozent in die gymnasiale Oberstufe. Sind beide Eltern Angestellte: 50 Prozent. Beide Beamte: 84 Prozent" http://www.redensarten-index.de/suche.ph...e=an&suchspalte[]=rart_ou&suchspalte[]=rart_varianten_ou

Suhl Dich weiter in Deinem bundesrepublikanischen Stolz. ;-)

LG von der Moskwitschka

PS Nur noch eine Frage - Wer hat Dir gesagt, wer ein guter Obdachloser ist und wer in schlechter?


@Moskwitschka ich habe den entsprechenden Satz nochmal gerötet.... und was ist jetzt da nicht zu verstehen? Mit verlaub, so einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Es müsste doch irgendwie zu verstehen sein, dass man nur den resozialisieren kann, der das auch möchte....


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
Grenzläufer und Ostlandritter haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#217

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 10:25
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Schon spannend wie man vom Stolz ein DDR-Bürger gewesen zu sein, wieder einmal den Bogen geschafft hat, auf die sozial Schwachen einzuprügeln…auf das schwächste Glied der Gesellschaft. Pauschalaussagen wie siehe #196 lassen mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Nun könnte ich viele Beispiele benennen, durch diese fast ein jeder an den Rand der Gesellschaft gelangen kann…aber…bei der vorherrschenden Faktenresistenz ein sinnloses Unterfangen.

Ich glaube einigen in der Gesellschaft ist das Feindbild abhanden gekommen und da ergibt der Normverletzer = sozial Schwache doch nen prima Ersatz. Allein in der Linguistik zeigt sich die Abfälligkeit (Junkies, Obdachlose, Alki), der Sozialbetrüger, der es sich auf Kosten der Allgemeinheit in der sozialen Hängematte bequem macht, die ihre Lebensweise frei gewählt haben und sich nun subventionieren lassen.
Das Leitbild des Erfolgreichen und Leistungsfähigen macht den sozial Schwachen zum Normverletzer.
Dabei wird das eigene normverletzende Verhalten völlig aus dem Blickfeld gerückt und als Bagatelle abgetan (z.B. Steuerhinterziehung).


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#218

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 11:15
von Heckenhaus | 5.129 Beiträge

Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #217
Schon spannend wie man vom Stolz ein DDR-Bürger gewesen zu sein, wieder einmal den Bogen geschafft hat, auf die sozial Schwachen einzuprügeln…auf das schwächste Glied der Gesellschaft...


Zeigt doch hervorragend, wie man von solidarisch erzogenen und handelnden DDR-Bürger zum Knecht und buckelnen,
nur auf das Ich bezogenen Mitläufer im Kapitalismus werden kann.
Der Mensch lernt doch allzuschnell, wenn er weit genug über der Null-Linie lebt.

Vorausgesetzt, er hat die DDR real und bewußt erlebt und quatscht nicht nur Gehörtes nach.
Nachquatschen ist wie "Stille Post" spielen...


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#219

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 11:59
von Fritze | 3.474 Beiträge

Ich muss mir noch den passenden Aufkleber für meinen neuen Edelkombi besorgen !

Am Besten wäre : "Eure Armut kotzt mich an ! "

MgG Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#220

RE: Vom Stolz, ein DDR-Bürger gewesen zu sein

in DDR Zeiten 04.06.2015 12:09
von Freienhagener | 3.859 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #206
Zitat von Freienhagener im Beitrag #167
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #166
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #160
Der "demokratische Sozialismus" hätte doch gar kein Geld, um irgendwelche Wohltaten zu finanzieren? Am Ende würde es eine DDR 2.0 werden, mit Mauer und Wandlitz. Das hatten wir hier schonmal: Die DDR 2.0 als ein "kaltes Kuba". Guckt Euch mal Venezuela an. Vom reichen Ölland zum globalen Stadtstreicher. Ich pfeife auf solche Revolutionäre. Am Ende zahlt das Volk dafür.

Man hätte lediglich dem Unternehmertum, was es durchaus gab in der DDR, mehr freie Hand lassen müssen, anstatt jeden
Zahnstocher in den Staatsplan aufnehmen zu müssen.
Möglichkeiten und den Willen zum Fortschritt gab es durchaus, auch Entwicklungen, allein die Gehirne vieler alten Parteikader
waren völlig verkleistert durcjh die russischen Schulungen (NKFD u.a.), was letzendlich jeden Versuch, wirtschaftlichen Fortschritt
eigenverantwortlich anzugehen, im Keim erstickte.


Ganz richtig. Aber das hätte auch bei uns zwangsläufig den Kapitalismus restauriert - Tatsächlich haben solche Lockerungen in sozialistischen Ländern weltweit unaufhaltsam zum Kapitalismus geführt
(sorry, wenn ich mich da wiederhole).
Am Ende blieb der Sozialismus nur als Worthülse - stattdessen Kapitalismus ohne soziale Absicherung (China, Vietnam usw.) oder gleich ganz offen nur Kapitalismus, ebenso unsozial mit oligarchischer Aneignung des Volkseigentums (Nachfolgestaaten der SU).
Gewinn-/Profitstreben wirkt (leider) wie ein Naturgesetz.



Rot: Heckenhaus, Du sagste es. Ich gebe zu, meine Vorstellungen von einer Gesellschaft sind etwas idealistisch geprägt gewesen. Ich mache mir da auch nichts vor. Wenn man Menschen, die die eigene Bereicherung als Lebensziel sehen, den kleinen Finger reicht, wird er ihnen bald nicht mehr genügen. Sie werden immer mehr Freiheiten für das Unternehmertum fordern, bis zur Monopolisierung und der Situation, in der Regierung und Spitzenunternehmer eine unheilige Einheit bilden. Sie würden in ihrem Handeln alles andere als pingelig sein, wenn ihre ökonomische und politische Machtposition in Gefahr gerät. So eine Entwicklung würde zwar längere Zeit dauern, Jahrzehnte, aber es würde so kommen. Um eine solche Entwicklung an einem bestimmten Punkt zu stoppen, wären dann nur noch rigide Gesetze möglich, die natürlich von den betroffenen als Diktatur, Freiheitsbeschränkung und Zwang empfunden würden und diese Betroffenen hätten sich zwischenzeitlich eine bezahlte oder auch nur verblendete Anhängerschaft aufgebaut, die lautstark dagegen aufgetreten wären.
Das alles war damals zur Wendezeit der Grund, warum ich damals in der BPO-Versammlung für Gespräche mit den moderaten Teilen der Bürgerbewegung plädiert habe, gleichzeitig aber auch davon überzeugt war und dies auch sagte, daß diese Bewegung mit ihren Forderungen nicht bei einem besseren Sozialismus, einer besseren DDR, stehen bleiben würde. Nach einer Erfüllung aller Forderungen dieser Tage wären weitere Forderungen erhoben worden, bis hin zum vollständigen Kapitalismus. So kam es ja dann auch und zwar sehr schnell. Das war der Grund, warum ich mich im Entscheidungsfall nicht auf die Seite der Bürgerrechtler gestellt hätte, auch wenn eine Reihe Forderungen auch die Meinigen hätten sein können.



@DoreHolm, das habe ich geschrieben


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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